Mittwoch, 31. August 2016

Nähen für Fortgeschrittene - aus Omas Trägerrock wird ein Flapperkleid: Die Vorbereitungen

Bevor wir unser Flapperkleid zuschneiden können, müssen wir erstmal unseren Trägerrock vorbereiten. Das heißt, das Futter wird herausgetrennt, der Halssaum wird aufgetrennt und der Rocksaum komplett herausgelassen. Die Ärmelausschnitte brauche ich hingegen nicht auftrennen, weil diese beim Zuschnitt ohnehin weggeschnitten werden. Ich habe nun auch lange hin und her überlegt, ob ich den Reißverschluss drin lasse oder nicht. Schlussendlich habe ich mich dazu entschlossen, er bleibt erstmal drin. Sollte es doch nicht möglich sein, kann ich ihn immer noch raustrennen. (^.^)
Das Futter hebe ich erstmal auf. Ich mag eigentlich keine gefütterten Kleidungsstücke, ich bin - wer hätte das gedacht - eher der Unterrock-Typ, aber man weiß ja nie. Wegwerfen kann ich es dann immer noch.

Montag, 29. August 2016

Nähen für Fortgeschrittene - aus Omas Trägerrock wird ein Flapperkleid: Das Schnittmuster

Nachdem Original-Schnittmuster für Flapperkleider nur schwer und vor allem für teuer Geld zu bekommen sind und dann üblicherweise auch noch ziemlich aufwändig für die eigene Größe vergrößert werden müssen, habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Schnittmuster begeben. Nun, was soll ich sagen: das was man zu 99,9% findet, sind Faschingskleidchen und gerade das will ich eben nicht. Ich wurde dann aber doch noch mehr durch Zufall fündig. In einem Nähbuch nämlich, das seit gut zwei Jahren unberührt in meinem Bücherregal stand. (^.^) Enthalten: ein Schnittmuster für ein wunderschönes, originalgetreues und wandelbares Flapperkleid als Mehrgrößenschnitt! Das Buch "Vintage - Modeklassiker der 1920er bis 1970er Jahre" von Jo Barnfield ist nach wie vor für relativ kleines Geld (19,90 € für 15 Schnittmuster und detaillierte Beschreibungen) erhältlich. Damit ihr euch besser vorstellen könnt, woran demnächst genäht wird, hier die Konstruktionszeichnung des Flapperkleidchens das es nun werden soll:

Samstag, 27. August 2016

Aprikosenkonfitüre

Ich mag eigentlich keine Aprikosenkonfitüre, hin und wieder brauche ich aber welche zum Aprikotieren von Kuchen und Gebäck. Nachdem gekaufte Aprikosenkonfitüre einfach nur widerlich süß und künstlich schmeckt, mache ich meine Aprikosenkonfitüre selbst, dann schmeckts wenigstens. (^.^)

Man nehme - für 6 Gläser à 220 ml:
1200 g nicht ganz vollreife frische Aprikosen
Saft von 4 Zitronen
400 g Gelierzucker 1:3

Zubereitung:
Die Gläser vorbereiten. Die Aprikosen waschen, putzen, halbieren, entkernen und direkt in einen großen Topf geben. Den Zitronensaft zugeben, den Gelierzucker darüberstreuen und das ganze 6 Stunden durchziehen lassen. Nach dem Durchziehen die Masse gründlich pürieren.
Jetzt die Aprikosenmischung aufkochen, vier Minuten lang sprudelnd kochen und die Gelierprobe machen. Geliert die Konfitüre, wird sie abgeschäumt und in die bereit stehenden Gläser gefüllt. Diese sofort verschließen und abkühlen lassen.

Die Aprikosenkonfitüre hält sich locker ein Jahr.

Freitag, 26. August 2016

Bayrische Kuchl - Kartoffeln: Ordinäre Erdäpfel mit Zwiebeln

Ordinäre Erdäpfel mit Zwiebeln sind nichts anderes als schnöde Bratkartoffeln. Erna Horn durckt in ihrem Buch aber das Originalrezept ab und das ist so herzallerliebst, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte und im Folgenden das Original zitieren werde. So bekommt ihr auch mal ein Gefühl dafür, wie sich alte Rezepte so lesen. (^.^)
Man siedet und schält gute Erdäpfel, schneidet sie in feinen Blättern auf, legt viel Fett oder Butter in einen Tiegel, auch eine gute Hand voll länglich geschnittener Zwiebeln dazu. Diese lässt man zuvor ganz geldbraun werden, gibt die Erdäpfel nebst Salz und Pfeffer darein und wendet sie einige Male darin um; sind sie noch zu trocken, so kann ein wenig fette Suppe darauf gegeben werden. Einige essen sie jedoch lieber trocken. Auch kann man nach Belieben etwas Essig dazu thun.
(Aus: "Die baierische Köchin in Böhmen" von Anna Maria Neudecker, 1826) 
Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass Bratkartoffeln nach wie vor lecker sind. (^.^)

Donnerstag, 25. August 2016

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XVIII und Lili erzählt die Geschichte eines besonderen Mannes



Seit gestern ist die 18. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein großes Schwerpunktthema rund um Country & Western. Außerdem gibt es Pin-up-Mode für Plus-Size-Frauen, die neuen Herbstfarben, die schönsten Make-up-Trends und einen Modischen Vorgeschmack für die kommende Saison.

Auch von mir gibt es wieder einen kleinen Beitrag nachzulesen, passend zum Schwerpunktthema ist es eine Retrospektive zu DEM Country-Sänger schlechthin: Johnny Cash. Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)









Dienstag, 23. August 2016

Häkelmuster: Kreuzstäbchen

Kreuzstäbchen sind zugegebenermaßen etwas kompizierter, aber dafür auch umso schöner: Zunächst kommen zwei Umschläge auf die Nadel, dann wird in die erste Masche eingestochen und der Arbeitsdfaden durchgeholt, anschließend die erste Masche abgemascht (es sind also immer noch zwei Umschläge auf der Nadel. Nun wird in die dritte Masche eingestochen und der Arbeitsfaden zur Schlaufe durchgezogen. Jetzt werden alle Maschen abgemascht, es ist also nur noch eine Masche auf der Nadel. Nun folgt eine Luftmasche dann ein Umschlag, der Arbeitsfaden wird nun durch die beiden Kreuzungsmaschen geholt und nun wird einmal mehr komplett abgemascht. Fertig ist die erste Kreuzmasche:

Sonntag, 21. August 2016

Häkelmuster - ein einfaches Gittermuster aus dreifachen Stäbchen

Ein einfaches und schnelles Gittermuster ensteht, wenn man in jede zweite Masche ein dreifaches Stäbchen mit einer Luftmasche im Wechsel mit einer Reihe feste Maschen häkelt:

Freitag, 19. August 2016

Bayrische Kuchl - Wurst - Lyonergulasch

Lyonergulsch ist nun aber mal wirklich ein heißgeliebtes Essen aus Kindheitstagen. Und seit Kindheitstagen kam ich auch nicht mehr auf die Idee sowas zu essen. Erstaunlich, aber um so mehr wird es jetzt Zeit mal wieder Kindheitserinnerungen zu wecken:


2 Gemüsezwiebeln
15 g Butterschmalz
3 TL edelsüßes Paprikapulver
200 ml Fleischbrühe
1 Ringlyoner
3 EL Sahne
Salz
Pfeffer


Die Zwiebeln würfeln. Das Butterschmalz in einem Topf schmelzen und die Zwiebeln darin andünsten. das Paprikapulver unterrühren. Ebenfalls kurz anschwitzen und mit der Brühe ablöschen. Die Ringlyoner schälen und würfeln, in den Topf geben, die Sahne zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dazu gibts einer alten Familientradition folgend Spirelli. Und jetzt: in Kindheitserinnerungen schwelgen... Ich hab ganz vergessen, wie lecker das ist. (^.^)

Mittwoch, 17. August 2016

Stricken für Anfänger - Unser drittes Projekt: eine herbstliche Strickjacke: Das Rückenteil

Nachdem wir nun unser Schößchen in Falten gelegt haben, haben wir noch 100 Maschen auf der Nadel. Ich hatte auch bereits angekündigt, dass es jetzt leichter wird, wir stricken jetzt nämlich glattrechts weiter und starten direkt mit einer Rückreihe, also einer Reihe linke Maschen. Der Einfachheit halber beginnen wir mit unserer Reihenzählung auch wieder bei "1". Unsere Rückreihe ist also nun unsere 1. Reihe. Im folgenden nehmen wir 7 Mal in jeder 4. Reihe auf beiden Seiten je eine Masche ab. Nach Reihe 28 haben wir also noch 86 Maschen auf der Nadel. In Reihe 34 nehmen wir nochmals beiderseits je eine Masche ab (84 Maschen) und in Reihe 42 ebenfalls nochmal (82 Maschen).
Jetzt stricken wir 32 Reihen gerade nach oben - also ohne weitere Ab- und Zunahmen. Schon sind wir bei den Armausschnitten angelangt. Hierfür ketten wir beiderseits je 5 Maschen ab und nehmen erneut 5 Mal in jeder zweiten Reihe beiderseits je eine Masche ab (62 Maschen). Schließlich stricken wir noch 36 Reihen gerade nach oben und ketten dann alle noch verbleibenden 62 Maschen ab.

Fertig ist unser Rückenteil, das wir jetzt auch schon direkt spannen können.

Mit dem rechten Vorderteil geht es dann beim nächsten Mal weiter.

Montag, 15. August 2016

Moderne Technik im Retro-Kleid

Man kann noch so Retro leben, gewisse, absolut "unretro" Dinge ziehen dann halt doch in die Wohnung ein. Router zum Beispiel. In unserer alten Wohnung stand der Router im Flur, da ließ er sich auch ganz gut in einer Nische verräumen und ward fortan nicht mehr gesehen. In unserer neuen Wohnung steht der Router blöderweise im Wohnzimmer und passende Nischen haben wir leider auch nicht. In Schränke räumen ist ebenfalls suboptimal, weil die Netzqualität leidet. Also stand der Router erstmal auf unserer Apothekerkommode und passte so gar nicht ins Wohnzimmer.

Allerdings hatte ich vor kurzem eine zündende Idee. Man nehme ein schönes Retro-Pappkistchen und schneide mit einem Cuttermesser (vorsichtig!) ein Loch in passender Grüße die Seitenwand, wo die Kabel durch müssen. Der Router kommt ins Kistchen, das Deckelchen kommt nicht drauf, wegen Überhitzungsgefahr, sondern drunter und fertig ist der Retro verpackte Router ganz ohne Einbußen in der Netzqualität. (^.^)

Samstag, 13. August 2016

Stricken für Anfänger - Unser drittes Projekt: eine herbstliche Strickjacke: Falten einstricken

Nun wird es etwas kniffeliger, allerdings nicht wirklich schwierig, keine Sorge. Wir legen unser Schößchen in Falten. Dafür stricken wir zunächst unsere Randmasche. Die folgenden 9 Maschen kommen auf eine Hilfsnadel hinter der Arbeit. Nun heben wir die 10. Masche wie zum links stricken ab, heben nun die 1. Masche von der Hilfsnadel wie zum Linksstricken ab, heben beide Maschen zurück auf die Arbeitsnadel und stricken sie zusammen rechts ab. Genauso verfahren wir auch mit den übrigen 8 Maschen auf der Hilfsnadel.

Nun heben wir 5 Maschen auf die Hilfsnadel und halten sie vor der Arbeit. Die erste Masche der Hilfsnadel heben wir wie zum Linksstricken ab, setzen sie auf die Arbeitsnadel und stricken sie dort mit der vordersten Masche rechts zusammen. Genauso geht es mit den folgenden 4 Maschen auf der Hilfsnadel weiter.
Das folgende wird nun bis auf den letzten Zopf des Schößchens wiederholt:
5 Maschen auf die Hilfsnadel hinter der Arbeit und wie oben beschrieben rechts zusammenstricken.
4 Maschen rechts stricken
5 Maschen auf die Hilfsnadel vor der Arbeit und wie oben beschrieben rechts zusammenstricken
Für den letzten Zopf wandern wieder 5 Maschen auf die Hilfsnadel hinter der Arbeit und werden rechts zusammengestrickt. Nun kommen neun Maschen auf die Hilfsnadel vor der Arbeit und werden wie oben beschrieben rechts zusammengestrickt. Nun folgt noch die Randmasche und fertig sind unsere Falten - Kellerfalten in diesem Falle.

Nachdem es heute etwas kniffeliger war, belassen wir es für heute dabei. Beim nächsten Mal zeige ich euch den Rest des Rückenteils, der ist dann ganz leicht und locker, das Schwierigste habt ihr jetzt hinter euch. (^.^)

Freitag, 12. August 2016

Bayrische Kuchl - Kartoffeln: Reichenhaller Kartoffelberg

Der Reichenhaller Kartoffelberg ist ein klassisches Holzknechtgericht, das herrlich gut schmeckt:


750 g festkochende Kartoffeln
15 g Butterschmalz
200 g saure Sahne
100 g Käse
Salz
Pfeffer



So gehts:
Die Kartoffeln waschen, kochen, schälen und in Scheiben schneiden. Den Ofen auf 160° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Butterschmalz in einer Pfanne schmelzen und die Kartoffeln darin kurz anbraten. Den Käse reiben. Die saure Sahne mit der Hälfte des Käses verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über die Kartoffeln gießen und kurz einziehen lassen. Die Kartoffeln in der Pfanne zu einem Berg auftürmen, mit dem restlichen Käse überstreuen und im Rohr etwa 10 Minuten lang überbacken. Fertig (^.^)

Donnerstag, 11. August 2016

Häkelmuster - Büschelmaschen

Büschelmaschen sind nichts anderes als zusammen abgemaschte Stäübchenschlaufen. So gehts:
Umschlag, Arbeitsfaden zur Schlaufe ziehen, Umschlag, durch die selbe Einstichstelle nochmals den Arbeitsfaden zur Schlaufe ziehen, Umschlag und ein letztes Mal durch die selbe Einstichstelle nochmals den Arbeitsfaden zur Schlaufe ziehen. Auf eurer Nadel sind nun 7 Maschen. 6 davon werden nun zusammen abgemascht. Jetzt habt ihr zwei Maschen auf der Nadel, die nun ihrerseits gemeinsam abgemascht werden. Nun folgt noch eine Luftmasche, die nächste Masche wird ausgelassen und das Spielchen beginnt von vorne.

Sonntag, 7. August 2016

Stricken für Anfänger - Unser drittes Projekt: eine herbstliche Strickjacke: Zopfmuster

Kommen wir nun zum Zopfmuster. Strickt in Reihe 6 zunächst die Randmasche, dann 9 linke Maschen und schließlich 3 rechte Maschen. Die nun folgenden vier Maschen legt ihr auf einer Hilfsnadel still. Dafür gibt es extra Zopfmusternadeln, eine dritte Stricknadel oder ein Maschenraffer tut aber die gleichen Dienste. Strickt von der Hauptnadel nun vier Maschen rechts, hebt die Still gelegten Maschen zurück auf die Hauptnadel und strickt diese sowie die drei folgenden Maschen ganz normal rechts ab. Das ist auch schon der ganze Zopf. So leicht geht das. (^.^) Nun folgen wieder 10 linke Maschen und dann der nächste Zopf, genauso wie eben beschrieben. Setzt das über die gesamte Reihe fort. Danach geht es über 7 Reihen im Grundmuster weiter, dann folgt der nächste Zopf. Das wiederholt ihr bis zu einer Hohe von 15,5 cm. Dann folgen die Falten für unser Schößchen, dazu aber dann mehr beim nächsten Mal.

Nochmal im Detail:
  • 6. Reihe: 1 Randmasche, 9 Maschen links und dann im Wechsel 3 Maschen rechts - Zopf aus 8 Maschen - 3 Maschen rechts, 10 Maschen links. Am Ende der Reihe folgen wieder 9 Maschen links und die Randmasche.
  • 7. Reihe: 1 Randmasche, 9 Maschen rechts und dann im Wechsel 14 Maschen links, 10 Maschen rechts. Am Ende der Reihe folgen wieder 9 Maschen rechts und die Randmasche. (= Grundmuster)
  • 8. Reihe: 1 Randmasche, 9 Maschen links und dann im Wechsel 14 Maschen rechts, 10 Maschen links. Am Ende der Reihe folgen wieder 9 Maschen links und die Randmasche. (= Grundmuster)
  • 9. Reihe: Grundmuster
  • 10. Reihe: Grundmuster
  • 11. Reihe: Grundmuster
  • 12. Reihe: Grundmuster
  • 13. Reihe: Grundmuster
  • 14. Reihe: Zopfmuster wie Reihe 6
  • ... und so weiter bis zu einer Höhe von 15,5 cm, nach meiner Maschenprobe also nach 45 Reihen.

Freitag, 5. August 2016

Bayrische Kuchl - Kartoffeln

Ich hatte bereits anklingen lassen, dass in der bayrischen Küche Kartoffeln eigentlich nicht stattfinden, da sie als "Saufuada" ("Schweinefutter") verschrieen sind. Dass die Kartoffel im Land der Nudeln und Knödel so wenig Zuspruch findet, ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass Altbayern ein reiches Agrarland war (und ist), so dass man so gut wie nie von Hungersnöten heimgesucht wurde. In anderen Landstrichen Deutschlands, wo eben diese Hungersnöte wüteten, setzte sich die Kartoffel als günstige anspruchslose und erntesichere Feldfrucht durch und fand Einzug in die regionalen Küchen. Zwar wurden in Bayern durchaus Kartoffeln gepflanzt, allerdings keine Speisekartoffeln, sondern Futterkartoffeln, die natürlich auch deutlich weniger gut schmecken, so dass sie eben nur indirekt in Form eines Schweinebratens gegessen wurden, oder aber von "armen Leuten", die sich damals durchaus noch mit den Tieren das Futter teilen mussten. Einige wenige Kartoffelgerichte finden sich also nun doch in der bayrischen Küche. Arme-Leute-Essen zwar, aber das heißt ja nun nicht, dass sie deshalb weniger gut schmecken, nur weil sie einfacher und die Zutaten günstiger sind. Selbstversändlich gelingen diese Gerichte auch mit Speisekartoffeln, wer es besonders authentisch mag, kann natürlich trotzdem zur Futterkartoffel greifen. (^.^)

Mittwoch, 3. August 2016

Häkelmuster - Doppelte Stäbchen

Ein luftigeres Muster ergeben doppelte Stäbchen und sie sind außerdem herrlich schnell gehäkelt:

Montag, 1. August 2016

Nähen für Fortgeschrittene - Der Petticoat ist fertig

Nachdem nun auch der Bund fertig genäht ist, ist auch unser Petticoat fertig gestellt. (^.^) So sieht das Prachtstück in voller Schönheit aus:

Nähen für Fortgeschrittene - aus Omas Trägerrock wird ein Flapperkleid

Unser nächstes Nähprojekt, wird ein Upcyclingprojekt, was sich aber auch ganz normal ohne passenden Trägerrock nachschneidern lässt, also keine Sorge. Es gibt ein richtiges Schnittmuster dazu. Ich habe mir allerdings aus sentimentalen Gründen einige Kleidungsstücke meiner Großeltern gesichert, die mir allerdings nicht passen, noch nicht mal ansatzweise. In den meisten Fällen gefallen Sie mir auch nicht so wirklich, so dass ich sie, so wie sie jetzt sind, ohnehin nicht anziehen würde. Klar also, dass sie überarbeitet werden müssen und sei es nur ein Anpassen der Größe.

Als erstes möchte ich mich einem dunkelblauen Trägerrock meiner Oma widmen, der vom Schnitt her aus den späten 60ern oder 70er Jahren stammen müsste. Der Schnitt an und für sich gefällt mir allerdings nicht, so dass ein bloßes enger machen schon mal ausfällt. Vielmehr soll aus dem Trägerrock ein Flapperdress werden. Allerdings keines mit zig Perlen und Pailletten, sondern ein tages- und sogar bürotaugliches Flapperdress. Solltet ihr euch ebenfalls einem Upcycling-Projekt widmen wollen (ihr könnt aber durchaus auch aus normalem Stoff nähen), ähnliche Trägerröcke gibt es bereits für kleines Geld in Second Hand Shops, ihr müsst nur darauf achten, dass ihr sie euch ordentlich zu groß kauft. Mein Exemplar ist eine (Vintage) Größe 50, ich selbst trage 34/36. Also nur keine Scheu beim Griff nach der Übergröße.