Samstag, 27. Februar 2016

Die kleine Warenkunde zum Kochen und Backen - Lamm-, Hammel- und Schaffleisch

Zugegebenermaßen finden sich Lamm-, Hammel- und Schaffleisch traditionell eher weniger auf den bundesdeutschen Speisezetteln. Dennoch möchte ich dieser Fleischsorte einen eigenen Beitrag im Rahmen meiner Warenkunde widmen, es lohnt sich nämlich auf jeden Fall dieses Fleisch mal zu probieren.

Zunächst zur Einteilung:
Lammfleisch stammt von Tieren die maximal 12 Monate alt sind. Dabei unterscheidet man weiter zwischen Milchlamm und Mastlamm. Milchlämmer sind mindestens 8 Wochen, maximal aber 6 Monate alt. Das Fleisch ist besonders zart und feinfaserig, kaum mit Fett durchzogen und zart lachsfarben. Mastlämmer sind mindestens 6 Monate, höchstens aber 12 Monate alt, ihr Fleisch ist fester, aber immer noch feinfaserig. Es ist leicht mit Fett durchzogen und hat eine kräftige ziegelrote Farbe. Geschmacklich kann ein Mastlamm schon etwas schafeln, das umso stärker wenn das Tier nicht kastriert wurde und je älter das Tier war.
Hammelfleisch kann sowohl vom kastrierten männlichen Schaf als auch von einem weiblichen Schaf stammen, das noch nicht gelammt hat. Das Tier ist dabei nicht älter als zwei Jahre. Hammelfleisch schmeckt intensiv nach Schaf, hat ein kräftiges rot und ist deutlich mit Fett marmoriert.
Schaffleisch stammt von über zwei Jahre alten männlichen oder weiblichen Schafen die kastriert sind. Das Fleisch ist mit Fett durchwachsen ziemlich grobfaserig und kräftig rot. Der Schafgeschmack ist noch etwas intensiver als bei Hammelfleisch. Nicht kastrierte Böcke sind quasi ungenießbar so dermaßen schafeln sie.
Grundsätzlich gilt die Fausregel: je dunkler das Fleisch, je mehr Fett und je gelber das Fett ist, desto älter ist das Tier, desto faseriger ist das Fleisch und desto strenger ist auch der Geschmack.

Ich persönlich mag schafelndes Fleisch nicht und mir wird der Schafgeschmack bereits bei älteren Mastlämmern zu viel, so dass ich hier wohl einen sehr "deutschen" Gaumen habe; nicht umsonst findet man bei uns überwiegend Lammfleisch zu kaufen. Achtet beim Kauf aber unbedingt auf Schafe aus Wanderschäferei oder zumindest Weidehaltung und verzichtet bitte auf das Tiefkühlzeug, das gerne aus Neuseeland (sic!) importiert wird. Auch heimische Schafe kann man essen...

Kommen wir nun zur Verarbeitungs- und Zubereitungsfrage, oder: Welches Stück wofür?

  • Hals und Kamm: da beide Teile sehr knochig und sehnig sind, eignen sie sich vor allem für Eintöpfe und Ragouts
  • Bug (auch Schulter oder Schaufel genannt): für Braten, die äußere Fettlage muss vor dem braten jedoch entfernt werden
  • Kotelett und Lendenkotelett (auch ganz banal "Rücken" genannt): am Stück als Braten, als Karree, welches aus dem Lendenkotelett geschnitten wird, aber auch als Steak oder als Chops (Rippensteaks) und nun ja, wie der Name schon sagt, als Kotelett.
  • Filet: als Filet (^.^)
  • Brust und Dünnung: für Eintöpfe und Ragouts, die Dünnung aber auch zum Schmoren
  • Keule (auch Schlegel genannt): sowohl im ganzen als auch ausgelöst als Braten, man kann aber auch Nüsschen, Steaks und Schnitzel aus der Keule schneiden.

Freitag, 26. Februar 2016

Bayrische Kuchl - Fleischerl: Kalbsvögerl

Kalbsvögerl ist Muskelfleisch aus der Kalbshaxe, das auf bayrisch zubereitet erst gebeizt und dann gedünstet wird. So gehts:

500 g Kalbsvögerl
100 g geräucherter Speck
1 Gemüsezwiebel
250 ml Essig
750 ml Wasser
20 g Butterschmalz
150 ml Weißwein
150 ml Wasser
2 Zitronenscheiben

Die Kalbsvögerl waschen, trockentupfen und mit dem Speck umwickeln. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Beides in einen Topf oder eine verschließbare Schüssel geben, mit Essig und Wasser übergießen und abgedeckt im Kühlschrank zwei Tage beizen.

Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Kalbsvögerl von allen Seiten darin anbraten, mit Wasser und Wein ablöschen, die Zitronenscheiben zugeben und in etwa 20 Minuten zartweich garen.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XV



Seit gestern ist die 15. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein Special zum Neoswing mit einem Interview mit der zauberhaften Alice Francis. Außerdem ein Plädoyer für das Geschriebene Wort, Mode in Schwarz und Weiß sowie ein Tutorial für den perfekten Lidstrich.

Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Sonntag, 21. Februar 2016

Nähen für Fortgeschrittene - Der Petticoat: schließen der Seitennaht und angleichen der Länge

Kommen wir nun zur Seitennaht unseres Petticoats. Bevor wir die Seitennaht jedoch tatsächlich schließen können, müssen wir erst noch die Länge unseres Rockes, bzw. deren Gleichmäßigkeit überprüfen. Dafür heften wir die Naht mit Stecknadeln und zwar so, dass die Spitzeneinsätze Stoß an Stoß  liegen. Jetzt breiten wir das gute Stück aus und überprüfen, ob unser Saum gleich lang ist. Ist er das nicht, gleichen wir an und versäubern die entsprechenden Stellen nochmal neu. So funktioniert das übrigens bei jeder Art von Rock oder Rockteil und sollte auch bei jedem ebenso gemacht werden.
Sobald die Länge passt, schließen wir die Seitennaht immer noch nicht, sondern nähen an der unteren Saumkante zunächst noch das noch fehlende Spitzenband an, und zwar ebenfalls wieder mit dem genähten Zickzack-Stich.



Probiert jetzt euren Petticoat an und überprüft so, wie viel der Seitennaht ihr offen lassen müsst, um ihn bequem an und wieder ausziehen zu können. Jetzt wird aber wirklich zusammengenäht: steppt die Seitennaht mit 1 cm Nahtzugabe bis zu der Stelle zusammen, die ihr euch zum bequemen an- und ausziehen markiert habt. Schlagt nun die Nahtzugaben der beiden offen Seiten der Seitennaht um und steppt sie fest.

Beim nächsten Mal widmen wir uns noch dem Bund. (^.^)

Freitag, 19. Februar 2016

Bayrische Kuchl - Rindfleisch: gebackene Kalbsbrust

Die gebackene Kalbsburst kenne ich nun tatsächlich wieder aus Kindheitstagen und ich erinnere mich, ich habe sie eigentlich ganz gern gegessen; es war jetzt kein Lieblingsessen aber auf jeden Fall ein Gericht, das geschmeckt hat. Mal sehen, wie es heute so ist. (^.^)
Erfreulicherweise ist es ein Rezept, das sich gut vorbereiten lässt.


1 kg Kalbsburst
Salz
1 Zwiebel
1 Bund Suppengrün
Mehl zum Wenden
2 Eier
100 g Semmelbrösel
40 g Butterschmalz


Die Kalbsbrust parieren, Zwiebel und Suppengrün putzen, schälen und grob schneiden. Alles in einen weiten Topf geben, mit Wasser bedecken und salzen. Zum kochen bringen und die Kalbsbrust leicht simmernd in ca. 1 Stunde gar kochen. Die Kalbsbrust herausnehmen und abkühlen lassen; am besten über Nacht.

Mehl, Eier (verschlagen) und Semmelbrösel in je einen tiefen Teller geben. Die Kalbsbrust in zweifingerbreite Scheiben schneiden, erst in Mehl, dann in den Eiern und schließlich in den Semmelbröseln wenden. Das Butterschmalz zerlassen und die panierte Kalbsbrust darin goldbraun braten.
Dazu gibts selbstverständlich Preiselbeeren und Kartoffelsalat und es schmeckt immer noch (^.^) So gut sogar, dass ich gar nicht verstehen kann, wieso es dabei in meiner Kindheit nicht zum Lieblingsessen gereicht hat. (^.^)

Mittwoch, 17. Februar 2016

Wir wollen eine neue Couch!

Ok, zugegeben: ich will eine neue Couch, mein Mann meint, dass es die alte Couch eigentlich noch tut, aber wenn ich unbedingt will... (^.^) Naja, meine weiblichen Leser wissen vermutlich was ich meine. (^.^)

Ich weiß schon ziemlich genau was ich will, aber genau das ist auch das Problem: meine Vorstellungen sind so genau, dass es schier unmöglich ist, die ideale Couch überhaupt zu finden. Auf Zugeständnisse oder gar eine Verlegenheitslösung habe ich aber keine Lust, im Vergleich dazu tut es unsere jetzige Couch nämlich wirklich noch.

Ich hätte gerne etwas, das mehr im Vintagelook ist, ein Original kommt jedoch nicht in Frage, da ich da vermutlich nicht entspannt drauf sitzen könnte, aus lauter Sorge, das gute Stück zu ruinieren. Außerdem soll die Couch funktional sein: wir haben gerne und durchaus des öfteren Übernachtungsgäste: eine Schlaffunktion ist daher Pflicht. Unsere aktuelle Couch hat die zwar, bequem ist aber trotzdem anders, es darf also ruhig komfortabler werden. Dann hätte ich auch gerne wieder waschbare Bezüge. Ehrlich: sowas ist Gold wert. Und: eine u-förmige Couch soll es nicht mehr werden. Ich liebäugle mit einer Couch-Sessel-Kombination.

Eine Idee habe ich auch schon: es wird wahrscheinlich auf eine halb selbst gemachte Lösung hinauslaufen. Zu hundert Prozent sicher bin ich aber noch nicht. Nichts desto trotz wird es einmal mehr ein kleines Projekt, über das ich hier berichten werde. Seid also gespannt. (^.^)

Montag, 15. Februar 2016

Wiener Biskuit - Drei Mal Sachertorte

Die Sachertorte ist ein wahrer Klassiker aus Wiener Biskuit. Ich habe die Gelegenheit nun mal genutzt und die berühmte Sacher nicht nur mit Zartbitter-Kuvertüre, sondern auch mit Vollmilch- und weißer Kuvertüre gebacken und beides schmeckt wunderbar. (^.^)

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:
7 Eier
30 g Zucker
150 g Butter
150 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker
150 Kuvertüre
100 g Mehl
50 g Speisestärke
1 TL Backpulver

350 g Aprikosenkonfitüre

200 g Zucker
125 ml Wasser
150 g Kuvertüre

Den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Springform mit Backpapier auslegen. Die Kuvertüre auf dem Wasserbad schmelzen. Die Eier trennen und die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen. Die Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker schaumig rühren und die Eigelbe unterziehen. Die geschmolzene Kuvertüre unterrühren. Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver auf den Teig sieben und unterheben. Zuletzt das Eiweiß zugeben und ebenfalls unterheben. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und in etwa 5 Minuten backen. Auf ein Kuchengitter stürzen und über Nacht ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Kuchen einmal durchschneiden und mit Aprikosenkonfitüre füllen. Die restliche Konfitüre erhitzen und den wieder zusammengesetzten Kuchen damit rundherum mit einem Pinsel dünn einstreichen. Das ganze nennt sich Aprikotieren, man macht das, um Brösel zu binden, damit der Guss möglichst perfekt aussieht. Die Torte nun mindestens zwei Stunden trocknen lassen.

Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Zucker und Wasser aufkochen und etwa 5 Minuten kochen lassen. Die geschmolzene Kuvertüre mit dem Schneebesen unter das Zuckerwasser rühren und wenige Minuten abkühlen lassen. Den Guss auf die Torte gießen und verstreichen. Fertig ist die weltberühmte Sacher, die übrigens am am nächsten Tag besser schmeckt, als frisch gebacken. (^.^)

Samstag, 13. Februar 2016

Häkelmuster - Der Rosenstich

Das heutige Häkelmuster kennt ihr bereits, allerdings noch nicht unter seinem offiziellen Namen und ich will es vor allem auch der Vollständigkeit halber noch nennen: Es ist der Rosenstich, der sich ergibt, wenn ihr ganz klassische feste Maschen häkelt und dabei ebenfalls ganz klassisch immer in beide Maschen der Vorreihe einstecht:

Freitag, 12. Februar 2016

Bayrische Kuchl - G'müas: Altbayrisches Blaukraut

Blaukraut ist kein Rotkohl, die Zubreitungsart und damit der Geschmack ist eine völlig andere. Wie das altbayrische Blaukraut gelingt, beschreibt Erna Horn eher dürftig, daher greife ich hier einmal mehr zum Familienrezept:

1 Kopf Blaukraut
50 g Butterschmalz
1 Zwiebel
2 Äpfel (Boskop)
1 EL Zucker
2 EL Essig
4 EL Rotwein
Salz
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
4 EL Preiselbeeren
250 ml möglichst heißes Wasser

Die äußeren Blätter des Krautkopfes entfernen, vierteln oder achteln und - nis auf den weißen Strunk - in feine Streifen hobeln.
Die Zwiebel und die Äpfel schälen und fein würfeln. In einem weiten Topf  das Fett erhitzen und Zwiebel- und Apfelwürfel darin andünsten. Das Blaukraut zugeben und unter rühren ebenfalls andünsten. Essig, Rotwein, Gewürze, Preiselbeeren und Wasser zugeben und das Blaukraut in etwa einer Stunde bei mittlerer Hitze weich dünsten. Dabei immer wieder umrühren und bei Bedarf weiteres Wasser nachgießen.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Stricken für Anfänger - Unser zweites Projekt: Ein sommerlicher Pullover mit Durchbruchstreifen - der Anfang (einschließlich linke Maschen)

Bevor es mit unserem neuen Projekt wirklich losgehen kann, müssen wir erst noch eine neue Masche lernen: die linke Masche. Auch hierzu habe ich euch ein kurzes Video gedreht:

Für die linke Masche legt ihr also den Arbeitsfaden vor die Nadel, so dass er über der abzustrickenden Masche liegt. Stecht nun mit der rechten Nadel von oben durch Arbeitsfaden und Masche und holt den Arbeitsfaden von unten durch die Masche. Fertig - so leicht ist das. (^.^)

Strickt man nun abwechselnd eine Reihe rechte eine Reihe linke Maschen, so erhält man das, für vor allem Feinstrick klassische Muster des "glatt Rechts".

Dienstag, 9. Februar 2016

Nähen für Fortgeschrittene - Der Petticoat: Stiftelfalten

Damit unser Petticoat ein schönes Volumen bekommt, nähen wir jetzt Stiftelfalten ein. Was früher enorm mühsam mit der Hand passieren musste, geht heute Dank Stiftelband, das nur noch aufgesteppt wird, ganz enorm schnell und im vergleich dazu auch wirklich leicht. Wir nähen uns jetzt von unten nach oben, das heißt, wir greifen zu unserer 4 Meter breiten Stufe und steppen an der oberen Kante auf der linken Seite des Stoffes Stiftelband fest und zwar an den Außenkanten als auch zwischen den Zugfäden. Damit die Zugfäden nicht gleich schon beim Nähen verrutschen werden sie am Bandanfang mit Knoten gesichert.

Nach dem Feststeppen kommt durch die bereits geknoteten Zugfäden eine Sicherheitsnadel damit sie uns beim folgenden ziehen nicht entgegenkommen. Breitet nun eure zweite Stufe zur Orientierung aus und nun zieht an den Zugfäden bis die dritte Stufe so zusammengerafft ist, dass sie die Länge der zweiten Stufe hat. Ja, das ist anstrengend, das ist zeitraubend und das ist nervig. Es ist allerdings nichts im vergleich zum Stifteln per Hand, ehrlich.Nun verteilt ihr die Falten noch gleichmäßig und heftet dann die beiden Stufen mit Stecknadeln aneinander, wobei die gestiftelte Kante der dritten Stufe an die Spitze der zweiten Stufe genäht wird. Näht die beiden Stufen nun noch mit dem genähten Zickzackstich aneinander.

Gleiches wiederholen wir nun nochmal. Wir steppen an die obere Kante der zweiten Stufe Stiftelband fest um es genauso wie oben beschrieben an die erste Stufe zu steppen.

Damit lassen wir es für heute gut sein. Beim nächsten mal wird unser Petticoat fertig. (^.^)

Sonntag, 7. Februar 2016

Stricken für Anfänger - Unser zweites Projekt: Ein sommerlicher Pullover mit Durchbruchstreifen

So meine Lieben, es wird Zeit für unser zweites Strickprojekt. Dieses mal wagen wir uns auch direkt schon an ein Kleidungsstück, einen wunderschönen leichten, ärmellosen Sommerpullover, der in der Schachenmayrin aus dem Juli 1958 erschienen ist. Das Modell ist wirklich leicht zu bearbeiten, ist zeitlos schön und wird im kommenden Sommer sicherlich eines meiner Lieblingsstücke werden:
Bald gehts los mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung, seid also gespannt. (^.^)

Mittwoch, 3. Februar 2016

So viele Blümchen, nur was damit tun?

Von unserer Hochzeit habe ich immer noch unzählige Blümchen - weiße und rote Rosen um genau zu sein - übrig, die bisher in einem Karton als "irgendwann mal"-Bastelprojekt ihr Dasein gefristet haben. Um ehrlich zu sein wusste ich auch nicht so recht, was ich damit anstellen will. Was ich wusste war, dass es etwas in Richtung Schmuck/Accessoires werden soll. Was ich ebenfalls wusste, war, dass das unmöglich alles für mich sein kann, sondern irgendwie unter die Leute muss. Nachdem ich eine Freundin habe, die schon seit längerem einen erfolgreichen DaWanda-Shop hat und auch das eines der "irgendwann mal ausprobieren"-Projekte ist, hatte ich jetzt endlich die Eingebung! Ich versuche nun mal mein Gebastle auf DaWanda an den Mann - oder besser: an die Frau zu bringen. Und aus den Rosen soll Schmuck werden. Vintage-Schmuck um genau zu sein. Und um richtig genau zu sein: Schmuck im Stil von Miriam Haskell, die zum einen vorwiegend Blumenschmuck entworfen hat und die zum anderen von den frühen 40ern bis in die 60er die "It-Pieces" für die damaligen "It-Girls" wie Lucille Ball, Joan Crawford oder Wallis Simpson kreiert hat. Klar dass ihre Originalarbeiten heute schier unbezahlbar sind und umso mehr ein Grund, günstigere Alternativen zu schaffen. Einmal mehr halte ich euch auf dem Laufenden und freue mich natürlich umso mehr, wenn sich unter meinen Leserinnen auch künftige Küferinnen befinden. (^.^)

Montag, 1. Februar 2016

Häkelmuster

Nun meine Lieben, das Handwerkszeug zum Häkeln habe ich euch gezeigt, im Grunde könnt ihr nun alles um alles mögliche zu häkeln. ich hatte euch zu Beginn meines Häkelkurses ja schon versprochen, dass Häkeln wirklich nicht schwer ist. (^.^) Eines möchte ich euch aber jetzt doch noch zeigen, die gängigsten Häkelmuster nämlich.

Bei Häkelanleitungen ist es zwar normalerweise so, dass das jeweilige Muster in der Anleitung nochmal genau dargestellt wird, eventuell findet ihr aber Lust daran, eigene Kreationen zu häkeln. In dem Falle ist es auf jeden Fall praktisch, auf eine Zusammenstellung von Mustern zurückgreifen zu können, ohne vorher lange selbst zu testen, was gefällt.

Daher gibt es die nächste Zeit immer mal wieder zwischendurch ein neues Häkelmuster, mal einfach, mal anspruchsvoll, auf jeden Fall ist sicher für jeden was dabei. (^.^)