Samstag, 29. November 2014

Der Adventskranz 2014

Nachdem ich euch letztes Jahr gezeigt habe, wie leicht sich ein Adventskranz mit Hilfe eines Adventskranzgestells dekoriert, möchte ich euch heute eine Alternative zeigen, da nicht jeder den Platz, oder aber die Lust auf ein eigenes Adventskranzgestell hat.

Anstelle eines Adventskrankgestells könnt ihr einfach auch zu einem mehr- mindestens vierarmigen Kerzenständer greifen. Undekoriert kann der Kerzenständer das ganze Jahr über die Wohnung schmücken, pünktlich zum ersten Advent verwandelt er sich mit wenigen Griffen in einen sehr edlen und stilvollen Adventskranz.

Mein (fünfarmiger) Kerzenständer ist Teil des Familiensilbers, ganz so hochwertig muss es aber nicht sein, ein mehrarmiger Kerzenständer vom Flohmarkt oder aus dem Deko- oder Möbelhaus tut es genauso.

Ich greife einmal mehr zur künstlichen Tannengirlande und drapiere diese um den Kerzenständer. Den überflüssigen fünften Kerzenhalter überdecke ich mit Kugeln, in die übrigen vier Kerzenhalter kommen farblich passende Kerzen und fertig ist der Adventskranz 2014. (^.^)

Freitag, 28. November 2014

Die Grundkurs Nähen - Knopflöcher

Wie bereits letzte Woche angekündigt, wollen wir uns heute den Knopflöchern widmen. Größe und Position eurer Knopflöcher kopiert ihr von eurem Papierschnitt. Um diese Strichmarkierung gilt es nun, herumzunähen, um euer Knopfloch zu sichern.


Positioniert eure Nadel links neben der Markierung, so dass sich diese in der Mitte des Nähfußes befindet. Als erstes näht ihr den Riegel durch 5 bis 7 Stiche, die ihr idealerweise mit dem Handrad setzt. Nun folgt die Längsraupe über die benötigte Länge, dann der zweite Riegel mit 5 bis 7 Stichen (zur Sicherheit erneut mit dem Handrad) und anschließend der zweite Riegel.



Markiert nun die Innenseite des Knopfloches, jeweils vor dem Riegelbeginn jeweils mit einer Stecknadel und schneidet den Schlitz vorsichtig mit einer kleinen Spitzen Stoffschere auf. Schneidet eventuelle Fransen vorsichtig ab. Bei stark fransenden Stoffen könnt ihr den Einschnitt zusätzlich noch mit sog. Fransenstopp sichern. Et Voilà. fertig ist euer Knopfloch. (^.^)

Dienstag, 25. November 2014

Häkeln für Anfänger - unser fünftes Projekt: ein 50er Jahre Oberteil: Das Zusammennähen mit dem Steppstich

Nachdem ihr nun sowohl Vorder- als auch Rückseite fertig gehäkelt habt, werden beide Teile zunächst konfektioniert. Ihr steckt sie also unter leichter Dehnung auf, feuchtet sie an und lasst sie trocknen. Anschließend vernäht ihr die Fäden. Wie Spannen und Vernähen genau funktioniert, könnt ihr hier nochmal nachlesen.

Jetzt können wir die beiden Teile endlich zusammennähen. Dafür legt ihr die beiden Teile rechts auf rechts zusammen. In unserem Fall reicht es, darauf zu achten dass das Muster auf der Außenseite sowohl vorne als auch hinten gleich aussieht. Steckt nun die beiden Schultern mit Stecknadeln aufeinander und schließt die Schulternähte mit einem Steppstich, so wie ich ihn hier bei den Handstichen beschrieben habe. Die Fadenenden werden wie gewohnt vernäht. Als nächstes steckt ihr eine der beiden Seiten - welche ist egal, weil Vorder- und Rückseite identisch gearbeitet sind - vom Ärmel bis zum Saum aufeinander und schließt auch diese Naht mit dem Steppstich und vernäht die Fadenenden. Unten seht ihr die geschlossenen Nähte von der linken Seite: eine fast unsichtbare Naht, wie ihr sehen könnt. (^.^)

Die zweite Seite bleibt zunächst offen, dort werden wir in einem nächsten Schritt einen Reißverschluss einnähen, damit wir unser Oberteil auch vernünftig an- und ausziehen können. (^.^)

Neben dieser Möglichkeit des Zusammennähens gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten, wie man Häkelteile aneinanderfügen kann, diese Möglichkeiten zeige ich euch noch gesondert. (^.^) Der Steppstich ist die Methode der Wahl für ein besonders festes und stabiles aneinanderfügen und daher insbesondere bei Kleidung die Methode der Wahl.

Sonntag, 23. November 2014

Lilis kleine Malstunde Teil 18 - Die Lippen schminken

Heute sind wir auch schon beim letzten Teil meiner kleinen Malstunde zu den Grundlagen des Schminkens, nämlich beim Schminken der Lippen. Auch die Lippen schminkt man eigentlich nicht völlig isoliert vom anderen Make-up, allerdings finde ich die Lippen ähnlich speziell wie die Augen, so dass ich ihnen einfach einen eigenen Beitrag widmen möchte.

Die Lippen zu schminken ist eigentlich nicht schwer, einen ganz krassen Fehler kann man allerdings machen: nämlich geschminkt zu sein, aber die Lippen nicht zu schminken. Lippen schminken heißt ja nicht automatisch einen megaauffälligen Lippenstift zu tragen. Die Lippen sind auch mit einem leicht getönten Lippenpflegestift schon "geschminkt", sprich schön glatt und gepflegt und mit einem leichten Hauch von Farbe versehen. Aber so nix auf den Lippen geht halt gar nicht nur leiderleider sehe ich das soooo oft.

Aber jetzt genug gejammert, jetzt wird gearbeitet, sprich, ich zeige euch, wie man Lippen schminkt.

Ich habe keinen ultimativen Tipp für euch, womit sich Lippen am besten schminken, ob nun Gloss, Lippenstift oder nur Lipliner, ich kenne von allen dreien richtig gute und richtig schlechte, sowohl was Farbe als auch was Haltbarkeit betrifft. Meine Favoriten zeige ich euch hier aber sicher noch. (^.^)

Aber jetzt wirklich zum schminken (^.^)

Wenn ihr euren Lippen Farbe geben wollt, tragt eine Lipbase auf. Die deckt eure Lippen ab, so dass die Lippenstiftfarbe besser rüber kommt, außerdem verbessert sie die Haltbarkeit der Lippenfarbe. Die Lipbase wird nach der Grundierung und vor dem Abpudern aufgetragen.
Für leichtere Farben einschließlich getönter Lippenpflegestifte ist es hingegen wichtig, dass die eigene Lippenfarbe sichtbar ist, daher müssen Grundierung und Puder, die ja nach dem Gesichts-Make-up auch auf den Lippen sind wieder runter. Ich nutze dafür Gesichtswasser und ein Wattestäbchen, so lassen sich die Lippen am exaktesten wieder abschminken.

Damit eure Lippenfarbe nicht verläuft braucht es außerdem einen Lipliner, der farblich zum Lippenstift passen muss (etwas heller geht auch, dunkler sollte der Lipliner auf keinen Fall sein). Der Nachteil dabei, falls man gerne mal die Farbe wechselt: irgendwann hat man eine schiere Sammlung an Liplinern, die man alle irgendwann mal nicht mehr braucht. Gerade für dezente Glosse oder getönte Lippenpflegestifte gibt es ohnehin keine Lipliner, aber gerade diese sehr leichten Farben laufen eben gerne aus. Ich greife daher zu einem unsichtbaren Lipliner, mit dem man die Lippen außerhalb der natürlichen Lippenlinie nachzeichnet. So läuft der Lippenstift dann nicht aus. Die Lippen fülle ich, wenn ich intensivere Farben auftragen möchte, mit Lippenfarbe und Pinsel aus, so können die Lippen schön gleichmäßig nachgezogen werden. Bei leichten Farben und insbesondere bei Lippenpflegestiften muss das Ausfüllen der Lippen nicht so super genau sein, da gehts direkt mit dem Stift bzw. mit dem Applikator.

Fertig sind eure Lippen und so kann es dann aussehen (hier mit einem Art-Deco-Lipliner,den ich als Lippenfarbe benutzt habe und den ich euch schon mal vorgestellt hatte):

Freitag, 21. November 2014

Die Grundkurs Nähen - Weitere wichtige Maschinenstiche

Neben dem Steppstich gibt es noch einige (wenige) weitere wichtige Maschinenstiche, die man mehr oder weniger regelmäßig braucht:


Der Zickzackstich, hauptsächlich zum Versäubern, aber auch für Zierstiche.



Der so genannte genähte Zickzackstich oder auch der Elastikstich dient zum versäubern von dehnbaren Stoffen. So leiern die Nahtzugaben nicht aus oder rollen sich unschön zusammen sondern bleiben elastisch.
Außerdem verwendet man den genähten Zickzackstich zum stabilen Nähen von Rissen.


Der geschlossene Overlockstich dient zum gleichzeitigen Nähen und Versäubern von sehr elastischen Stoffen.






All diese Stiche hat eure Maschine ganz sicher im Repertoir. Alles weitere ist lediglich Kürprogramm. Außer die Knopflochfunktion, zu der kommen wir aber dann beim nächsten Mal. (^.^)

Mittwoch, 19. November 2014

Balkonbepflanzung 2014 - Das steht im November an

Es gibt schon wieder nicht viel neues zu berichten... Mein schlaues Balkongärtnerinnenbuch ("Balkon- und Kübelpflanzen" aus dem GU-Verlag) sagt, dass ich nun...
... Überwinternde Pflanzen regelmäßig überprüfen und dabei insbesondere auf den Frostschutz achten soll. Zudem soll ich immergrüne Pflanzen in frostfreien Perioden wässern. Nun, da ich beides nicht habe, gibt es hier noch nichts fr mich zu tun.
... Wasserinstallationen sollen nun frostsicher geacht werden - habe ich auch nicht.
...Pflanzgefäße und Arbeitsgeräte soll ich nun reinigen... Tja hätt ich das gewusst dass die das ganze Jahr dreckig bleiben sollen... Selbstverständlich reinige ich solche Dinge immer sofort nach Gebrauch und daran werd ich auch nichts ändern.
...ich soll mir Gedanken zur Bepflanzung für das nächste Jahr machen. Ok, das mache ich (^.^)
Außerdem neigt sich der Altweibersommer nun doch dem Ende entgegen, daher habe ich zwischenzeitlich unsere Sommerpflanzen entfernt und die Frühlingszwiebeln für Tulpen, Krokusse und Traubenhyazinthen gesteckt.

Nich immer ratlos bin ich zu meinen Gemüse- und Kräuterversuchen, aber ich hab ja auch noch Zeit, um mir was einfallen zu lassen. (^.^)

Auch zum Balkonplatz für die Mietz bin ich noch immer verhältnismäßig ideenlos, Ich habe mir aber schon mal ein schlaues Buch mit Inspirationen zugelegt. (^.^)

Nachdem es nun, nach meinen gescheiterten Versuchen nicht mehr all zu viel zu berichten gibt, erlöse ich euch und mich von der Balkonserie und lasse es bis zum Beginn der neuen Saison erstmal gut sein. Im Frühjahr versuche ich mich aber auf ein Neues. (^.^) Bis dahin habe ich die Zeit mir bzgl. Bepflanzung und Mietzplatz Gedanken zu machen. (^.^)

Montag, 17. November 2014

Lilis kleine Malstunde Teil 17 - Der Wimperntusche

Es gibt eine schiere Unmenge an Wimperntuschen auf dem Markt. Und - ihr kennt das vermutlich auch - wirklich ausprobieren kann man Wimperntuschen im Geschäft nun mal nicht (wär auch nicht gerade das gesündeste was man machen kann, gibt schließlich auch keine Tester bei den Tampons, was von der Bakterienzahl her ungefähr vergleichbar wäre...). Dementsprechend dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis man die eine perfekte Wimperntusche findet - wenn man sie denn findet. Und kaum hat man sie, wird sie aus dem Programm genommen, so ging es zumindest mir in der Vergangenheit bereits zwei mal. Genau deshalb habe ich mich mit dem Thema Wimperntusche nun doch mal etwas genauer auseinander gesetzt, und möchte euch nun an meinen Erkenntnissen natürlich teil haben lassen. Ganz so schwer ist das Wimperntuschenlatinum nämlich gar nicht wie zunächst befürchtet. (^.^)

Völlig egal, was die Werbung sagt: es gibt exakte zwei Arten von Wimerntuschen - oder besser: Wimperntuschebürstchen, genau darauf kommt es nämlich in aller erster Linie an.


Wimperntuschenbürstchen mit langen und dicken Borsten sorgen für mehr Volumen. Gleichzeitig ist die Tusche selbst dickflüssiger.





Wimperntuschebürstchen mit kurzen Gummiborsten sorgen für Verlängerung. Die Wimperntusche selbst ist dünnflüssiger und neigt so auch weniger zum verklumpen.




Alles andere, sei es Kugel, geschwungen oder von mir aus herzchenförmig kann man getrost vergessen: das ist Kategorie Marketingmaßnahme. Genauso vergessen kann man Wimperntuschen die beides versprechen, nämlich mehr Länge und gleichzeitig mehr Volumen. Das ist nix Halbes und nix Ganzes und so sieht es dann leider auch aus. Es ist nur von beidem ein bisschen. Wer beides will (vermutlich die meisten, ich auf jeden Fall) braucht zwei Wimperntuschen für ein optimales Ergebnis - dazu aber gleich noch mehr.

Zunächst noch einiges Grundlegendes:
  • Mittlerweile gibt es auch Mascara mit Fibres, die sich an den Wimpern anlagern, um diese zu verlängern und zu verdichten. Das funktioniert grundsätzlich, nicht aber bei Kontaktlinsenträgerinnen oder Frauen mit empfindlichen Augen. Die Fibres ("Fasern" war bei der Namensgebung wohl wieder zu uncool), können ins Auge gelangen und echt fies weh tun und durch tränendes Matschauge dafür sorgen, dass selbst das haltbarste Make-up in Minuten in Strömen zerfließt.
  • Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären - wasserfeste Wimperntusche - die geht hin und wieder mal, aber nicht jeden Tag. Die wasserfesten Inhaltsstoffe machen die Wimpern auf Dauer brüchig. Für den täglichen Gebrauch reicht eine herkömmliche Mascara allemal, wischfest sind sie nämlich alle, damit überstehen sie auch schwitzen und das ein oder andere kleine Tränchen ganz ohne Probleme.
  • Mascara muss 6 Monate nach dem Öffnen entsorgt werden (wirklich) und wird selbst mit der alleraller besten Freundin dieser Welt nicht geteilt. Niemals. Nach Entzündungen am Auge wird die Wimperntusche übrigens sofort entsorgt, das kriegt ihr im Fall der Fälle nicht mehr wegdesinfiziert. (Dass man sich mit einer Augenentzündung nicht am Auge schminkt muss ich nicht gesondert erwähnen, oder?)
  • Ihr habt eine neue Mascara und findet sie direkt doof? Das liegt am Gewöhnungseffekt, gebt der Neuen ein paar Engewöhnungstage und fällt erst dann ein Urteil. (^.^)

Jetzt kommen wir aber zum Tuschen (ich erkläre die Variante lang und dicht - das Prinzip ist aber immer das gleiche):
  1. Zunächst kommt die Wimpernzange zum Einsatz. Setzt sie dich am Wimpernkranz an und drückt für etwa 10 Sekunden eure Wimpern nach oben.
  2. Tuscht sofort danach ein bis zwei Lagen mit der Volumenmascara, indem ihr das Bürstchen dicht am Wimpernkranz ansetzt und es zunächst in leichtem Zickzack hin und her bewegt bevor ihr es langsam nach oben zieht. Arbeitet euch dabei vom äußeren Wimpernrand zum inneren Wimpernrand vor, ohne zwischendurch nochmal Tusche aufzunehmen. (Apropos Tusche aufnehmen: nicht pumpen, Bürstchen aus der Tube ziehen und fertig, anderenfalls pumpt ihr mit der Luft nur ordentlich Bakterien in die Tube, die ihr euch dann gleichmäßig ums Auge verteilt. Ein zu Viel an Tusche am Bürstchen steift ihr ab, sonst gibts nur Klümpchen und Fliegenbeine). Das Tuschen von Außen nach innen folgt der natürlichen Wimpernform: außen länger und dichter, innen dünner und kürzer. Alles andere würde sehr seltsam aussehen. Das Zickzack am Wimpernansatz soriert zum einen die Härchen in die richtige Richtung zum anderen erwischt ihr sie so besonders effektiv. Lasst die Volumenschicht(en) etwas antrocknen und widmet euch solange eurem zweiten Auge.
  3. Tuscht als nächstes mit der Längenmascara ein bis zwei Lagen, dabei konzentriert ihr euch mehr auf die Wimpernspitzen und weniger auf die Ansätze. Insgesamt tuscht ihr maximal drei Lagen. Ihr müsst euch also entscheiden, ob ihr auf Volumen oder auf Länge mehr wert legt. (^.^) (probiert beides aus, und entscheidet dann, was euch besser gefällt)
  4. Eventuell zusammenklebende Wimpern werden nun mit einem Wimpernkamm getrennt. Jetzt folgt wieder Auge zwei und fertig sind die Wimpern. (^.^)

Samstag, 15. November 2014

Darf ich vorstellen? Meine neuen dekorativen Mitbewohner (^.^)

Jetzt habe ich es endlich getan und mir neue Pflänzchen zugelegt und dabei direkt die alten Pflanzen weggeworfen. Ich schwanke dabei zwischen den Extremen: ich habe mir eine absolute Anfängerpflanze und eine extrem ansprochsvolle Pflanze zugelegt. (^.^)

Die Anfängerpflanze ist ein Chlorophytum comosum 'Ocean' vulgo Grünlilie und boshaft Beamtengras genannt. Die Grünlilie ist ganz besonders anspruchslos und verzeiht fast jeden Pflegefehler. Idealerweise steht sie halbschattig, heller oder dunkler macht ihr aber auch nichts aus. Sie verträgt konstante Raumtemperatur das ganze Jahr über und für Katzen ist sie nicht giftig.
Der Wurzelballen sollte feucht gehalten werden, trocknet er aber doch mal aus, verzeiht einem das die Grünlilie auch. Dann bekommt sie ein kleines Tauchbad und die Welt ist wieder in Ordnung. Die Blätter müssen weder besprüht noch abgewischt werden, macht man das trotzdem freut sich das Pflänzchen darüber und dankt es mit schnellerem Wuchs.
Das schönste daran: die Grünlilie filtert Schadstoffe aus der Luft und verbessert so auch noch das Raumklima.

Zur Grünlilie gesellen sich zwei Fittonien, die sehr anspruchsvoll sind und sich als Zimmerpflanze nur schwer kultivieren lassen. Ich versuche dennoch mein Glück... Fittonien stehen idealerweise im Halbschatten bei konstanter Zimmertemperatur. Ihr Wurzelballen muss gleichmäßig feucht gehalten werden. Zudem braucht die Fittonie höhere Luftfeuchtigkeit, daher müssen die Blätter regelmäßig besprüht werden. Zusätzlich empfiehlt sich ein Schälchen Wasser, das nach und nach verdunstet und so die Luftfeuchtigkeit rund um die Fittonien erhöht. Selbstverständlich ist auch die Fittonie ungiftig für Katzen. Allerdings: jetzt wo die Kleine an die Pflanzen ran dürfte, sind sie gar nicht mehr interessant. (^.^)

Soo, die neuen Pflänzchen sind nun eingezogen, jetzt kann man sofort loslegen mit dem Dekorieren... Nein, halt: kann man nicht. Lasst euren Neuzugängen erstmal ein paar Tage Zeit, sich an euch zu gewöhnen. Stellt sie so wie ihr sie gekauft habt (Einstecker und Preisschilder dürfen natürlich weg) auf einen Untersetzer und dorthin wo ihr zukünftiger Platz sein soll. Gießt sie, wenn der Wurzelballen trocken ist und lasst sie erstmal in Ruhe ankommen. Sobald sich die Pflanzen an den neuen Standort gewöhnt haben, kann dekoriert werden. So mutet ihr ihnen nicht zu viel Stress auf einmal zu. (^.^)

Freitag, 14. November 2014

Die Grundkurs Nähen - Absteppen: unser zweites Projekt - Ein Kissenbezug zum Binden

Jetzt wird es aber Zeit, dass wir mit unserem Kissen endlich fertig werden, wenden wir uns heute also dem Absteppen zu. (^.^)


Zunächst klappen wir die bereits versäuberten Kanten des Quadrats und des Rechtecks bis zur vorgezeichneten Nahtlinie nach innen und bügeln die Kante glatt.





Diese Kante wird nun nochmals knapp umgeschlagen, nochmals gebügelt, festgesteckt und geheftet.

Nun wird die Kante dicht an der äußersten Kante festgesteppt. Beim Absteppen kann es passieren, dass der Stoff durch das Umklappen an den Ecken sehr dick liegt. Hier ist es hilfreich nur mit dem Handrad zu steppen und ggf. auch den Stoff manuell nachzuschieben, damit das Ergebnis nicht leidet. Steppt zunächst nur die offene Kante des Quadrats ab, die drei Seiten des Rechtecks brauchen noch etwas Sonderbehandlung, dort müsse wir nämlich noch unsere Bänder einsetzen:


Setzt an der Oberkante des Rechtecks mit 11 cm Abstand zum Rand jeweils eines der Bänder ein, indem ihr es zunächst unter die Absteppkante schiebt, fixiert, umklappt und umbügelt und nochmals fixiert. Jetzt wird auch das Rechteck rundherum festgesteppt.


Wendet euren Kissenbezug nun auf rechts und klappt die Oberseite des Rechtecks um und markiert auf dem Quadrat die Stelle an der die Bänderkanten aufkommen. An der markierten Stelle steppt ihr nun die übrigen beiden Bänder fest.


So, nun noch das Füllkissen in den Bezug und zugebunden und dann ist es geschafft, fertig ist unser Kissen. (^.^)

Donnerstag, 13. November 2014

Adventskalender

Selbstverständlich gibt es im Hause Lili einen Adventskalender und selbstverständlich ist der selbstgemacht. (^.^) Wie ich den Adventskalender für meinen Verlobten gemacht habe, möchte ich euch heute zeigen:

Zunächst habe ich den Sperrholzrohling eines Schlitten mit hellblauer Acrylfarbe gestrichen.




Während die Farbe trocknet beklebe ich Baumwollsäckchen mit Hilfe meines Stoffklebers mit Adventskalender-Zahlen.



Nun beklebe ich mit Serviettenkleber die Innenseite des Schlittens mit Motiven von Weihnachtsservietten.



Jetzt bekommt der Schlitten an den Kufen noch eine Zackenverzierung mit selbstklebendem weißen Samtband, die Säckchen werden noch mit den Adventsüberraschungen gefüllt und in den Schlitten geschlichtet. Den Schlitten selbst dekoriere ich auf einer Schneematte und fertig ist der Adventskalender für meinen Liebsten:

Dienstag, 11. November 2014

Häkeln für Anfänger - unser fünftes Projekt: ein 50er Jahre Oberteil: das Rückenteil Teil 2 - Maschen am Rand abnehmen

Nachdem wir nun so eifrig Maschen zugenommen haben, müssen wir nun wieder Maschen abnehmen, schließlich braucht unser Oberteil sowohl einen Halsausschnitt als auch eine Schulterschräge.


Maschen abnehmen beim Häkeln funktioniert sehr leicht: man nimmt Maschen ab, indem man sie einfach nicht mehr häkelt. Genauso machen wir nun zunächst unseren Halsausschnitt: wir häkeln nach den Wendeluftmaschen, nach denen wir beim letzten Mal aufgehört haben, nur noch die Ärmelmaschen, nämlich je nach Größe:

Danach folgen die erforderlichen Wendeluftmaschen (bei uns sind es drei) und es wird ganz normal wieder zurückgehäkelt.

Bevor wir nun aber zur Abnahme an der Schulterschräge kommen, müssen wir erst noch die Ärmelschräge häkeln. Hierfür wird in jeder Reihe mit festen Maschen eine Masche am Ärmelrand zugenommen und zwar insgesamt 12 mal. Danach wird im Muster ohne weitere Zunahme weitergehäkelt bis unser Ärmel eine Höhe von 15 cm erreicht hat.

Nun kommen wir zur Schulterschräge: diese wird bei unserem Modell in insgesamt 5 Reihen gehäkelt; dabei bleibt ihr weiterhin im Muster. Müsst ihr am Ende der Reihe abnehmen, häkelt ihr die abzunehmenden Maschen einfach nicht, müsst ihr am Anfang der Reihe abnehmen, verzichtet ihr auf die Wendeluftmasche und setzt auf die abzunehmenden Maschen jeweils eine Kettmasche, um dann nach der Abnahme im Muster fortzufahren. So viele Maschen nehmt ihr je nach Größe für die Schulterschräge ab:

Nachdem wir ein Muster mit Stäbchen häkeln, wird der Übergang von den Kettmaschen bzw. von den nicht gehäkelten Maschen zum Muster sehr stufig, was das spätere zusammennähen schwierig macht. Um das zu vermeiden, häkelt ihr nach der Abnahmereihe zunächst eine feste Masche, dann ein halbes Stäbchen und dann erst wieder Stäbchen, das schrägt den Übergang etwas ab. Vice versa dann auch, wenn ihr am Ende der Reihe abnehmt: hier setzt ihr in die drittletzte Masche ein halbes Stäbchen, in die vorletzte Masche eine Feste Masche und in die letzte Masche eine Kettmasche; gewendet wird dann ohne Wendeluftmasche und mit Einstich in die Kettmasche.
Habt ihr auf diesem Wege nun alle Maschen abgenommen, häkelt ihr auf die gleiche Weise den zweiten Ärmel. Denkt hier aber daran, dass ihr am Halsausschnitt ansetzen müsst, damit das Musterbild gleichmäßig bleibt (unser Muster sieht auf der Vorderseite anders aus, als auch der Rückseite).

Habt ihr auch den zweiten Ärmel fertig gestellt, geht es an das Vorderteil: dieses wird exakt so gearbeitet wie das Rückenteil. Arbeitet auch das komplett aus. Wie wir die beiden Teile dann zusammennähen, zeige ich euch im nächsten Teil. (^.^)

Wie man einzelne Maschen im Häkelstück abnimmt, zeige ich euch gesondert, sobald wir mit unserem Oberteil fertig sind.

Sonntag, 9. November 2014

Happy Birthday to me (^.^)

Die ganz besonders aufmerksamen Leser meines Blogs ahnen es ohnehin bereits, was heute kommt: mein Geburtstagsbeitrag. (^.^) Stolze 35 Jährchen habe ich mittlerweile auf dem Buckel... Und auch dieses Jahr hat mein Schatz wieder für mich gebacken und auch dieses Jahr wieder meine Lieblingstorte: Käse-Sahne-Torte (^.^)

Sein Geschenk für mich ist ebenfalls der absolute Hammer: es sind massig alte Burda-Ausgaben!!! Die älteste Ausgabe von 1950, die neueste von 1970 (^.^)
Nun, da freut sich nicht nur eine Burdasammlung, sondern hoffentlich bald ihr, und zwar auf einige neue Nähprojekte. Als erstes steht übrigens ein Petticoat auf dem Plan, für den ich jetzt endlich ein Schnittmuster habe. (^.^)

Freitag, 7. November 2014

Die Grundkurs Nähen - Verstürzen: unser zweites Projekt - Ein Kissenbezug zum Binden

Heute zeige ich euch eine Technik, die komplizierter klingt, als sie ist: das Verstürzen. Ein Nähstück zu Verstürzen bedeutet im Grund nichts weiter, als es fas komplett auf Links zu nähen, um es dann, durch eine keine Öffnung auf rechts zu wenden und die kleine Öffnung nun noch per Hand zu schließen, so dass man am Ende ein komplett geschlossenes Nähstück mit rundherum unsichtbaren Nähten hat. Das schwierigste dabei ist ehrlich gesagt das wenden auf rechts durch die kleine Öffnung. (^.^)

Nichts desto trotz üben wir nun das Verstürzen an unserem Kissenbezug, oder - um genauer zu sein - an den Bändern zum Zubinden.
Steppt hierfür zunächst die Längskante der Bänder mit etwa 1 cm Abstand zur Stoffkante (die Markierungen auf der Stichplatte eurer Nähmaschine bieten hier Orientierung, vorausgesetzt ihr habt gerade zugeschnitten) zu und versäubert die Stoffkante mit dem Zickzackstich. Nachdem man die Naht sowieso nicht sieht, könnt ihr hier auch beide Nahtzugaben gemeinsam versäubern.


Bügelt die Bänder nun so auseinander, dass sich die Naht in der hinteren Mitte des Bandes befindet.
Schließt dann eine der Querseiten mit em Steppstich und versäubert auch diese Kante mit dem Zickzackstich.


Schließlich werden die Bänder noch auf rechts gewendet und spätestens jetzt versteht ihr auch, warum ich sage, dass das Wenden das schwierigste am Verstürzen ist. (^.^) Der Stil eines Kochlöffels kann hier aber behilflich sein. (^.^)



Die nun noch offenene Kante wird nun zuerst versäubert, indem sie einmal komplett mit dem Zickzackstich zugenäht wird. Dieser wird nun nach innen gestülpt und glatt gebügelt. Diese Stelle wird normalerweise noch per Hand mit einem Blindstich geschlossen. Für unser Projekt können wir uns diesen Schritt jedoch sparen. Wir sichern lediglich die offene Seite mit je einer Stecknadel, damit sich die frisch umgebügelte Kante nicht wieder verschiebt.

Mittwoch, 5. November 2014

Das Café Lotti in der Maxvorstadt

Es wird einmal wieder Zeit euch einen kleinen Erfahrungsbericht zu einem Münchner Lokal zu liefern. Dieses Mal habe ich mir das aktuell sehr gehypte Café Lotti für euch angesehen. Das Konzept klingt erstmal phantastisch, alles ist bio, alles ist naturbelassen und stammt von glücklichen Tieren die ein heimeliges Landleben führen und selbstverständlich ist alles nach Omas Rezept bereitet. Außerdem gibt es all die Do-it-yourself-In-Themen, die dort mit eigenen Stammtischen vertreten sind. Zu guter letzt ist das Lotti Vintage und Rosa! Klingt perfekt oder? Nun ja, das soll nun kein Spoiler werden, aber: ist es leider nicht.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: das Lotti sieht süß aus, auch das Essen und die Getränke sehen durchaus ansprechend aus und schmecken auch ganz gut. Allerdings habe ich in München nun wirklich schon lange nicht mehr einen derart unterdurchschnittlichen Service erlebt wie im Lotti. Ehrlich gesagt, habe ich derart unfähige Servicekräfte noch nie irgendwo erlebt. Nicht dass sie unfreundlich gewesen wären, nur: sie servieren nur die Hälfte und werden dann geschlagene 30 Minuten nicht mehr gesehen. Als sie dann endlich wieder auftauchen, bekommen wir auf Nachfragen - wobei ich mich an den Tresen bewegen musste, es war nun nicht so, dass die Damen nach dem Rechten gesehen hätten - die Aussage "Ach ja, das Ding (es war ein Beagel) steht noch in der Küche. Ist halt jetzt kalt, aber schmeckt so auch." Und schwupp bekomme ich mein Essen hingepfeffert, dafür aber nicht ein Wort einer Entschuldigung und schon waren die beiden Damen wieder weg (quatschend in der Küche). Nach einem erneuten Weg zum Tresen und minutenlangem Gestikulieren wurden wir dann auch wahr genommen und uns gnädigerweise die Ehre erteilt bezahlen zu dürfen. Und nein, wir waren nicht der einzige Tisch, an dem es so lief, diese Servicehaltung zog sich traurigerweise durch den gesamten Servicebereich. Erstaunlicherweise ist das Lotti regelmäßig voll, was vermutlich am aktuellen Hype liegt, aber das geht vorüber. Von mir gibt es für das Café Lotti auf jeden Fall keine Empfehlung. Wer in München in schönem Ambiente "ganz gutes" Essen essen möchte, kann das auch anderenorts mit besserem Service.

Montag, 3. November 2014

Der Vintage Flaneur - Ausgabe VII und Lilis

Heute erscheint die 7. Ausgabe des Vintage Flaneur. Dieses mal erwartet eine Retrospektive zur Architektur des Bauhaus, ein Bericht zur Geschichte des Korsetts, einen Ausblick auf die kommende Weihnachtszeit, glamouröse Abendmode, sowie die schönsten Wintermäntel der Saison.

Auch von mir gibt es wieder einen kleinen Beitrag nachzulesen: einen Bericht zu unserer Hochzeit im September, also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Samstag, 1. November 2014

Meine beigen Collegepumps bekommen eine Verjüngungskur

Erinnert ihr euch an meine beigen Collegepumps, die ich euch vor einigen Monaten schon gezeigt habe? Nun, zugegeben, die Schuhe hatten auch damals schon ihre besten Zeiten hinter sich... um jetzt nicht zu sagen, sie sind völlig abgeranzt... Aber kennt ihr das: es gibt diese bestimmten Lieblingssachen, von denen man sich einfach nicht trennen kann und seien sie noch so runter. Und, nun ja, diese Schuhe gehören für mich eindeutig dazu. Sie sind angenehm hoch (ich bin ja nicht so groß und "muss" da quasi schon aus Prinzip mogeln), aber dennoch sehr bequem. Sie passen außerdem so gut wie zu allem - man kann sie sowohl chic als auch sportlich, leger als auch edel kombinieren. So wie sie aber mittlerweile aussehen, kann man sie aber ehrlich gesagt zu nichts mehr kombinieren.

Als Freundin vergangener Zeiten pflege ich auch eine Tugend aus vergangenen Zeiten, die mittlerweile wieder immer mehr in Mode kommt: reparieren statt wegwerfen (gut, heut heißt es "upcycling"). Und ja, auch Schuhe "reparieren" geht selbst, solange keine Schusterarbeiten zu machen sind. (^.^)

Meine Pumps sind gut und hochwertig verarbeitet, da fehlt sich nichts, lediglich das Leder ist mittlerweile ziemlich abgewetzt. Diese Schönheitskorrekturen kann man aber ganz alleine durchführen, mit Lederfarbe nämlich. Nachdem auch der Absatz nicht gerade Vintage-tauglich ist - er hat diese mitunter arg billig wirkende gepresste Holzoptik, streiche ich diesen gleich mit. (^.^) Dafür einfach die zu bemalenden Flächen zunächst mit Lederreiniger vorbehandeln. nicht zu bemalende Flächen mit herkömmlichen Malerkrepp abkleben und anschließend mit Lederfarbe und einem weichen Pinsel bemalen (ich nutze dazu Lederreiniger und Ledermalfarbe von Rico Design über Idee Creativ).

Meine Collegepumps haben so einen schwarzen Anstrich bekommen. Nach der Trocknungszeit von 48 Stunden, die sie mit Schuhspannern verbracht haben, habe ich sie noch mit Lederfett behandelt, et voilà - sie sind wieder bereit für weitere Einsätze zu meinen Füßen. (^.^)