Mittwoch, 29. Juni 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Der Spiegel

Ich hatte ja schon anklingen lassen, dass ich ursprünglich seitliche Spiegel zum anklappen anbringen wollte, um einen dreiteiligen Spiegel zum optimalen Schminken und frisieren zu haben. Ich habe nun auch bereits zig Möglichkeiten geistig durchgespielt, wie man das bewerkstelligen könne, wirklich praktikabel war aber keine. So habe ich mich nun entschlossen, einen dreiteiligen Standspiegel zu kaufen, der, sobald er gebraucht wird, aufgeklappt wird. Wird er nicht gebraucht beheimatet er praktischerweise meine Halsketten. Diese geschickte Gebrauchsweise ermöglicht das schwedische Möbelhaus mit dem Modell Karmsund.

Montag, 27. Juni 2016

Die Münchner Museen - Das NS-Dokumentationszentrum in München

Nun ist es schon seit über einem Jahr eröffnet, jetzt haben wir es auch endlich geschafft, dem NS-Dokumentationszentrum einen Besuch abzustatten. Um ehrlich zu sein: ich hatte mir mehr erhofft. Es wird lediglich alt Bekanntes und bereits oft Wiedergekautes gezeigt. Es gibt nichts Neues. Was mir insbesondere fehlt ist eine kritische Auseinandersetzung mit der besonderen Bedeutung der Stadt München beim Auftstieg des Nationalsozialismus. Mir fehlt außerdem eine kritische Auseinandersetzung mit den Nazigrößen die auch nach dem Krieg die Geschicke der Stadt über Jahre und Jahrzehnte weiter bestimmen sollten. Lieber sonnt man sich im Glanz des Widerstands von der Weißen Rose über Stauffenberg bis hin zur Freiheitsaktion Bayern. Auch das Braune Haus, die Parteizentrale der NSDAP in München, wird nur in einem kleinen Nebensatz erwähnt, und das, obwohl das Dokumentationszentrum heute dort thront, wo früher das Braune Haus stand.

Die museale Aufbereitung an und für sich erst mehr als nur ungenügend. Einige, inhaltlich ziemlich magere Texte und Bilder an Holzstelen geklatscht und fertig. Kurzum, wenn ich Texte lesen und Bilder anschauen will, kann ich mich auch durch die Wikipedia klicken, von einem Museum erwarte ich mehr.

Als letzter Wermuthstropfen sei noch genannt: noch nicht mal das Museumscafé hatte es nötig (an einem Sonntag - sic!) zu öffnen, traurig.

Alles in allem: ein Münchner kann schon mal vorbei schauen, wenn er die sehenswerten Museen bereits kennt, als Turist spart man sich den Abstecher meines Erachtens aber besser. Da gibt es in München wahrlich sehenswertere Einrichtungen.

Samstag, 25. Juni 2016

Stricken für Anfänger - Unser zweites Projekt: Ein sommerlicher Pullover mit Durchbruchstreifen - Der Maschenstich

Jetzt kommen wir auch schon zum Zusammennähen unserer Strickteile. Als erstes schließen wir die Schulternähte. Das machen wir mit dem so genannten Maschenstich. Dieser ist für Quernähte genauso unsichtbar wie der Matrazenstich für Längsnähte. (^.^) So gehts:

Legt die Schulternähte Kante an Kante und mit der rechten Seite nach oben nebeneinander. Stecht nun in das zweite Glied der Randmasche und das erste Glied der ersten Masche am links liegenden Teil ein und zieht den Faden durch.


Stecht nun in die beiden Maschenglieder der ersten Masche beim rechts liegenden Strickteil und zieht den Faden durch. Zieht dabei nicht zu fest, damit sich die Strickteile nicht verziehen.


Nun stecht wieder in das zweite Glied der ersten und das erste Glied der zweiten Masche beim linksliegenden Strickstück.



Setzt dies entsprechend fort und schließt so auch die zweite Schulternaht.







Näht jetzt die Träger mit dem Matratzenstich längs zusammen. Schließt die beiden Öffnungen an der Ausschnittkante wieder mit dem Schlingstich.

Nun schließt ihr die Seitennähte mit dem Matratzenstich. Schlagt nun noch den Bund 2 cm nach innen ein, steckt ihn fest und näht ihn mit dem Schlingstich fest. Fertig ist unser neuer alter Pullover. (^.^) Beim nächsten Mal zeige ich euch das gute Stück noch in seiner vollen Pracht. (^.^)

Freitag, 24. Juni 2016

Bayrische Kuchl - Brot: Kräuterbrot

Ich habe mich als erstes für ein Brot entschieden, das ich noch nicht kenne - noch nicht mal vom Namen her: ein Kräuterbrot. Ich bin gespannt, wie es wird. (^.^)

Man nehme:
500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
1 EL Zucker
2 Bund gemischte Kräuter
je 1 TL Kümmel, Koriander, Muskat und Salz
3 Eier
100 g Butter
125 ml Milch
1 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:
Die Milch erwärmen. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln, den Zucker und einigen EL der lauwarmen Milch dazu geben und leicht verrühren. Die zerlassene Hefemasse mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt gehen lassen, bis auf der Oberfläche der Hefemasse deutliche Risse zu sehen sind (dauert etwa 1 Stunde).
Die Kräuter fein hacken und zusammen mit allen weiteren Zutaten zugeben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich leicht vom Schüsselboden löst. Nun den Teig erneut abdecken und ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat (dauert erneut etwa 1 Stunde).
Den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Brotkastenform mit Backpapier ausschlagen. Die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig darauf zusammendrücken, ausformen, in die Form geben und mit dem verquirlten Eigelb bestreichen. Vor dem Backen geht der Teig nun nochmals abgedeckt für weitere ca. 30 Minuten.
Dann das Brot in ca 1 Stunde ausbacken. Nach dem Backen aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Und: lecker! Das gibt es wieder. (^.^)

Donnerstag, 23. Juni 2016

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XVII mit sportlichen Frauen



Ab heute ist die 17. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein großes Schwerpunktthema rund um den Sport von Sportevents über sportliche Mode hin zu sportlicher Betätigung in unserem Lieblingszeitschnitt (^.^). Ihr findet Tipps für erfolgreiches Shopping, maritime Mode für Sonne Strand und Meer sowie die wunderschönen Finalistinnen der ersten Miss Vintage Flaneur Wahl.

Auch von mir gibt es wieder einen kleinen Beitrag nachzulesen, passend zum Schwerpunktthema: eine Retrospektive zur Sportlichkeit der Frau, denn auch das ist eine Errungenschaft der ersten 6 Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)



Dienstag, 21. Juni 2016

Nähen für Fortgeschrittene - aus Omas Trägerrock wird ein Flapperkleid

Unser nächstes Nähprojekt, wird ein Upcyclingprojekt, was sich aber auch ganz normal ohne passenden Trägerrock nachschneidern lässt, also keine Sorge. Es gibt ein richtiges Schnittmuster dazu. Ich habe mir allerdings aus sentimentalen Gründen einige Kleidungsstücke meiner Großeltern gesichert, die mir allerdings nicht passen, noch nicht mal ansatzweise. In den meisten Fällen gefallen Sie mir auch nicht so wirklich, so dass ich sie, so wie sie jetzt sind, ohnehin nicht anziehen würde. Klar also, dass sie überarbeitet werden müssen und sei es nur ein Anpassen der Größe.

Als erstes möchte ich mich einem dunkelblauen Trägerrock meiner Oma widmen, der vom Schnitt her aus den späten 60ern oder 70er Jahren stammen müsste. Der Schnitt an und für sich gefällt mir allerdings nicht, so dass ein bloßes enger machen schon mal ausfällt. Vielmehr soll aus dem Trägerrock ein Flapperdress werden. Allerdings keines mit zig Perlen und Pailletten, sondern ein tages- und sogar bürotaugliches Flapperdress. Solltet ihr euch ebenfalls einem Upcycling-Projekt widmen wollen (ihr könnt aber durchaus auch aus normalem Stoff nähen), ähnliche Trägerröcke gibt es bereits für kleines Geld in Second Hand Shops, ihr müsst nur darauf achten, dass ihr sie euch ordentlich zu groß kauft. Mein Exemplar ist eine (Vintage) Größe 50, ich selbst trage 34/36. Also nur keine Scheu beim Griff nach der Übergröße.



Sonntag, 19. Juni 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Jetzt wirds ernst

Heute ist es endlich so weit, mein Frisiertisch ist bei mir eingezogen. (^.^) So sieht das gute Stück aus:
Ist zwar schon ganz hübsch, es muss aber trotzdem noch einiges gemacht werden. Das steht nun auf dem Plan:

  • kleinere Holzschäden abspachteln und angleichen
  • Deko unter der Glasplatte, denn Spitzendeckchen scheidet schon mal aus
  • zwei seitliche Spiegel zum anklappen, so dass ich einen dreiteiligen Spiegel habe
  • Tageslichtbeleuchtung zum perfekten Schminken
  • ein Ordnungssystem das es mir ermöglicht, den Stauraum optimal zu nutzen
  • eine passende Sitzmöglichkeit

Selbstverständlich berichte ich über meine Fortschritte wieder ausführlich (^.^)

Freitag, 17. Juni 2016

Bayrische Kuchl - Brot

Jean-Francois Millet - Frau beim Brot backen 
Im Sommer ist mir nicht so sehr nach üppigen Braten. Am liebsten esse ich dann kalt. Egal ob nun Salat oder Brotzeit: eines gehört für mich auf jeden Fall dazu: Brot. Daher unterbreche ich die Fleischlastigkeit der letzten Wochen und widme mich mal den Brotrezepten in Erna Horns Bayrischer Kuchl.

In früheren Zeiten war es gerade auf dem Land üblich, sein Brot selbst zu backen. Dann aber gleich Mengen die für Wochen reichten und das ganz ohne Tiefkühltruhen. Unterm strich hieß das, dass es über Wochen altes Brot zu essen gab. Nicht unbedingt ein Wohlgenuss. Glücklicherweise haben wir heute Tiefkühlmöglichkeiten. Was wir allerdings nicht mehr haben sind eigene Backhäuser mit Öfen die mal eben auch 20 Brote fassen. Sas heißt, für mich ist auch erstmal rechnen angesagt, so dass am Ende ein bis zwei Brote rauskommen. (^.^)

Mittwoch, 15. Juni 2016

Die kleine Warenkunde zum Kochen und Backen - Wild und Wildgeflügel

Wild aus heimischen Wildbestand gibt es nur außerhalb der Schonzeiten des jeweiligen Tieres, also nur eine sehr begrenzte Zeit im Jahr, üblicherweise im Herbst und in den ersten Wintermonaten. Kein Wunder also, dass der Großteil des in Deutschland erhältlichen Wildbrets importiert wird. Dennoch muss man sich bei Wild heutzutage keine Gedanken mehr machen, alles was im Handel erhältlich ist, wurde tierärztlich untersucht, ist ordnungsgemäß abgehangen und fachmännisch zerlegt.

Bei Wild unterscheidet man grundsätzlich Haar- und Federwild. Die Zubereitung von Haarwild ist etwas anders als die von Fleisch von Haustieren. Bei Wild ist es besonders wichtig, dass das Fleisch ordentlich pariert wird, also von Haut, Fettfasern und Sehnen befreit wird. Wild wird für traditionelle Gerichte gerne mariniert oder gebeizt. Dies diente in früheren Zeiten der Haltbarmachung, da sich in dem sauren Milieu Bakterien kaum vermehren. Heute ist dies zur Haltbarmachung oder Desinfektion nicht mehr nötig, wird aber dennoch nach wie vor gerne gemacht. Nachdem Wildbret sehr mager ist, wird es oft mit Speck gespickt bzw. mit Speck bardiert (umwickelt).
Auch Federwild, insbesondere Wasservögel müssen etwas akkurater vorbereitet werden. Bei Wasservögeln wird die Bürzeldrüse (am Schwanz) entfernt, da aonsonsten das Fleisch einen tranig-scharfen Geschmack annimmt. Gerne wird auch vor der Zubereitung zusätzlich die Haut abgezogen und anschließend das noch verbleibende Fett abgelöst, indem man das Tier kurz in sprudelnd kochendes Wasser taucht.

Trotz aller Hygiene ist es bei Wild dennoch wichtig, dass es gut durcherhitzt wird, damit mögliche Erreger wirklich keine Chance haben. "Gut durcherhitzt" heißt dabei, dass das Fleisch bei einer Gartemperatur von 200° C durchgegart wird bzw. eine Kerntemperatur von 80° C über einen Zeitraum von 10 Minuten  gehalten wird.

Montag, 13. Juni 2016

Das "Vintage Motor & Music Festival" der Gasoline Gang in Peißenberg

Letzten Samstag war es wieder soweit. Oldtimerfreunde, Schrauber und Vintagefans trafen sich bereits zum 5. Mal in der Tiefstollenhalle im oberbayerischen Peißenberg zum 5. Vintage Motor & Music Festival der Gasoline Gang. Auch ich war natürlich dabei und habe einige Impressionen für euch zusammengetragen:
Die Promis in Peißenberg: KITT und Herbie (Herbie ist der coolere von beiden)
Und ja, ich mag Rotten Cars (^.^)

Samstag, 11. Juni 2016

Mein Look für das "Vintage Motor & Music Festival" der Gasoline Gang in Peißenberg

Es wird mal Zeit, dass ich euch einen Komplettlook zeige. (^.^) Heute geht es auf das Vintage Motor & Music Festival der Gasoline Gang in Peißenberg. Nachdem das Wetter leider etwas durchwachsen ist, brauche ich etwas wärmendes und halbwegs regenfestestes, das außerdem bequem ist, so dass ich den ganzen Tag auf den Beinen sein durchhalte. Erschwerend kommt hinzu, dass es abends auf gleichem Festival noch zum tanzen geht, es sollte also auch etwas sein, das sich gut und schnell umstylen lässt. Hier meine Rätselslösung:
Tuch: Vintage von Oma
Ohrclips: Claire's
Baseballjacke: H&M
Bluse: H&M
Jeans: Levi's Modell 1950's 701 Jeans
Schuhe: Converse Chuck Taylor All Star
Tasche: New Look über asos.de
Unter dem Kopftuch trage ich übrigens Pin Curls so dass ich für den Abend nur noch auskämmen muss und auch schon wieder los kann. Wie man das Kopftuch bindet, zeige ich euch in einem späteren Tutorial. Mein Make-up ist ein klassischer 50's Tageslook, wie ihn beispielsweise Audrey Hepburn trug. Ein großes Make up mit roten Lippen wäre zu eine solchen Outfit auch eher eine Spur zu viel. (^.^) Aber auch hierzu kommt noch ein eigenes Tutorial. Hier den Look nochmal im Detail:

Freitag, 10. Juni 2016

Bayrische Kuchl - Rindfleisch: Ochsengaumen


Ochsengaumen war mal eine Delikatesse, dann geriet er in Vergessenheit und schließlich kam BSE, so dass heute leider kein Ochsengaumen mehr zu bekommen ist. Ja... das hat mich auch gewundert, aber es ist in der Tat so, dass nichts mehr vom Rinderkopf verkauft werden darf, also eben auch kein Ochsengaumen. Schade eigentlich, das Rezept las sich sehr lecker.

Nächste Woche gibt es dann aber wieder was zu essen und nicht nur leere Töpfe. (^.^)

Donnerstag, 9. Juni 2016

Stricken für Anfänger - Unser zweites Projekt: Ein sommerlicher Pullover mit Durchbruchstreifen - Der Schlingstich

Schon geht es mit unserem luftigen Sommerpulli an die abschließenden Arbeiten. Zunächst werden Vorder- und Rückenteil gespannt, also leicht gedehnt aufgesteckt (ich nehme dazu mein Bügelbrett). Die Strickteile werden dann gleichmäßig angefeuchtet, am besten mit einer Wassersprühflasche und lässt sie dann wieder trocknen.



Nun widmen wir uns dem Halsausschnitt. 2 cm des Halsausschnitts werden nach innen verstürzt. Damit der Ausschnitt schön stabil wird, wird zunächst ein Nahtband von 1,5 cm eingebügelt und zwar so, dass ihr noch eine Reihe glatt rechts gestrickte Maschen zum Festnähen habt. Achtet dabei auch darauf, dass ihr nicht über das Lochmuster bügelt, da ihr ansonsten das Muster plätten würdet. Schlagt nun das obere, freie Ende der Ausschnittkante nach innen ein, steckt sie fest und feuchtet die Wolle nochmals an und lasst sie trocknen.

Nun näht ihr die Ausschnittkante mit unsichtbaren Stichen fest. Das heißt ihr stecht in die volle Abkettmasche der Ausschnittkante ein und nehmt nur einen möglichst nahe liegenden Querfaden des Strickstücks auf, stecht dann wieder in eine Abkettmasche, dann in den nächsten Querfaden und so weiter und so fort bis ihr die Ausschnittkante rundherum festgenäht hat. Der zugehörige Stich nennt sich im übrigen "Schlingstich". Verstecht die Fadenenden in das Innere der Ausschnittkante und wiederholt gleiches beim zweiten Teil unseres Pullis.

Sonntag, 5. Juni 2016

Hefeteig - Guglhupf

Der Guglhupf ist vermutlich DER traditionelle Kuchen schlechthin. Sein Name leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort Gugl für Kapuze und hupfen für springen ab. Ein sprechender Name quasi, geht doch der Kuchen so auf, dass er uns aus seiner Form bildlich entgegenkommt. So wird er gemacht:

500 g Mehl
1 Würfel Hefe
125 g Zucker
1 Ei
3 Eigelb
150 g Butter
1 TL Salz
250 ml Milch
100 g Sultaninen
100 g gehackte Mandeln
20 geschälte Mandeln
Butter für die Form
Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung:
Die Milch erwärmen. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln, mit 1 EL vom Zucker und einige EL der lauwarmen Milch dazu geben und leicht verrühren. Die zerlassene Hefemasse mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt gehen lassen, bis auf der Oberfläche der Hefemasse deutliche Risse zu sehen sind (dauert etwa 1 Stunde).
Nun die restlichen Zutaten zugeben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Nun den Teig erneut abdecken und ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat (dauert erneut etwa 1 Stunde).
Den Herd auf 190° C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Form buttern und in jede Vertiefung der Form eine geschälte Mandel legen. Nun die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig darauf zusammendrücken, kurz durchkenten und in die Form geben. Vor dem Backen geht der Teig nun nochmals abgedeckt für weitere ca. 30 Minuten.
Den Guglhupf in etwa 45 Minuten goldgelb backen. Aus der Form nehmen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Freitag, 3. Juni 2016

Bayrische Kuchl - G'müas: grüne Bohnen

Grüne Bohnen, auch gerne Butterbohnen genannt, sind ein wahrer Beilagenklassiker der bayrischen Küche. Seltsamerweise findet man sie kaum noch auf den Speisekarten der einschlägigen bayrischen Restaurants, aber sie gehen ja glücklicherweise sehr leicht selbst zu machen. (^.^)

Zutaten - für 4 Portionen:
750 g grüne Bohnen
20 g Butter
Salz
Pfeffer
Bohnenkraut

So gehts:
Die Bohnen waschen und putzen, in Salzwasser etwa 15 Minuten weich garen, abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie ihre grüne Farbe behalten. Die Butter im Topf schmelzen, die Bohnen darin schwenken und mit Salz, Pfeffer und reichlich Bohnenkraut abschmecken.

Gut, damit hat ERna Horn nun wahrlich kein höchst historisch wertvolles Geheimrezept verraten, lecker sind grüne Bohnen aber trotzdem. (^.^)

Mittwoch, 1. Juni 2016

"Bier.Macht.München." - eine Ausstellung zum 500jährigen Jubiläum des Reinheitsgebotes im Münchner Stadtmuseum

Anlässlich des 500jährigen Jubiläums des bayerischen Reinheitsgebotes, das 1517 dann auch zum deutschen Reinheitsgebot werden sollte, läuft im Münchner Stadtmuseum gerade eine Sonderausstellung unter dem Titel "Bier. Macht. München.", die noch bis zum 8. Januar 2017 gezeigt wird.

Schwerpunkt der Ausstellung ist dabei die Geschichte des Bieres und der Brauereien in München, wobei hier wirklich jede Facette beleuchtet wird: vom Mittelalterlichen Heimbrauen und dem Hausauschank über die ersten Wirtshäuser bis hin zu den großen Münchner Brauereien un dem verhältnismäßig neuen Phänomen der kleinen regionalen Handwerksbrauereien. Das Ganze von der Herstellung über den Vertrieb und das Marketing. Das München spätestens mit dem Ausgehenden 19. Jahrhundert zur Bierstadt werden ließ.

Eine absolut sehenswerte Ausstellung, nicht nur für Münchner sondern für jeden Liebhaber des Münchner Bieres. (^.^)