Dienstag, 29. April 2014

Häkeln für Anfänger - Materialkunde: Häkelgarne

Wie bereits angedroht: bevor es an die Praxis geht, braucht es erstmal noch etwas Theorie und zwar zu den Materialien, die es zum Häkeln braucht.

Häkelgarne
Häkelgarne sind aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt, die alle in Bezug auf Verarbeitung, Verwendungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften ihre Vor- und Nachteile haben. Ich persönlich bevorzuge Garne die mindestens zu 50% aus natürlichen Materialien bestehen, schlicht, weil man Plastik einfach auch ansieht, dass es nur Plastik ist. Wenn ich mir also schon die Mühe mache, etwas Individuelles und Schönes zu handarbeiten, dann auch aus hochwertigen Materialien und eben nicht aus billigstem Polyester. Ich greife daher zu Baumwolle und Wolle, wobei Beimischungen in geringen Anteilen erlaubt sind. Eine nähere Auskunft über die Garnzusammensetzung liefert die Garnbanderole. Die Garnbanderole liefert darüber hinaus aber noch andere wichtige Informationen:

Was mit Material gemeint ist dürfte klar sein. (^.^)

Wurde eure Wolle noch veredelt, wird die jeweilige Veredelungsmethode mit der Materialangabe genannt. "Gasiert" bedeutet, dass der Faden abgeflammt wurde, sprich keine Härchen abstehen, "mercerisiert" meint eine Behandlung von Baumwolle mit Natronlauge, das lässt sie seidig matt glänzen, die Farben sind farbstabiler und die sie ist strapazierfähiger und formstabiler als nicht mercerisierte Baumwolle. Habt ihr die Wahl, greift immer zu mercerisierter Baumwolle, da diese qualitativ besonders hochwertig ist.

Die Empfehlung zur Nadelstärke ist immer eine von-bis-Angabe. Häkelt ihr besonders fest, nehmt ihr die größere Nadelstärke, häkelt ihr besonder locker, nehmt ihr die kleinere Nadelstärke. Haben eure Maschen normale Festigkeit, greift ihr am besten zur goldenen Mitte (die Nadelstärken steigen jeweils um 0,5).

Der Durchschnittsverbrauch gibt an, wie viel Wolle in Gramm ihr wofür ungefähr brauchen werdet. Also hier für ein ärmelloses schlichtes Damentop Größe 38 ungefähr 310 g.

Die Maschenprobe gibt an, wieiviele Maschen in der Breite und wieviele Reihen in der Höhe ein Quadrat vom Format 10x10 cm ergibt. Diese Angabe ist besonders wichtig, wenn ihr Muster anpasst oder Freihand arbeitet. Die Maschenprobe ist ein Fortgeschrittenenthema. Ich will euch nicht gleich schon am Anfang  unnötig verwirren. (^.^) Es reicht für den Moment, wenn ihr wisst, was das Symbol bedeutet.

Die Pflegehinweise dürften wieder klar sein.

Gesamtlänge und Gewicht dürften grundsätzlich auch klar sein. Mit diesen Größen muss man als Fortgeschrittener eventuell wieder rechnen, wenn man Muster nacharbeiten möchte, bei denen die verwendete Wolle nicht mehr erhältlich ist, bzw. wenn ihr lieber mit einem anderen Garn arbeiten möchtet. Für den Moment brauchen wir die beiden Größen aber noch nicht.

Was außerdem wichtig ist, steht auf dieser Banderole sogar ausdrücklich drauf: "Verarbeiten Sie immer nur Knäuel mit gleicher Farb- und Partienummer." Die Farb- und die Partienummer sind auf jeder Wollbanderole angegeben. Die Farbnummer ist schlicht der Farbcode der Wolle, die Partienummer bezeichnet das jeweilige Farbbad, in dem die Wolle gefärbt wurde. Bei Naturmaterialien kann es immer sein, dass sie unterschiedlich auf Farbbehandlungen reagieren. Wenn ihr darauf achtet für ein Projekt nur Wolle zu kaufen, die auch im gleichen Farbbad gefärbt wurde, habt ihr schlicht die Sicherheit, dass die Farbe nicht abweicht. Grundsätzlich gilt aber hier: je hochwertiger die Wolle, desto weniger oft kommt es zu Farbabweichungen zwischen den Partien. Mir ist es bisher auch nur ein einziges Mal passiert, dass ich merkliche Farbabweichungen hatte, als ich Wolle aus einer anderen Partie nachkaufen musste und nachkaufen muss ich oft, weil ich tendenziell weniger als mehr Wolle kaufe.

Soviel erstmal zu den Häkelgarnen. Im nächsten Teil gibt es nochmal Materialkunde, bevor es ans Eingemachte geht. (^.^)

Sonntag, 27. April 2014

Eine kleine Erinnerung an unsere Verlobungsfeier

Wir wollten als Erinnerung an unsere Verlobungsfeier nicht einfach nur ein Bild in einen Bilderrahmen packen und an die Wand hängen. Zumal das auch schwierig geworden wäre, weil unsere gar wunderbare Fotografin ganz viele wunderschöne Bilder von uns und der Feier gemacht hat.

Daher habe ich mich dazu entschlossen selbst ei Erinnerungsalbum zu basteln. Die Grundelemente dafür, nämlich Fotokarton und Albumdeckel gibt es in jedem Bastelladen und in vielen Papeterien zu kaufen. Ich habe zu dem weinrotem Fotokarton gegriffen, den ich vom Basten der Hochzeitseinladungskarten ohnehin noch da hatte und zudem einen sogenannten Schraubalbeneinband mit cremefarbenem Leinenbezug. Um die Fotos zu schützen braucht es zwischen den einzelnen Seiten zusätzlich Pergamin - dieses dünne weiße Papier in Fotoalben - ihr wisst schon. Nachdem ich sowas allerdings nicht auftreiben konnte, habe ich zu einem so genannten Architektenblock gegriffen, also zu sehr feinem und hochtransparentem Papier, das zudem auch noch deutlich stabiler ist als Pergamin. Damit die Zwischenseiten nicht ausreißen habe ich außerdem noch zur Ringverstärkern gegriffen. Die Fotos selbst habe ich mit Fotoecken eingeklebt und statt Schrauben habe ich zu weinroten Bändern zum zusammenbinden gegriffen. Noch etwas Deko aufs Cover (auch das sind alles Reste vom Basteln der Einladungskarten zu Verlobung und Hochzeit) und fertig ist unser wunderschönes Erinnerungsalbum, das ab sofort einen Ehrenplatz bekommt. (^.^)

Samstag, 26. April 2014

Flohmarkt auf der Theresienwiese

Auch dieses Jahr war ich wieder auf dem Flohmarkt auf der Theresienwiese, Bayerns größtem Flohmarkt. Dieses Jahr war auch das Wetter besser, so dass es dieses Mal um Welten besser war als im letzten Jahr, wo ich ja sehr enttäuscht war. Nichts desto trotz waren immer noch genug gewerbliche Flohmarkthändler da, die ja eigentlich nicht zugelassen sind. Trotzdem war der Flohmarkt dieses Jahr so groß, dass wir nur knapp mehr als die Hälfte der Stände abgelaufen haben, bevor wir nach fünf Stunden total erledigt aber glücklich wieder nach Hause gefahren sind.

Meine Ausbeute dieses Mal sind eine Brotschneidemaschine mit Handkurbel für sensationelle 5,- € (das ist ein absolutes Schnäppchen, für derartige manuelle Allesschneider muss man normalerweise mit 40,- € aufwärts rechnen - je nach Zustand).
Das schicke Teilchen braucht natürlich noch ein kleines Update, angefangen bei einer Grundreinigung, über das Ausbessern der Emailleabplatzer bis hin zu einem neuem neuen Messer (schon allein aus hygienischen Gründen - wer weiß wo das Ding all die Jahre stand). Dazu gab es sogar noch eine Packung rosa Schaumstoff-Schlafwickler geschenkt!

Außerdem habe ich mir eine wunderschöne Gemme als Anhänger aus Sterling-Silber gearbeitet, geleistet. Auch dafür musste ich nur 5,- € lassen (und die muss auch noch gesäubert werden):

Freitag, 25. April 2014

Wellen mit Pin-Curls


Mit Pin-Curls lassen sich natürlich auch Wellen zaubern. Die Methode war insbesondere für die Wellen der späten 30er und 40er die Methode der Wahl. Pin Curls für Wellen funktionieren grundsätzlich genauso, wie Pin Curls für Frisurenelemente. Sie werden ins fast trockene Haar gedreht, wobei jede Strähne zusätzlich noch mit Festiger (ich nutze den von Balea - siehe Bild) eingesprüht wird, bevor sie gelegt werden.

Nachdem die Haare schön locker fallen sollen, braucht es auch nicht so viele Pin-Curls, wie bei den Frisurenelementen. Zudem soll die Frisur nicht zu viel Volumen haben, weswegen in drei Reihen mit versetzter Drehung gearbeitet wird - sprich eine Reihe wird im Uhrzeigersinn gelegt, die zweite Reihe gegen den Uhrzeigersinn, die dritte und letzte Reihe wieder im Uhrzeigersinn. die  Ich habe euch das Basisset mal als schematische Zeichnung zusammengestellt, da bei meinen dunklen Haaren das Legeschema nur sehr schwer zu erkennen ist:



Wenn ihr euch eure Oberkopfpartie nicht zu einem Frisurenelement legen möchtet, werden alle Oberkopfhaare zu insgesamt sechs Pin Curls gelegt. Von der Stirn zum Hinterkopf hin je zwei stehend nach hinten, stehend nach vorne und wieder stehend nach hinten gewickelt.
Die Seitenpartien werden, sofern ihr kein Frisurenelement plant, zu je drei Pin-Curls gelegt. Die Haare in den Längen werden zu insgesamt 12 Pin-Curls (je drei auf beiden Seiten hinter den Ohren und insgesamt 6 am Hinterkopf) gelegt. Die linke Seite des Kopfes wird dabei von unten nach oben mit einer Reihe im Uhrzeigersinn, einer Reihe gegen den Uhrzeigersinn und wieder einer Reihe im Uhrzeigersinn gewickelte Pin Curls gelegt. Die rechte Seite des Kopfes wird dabei von unten nach oben mit einer Reihe gegen den Uhrzeigersinn, einer Reihe im Uhrzeigersinn und wieder einer Reihe gegen den Uhrzeigersinn gewickelte Pin Curls gelegt. Gedachte Trennlinie ist dabei ein in den Nacken gezogener Mittelscheitel. Das macht man, um die Bogenform des Schnittes zu betonen.

Nach dem Durchtrocknen - am besten über Nacht, es schläft sich wirklich bequem auf Pin-Curls, man merkt sie eigentlich gar nicht - werden die Haare wieder gelöst und ausgekämmt um die Frisur in Form zu bringen. Noch etwas Frisiercreme und Haarspray drüber und fertig. (^.^)

So siehts dann aus:

Montag, 21. April 2014

Balkonbepflanzung 2014 - Das steht im April an

Für den April sagt mein schlaues Balkongärtnerinnenbuch ("Balkon- und Kübelpflanzen" aus dem GU-Verlag), dass ich nun...
...Jungpflanzen und neue Kübelpflanzen bestellen könne.
...Sommerblumen, Gemüse und Kräuter vorziehen könne.
...mit dem Düngen bei Kübelpflanzen beginnen könne.
...an warmen Tagen Überwinterer bereits zum abhärten rausstellen könne.
Nachdem ich meine zukünftigen Pflanzen weder bestellen noch vorziehen wollte und zudem weder Kübelpflanzen noch Überwinterer besitze, kann ich mich hierzu erst nochmal bequem zurücklehnen. Es gibt immer noch nichts für mich zu tun. (^.^)

Mein zweites schlaues Buch zu Gemüse auf dem Balkon (ebenfalls aus dem GU-Verlag) sagt, dass ich im April Pflücksalat im Freien aussäen kann. Zucchini kann ich jetzt bei Zimmertemperatur vorziehen. Und mein zukünftiges Johannisbeertopfpflänzchen darf ebenfalls nach draußen, sprich gekauft werden, dummerweise habe ich kein Johannisbeertopfpflänzchen auftreiben können, daher wird diese Mission schlicht auf nächstes Jahr vertagt. Ist auch besser so, weil wir in diesem Jahr noch etliche Pflanzen, die irgendwann in unseren zukünftigen Schrebergarten ziehen sollen, auf dem Balkon unterbringen müssen. Dafür bekommt mein Kräuterregal aber noch einen neuen Untermieter, nämlich Liebstöckel.

Zum Bepflanzen bin ich wieder genauso vorgegangen, wie ich es auch schon im Vormonat gemacht habe. Und wisst ihr was? (^.^) Dill und Rucola treiben schon aus, schaut mal:

Samstag, 19. April 2014

Der Hochzeitstortentest - Die Dritte

In der dritten Runde meines Hochzeitstortentests widme ich mich noch den Sahnetorten (^.^) Zunächst gibt es wieder den optischen Test im Rahmen des Einfrierversuchsprogrammes (zwecks Geschmackstest habe ich die Torten vor dem Einfrieren wieder in Stücke geteilt):

Malakofftorte: 

Schoko-Pfirsichtorte:

Kiwitorte:

Jägertorte:

Pariser Flair:

Mohrenkopftorte:

Die Sieger des Geschmackstests - und damit eine Runde weiter - sind (ein Tusch bitte) - oder besser ist, dieses Mal ist es nur ein Sieger, alle anderen Torten sind zwar lecker, aber irgendwie nichts besonderes:
  • Die Malakoff-Torte
Die Rezepte liefere ich noch nach. Bei Wünschen bezüglich Reihenfolge: Bescheid sagen (^.^)

Freitag, 18. April 2014

Locken mit Lockenwicklern

Lockenwicklerlocken sehen aus wie Lockenwicklerlocken; sie wirken nicht natürlich. Zeitlich gehören Lockenwickler eher in die 50er und 60er, je nach Größe der Wickler bekommt man aber auch 40er Jahre Frisuren noch gut mit Lockenwicklern hin.



Auch meine Lockenwickler wickle ich ins fast trockene Haar , wobei ich zusätzlich jede Strähne mit etwas Festiger einsprühe (ich nutze den von Balea - siehe Bild) und dann eine Nacht darauf schlafe. Es gibt extra dafür halbwegs bequeme Schlafwickler (siehe Bild unten). Wem das zu unbequem ist, der kann natürlich auch zu Heizwicklern oder Lockenstab greifen, um dieses Basisset zu legen. Allerdings: mit Hitze gewickelte Locken halten nicht so lange wie feucht gelocktes Haar. Zudem schädigt ihr damit auf Dauer eure Haare. Ja "mal" mache ich das auch, eine Dauerlösung ist es für mich aber nicht.



Jetzt aber erstmal noch etwas genauer zu den Schlafwicklern und meinen Erfahrungen dazu. Links im Bild sehr ihr die drei Sorten Schlafwickler, die sich in meinem Besetz befinden und von denen ich auch behaupten würde, dass es mehr oder weniger die Klassiker sind. Von Oma kennt man üblicherweise noch die Schaumwickler (rosa - links oben auf dem Bild). Ein wahres Relikt aus den 50ern und wirklich bequem zum drauf schlafen. Der Nachteil daran: die Haare halten nicht so unbedingt, weil dieser kleine Plastikbügel nicht wirklich Halt gibt und zudem unschöne Abdrücke macht, wenn man nicht ordentlich wickelt. Mit etwas Übung bekommt man das ordentlich Wickeln aber in den Griff und für zusätzlichen Halt nute ich Haarklammern. Die schwarzen Wickler, sog. Softwickler kennt man dann eher von Mama - sprich hier haben wir ein 70er Jahre-Relikt; im Stoff ist weicher Schaumstoff sowie ein Drahtbügel zum Sichern der Lockenwickler (meine habe ich über Claire's; gibts dort für kleines Geld). Auch darauf schläft es sich ziemlich bequem, sofern der Draht vernünftig liegt und nicht pieksen kann. Für die Frisuren die ich erzielen möchte, muss ich etwas lockerer wickeln als es der Wickler zulässt, daher muss man wirklich ordentlich arbeiten, damit die Frisur was wird. Ein weiterer Nachteil: Die Haare trocknen durch den Stoff nur sehr langsam, daher muss man wirklich rechtzeitig vor dem Schlafen gehen schon wickeln, damit die Haare am nächsten Morgen trocken sind. Die roten Wickler sind verhältnismäßig neu; dabei handelt es sich um Silikon-Klettwickler. Obwohl Silikon schläft man darauf aber nicht mehr wirklich bequem, da die Wickler nur etwas nachgeben und die Klettspitzen spürbar sind (es ist nicht wirklich unangenehm schmerzhaft, aber bequem ist trotzdem was anderes). Dafür lassen sich die Haare mit am schnellsten und einfachsten wickeln. Wirklichen Halt gibt der Klett allerdings erst wenn die Haare trocken sind und man sie auswickeln will (autsch...), zum Sichern über Nacht braucht es trotzdem noch Haarklammern. Trotz ihrer jeweiligen Nachteile nutze ich alle drei Sorten regelmäßig und möchte euch hier auch die Ergebnisse mit dem Basisset der einzelnen Wicklervarianten zeigen. Denn es stimmt wirklich: obwohl die Wickler die gleiche Größe haben, macht jeder davon eine andere Locke.

Für Lockenwicklerlocken braucht es ein paar Wickler mehr, damit die Haare schön fallen. Rechnet mal mit 18 bis 20 Stück - je nach Menge und Länge eurer Haare ggf. zwei mehr oder weniger. Auch hier habe ich euch das Legeschema für das Basisset mal als schematische Zeichnung aufgezeichnet:

Wie ihr seht, wird Lockenwickler an Lockenwickler gewickelt, Sprich die einzelnen Strähnen werden in Länge und Breite nach Größe der Lockenwickler abgeteilt. Am einfachsten ist es, ihr arbeitet dabei von vorne nach hinten und von der Mitte nach außen. Gewickelt wird dabei jeweils vom Gesicht weg. Lediglich die Seitenpartien werden im Basisset  nach unten gewickelt.

Nach dem Durchtrocknen - am besten über Nacht - werden die Haare wieder gelöst und vorsichtig ausgekämmt (nicht zu viel, sonst sind die Locken weg) um die Frisur in Form zu bringen. Noch etwas Frisiercreme und Haarspray drüber und fertig. (^.^)

So siehts dann aus:
hier erstmal nur das Ergebnis mit den roten Silikonklettwicklern (eine klassische 50er Jahre Volumen-Frisur); die Ergebnisse mit den anderen Wicklern reiche ich bei Gelegenheit noch nach)

Donnerstag, 17. April 2014

Lilis kleine Malstunde Teil 9 - Mattieren und Schattieren

Jetzt widmen wir uns dem Mattieren und Schattieren des Gesichtes. Mattieren dürften die meisten wieder machen, sprich: abpudern. Aber auch schnöder Puder hat so seine Tücken. Zunächst ist es hier entscheidend wichtig, dir passende Farbe zu wählen. Nehmt niemals Puder, der dunkler ist als euer Hautton, das macht alt und zwar nicht "erwachsen-alt" wie es sich die Teeniefraktion manchmal wünschen würde sondern "verbraucht-alt". Idealerweise hat euer Gesichtspuder den Ton eures Hauttons oder ist einen kleinen Zacken heller. Wie ihr den passenden Ton findet, habe ich euch zum Thema Grundierung bereits zusammengefasst. Außerdem ist es wichtig, beim Puder nicht zu übertreiben. Pudert ihr euer Gesicht zu stark ab, habt ihr dieses typische Pudergesicht, sprich: es wirkt irgendwie abgespachtelt mit einem leichten Grauschleier und unnatürlich matt, was das Gesicht zwangsläufig irgendwie flächig erscheinen lässt. Zudem setzt sich das zu viel an Puder über den Tag in Poren und Fältchen ab, die dadurch dann auch noch ungünstig betont werden. Zum Mattieren des Gesichts und zum Fixieren eures bisherigen Make-ups braucht es nur einen kleinen Hauch Puder. Das erreicht man am besten, wenn man losen Puder verwendet und den mit einem Pinsel aufträgt. Auch Kompaktpuder lässt sich mit einem Pinsel auftragen. Wer unbedingt mit einer Puderquaste schminken möchte, sollte sich angewöhnen, den Puder nicht aufzwischen (wie es die meisten machen - dann wird es nämlich zu viel) sondern aufzutupfen. Mit dem Wischen ruiniert ihr zudem auch eure vorherige Arbeit - noch ein Grund mehr also zu tupfen, oder aber gleich zum Puderpinsel zu greifen.
Ich selbst nutze Mineral Powder zum Mattieren, weil das so schön natürlich wirkt und zudem die Haut pflegt und trage das mit einem speziellen Pinsel für Mineral Powder auf, einem sogenannten Kanebo-Pinsel (sieht aus wie ein Rasierpinsel, ist aber keiner).

Das Schattieren - mehr oder weniger Teil zwei des Konturierens - sparen sich viele wieder, obwohl man damit nochmal viel rausholen kann. Zum Schattieren verwendet man dunkleren Puder, sog. Konturpuder oder Konturrouge sowie Highlighter und Rouge und optimiert damit seine Gesichtsform. Ich persönlich bevorzuge bei allen dreien die Puderform - Highlighter und Rouge gibt es allerdings auch als Creme, bzw. flüssig. Mir selbst fällt sowohl Dosieren als auch Verblenden mit der Pinsel- und Pudervariante leichter - das ist allerdings Geschmackssache.
Was und wie man verblendet, hängt von eurer Gesichtsform ab; dafür müsst ihr natürlich erstmal wissen, was für eine Gesichtsform ihr habt. Ich habe ja an der ein oder anderen Stelle schon mal den wunderbaren Blog dreier Profivisagistinnen erwähnt: Cadika. Selbstverständlich haben die drei Damen
einen Beitrag zum Bestimmen der Gesichtsform und dem passenden Schattieren für jede Gesichtsform in ihrem Repertoire:
Bestimmung der Gesichtsform + richtiges Konturieren
Ich selbst habe ein ovales Gesicht und schattiere auch so, wie bei Cadika beschrieben - mit einer Ausnahme: ich finde meine Nase viiiieeeel zu groß - sprich: zu breit und zu lang und zu hoch, daher dunkle ich meine Nase sowohl an den Seiten  als auch auf Nasenrücken und -spitze ab, damit sie nicht so präsent wirkt. Das könnt ihr natürlich genauso auch mit Partien in eurem Gesicht machen, die euch zu präsent erscheinen - aber auch hier gilt: nicht übertreiben. (^.^)
Das mache ich für gewöhnlich: mein Gesicht mit Mineral Powder mattiert und unterhalb der Wangenknochen  sowie meine Nase mit Bronzing Puder (das gibt es auch für hellere Typen) schattiert. Rouge auf den Wangenknochen aufgetragen - verbreitet ist hier "der Balken", den finde ich aber nicht so chic, ich schminke mir lieber Apfelbäckchen, dafür sich selbst ein Lächeln schenken und auf der so höchsten Stelle der Wangen in kreisenden Bewegungen das Rouge auftragen und Richtung Schläfen verblenden. Außerdem habe ich auf der höchsten Stelle der Wangenknochen und unterhalb des Brauenbogens am höchsten Punkt Highlighter aufgetragen. Als Highlighter nehme ich stinknormalen hellen Lidschatten - den hellsten in der Viererpalette den ihr oben sehen könnt. Käuflich zu erwerbender Highlighter in Puderform ist nämlich von der Zusammensetzung her auch nichts anderes als Lidschatten - nur teurer.

Dienstag, 15. April 2014

Häkeln für Anfänger - aller Anfang ist leicht

Ich hatte ja kürzlich bei meinem Beitrag zu den Granny-Squares schon angedroht hier zeitnah auch die Grundlagen zum Häkeln zu zeigen. Schließlich kann es ja nicht sein, dass ich die einzige bin, die dem Virus aktuell verfallen ist. (^.^)

Ich weiß, dass ich das immer sage, aber es ist auch so: häkeln ist nicht schwer. das lernt man richtig leicht und schnell und man hat wirklich schnell echt schöne Ergebnisse.

Wie es meistens so ist, braucht es vor der Praxis erstmal Theorie. Der widme ich mich zu aller erst, bevor ich euch dann zeige, wie man die ersten Maschen häkelt. Ich habe mich dazu entschlossen dafür kleinere Videotutorials neben Bildern und Erklärungen einzustellen. Außerdem werden wir bereits ziemlich schnell kleinere Häkelprojekte in Angriff nehmen. Ich versuche dabei darauf zu achten, dass ich mir nützliche kleine Alltagshelfer und keinen all zu großen Unsinn einfallen lasse. Aber selbst wenn ihr mal eines der Übungsmodelle nicht gebrauchen könnt: macht trotzdem mit - allein wegen der Übung. Ihr müsst das Ergebnis dann ja nicht behalten. (^.^)

Nachdem ich sehr wahrscheinlich nicht anders dazu komme und ich außerdem schon andere Planungen habe, was meine regelmäßigen Serien im Blog betrifft, wird die Häkelserie eine unregelmäßige Serie, zu der ich nur alle Nase lang mal einen neuen Beitrag einstelle. Also lest hier fleißig mit, damit ihr auf dem Laufenden seid. (^.^)

Sonntag, 13. April 2014

Der Vintage Flaneur - Ausgabe IV und Lilis Hochzeit


Heute erscheint die 4. Ausgabe des Vintage Flaneur, die ihr wie gewohnt in ausgewählten Vintage-Shops sowie im Shop des Vintage Flaneur bekommt.

Dieses mal erwartet euch eine Retrospektive zu den 30er Jahren, ein Ausstellungsbericht zu "Esprit Montmatre", stilvolle Kleidung für jedes Alter sowie ein Special zur Gesichts- und Körperpflege im Frühling. Außerdem erwartet euch ein Interview mit Eni van de Meiklokjes. (^.^) Auch ich bin wieder mit einem Beitrag dabei: wir starten in dieser Ausgabe eine kleine Hochzeitsserie. (^.^)


Rhabarberkompott

Im Mai beginnt endlich wieder die Einkochezeit und zwar mit der Rhabarbersaison (^.^) Heute gibts Rhabarberkompott. (^.^)

Zutaten für 4 Gläser à 500 ml:
1 kg Rhabarber
160 g Zucker
500 ml Weißwein
6 EL Zitronensaft
1 Vanilleschote
2 EL Speisestärke
500 ml Wasser

Geräte:
Sparschäler
Schneidebrett
Messer
1 großer Topf
Kochlöffel
Litermaß
Schneebesen

Zubereitung:
Die Gläser sterilisieren. Den Rhabarber mit dem Sparschäler schälen und in 1 cm große Stücke schneiden.

Den Zucker in den Topf geben und unter ständigem Rühren mit dem Kochlöffel schmelzen bis er leicht bräunt (=karamellisieren). Den Wein zugießen und aufkochen. Jetzt den Zitronensaft und das ausgeschabte Mark der zwei Vanilleschoten zugeben. Die Speisestärke mit einem Schneebesen einrühren und nochmal aufkochen. Nun den Rhabarber zugeben und etwa 2 bis 3 Minuten köcheln lassen - der Rhabarber soll weich werden, aber nicht zerfallen.

Heiß in die Einmachgläser abfüllen und sofort verschließen.

Das Kompott schmeckt einfach so, aber auch als Beilage zu Mehlspeisen, zu Pudding, zu Cremes, mit Vanillesauce dazu usw. (^.^)

Freitag, 11. April 2014

Locken mit Rag Curls

Fallen euch die Pin Curls, insbesondere für die Lockenvariante noch schwer? Denkt euch nichts - mir auch (^.^) Und zu eurer Erleichterung: auch in vergangenen Jahrzehnten gab es Damen die motorisch unbegabter und/oder ungeduldiger waren. Für diese Frauen wurden Rag-Curls erfunden. (^.^)

Rag = Fetzen meint Stoffstreifen, über die die Haare gewickelt und deren Enden dann verknotet werden. Getrocknet, gelöst und ausgekämmt sehen Rag Curls aus wie Pin-Curl-Locken und sind damit eine echte Alternative zu Pin Curls für das Locken der Haare (die Frisurenelemente funktionieren damit nicht so gut, in den Längen sehen Rag Curls super aus). Der Nachteil dabei: es schläft sich nicht ganz so bequem wie auf Pin-Curls aber immer noch bequem. Die erste Nacht mit Rag Curls in den Haaren ist es noch ungewohnt, man gewöhnt sich aber wirklich schnell dran. Und: mit Rag Curls trocknen die Haare langsamer als mit Pin Curls, da durch den Stoffstreifen die Luft nicht so gut zirkulieren kann.

Ihr könntet jetzt natürlich ein abgetragenes Kleidungsstück in Fetzen reißen oder euch, an eine der zahlreichen Onlineanleitungen haltend, Unmengen von Taschentüchern oder rollenweise Küchenpapier oder Alufolie verschwenden um euch eure Rag Curls zu legen. Oder ihr nehmt die Erfindung, die gemacht wurde, um die Rags zu ersetzen und mit der die Haare nicht ganz so langsam trocknen. Ich meine diese Erfindung, die so heißt, wie "Pin Curls" auf deutsch... Papilotten. Genau die nehme ich zumindest um meine Haarlängen zu locken. Und zwar die ganz super billigen No-Names aus der Drogerie, die wirklich ewig halten.


Auch Rag Curls werden ins fast trockene Haar gedreht, wobei ich zusätzlich jede Strähne mit etwas festiger einsprühe (ich nutze den von Balea - siehe Bild).

Nachdem die Haare schön locker-lockig fallen sollen und man das Haar auf den Papilotten ohnehin fester wickelt als für Pin Curls, braucht es nicht so viele Wickler. Ansonsten besteht auch die Gefahr, dass man am nächsten Morgen ausschaut wie die Kreuzung zwischen einem Schaf und einem Pudel und das will nun wirklich keiner.Ich habe euch das Basisset mal als schematische Zeichnung zusammengestellt, da bei meinen dunklen Haaren das Legeschema nur sehr schwer zu erkennen ist:



Ja, ihr zählt richtig: nur acht Wickler an der Zahl (^.^) Wenn ihr euch eure Operkopfpartie nicht zu einem Frisurenelement legen möchtet, werden alle Oberkopfhaare auf eine Papilotte gewickelt und zwar aus dem Gesicht.
Die Seitenpartien werden, sofern ihr kein Frisurenelement plant, ebenfalls auf eine Papilotte gewickelt, hier aber jetzt zum Gesicht hin gewickelt. Die Haare in den Längen werden auf insgesamt vier Papilotten gewickelt, ebenfalls zum Gesicht hingewickelt. Gedachte Trennlinie ist dabei ein in den Nacken gezogener Mittelscheitel. Das macht man, um die Bogenform des Schnittes zu betonen.
Achtet beim Wickeln daruaf, dass ihr die Haare nicht in sich zwirbelt, sonst fallen die Locken nicht schön.

Nach dem Durchtrocknen - am besten über Nacht - werden die Haare wieder gelöst und vorsichtig ausgekämmt (nicht zu viel, sonst sind die Locken weg) um die Frisur in Form zu bringen. Noch etwas Frisiercreme und Haarspray drüber und fertig. (^.^)

So siehts dann aus:

Mittwoch, 9. April 2014

Saisonales Obst und Gemüse im April

Schön langsam aber sicher wird die Auswahl wieder üppiger, Produkte, deren Hauptsaison gerade losgeht sind grün, Produkte deren Hauptsaison endet rot markiert. Außerdem verlinke ich nach und nach Rezepte zu den einzelnen Produkten.

Regionales Obst
  • Rhabarber

Exotisches Obst
  • Ananas
  • Bananen
  • Grapefruit
  • Kiwi
  • Limetten
  • Mango
  • Orange
  • Papaya
  • Zitronen

Salat
  • Chicorée
  • Feldsalat
  • Rucola

Regionales Gemüse
  • Lauch
  • Spargel
  • Spinat

Pilze sind im April leider nich frisch aus der Region verfügbar.

Montag, 7. April 2014

Der Vintage Flaneur wächst und wächst

Ich habe euch nun schon einige Male vom Vintage Flaneur erzählt, diesem wunderbaren Zeitschriftenprojekt, zu dem ich nun auch schon den ein oder anderen kleinen Artikel geliefert habe.

Der Vintage Flaneur ist genau die Zeitschrift, die für Freunde vergangener Zeiten das "Komplettprogramm" von Mode und Styling, über Kultur bis hin zu Technik bietet und deckt damit eine absolute Marktlücke auf dem Zeitschriftenmarkt ab. Vielleicht läuft der Vintage Flaneur gerade deshalb bereits so gut - weil er absolut einzigartig ist und viele Vintage-Begeisterte, mich eingeschlossen, genau auf eine solche Zeitschrift gewartet haben.

Jetzt will der Vintage-Flaneur näher an seine Leserschaft, sprich: von einer reinen Bestellzeitschrift in den Zeitschriftenhandel vordringen, um es so seinen Stammlesern zu erleichtern, die aktuelle Ausgabe zu kaufen und zum anderen aber auch, um weitere neue Leser anzusprechen und zu gewinnen. Das kostet Geld. Bisher ist der Vintage-Flaneur rein privat finanziert, das Projekt Zeitschriftenhandel braucht nun aber Investoren. Genau deshalb schreibe ich diesen Beitrag: ihr könnt in den Vintage Flaneur investieren! Ihr unterstützt damit ein ganz wunderbares junges Zeitschriftenprojekt dreier visionärer junger Leute, die den richtigen Riecher für eine nicht ganz so kleine Marktlücke hatten. Hier könnt ihr mit einsteigen und ein ganz wunderbares Projekt unterstützen: Der Vintage Flaneur will in die Welt

Sonntag, 6. April 2014

Lili heiratet: in 5 Monaten: das steht jetzt an

So meine Lieben, heute gibt es ausnahmsweise keine monatliche To-Do-Liste, ich muss euch nämlich was erzählen... Es ist so weit... Ich hab den Hochzeitskoller. Ahhhhh!!!

Wisst ihr was meinen Koller ausgelöst hat: eigentlich was total Doofes... Mein Liebster kann an dem Termin, an dem unser Hochzeitsseminar ist, nun doch nicht, weil er kurzfristig einen anderen Termin reinbekommen hat. Dafür kann er nichts, dafür kann auch derjenige, der ihm den Termin vorgegeben hat nichts (er wusste es ja nicht), aber dennoch war das mein Auslöser - so eine Mischung aus Hilflosigkeit, Frustration, angenervt sein und latenter Überforderung. Wie gesagt, keiner kann was dafür, aber der Koller ist da...

Tja, ich habe mir daher vorgenommen, dass ich jetzt erstmal tief durchatme, mich neu sortiere und dann weitermache, der Koller hat mich auf keinen Fall lange im Griff.

Samstag, 5. April 2014

Selbstgemachter Osterschinken

Dieses Jahr möchte ich meinen Osterschinken nach Mamas Rezept gerne selbst kochen. Natürlich lasse ich euch daran Teil haben - und glaubt mir: das ist der beste Schinken den ihr jemals in eurem Leben gegessen habt. (^.^)



Man nehme:
1 roh geräucherter Schinken aus der Nuss
4 Wacholderbeeren
6 Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
1 Zwiebel
1 Karotte



Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und vierteln, die Karotte putzen und in grobe Stücke schneiden. Den Schinken in den Topf geben, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Lorbeerblätter, die Zwiebel und die Karotte zugeben und alles mit Wasser bedecken.

Den Schinken nun etwa 90 Minuten auf kleiner Flamme köcheln, im Sud abkühlen lassen und fertig. (^.^) Das gute Stück gibts dann zum Osterfrühstück in etwas dickere Scheiben geschnitten, pur oder mit Meerrettich.

Freitag, 4. April 2014

Locken mit Pin-Curls


Die erste und klassischte Möglichkeit die ich euch zeigen möchte um die Längen in Locken zu legen sind Pin-Curls. Die Methode herrschte vor allem in den 40ern und 50ern vor. Pin Curls für Locken funktionieren grundsätzlich genauso, wie Pin Curls für Frisurenelemente. Sie werden ins fast trockene Haar gedreht, wobei jede Strähne zusätzlich noch mit Festiger (ich nutze den von Balea - siehe Bild) eingesprüht wird, bevor sie gelegt werden.

Nachdem die Haare schön locker-lockig fallen sollen, braucht es auch nicht so viele Pin-Curls, wie bei den Frisurenelementen. Ich habe euch das Basisset mal als schematische Zeichnung zusammengestellt, da bei meinen dunklen Haaren das Legeschema nur sehr schwer zu erkennen ist:



Wenn ihr euch eure Operkopfpartie nicht zu einem Frisurenelement legen möchtet, werden alle Oberkopfhaare zu insgesamt vier stehend nach hinten gewickelten Pin-Curls gelegt.
Die Seitenpartien werden, sofern ihr kein Frisurenelement plant, zu je zweiPin-Curls gelegt. Die Haare in den Längen werden zu insgesamt 12 Pin-Curls (je zwei auf beiden Seiten hinter den Ohren und insgesamt 8 am Hinterkopf) gelegt. Die linke Seite des Kopfes wird dabei gegen den Uhrzeigersinn gewickelt, die rechte Seite im Uhrzeigersinn. gedachte Trennlinie ist dabei ein in den Nacken gezogener Mittelscheitel. Das macht man, um die Bogenform des Schnittes zu betonen.

Nach dem Durchtrocknen - am besten über Nacht, es schläft sich wirklich bequem auf Pin-Curls, man merkt sie eigentlich gar nicht - werden die Haare wieder gelöst und vorsichtig ausgekämmt (nicht zu viel, sonst sind die Locken weg) um die Frisur in Form zu bringen. Noch etwas Frisiercreme und Haarspray drüber und fertig. (^.^)

So siehts dann aus:

Donnerstag, 3. April 2014

Ein Kissen aus Häkelquadraten in Frühlingsfarben

Habt ihr euch eigentlich schon gefragt, was ich aus den Granny-Squares gemacht habe, die ich kürzlich gehäkelt habe? (^.^) Einen Kissenbezug im Frühlingslook (^.^)

Dafür habe ich die Häkelquadrate zusammengehäkelt, Der so entstehende Bezug blieb an einer Seite offen. Damit nicht das nackte Kissen durchschimmert, bekam es noch einen schlichten weißen Überzug, der nach meiner Anleitung für einen einfachen Kissenbezug genäht ist. Als Verschluss am Kissen dienen einfache Luftmaschenketten:

Dienstag, 1. April 2014

Ich zeig euch meinen Kleiderschrank die Vierte: meine Schuhe

Zugegeben, meine Schuhe stehen nicht in meinem Kleiderschrank, sondern in einem Schuhregal, trotzdem gehören die richtigen Schuhe für mich zum perfekten Outfit. Was ich so für die Sommermonate habe, zeige ich euch heute. Und: ihr werdet vermutlich staunen: sooooo viele sind es nicht; ich bewege mich im unteren Mittelfeld des zweistelligen Bereichs. Und ja, ich weiß, traut man mir gar nicht zu. (^.^)


Absolute Lieblingsteile und trotzdem habe ich sie so gut wie nie an. Warum? Nun ja, das sind italienische Volllederschuhe, also auch mit Ledersohle, Original aus den 50ern. Darum (^.^). Die hüte ich wie meinen Augapfel. (^.^)



Klassische weiße Stoffsneakers, für sportliche 40er und 50er-Jahre-Looks unentbehrlich.

 Noch ein Klassiker: beige Mokassins, ebenfalls für sportliche 40er und 50er Jahre Looks.
 Peeptoes mit Plateau: mehr 40er Jahre geht gar nicht. Zugegebenermaßen ist dieser Absatz im "Holzlook" alles andere als 40er und lässt Schuhe im Allgemeinen nicht gerade wertig wirken, ich brauchte aber dringend (für eine Hochzeit) Schuhe in dieser Farbe. Da nimmt man schon mal Abstriche in Kauf und naja, mittlerweile habe ich sie lieb gewonnen. (^.^)

Sowas von 50er, mehr 50er geht schon gar nicht mehr: abgerundete Spitze, geschwungener bezogener Absatz, niedrige Absatzhöhe (so genannte Kitten Heels) und das Scheifchen erst (^.^) Ich mag Schleifchen einfach (^.^)

Wedges mit Korksohle und Plateau: wieder ein 40er Jahre-Klassiker

Mary-Jane-Wedges ganz ohne Plateau passen dann in die späten 30er Jahre. Ein ganz ähnliches Modell hatte Salvatore Ferragamo in einer seiner ersten Kollektionen in denen er Wedges ab 1936 vorstellte.
Wieder Plateau, hier aber High Front und im College Look, passend für die frühen 40er. Mit der Holzsohle könnten sie sogar als War-Time-Model durchgehen. (^.^)
 Wieder Wedges, diesesmal ganz schlicht und wieder klassisch aber dieses Mal im 50er-Jahre-Stil
 Dunkelbraune Wildleder-High-Heels, die ich bisher auch kaum an hatte. Nicht weil es irgendwelche Originale wären oder so, auch nicht weil sie unbequem sind, aber irgendwie fehlt mir de Idee bzw. das Outfit dazu. Eigentlich passen die gar nicht zu mir, die waren nur reduziert und ich habe sie vorsichtshalber mal gekauft... Auf jeden Fall passen sie zu keinem Vintage-Style.

Einmal mehr Wedges, dieses mal aus Stoff mit Lederschleife in Knallorange, ebenfalls für 40er Jahre Styles.

Ballerinas, klarer 50er Jahre Klassiker, und Ballerinas kann man nie genug haben. (^.^)

Spitze Kitten Heels, wie sie Ende der 50er in waren. (^.^)

Rote Satinabendschuhe mit Peeptoe-Ausschnitt und stilisierter Blume im 40er-Jahre-Stil.

Klassische Lackpumps, wieder im Stil der 50er, die Spitze wird schon Spitzer ist aber noch nicht ganz spitz, daher eher für Looks Mitte der 50er Jahre.
 Spitze Slingpumps, passend für Ende der 50er und frühe 60er-Jahre-Stylings. Geauft habe ich sie weil ich das Muster so cool fand. (^.^) Sind aber zugegebenermaßen schwierig zu kombinieren.

Sind sie nicht süß? Lackleder in babyrosa mit Schleifchen. (^.^) Passt für 40er und frühe 50er. (^.^)

 Einmal mehr Peeptoes, diesesmal lila und wieder für meine geliebten 40er-Jahre-Looks.

Low Ladies Chucks sind für Vintage-Freundinnen mehr oder weniger Pflicht, insbesondere dann wenn der Vintage-Liebe-Fokus auf den 40ern und 50ern liegt.

Peeptoes habe ich so ziemlich in jeder Farbe (^.^) Wieder mit markantem Plateau und damit wieder klassisch für die 40er.

Wieder ein 50er-Klassiker, jetzt in dunkelblau.

Das ist ein Absatz, oder? Und sowas von 40er Jahre. (^.^)

Einmal mehr klassische Ballerinas für 50er Jahre Looks.

Collegeloafers wie diese waren gerade in den 40ern und 50ern sehr in, aber eigentlich sinds absolute Klassiker, die kann man immer anziehen.

Eine der wenigen 40er-Jahre-tauglichen Schuhe die ich besitze, die nicht Peeptoe oder Wedge sind: Mary-Janes aus Lackleder.
 Ja, schon wieder Peep-Toes (^.^) Aber hey, ich mag meine Zehen, die finde ich sogar richtig schön, da muss ich sie doch zeigen, oder? Theoretisch könnten diese Schuhe zu 40er Jahre Outfits passen, wäre da nicht dieser geklebte "Holzlook"-Absatz. Eine Vollholz-Sohle würde ja gehen, dieses Pressplastik aber eben nicht. Nur: diese Schuhe sind sooooo bequem und zumindest ich sehe den Absatz ja nicht, wenn ich sie an habe. (^.^)
Mit der Plateau-Sohle ebenfalls sehr 40er-Jahre-tauglich ist dieser ansonsten sehr klassische Leder-High-Heel.
 So sahen Frauenschuhe aus, bevor Frauenschuhe ab Mitte der 30er Jahre zum Mode-Statement wurden. Schnürpumps.. Sowas trug man bis in die frühen 30er Jahre. Danach nicht mehr, außer man war bettelarm und konnte sich nichts besseres leisten oder man stand einfach nicht so auf Mode. Ich habe mal vorstichtshalber für 20er und 30er-Jahre-Styles ein Paar, wirklich tragen tue ich sie aber kaum.

Wer hätte das gedacht: Peeptoes (^.^) Diesesmal mit Spitze für den Abend.

Wieder ein klassischer High-Heel für 40er Jahre-Styles, diesesmal aus Wildleder.


Ballerinas... (^.^) In der Farbe nicht unbedingt brauchbar für 50er, ich fand aber gerade die Farbe so cool.