Dienstag, 31. März 2015

The Pageboy - mit Pin Curls gelegt

Ich habe nun ja schon vor einiger Zeit versprochen nach und nach meine Pageboy-Anleitungen zusammenzustellen. Heute möchte ich euch als erstes eine Originalanleitung aus den 40ern zeigen: der Pageboy mit Pincurls.

Gebt gleichmäßig Haarfestiger auf eure handtuchtrockenen Haare und legt eure Haare nach dem folgenden Legeschema ein:
Ihr legt eure Haare also in Pin Curls die ihr jeweils zum Gesicht hin wickelt. Die Seitenpartie liegt jeweils in einem Pin Curl, die Hinterkopfpartie in 8 Pin Curls in zwei Reihen. Die Oberkopfpartie kann man natürlich variabel gestalten, allerdings wirkt der Pageboy nur, wenn er schlicht gehalten wird, Eine aufwendige Oberkopfpartie passt da nicht unbedingt dazu. In der obigen Anleitung seht ihr daher das Dazulegen der Oberkopfpartie zum Pageboy. Weitere Möglichkeiten, sind nicht zu hoch gekämmte Top Rolls, aber auch Bangs für den 40er-Jahre-Look. In den 50ern wurde der Oberkopf durchgängig dazugelegt, ggf. noch aufgelockert um Wellen am Ansatz.

Nach dem lösen der Pin Curls kämmt ihr sie von unten aus, so lange bis sich die Enden einheitlich nach innen einlegen. Gebt ggf. noch etwas Pomade über die Frisur um einzelne fliegende Haare zu bändigen und fixiert das ganze mit Haarspray (insbesondere die eingerollten Haarspitzen). Fertig ist euer Pageboy. (^.^)

Selbstverständlich könnt ihr auch noch Haaraccessoires zum Pageboy kombinieren, aber auch diese sollten ehr schlicht sein, sonst wirkt es schnell seltsam. Greift zu schlichten Haarreifen oder aber Kämmen um die Seiten zu fixieren, Auch schlichte dekorative Bobby Pins passen gut.

Last but not least: so sieht der fertig gelegte Pageboy mit Pin Curls aus - ich kombiniere ihn hier mit einem schlichten schwarzen Haarreif:

Montag, 23. März 2015

Stricken für Anfänger - ein Grundkurs

Mit der Vorstellung meiner neuen Rubrik "Lili strickt", habe ich es ja bereits angedeutet: es gibt einen neuen Grundkurs bei LiliGoesRetro, einen Grundkurs Stricken. (^.^) Wer auf Vintage steht, kommt in vielen Fällen ums selbst machen nicht herum, gerade was Kleidung betrifft. Daher schadet es sicherlich nicht, auch stricken zu könnnen. (^.^) Außerdem ist Stricken so unglaublich entspannend, gerade für gequälte, verspannte Büroschultern einfach eine herrliche Wohltat. (^.^)

Ich weiß, dass ich das immer sage, aber es ist auch so: stricken ist nicht schwer. Es ist nicht ganz so leicht wie häkeln, aber auch stricken lernt man richtig leicht und schnell und man hat wirklich schnell echt schöne Ergebnisse. (^.^)

Wie es meistens so ist, braucht es vor der Praxis erstmal Theorie. Der widme ich mich zu aller erst, bevor ich euch dann zeige, wie man die ersten Maschen strickt. Ich habe mich dazu entschlossen dafür kleinere Videotutorials neben Bildern und Erklärungen einzustellen. Außerdem werden wir bereits ziemlich schnell kleinere Projekte in Angriff nehmen. Ich versuche dabei darauf zu achten, dass ich mir nützliche kleine Alltagshelfer und keinen all zu großen Unsinn einfallen lasse. Aber selbst wenn ihr mal eines der Übungsmodelle nicht gebrauchen könnt: macht trotzdem mit - allein wegen der Übung. Ihr müsst das Ergebnis dann ja nicht behalten. (^.^)

Nachdem ich sehr wahrscheinlich nicht anders dazu komme und ich außerdem schon andere Planungen habe, was meine regelmäßigen Serien im Blog betrifft, wird der Grundkurs eine unregelmäßige Serie, zu der ich nur alle Nase lang mal einen neuen Beitrag einstelle. Also lest hier fleißig mit, damit ihr auf dem Laufenden seid. (^.^)

Donnerstag, 19. März 2015

Omas alte Handtaschen werden meine neuen Schätzchen

Ich habe ja nun schon an der ein oder anderen Stelle erwähnt, dass wir nun - lange nach dem Tod meiner Großeltern - den noch verbliebenen Hausstand aufgelöst haben. Ich habe mir dabei auch Omas Handtaschen gesichert. Wer von euch fleißigen Lesern jetzt denkt, ich hätte nun ein riesiges Sammelsurium an Originalhandtaschen, den muss ich leider enttäuschen. Mode ist ein Punkt wo meine Oma und ich so gut wie nichts gemeinsam haben. Meine Oma besaß gerade mal vier, wirklich sehr schlichte und dezente Handtaschen. Dennoch habe ich so nun die 30er bis hin zu den 70ern abgedeckt. (^.^)
Nun ist es so, dass jemand, der nur wenige Handtaschen besitzt, sie auch entsprechend oft nutzt. Dementsprechend abgenutzt sind die Taschen auch, obwohl sie durch die Bank qualitativ hochwertig gearbeitet sind.

Mir ist durchaus klar, dass es genug Vintagefreunde gibt, die diese Taschen, genau so, wie sie sind, auch verwenden würden. Ich gehöre nicht dazu: Mir geht es primär um Erhalt und Schutz; so wie die Taschen jetzt aussehen, haben sie den Zenit ihrer Lebensdauer bereits lange überschritten. Daher werde ich sie aufarbeiten. In zweiter Linie geht es mir aber auch um Optik: nur weil ich auf "alt" stehe, muss ich noch lnage nicht abgeschoddert aussehen und diese Taschen sind nun wirklich schon arg abgegriffen. Daher werde ich auch an der Optik feilen.
Ich berichte euch selbstverständlich von der Aufmöbelungsaktion. (^.^)

Dienstag, 17. März 2015

Omas Nachtkastl - Der Plan steht

Nachdem ich nun lange hin und her überlegt habe, ist die Entscheidung jetzt gefallen: ich werde die Nachtkästchen nicht ablacken, da sowohl beizen als auch schleifen die Holzoberfläche angreifen und eine solche Behandlung bisher schlicht nicht erforderlich ist, da die Lackoberfläche nach wie vor schön und gepflegt aussieht. Dennoch bekommen die Nachtkästchen noch etwas Tuning:

  • Beide Nachtkästchen bekommen neue Glasplatten, da eine komplett fehlt und die andere einen großen Sprung hat. Ich hätte allerdings gerne etwas bruchsicheres und nicht mehr nur einfaches Fensterglas.
  • Originalgetreu unter der Glasplatte wären Spitzendecken, auch bei mir werden es Spitzendeckchen werden, allerdings mit einem etwas moderneren Dreh.
  • Ebenfalls originalgetreu sind Quasten an den Türgriffen, auch das gibt es bei mir passend zum Spitzendeckchen.
Ich werde natürlich weiterhin berichten. (^.^)

Freitag, 13. März 2015

Bayrische Kuchl - Suppn: Grimmiteigsuppn

Wie letzte Woche bereits angekündigt, lernt ihr heute die deftige Variante der Zwudelsuppe, die Grimmteigsuppn (Geriebene-Teig-Suppe) kennen. Und: leckerlecker. (^.^)


Man nehme:
5 EL Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
500 ml Fleischbrühe
etwas Schnittlauch


Aus Mehl Ei und Salz einen festen Teig kneten und etwa 30 Minuten ruhen lassen. Die Brühe in einem Topf erhitzen. Den Teig durch eine Spätzlereibe direkt in die kochende Brühe streichen bzw. ausrollen und in kleine Stückchen schneiden und in die kochende Brühe geben. Etwa 5 Minuten kochen, anrichten und mit Schnittlauch bestreuen.

Mittwoch, 11. März 2015

Häkeln für Anfänger - Rundhäkeln: unser sechstes Projekt ein Ball in Spiralrunden

In Spiralrunden werden nur feste Maschen gehäkelt, da feste Maschen niedrig genug sind, dass sich der optische Eindruck einer Spirale ergibt. Dafür wird ohne Zwischenluftmaschen in Runden gehäkelt. Zur Orientierung ist es sinnvoll in regelmäßigen Abständen am Rundenanfang einen Orientierungsfaden einzulegen, um das Rundenzählen zu erleichtern. Wie ihr rechts sehen könnt, versetzt sich der Rundenanfang nach links.



Beim Häkeln in Runden, und damit auch bei den Spiralrunden, bleibt das Häkelstück flach, solange regelmäßig maschen zugenommen werden. Das Häkelstück wölbt sich, wenn nicht mehr zugenommen wird.

Kommen wir nun aber zu unserem Projekt: ein weicher Kuschel-Klapper-Ball, für Kinder oder Kätzchen (^.^)
Material:
beliebiges Häkelgarn für Nadelstärke 3-4
Häkelnadel
Stopfnadel
Füllwatte
ggf. Überraschungseihülle und irgendetwas Klapperiges

Grundmuster:
feste Maschen

2 Luftmaschen anschlagen
1. Runde: 8 feste Maschen in die erste Luftmasche häkeln
2. Runde: in jeder Masche je 1 Masche zunehmen (16 Maschen)
3. Runde: in jeder 2. Masche je 1 Masche zunehmen (24 Maschen)
4. Runde: im Grundmuster häkeln
5. Runde: in jeder 3. Masche je 1 Masche zunehmen (32 Maschen)
6. Runde: in jeder 4. Masche je 1 Masche zunehmen (40 Maschen)
7. Runde: im Grundmuster häkeln
8. Runde: in jeder 5. Masche je 1 Masche zunehmen (48 Maschen)
9. Runde: in jeder 6. Masche je 1 Masche zunehmen (56 Maschen)

Runde 10 bis Runde 22 im Grundmuster häkeln

23.  Runde: in jeder 6. Masche je 1 Masche abnehmen (48 Maschen)
24. Runde: in jeder 5. Masche je 1 Masche abnehmen (40 Maschen)
25. Runde: im Grundmuster häkeln
26. Runde: in jeder 4. Masche je 1 Masche abnehmen (32 Maschen)
27. Runde: in jeder 3. Masche je 1 Masche abnehmen (24 Maschen)
28. Runde: im Grundmuster häkeln


Jetzt den Ball mit Füllwatte vorbefüllen. Wer möchte, kann eine Überraschungseihülle mit "Geklimper" (ich nehme einige Cent-Münzen) füllen und sie in die Mitte des Balls stecken, so hat das neue Spielzeug etwas mehr Unterhaltungswert.



29. Runde: in jeder 2. Masche je 1 Masche abnehmen (16 Maschen)
30. Runde: in jeder Masche je 1 Masche abnehmen (8 Maschen)
Den Arbeitsfaden abschneiden und die Masche durchziehen. Den Ball fertig mit Füllwatte ausstopfen und den Arbeitsfaden so vernähen, dass die verbeleibende Öffnung zugezogen werden kann. Den übrigen Faden nach einigen vernähstichen nach innen stechen und fertig ist der Kuschel-Klimper-Ball. (^.^)

Montag, 9. März 2015

Lili goes Retro und der große Frühjahrsputz

Meine Lieben, mir kreist nun schon seit längerem eine Idee durch den Kopf, die ich nun endlich umsetzen möchte: eine größere Aufräum- und Umorganisationsaktion hier bei liligoesretro.de. Einige Themen und Beiträge passen nicht so recht zu meinem großen Oberthema eines Vintage-Lifestyle-Blogs, andere Dinge kommen dafür zu kurz, so dass ich hier die nächste Zeit etwas umstrukturieren und überarbeiten werde. Wundert euch also nicht über den ein oder anderen Repost, der euch ggf. über den Weg laufen könnte. (^.^) Ihr bekommt natürlich Zusammenfassungen zu den jeweiligen Änderungen und ich gebe mir zudem die größte Mühe, dass die Putzaktion so im Hintergrund abläuft, dass ihr erstmal gar nichts davon bemerkt, schließlich will ich euch als meine treuen Leser damit nicht nerven. (^.^)
Und da ich dann ohnehin schon dabei bin, werde ich auch nochmal etwas am Layout feilen, aber auch dazu berichte ich natürlich, damit ihr euch möglichst schnell in der neuen Umgebung zurecht findet. Mit neuer Umgebung meine ich dabei auch wirklich "neue Umgebung" und nicht nur ein neues Logo und ein paar andere Farben: ich bin am überlegen, ob dynamische Ansichten für meine Art von Blog nicht passender wären, aber wie gesagt ich überlege noch; zuerst widme ich mich ohnehin dem Inhalt.

Zudem werde ich meine Blogfrequenz wieder etwas regelmäßiger gestalten, indem ich meine hohen Ziele täglich zu schreiben (hm, naja, ohne Worte eigentlich, wer schafft das schon), etwas runterschraube, weniger oft, dafür aber wieder regelmäßiger schreibe. Wie oft, weiß ich auch noch nicht, wird sich zeigen, aber ich berichte. (^.^)

Soviel erstmal einleitend und vor allem vorwarnend, ich halte euch auf dem Laufenden (^.^)

Samstag, 7. März 2015

The Pageboy - Die Grundlagen

Kürzlich hat eine Leserin um ein Tutorial für einen der Frisurenklassiker der 40er und 50er Jahre gebeten: The Pageboy. Nun, nichts lieber als das. (^.^)

Ich habe für den Pageboy drei Anleitungen, eine aus den 40er Jahren und eine 50er Jahren sowie eine 50er Jahre-Anleitung zum Tricksen. Selbstverständlich zeige ich euch nach und nach alle drei Anleitungen, wobei meine eigene höchstpersönliche Lieblingsvariante ja zugegebenermaßen der Klassiker mit Pin-Curls ist. So wird es bei mir einfach am schönsten. (^.^)

Das tolle am Pageboy ist, dass er sehr aufgeräumt und klassisch aussieht und damit eine wunderbare Alltagsvariante einer Vintagefrisur für Frauen ist, die gerade beruflich etwas gediegener auftreten müssen oder möchten. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mich der Pageboy anfangs schier zur Verzweiflung getrieben hat, bis ich irgendwann den Dreh raus hatte. Um euch diese Erfahrungen zu ersparen, möchte ich euch heute erst mal zusammenfassen, worauf es so ankommt. (^.^)

Die Haarlänge
Der Pageboy funktioniert nicht mit jeder Haarlänge, ist euer Haar zu kurz, lässt es sich nicht vernünftig zur Rolle einlegen, ist euer haar zu lang, hält die Frisur schlicht und ergreifend nicht. Ideal ist eine Länge von knapp über schulterlang bis etwa eine handbreit über die Schulter.

Der Haarschnitt
Gerade weil der Pageboy so exakt liegen muss, braucht ihr hier schlicht und ergreifend einen echten Vintagehaaschnitt, spirch: die Spitzenlinie verlüft bogenförmig und das Deckhaar ist komplett durchgestuft. Mit einem modernen Haarschnitt führt gar kein Weg hin zu einem echten Pageboy. Hier hilft nur ein Ausweichen auf die Fake-Varianten, die ich euch aber auch noch zeigen werde. Nachdem ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß, wie schwierig es ist, einen Friseur zu finden der einen Vintagehaarschnitt überhaupt noch schneiden kann und dann auch wirklich nur das schneidet was man will, bekommt ihr demnächst von mir auch noch eine Anleitung zum selbst schneiden.

Die Pin-Curls
Damit der Pageboy so wunderschön gleichmäßig fällt wie er fallen soll, ist eines gaaanz super wichtig, was bei anderen Vintagefrisuren eher zweitrangig ist: die Pin-Curls müssen absolut gleichmäßig und vor allem gleich groß sein, sonst wird es schlicht nix. Das erfordert zum einen natürlich Übung im pin-curlen, aber selbstverständlich gibt es auch hier den ein oder anderen Trick, den ich euch noch zeigen werde. Zudem kann man den Pageboy auch ganz oder teilweise mit Lockenwicklern oder Papilotten legen, so dass ihr euch mit dem Legen ggf. leichter tut.
Vergesst hier Hitze, den Pageboy müsst ihr mit feuchtem Haar einlegen und trocknen lassen, alle Lockenstäbe und Heizwickler dieser Welt funktionieren hier definitiv nicht.

Freitag, 6. März 2015

Bayrische Kuchl - Suppn: Zwudelsuppe

Heute gibt es ein süßes Süppchen zum ausprobieren, ein Dessertsüppchen quasi (^.^) Allerdings: es ist eine Milchsuppe und Milch pur mag ich nicht, daher reißt mich persönlich die Suppe nicht so sehr vom Hocker. Mein Mann mag Milch allerdings und der fand sie sehr lecker, daher bekommt ihr selbstverständlich auch das Rezept. (^.^)

Man nehme:
5 EL Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
250 ml Milch
1 TL Zimtzucker

Aus Mehl Ei und Salz einen festen Teig kneten und etwa 30 Minuten ruhen lassen. Die Milch in einem Topf erhitzen. Den Teig durch eine Spätzlereibe direkt in die kochende Milch streichen bzw. ausrollen und in kleine Stückchen schneiden und in die kochende Milch geben. Etwa 5 Minuten kochen, auf Tellern anrichten und mit Zimtzucker bestreuen.
Die Zwudelsuppe lässt sich auch deftig zubereiten, dann nennt sie sich Grimmiteigsuppn und die lernt ihr am kommenden Freitag kennen. (^.^)

Donnerstag, 5. März 2015

Der Vintage Flaneur - Ausgabe IX und Lilis Strickcape

Ja, meine Lieben, ihr lest richtig, es ist nun bereits die 9. Ausgabe des Vintage Flaneur erschienen. Dieses mal erwartet euch Deko- und Rezeptideen für das Frühjahr, der Vintage-Reisetipp Stockholm, eine Retrospektive zu Roy Lichtenstein, Hüte und Accessoires für Damen und Herren sowie zarte Frühlingsmode in Pastell.

Auch von mir gibt es wieder einen kleinen Beitrag nachzulesen: eine exklusiv im Vintage Flaneur veröffentlichte Anleitung für ein frühlingszartes Strickcape, also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)



Dienstag, 3. März 2015

Lili strickt

Strickende Bernerin mit Kind - Albert Anker 1898
Nachdem mein Blog nun schon in sein drittes Bestehensjahr startet, gibt es aus diesem Anlass auch in diesem Jahr wieder eine neue Rubrik: "Lili strickt", denn ja, auch das mache ich, sehr gerne sogar. Es gibt nichts Entspannenderes als es sich am Abend bequem zu machen, einen schönen Film einzulegen, ein Hörbuch oder Musik zu hören, sich einfach nur zu unterhalten und... dazu zu stricken. (^.^) Das Ganze hat natürlich noch den positiven Nebeneffekt, dass man dabei noch schönes und nützliches schafft, in meinem Falle natürlich wieder mit dem Augenmerk auf vergangene Zeiten. Ich habe eine Unmenge an wunderschöner Strickanleitungen aus den ersten sechs Jahrzehnten des letzen Jahrhunderts, von denen ich bereits einige nachgearbeitet habe und sicherlich auch noch einige mehr nacharbeiten werde. Daran lasse ich euch natürlich gerne teilhaben. Außerdem habe ich vor, die ein oder andere Anleitung auch ganz ohne nacharbeiten meinerseits zur Verfügung zu stellen, da bei vielem nach und nach der Urheberschutz abläuft. (^.^)

Und damit auch wirklich jeder die Chance hat, mit- und nachzuarbeiten, starte ich auch hier mit einem kleinen Kurs, bei de ihr die Grundlagen des Strickens erlernen könnt, denn auch diese Fertigkeit ist heute leider nicht mehr selbstverständlich, aber - versprochen - mit etwas Übung wirklich nicht schwer. (^.^)

Sonntag, 1. März 2015

Laufstegtrends Frühjahr/Sommer 2015

Die diesjährigen Frühjahr-Sommer-Kollektionen sind wieder etwas übersichtlicher als die Trends der vergangenen Saison, wenngleich das ein oder andere Revival dabei ist. Wie immer gibt es aber auch jetzt wieder meine persönlichen Highlights:

Pastell
Quasi der Sommerklassiker schlechthin: Pastellfarben. So auch in dieser Saison und bei fast jedem der großen Designer vertreten sind die Pastellfarben in jeder möglichen Pastellnuance. Die Schnitte dazu reichen von geradlinig kühl bis verspielt mädchenhaft und von klassisch bis extravagant.

Blumen
Noch so ein Sommerklassiker: Blumenmuster und diese Saison auch in allen möglichen Variationen, vom Mille-Fleurs bis hin zu großformatigen Blumenmustern geht alles.

Siebziger
Nachdem wir in der letzten Herbst-Winter-Saison bereits ein kleines 60er Comeback hatten gibt es in dieser Saison nun ein Wiedersehen mit den 70ern. Die 70er sind nun zugegebenermaßen nicht so mein Jahrzehnt, allerdings haben sich die Modeschöpfer der 70er Jahre sehr stark an den 40ern bedient, so dass wir damit auch ein kleines "Unter-der-Hand"-Comeback der 40er haben, zumindest für diejenigen, die etwas Ahnung von Modegeschichte haben. (^.^) Meine Highlights - klar, mit 40er Jahre Anklängen - habe ich schon mal zusammengestellt (ja, ein Hippiekleid sollt ihr bekommen, das hat aber nix mit den 40ern zu tun).

Streifen
Eigentlich ist es ja auch schon fast ein Klassiker in den Frühjahr-Sommer-Kollektionen: Streifen, selbstverständlich nach wie vor bevorzugt in marineblau auf weißem Grund - der Marinelook lässt grüßen - andere Farben sind aber durchaus auch vertreten.

Denim
Jeansstoffe bleiben in dieser Saison nicht nur "Nebenbei"-Thema auf den Laufstegen: sie nehmen nach einer kurzen Pause wieder eine wichtigere Rolle ein; bevorzugt als Hose und zwar weder skinny noch boyfriend (wird ja auch langsam mal Zeit); dafür sind Schlaghosen wieder da.

Knallfarben
Kräftige Farben in allen Schattierungen bilden auch diese Saison das Kontrastprogramm zu den Pastellfarben.

Weiß
Ja, diese Saison gibt es wieder eine Trendfarbe, die bei allen Designern zu finden ist, die aber streng genommen gar keine Farbe, sondern vielmehr die Summe aller Farben ist: weiß.

Leder
Ja, ihr lest richtig, Leder im Sommer. Neben den Klassikern wie Lederjacken, -röcken und -hosen, sind mit dem 70er Jahre-Trend nun auch wieder reihenweise Ledermäntel und - klar - Wildleder in allen Variationen zu finden.

Brokat und Co.
Das was ich flapsig unter "Brokat und Co." zusammenfasse, ist der Schuss Geschichte in der Mode dieser Saison. Darunter Vertreten sind Kreationen die an Revue-Kostüme erinnern, genauso wie Elemente alter Uniformen oder auch Kleider aus Stoffen die auch aus dem 18. Jahrhundert stammen könnten.