Montag, 29. September 2014

Der Vintage Flaneur - Ausgabe VI

Vor einigen Tagen ist die 6. Ausgabe des Vintage Flaneur erschienen. Dieses mal erwartet euch die Geburtstagsausgabe des Vintage Flaneur, den es mit der diesmaligen Ausgabe seit einem Jahr gibt. Außerdem gibt es eine Reportage zu historischen Autorennen, eine Retrospektive über den Film Noir sowie Maritime Mode und Candy-Make-up.

Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Samstag, 27. September 2014

Heiraten und all das rechtliche Klimbim danach

Heiraten ist ja ganz schön, aber geht leider nicht so ganz ohne administrativen Aufwand. Nachdem ich den Achnamen meines Mannes angenommen habe, hat sich quasi ein ganzer Rattenschwanz an Ämter- und Behördengerenne angesammelt. Das alles ist im Falle einer Namensänderung zu tun:

Ihr braucht einen neuen Personalausweis und Reisepass sowie einen neuen Fahrzeugschein. Für den Fahrzeugschein müsst ihr auch euren Fahrzeugbrief mit zur Zulassungsstelle nehmen.

Eine Kopie der Heiratsurkunde brauchen:

  • euer Arbeitgeber
  • Bank(en)
  • Krankenkasse
  • Versicherungen
  • Vereine
  • Vermieter
  • Strom-/Gas-/Wasseranbieter
  • Telefon-/Internetanbieter


Bei manchen geht es aber auch ganz automatisch, nämlich hier:

  • Finanzamt
  • übrige Sozialversicherungen
Nachdem das jetzt alles geschafft ist, kehrt nun wieder Normalität in unsere junge Ehe ein. (^.^)

Freitag, 26. September 2014

Die Grundkurs Nähen - Schnittteile Heften: unser zweites Projekt - Ein Kissenbezug zum Binden

Wir begeben uns nun in die Startposition zum Nähen: wir heften die Schnittteile aufeinander. Dabei gilt: es werden immer nur die Schnittteile geheftet, die als nächstes genäht werden sollen, um sich selbst die Näharbeit nicht umsonst zu erschweren (man denke nur an Oberteile die komplett geheftet sind und in die nun die Ärmel eingenäht werden sollen - schier unmöglich).

Zum Heften legt ihr die jeweiligen Schnittteile rechts auf rechts aufeinander, so dass die Nähte, die zusammengenäht werden sollen exakt übereinander liegen. Die beiden Schnittteile werden nun entlang der Nahtlinie mit Stecknadeln aufeinander geheftet. Die Stecknadeln steckt ihr dabei mit einem Abstand von  etwa  5 cm bis 10 cm ein.

In einem zweiten Schritt werden nun die vorgesteckten Schnittteile mit Nadel und Heftfaden geheftet, indem sie mittels Vorstich (ggf. auch mittels schrägem Spannstich) entlang der Nahtlinien locker zusammengenäht werden. Abschließend werden alle Stecknadeln wieder entfernt.
Mit einiger Nähpraxis werdet ihr nicht mehr jede Naht heften, sondern manches direkt gesteckt nähen. Die Betonung liegt hier aber wirklich auf "Nähpraxis"; heftet wirklich vorerst jede Naht, auch einfache gerade Nähte, wie bei unserem Kissen. Die Belohnung dafür bekommt ihr mit einem brauchbaren Ergebnis.
Und: benutzt zum Heften ausschließlich den speziellen Heftfaden. Er ist dick und stabil, lässt sich aber trotzdem leicht reißen und vor allem auch leicht wieder entfernen.

Jetzt werden wir aber konkreter und kommen zu unserem Kissen:
Unser Kissen stecken wir nun rechts auf rechts liegend an den beiden Seiten und an der Unterseite zusammen und zwar so, dass Nahtlinie auf Nahtlinie liegt. Das längere Stück einer der beiden Kissenseiten steht also oben über. Unsere vier Streifen falten wir der Länge nach, ebenfalls rechts auf rechts und stecken entlang der Schnittkante zusammen (ihr erinnert euch: Nahtlinien haben wir hier keine eingezeichnet):
Diese drei Kanten werden nun entlang der eingezeichneten Nahtlinien mit dem Vorstich und einem Heftfaden die Nähte geheftet (ihr seht es mir bitte nach, dass ich als erfahrene Näherin diesen Schritt überspringe, als Anfänger macht das aber unbedingt). Die vier Streifen heftet ihr mit 1 cm Nahtzugabe die Längsseite entlang.

Donnerstag, 25. September 2014

Biskuitteig - Grundlagen

Biskuit ist der Teig der Wahl, wenn man besonders leichten und neutral schmeckenden Kuchenteig braucht. Deshalb kommt Biskuitteig hauptsächlich bei Torten, aber auch bei Obstkuchen zum Einsatz.

Biskuit besteht im Grunde nur aus Eiern, Zucker und Mehl (neben der ein oder anderen Geschmackszutat zum Verfeinern). Wichtig ist es, dass die Eier so frisch wie möglich sind. Die Eier werden getrennt, das Eiweiß wird mit dem Rührgerät auf höchster Stufe steif geschlagen, anschließend wird der Zucker zugegeben und ebenfalls auf höchster Stufe mit dem Eiweiß verrührt. Nun folgen noch die Eidotter, die ebenfalls auf höchster Stufe schaumig verrührt werden. Zum Schluss wird das Mehl auf niedrigster Stufe untergerührt. Wichtig beim Biskuitteig ist insbesondere die so untergeschlagene Luft, damit der Teig schön locker wird.

Zum Backen wird die Form mit Backpapier ausgeschlagen, bzw. gefettet und gemehlt. Der Rand der Form darf dabei allerdings nicht gefettet werden, da das Fett den Kuchen beim backen auf aufgehen hindert. Kuchen in der Form werden bei 180° C bis 200° C etwa 30 Minuten und Kuchen auf dem Blech bei 200° C bis 220° C etwa 10 Minuten gebacken. Nach dem Backen wird der Kuchen mit einem Messer vorsichtig vom Rand gelöst und sofort auf ein mit Backpapier ausgelegtes Kuchengitter gestürzt.

Biskuitteig lässt sich - fertig gebacken aber ansonsten unverarbeitet - gut einfrieren.
von links nach rechts: Wasserbiskuit, feiner Biskuit und Wiener Biskuit

Dienstag, 23. September 2014

Die Hochzeitsdankeskarten für unsere Lieben

Selbstverständlich sind auch die Dankeskarten, die wir an Schenkende und Glückwünschende versenden selbst gemacht. Allerdings habe ich hier den Bastelaufwand gering gehalten. Für die Karten selbst habe ich Fotokarton in Din A 4 mittig zu einer Klappkarte gefaltet, und auf die Außenseite einfach nur ein Hochzeitsbild von uns beiden mit Fotoecken geklebt. Darüber habe ich ein schlichtes "Danke" gestempelt. Den Kartentext habe ich auf schlichtem weißen Papier ausgedruckt und mit einer Konturenschere in Form geschnitten und eingeklebt. Fertig sind die Dankeskarten (^.^)
Unsere geladenen Gäste bekommen neben der Dankeskarten zusätzlich noch einen Leporello als kleine Erinnerung, auch den mache ich natürlich selbst. Wie, zeige ich euch demnächst hier. (^.^)

Freitag, 19. September 2014

Die Grundkurs Nähen - Der Zuschnitt: unser zweites Projekt - Ein Kissenbezug zum Binden

Wie schon angekündigt, fangen wir heute an, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Wir widmen uns also unserem ersten Nähprojekt: einem Kissenbezug. Ich zeige euch dabei jeden einzelnen Arbeitsschritt im Detail, so dass er es hoffentlich leicht nachvollziehen könnt. Mein Kissenbezug soll eine Grüße von 50 cm x 50 cm haben, ihr könnt diese Anleitung aber auch auf größere oder kleinere Kissen übertragen.

Das braucht ihr (abgesehen von der klassischen Nähausstattung):
Füllkissen
Baumwollstoff 120 cm x 100 cm
Universalnähgarn in passender Farbe

Als erstes wascht und bügelt ihr euren Stoff der Wahl.

1. Der Papierschnitt
Für derart einfache Formen wie einen schlichten Bezug für quadratisches Kissen brauchen wir kein extra Schnittmuster. Den Schnitt können wir direkt auf den Papierschnitt zeichnen. Ich nutze dazu Seidenpapier mit Orientierungskaro. Insgesamt müsst ihr drei Rechtecke ausschneiden:
1 Quadrat in der Größe eures Kissens, bei mir also 50 cm x 50 cm
1 Rechteck in der Breite eures Kissens aber in 1,5-facher Höhe, bei mir also 50 cm x 75 cm
1 Rechteck in 10 cm x 40 cm als Schnittteil für die Schleifen zum Zubinden

2. Das Aufstecken
Legt euren Stoff einfach mit der linken Seite nach oben glatt auf. Platziert nun eure Papierschnittteile passend auf dem Stoff. Berücksichtigt dabei, dass das Quadrat und das große Rechteck rundherum noch eine Nahtzugabe von 2 cm benötigen. Das kleine Rechteck beinhaltet die Nahtzugabe bereits, ihr müsst es aber insgesamt vier mal ausschneiden. Solltet ihr einen Stoff mit Muster haben, denkt auch daran, dass das Muster immer in eine Richtung laufen muss, und zwar beim fertig genähten Kissen. Großformatige Muster platziert ihr idealerweise so, dass das Zentrum des Musters auch das Zentrum des Kissens darstellt. Hat alles seinen Platz gefunden, sichert die Schnittteile mit Stecknadeln, so dass sie nicht mehr verrutschen können. Stoff und Schnittmuster sollen aber auch nach dem Aufstecken immer noch gatt aufliegen.

3. Schnittlinien übertragen
Zeichnet nun die Umrisse eures Papierschnitts mit Schneiderkreide auf den Stoff. Denkt dabei an die Nahtzugabe von 2 cm rund um das Kissen herum. Bei geraden Linien ist es am leichtesten, an zwei Punkten die 2 cm Abstand vom Papierschnitt zu messen und diese Punkte mit einem Lineal zu verbinden. Lediglich der Papierschnitt für das kleine Rechteck beinhaltet bereits die Nahtzugabe, dafür benötigt ihr das kleine Rechteck insgesamt 4 mal.

4. Zuschnitt
Schneidet nun den Stoff entlang der aufgezeichneten Linien mit eurer Stoffschere aus.

5. Nahtlinien übertragen
zeichnet nun beim Quadrat und beim großen Rechteck die Nahtlinien ein, indem ihr den Umriss des Papierschnittes mit Schneiderkreide auf den Stoff übertragt. Nutzt dafür wieder ein Lineal. Bei den vier kleinen Rechtecken braucht ihr keine Nahtlinien aufzeichnen.

Und schon sind wir auch fertig mit dem Zuschnitt für unser Kissen. (^.^) Beim nächsten Mal widmen wir uns dann den letzten Nähvorbereitungen bevor es an die Nähmaschine geht. (^.^)

Mittwoch, 17. September 2014

Balkonbepflanzung 2014 - Das steht im September an

Es gibt einmal mehr nicht viel neues zu berichten... Mein schlaues Balkongärtnerinnenbuch ("Balkon- und Kübelpflanzen" aus dem GU-Verlag) sagt, dass ich nun...
...anfangen kann mir Gedanken zur Herbst-, Winter- und Frühjahsbepflanzung zu machen. Geht klar, mache ich!
...regelmäßig düngen, gießen und Verblühtes entfernen soll, eigentlich klar...
...das Wetter im Blick behalten soll, da es bereits jetzt zu ersten Frostnächten kommen kann, vor denen ich Überwinterer schützen soll. Gut, Überwinterer habe ich keine, also gibt es hier erstmal nichts für mich zu tun.

Meine Gemüse- und Kräuterversuche habe ich ad acta gelegt, zumindest für dieses Jahr. Irgendwie wurde das alles nichts und hat mich irgendwann einfach nur genervt. Nächstes Jahr muss ich das nochmal anders anpacken. Wenn überhaupt, wie gesagt, momentan bin ich von dem Thema einfach nur angenervt. Ich konzentriere mich jetzt erstmal auf die Herbst-, Winter- und Frühjahrsbepflanzung. (^.^)

Außerdem braucht unsere Katze jetzt wirklich und final einen eigenen Balkonplatz. Über den Sommer hinweg hat sie sich nämlich einen Balkonkasten erobert und dabei zunächst nur die Blümchen platt gesessen, später dann sogar regelrecht ausgebuddelt und runtergefeuert. Nachdem sie festgestellt hat, dass Erde buddeln auch ganz ohne dem Bedürfnis sich Platz zu verschaffen, Spaß macht, mussten wir regelmäßig Blumenerde vom Balkon fegen. Nun ja, wir haben den Wink verstanden, der Balkonkasten kommt weg und sie bekommt ein bequemes hübsches Kletter-Buddel-Sitzplätzchen - selbst gebaut, versteht sich. (^.^)

Montag, 15. September 2014

Ein herzig-herbstiges Kissen für unsere Couch

Für die Nichtnäher habe ich heute ein Herbstkissen ganz ohne Nähen gestaltet. Bei Blankokissenbezügen ist es wichtig, dass sie nicht appretiert, d.h. nicht "beschichtet" sind um bspw. schmutzabweisender, weicher, strahlender oder was auch immer zu sein. Meinen Bezug habe ich von Buttinette.

Ich habe mir ein Kissen im Patchworklook gebastelt. Dazu habe ich zu Servietten mit herbstlich-gemütlichen Motiven gegriffen und diese mit Serviettenkleber für Textilien auf den Kissenbezug geklebt. (Damit das Kissen nicht zusammenklebt, legt ihr dazwischen am besten eine Plastiktüte, die ihr auf die linke Seite wendet - ansonsten verfärbt der Aufdruck den Kissenbezug) Um den Patchworklook noch zu verstärken, habe ich nach dem Bügelfixieren der Servietten, die einzelnen Quadrate noch mit einem wollweißen Band mithilfe meines Stoffklebers umklebt. Fertig ist das komplett nähfreie Patchworkkissen:



Sonntag, 14. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Achte

So, heute, am Tag unserer Rückfahrt wollte ich euch eigentlich von einem finalen Shoppingexzess erzählen, den ich auf Rückfahrten aus Italien regelmäßig habe, nämlich im Outletcenter am Brenner, allerdings war an der Ausfahrt Brennersee grad Baustelle und die Ausfahrt irgendwie so komisch, dass wir sie verpasst haben. Zurückfahren wollten wir dann auch nicht, also gab es eben kein Shopping und es gibt damit auch nicht viel zu berichten.

Wir sind etwas matt und müde aber dennoch wohlbehalten zu Hause angekommen. Für mich heißt es die nächsten Wochen nun noch einige Behördengänge aufgrund der Namensänderung hinter mich zu bringen. Auch über den Amtsschimmel in diesem Zusammenhang berichte ich selbstverständlich noch. Und weil wir gerade beim Berichten sind: ich weiß, dass ich euch, meine lieben Leser die letzten Wochen sträflich vernachlässigt habe: auch das hole ich selbstverständlich noch nach. Ab sofort gibt es wieder mehr und vor allem auch wieder regelmäßiger etwas von mir zu lesen, versprochen. (^.^)

Samstag, 13. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Siebte

An unserem letzten richtigen Urlaubstag - morgen müssen wir nämlich schon wieder nach Hause - haben wir uns einen richtig ruhigen Tag gegönnt und haben noch einen kleineren Orte in unserer Nähe unsicher gemacht, nämlich Bardolino, allerdings waren wir nur etwas bummeln und schlenkern und auch einfach nur mal schön ruhig am See sitzen (^.^)
Die Altstadt von Bardolino
Der Hafen von Bardolino mit Hafenpromenade
Unser Fazit des Tages: herrlich erholsam und lauschig, für uns genau richtig an diesem wunderschönen Tag.

Freitag, 12. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Sechste

Heute machen wir etwas, was ich schon immer mal machen wollte, bisher aber nie in Angriff genommen hatte, obwohl ich bereits unzählige Male am Gardasee war: einmal über die Uferstraßen den Gardasee umrunden und dort stehen bleiben, wo es uns gerade gefällt. Heute haben wir es getan. (^.^)
Der Wall von Peschiera mit dem Mincio-Kanal
Lazise im Südwesten des Gardasees mit seiner vollständig intakten Stadtmauer
Unser Fazit: nett so eine Gardaseeumrundung und ich wollte es ja unbedingt mal machen, eine Wiederholung brauchts aber nicht und eine Empfehlung auch nicht wirklich. (^.^)

Donnerstag, 11. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Fünfte

Heute wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen und waren nur im Nachbarort, in Sirmione:
oben: Die "Grotten des Catull" eigentlich ein herrschaftlicher römischer Landsitz, auf dem Catull vermutlich niemals verweilte
unten; Blick von der äußersten Spitze der Halbinsel über den Gardasee und die Scaligerburg
Auch heute in Sirmione wurde mein Shoppingherz fündig (^.^) Und wir haben uns etwas besonderes gegönnt: ein italienisches Abendessen. An und für sich ist es nichts besonderes in Italien italienisch zu essen, schon klar, wir haben aber auch wie die Italiener zu Abend gegessen, nämlich Aperitivo, Antipasti, Primo (in unserem Fall Pasta), Secondo (beide Fisch) und Dolce (Eis). Ja, das alles haben wir geschafft, aber puuuuuuhhhhh, waren wir vollgefressen. (^.^)

Unser Fazit: Sirmione ist einfach herrlich, sofort würden wir da wieder hin (^.^)

Mittwoch, 10. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Vierte

Nun, meine Lieben, wohn fährt man, wenn man ohnehin schon am südlichen Gardasee ist, vor allem als Paar und noch mehr als frisch verheiratetes Paar? Richtig, nach Verona, in die Stadt von Romeo und Julia ♥ ♥ ♥
Aber Verona hat noch sehr viel mehr zu bieten:
Das Wahrzeichen Veronas - nicht nur für Opernfans: die Arena di Verona auf dem Piazza Bra, ein römisches Amphitheater, das bis heute u.a. für die berühmten Opernfestspiele genutzt wird
San Fermo Maggiore
links: e
in Meisterwerk in San Fermo Maggiore - das Grabmal des Nicolò Rangoni di Brenzone: Sarkophag und Aufersteungsszene sind von Nanni di Bartolo, der wunderbare illusionistische Wandteppich im Hintergrund wurde vom großen Antonio Pisanello gemalt
rechts oben: Innenansicht der gotischen Oberkirche mit der Holzdecke, die an einen umgekehrten Schiffsrumpf erinnert
rechts unten: e
ine weitere Innenansicht, dieses mal von der romanischen Unterkirche
Die Piazza delle Erbe, der Mittelpunkt der Altstadt und wohl einer der schönsten Plätze Italiens
Das Denkmal Dante Alighieris auf der Piazza dei Signori, der guten Stube Veronas
links: Der Familienfriedhof der Scaligeri unmittelbar neben Santa Maria Antica
rechts: Das Portal von Santa Maria Antica, der Hauskirche der Scaligeri, einem hochmittelalterlichen veroneser Herrschergeschlecht
Jetzt will ich es aber nicht mehr länger spannend machen... Natürlich waren wir auch bei der Casa di Giulietta und haben den berühmten Balkon bewundert auf dem sich alles abgespielt haben soll. Dass diese immerhin viertägige Liebesgeschichte zwischen zwei Tiefstpubertierenden reine Fiktion ist, spielt dabei keine Rolle, der Balkon ist der am stärksten frequentierte Punkt Veronas, zumindest was den Turistenansturm betrifft. Und apropos "viertägige Liebesgeschichte" dazu haben wir bei der Besichtigung des Balkons wirklich etwas herziges aufgeschnappt - ich weiß gar nicht mehr wo... - ist aber auch egal: die Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia ist alleine deshalb so groß und bedeutend, weil sie bereits nach vier Tagen ihr tragisches Ende fand, so musste sich ihre Liebe nämlich nie im Alltag erproben, an dem sie vermutlich gescheitert wäre. (^.^) Bin ich jetzt unromantisch?
links: Die Wand des Torbogens zum Haus der Julia, an der sich Liebespaare verewigen
rechts: Der Balkon der Julia, der in Wahrheit erst nachträglich für Touristen angebaut wurde
links: Die Innenansicht von Sant' Anastasia, der größten gotischen Kirche Veronas
Mitte und rechts: die 
Due Gobbi in Sant' Anasasia
die  Kathedrale von Verona
links unten: 
Die Himmelfahrt Mariens von Tizian, einem der Meister der italienischen Renaissance
rechts unten: Das Grabmal der Hl. Agatha, in dem Reliquien der Heiligen in der Kathedrale verwahrt werden
Nachdem wir die gesamte Altstadt Veronas nun zu Fuß erkundet haben, haben wir uns nun auch noch etwas Entspannung und Muße verdient und zwar im wunderschönen Renaissancegarten des Palazzo Giusti:
Unser Fazit: wunderschön! Allerdings ist "Verona an einem Tag" doch etwas tapfer... Lieber ein Wochenende in Verona, am besten ein verlängertes. Zu entdecken gibt es genug (^.^)
(Einzukaufen auch - meine Italienbeute zeige ich euch aber dann abschließend gesammelt.)

Dienstag, 9. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Dritte

An unserem ersten richtigen Urlaubstag erkunden wir erstmal unseren direkten Urlaubsort: Desenzano. Desenzano ist die größte Stadt am Gardasee, aber dennoch touristisch verhältnismäßig wenig erschlossen, zum Einkaufen soll es aber klasse sein. Nun ja, also, mag sein... für Touristennippes und grundsätzlich die Altersklasse 80 und älter bzw. Kleidergröße 50 und größer mit Sicherheit, ich selbst habe nichts gefunden. Dafür haben wir aber ganz wunderbare Sehenswürdigkeiten erkundet:
Der Porto Vecchio im Hintergrund das venezianische Palazzo Todeschini
Die Piazza Malvezzi mit dem Denkmal der Stadtpatronin der Hl. Angela Merici (Gründerin des Ursulinenordens und Tochter der Stadt)
Die Innenansicht des Duomo Santa Maria Maddalena
Das letzte Abendmahl von Giambattista Tiepolos im Duomo Santa Maria Maddalena: man beachte die Perspektive
ein Fußbodenmosaik in der Villa Romana, eine der schönsten und bedeutendsten in Oberitalien
ein weiteres Fußbodenmosaik in der Villa Romana
Einen weiteren Abstecher am heutigen Tage haben wir nach Castiglione delle Stiviere, etwa 10 km von Desenzano entfernt, gemacht. In diesem kleinen beschaulichen Ort befindet sich nämlich das internationale Museum des Roten Kreuzes. Das nicht ohne Grund: unweit von Castiglione delle Stiviere fand die Schlacht von Solferino statt, jene Schlacht also, die Henri Dunant dazu brachte, das Rote Kreuz zu gründen.

Unser Fazit: nett (^.^) Man muss zwar weder Desenzano noch das Rot-Kreuz-Museum gesehen haben, einen schönen und abwechslungsreichen Tag hatten wir aber trotzdem.

Montag, 8. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Zweite

Endlich - der Aufbruch in den Süden (^.^) Leider bedeutet das für uns zunächst 2,5 Stunden Stau in Italien wegen eines brennenden Lkw auf der italienischen Autobahn bzw. den Umfahrungsstraßen. Nachdem wir später - deutlich später - als geplant in Desenzano ankommen und auch ganz furchtbar erledigt sind, unternehmen wir nichts mehr groß. Wir gehen lediglich in die nächstgelegene Pizzeria und essen und ich - nachdem ich selten trinke und daher auch so gut wie nichts gewohnt bin - bin nach einem guten Glas Wein zunächst sehr fröhlich, dann nörgelig und schließlich unendlich müde. (^.^)

Ab morgen gibt es dann aber sicherlich reichlich zu berichten, oder besser: zu zeigen. Ich habe nämlich nicht vor so viel zu schreiben, sondern werde euch vermehrt Bilder zeigen. (^.^)

Sonntag, 7. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Erste

Unser erster Tag als Ehepaar beschert uns endlich das, wonach wir uns die letzten Wochen echt gesehnt haben: ausschlafen... Nach dem Frühstück ist unser Tag dann aber doch wieder ziemlich vollgepackt: wir müssen zum Restaurant um unsere Rechnung zu bezahlen und unsere Sachen dort abzuholen. Die übrigen Torten verteilen wir direkt im Anschluss noch großzügig in der Verwandtschaft, da wir am nächsten Morgen direkt in die tatsächlichen Flitterwochen aufbrechen wollen. Gepackt haben hierfür auch noch nicht und, was zwar erleichternd aber dennoch erschwerend hinzu kommt: meine frischgebackenen Schwiegereltern kümmern sich in der Zeit um Katze, Wohnung und Pflanzen, so dass zumindest noch ein oberflächliches Ordnung schaffen und Sauber machen angesagt war. Spätestens jetzt sind wir beide wirklich urlaubsreif (^.^) Aber bald gehts los - an den Gardasee, in den Süden, nach Desenzano um genau zu sein. (^.^)

Selbstverständlich werde ich berichten. (^.^)

Donnerstag, 4. September 2014

Der Countdown läuft - Noch 1 Tag bis zur Hochzeit


Mein letzter Tag als ledige Frau hat begonnen und in Summe war meine Nervosität gestern am schlimmsten - zumindest bisher. Mir ist heute ein riiiiiieeeeeesen Stein vom Herzen gefallen, nachdem wir die ganzen Sachen für unseren Sweettable, die Platz- und Menükarten und das Blumenkindgeschenk schon mal in der Blutenburg, also dort, wo wir am Samstag unsere Hochzeit feiern, hatten. Danach war ich einfach nur noch glücklich. (^.^)


Und nun ja, jetzt gibt es nicht mehr all zu viel zu tun. Ich mache mir noch eine Gesichtsmaske - auch hier: altbewährtes von Balea. Außerdem mache ich nun meine Fingernägel, bzw. versuche zu retten was zu retten ist (ausgerechnet jetzt sehen sie richtig fies aus...). Ich greife daher einmal mehr zu Perfect Fit Flexi von Fing'rs - dieses mal in der Ready to Lack Version und lackiere für das Standesamt - wir tragen ja Tracht und da sollte es eher eine Spur dezenter sein - mit "Iced Strawberry Cream" aus der Nude Glam Collection von Essence.





Für die Hochzeit selbst am Samstag gibt es Ready to go Art Nagelfolien von Kiko in "106 Burgundy Red".Falls ihr euch schon mal gefragt habt (hab ich ja auch...), warum es einfarbige Nagelfolien gibt, einfarbig lackieren kann ja schließlich jeder, nun, genau für solche Tage an denen es perfekt werden muss, das Nervenkostüm aber flattern könnte (^.^)

Mittwoch, 3. September 2014

Der Countdown läuft - Noch 2 Tage bis zur Hochzeit

Soll ich euch mal was sagen? Ohgottohgottohgottohgott, ich bin sooooooo nervös!!!! Wie soll das noch werden, wenns dann wirklich so weit ist?! Ahhhhhhhh!

Damit habe ich heute versucht mich abzulenken: nachdem ich mir heute den dritten Lippenstift gekauft habe (jetzt hab ich es aber) gab es die Aktion "Haarfrei", also Augenbrauen zupfen (wie ich das mache, könnt ihr hier nachlesen) und die Beine schon mal gründlich rasieren, so dass ich die nächsten Tage nur noch schnell mit dem Rasierer drüberhuschen muss.


Außerdem habe ich mir selbst eine ausführliche Pediküre verabreicht und zudem noch eine Fußpackung zum Einwirken über Nacht gemacht.

Kleidung und Accessoires fürs Standesamt habe ich heute noch soweit vorbereitet und zurechtgelegt.

Außerdem habe ich in der Wohnung diverse Stapel gebildet, nämlich all jene Dinge zusammengestellt, die neben Kleidung und Accessoires
  • mit zum Standesamt müssen (die Elterngeschenke)
  • ins Restaurant müssen und schon vorher gebracht werden können (alles für den Sweettable, Menükarten, Platzkarten und das Geschenk für unser Blumenkind) und
  • mit zur Feier müssen (Anstecksträußchen, Kirchenhefte, Ringkissen mit Ringen).
Jetzt habe ich gerade nochmal einen Blick auf die Wetterkarte gewagt - besser sind die Aussichten leider nicht geworden:
Den restlichen Abend stelle ich noch die Playlists für die Feier zusammen, die gespielt werden sollen, wenn die Band grad Pause macht. So bin ich zumindest beschäftigt. (^.^)

Dienstag, 2. September 2014

Der Countdown läuft - Noch 3 Tage bis zur Hochzeit

Heute habe ich nun noch unsere Outfits für das Standesamt aufgebügelt und zusammengestellt. dabei war ich heute allerdings auch kurz vorm Nervenzusammenbruch... An meiner Dirndlbluse fehlte ein Knopf und ich habe meine Nähnadeln nicht gefunden! Ich war echt kurz vorm heulen! Und wo finde ich sie dann doch noch? Im Nähkästchen, genau da wo sie hingehören und wo ich während meiner hektischen Suchaktion bestimmt schon 50 mal geschaut hatte! Wahnsinn, ehrlich! Jetzt aber sind die Standesamtsachen komplett zusammengestellt und einschließlich der Elterngeschenke, die wir nach der standesamtlichen Feier überreichen wollen entsprechend bereit gelegt. Auch mein Handtäschchen ist gepackt und zwar einschließlich Blasenpflaster, Sicherheitsnadeln (falls was reißt), etwas Geld, Taschentüchern, Personalausweis (wichtig fürs Standesamt) ein paar Ersatzhaarnadeln und mein Lippenstift. (^.^)

Heute wage ich auch den ersten Blick aufs Wetter und es sieht nicht vielversprechend aus... Naja, als ich erzählt habe, dass ich mir vorsichtshalber noch einen Brautregenschirm gekauft habe, wurde ich noch belächelt, tja, sieht so aus, als könnte ich ihn doch brauchen. (^.^)
Bei der Wettervorhersage halte ich mich übrigens nicht an kommerzielle Wetterseiten, sondern an die Seite des deutschen Wetterdienstes - dort sitzen die echten Profis. Zu erreichen unter www.dwd.de.

Montag, 1. September 2014

Der Countdown läuft - Noch 4 Tage bis zur Hochzeit

Ab heute hat mein Schatz auch Urlaub, daher kümmern wir uns jetzt um die letzten Besorgungen. Ich brauche noch einen Lippenstift und irgendwas für meine Fingernägel, die kurz vor der Hochzeit so schlimm wie schon lange nicht mehr aussehen. Zum Glück gibts aber genug käufliche Problemlöser. (^.^)

Mit einem neuen Lippenstift von Kiko und einer etwas größeren Auswahl an Fingernägelexpressprodukten ausgestattet kehren wir wieder heim (heute auch deutlich weniger nervös, als noch gestern) und ich widme mich nochmal den Petits Fours, die heute noch zurecht geschnitten und verziert werden. Das Rezept gibt es an späterer Stelle dann noch nachgeliefert. (^.^)

Außerdem bekommt ihr heute einen ersten Blick auf unsere Hochzeitstorte. (^.^) Noch in Einzelteilen, aber komplett selbst gemacht und ganz aus natürlichen Zutaten (sprich ohne Fondant-Chemiebombe). (^.^)
Ihr seht hier von oben nach unten Tiramisu-Quarkcreme-Torte, Malakofftorte, Prinzregententorte, Baumkuchentorte und Vanilletorte:

Auch hier gibt es die Rezepte selbstverständlich noch nachgeliefert. genauso wie ich euch verraten werde, wie man eine mehrstöckige Torte macht und einen Sweettable arrangiert. (^.^)