Mittwoch, 17. April 2013

Shopping!!!

Ich gebe es besser gleich ganz zu Anfang zu: ich stehe total auf Shopping. Ich mag es nicht nur schöne Dinge zu besitzen, ich mag auch den schlichten Erwerb. Selbst wenn aus dem Vorsatz shoppen zu gehen lediglich ein Schaufensterbummel wird: das macht gar nichts. Daher möchte ich heute meine Goldenen Sieben Shoppingregeln zusammenfassen, damit es auch wirklich ein Spass wird und zwar davor, währenddessen und danach und zwar nicht nur für Freunde vergangener Zeiten, wie mich, sondern für jeden, der einfach nur gerne shoppen geht. (^.^)

Regel Nummer 1: das Outfit
Zunächst braucht es bequeme und am besten flache Schuhe, damit ihr den Shoppingtag ohne schmerzende Füße oder gar Blasen und zentimeterdicker neuer Hornhaut übersteht. Zudem sollte euer Outfit schnell und unkompiziert aus- und wieder anzuziehen sein und das ohne euer Make-up und eure Frisur zu zerstören. Mein Shoppingoutfit der Wahl sind daher üblicherweise Strumpfhosen und ein Shirtkleid, dazu Ballerinas, Slipper, Loafer oder ähnliches, evtl noch ein Schal oder ein Tuch dazu und fertig. Zudem empfiehlt es sich, zu einer Umhängetasche zu greifen. So habt ihr beide Hände frei um euch durch die Kleiderständer zu wühlen. Idealerweise ist die Umhängetasche auch so groß, dass ihr kleinere Beutestücke darin unterbringen könnt. Für die Handtaschenmessies heißt das: räumt vorher mal die Tasche aus. Solltet ihr keine (passende) Umhängetasche haben, tut es auch eine Schultertasche, das allerdings nur als zweite Wahl.

Regel Nummer 2: das Styling
Macht euch weder eine aufwendige Frisur noch ein aufwendiges Make-up. Spätestens nach dem zweiten Umkleidekabinenaufenthalt wäre das sowieso Geschichte. Ein tief angesetzter Pferdeschwanz (so lassen sich Hüte, Haaraccessoires aber auch Schals, Schmuck etc. leichter probieren) sowie ein leichtes Tagesmakeup ist hier die erste Wahl.

Regel Nummer 3: die Verpflegung
Esst noch was Vernünftiges bevor ihr loszieht. Das übliche Shoppingzwischendurchfutter ist ungesund und überteuert. Packt euch evtl. auch noch ein Stück Obst für den Energieschub zwischendurch ein und: nehmt Wasser mit.

Regel Nummer 4: der Shoppingberater
Brauchts nicht unbedingt, es geht auch ohne, wenn ihr selbst zum einen selbstkritisch und zum anderen stilsicher seid (das kann man lernen). Ansonsten empfiehlt sich eine Freundin, die so eine gute Freundin ist, dass sie unverschämt ehrlich ist (und deren Stil euch gefällt) oder aber euer Partner, wenn ihr bereits über die Phase der ersten Verliebtheit hinaus seid. Der Partner geht allerdings nur, wenn er kein Shoppingnörgler ist und nach 30 Minuten schon genervt ist und wenn er nicht ohnehin schon der Meinung ist, dass ihr zuviel Zeug habt.

Regel Nummer 5: die Liste
Macht euch genauso wie beim Lebensmittel kaufen eine Liste. Nicht um etwas nicht zu vergessen, sondern um nicht zu viel Plunder zu kaufen. Überlegt euch vorher, was ihr wirklich braucht und was ihr wirklich haben wollt und dann kauft auch genau das - allerdings nur, wenn es euch das Teil wirklich überzeugt. Ist es nur so "naja", dann lasst es hängen, zum shoppen gibts gewöhnlich reichlich Gelegenheiten. Und glaubt mir: ihr ärgert euch, wenn ihr euch die Schottenkarobluse kauft, weil sie so ungefähr passt und im nächsten Laden hängt dann die genau perfekte Schottenkarobluse.

Regel Nummer 6: die Schnäppchen
Schnäppchen sind meistens keine richtigen Schnäppchen. Kauft nichts, nur weil es billig ist. Bevor ihr aufs Preisschild oder auf eventuelle Prozentchenschilder anspringt: schaut euch das Teil an: gefällt es euch? So richtig? Passt es zu euch? Probiert es an. Dann entscheidet, ob ihr es haben wollt und dann schaut auf das Preisschild. Bedenkt immer bei den Schnäppchenständern: das Zeug ist nicht umsonst übrig geblieben und wird jetzt verramscht...Noch wichtiger zum Thema Schnäppchen: macht einen großen Bogen um Schlussverkäufe. Hierfür werden oft Billigstklamotten extra produziert. Dass "Billigst" sieht man, das fühlt man und am Ende habt ihr meistens draufgezahlt, weil ihr kaum Freude daran haben werdet. Wenn ihr grad sparen müsst: geht nicht shoppen. Ihr habt allgemein nicht soviel Geld? Investiert in Klassiker und Basics. Die Fashionteile für eine Saison müssen nicht sein, kann man mit der besten Freundin teilen, Secondhand kaufen oder für kleines Geld selbst machen.

Regel Nummer 7: das Budget
Überlegt euch vorher, wie viel Geld ihr ausgeben wollt. Nehmt euch diesen Betrag entweder in bar mit oder addiert entsprechend im Kopf auf. Ist das Budget verbraten: fahrt heim und lasst es gut sein. Man muss nicht alles haben.

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