Samstag, 29. Juni 2013

Frischluft für die Katz' - wir hängen uns ein Katzennetz auf

Auch wenn der Sommer 2013 noch auf sich warten lässt: unsere Mietz würde soooooo gerne auf den Balkon! Also haben wir den heutigen Feiertag genutzt um unseren Balkon katzensicher zu machen. Nachdem ich mich bei professionellen Katzennetzmontagebetrieben (ja, sowas gibts) erkundigt habe, was es denn für unseren Balkon kosten würde, ihn katzensicher zu machen, hab ich erstmal die Ohren angelegt. 400,- € bis 800,- € je nach Material und Aufwand! Und bei aller Liebe zum Tier, das ist echt unverschämt! Also einmal mehr: selbst ist die Frau! In jedem Baumarkt gibt es Katzennetze. Ich kaufe ein transparentes Netz im Format 4 Meter mal 3 Meter für knappe 40,- €. Nachdem unser Balkon an jeder Seite Metallstreben hat, zwischen denen sich das Katzennetz aufspannen lässt, kaufe ich dazu noch 50 weiße Kabelbinder für 2,- € um so die Längsseite des Balkons zu schließen.

Der Spaß war zwar ein Mordsgefrickel bis wir das Netz erstmal entwirrt hatten, dennoch ging es überraschend gut. Nachdem ich alles andere als höhentauglich bin - mir wirds schon mulmig, wenn ich ganz vorne an der Brüstung des Balkons stehe - hat sich mein mutiger Schatz auf die Leiter geschwungen und das Katzennetz an den zwei Metallstreben an den Seiten des Balkons und an der Brüstung mit Kabelbindern befestigt. Unseren neuen, mietztauglichen Ausblick vom Balkon will ich euch natürlich nicht vorenthalten (ist eigentlich noch ganz dezent, wie ich finde):

Die beiden Seiten des Balkons sind noch offen. Ein Katzennetz lässt sich dort nicht befestigen, ohne die Fassade anzubohren und das wollen wir in einer Mietwohnung sicher nicht machen. Daher werden wir die Seiten entweder mit engmaschigen Blumenspalieren oder aber Holzbrettern verschließen. Licht nehmen wir uns dadurch nicht, da ist sowieso nur Wand. (^.^)

Donnerstag, 27. Juni 2013

Wir setzen einen Rumtopf an - Der Rumtopf im Juni

Im Juni beginnt mit der Erdbeerzeit auch die Rumtopfsaison, heute kaum mehr gebräuchlich zugegebenermaßen, zu Omas Zeiten aber das Must Have, das wirklich in jeder Küche zu finden war. (^.^)

Ihr habt noch keinen Rumtopf, wollt euch aber einen zulegen? Dann erstmal hier die Kaufanleitung:
  • Topf und Deckel müssen aus Steinzeug oder Keramik sein
  • idealerweise hat der Topf einen Wasserrand, also eine Rille in der der Deckel liegt
  • ausreichend Fassungsvermögen - unter 2 Litern lohnt es sich kaum; Ich habe einen 3-Liter-Rumtopf. Für größere oder kleinere Rumtöpfe müsst ihr entsprechend die Mengenangaben umrechnen.


Den Topf vorbereiten
Zunächst Topf, Deckel, einen Teller sowie einen Edelstahllöffel mit kochendheißer Essigwassermischung (2 Teile Essigessenz, 1 Teil Wasser) ausspülen und auf einem sauberen und heiß gebügelten Küchentuch komplett abtrocknen lassen.

Im Juni: Erdbeeren ansetzen
300 g makellose Erdbeeren
Zucker (etwa 100 g)
brauner Rum (54 %)

Die Erdbeeren waschen, gründlich trocken tupfen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. In den Rumtopf füllen und mit Zucker bedecken. Zwei Stunden warten, bis die Früchte Wasser gezogen haben, dann soviel Rum aufgießen, dass die Erdbeeren etwa über zwei Finger hoch bedeckt sind. Mit dem Edelstahllöffel gründlich umrühren. Die Früchte mit dem Teller beschweren, damit sie nicht aufsteigen. Den Deckel aufsetzen und vorsichtig etwas Wasser in den Wasserrand gießen, damit der Deckel gut schließt. Den Rumtopf nun mindestens drei Wochen an einem kühlen, dunklen Ort durchziehen lassen.


Hier gehts weiter:

Dienstag, 25. Juni 2013

Ein Nähtischchen wird zum Beistelltischchen

Von Schatzis Oma haben wir ein Nähtischchen geerbt, das ebenfalls seinen Platz in unserem Wohnzimmer finden soll, um dort die Rolle eines Beistelltisches zu übernehmen. Ich habe es leider versemmelt ein vorher-Foto zu machen, bevor wir losgelegt haben... das Nähtischchen hatte die gleiche dunkle Farbe wie das Gestell unseres Couchtisches - vermutlich wurden beide irgendwann mal mit dem gleichen Lack gestrichen, um sie zueinander passend zu machen.



Nachdem mein Schatz sowieso schon dabei war unseren neuen alten Couchtisch abzuschleifen (dazu kommt noch was), hat er das Nähtischchen ebenfalls mit abgeschliffen. Zunächst mit Schleifpapier mit 80er Körnung um es anschließend für die neue Farbe vorzuschleifen (mit 120er Körnung).



Dann wird das Nähtischchen mit Pastellbeize weiß abgebeizt.



Jetzt übernehme ich dann mal den Staffelstab (^.^). Ich versiegle das Holz mit Antikwachs, indem ich eine dünne Schicht Wachs mit einem Poliertuch auftrage, es trocknen lasse und anschließend mit einem sauberen Poliertuch aufpoliere.


Jetzt bekommt unser Nähkästchen noch neue Porzellanknöpfe und fertig ist unser neuer Wohnzimmer-Beistelltisch:

Sonntag, 23. Juni 2013

Wo die Ostseewellen treckern an den Strand...

Unser diesjähriger Sommerurlaub hat uns an die Ostsee geführt - um genauer zu sein, nach Fuhlendorf in Vorpommern. Für euch gibt es heute die Manöverkritik (^.^)

Fuhlendorf ist wirklich ein Dorf - selbst für die Dinge des täglichen Bedarfs musste man sich extra ins Auto setzen. Auch unser Ferienhaus war eher unterer Standard mit einer wirklich ungepflegten Außenanlage und leiderleider falscher Darstellung im Netz und in den Buchungsunterlagen (frech!). Hierfür gibt es also keine Empfehlung, für eine Reise an die Ostsee aber allemal, wir hatten eine ganz wunderbare und erholsame Woche.

Sehr empfehlen kann ich euch das Ostseeheilbad Zingst, ein wirklich zauberhaftes kleines Örtchen, mit einem schönen und gepflegten Strand. Sollte es mich nochmal in diese Ecke verschlagen, wäre Zingst auch der Ort meiner Wahl, an dem ich mein Nachtlager aufschlagen würde. Sehr nett auch die Seepromenade, an der es natürlich den üblichen Touristennepp gibt, aber eben auch Läden mit hochwertigeren Produkten und netten kleinen Restaurants und Cafés.

Durchaus nett war auch das Ostseebad Prerow, wenngleich lange nicht so wunderschön wie Zingst. In Prerow kann ich vor allem die Boddenrundfahrt mit der MS Riverstar empfehlen, die v.a. Eindrücke in die vielfältige Natur in der Boddenlandschaft vermittelt.

Ein regelrechter Pflichttermin an der Ostsee ist definitiv Stralsund - wir waren sogar zweimal da und haben immer noch lange nicht alles durch, was wir gerne gesehen hätten. Die Touristenmagneten Ozeaneum und Meereskundemuseum standen natürlich ganz oben auf unserer Liste. Das Kombiticket für beide kostet stolze 21,- €. Davon hätten wir uns aber definitiv 16,- € für das Ozeaneum sparen können. Die Ausstellung ist leider alles andere als museal aufbereitet, sondern arbeitet eher mit Minimalinformation und Maximaleffektheischerei - schade um das Geld - beim nächsten mal wissen wir es. Das Meereskundemuseum ist hingegen phänomenal gut aufbereitet und selbst für einen weniger an Fischerei und Meeresbiologie interessierten Zeitgenossen wie mich, sehr fesselnd und interessant. Ebenfalls wahnsinnig interessant ist die Hafenrundfahrt in Stralsund mit der MS Vorpommern. Aber auch die Stadt selbst hat wunderschöne Impressionen sowie diverse Shoppingmöglichkeiten - fast ganz ohne Touristennepp - zu bieten.
Auch das kleine Städtchen Ribnitz-Damgarten ist einen Ausflug wert. Allen voran aufgrund des Freilichtmuseums im Ortsteil Klockenhagen, in dem das bäuerliche Leben aus drei Jahrhunderten in Vorpommern gezeigt wird. Neben dem musealen Teil kann man natürlich auch tolle und v.a. praktische Andenken kaufen und in der museumseigenen Gaststätte auch noch superlecker und v.a. saisonal-regional-frisch essen. Den Abstecher in das Deutsche Bernsteinmuseum kann man sich meines Erachtens nach aber sparen. Zum einen halte ich es für wahnsinnig unverschämt, dass dieses Museum sich allen ernstes erblödet für den Museumsbesuch eine Kurtaxe zu kassieren (Ostseeheilbad... ich habe da drin weder gebadet, noch hatte ich es vor) und zum anderen fragt man sich als geneigter Besucher zudem, warum sich dieses Museum "deutsches" Bernsteinmuseum nennt, wenn der absolute Schwerpunkt der Sammlung auf dem polnischen und russischen Bernstein liegt. Davon abgesehen - die Sammlung ist auch recht klein. Für ein kleines Regionalmuseum, also ein Vorpommersches Bernsteinmuseum, wäre es angemessen - für ein "deutsches" Bernsteinmuseum hingegen nicht.
Nicht wirklich ein "Muss" aber dennoch ganz hübsch ist das kleine Örtchen Barth, das für uns das Nächste zum Einkaufen war. Die Innenstadt ist zwar verhältnismäßig nichtssagend, die Kirche im Ort allerdings richtig schön und durchaus sehenswert. Solltet ihr also gerade in der Nähe sein und Zeit haben, schaut vorbei.
Ebenfalls ganz süß, wenn auch mehr auf Kinder ausgelegt ist Karls Erlebnisdorf in Rövershagen. Ok, es gibt zu 70 Prozent überteuerten Touristennepp, der Eintritt ist aber frei und man kann für ziemlich wenig Geld lecker und frisch essen.

Vollkommen sparen kann man sich meiner Meinung nach aber wieder Rerik - wobei ich dort - abgesehen vom Strand und dem touristischen Ortskern nichts weiter gesehen habe. Der Strand war schmutzig und ungepflegt (dennoch sollte man "Eintritt" zahlen - übrigens auch der einzige Strand an dem sie Geld wollten) und der Touristen-Ortskern war ein 100% Touristenortskern mit reihenweise überteuertem Schrott zum Verkauf und etlichen Läden mit überteuertem und dann auch noch nicht gut schmeckendem Essen (Kategorie Autobahnraststätte...).

Trotz der paar Fehlgriffe im Ausflugsprogramm hatten wir aber einen wunderbaren Urlaub mit ganz vielen wunderschönen Eindrücken und super viel Entspannung und Erholung. Herrlich! Das war sicher nicht das letzte Mal, dass mich die Ostsee gesehen hat. (^.^)

Freitag, 21. Juni 2013

Nagellack auftragen - Die Testreihe: Das Fazit

Nach meiner Nagellacktestreihe wird es nun Zeit ein Fazit zu ziehen:

Mein absoluter Favorit, da am schnellsten, am schönsten und am haltbarsten ist die "sofort alles drauf"-Methode mit den Express-Dry-Drops von Essence. So funktioniert es:

  1. Die Fingernägel kürzen - am besten mit einer Feile - und in Form feilen. Dabei feilt man jeweils von Außen zur Mitte des Nagels, damit die Nägel nicht splittern.
  2. Die Nagelhaut einweichen und vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben. Nagelhaut wird nie geschnitten, das öffnet Krankheitserregern Tür und Tor und führt oft auch zu unschönen Nagelhautwucherungen. Einen speziellen Nagelhautentferner braucht es dagegen nicht, zum Einweichen der Nagelhaut reicht herkömmliches Wasser.
  3. Die Nägel entfetten, damit der Lack auch richtig haften kann. Dafür braucht man ebenfalls kein spezielles Mittelchen, da reicht schlichter Nagellackentferner
  4. Ein bis zwei Blätter Küchenrollenpapier auf eine stabile Fläche als Lackierunterlage legen.
  5. Den Unterlack auftragen und sofort danach den Farblack in ein bis zwei Schichten und so dünn wie möglich drüberpinseln. Wenn gewünscht noch Überlack drüber und pro Nagel ein bis zwei Tröpfchen der Express-dry-Drops aufträufeln. und trocknen lassen. Zur Trockenprobe mit der Nagelfläche eines Nagels der linken Hand vorsichtig die Nagelfläche eines Nagels der rechten Hand probieren. Wenn es nicht mehr klebt, ist der Lack trocken.

Außerdem wichtig:
Den Nagellack niemals schütteln, so zaubert man sich nur unschöne Luftbläschen auf den Nagel. Lieber die Nagellack Flasche rollen, damit sich die Farbpigmente verteilen.
IMMER, wirklich IMMER Unterlack verwenden, der schützt die Nägel vor Verfärbungen durch Farblack.

Ein kompletter Fail waren übrigens die "Schnelltrockentricks" aus Hausmütterchens Tip-Kiste: weder kaltes Wasser noch Haarspray funktioniert, das trocknen dauert genauso lange wie ohne. Im schlimmsten Fall versaut man sich noch den Nagellack...

Wer nochmal die gesamte Testreihe nachlesen will - hier gehts lang:
Nagellack auftragen - Die Testreihe Teil 1: Die "sofort alles drauf"-Methode
Nagellack auftragen - Die Testreihe Teil 2: Die "Antrocknen"-Methode
Nagellack auftragen - Die Testreihe Teil 3: Die "Aushärten"-Methode

Mittwoch, 19. Juni 2013

Kuchlkastl - Neue Fronten und Beschläge

Weiter gehts mit meinem Kuchlkastl. Nachdem nun alles sauber und versiegelt ist und zudem die neue Arbeitsplatte drauf ist, geht es jetzt an die wirklich dekorativen Arbeiten. Zunächst will ich die Fronten passend zu meinen bisherigen Küchenmöbeln stylen, ich werde also weiße Elemente einarbeiten. Weiß werden sollen die Türfronten. Zum weiß machen verwende ich Klebefolie von D-C-Fix (soll ja nichts irreversibles werden) in der Farbe "weißesche".

So gehts:
Die zu beklebenden Flächen exakt ausmessen und die Maße ebenso exakt auf die Rückseite der Klebefolie übertragen. Die Folie mit Hilfe eines Schneidbretts bzw. eines Cutters und eines Metalllineals zuschneiden. Damit sich die Folie beim Kleben nicht zu arg aufrollt, am besten über Nacht beschweren, so dass sie sich auswellt.
Die zu beklebenden Möbelteile nochmal gründlich säubern - sie müssen absolut staub- und fettfrei sein. Das Trägerpapier an einer Ecke ablösen, genau ansetzen und das Trägerpapier langsam nach und nach abziehen. Dabei die Klebefolie an der Oberseite am besten mit einem trockenen Tuch oder einem speziellen Folienspatel glatt streichen (immer in die Richtung in die das Klebeband abgezogen wird), damit keine Luftblasen entstehen.

Nachdem bei meinem Kuchlkastl die Beschläge der Schlüssellöcher bereits komplett im Eimer waren, habe ich diese auch ausgetauscht und gleichzeitig komplett neue Schlösser gesetzt, da die alten auch nicht mehr richtig gesperrt haben. Zudem habe ich die Schnappverschlüsse der kleinen Schranktüren ausgewechselt, da auch diese teilweise defekt waren und stattdessen Magnetverschlüsse eingebaut. Die Griffe der Schubladen und der kleinen Schranktüren habe ich schlicht nur mal richtig sauber gemacht. all diese Kleinteile gibt es für wenig Geld im jeweiligen Baumarkt des Vertrauens in der Eisenwarenabteilung.

So sieht der momentane Zwischenstand meines Kuchlkastls aus:

Montag, 17. Juni 2013

Weicher Rührteig - Rotweinkuchen

Fall mal ein Rest Rotwein übrig sein sollte, den ihr aber auch nicht wegkippen wollt - hier kommt die Alternative zur Resteverwertung, wieder eine Variante unseres weichen Rührteigs, die sich ebenfalls wieder wunderbar als Kuchen im Glas eignet. (^.^)

Zutaten:
250 g Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1Prise Salz
4 Eier
1 TL Zimt
2 TL Kakaopulver
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125 ml Rotwein
100 g Vollmilch-Schokostreusel

Für die Glasur
50 g Aprikosenkonfitüre
50 g Zartbitterkuvertüre
50 g Vollmilchkuvertüre
20 g Palmin

Zubereitung:
Die Form einfetten. Den Backofen auf 180° C (160° C Umluft) vorheizen.
Die Butter glatt rühren, Zucker, Eier Vanillezucker und Salz zugeben und zu einer Schaummasse verrühren - d.h. so lange rühren, bis sich kleine Schaumbläschen an der Teigoberfläche bilden. Das Mehl, den Zimt, den Kakao, das Backpulver und die Speisestärke auf die Schaummasse sieben und auf geringster Stufe kurz unterrühren. Dabei nach und nach den Rotwein zugießen. Zuletzt die Schokostreusel unterheben.
Den Teig in die Form füllen und bei 180° C (160° C Umluft) etwa 1 Stunde backen. Den Kuchen etwa 5 Minuten in der Form abdampfen lassen und dann zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stürzen (Backpapier drunter, sonst bleibt der Kuchen kleben).
Die Aprikosenkonfitüre erwärmen bis sie halbflüssig ist und den Kuchen damit einpinseln, das bindet die Brösel. Die Kuvertüre mit dem Palmin im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen.

Samstag, 15. Juni 2013

Nagellack auftragen - Die Testreihe Teil 3: Die "Aushärten"-Methode

Nun noch zum letzten Teil meiner großen Testreihe zum Thema Fingernägel lackieren, die ich "Aushärten"-Methode nenne. Die Prämissen bleiben weiterhin die gleichen:
  •  ich lackiere alle Nägel nach der jeweiligen Methode, da schließlich jeder Finger anders beansprucht wird.
  • Vergleichsobjekt ist jeweils meine linke Hand - schlicht weil ich Rechtshänderin bin und ich mich so leichter tue beim Fotos machen.
  • ich verwende jedes Mal den gleichen Unterlack, sowie den gleichen Farblack, aus Abwechslungsgründen aber in unterschiedlichen Farben: Unterlack: Essence Studio Nails XXL Nail Thickener - Farblacke: P2 Color Victim
So gehts: Jede Lackschicht muss komplett aushärten, bevor die nächste Schicht aufgetragen wird.
Die Idee dahinter: Die Lack trocknet durch diese Methode schneller, da die Schichten einzeln aushärten können, was in Summe weniger Zeit in Anspruch nimmt. Zudem weicht die neue Lackschicht die darunter liegende wieder leicht an, so dass sich die Lackschichten trotzdem noch verbinden.
Arbeitsaufwand: 5 Minuten fürs lackieren
Trockenzeit: 2 Stunden
Und so siehts aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - trocken - nach 1 Tag - nach 2 Tagen
Was soll man dazu noch sagen? Eine Trockenzeit jenseits von gut und böse und der Lack fängt direkt am 1 Tag schon an abzublättern, obwohl ich nichts außergewöhnliches gemacht habe. Das ist nix... Naja, schauen wir mal, ob eine der Schnelltrockenmethoden besser klappt.

Die "Aushärten"-Methode mit dem Schnelltrockentrick "kaltes Wasser":
Vorgehen: wie oben beschrieben, nur dass ich jetzt die Trockenzeit jeder Lackschicht mit kaltem Wasser verkürzen möchte.
Arbeitsaufwand: 5 Minuten fürs lackieren
Trockenzeit: 1 Stunde
Und so siehts aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - trocken - nach 1 Tag
Auch hier blättert der Lack direkt am ersten Tag schon wieder ab. Nachdem ich einen wichtigen Termin habe, mache ich den Mist direkt wieder ab und teste jetzt noch Hausmütterchentipp Nr. 2, Haarspray - allerdings mit sehr deutlich zurückgeschraubter Erwartungshaltung.

Die "Aushärten"-Methode mit dem Schnelltrockentrick "Haarspray":
Vorgehen: wie oben beschrieben, nur dass ich jetzt die Trockenzeit jeder Lackschicht mit Haarspray verkürzen möchte.
Arbeitsaufwand: 5 Minuten
Trockenzeit: 35 Minuten
Und so siehts aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - trocken - nach 1 Tag - nach 2 Tagen
Und schon wieder blättert der Lack am ersten Tag wieder ab. Hinzu kommt, dass der Lack durch das Haarspray matt wird, und zwar ungepflegt matt. Außerdem finde ich dieses Klebriggefühl während des Lackierens enorm eklig. Der Lack lässt sich auch schwerer wieder abmachen, einmal mehr ein Fail auf voller Linie. Ich mache trotzdem weiter und ziehe den Lacktest "durchtrocknen" durch, jetzt folgen noch die Quick-Dry-Drops.

Die "Aushärten"-Methode mit den Essence Nail Art "Express Dry Drops":
Vorgehen: wie oben beschrieben, nur dass ich jetzt jede Lackschicht sofort nach dem Lackieren mit den Express Dry Drops behandle.
Arbeitsaufwand: 5 Minuten
Trockenzeit: 5 Minuten
Und so siehts aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - trocken - nach 1 Tag
Auch hier blättert der lack direkt am ersten Tag schon wieder ab. der Lack sieht zwar gut aus, die Trockenzeit ist schnell, dennoch finde ich, dass die Antrocknen-Methode - egal in welcher Variante - ein totaler Griff ins Klo war.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Kleidung schützen - Lavendelsäckchen nähen

Eines vorweg: Kleidermotten kommen in den besten Familien vor. Da reicht es schon, während es dunkel ist, das Fenster offen und das Licht anzuhaben. Schon ist der vermeintliche "Nachtfalter" im Zimmer und hat noch schneller irgendwo seine Eier abgelegt, als man schauen kann. Wenn sich die Kleidermotten erstmal eingefressen haben, ist es für das betroffene Kleidungsstück bereits zu spät. Da hilft es dann nur noch den Befall (mit Chemiekeule) zu bekämpfen, damit sich die Viecher nicht noch mehr ausbreiten. (Anzeichen: klitzekleine Löcher in der Kleidung, die vorher sicher noch nicht da waren) Glücklicherweise - toitoitoi und *aufholzklopf* - bei mir hat sich bisher noch keine blöde Motte an meine Schätzchen getraut, allerdings beuge ich auch entsprechend vor. Wie ich das mache, will ich euch jetzt mal aufschreiben.

Regel Nummer eins:
Bereits getragene Kleidung kommt nie mehr und unter gar keinen Umständen zurück in den Kleiderschrank. Kleidermotten werden von dem Geruch von Schweiß und Hautschüppchen angezogen. Auch wenn eure getragenen Klamotten für euch nicht nach Schweiß riechen, für die Motten tun sie das sehr wohl sobald ihr die Kleidung getragen habt.

Regel Nummer zwei:
Wascht eure Kleidung regelmäßig. Je mehr Berührung das Kleidungsstück mit den starken Schweißdrüsen bspw. unter den Armen hat, desto häufiger sollte gewaschen werden. Ich wasche Unterwäsche, Socken, Strümpfe und dergleichen sowie Oberteile und Kleider nach einmal tragen (gut, bei Oberteilen und Kleidern mag das latent übertrieben sein, allerdings finde ich den "bereits-getragen-Kintterlook" auch nicht so pralle, dann kann man auch gleich waschen), Hosen und Röcke nach zweimal tragen, Blazer, Strickjacken und ähnliches, sowie Schals, Tücher, Stolas usw. nach viermal tragen und Jacken und Mäntel nach etwa 10 Mal tragen (sofern etwas schmutzig ist, wasche ich natürlich schon vorher, niemals aber später).

Regel Nummer drei:
Packt die Kleidung, die ihr nicht braucht (gewaschen) in Kleiderkisten oder Kleidersäcke. Neben den Dingen die ich alle Jubeljahre mal trage (die sind in Kleidersäcken), lagere ich die Winterkleidung im Sommer und die Sommerkleidung im Winter jeweils aus meinem Schrank aus und packe sie in Kleiderkisten, die unter unserem Bett wohnen. Nutzt die Gelegenheit, wenn ihr eure Kleidung entsprechend umpackt und macht euren Kleiderschrank mal wieder gründlich sauber.

Regel Nummer 4:
Schreckt die Viecher ab - was sie gar nicht mögen ist der Duft von Lavendel (den ich übrigens sehr gerne mag). Nachdem meine Lavendelsäckchen mittlerweile ihren Geruch verloren haben und ich sowieso noch ein paar mehr brauche, nähe ich gleich mal neue - die alten sind nämlich wirklich schon alt - die wandern in den Müll. Außerdem habe ich immer noch reichlich Stoff von meinen Schiebevorhängen übrig und nachdem das grob gewebter Stoff ist, geht der auch klasse für Duftsäckchen. Und so gehts:

Aus dem Stoff der Wahl 10 cm x 15 cm große Stoffstreifen - am besten direkt mit der Zickzackschere - zuschneiden. An den Schmalseiten jeweils 1 cm nach links einschlagen und feststeppen. Jetzt den Stoff links auf links der Breite nach falten und die beiden Seiten ebenfalls zusteppen.





In den Stoff, etwa einen halben Zentimeter unterhalb der Steppnaht mit einer stumpfen Sticknadel ein schmales Band zum zuziehen einziehen. Ich habe ein schmales Lederband verwendet und dieses nur unter den Seitennähten durchgestochen, so dass der Großteil des Bandes - bei dem auf rechts gewendeten Beutel - außen verläuft und damit sichtbar ist. Nun die Beutel auf rechts wenden und den Lavendel einfüllen.




Ich habe meinen Lavendel von Schwiegermama in spe bekommen, die ihn diesen Sommer gesammelt und getrocknet hat. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich meinen Lavendel gekauft. 3,- bis 5,- € für 100 g sind dabei preislich ok, alles andere ist Wucher.
Wer selbst trocknen will, schneidet den Lavendel, wenn er in voller Blüte ist, lässt ihn mehrere Tage - zum Strauß gebunden und kopfüberhängend trocknen (wichtig: nicht in der prallen Sonne) und zupft die trockenen Blüten dann ab. Für eines meiner Lavendelsäckchen braucht man 3 EL getrocknete Blüten. Nach dem Einfüllen der Lavendelblüten, wird das Säckchen vorsichtig am Zugband zugerafft und zugebunden. die Lavendelsäckchen duften dann für mindestens zwei Jahre, dann sollten die Blüten ausgewechselt werden. Zwischendurch immer mal wieder durchkneten lässt die Lavendelsäckchen wieder neu duften und blöde Motten abwehren.

Dienstag, 11. Juni 2013

O'batzter

O'batzter ist einer der Biergartenklassiker der auch über den Weißwurstäquator hinaus bekannt ist und mittlerweile sogar in die Supermarktregale eingezogen ist. So richtig echten O'batztn muss man allerdings suchen - selbst in München. Richtig echter O'batzter ist stückig, die Zwiebeln sind nicht nur drauf sondern auch drin und da gehört Kümmel rein und Schnittlauch drauf, immer.

Hier mein Rezept - für zwei Personen:
2 Zwiebeln
150 g Camembert (ich nehme den fettreduzierten, Vollfettstufe geht aber auch)
50 g Butter
Salz
Pfeffer
Paprika (edelsüß)
Kümmel
Schnittlauch
ein guter Schluck Bier

Eine der Zwiebeln sehr fein würfeln, in die Schüssel geben, die zimmerwarme Butter, den zimmerwarmen Camembert und das Bier zugeben und mit den Händen ordentlich verkneten (= o'batzen) bis die Butter und der Käse gut verknetet sind, der Käse insbesondere der Schimmelrand des Camembert soll aber stückig sein. Nun mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kümmel abschmecken. Richtig ordentlich rein damit - nur beim Kümmel etwas Zurückhaltung, der hat einen sehr intensiven nicht gerade angenehmen Geschmack wenn man damit zu großzügig ist. Das Paprikapulver soll v.a. den O'batzten leicht rötlich-orange färben. Den O'batzten vor dem Verzehr mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, aber etwa 10 Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen. Dann noch die zweite Zwiebel in Ringe schneiden, auf den O'batzten geben, den Schnittlauch in Röllchen schneiden und darüber streuen.

Der O'batzte hält sich in einer luftdichten Dose verpackt und ohne Zwiebel- und Schnittlauchdeko etwa 3 Tage im Kühlschrank.

Sonntag, 9. Juni 2013

"Geschmackssache - Mode der 70er Jahre" im Münchner Stadtmuseum

Es wird mal wieder Zeit für ein bisschen Kultur... Vor einigen Wochen schon war ich in der aktuellsten Ausstellung des Münchner Stadtmuseums: "Geschmackssache - Mode der 70er Jahre". Ja, darauf stehe ich eigentlich gar nicht, aber wie das bei so vielem ist, so ist es auch bei Kultur- und Alltagsgeschichte: man muss den Blick über den Tellerrand wagen. Insbesondere was die Bestimmung von Alltagsgegenständen betrifft, muss man schlicht die Stilelemente der anderen Jahrzehnte insbesondere der rundrum um seinen Interessensschwerpunkt kennen, um selbst stilsicher sein zu können. Ihr glaubt gar nicht, wie viele ach so große Authentiker in der 50er Jahre Szene unterwegs sind, die sich aus Unwissenheit schlechte 80er Jahre Anzüge andrehen lassen. Aber gut, darum solls hier nicht gehen, sondern um die besagte Ausstellung im Stadtmuseum. (^.^)

Die Ausstellung war - trotz des beschränkten Raumes - unheimlich facettenreich und hat es in der Tat geschafft alle Facetten der 70er-Jahre-Mode zu zeigen oder zumindest anzuschneiden. Schließlich war kein Jahrzehnt stilistisch derart vielseitig und facettenreich wie die 70er. Von Haute Couture und Prêt-à-Porter über Streetstyle, aufstrebende Jungdesigner, 0815, Disco, Jugendkultur und Hippiebewegung, war alles dabei. Mehr noch, sogar Musik, Wohnen, Lebensstil, Kunst, Fotografie, wichtige kulturelle Ereignisse in Deutschland und bedeutende Alltagsentwicklungen wurden angeschnitten.

Ein absolut umfassender Einblick mit einem super gestalteten Ausstellungskatalog, ganz so, wie man es vom Münchner Stadtmuseum gewohnt ist. Einfach nur klasse!

Die Ausstellung läuft noch bis zum 15. September 2013 und wer es sich einrichten kann: hingehen, wirklich, es lohnt sich.

Der Kostenfaktor: Eintritt für das gesamte Haus für einen Erwachsenen: 6,- € (damit ist sicher schon mal ein kompletter Tag gefüllt). Zudem erhält man unter Vorlage der Karte 50 % Ermäßigung für den selben und die beiden folgenden Öffnungstage im Jüdischen Museum, in der Villa Stuck und im Lenbachhaus.
Der zugehörige Ausstellungskatalog kostet 23,90 € - ist aber kein Muss um die Ausstellung nachvollziehen zu können - ich persönlich stehe halt auf Ausstellungskataloge. (^.^)

Nachdem ich das Münchner Stadtmuseum echt liebe, bin ich übrigens am Überlegen mir eine Jahreskarte zuzulegen, die kostet läppische 20,- € und das dürfte sich bei mir eigentlich echt rechnen.

Freitag, 7. Juni 2013

Nagellack auftragen - Die Testreihe Teil 2: Die "Antrocknen"-Methode

Und weiter geht es mit meiner großen Testreihe zum Thema Fingernägel lackieren. Die heutige Methode nenne ich die "Antrocknen"-Methode. Die Prämissen bleiben weiterhin die gleichen:
  •  ich lackiere alle Nägel nach der jeweiligen Methode, da schließlich jeder Finger anders beansprucht wird.
  • Vergleichsobjekt ist jeweils meine linke Hand - schlicht weil ich Rechtshänderin bin und ich mich so leichter tue beim Fotos machen.
  • ich verwende jedes Mal den gleichen Unterlack, sowie den gleichen Farblack, aus Abwechslungsgründen aber in unterschiedlichen Farben: Unterlack: Essence Studio Nails XXL Nail Thickener - Farblacke: P2 Color Victim
So gehts: die Lacke werden mit jeweils 5 Minuten Trocknungszeit dazwischen aufgetragen und härten anschließend komplett durch.
Die Idee dahinter: Die Trocknungszeit wird kürzer, da die Lacke schon mal vortrocknen können, trotzdem verbinden sich die Lackschichten noch, da sie nicht vollkommen durchgetrocknet sind.
Arbeitsaufwand: 15 Minuten einschließlich Zwischentrocknungszeiten
Trockenzeit (ohne Zwischentrocknen): 1,5 Stunden
Und so sieht es aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - nach dem trocknen - nach 1 Tag - nach 2 Tagen  - nach 3 Tagen
Ok, schnell trocknen ist definitiv was anderes.. Erschwerend kommt hinzu, dass der Lack vereinzelt Blasen wirft und das obwohl ich das Fläschchen sicher nicht geschüttelt habe. Und die Haltbarkeit... hey, es blättert bereits nach einem Tag wieder ab! Ich vermute mal, dass die untere Lackschicht durch das Antrocknen eine andere Oberflächenspannung hatte, wodurch der Lack ein derart schlechtes Ergebnis bringt.

Die "Antrocknen"-Methode mit dem Schnelltrockentrick "kaltes Wasser":
Vorgehen: wie oben beschrieben, nur dass ich jetzt die fertigen Nägel nach 10 Minuten Trockenzeit mit kaltem Wasser wasche, dadurch soll der Lack schneller aushärten.
Arbeitsaufwand: 15 Minuten einschließlich Zwischentrocknungszeiten
Trockenzeit: 45 Minuten
Und so sieht es aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - nach dem trocknen - nach 1 Tag - nach 2 Tagen 
Ergebnis und Trockenzeit sind zwar ok, allerdings sind am zweiten Tag mittendrin Lackstückchen abgeblättert. Die Ränder waren vollkommen ok, der Lack ist mehr oder weniger herausgeblättert. Daher ist die Antrocknenmethode in Kombination mit kaltem Wasser definitiv auch nicht die Methode meiner Wahl. Warum das passiert ist, kann ich mir ehrlich gesagt nicht erklären. Passiert ist es mir in meiner gesamten Nagellackkarriere noch kein einziges mal, daher kann es nur an der Wassermethode liegen, die probiere ich im Rahmen dieser Versuchsreihe nämlich das auch das erste mal aus. Als nächstes teste ich nochmal den Haarspraytrick, vielleicht funktioniert es ja mit der Antrocknen-Methode.

Die "Antrocknen"-Methode mit dem Schnelltrockentrick "Haarspray":
Vorgehen:  wie oben beschrieben, nur dass ich jetzt meine Nägel mit Haarspray einsprühe; auch dadurch soll der Lack schneller aushärten.
Arbeitsaufwand: 15 Minuten einschließlich Zwischentrocknungszeiten
Trockenzeit: 1 Stunde und sage und schreibe 45 Minuten
Und so sieht es aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - nach dem trocknen - nach 1 Tag - nach 2 Tagen  - nach 3 Tagen
Geht gar nicht, die Trockenzeit mit diesem "Schnelltrockentrick" ist länger als ohne Anwendung des "Schnelltrockentricks". Zudem macht das Haarspray den Lack matt - allerdings nicht "cool matt" sondern "ungepflegt matt". Fail auf ganzer Linie! als nächstes gibt es wieder die "Express Dry Drops" mit denen ich in Runde 1 schon das beste Ergebnis erzielt habe.

Die "Antrocknen"-Methode mit den Essence Nail Art "Express Dry Drops":
Vorgehen: wie oben beschrieben, nur dass ich jetzt den Lack sofort nach dem Lackieren mit den Express Dry Drops behandle. Auch dadurch trocknet der Lack schneller. Um wie viel schneller will ich jetzt herausfinden.
Arbeitsaufwand: 15 Minuten einschließlich Zwischentrocknungszeiten
Trockenzeit: 10 Minuten
Und so sieht es aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - nach dem trocknen - nach 1 Tag - nach 2 Tagen  - nach 3 Tagen - nach 4 Tagen
Auch mit der Antrocknen-Methode schneidet für mich die Variante c, nämlich Antrocknen mit den Express Dry Drops, am besten ab. Allerdings gibt es meinen Beobachtungen nach keinen Unterschied bei Ergebnis oder Haltbarkeit des Lacks zwischen "alles sofort drauf" und antrocknen lassen. Nachdem die "alles sofort drauf!-Methode zudem noch 10 Minuten Zeit spart, die das Antrocknen lassen der einzelnen Schichten zusätzlich braucht, bleibt sie weiterhin mein Favorit - dennoch: eine Testrunde steht noch aus.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Saisonales Obst und Gemüse im Juni

Im Juni ist Beerenzeit, aber auch Gemüse gibt es wieder reichlicher. Produkte, deren Hauptsaison gerade losgeht sind grün, Produkte deren Hauptsaison endet sind jeweils rot markiert. Außerdem verlinke ich nach und nach Rezepte zu den einzelnen Produkten. (^.^)


Regionales Obst

Exoten

Salat
  • Batavia
  • Eichblattsalat
  • Eisbergsalat
  • Endiviensalat
  • Kopfsalat
  • Lollo Rosso
  • Rucola
Regionales Gemüse
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • dicke Bohnen
  • Erbsen
  • Fenchel
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  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi
  • Lauch
  • Lauchzwiebeln
  • Mangold
  • Radieschen
  • Rotkohl
  • Spargel
  • Spitzkohl
  • Weißkohl
  • Wirsingkohl
  • Zucchini
  • Zuckerschote
Pilze
  • Champignon
  • Pfifferling
  • Steinpilz

Montag, 3. Juni 2013

Ganz neu und richtig heiß: Der Vintage Flaneur


Heute möchte ich euch eine neue Zeitschrift vorstellen: den Vintage Flaneur, der gerade am entstehen ist. Der Vintage-Flaneur wird von Leuten geschaffen die selbst Vintage leben - er berichtet also aus erster Hand und gibt Tipps wie man den Vintage-Flair selbst mit einem kleinen Geldbeutel in sein Leben holen kann. Aber was rede ich lange, selbst kann ich es nicht schöner sagen, ich zeige euch einfach einen kleinen Ausschnitt, wie sich der Vintage Flaneur in seiner aktuell erscheinen Leseprobe selbst beschreibt:

Ihr habt Intersse am Vintage-Flaneur? Hier könnt ihr euch auch schon vor dem Erscheinen der ersten Ausgabe auf dem Laufenden halten:
Die Website: www.vintage-flaneur.de
Blogspot: Der Vintage Flaneur Blog
Facebook: Vintage Flaneur

Gratis-Leseproben sind gerade im Umlauf - sprich, sind ausgelegt bzw. werden von den Vintage-Flaneur-Mitarbeitern verteilt (u.a. von mir) oder können gegen Überweisung des Portos bei der Redaktion angefordert werden (siehe Facebook).

Ja ihr habt gerade richtig gelesen, ich mische beim Vintage Flaneur auch mit, allerdings nur ein bisschen - ich werde den ein oder anderen Artikel liefern. (^.^)

Lasst euch dieses tolle Heftchen, das eindeutig eine Nische am deutschen Zeitungsmarkt abdeckt, auf gar keinen Fall entgehen! Unbedingt lesen ♥ ♥ ♥

Samstag, 1. Juni 2013

Nagellack auftragen - Die Testreihe Teil 1: Die "sofort alles drauf"-Methode

Heute widmen wir uns Teil 1 der großen Lackieren-Testreihe,, die ich "sofort alles drauf"-Methode nenne. Hier nochmal die Prämissen zur Erinnerung:
  •  ich lackiere alle Nägel nach der jeweiligen Methode, da schließlich jeder Finger anders beansprucht wird.
  • Vergleichsobjekt ist jeweils meine linke Hand - schlicht weil ich Rechtshänderin bin und ich mich so leichter tue beim Fotos machen.
  • ich verwende jedes Mal den gleichen Unterlack, sowie den gleichen Farblack, aus Abwechslungsgründen aber in unterschiedlichen Farben: Unterlack: Essence Studio Nails XXL Nail Thickener - Farblacke: P2 Color Victim
So gehts: die Lacke werden ohne Trocknungszeiten sofort nass-in-nass aufgetragen; also zunächst alle Nägel mit dem Unterlack einpinseln, dann sofort die erste und zweite Farbschicht auftragen.
Die Idee dahinter: Die einzelnen Lackschichten sollen so besser miteinander verschmelzen und der Lack insgesamt haltbarer sein.
Arbeitsaufwand: 5 Minuten
Trockenzeit: 1,5 Stunden
Und so sieht es aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - nach dem Trocknen - nach 1 Tag - nach 2 Tagen - nach 3 Tagen
Ich habe am dritten Tag einen Tip verloren, der mal wieder einen von meinen abgebrochenen Nägeln vertuschen sollte, daher musste ich neu lackieren. Ansonsten hätte es der Lack locker noch einen Tag überstanden.

Auch Ergebnis und Glanz haben mir gut gefallen, allerdings sind 1,5 Stunden Durchtrockenzeit doch etwas lang. Das muss noch kürzer werden. Daher teste ich gleich noch die drei, bei meinen Recherchen am häufigsten gegebenen Tipps zum schnelleren Aushärten direkt im Anschluss durch.

Die "sofort alles drauf"-Methode mit dem Schnelltrockentrick "kaltes Wasser":
Vorgehen: wie oben beschrieben, nur dass ich jetzt nach 10 Minuten Trockenzeit meine Hände mit kaltem Wasser wasche, dadurch soll der Lack schneller aushärten.
Arbeitsaufwand: 5 Minuten
Trockenzeit: 10 Minuten vortrocken + 1,25 Stunden
Und so siehts aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - nach dem Trocknen - nach 1 Tag
Direkt am ersten Tag ist der Lack schon wieder abgesplittert und das obwohl ich nichts außergewöhnliches gemacht habe, abgesehen von der normalen Hausarbeit, die ich aber auch beim vorherigen Lacktest schon gemacht habe, ohne das der Lack direkt wieder abgeblättert ist. Meine Vermutung: die veränderte Oberflächenspannung durch das kalte Wasser hat den Lack rissig werden lassen, wodurch er auch schnell wieder abblättert.

Verschärfend kommt hinzu, dass der "kaltes Wasser"-Trick gerade mal eine 5 Minuten kürzere Durchtrockenzeit bringt. Für den Preis einer deutlich schlechteren Haltbarkeit ist das ziemlich teuer bezahlt. Kurzum: überzeugt mich nicht. Und nachdem ich mit grell lackierten Nägeln, bei denen der Lack abblättert keinesfalls in die Arbeit gehen kann, gehts direkt weiter mit neu Lackieren und neuen Schnelltrockentrick ausprobieren. Ebenfalls sehr häufig im Internet anzutreffen, ist der Rat Haarspray auf die frisch lackierten Nägel zu sprühen, wodurch sie schneller Trocknen sollen.

Die "sofort-alles-drauf"-Methode mit dem Schnelltrockentrick "Haarspray":
Vorgehen: wie oben beschrieben, nur dass ich jetzt meine Nägel mit Haarspray einsprühe; auch dadurch soll der Lack schneller aushärten.
Arbeitsaufwand: 5 Minuten
Trockenzeit: 1,25 Stunden
Und so siehts aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - nach dem Trocknen
Na super, der Lack ist zwar 15 Minuten schneller trocken, dafür ist er aber stumpf und hat sogar Macken, und das nicht wenige! Zum Glück ist die Farbe dezent, ich habe nämlich weder die Lust heute nochmal zu lackieren, noch morgen die Zeit es dann zu machen. Das war - um es auf den Punkt zu bringen - ein Griff ins Klo. Ich vermute mal, dass sich durch das Haarspray die Oberfläche zusammengezogen hat, wodurch der Lack so mackig wurde. Naja, sei es drum, beim nächsten Mal greife ich zur käuflichen Schnelltrockenmethode, vielleicht bringt die mehr.

Die "sofort-alles-drauf"-Methode mit den Essence Nail Art "Express Dry Drops":
Vorgehen: wie oben beschrieben, nur dass ich jetzt den Lack sofort nach dem Lackieren mit den Express Dry Drops behandle. Auch dadurch trocknet der Lack schneller. Um wie viel schneller will ich jetzt herausfinden.
Arbeitsaufwand: 5 Minuten
Trockenzeit: nach 10 Minuten mache ich den ersten Trockentest und: Trocken! Hammer!
Und so siehts aus:
von links nach rechts: frisch lackiert - nach dem Trocknen - nach 1 Tag - nach 2 Tagen - nach 3 Tagen - nach 4 Tagen
In meiner Lacktestreihe bisher der eindeutige Favorit! Nichts desto trotz folgen noch zwei weitere Testreihen.