Mittwoch, 20. Februar 2019

Wardrobe Essentials - Jacken

Kommen wir zu den Jacken, die jeder im Schrank haben sollte. Auch hier ebschränken sich meine Empfehlungen auf zeitlose Klassiker, gerade weil jetzt auch wieder das ein oder andere Investitionsstück dabei ist. Auch hier geht Qualität vor Preis, kauft auf jeden Fall hochwertig, wenn ihr das ein oder andere Stück noch nachkaufen müsst, oder ersetzen wollt.

Solltet ihr einiges davon noch nicht besitzen, habt ihr bereits einiges für eure "Das brauche ich"-Liste, wie ihr eure "Das brauche ich"-Liste am sinnvollsten abarbeitet, zeige ich euch nach der Serie zu den Wardrobe Essentials. (^.^)

Montag, 18. Februar 2019

Wohnen in den 1920er bis 1960er Jahren - Art Déco: Uhren

Uhren hatten oft sehr dekorative Gehäuse, die aus Metallen wie Platin, Gold oder Silber gefertigt waren und manchmal mit Edelsteinen oder Emaille verziert wurden. Die Zifferblätter waren oft sehr groß und hatten klare, gut lesbare Zahlen und Zeiger.



Samstag, 16. Februar 2019

Strickmuster - Zopfmuster: versetzte Zöpfe

Für dieses eher filigrane Zopfmuster werden Zöpfe über vier rechte Maschen gestrickt. Ich habe hier die äußeren strenge drei Mal jeweils mit einem Abstand von 3 Reihen verkreuzt, während in ich den mittleren Strang vier mal mit einem Abstand von 3 Reihen verkreuzt habe.



Donnerstag, 14. Februar 2019

Bobbi Brown Makeup Manual - Hautpflege: Der Toner

Ein Toner ist ein oft unterschätzter, aber essenzieller Schritt in eurer Hautpflegeroutine. Er bereitet die Haut nach der Reinigung auf die nachfolgenden Produkte vor, bringt den pH-Wert ins Gleichgewicht und kann je nach Formulierung auf die individuellen Bedürfnisse eurer Haut abgestimmt werden. Damit ihr den richtigen Toner für euch findet, ist es wichtig, euren Hauttyp und eure Hautbedürfnisse zu kennen.

Wenn ihr trockene Haut habt, solltet ihr zu einem feuchtigkeitsspendenden Toner greifen, der die Haut beruhigt und aufpolstert. Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure, Glycerin oder Aloe Vera sind hier ideal, um Feuchtigkeit zu binden und Spannungsgefühle zu mildern. Ein feuchtigkeitsspendender Toner hilft auch dabei, eure Haut auf die nachfolgende Pflege vorzubereiten, damit Seren und Cremes besser aufgenommen werden.

Für fettige oder zu Unreinheiten neigende Haut eignen sich klärende Toner, die überschüssigen Talg regulieren und die Poren verfeinern. Achtet auf Produkte mit Salicylsäure, Teebaumöl oder Hamamelis, die entzündungshemmend wirken und dabei helfen, Unreinheiten vorzubeugen. Ein mattierender Toner kann dabei unterstützen, den Glanz in der T-Zone zu reduzieren, ohne die Haut auszutrocknen.

Wenn ihr Mischhaut habt, könnt ihr entweder einen ausgleichenden Toner verwenden oder für die unterschiedlichen Zonen verschiedene Produkte kombinieren. Eine leichte, feuchtigkeitsspendende Formulierung für die trockenen Bereiche und ein klärender Toner für die fettigen Zonen helfen, die Balance eurer Haut zu wahren. Achtet darauf, dass die Produkte sanft sind, um Irritationen zu vermeiden.

Empfindliche Haut benötigt besonders milde und beruhigende Toner. Produkte mit Kamille, Panthenol oder Allantoin können Rötungen lindern und die Haut beruhigen, ohne sie zu reizen. Vermeidet Toner mit Alkohol oder Duftstoffen, die die Haut empfindlicher machen könnten.

Neben der Auswahl des richtigen Toners spielt auch die Anwendung eine Rolle. Ihr könnt den Toner entweder auf ein Wattepad geben und damit sanft über euer Gesicht streichen oder ihn direkt mit den Händen auftragen und leicht einklopfen. Die zweite Methode ist besonders schonend und vermeidet unnötigen Produktverlust und damit auch meine Methode der Wahl.

Ein guter Toner ist mehr als nur ein Zwischenschritt. Er ist die Brücke zwischen Reinigung und Pflege, die sicherstellt, dass eure Haut optimal vorbereitet ist. Egal, ob ihr Feuchtigkeit spenden, klären oder beruhigen möchtet – der richtige Toner kann einen großen Unterschied machen und eure Haut nicht nur frischer aussehen lassen, sondern auch spürbar weicher machen.

Für meine empfindliche Mischhaut gibt es den perfekten Toner als Drogerie-Eigenmarke. (^.^) Er gleicht das Hautbild aus und enthält zudem beruhigendes Panthenol - was will man mehr. (^.^)

Dienstag, 12. Februar 2019

Kleidung nähen - Verstürzen von Hals- und Armausschnitten

Das Verstürzen von Hals- und Armausschnitten ist eine wichtige Technik, die jedem Kleidungsstück ein professionelles Aussehen verleiht. Wenn ihr gerne näht und eure Fertigkeiten verbessern möchtet, lohnt es sich, diese Methode auszuprobieren. Durch das Verstürzen erhalten eure Nähprojekte saubere Kanten, die nicht ausfransen, und sie fühlen sich angenehm auf der Haut an. Diese Technik eignet sich besonders für sommerliche Tops, elegante Kleider oder Blusen, bei denen sichtbare Nähte vermieden werden sollen.

Beim Verstürzen arbeitet ihr mit zwei Stofflagen, die rechts auf rechts zusammengenäht und anschließend gewendet werden. Das sorgt dafür, dass die Nahtzugaben unsichtbar im Inneren des Kleidungsstücks verschwinden. Die Wahl des richtigen Materials spielt dabei eine wichtige Rolle. Am besten verwendet ihr leichte Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Viskose, da sie sich einfach verstürzen lassen und gut fallen. Mit ein wenig Geduld und der richtigen Vorbereitung werdet ihr feststellen, dass das Verstürzen nicht nur praktisch ist, sondern auch Spaß macht. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, eure Kleidung aufzuwerten und ein makelloses Ergebnis zu erzielen.


Mittwoch, 30. Januar 2019

Wardrobe Essentials - Oberteile: Der Kapuzenpulli

Vintage Champion-Werbung mit Hoodie

Der Hoodie aka. Kapuzenpulli, war eigentlich mal Arbeitskleidung, nämlich von Arbeitern in Kühllagern und wurde vom Sportartikelhersteller Champion in den 1930er Jahren genau dafür kreiert. Aus dieser Arbeiterszene kam auch HipHop und schon wurde aus Arbeitskleidung fast schon ein uniformes Must have der heutigen Zeit. Wer nun keine 16 mehr ist und zudem weder schlampig noch abgegammelt wirken will, zieht sowas eigentlich nicht an, ok, zu Hause vielleicht, aber sicher nicht in aller Öffentlichkeit. Zum Glück aber, gibt es Hoodies auch in öffentlichkeitstauglich, selbst wenn man der Pubertät schon entwachsen ist: aus Kaschmir oder Merino beispielsweise, idealerweise mit figurnahem Sitz, dann sieht es sogar richtig gut aus und ist bequem und cool. (^.^)

Meine erwachsene Version eines Hoodies


Montag, 28. Januar 2019

Wohnen in den 1920er bis 1960er Jahren - Art Déco: Kunststoff als Werkstoff

Kunststoff war ein Material, das bei Art Déco Designern ganz besonders beliebt war. Zwar wurde Kunststoff bereits Ende des 19. Jahrhunderts erfunden, erlebte aber erst in den 1920er und 1930er Jahren einen großen Aufschwung, da es den Designern viele Möglichkeiten boten, um innovative Designs zu entwickeln.

Die Verwendung von Kunststoff im Art Déco war vor allem aufgrund seiner Flexibilität, Haltbarkeit und Farbvielfalt sehr beliebt. Künstler und Designer nutzten das Material, um ungewöhnliche Formen und Muster zu schaffen, die vorher nicht möglich waren. Die Verwendung von Kunststoff ermöglichte auch die Schaffung von transparenten Objekten, die einen ganz neuen ästhetischen Effekt erzeugten.



Samstag, 26. Januar 2019

Strickmuster - Zopfmuster: klassischer Zopf aus neun Maschen

Für diesen klassischen Zopf werden im Wechsel die ersten drei rechten Maschen nach hinten verschränkt und mit fünf Reihen Abstand die mittleren drei rechten Maschen nach vorne verschränkt.



Donnerstag, 24. Januar 2019

Bobbi Brown Makeup Manual - Hautpflege: Die Reinigung der Haut ("Cleansing")

Die Reinigung eurer Gesichtshaut ist der Grundstein jeder Hautpflegeroutine. Sie entfernt Schmutz, überschüssigen Talg und Makeup-Reste, bereitet die Haut auf die nachfolgende Pflege vor und sorgt dafür, dass die Produkte besser wirken können. Doch nicht jede Reinigung ist für jeden Hauttyp geeignet, und es ist wichtig, die Bedürfnisse eurer Haut zu kennen, um die passenden Produkte auszuwählen. 

Wenn ihr trockene Haut habt, benötigt ihr eine sanfte Reinigung, die eure Hautbarriere schützt und gleichzeitig Feuchtigkeit spendet. Milde Reinigungsöle oder cremige Reinigungsmilks sind hier ideal. Sie entfernen Schmutz, ohne eure Haut auszutrocknen, und hinterlassen ein geschmeidiges Gefühl. Produkte mit Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Ceramiden oder Aloe Vera helfen zusätzlich, die Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren.

Bei fettiger oder zu Unreinheiten neigender Haut sollte die Reinigung effektiv sein, ohne die Haut zu stark zu entfetten. Hier sind gelbasierte Reiniger oder schäumende Cleansers eine gute Wahl, die Talg und Schmutz entfernen, ohne die Haut auszutrocknen. Inhaltsstoffe wie Salicylsäure oder Teebaumöl können helfen, Poren zu klären und Unreinheiten vorzubeugen. Achtet darauf, dass die Produkte nicht zu aggressiv sind, um die Talgproduktion nicht unnötig anzukurbeln.

Wenn ihr Mischhaut habt, braucht ihr eine Reinigung, die sowohl die fettigen Zonen wie die T-Zone klärt, als auch die trockeneren Partien wie die Wangen pflegt. Ein sanftes Reinigungsgel oder ein leichter Schaumreiniger kann hier die richtige Balance schaffen. Alternativ könnt ihr auch unterschiedliche Produkte für verschiedene Gesichtsbereiche verwenden, um die Haut gezielt zu versorgen.

Empfindliche Haut profitiert von sehr milden, parfümfreien Reinigungsprodukten, die beruhigend wirken und Rötungen entgegenwirken. Hier bieten sich beruhigende Reinigungslotionen oder Mizellenwasser an, die sanft reinigen und gleichzeitig die Haut beruhigen. Inhaltsstoffe wie Kamille oder Panthenol können helfen, Irritationen zu lindern.

Der Trend Double Cleanse hat seinen Ursprung in der asiatischen Hautpflege und findet auch bei uns immer mehr Fans. Dabei werden in zwei Schritten unterschiedliche Produkte verwendet, um die Haut gründlich zu reinigen. Im ersten Schritt wird mit einem Reinigungsöl oder einem Balm Makeup, Sonnenschutz und überschüssiger Talg gelöst. Diese ölbasierte Reinigung löst fettlösliche Rückstände besonders effektiv und bereitet die Haut auf den zweiten Schritt vor. Im zweiten Schritt folgt ein wasserbasierter Reiniger, der Schmutz und Schweiß entfernt und die Haut gründlich klärt. Der Vorteil des Double Cleanses liegt in der besonders gründlichen Reinigung, ohne die Haut unnötig zu strapazieren. Es eignet sich vor allem für euch, wenn ihr viel Makeup tragt oder regelmäßig Sonnenschutz verwendet, der wasserfest ist. Allerdings ist es nicht für jeden notwendig. Wenn ihr wenig Makeup tragt und eine einfache Routine bevorzugt, genügt oft eine einzige Reinigung, die zu eurem Hauttyp passt. Für sehr empfindliche Haut kann das Double Cleanse zudem zu viel des Guten sein, da zwei Reinigungsschritte die Haut reizen könnten.

Unabhängig davon, für welche Methode ihr euch entscheidet, ist es wichtig, die Reinigung sanft durchzuführen. Vermeidet zu heißes Wasser, da es die Haut austrocknen kann, und verwendet weiche Handtücher, um euer Gesicht zu trocknen. Achtet darauf, die Reinigung morgens und abends durchzuführen, um die Haut optimal zu versorgen und sie von Umweltrückständen zu befreien.

Investiert in eine Reinigung, die zu euch passt, und nehmt euch die Zeit, eure Haut gut vorzubereiten. Mit der richtigen Basis wird eure Hautpflege nicht nur effektiver, sondern eure Haut fühlt sich auch frischer, weicher und ausgeglichener an.

Und natürlich verrate ich euch noch was ich mit meiner empfindlichen Mischhaut anstelle: Abends schminke ich mich mit Double Cleanse mit einem milden Reinigungsöl und einem sanften Waschgel ab (beides Drogerie-Eigenmarken, die für mich sehr gut funktionieren). Morgens nehme ich einen Mikrofaser-Waschlappen und lauwarmes Wasser. (^.^)

Dienstag, 22. Januar 2019

Kleidung nähen - Kragen: Der Schalkragen

Ein Schalkragen ist eine elegante und gleichzeitig gemütliche Ergänzung für viele Kleidungsstücke. Wenn ihr gerne näht und etwas Besonderes ausprobieren möchtet, ist ein Schalkragen eine großartige Wahl. Mit der richtigen Stoffauswahl und ein wenig Geduld könnt ihr ein individuelles Kleidungsstück gestalten, das euch wärmt und stilvoll aussieht. Wählt für den Schalkragen am besten einen weichen, angenehm tragbaren Stoff wie Jersey, Sweatstoff oder Strick. Diese Materialien lassen sich leicht verarbeiten und liegen angenehm am Hals.

Um einen Schalkragen zu nähen, beginnt ihr mit dem Messen des Halsausschnitts eures Kleidungsstücks. Schneidet ein rechteckiges Stoffstück zu, dessen Länge dem Umfang des Halsausschnitts entspricht, plus Nahtzugabe. Die Breite hängt davon ab, wie hoch oder voluminös ihr den Kragen haben möchtet. Faltet das Stoffstück der Länge nach rechts auf rechts zusammen und näht die langen Seiten, sodass ihr eine Stoffröhre erhaltet. Wendet die Röhre anschließend auf die rechte Seite und bügelt sie, damit die Nähte flach liegen.

Steckt den Schalkragen nun an den Halsausschnitt des Kleidungsstücks. Achtet darauf, dass die offenen Kanten des Kragens mit der Kante des Halsausschnitts abschließen. Verteilt den Stoff gleichmäßig und fixiert ihn mit Stecknadeln oder Clips. Näht den Schalkragen mit einem elastischen Stich fest, damit die Naht dehnbar bleibt. Eine Overlockmaschine eignet sich besonders gut, aber auch ein Zickzackstich an der normalen Nähmaschine funktioniert einwandfrei. Wenn euer Kleidungsstück einen Beleg hat, könnt ihr diesen verwenden, um die Naht zu verstecken und ein professionelles Finish zu erzielen.

Ein Schalkragen kann je nach Stil und Stoffwahl unterschiedlich wirken. Ob ihr euch für einen lockeren, voluminösen Look entscheidet oder einen schmaleren Kragen bevorzugt, bleibt euch überlassen. Experimentiert mit verschiedenen Stoffen und Designs, um euren persönlichen Stil zum Ausdruck zu bringen. Das Nähen eines Schalkragens ist eine tolle Möglichkeit, euer handwerkliches Können zu erweitern und eure Garderobe mit einem vielseitigen und komfortablen Element zu bereichern. Probiert es aus und entdeckt, wie viel Freude es macht, ein solches Detail selbst zu gestalten.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Wardrobe Essentials - Oberteile: Der Boyfriend-Cardigan

 Auch beim Boyfriend-Cardigan verhält es sich wie beim Herrenhemd: an uns sieht es besser aus. (^.^) Achtet beim Kauf (oder beim Entwenden) unbedingt auf den klassischen Look: also zwei Eingrifftaschen, 3-5 Knöpfe sowie V-Ausschnitt. Das ganze noch in einer klassischen Farbe und aus Natürlciehn Fasern und ihr habt ein Teilchen, das euch ein Leben lang begleitet. (^.^)



Dienstag, 8. Januar 2019

Wohnen in den 1920er bis 1960er Jahren - Art Déco: Haushaltsgeräte

Auch vor Haushaltsgegenständen und -geräten machten die Art Déco-Designer nicht Halt und entwarfen Alltagsdinge in der Regel aus hochwertigen Materialien wie Chrom, Glas, Silber und Lack. Sie wurden oft mit aufwendigen Ornamenten und geometrischen Mustern verziert.

Insgesamt waren Art Déco Haushaltsgegenstände und -geräte ein wichtiger Teil dieser Designbewegung. Sie waren oft elegant und funktional zugleich und spiegelten das neue Verständnis von Ästhetik und Design in allen Lebensbereichen wider, das in den 1920er Jahren entstanden war.



Sonntag, 6. Januar 2019

Strickmuster - Zopfmuster: geflochtener Zopf

Zöpfe werden mit rechten Maschen gestrickt. Damit sie sich entsprechend im Strickstück abheben, sind die umliegenden Maschen links gestrickt. Heute stricken wir einen geflochtenen Zopf. Ich stricke den Zopf dabei über insgesamt 4x3 Maschen und überkreuze in jeder 4. Reihe und zwar in dieser Reihenfolge:

  • die Maschen 1-3 vor der Arbeit überkreuzen
  • die Maschen 7-9 hinter der Arbeit überkreuzen
  • die Maschen 4-6 vor der Arbeit überkreuzen
  • und wiederholen



Freitag, 4. Januar 2019

Bobbi Brown Makeup Manual - Hautpflege: Die Analyse der eigenen Haut

Die Beschaffenheit eurer Gesichtshaut zu verstehen, ist der erste Schritt zu einer effektiven Hautpflegeroutine. Jede Haut ist anders, und was für den einen funktioniert, ist nicht unbedingt das Richtige für jemand anderen. Sich Zeit zu nehmen, um die eigenen Bedürfnisse zu analysieren, zahlt sich langfristig aus – für eine strahlende und gesunde Haut.

Beginnt damit, eure Haut genau zu beobachten. Am besten macht ihr das am Ende eines Tages, wenn ihr ungeschminkt seid und eure Haut nicht frisch gereinigt ist. Fühlt sich eure Haut eher trocken und gespannt an? Glänzt sie vielleicht in der T-Zone, während die Wangen trocken bleiben? Oder wirkt sie insgesamt eher fettige? Achtet auch auf Unregelmäßigkeiten wie Rötungen, empfindliche Stellen oder vergrößerte Poren. Diese kleinen Details verraten euch viel über euren Hauttyp.

Neben dem sichtbaren Zustand spielt auch die Empfindlichkeit eine Rolle. Fragt euch, wie eure Haut auf verschiedene Produkte oder Umwelteinflüsse reagiert. Wenn sie oft gereizt ist, solltet ihr auf beruhigende und parfümfreie Produkte setzen. Falls sie robust ist, könnt ihr intensivere Inhaltsstoffe wie Retinol oder Peelings ausprobieren.

Ein guter Trick, um die Feuchtigkeitsbedürfnisse zu testen, ist der "Pinch-Test". Drückt dazu vorsichtig die Haut am oberen Wangenknochen zusammen. Springt sie sofort zurück, hat eure Haut genug Feuchtigkeit. Bleibt eine Falte sichtbar, könnte sie mehr Pflege gebrauchen.  

Wenn ihr euren Hauttyp und seine Besonderheiten kennt, könnt ihr die passende Pflege wählen. Trockene Haut braucht reichhaltige, nährende Cremes mit Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure oder Shea-Butter. Fettige Haut profitiert von leichten, mattierenden Produkten, die dennoch Feuchtigkeit spenden. Mischhaut verlangt nach einer Balance, indem ihr z. B. unterschiedliche Produkte für die T-Zone und die Wangen benutzt. Bei empfindlicher Haut solltet ihr auf einfache Formulierungen mit wenigen, aber effektiven Inhaltsstoffen setzen.  

Vergesst nicht, dass Haut sich mit der Zeit verändert. Jahreszeiten, Hormone und sogar Stress können Einfluss haben. Was heute passt, muss nicht in einem Jahr noch ideal sein. Achtet darauf, eure Routine regelmäßig anzupassen, um eure Haut stets optimal zu versorgen.

Die Pflege eurer Haut sollte dabei nicht kompliziert sein. Womit ihr eure Haut am besten pflegt, zeige ich euch in der nächsten Zeit. (^.^)

Mittwoch, 2. Januar 2019

Kleidung nähen - Kragen: Der Bindekragen

Ein Bindekragen ist eine wunderbare Möglichkeit, einem Kleidungsstück einen besonderen und eleganten Akzent zu verleihen. Wenn ihr gerne näht und nach einer neuen Herausforderung sucht, ist dieser Kragen genau das Richtige für euch. Mit den passenden Materialien und ein wenig Übung könnt ihr einen Bindekragen gestalten, der eurem Stil entspricht und vielseitig einsetzbar ist. Wählt zunächst einen Stoff aus, der gut fällt und nicht zu steif ist. Leichte Baumwolle, Viskose oder Seide eignen sich ideal, da sie sich leicht drapieren lassen und angenehm auf der Haut liegen.

Um den Bindekragen zu nähen, beginnt ihr damit, den Halsausschnitt eures Kleidungsstücks auszumessen. Schneidet zwei lange, gleich breite Stoffstreifen zu, die als Bänder dienen. Die Länge der Streifen hängt davon ab, wie lang die Schleife oder der Knoten sein soll. Denkt daran, Nahtzugaben einzuplanen. Legt die Streifen rechts auf rechts zusammen und näht die langen Seiten sowie eine der kurzen Seiten zu. Wendet die Streifen anschließend auf die rechte Seite und bügelt sie glatt, damit die Kanten sauber sind.

Der nächste Schritt ist das Annähen des Bindekragens an das Kleidungsstück. Steckt die offenen Enden der Bänder an den Halsausschnitt und verteilt sie gleichmäßig. Je nach Schnittmuster könnt ihr den Kragen entweder komplett rundherum annähen oder nur an den vorderen Partien befestigen, sodass die Bänder lose nach unten fallen. Näht die Teile mit einem Geradstich zusammen und achtet darauf, dass die Naht gleichmäßig verläuft. Wenn euer Kleidungsstück bereits einen Beleg hat, könnt ihr diesen nutzen, um die Naht zu verstecken und ein sauberes Finish zu erzielen.

Zum Schluss formt ihr die Schleife oder den Knoten. Ihr könnt die Bänder locker binden, um einen lässigen Look zu kreieren, oder sie straff zu einer eleganten Schleife formen. Mit kleinen Anpassungen und Details könnt ihr den Bindekragen genau an euren Geschmack anpassen. Das Nähen eines Bindekragens ist nicht nur eine tolle Möglichkeit, eure Nähfähigkeiten zu erweitern, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, eure Kleidung individuell zu gestalten. Probiert es aus und entdeckt, wie ein einfacher Bindekragen eure Garderobe aufwerten kann.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Wardrobe Essentials - Oberteile: Das weiße Herrenhemd

 Es gibt da das ein oder andere Kleidungsstück in seinem Schrank, das uns sehr eindeutig besser steht. Das klassische weiße Hemd gehört dazu. Wer niemanden zum klauen hat, oder wer das nicht möchte: Kaufen geht natürlich auch. (^.^) Wichtig ist aber, dass es ein wirklich echtes Männerhemd ist, das ist nicht nur superbequem, es wirkt auch einerseits klassisch elegant, aber eben auch ein bisschen sexy-verrucht-geheimnisvoll. Aber schaut selbst:

von links nach rechts: Audrey Hepburn 1953 in "Ein Herz und eine Krone" - Elizabeth Taylor 1956 in "Giganten" - Julia Roberts 1990 in "Pretty Woman" - Uma Thurman 1994 in "Pulp Fiction" - Sharon Stone 1998 bei den Oscars

Mein Herrenhemd ist tatsächlich nicht geklaut sondern gekauft; von meinem Lieblingslabel für Blusen und Hemden: Seidensticker. (^.^)



Dienstag, 18. Dezember 2018

Wohnen in den 1920er bis 1960er Jahren - Art Déco: Tafel"silber"

Das Tefelsilber im Art Déco, war nicht immer echtes Silber, sollte aber zumindest so aussehen. (^.^) Art Déco Tafel"silber" war nich nur sehr beliebt, sondern auch deutlich erschwinglicher.

Typische Merkmale von Art Déco Tafel"silber" sind seine glänzende Oberfläche, die oft mit Gravuren und Dekorationen versehen ist, sowie seine klaren, geometrischen Formen. Beliebte Stücke umfassen Besteck, Teller, Schüsseln und Servierplatten, oft mit starken, symmetrischen Mustern oder anderen dekorativen Elementen, die typisch für den Art Déco-Stil sind.

Einige der bekanntesten Hersteller, die Art Déco Tafel"silber" herstellten, sind WMF (Württembergische Metallwarenfabrik), Christofle und Puiforcat.



Sonntag, 16. Dezember 2018

Strickmuster - Zopfmuster: einfacher Zopf vor der Arbeit

Zöpfe werden mit rechten Maschen gestrickt. Damit sie sich entsprechend im Strickstück abheben, sind die umliegenden Maschen links gestrickt. Heute stricken wir einen einfachen Zopf der vor der Arbeit geführt wird. Ich Stricke den Zopf dabei über drei Maschen. Für den Zopf werden also drei Maschen auf eine Hilfsnadel vor der Arbeit gelegt, die nächsten drei Maschen normal rechts abgestrickt. Dann kommen die Nadel von der Hilfsnadel wieder zurück auf die Stricknadel und werden ebenfalls rechts abgestrickt.



Freitag, 14. Dezember 2018

Bobbi Brown Makeup Manual - Hautpflege: Der Aufbau der Haut

Um die richtige Hautpflege für sich zu finden, ist es zunächst sinnvoll den Aufbau der Haut zu verstehen. Die Haut ist mehr als nur eine Hülle, die euch schützt – sie ist ein wahres Wunderwerk, das aus verschiedenen Schichten besteht und viele wichtige Funktionen erfüllt. Sie verbindet euren Körper mit der Außenwelt, hält schädliche Einflüsse ab und sorgt dafür, dass ihr gesund bleibt. Gleichzeitig spiegelt sie oft wider, wie es euch innerlich geht, und verdient deshalb besondere Aufmerksamkeit.  

Eure Haut ist in drei Hauptschichten aufgebaut: die Oberhaut, die Lederhaut und die Unterhaut. Jede dieser Schichten hat ihre eigenen Aufgaben und trägt dazu bei, eure Haut so leistungsfähig und widerstandsfähig zu machen. Die äußerste Schicht, die Oberhaut, ist wie ein Schutzschild. Sie verhindert, dass Schadstoffe, Bakterien oder Viren in euren Körper eindringen, und bewahrt gleichzeitig die Feuchtigkeit in der Haut. Diese Schicht erneuert sich ständig, indem alte Hautzellen abgestoßen und durch neue ersetzt werden.  

Unter der Oberhaut liegt die Lederhaut, die vor allem für die Stabilität und Elastizität eurer Haut verantwortlich ist. Sie enthält Kollagen- und Elastinfasern, die wie ein Netz eure Haut straff und gleichzeitig dehnbar halten. Außerdem befinden sich in der Lederhaut Blutgefäße, die eure Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, sowie Nervenenden, die euch helfen, Berührungen, Schmerz oder Temperatur zu spüren.  

Die tiefste Schicht ist die Unterhaut, die aus Fettgewebe besteht. Sie isoliert euren Körper, hält ihn warm und dient als Energiespeicher. Gleichzeitig wirkt sie wie ein Polster, das eure Muskeln und Knochen vor äußeren Einwirkungen schützt.  

Zusätzlich zu diesen Schichten gibt es in der Haut zahlreiche spezielle Strukturen. Schweißdrüsen regulieren eure Körpertemperatur, indem sie Schweiß abgeben, der auf der Haut verdunstet. Talgdrüsen produzieren ein fettiges Sekret, das eure Haut geschmeidig hält und vor dem Austrocknen schützt. Haarfollikel und Nägel sind ebenfalls ein Teil der Haut und spielen eine wichtige Rolle für den Schutz und die Funktion.  

Eure Haut ist also ein hochkomplexes Organ, das weit mehr leistet, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Sie schützt euch nicht nur, sondern sorgt auch dafür, dass ihr Wärme, Kälte oder Berührungen wahrnehmen könnt. Gleichzeitig ist sie ständig in Bewegung: Zellen erneuern sich, Drüsen produzieren Sekrete, und die Haut passt sich ständig an äußere Einflüsse an.  

Wenn ihr eure Haut pflegt, unterstützt ihr all diese Prozesse. Eine gesunde Haut ist nicht nur widerstandsfähiger, sondern fühlt sich auch besser an und sieht strahlender aus. Indem ihr versteht, wie eure Haut aufgebaut ist und funktioniert, könnt ihr besser einschätzen, was sie braucht, um gesund zu bleiben. Eure Haut arbeitet unermüdlich für euch – es lohnt sich, ihr die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient.



Mittwoch, 12. Dezember 2018

Kleidung nähen - Kragen: Der Rollkragen

Ein Rollkragen ist nicht nur ein vielseitiges Kleidungsstück, sondern auch ein wunderbares Projekt für alle, die gerne nähen und sich an etwas Neues wagen möchten. Mit ein wenig Geduld und den richtigen Materialien könnt ihr einen Rollkragen selbst gestalten, der perfekt zu eurem Stil passt und euch in kühleren Monaten warmhält. Beginnt mit der Auswahl des passenden Stoffes. Weiche, dehnbare Materialien wie Jersey oder Strick eignen sich hervorragend, da sie angenehm zu tragen sind und sich leicht verarbeiten lassen. Achtet darauf, dass der Stoff elastisch genug ist, um sich bequem über den Kopf ziehen zu lassen.

Der erste Schritt beim Nähen eines Rollkragens ist das Zuschneiden des Stoffs. Messt dazu den Umfang eures Halsausschnitts und entscheidet, wie hoch der Rollkragen sein soll. Schneidet ein rechteckiges Stück Stoff zu, das doppelt so hoch ist, wie der fertige Rollkragen sein soll, plus eine Nahtzugabe. Die Breite des Rechtecks entspricht dem Umfang des Halsausschnitts, ebenfalls mit Nahtzugabe. Faltet das Stoffstück der Länge nach rechts auf rechts zusammen und näht die offene Kante, um eine Röhre zu formen.

Nun könnt ihr den Rollkragen an den Halsausschnitt eures Kleidungsstücks nähen. Steckt ihn dazu mit Stecknadeln oder Clips fest. Beginnt damit, die Naht des Rollkragens auf eine Schulternaht des Kleidungsstücks zu legen. Dehnt den Rollkragen leicht, während ihr ihn rundherum feststeckt, sodass er gleichmäßig verteilt ist. Achtet darauf, dass die offene Kante des Rollkragens mit dem Halsausschnitt abschließt. Näht dann die Teile mit einem elastischen Stich zusammen, zum Beispiel einem Zickzackstich oder einer Overlocknaht. Das sorgt dafür, dass die Naht dehnbar bleibt und nicht reißt.

Wenn ihr den Rollkragen angenäht habt, bügelt die Naht vorsichtig, um sie flach zu legen. Das verleiht dem Ganzen ein sauberes Finish. Je nach Stoff und persönlichem Geschmack könnt ihr den Rollkragen so lassen, wie er ist, oder die obere Kante leicht umschlagen, um einen eleganten Look zu erzielen. Mit ein wenig Übung und Geduld werdet ihr feststellen, dass das Nähen eines Rollkragens nicht nur spaßig, sondern auch unglaublich lohnend ist. Probiert es aus und entdeckt, wie ihr eurer Garderobe ein individuelles und stilvolles Element hinzufügen könnt.

Freitag, 30. November 2018

Wardrobe Essentials - Oberteile: Der Zopfmusterpulli

Meiner Meinung nachgehört in einen gut sortieren Schrank auf jeden Fall ein Zopfmusterpulli. Das einfach deshalb, weil er urig und lässig aber trotzdem irgendwie chic und vor allem absolut zeitlos ist. Ein Allrounder unter den Pullis quasi. Zudem ist er herrlich warm und passt damit super in die Herbst und Wintergarderobe. (^.^) Für mich braucht es sogar nicht nur einen Zopfmusterpulli, sondern eigentlich sogar mindestens 2: einen Grobgestrickten, in einer warmen Farbe für Kuschelfeeling und Kuschellook sowie einen Feingestrickten für die schickere Ausgabe des Kuschellooks. (^.^) Ein Zopfmusterpulli muss auch nicht unbedingt teuer sein, nur: er sollte aus einer Naturfaser (Wolle) sein, damit ihr wirklich lang Freude an dem guten Stück habt. (^.^)



Mittwoch, 28. November 2018

Wohnen in den 1920er bis 1960er Jahren - Art Déco: Keramik

 Die Art-Déco-Keramik wurde in verschiedenen Ländern hergestellt, Herstellungsschwerpunkte waren aber Frankreich und Großbritannien. Zu den bekanntesten Herstellern gehören die französischen Firmen Sevres, Limoges und Longwy sowie die britischen Firmen Wedgwood und Clarice Cliff.

Art-Déco-Keramik ist bekannt für ihre lebendigen Farben und ihr markantes Design. Sie wurde oft mit Tier- und Pflanzenmotiven dekoriert, aber auch abstrakte Muster und geometrische Formen waren sehr beliebt. Viele Stücke wurden mit glänzenden oder metallischen Glasuren versehen, um einen luxuriösen Effekt zu erzielen.

Art-Déco-Keramik hatte auch einen großen Einfluss auf die moderne Kunst und das Design. Viele Designer und Künstler, die in den 1920er und 1930er Jahren tätig waren, ließen sich von der Art-Déco-Keramik inspirieren und integrierten Elemente dieses Stils in ihre eigenen Arbeiten.



Montag, 26. November 2018

Strickmuster - Zopfmuster: einfacher Zopf hinter der Arbeit

Zöpfe werden mit rechten Maschen gestrickt. Damit sie sich entsprechend im Strickstück abheben, sind die umliegenden Maschen links gestrickt. Beginnen wir heute mit einem einfachen Zopf der hinter der Arbeit geführt wird. Ich Stricke den Zopf dabei über drei Maschen. Für den Zopf werden also drei Maschen auf eine Hilfsnadel hinter der Arbeit gelegt, die nächsten drei Maschen normal rechts abgestrickt. Dann kommen die Nadel von der Hilfsnadel wieder zurück auf die Stricknadel und werden ebenfalls rechts abgestrickt.



Samstag, 24. November 2018

Bobbi Brown Makeup Manual - Hautpflege

Hautpflege ist mehr als nur eine Routine – sie ist eine Investition in euer Wohlbefinden und eure Ausstrahlung. Eure Haut begleitet euch jeden Tag, schützt euch vor äußeren Einflüssen und zeigt oft, wie es euch innerlich geht. Sie verdient es, dass ihr euch mit ihr auseinandersetzt, sie versteht und ihr genau das gebt, was sie braucht.

Eure Haut ist einzigartig. Sie hat ihre eigenen Bedürfnisse, die von verschiedenen Faktoren wie Alter, Lebensstil, Umwelt und sogar der Jahreszeit beeinflusst werden. Was bei anderen funktioniert, muss nicht unbedingt für euch richtig sein. Hautpflege bedeutet, auf die Signale eurer Haut zu achten und herauszufinden, was ihr guttut. Das fängt bei der Wahl der richtigen Reinigungsprodukte an und hört bei dem Schutz vor UV-Strahlen und Schadstoffen nicht auf.

Eine gute Hautpflege sollte immer auf den Zustand und die Beschaffenheit eurer Haut abgestimmt sein. Fettige Haut braucht andere Pflege als trockene, und empfindliche Haut erfordert besondere Aufmerksamkeit. Gleichzeitig verändert sich eure Haut im Laufe der Zeit – was mit zwanzig noch perfekt passt, kann mit vierzig oder fünfzig ganz anders aussehen.

Hautpflege ist auch eine Möglichkeit, euch selbst etwas Gutes zu tun. Sie kann ein Moment der Ruhe sein, in dem ihr euch bewusst um euch selbst kümmert. Es geht nicht darum, perfekt auszusehen, sondern euch in eurer Haut wohlzufühlen. Und das beginnt mit kleinen, regelmäßigen Schritten. Ob es die gründliche Reinigung am Abend, das Eincremen nach dem Duschen oder der Sonnenschutz vor dem Hinausgehen ist – all das trägt dazu bei, eure Haut gesund und strahlend zu halten.

Hautpflege ist keine Wissenschaft, die ihr von heute auf morgen beherrschen müsst. Es geht darum, neugierig zu bleiben, auszuprobieren und zu lernen, was für euch funktioniert. Die kleinen Dinge, die ihr jeden Tag tut, summieren sich zu großen Effekten. Eure Haut wird es euch danken, wenn ihr ihr die Aufmerksamkeit schenkt, die sie verdient. Ihr habt es in der Hand, das Beste aus eurer Haut herauszuholen und euch in ihr rundum wohlzufühlen. Wie genau das funktioniert, schauen wir uns die nächsten Wochen an.

Donnerstag, 22. November 2018

Kleidung nähen - Kragen: Der Hemdblusenkragen

Beim Nähen eines Hemdblusenkragens beginnt ihr mit dem Zuschneiden der Kragen- und Belegteile. Normalerweise benötigt ihr zwei Kragenteile und zwei Belege. Legt die Kragenteile rechts auf rechts aufeinander und näht die äußeren Kanten zusammen. Lasst die untere Kante offen, die später am Halsausschnitt angenäht wird. Achtet darauf, dass ihr an den Ecken präzise näht: Lasst die Nadel im Stoff, hebt das Nähfüßchen an und dreht den Stoff, um scharfe Ecken zu erhalten. Schneidet die Nahtzugabe in den Ecken schräg ab, um das Wenden zu erleichtern.

Wendet den Kragen auf rechts und arbeitet die Ecken vorsichtig heraus. Bügelt den Kragen gut, damit er sauber und flach liegt. Jetzt sind die Belege an der Reihe. Steckt die Belege rechts auf rechts an die Vorderteile der Bluse und näht entlang der Reverskanten und dem Halsausschnitt. Achtet darauf, die Rundungen gleichmäßig zu nähen, und schneidet die Nahtzugaben an den Ecken zurück, um eine saubere Wendeform zu gewährleisten. Wendet die Belege und bügelt sie ordentlich aus.

Nun wird der Kragen an die Bluse angenäht. Legt den Kragen zwischen die Belege, sodass die offenen Kanten des Kragens an der Nahtlinie des Halsausschnitts liegen. Steckt alles gut fest und näht die Teile zusammen. Achtet darauf, dass der Kragen gleichmäßig eingefasst ist, um Falten zu vermeiden. 

Zum Schluss kontrolliert ihr alle Nähte, schneidet überschüssige Nahtzugaben zurück und bügelt den gesamten Kragen, um ein professionelles Finish zu erzielen. So habt ihr einen Hemdblusenkragen genäht, der sauber und ordentlich sitzt.

Samstag, 10. November 2018

Wardrobe Essentials - Oberteile: Der Kashmir-Pulli

Lana Turner in Kaschmir


Bei Kaschmir handelt es sich um die wärmste Naturfaser, die zwar kuschelig warm hält, aber gleichzeitig kein großes Volumen hat; man sieht also im "warmen Pulli" trotzdem nicht aus, wie die kleine Schwester des Michelin-Männchens. (^.^) Kaschmir gibt es in unterschiedlichen Qualitäten, die sich an der länge der verarbeiteten Fasern bemisst und sich damit direkt am Preis widerspiegelt. Ein Kaschmirpulli unter 150 € (Originalverkaufspreis natürlich)  ist sehr wahrscheinlich sein Geld nicht wert, also Augen auf beim Einkauf, nicht, dass ihr euch am Ende über einen dauerflusenden Pulli ärgern müsst, nur weil ihr euch ein paar Euro sparen wolltet. Ein Kaschmirpulli ist zusätzlich umso wärmer, je mehr Fäden versponnen sind, aber Kaschmir ist wie gesagt, sowieso schon extrem wärmend, kauft euch also den Pulli nicht zu dick. In unseren mitteleuropäischen Breitengraden reicht tatsächlich ein dünner Kaschmirpulli absolut - selbst an kalten Wintertagen. Als Naturfaser ist Kaschmir natürlich auch feuchtigkeitsregulierend. Mit einer Beimischung von Seide geht damit Kaschmir sogar als leichter Sommerpulli. (^.^) Man denke nur an Lana Turner in "Der 3. Grad" in einem engen Kaschmirpulli. (^.^)

Meine Bestände an Kaschmir sind tatsächlich (noch) übersichtlich



Donnerstag, 8. November 2018

Wohnen in den 1920er bis 1960er Jahren - Art Déco: Möbel

Typische Merkmale von Art Déco Möbeln sind glänzende Oberflächen wie poliertes Holz oder lackiertes Metall, intensive Farben wie Schwarz, Gold und Silber sowie abstrakte, geometrische Muster und Formen. Die Möbel waren oft aufwendig verziert, mit Schnitzereien, Inkrustationen und Intarsien.

Zu den bekanntesten Art Déco Möbeln gehören Sideboards, Kommoden, Schreibtische und Vitrinen aber auch Stühle und Sessel. Sie wurden oft als Teil eines größeren Ensembles entworfen, das auch Beleuchtung, Teppiche und andere Dekorationen umfasste, um eine vollständige Art-Deco-Atmosphäre zu schaffen.



Dienstag, 6. November 2018

Die Schachenmayrin - Pulli Nr. 3: fertig (^.^)

 Nur noch Fäden vernähen und den Kragen und die Umschläge mit einem Schlingstich festnähen und schon ist das gute Stück auch schon fertig. (^.^)



Sonntag, 4. November 2018

Bobbi Brown Makeup Manual - Schönheit von Innen: Hautschädlinge

Jeden Tag ist eure Haut äußeren Einflüssen ausgesetzt, die ihre Gesundheit und ihr Erscheinungsbild beeinflussen können. Freie Radikale, UV-Strahlen und andere Schadstoffe sind dabei die Hauptverursacher, die eure Haut strapazieren und sichtbare Spuren hinterlassen können. Sie wirken auf verschiedene Arten, oft subtil, aber mit langfristigen Konsequenzen, wenn sie unbeachtet bleiben.  

Freie Radikale sind instabile Moleküle, die durch äußere Faktoren wie Umweltverschmutzung, Zigarettenrauch oder UV-Strahlung entstehen. Sie greifen die Zellen eurer Haut an, beschädigen die Zellmembranen und fördern oxidativen Stress. Dieser Prozess beschleunigt die Hautalterung, da die Haut an Elastizität verliert und feine Linien sowie Falten entstehen können. Auch der Feuchtigkeitsgehalt eurer Haut wird beeinträchtigt, was sie trockener und anfälliger macht.  

UV-Strahlen sind eine der bekanntesten Gefahren für die Haut. Sie dringen tief in die Haut ein und schädigen das Kollagen, ein Protein, das für die Straffheit und Festigkeit der Haut verantwortlich ist. Langfristige UV-Belastung führt zu Pigmentflecken, einem unregelmäßigen Hautbild und vorzeitiger Hautalterung. Noch gravierender ist das Risiko, dass UV-Strahlen Hautkrebs verursachen können, da sie die DNA in den Hautzellen direkt angreifen.  

Auch andere äußere Schadstoffe wie Feinstaub oder Abgase setzen eurer Haut zu. Sie können die Poren verstopfen, Entzündungen auslösen und die natürliche Barriere schwächen, die eure Haut vor dem Eindringen schädlicher Substanzen schützt. Eine geschwächte Barriere macht die Haut anfälliger für Rötungen, Irritationen und Infektionen.  

Selbst extreme Wetterbedingungen wie Kälte, Hitze oder Wind wirken auf die Haut. Kälte kann die Durchblutung reduzieren, was dazu führt, dass eure Haut blasser und trockener wird. Starke Hitze hingegen fördert die Schweißproduktion, die bei unzureichender Reinigung zu verstopften Poren und Unreinheiten führen kann. Wind kann die Hautoberfläche austrocknen und kleine Risse verursachen, die es Bakterien leichter machen, in die Haut einzudringen.  

Ein weiterer Faktor, der häufig unterschätzt wird, ist blaues Licht, das von Bildschirmen ausgeht. Es dringt ähnlich wie UV-Strahlen in die Haut ein und fördert die Bildung freier Radikale. Langfristig kann auch dieses Licht die Hautalterung beschleunigen und Pigmentveränderungen hervorrufen.  

Trotz all dieser Einflüsse hat eure Haut erstaunliche Selbstheilungskräfte. Eine gezielte Pflege kann sie unterstützen, ihre natürliche Barriere zu stärken und sich besser gegen äußere Angriffe zu schützen. Antioxidantien in Pflegeprodukten oder Lebensmitteln neutralisieren freie Radikale und helfen der Haut, sich zu regenerieren. Ein effektiver UV-Schutz bewahrt euch vor den schlimmsten Folgen der Sonnenstrahlung und hält eure Haut länger gesund. Auch eine gründliche Reinigung am Abend ist wichtig, um Schadstoffe und Schmutz zu entfernen, die sich tagsüber auf der Haut ablagern.  

Eure Haut ist ständig gefordert, sich gegen äußere Schädlinge zu behaupten. Indem ihr sie schützt und pflegt, könnt ihr die negativen Effekte minimieren und dafür sorgen, dass sie gesund, strahlend und widerstandsfähig bleibt. Es liegt in euren Händen, eurer Haut die Unterstützung zu geben, die sie braucht, um all diesen Herausforderungen zu trotzen.

Freitag, 2. November 2018

Kleidung nähen - Kragen: Der Stehkragen

Beim Nähen eines Stehkragens beginnt ihr damit, die beiden Kragenteile auszuschneiden. Meist besteht der Kragen aus einem äußeren und einem inneren Teil. Legt die beiden Teile rechts auf rechts, also mit den schönen Seiten zueinander, und näht die oberen Kanten zusammen. Lasst die untere Kante offen, da diese später am Halsausschnitt befestigt wird. An den Enden des Kragens dreht ihr den Stoff vorsichtig um die Nadel, um saubere, gleichmäßige Ecken zu bekommen. Schneidet die Nahtzugaben an den Ecken schräg ab, um das Volumen zu reduzieren.

Nachdem ihr die Nahtzugaben zurückgeschnitten habt, wendet ihr den Kragen auf rechts. Nutzt eine Ecke oder ein stumpfes Werkzeug, um die Ecken sauber herauszuarbeiten. Bügelt den Kragen anschließend flach, damit die Nähte sauber liegen.

Nun befestigt ihr den Kragen am Halsausschnitt des Kleidungsstücks. Zuerst markiert ihr die Mitte des Halsausschnitts und des Kragens, damit der Kragen gleichmäßig sitzt. Steckt dann das innere Kragenteil rechts auf rechts an den Halsausschnitt und näht es fest. Danach schlagt ihr das äußere Kragenteil nach innen um und steckt es so fest, dass die Naht innen verdeckt wird. Entweder näht ihr diesen Teil von Hand oder näht knappkantig mit der Maschine entlang der Kante, um den Kragen sauber zu fixieren.

Zum Abschluss kontrolliert ihr die Nähte, ob alles gleichmäßig sitzt, und bügelt den Kragen, um ihm die endgültige Form zu geben. So sitzt der Stehkragen sauber am Halsausschnitt und hat eine stabile, ordentliche Form.