Freitag, 15. Juni 2018

Bayrische Kuchl - Torten und Kuchen: Hoabadatschi

Der bekannteste der Datschis ist vermutlich der Augsburger Zwetschgendatschi, der definitiv sehr lecker schmeckt, dennoch gibt es auch andere Datschis, die sich nicht hinten an stellen müssen. Der Hoabadatschi gehört mit dazu. Bevor wir uns aber dem Rezept widmen, gibt es erst wieder eine Runde Sprachkurs. (^.^)
Hoaba sind Heidelbeeren, der Datschi leitet sich vom datschen ab (das hochdeutsche tätscheln kommt auch daher) und beschreibt das, was mit den Früchten getan wird: sie werden sanft in den Teig gedrückt. (^.^) aber kommen wir zum Rezept, wofür ich einmal mehr in der Familienrezeptkiste kramen musste. Erna Horn empfiehlt lediglich, einen festen Pfannkuchenteig mit Eischnee zu machen. Ich habe also zum Rezept für Kaiserschmarrn vom Blech von meiner Mutter gegriffen, das wäre nämlich ein Pfannkuchenteig mit Eischnee, der zudem erprobterweise gut im Ofen gebacken funktioniert. So gehts:

6 Eier
1 Prise Salz
100 g Puderzucker
100 g gemahlene Mandeln
150 g Mehl
250 ml Milch
140 g Butter
50 g Butter
500 g Heidelbeeren
Puderzucker

Die Eier trennen und den Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Die 140 g Butter zerlassen. Die Eigelbe mit dem Puderzucker glatt rühren. Nach und nach die Mandeln, das Mehl, die Milch und die zerlassene Butter zugeben und zu einem dickflüssigen teig verrühren. Den Teig nun 30 Minuten quellen lassen. Währenddessen den Ofen auf 180° C vorheizen und die 50 g Butter in einem tiefen Backblech schmelzen.

Nun noch den Eischnee unterheben, den teig auf das Backblech gießen, die Heidelbeeren darauf verteilen und den Hoabadatschi in ca. 30 Minuten goldgelb backen. Den Kuchen abkühlen lassen, mit Puderzucker besieben und schmecken lassen. (^.^)

Erna Horn empfiehlt außerdem als Variante den Kuchen in warm als Mehlspeise zu essen. (^.^)

Montag, 11. Juni 2018

Bayrische Kuchl - G'müas: Krautwickerl mit Fisch

Um gleich die Spannung etwas aufzulösen. Krautwickerl werden nördlich der Donau Kohlrouladen genannt. (^.^) Die heutige Variante hat eine extrem leckere Fischfüllung. Hier das Rezept:

1 Weißkrautkopf
500 g Fischfilet
2 Semmeln
100 ml Milch
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer
Majoran
1 EL Mehl


Die Semmeln würfeln und in der Milch einweichen. Vom Krautkopf die äußeren großen Blätter ablösen, 2 Minuten blanchieren, abschrecken und abkühlen lassen. Das Fischfilet und die ausgedrückten Semmeln durch den Fleischwolf treiben. die Zwiebel fein hacken und zusammen mit den Gewürzen und dem mehl zur Fischmasse geben und gut vermengen.

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Je Krautblatt einen guten Esslöffel voll Fischmasse auf das Blatt seten, einrollen, die Seitennden jeweils einschlagen und die Enden mit einem Zahnstocher sichern. Die Rouladen in eine Auflaufform setzen und in ca. 30 Minuten durchbacken.

Dazu schmeckt eine Senfsauce.

Bayrische Kuchl - Süße Beilagen zum Fleisch: Pomeranzensalat

Pomeranzen sind Bitterorangen und der Salat, der am besten zu Geflügel schmeckt, ist herrlich leicht zu machen. Die Pomeranzen werden geschält und in Ringe geschnitten. Die Frucht wird anschließend überzuckert und mit einigen Esslöffeln Weißwein übergossen. Dann nur noch ca. 30 Minuten durchziehen und dann schmecken lassen.

Wardrobe Essentials - Das kleine Weiße

Ich verstehe ehrlicherweise gar nicht, warum es nur ein Kleines Schwarzes als feststehenden Modeausdruck gibt, nicht aber den des Kleinen Weißen. Auch weiß als zweite, so genannte Nichtfarbe bietet alle Vorteile die auch schwarz zu bieten hat. Genauso wie schwarz geht weiß zu allem, es ist ein Stück Leinwand, dem man mit den Accessoires immer wieder einen neuen Look einhaucht.
Aber auch weiße Kleider bergen ein Risiko: so wie bei schwarz die Gefahr besteht, dass es zu duster wird, besteht bei weiß das Risiko, dass es zu mädchenhaft-unschuldig wird. Daher gilt auch hier: achtet auf klassische Schnitte, das macht das Kleid nicht nur länger tragbar, sondern es wirkt auch gleich sehr viel erwachsener. Auch hier gilt natürlich: achtet auf die Qualität von Stoff und Verarbeitung und verzichtet außerdem auf Materialien und Verarbeitung die das kleine Weiße trotz klassischem Schnitt wieder den Hauch der Unschuld geben und es am Ende wirken lassen wie ein verhindertes Brautkleid, also keine Spitze, keine Rüschen, keine Schleifchen. (^.^)
Das kleine Weiße schreit natürlich nach Sommer, aber auch im Winter - mit blickdichten, gerne farbigen Strümpfen  - hat es seine ganz eigene Wirkung und sorgt natürlich für Aufmerksamkeit, wenn sich alle anderen lieber in dunkle Farben hüllen.
Selbstverständlich zeige ich euch bei der Gelegenheit auch meine weißen Lieblinge:

Wie ihr seht habe ich keine reinweißen Kleider - reinweiß finde ich schwierig, da es den wenigsten Frauen wirklich gut steht. Nachdem ich sehr blass bin greife ich lieber zum Offwhite, dann wirke ich nicht wie eine Kalkleiste. (^.^)
Meine weißen Kleider sind zugegebenermaßen noch etwas übersichtlicher... Irgendwie bräuchte ich noch ein bis zwei (ich hätte gerne zumindest eines mit langen Ärmeln, gerne auch noch eines mit 3/4-langen Ärmeln, allerdings sind weiße Kleider wirklich schwierig zu finden... Vermutlich muss ich auch hier einmal mehr meine Nähmaschine anwerfen. (^.^)

Bayrische Kuchl - Torten und Kuchen: Gelbe-Rüben-Torte

Für Möhrenkuchen gibt es viele Rezepte, mit der Gelbe-Rüben-Torte zeige ich euch heute die bayerische Variante. (^.^)

250 g gelbe Rüben (Karotten)
5 Eier
250 g Zucker
1/2 TL Zimt
Nelkenpulver
Muskat
1 Prise Salz
250 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver
50 g Speisestärke
Saft und Schale einer halben Zitrone
10 Tropfen Bittermandelöl
1/2 TL Kardamom

Für die Glasur:
200 g Puderzucker
2 EL lauwarmes Wasser
2 EL Zitronensaft

Den ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Karotten fein reiben. Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen. Die Eigelb mit Zucker, Zimt Nelkenpulver, Muskat und Salz schaumig rühren. Anschließend die fein geriebenen Karotten, die Mandeln, das Backpulver, die Speisestärke, Zitronensaft und -schale das Bittermandelöl und den Kardamom zugeben und unterrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und in ca. 40 Minuten goldgelb backen.

Den Kuchen nach dem Backen auf einem Gitter abkühlen lassen. den Puderzucker sieben, mit Wasser und Zitronensaft verrühren und den Kuchen damit glasieren. Nach belieben verzieren.

Bayrische Kuchl - G'müas: rotes Zwiebelgemüse

Zwiebeln sind meines Erachtens ein eindeutig vernachlässigtes Gemüse, schön, dass erna Horn in ihrer Rezeptsammlung ein leckeres rezept für ein Zwiebelgericht bietet. Und keine Scheu, weder stinkt man danach, noch ist das Gericht zwiebelscharf - die Art der Zubereitung macht es am Ende nämlich. (^.^) So gehts:

500 g Zwiebeln
20 g Butter
2 EL Tomatenmark
1 TL Paprika edelsüß
Salz
Pfeffer

Die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und 2 Minuten in sprudelndem Salzwasser abwellen. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, die Zwiebeln darin kurz anbraten, die Gewürze und das Tomatenmark zugeben, gut vermengen und schmecken lassen. (^.^)

Bayrische Kuchl - Geflügel: Blanget von Indian mit Beschamell (Béchamel)

Beim Blanget handelt es sich um ein Resteessen, das nicht nur mit Idian (Truthahn), sondern auch mit anderem Geflügelfleisch wunderbar funktioniert.

Den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Reste eines Geflügelbratens - und zumindest bei uns bleiben immer ordentlich Reste - werden vom Knochen gelöst und in eine Auflaufform gesetzt. Die halbe Rezeptmenge Béchamelsauce zubereiten und über das Fleisch gießen. Nach Belieben mit Parmesan oder Semmelbröseln bestreuen und in ca. 20 Minuten goldgelb überbacken.

Bayrische Kuchl - Nachspeisen: Fürstenkoch mit Weinschodo (Weinchaudeau)

Das Fürstenkoch essen wir ohne Weinschodo, weil ich es schade fände ein so herrlich krosses Gebäck mit warmem, gesüßten Weißwein zu durchfeuchten. Stattdessen gab es bei uns Eis dazu und: war lecker. (^.^) Hier das Rezept:


50 g Zwieback
50 g Cantuccini (oder andere Mandelkekse)
250 ml Milch
4 Eier

Den Zwieback und die Cantuccini zu Bröseln zerdrücken bzw. mahlen. Die Brösel in der Milch einweichen bis diese die Milch vollkommen aufgesogen haben.
Den Backofen auf 160° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen. Zunächst die Eigelb unter die Bröselmasse rühren, abschließend den Eischnee unterheben. Die Masse in eine Auflaufform füllen und in ca. 20 Minuten Goldgelb backen und sofort servieren.

Meine Alternative zum Bullet Journal: Filofax (^.^)

So meine Lieben, ich habe de Lösung, wie ich das coole aus dem Bullet-Journal-Konzept behalte und das Nachteilige ausschließe. Die Musterlösung heißt Filofax, oder besser: Filofax mit einem Blankoblock und einem Locher für Notizbücher. Fertig ist ein Bullet Journal mit
a) austauschbaren Seiten - meinem Perfektionistenwahn wäre damit Genüge getan
b) umsortierbaren Seiten, da Ringbuchheftung - auch meinem Bedürfnis nach Ordnung und Struktur wäre damit nachgekommen

Kurzum: es geht also weiter, mein Bullet Journal, ner jetzt eben in einer Filofaxversion und ergänzt um Jobthemen. (^.^)

Harzer in Zwiebel-Essig-Sud

Eine deftige Brotzeit, die dennoch schön leicht ist, ist der Harzer im Zwiebel-Essig-Sud. Heute zeige ich euch, wie herrlich schnell er gemacht ist:

250 g Harzer
2 rote Zwiebeln
1/2 TL Kümmel
1 TL schwarze Pfefferkörner
150 ml weißer Balsamico
1/2 TL Salz
1 EL Rapsöl

Den Harzer in mundgerechte Stücke schneiden und in eine verschließbare Schüssel geben. Die Zwiebel würfeln und zusammen mit den Gewürzen zugeben. Das Öl über den Harzer gießen und mit dem Essig auffüllen. Die Schüssel schließen und das Ganze nun mindestens 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Der eingelegte Harzer schmeckt am besten mit Bauernbrot oder Brezn. (^.^)

Bayrische Kuchl - Geflügel: Indian mit Krenschaum

Indian wird in Bayern der Truthahn genannt, was einmal mehr dem Umstand geschuldet ist, dass Bayern in früheren Zeiten von den bedeutendsten Handelsstraßen durchquert wurde und da der Indian nun mal aus Amerika seinen Weg auf die deutschen Speisezettel fand und die ersten Importeure der Überzeugung waren, sie seien in Indien gelandet, wird der Truthahn bis heute in Bayern noch Indian genannt. soviel aber einmal mehr zur Sprachkunde, kommen wir zum Rezept, das wieder mal keines ist. Neben einer vollen Buchseite mit Anekdötchen, beschränkt sich das Rezept darauf, dass man den Truthahn mit einer Semmelfülle füllen und im Ofen braten solle. Aha... Also doch wieder der Griff in die Familien-Rezepte-Kiste:

1 Indian (ca. 4 kg)
3 trockene Semmeln
2 Eier
100 ml Milch
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
2 Zwiebeln
1 Karotte
2 EL gehackte Petersilie
20 g Butter
500 ml heißes Wasser

Die Semmeln klein würfeln und in eine Schüssel geben. Die Milch erwärmen, mit den Eiern und den Gewürzen verrühren und über die Semmelwürfel gießen. Eine der Zwiebeln würfeln und mit der Petersilie in der Butter anschwitzen. Zu den Semmelwürfeln geben und die Mischung ca. 30 Minuten durchziehen lassen.
Währenddessen den Ofen auf 220° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Indian unter fließendem, kalten Wasser abwaschen, trockentupfen und innen und außen salzen und pfeffern.
Nun den Indian mit der Semmelfülle füllen und mit der Brust nach unten in einen Bräter setzen. Die Zweite Zwiebel und die Karotte - geschält und in grobe Stücke geschnitten - zugeben. Seitlich etwas Wasser zugießen und den Vogel in den Ofen schieben. Nach 30 Minuten die Temperatur auf 180° C reduzieren und nun mit dem Beschöpfen mit Bratensauce anfangen. Bei Bedarf weiteres Wasser nachschütten. Nach ca. 90 Minuten wird der Indian gewendet und weiter gebraten. Um abschließend schön zu bräunen, wird nach insgesamt 165 Minuten Bratzeit der Umluftgrill zugeschaltet.
Nach der Bratzeit wird der Indian auf eine Servierplatte gesetzt und wieder in den ausgeschalteten Ofen gesetzt. Die Sauce wird abgegossen püriert und ggf. nochmal abgeschmeckt.
Dazu gibt es Orangenkren. Und jetzt Mahlzeit. (^.^)

Bayrische Kuchl - Nachspeisen: Bayrische Rahmsulz (Crème Bavaroise)

Das was wir heute als Crème Bavaroise oder Bairisch Creme kennen, ist eine Sahnecreme, die aus Milch, Sahne, Eigelb und Zucker zubereitet wird. In alten Rezeptbüchern ist der Begriff aber pauschaler und wird für alle Cremes benutzt, bei denen Sahne untergehoben wird. So kommt es vermutlich auch zu dem Rezept, das Erna Horn in Ihrer Rezeptsammlung zitiert. Hier wird die Rahmsulz mit Fruchtpüree zubereitet - schmeckt aber trotzdem extrem lecker:



250 g Aprikosen
250 g Zucker
7 Blatt Gelatine
2 cl Weinbrand
250 g Sahne




Die Gelatine einweichen. Die Aprikosen mit dem Zucker pürieren. Die Gelatine nun tropfnass schmelzen und mit dem Weinbrand unter das Fruchtpüree rühren. Die Sahne steif schlagen und sobald das Püree zu gelieren beginnt, unterheben. Die Masse in eine mit Frischhaltefolie ausgeschlagene Form füllen, in den Kühlschran stellen und über Nacht fest werden lassen.

Die kleine Warenkunde zum Kochen und Backen - Garmethoden

Nachdem ich euch nun einal die wichtigsten Grundbegriffe rund um die Zutaten zusammengefasst habe, widmen wir uns heute den Garmethoden, die ich euch hier lexikalisch erklären möchte:

  • Backen ist nichts anderes als Garen bei trockenere Hitze im Ofen. Wahlweise auf dem Blech oder in Formen. Gebacken werden - klar - Backwaren, aber auch Aufläufe.
  • Blanchieren, auch Abwellen genannt, meint das kurze Aufkochen von Gemüse und Obst. Man gibt das Blanchiergut dabei portionsweise in sprudelnd kochendes Salzwasser und lässt es je nach Art nur wenige Sekunden (z.B. Spinat) bis zu zwei Minuten (z.B. Weißkraut) im weiter sprudelnd kochenden Wasser kochen, nimmt es heraus und schreckt es sofort kalt ab - am besten in Eiswasser. So bleiben Farb- und Aromastoffe maximal erhalten. Man blanchiert Obst und Gemüse um sie zu häuten (z.B. Tomaten, Aprikosen, Mandeln), vor dem Einfrieren, zum Vorgaren oder vor der Weiterverarbeitung (Frittieren, Glasieren, etc.)
  • Braten im Ofen meint das Garen und Bräunen im Ofen, wobei das Bratgut immer wieder mit Flüssigkeit übergossen wird. Gebrauten werden größere Fleischstücke, aber auch Fisch.
  • Braten in der Pfanne oder Kurzbraten meint ein schnelles garen und Bräunen im heißen Fett ohne Flüssigkeitszugabe. Wichtig dabei ist das regelmäßige Bewegen des Bratguts um ein Festbraten oder gar Anbrennen zu verhindern. In der Pfanne gebraten werden kleinere Fleisch- und Fischstücke, Eier, Gemüse, Kartoffeln etc.
  • Dampfdruckgaren meint das Kochen, Dämpfen, Dünsten oder Schmoren im Schnellkochtopf. Die Garzeit der Speisen ist etwa um 2/3 kürzer. Aroma und Nährstoffe bleiben ideal erhalten.
  • Dämpfen oder Dampfgaren meint das Garen im Wasserdampf. Das Gargut kommt also nicht in direkten Kontakt mit dem kochenden Wasser. Dabei bleiben Nährstoffe besser erhalten als beim Kochen in Wasser. Gedämpft werden zumeist Gemüse, Kartoffeln aber auch Fisch.
  • Dünsten meint das schonende Garen bei ca. 100°  C in wenig Flüssigkeit und unter Zugabe von nur wenig Fett. gedünstet werden kleinere Fleisch- und Fischstücke, Gemüse, Obst oder Pilze.
  • Frittieren oder Ausbacken ist das schwimmende Garen in heißem Fett. Schon allein aus Sicherheitsgründen - aber auch weil es weniger stinkt und weniger Möbel und Wände ruiniert - frittiert man sinnvollerweise in einer Friteuse. Die Kunst am Frittieren ist es nämlich das Fett bei exakt 180° C zu halten.
  • Garen in Alufolie hat den Vorteil, dass Eigengeschmack und Inhaltsstoffe der Speisen bestmöglich erhalten bleiben, da sie im eigenen Saft garen und keine Fremdaromen durch die Folie dringen können. Und: nicht wundern - in Alufolie zubereitete Speisen bräunen nicht. Zudem ist die Garzeit etwa um ein Drittel länger als bei anderen Garmethoden. Zum Garen in Alufolie wird die Folie leicht eingefettet und das Gargut so darin eingeschlagen, dass kein Saft austreten kann. Es ist übrigens egal, welche Seite der Alufolie innen und welche außen ist. Die Alufolienpäckchen werden dann auf den Rost des Backofens gelegt und so gegart.
  • Garen im Bratschlauch bietet die gleichen Vorteile wie das Garen in Alufolie, allerdings bräunen hier die Garstücke. (^.^) Das jeweilige Garstück wird nur locker in den Bratschlauch eingeschlagen, die seiten werden gut verschlossen und oben werden einige Dampfaustrittslöcher in den Bratschlauch gepiekst. Gargut im Bratschlauch kommt immer in den kalten Backofen, damit der Bratschlauch nicht platzt. Vorsicht auch mit den Außenwänden des Ofens.
  • Glasieren meint das Überziehen von blanchiertem oder halb gar gedämpftem Gemüse mit einer Mischung aus Zucker und Butter, welche unter ständigem Schwenken über das Gemüse gegossen wird. Glasiert werden vor allem zuckerhaltige Gemüsesorten, wie Karotten oder weiße Rübchen. 
  • Gratinieren meint das Überbacken bei starker Oberhitze bzw. unter dem Grill. Das zum gratinieren verwendete Gemüse, bzw. Fleisch oder Fisch ist daher in aller regel schon vorgegart, bevor es gratiniert wird.
  • Grillen meint das bräunen durch starke Oberhitze im Backofen. Das Grillgut sollte spätestens 30 Minuten vor dem Grillen mariniert werden. Die Aromastoffe ziehen mit dem Öl ins fleisch ein und werden zustäzlich durch das Öl vor dem Verbrennen geschützt.
  • Kochen oder Sieden meint das Garen in reichlich Flüssigkeit. Das Kochgut kommt dabei grundsätzlich immer in das bereits sprudelns kochende Wasser. Lediglich wenn das Fleisch bzw. die Knochen ihre Nährstoffe ins Wasser abgeben sollen (beim Brühe kochen beispielsweise), werden sie in kaltes Wasser gesetzt. Auch Hülsenfrüchte werden in kaltem Wasser aufgesetzt um die harte Schale aufzuweichen.
  • Pochieren oder Garziehen meint das Garen kurz unter dem Sidepunkt in reichlich Flüssigkeit. Anwendung findet Pochieren vor allem bei empfindlichen Speisen, die leicht zerfallen (Fisch) oder platzen (Würstchen).
  • Zum Schmoren wird das Schmorgut zunächst scharf in fett angebraten, anschließend wird mit Flüssigkeit abgelöscht und das Schmorgut kocht bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel gar. Geschmoren werden Fleisch, aber auch Gemüse.

Mein Bullet Journal - Der Juni

Mein Bullet Journal, das jetzt in einem Filofax untergebracht wird gedeiht für den Juni wieder prächtig; ich bleibe dabei bei alt bekanntem und nutze außerdem die Tagesübersichten, die bereits in meinem Filofax waren. Die sind zwar nicht top, aber hey, ich habe sie nun mal. (^.^) Hier meine Monatsübersichten:


Basilikum-Knoblauch-Öl

Ein weiteres, sehr feines Öl, vor allem für Salate ist das Basilikum-Knoblauch-Öl, das außerdem erfreulich schnell gemacht und noch dazu sehr ergiebig ist. so gehts:

25 Basilikumblätter
1 Zitrone
5 Knoblauchzehen
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 chilischote
500 ml Olivenöl

Eine Flasche mit weiter Öffnung und 500 ml Fassungsvermögen vorbereiten. Die  Basilikumblätter in die Flasche geben. Ein Stück Zitronenschale mit dem Sparschäler abziehen und zugeben. Die Knoblauchzehen schälen, leicht andrücken und ebenfalls in die Flasche geben. Die Gewürze zugeben und das ganze mit Olivenöl auffüllen. Die Flasche verschließen und sanft durchschütteln. Das Öl zieht nun für mindestens eine Woche an einem dunklen Kühlen Ort. Für die nächsten 1-2 Monate kann man verbrauchtes Öl immer wieder durch neues Öl ersetzen, erst dann sind die Aromastoffe so weit ausgelaugt, dass man neues Öl ansetzen muss.

Samstag, 9. Juni 2018

Bayrische Kuchl - Süße Beilagen zum Fleisch: Orangenkren

1 Orange
1 Viertel Apfel
100 g Schlagsahne
100 g Kren (Meerrettich) gestiftelt

Eine Orange halbieren und aushöhlen, das Fruchtfleisch der Orange filetieren und grob schneiden. Das Apfelviertel grob reiben, die Sahne steif schlagen und alles zusammen locker mit dem Kren verrühren, in die Orangenhälften zurückfüllen und zu Braten oder Geflügel reichen.

Bayrische Kuchl - Brot: Kindbettbrot

So meine Lieben, heute gibt es mal wieder ein Originalrezept, das Erna Horn in ihrer Rezeptsammlung abgedruckt hat. Dieses mal für ein süßes Brot, das Kindbettbrot aus dem Augsburger Kochbuch der Sophie Juliane Weiler aus dem Jahr 1788:

Man nimmt ein Vierling recht frischen Butter, ebenso viel Zucker, 1 Vierling abgezogene und fein gewiegte oder gestoßene Mandeln und die Schale von einer halben Citrone klein geschnitten; macht dieses mit einem Ey, und ein Vierling schönes weißes Mehl durcheinander; firmiret lauter kleine Fingers lange und noch einmal so dicke kleine Wärgelein daraus, die aber hinten und vornen dünner und etwas spitzig seyn müssen; legts auf ein mit Mehl betreutes Blech, bestreichts mit zerkleppertem Ey, schneidet oben kleine Gitter darauf, streuet sie mit Zucker, und läßts im Backofen schön gelb backen. Man kann sie auch ohne Mehl machen, aber dann nimmt man zu so vielen Zucker, Butter und Mandeln, als oben gesagt worden ist, nur ein halbes Ey, und verfertigt sie wie das vorher angezeigte.
Für die Übersetzung muss man nun wissen - zum Glück gibt es Google - dass ein Vierling 140 g entspricht,, schon kann man loslegen. (^.^) "Übersetzt" lautet das Rezept wie folgt:


140 g Butter
140 g Zucker
140 g gemahlene Mandeln
Schale einer 1/2 Zitrone
1 Ei
140 g Mehl

Zum Bestreuen:
1 Ei
Zucker

Die Butter mit dem Zucker, den Mandeln, der Zitronenschale, dem Ei und dem Mehl zu einem festen Teig verkneten und den Teig kurz im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig fingerlange und fingerförmige kleine Laibe formen und auf das Backblech legen. Die Laibchen einschneiden, mit verquirltem Ei bestreichen und mit Zucker bestreuen. Das Kindbettbrot in ca. 20 Minuten goldgelb backen und genießen.

Dienstag, 5. Juni 2018

Der Bajuwarenhof in Kirchheim bei München

De Bajuwarenhof Kirchheim ist ein archäologisches Freilichtmuseum nordöstlich von München. Die eigentliche Anlage ist nicht groß, sie besteht aus einer merowingischen Hofanlage, die nach archäologischen Befunden aus der Region München und unter Berücksichtigung experementalarchäologischer Erkenntnisse so realitätsgetreu wie möglich rekunstruiert wurde.
Der Schwerpunkt der Ausstellungsarbeit liegt auf der praktischen Darstellung des ländlichen Lebens der Merowingerzeit. Gleichzeitig werden auf der Anlage praktische Langzeitversuche der Experementalarchäologie durchgeführt.
Man muss da nun nicht unbedingt hin, kommt man dort vorbei lohnt allerdings ein Abstecher. Der Eintritt ist grundsätzlich frei, es darf aber gespendet werden. (^.^)

Das Oldtimertreffen auf der Theresienwiese in München

Das alljährliche Oldtimertreffen auf der Theresienwiese am Rande des Frühlingsfestes durch den Automobilclub München ist der Saisoneröffner für alle Oldtimerfreunde in und um München. Los geht es bereits ab 9:00 Uhr morgens, ab 11:00 Uhr startet der Autokorso über das Festgelände, der wirklich sehenswert ist. Rundherum gibt es unterschiedliche Infostände, Ausstellungen und sehenswertes Rund um Oldtimer, Youngtimer und entsprechende Vereine. Einige Eindrücke vom diesjährigen Oldtimertreffen habe ich für euch gesammelt:

Sonntag, 3. Juni 2018

Mein Bullet Journal - Das ist nichts für mich

So meine Lieben... ich gestehe es ein: Bullet Journal - das ist nix für mich... Zunächst war ich ja noch euphorisch und schwer begeistert ob der vielen kreativen Gestaltungsmöglichkeiten, dann kollidierte das Bullet Journal allerdings mit zwei meiner schlimmsten und liebsten Eigenheiten:
a) ich bin perfektionistisch bis zum Umfallen. Vermalen oder Verschreiben im Bullet Journal? Oh my godness! Ich habe früher in der Schule Heftseiten rausgerissen, wenn sie mir nicht gefallen haben und sie lieber nochmal neu geschrieben. Beim Bullet Journal ist das unmöglich. Also behilft man sich eben... macht was anders, überklebt, übermalt, was auch immer. Nur genau dieses "was auch immer" ist mit meiner perfektionistischen Seele nicht vereinbar. Auch wenn es sonst niemand sieht, ich weiß es und dann gefällt es mir einfach nicht.
b) ich brauche Ordnung und Struktur. Das Bullet Journal ist sehr bewusst kreatives Chaos, also so absolut nicht meins. Was zusammen gehört, muss für mich auch zusammen sein, ansonsten gefällt es mir nicht.
Ergo es gefiel mir nicht, also habe ich die Lust verloren und bin damit auch nicht mehr dran geblieben. Kurzum: ich lasse es mit dem Bullet Journal, weil es halt wirklich nicht mein Ding ist. Trotzdem gefällt mir diese individuelle Timer-Gestaltung. Und ich glaube ich habe auch schon eine Alternatividee, mal schauen, ob das umsetzbar ist. Falls ja, werde ich selbstverständlich berichten.

Freitag, 25. Mai 2018

Bayrische Kuchl - Kleingebäck - Zuckerschnecken

Die Zuckerschnecke aus erna Horns Rezeptsammlung, werden aus einem einfachen, mittelfesten Hefeteig bereitet. So gehts:

500 g Mehl
1 Würfel Hefe
180 g Zucker
1 EL Vanillezucker
2 Eier
75 g Butter
1/2 TL Salz
abgeriebene Schale einer Zitrone
10 Tropfen Bittermandelöl
250 ml Milch

Zum Ausformen:
125 g Butter
250 g Hagelzucker
1 Ei

Zubereitung:
Die Milch erwärmen. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln, 1 EL vom Zucker und einige EL der lauwarmen Milch dazu geben und leicht verrühren. Die zerlassene Hefemasse mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt gehen lassen, bis auf der Oberfläche der Hefemasse deutliche Risse zu sehen sind (dauert etwa 1 Stunde).
Nun die restlichen Zutaten zugeben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich leicht vom Schüsselboden löst. Nun den Teig erneut abdecken und ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat (dauert erneut etwa 1 Stunde).
Die Butter zerlassen, die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig darauf zusammendrücken, in Fünf Teile teilen, jedes Teil länglich ausrollen, mit zerlassener Butter besteichen, dick mit Hagelzucker bestreuen und die Teile jeweils aufeinander stapeln. Nun den Stapel zusammenrollen, fingerdicke Scheiben abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Das Ei verquirlen, die Schnecken damit bestreichen, nochmals mit Hagelzucker bestreuen und weitere 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Schnecken in ca. 30 Minuten goldgelb backen.

Mein Fazit: eigentlich ganz lecker... schwer süß, aber gut, es sind Zuckerschnecken und mit einem gewissen Suchtfaktor. Mache ich sie wieder? Vermutlich eher nicht, ich hab schon bessere Teilchen gegessen, sie sind aber auf jeden Fall gut genug um das Rezept zu teilen. (^.^)

Freitag, 4. Mai 2018

Bayrische Kuchl - Kleingebäck: gefüllte Brezn

Die gefüllten Brezn sind ein Mürbteiggebäck. Untergekommen ist mir diese Bebäckvariante zwar noch nie, aber immerhin verrät Erna Horn bei Ihren angaben, dass man eine  Mürbteig zubereiten solle - und nun - das kann ich; nachdem sie nicht mehr verrät, greife ich zum Grundrezept:


250 g Mehl
160 g Butter
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei

Für die Füllung:
1 Ei
80 g Zucker
125 g Magerquark
abgeriebene Schale von einer Zitrone
10 Tropfen Bittermandelöl
1 EL Rosinen

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken erst auf niedrigster dann auf höchster Stufe rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen auf einen Teller setzen und mindestens 30 Minuten lang im Kühlschrank kalt stellen.
Währenddessen die Füllung zubereiten, indem die genannten Zutaten zu einer cremigen Masse verrühren. Schließlich den Ofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig ausrollen und Ovale ausstechen. aus dem übrigen Teig Brezn formen und auf die Ovale legen, so dass die Ränder jeweils übereinstimmen. Die Füllung in die drei Breznöffnungen gießen, nochmals überzuckern und in ca. 20 Minuten im Ofen goldgelb backen.

Die Zuckerbrezn sind so naja... Ich fand sie etwas trocken, allerdings habe ich die Zuckerbrezn auch verhältnismäßg groß (handtellergroß) gebacken. Das ganze etwas filligraner und sie sind sicherlich lecker. (^.^)

Montag, 5. März 2018

Mein Bullet Journal - Der März

Langdsam aber sicher habe ich das Wochenlayout für mich, es ist die Variante wöchentliche To Do Liste. (^.^) Die Monatsübersichten bleiben wie gehabt. Dennoch: so Hundetr Prozent bin ich immer noch nicht überzeugt. eigentlich brauche ich meine beruflichen Termine in meinem Bullet Journal, anderenfalls ist es zu viel Geblättere um den Überblick zu bewahren und um Privat ordentlich mit beruflich zu verknüpfen... Ich probiere also weiter. (^.^)

Donnerstag, 1. März 2018

Die Laufstegtrends Frühjahr/Sommer 2018

Die diesjährigen Frühjahr-/Sommerkollektionen sind sehr einheitlich, die entsprechenden Key-Looks damit übersichtlich, dennoch gibt es Neues bzw. lange Verschwundenes wieder zu entdecken, wenn auch mehrheitlich auf Altbewährtes gesetzt wird. Selbstverständlich gibt es auch einiges für uns Vintagedamen frisch von den Laufstegen:

Bunte Hosenanzüge
Seit letzter Saison ist der Hosenanzug zurück, jetzt wird es bunt, ganz zur Freude unserer Politikdamen von Angie bis Hillary, die den Trend schon trugen, als er noch lange nicht Trend war - was sie nun trotzdem nicht zu Trendsetterinnen macht, sind doch die Schnitte der neuen bunten Anzüge sehr viel aufregender und trotzdem mit einem herrlichen 40er und 50er Jahre Charme.

Karo
Ja, ihr seht richtig, Karomuster im Sommer auch das geht, von Glencheck über Vichy bis Pepita ist alles dabei, gerne auch in Kombinationen mit anderen Mustern.

Jeans
Der Denimtrend bleibt, die Schnitte werden allerdings femininer und aufregender, die Beine sind Skinny oder Marlene, es ist also auch für jede Tagesform etwas dabei.

Blumen
Keine Sommerkollektion ohne Blumenmuster, so selbstverständlich auch in dieser Saison, hier in Kombination mit klassischen, schlichten Schnitten.

Transparenz
Auch transparente Stoffe sind ein Sommerklassiker, der jedes Jahr so pünktlich kommt, wie Krokusse im März. Diese Saison hat der Transparenztrend eine herrlich weibliche Note, der etwas nach Boudoir wirkt, ohne dass es aber zu nackt wird.

Western
Das ist neu: der Westernlook ist wieder da, zu freude der Rockabillyfraktion, endlich gibt es den Westernlook in aufregend-hochwertig in den Läden zu kaufen, man muss nicht mehr auf schlechte Repros aus Kunstfaser zurückgreifen. (^.^)

Dienstag, 13. Februar 2018

Neue Farbe für den Matrosenlook

Manchmal sind unsere Schrankhüter zu Schrankhütern geworden, weil die Farbe nicht mehr schön ist. Entweder die Farbe gefällt allgemein nicht mehr, sie ist verwaschen oder das gute Stück hat sich verfärbt. Und meistens bei Fabproblemen handelt es sich um ehemalige Lieblingsteilchen, die irgendwann anfangen nur noch ein Schattendasein in unserer Garderobe zu führen. Wegwerfen wäre zwar grundsätzlich eine Option, aber was man mal geliebt hat, gibt man nicht so leicht wieder her... Kennt ihr vermutlich auch. (^.^) Die schnelle Lösung, die das Lieblingsteil rettet und gleichzeitig eure Garderobe wieder erweitert, lautet "Färben". Entweder komplett neu, also umfärben, oder mit einer Auffrischung, also in einer ähnlichen Farbe. Der einzige Haken an der Sache: Chemiefasern können nicht gefärbt werden, ein Grund mehr also auf Qualität beim Kleidungskauf zu achten. Ansonsten geht Färben aber ganz leicht und unkompliziert in der Waschmaschine. Ich bevorzuge dabei übrigens die Farben von Simplicol. Dazu habe ich auch bei meiner Marinejeans gegriffen, die eine kleine Verfärbung hat, aber damit auch untragbar wurde, es jetzt aber nicht mehr ist. (^.^)

Donnerstag, 1. Februar 2018

Mein Bullet Journal - Der Februar

Mittlerweile habe ich eher ein Gefühl dafür, was ich in meinem Bullet Journal brauche, das Januar-Layout ist es nämlich nicht. (^.^) Ich habe privat verhältnismäßig wenig fixe Termine - ok, das wusste ich vorher auch schon - aber auch meine To Do's lassen sich nicht wirklich fix planen. Ich bin privat eher nach dem Lustprinzip orientiert, daher ist es schwierig feste Zeiten für To Do's einzuplanen. Eine Wochenliste mit den To Do's der Woche erscheint mir da sinnvoller. Mein Monatslayout Februar sieht also etwas anders aus, aber dennoch bin ich noch in der Probierphase. (^.^)

Mittwoch, 31. Januar 2018

Ein Partyjäckchen wird zum Basicteil

Habt ihr auch Partykleidung in "chic-chic" in eurem Schrank? Vermutlich ja... Wie oft zieht ihr diese Kleidung an? Mag sein, dass einige von euch laufend auf rauschende Bälle gehen, ich tue es nicht. Damit habe ich auch einiges an Kleidung, das zwar wunderschön ist, das ich aber kaum bis gar nicht trage. So auch eine rote, mit Pailletten bestickte Strickjacke, die ich zwar schon seit Jahren habe, aber nur zwei mal angezogen habe. Die Strickjacke an und für sich hat eine tolle mittelschwere Qualität und wäre eigentlich ein schönes Basicteil - gerade auch für die Arbeit, wären da die Pailletten nicht. Nachdem ich nun ohnehin gerade dabei bin, meine Garderobe etwas aufzuwerten und zu überarbeiten, bietet sich die Gelegenheit natürlich an, auch diese Jacke auf das Level "trage ich regelmäßig" zu heben. Bei der Jacke, wie bei vielen anderen Partykleidern ist es wahrlich simpel: weg mit dem Blingbling und man hat ein wunderbares neues Basicteil:

Dienstag, 23. Januar 2018

So leicht bindet man aus einem Schal einen 50er-Jahre-Turban

Ich mag es ja einfach und unkompliziert. Allerdings gibt es Tage, da wollen meine Haare nicht einfach und unkompliziert sein... Bad-Hair-Day-Alarm also... Und dann gibt es Tage, da müsste ich eigentlich meine Haare ordentlich stylen, habe aber wahlweise keine Zeit oder keine Lust... Und es gibt Tage, da will ich am Abend oder am nächsten Tag phantastisch aussehen und habe deshalb bereits Pin-Curls oder Lockenwickler im Haar, müsste aber dringend mal raus und unter Leute, aber so...

Die Lösung bei mir heißt Turban! In jedem meiner Lieblingsjahrzehnte waren Turbane in Mode. Sie wurden zwar unterschiedlich gebunden, aber da waren sie immer, und immer sahen sie cool aus und tun genau das auch heute noch. Das Herrlichste daran: einen zeittypischen Turban zu binden ist wirklich leicht und unkompliziert, also genau meins. (^.^)

Heute möchte ich euch eine 50er-Jahre-Variante zeigen, die ich auf einer abfotografierten Anleitung auf Pinterest für mich entdeckt habe:
Zur besseren Nachvollziehbarkeit habe ich euch ein kleines Video gemacht, damit ihr den Bindevorgang besser und leichter nachvollziehen könnt. (^.^)
Musik: Miss Nicollet & Te Novelairs "Crazy over you" Public Domain über archive.org

Mittwoch, 17. Januar 2018

Olivenöl mit Orange

Aromatisierte Öle sind zwar wirklich lecker aber auch wirklich teuer, zumindest wenn man sie im Laden kauft. Dabei sind sie so einfach, schnell und vor allem günstig gemacht. Wie einfach, schnell und günstig möchte ich euch heute zeigen. (^.^)

Für eine Flasche mit 500 ml Öl:
3 Bio-Orangen
400 ml natives Olivenöl

Eine Flasche mit weiter Öffnung und 500 ml Fassungsvermögen vorbereiten. Die Orangen heiß abwaschen, abtrocknen und mit einem Sparschäler dünn schälen. Mit einem nicht all zu scharfen Messer das Weiße auf der Innenseite der Schale vorsichtig abschaben. Die Schalen in eine Flasche mit weiter Öffnung geben. Mit Olivenöl auffüllen und das ganze ca. 4 Wochen durchziehen lassen, dabei am besten in einem kühlen Raum lagern. Danach kann man die Orangenschalen entnehmen, muss man aber nicht (sieht auch noch schön dekorativ aus). Fertig ist das aromatisierte Olivenöl mit Orange, das herrlich fruchtig in Salaten aber auch zu Kurzgebratenem schmeckt