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Mittwoch, 1. November 2017

Der kleine Schminkalmanach: die 60er Jahre - jetzt wirds bunt!

Das Make-up im Stil der 60er Jahre, das ich euch heute zeigen möchte, ist entsprechend kräftig bunt, wurde damals aber durchaus auch tagsüber so getragen, gerne auch in der heute durchaus mutigen Farbkombination aus violett und orange. Nachdem ich eher ein Freund des Natürlichen bin - vielleicht liebe ich gerade deshalb die 40er und 50er Jahre so, trage ich ein solches Make-up eher abends. (^.^)
So gehts:
Der Teint der 50er Jahre ist leicht und natürlich, ich greife daher zu meinem Standard-Teintprogramm.

Wie bei allen 60er Jahren Looks kommt auch hier den Augen eine besondere Bedeutung zu. Die Augenbrauen bleiben jedoch natürlich und werden lediglich etwas in Form gebracht. Auf dem Oberlied wird entlang des Wimpernkranzes eine satte Linie violetter Lidschatten aufgetragen. Über dem violetten Lidschatten wird bis hinauf zur Lidfalte nun ein leichter brauner Farbton aufgrtagen. Die beiden Lidschattenfarnben werden nun ineinander verblendet. Nun folgt noch Eyeliner mit einem Wing bis hoch zur Lidfalte und selbstverständlich Wimperntusche, fertig ist das kräftigere 60er Jahre Augen-Make-up.




Die Lippen werden entlang ihrer natürlichen Lippenlinie mit einem orangefarbenen Lipliner konturiert und mit einem ebenso orangefarbenen Lippenstift geschminkt.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Der kleine Schminkalmanach: die 60er Jahre - ein dezentes Tages-Make-up

Das Make-up in den 60ern wird nun wieder etwas kräftiger, als es in den beiden Jahrzehnten zuvor war, vor allem die Augen werden nun stärker betont, die Lippen treten dabei mehr in den Hintergrund; insbesondere die Farbe rot ist jetzt erstmal weniger präsent. Das Make-up, das ich euch heute zeigen möchte, ist dennoch dezent genug für ein Tages-Make-up.
So gehts:
Der Teint der 50er Jahre ist leicht und natürlich, ich greife daher zu meinem Standard-Teintprogramm.

Wie bereits gesagt, kommt den Augen bei diesem Look eine besondere Bedeutung zu. Die Augenbrauen bleiben natürlich und werden lediglich etwas in Form gebracht. Auf das gesamt Oberlid kommt ein blassrosa Lidschatten ohne Glitzerpartikel. In die Lidfalte kommt nun rötlichbrauner Lidschatten, der leicht verblendet wird. Gerade die Lidfalte wird in den 60ern sehr gerne und oft auch sehr stark betont, was den Augen eine besondere Tiefe gibt. Abschließen wird noch eine dünne Eyeliner-Linie gezogen und die Wimpern getuscht.


Die Lippen werden entlang ihrer natürlichen Lippenlinie mit einem blaßrosa Lipliner konturiert und mit einem ebenso blaßrosa Lippenstift geschminkt.

Dienstag, 25. Juli 2017

Der kleine Schminkalmanach: die 60er Jahre - der Teint

Die 60er Jahre werden zwar wieder etwas bunter, es wird allerdings lange nicht so dick aufgetragen wie in den 20er und v.a. in den 30er Jahren. Insbesondere der Teint bleibt natürlich. Im Vergleich zu den 40er und 50er Jahren hat sich beim Make-up auch nicht groß etwas verändert: für gewöhnlich wird zunächst eine leicht lila getönte Veilchencreme aufgetragen, die dem Teint diesen fantastischen Glow verleiht, den man aus alten Filmen und von alten Bildern kennt. Darüber folgen Foundation und Puder dazwischen und danach außerdem diverse Abdeck- und Konturierungsarbeiten, abgeschlossen mit einem Hauch von Rouge.

Auch der Teint der 60er Jahre lässt sich damit leicht mit heutigen Mitteln nachschminken. Veilchencreme gibt es zwar heute noch, allerdings nicht mehr mit der natürlichen leichten lila Tönung, diese wird heute gerne chemisch entfernt. Dafür gibt es aber Primer, mit genau der richtigen lila Tönung. Ansonsten reichen unsere ganz gewöhnlichen Make-up-Produkte aus Drogerie und Parfümerie um sich  den Teint ganz im Stile der 60er Jahre zu schminken. Mein Teintprogramm habe ich euch einschließlich lila Primer bereits schon einmal zusammengestellt:
Lilis kleine Malstunde - Der Primer
Lilis kleine Malstunde - Die Grundierung
Lilis kleine Malstunde - Konturieren und Kaschieren


Samstag, 27. Mai 2017

Der kleine Schminkalmanach: die 50er Jahre - ein 50er Jahre Abendlook à la Marilyn

Heute wird es etwas glamuröser, ich zeige euch Marilyn Monroes Abend-Make-up aus "Wie angelt man sich einen Millionär?", das aber eigentlich herrlich schlicht ist und mit einer ebenso schlichten Frisur durchaus auch tagsüber tragbar ist. (^.^)

Und hier meine Adaption des Looks:

So gehts:
Der Teint der 50er Jahre ist leicht und natürlich, ich greife daher zu meinem Standard-Teintprogramm.

Die Augenbrauen werden mit der 50er Jahre typischen Ecke am höchsten Punkt des Brauenbogens einheitlich nachgezogen und fixiert. Das Oberlied wird mit einem nudefarbenen Lidschattengrundiert. Auf das bewegliche Lid wird blaßrose Lidschatten aufgetragen, wobei die Lidfalte betont wird.Anschließend wird eine dünne Eyelinerlinie gezogen, die in einem Wing ausläuft. Nun noch die Wimpern tuschen und fertig sind die Augen. (^.^)



Die Lippen werden leicht überzeichnet mir einem rosenholzfarbenen Lipliner nachgezogen, wobei der Amorgoben 50er-Jahre-typisch rund nachgezogen wird. Die Lippen werden mit einem ebenfalls rosenholzfarbenen Lippenstift nacgezogen, auf die Lippen kommt noch etwas Glanz und fertig ist der Look.

Dienstag, 9. Mai 2017

Der kleine Schminkalmanach: die 50er Jahre - ein 50er Jahre Tages-Make-up im Stil von Audrey Hebburn

Heute möchte ich euch ein klassisches 50er Jahre Make-up im Stil von Audrey Hepburn zeigen, das wunderbar auch tagsüber funktioniert und herrlich natürlich ist:
Das ganze nochmal in Farbe:

Der Schlüssel dieses Looks sind die starken Augenbrauen und der dezent geschwungene Eyeliner.

So gehts:
Der Teint der 50er Jahre ist leicht und natürlich, ich greife daher zu meinem Standard-Teintprogramm.

Die Augenbrauen spielen bei diesem Look eine ganz besondere Rolle. Sie werden stark nachgezogen. Ich nutze dafür dunkelbraunen Lidschatten, den ich mit einem abgeschrägten Pinsel in Wuchsrichtung auftrage und mit einer Aufgenbrauenbürste leicht verblende, um die Brauen aufzufüllen. Unter den Brauenbogen kommt Highlighter; ich nutze hierfür perlmuttfarbenen Lidschatten ohne Glitzerpartikel. Auf das gesamte Lid wird nun mittelbrauner Lidschatten aufgetragen. Nun folgt noch ein dünner (!) Lidstrich der nach oben geschwungen wird. Der Schwung und das Ende der Augenbrauen liegen dabei auf einer gedachten Linie, der Lidstrich endet spätestens mit dem Augenhöhlenknochen. Nun noch die Wimpern tuschen und fertig sind die Augen. (^.^)



Die Lippen werden entlang ihrer natürlichen Lippenlinie mit einem nudefarbenen Lipliner konturiert und mit einem ebenso nudefarbenen Lippenstift geschminkt.

Montag, 1. Mai 2017

Der kleine Schminkalmanach: die 50er Jahre - ein 50er Jahre Tages-Make-up

Heute möchte ich euch ein klassisches 50er Jahre Make-up für den Tag zeigen. Eigentlich sind die 50er Jahre, was das Make-up betrifft sehr dezent und natürlich, auch wenn das die heutige Neobilly-Szene kaum vermuten lässt, allerdings ist deren Make-up eher den 60er Jahren entlehnt. Aber kommen wir zu den authentischen 50er Jahren:
Der Schlüssel dieses Looks sind die eckigen Augenbrauen und der dezent geschwungene Eyeliner.

So gehts:
Der Teint der 50er Jahre ist leicht und natürlich, ich greife daher zu meinem Standard-Teintprogramm.
Die Augen spielen bei diesem Look eine ganz besondere Rolle. Sie werden am oberen Brauenbogen dezent eckig nachgezogen. Ich nutze dafür dunkelbraunen Lidschatten, den ich mit einem abgeschrägten Pinsel in Wuchsrichtung auftrage und mit einer Aufgenbrauenbürste leicht verblende, um die Brauen aufzufüllen. Die Ecke zeichne ich mit einem Augenbrauenstift nach und verblende die Linie ebenfalls. Unter den Brauenbogen kommt Highlighter; ich nutze hierfür perlmuttfarbenen Lidschatten ohne Glitzerpartikel. Auf das gesamte Lid wird nun zartrosefarbener Lidschatten mit Schimmer aufgetragen. Nun folgt noch ein dünner (!) Lidstrich der nach oben geschwungen wird. Der Schwung und das Ende der Augenbrauen liegen dabei auf einer gedachten Linie, der Lidstrich endet spätestens mit dem Augenhöhlenknochen. Nun noch die Wimpern tuschen und fertig sind die Augen. (^.^)


Die Lippen werden entlang ihrer natürlichen Lippenlinie mit einem zartrosa Lipliner konturiert und mit einem ebenso zartrosa Lippenstift geschminkt.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Der kleine Schminkalmanach: die 50er Jahre - der Teint

Auch die 50er Jahre lieben es natürlich. Im Vergleich zu den 40er Jahren hat sich beim Make-u hier nicht groß etwas verändert: für gewöhnlich wird zunächst eine leicht lila getönte Veilchencreme aufgetragen, die dem Teint diesen fantastischen Glow verleiht, den man aus alten Filmen und von alten Bildern kennt. Darüber folgen Foundation und Puder dazwischen und danach außerdem diverse Abdeck- und Konturierungsarbeiten, abgeschlossen mit einem Hauch von Rouge.

Der Teint der 50er Jahre lässt sich damit leicht mit heutigen Mitteln nachschminken. Veilchencreme gibt es zwar heute noch, allerdings nicht mehr mit der natürlichen leichten lila Tönung, diese wird heute gerne chemisch entfernt. Dafür gibt es aber Primer, mit genau der richtigen lila Tönung. Ansonsten reichen unsere ganz gewöhnlichen Make-up-Produkte aus Drogerie und Parfümerie um sich  den Teint ganz im Stile der 50er Jahre zu schminken. Mein Teintprogramm habe ich euch einschließlich lila Primer bereits schon einmal zusammengestellt:
Lilis kleine Malstunde - Der Primer
Lilis kleine Malstunde - Die Grundierung
Lilis kleine Malstunde - Konturieren und Kaschieren
Lilis kleine Malstunde - Mattieren und Schattieren

Donnerstag, 17. November 2016

Der kleine Schminkalmanach: die 40er Jahre - Schminken während des 2. Weltkriegs

Selbstverständlich hatte der 2. Weltkrieg deutliche Auswirkungen auf Schönheit und Mode. Das dick aufgetragene "Spachtel-Make-up" der 30er Jahre war schnell passé. Natürlichkeit war wieder gefragt. Das ist gleich mehreren Umständen geschuldet:
Zum einen wurden Rohstoffe aufgrund des Krieges für entscheidendere Dinge benötigt, als für Make-up, so dass schlicht weniger verfügbar war. Zum anderen waren viele Männer im Krieg; die Arbeit zu Hause musste aber auch gemacht werden, so dass viele Frauen berufstätig waren und das nicht selten in klassischen "Männerberufen", mit teilweise schwerer körperlicher Arbeit, so dass ein aufwendiges Make-up ziemlich sinnfrei gewesen wäre.
Dennoch kam es aber nicht ganz aus der Mode, sich zu schminken. Auch das hatte mehrere Gründe:
Die Entbehrungen und Belastungen des Krieges machen eine Frau schlicht und ergreifend nicht schöner. Um dem entgegen zu wirken, gibt es erfreulicherweise Gesichtsfarbe aus dem Döschen. Ein beliebtes Werbeklischee der Zeit war auch der Männermangel. Frei nach dem Motto "wollt ihr einen von der raren Sorte abhaben - alternativ auch den euren behalten - macht euch hübsch, Mädels." Selbst das von den Nazis in Deutschland propagierte Frauenbild der natürlichen Frau ("eine deutsche Frau schminkt sich nicht") findet nach wie vor wenig Anhänger, insbesondere da auch die Freundinnen und Gattinnen der Nazigrößen auf diesen Sinnspruch herzlichst pfeifen und sich mehr oder weniger dezent schminken.
Dennoch sollte das ohnehin schon sehr natürliche Make-up der 40er Jahre nochmal einen Zacken natürlicher werden, nämlich mit der Rationalisierung.
Durch die Raionalisierung wurden alle kriegswichtigen Güter so gut wie ausschließlich für die kriegsnahe Produktion, aber auch für die Lebensmittelproduktion verwendet. Dazu gehörten auch viele Grundbestandteile für Make-up und dessen Verpackung, so beispielsweise Mineralöl, Pflanzenöle, Gummi, Metall, Bakelit, Papier usw. Außerdem gab es selbstverständlich keine Bezugsscheine für Make-up, selbst wenn noch etwas verfügbar war, war es lediglich für sehr viel Geld, bzw. Tauschwert und ausschließlich unter der Ladentheke zu haben. Man könnte nun meinen, dass die Nazis jetzt endlich ihre ungeschminkte deutsche Frau haben, aaaaber weit gefehlt, mit der findigen Damenwelt hatten sie nicht gerechnet:
Freilich war es schier unmöglich Teint-Produkte irgendwie zu substituieren, Lippen- und Wangenrot konnten aber sehr leicht durch Rotebetesaft ersetzt werden. Für den speziellen Glanz kam auf die Lippen dann noch eine Schicht Vaseline, Wimperntusche wurde kurzerhand durch Kohlenstaub, alternativ auch Asche und Vaseline oder sonstiges Fett; gerne auch Butter, ersetzt und fertig war das Rationalisierungs- und dann auch das frühe Nachkriegs- bzw. Trümmerfrauen-Make-up. Und das das gar nicht so doof aussah, möchte ich euch auch noch zeigen. Ich habe es mal eben nachgeschminkt:

Samstag, 15. Oktober 2016

Der kleine Schminkalmanach: die 40er Jahre - ein 40er Jahre Abend-Make-up

Heute möchte ich euch ein 40er Jahre Abend-Make-up zeigen, bei dem nun schon dicker aufgetragen wurde, obschon es grundsätzlich immer noch natürlich gehalten ist. Inspiriert wurde das Make-up vom Bühnenlook der Sängerin Billie Holiday in den frühen 40er Jahren:
Und nun nochmals in Farbe:
Der Schlüssel dieses Looks sind die betonten Augenbrauen, die natürlich geschminkten Augen und die roten Lippen, die Billie Holiday sich schmaler schminkte, wie auf dem obigen Bild gut zu erkennen ist. Das Problem zu üppiger Lippen kenne ich allerdings eher nicht. (^.^)

So gehts:
Der Teint der 40er Jahre ist leicht und natürlich, ich greife daher zu meinem Standard-Teintprogramm.
Die Augenbrauen spielen bei diesem Look eine ganz besondere Rolle. Sie werden dunkel, aber nicht zu dunkel geschminkt. Ich nutze dafür dunkelbraunen Lidschatten, den ich mit einem abgeschrägten Pinsel in Wuchsrichtung auftrage und mit einer Aufgenbrauenbürste leicht verblende. Unter den Brauenbogen kommt Highlighter; ich nutze hierfür perlmuttfarbenen Lidschatten ohne Glitzerpartikel. Auf das gesamte Lid wird nun mittelbrauner Lidschatten mit Schimmer aufgetragen. In der Mitte des Lides wird goldener Lidschatten aufgetragen um dem Augen-Make-up einen Hauch Glamour zu verleihen. Nun folgt noch ein dünner (!) Lidstrich der mit dem Wimpernkranz endet. Und etwas Wimperntusche. Wer möchte kann auch zu langen künstlichen Wimpern greifen, so wie sie Billie Holiday trug.

 Auf die Lippen werden entlang ihrer natürlichen Lippenlinie mit einem kirschroten Lipliner konturiert und mit einem ebenso kirschroten Lippenstift geschminkt. Denkt daran, dass die Lippen in den 40er Jahren den Anspruch hatten, natürlich zu wirken, tragt also nicht zu dick auf und nehmt keinen zu schweren Lippenstift.

Samstag, 17. September 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Die Inneneinrichtung

Nun heißt es noch den Stauraum sinnvoll zu nutzen. Platz bietet Omas Frisiertisch nun wahrlich genug, allerdings muss nun noch Struktur rein. Den unteren Schrank möchte ich für größere Dinge sowie für Dinge nutzen, die ich nicht so oft brauche. So wie beispielsweise diverse Stylinggeräte, Lockenwickler, Nagellacke etc. pp. Für Ordnung und Überblick verpacke ich all diese Dinge thematisch sortiert in Kistchen:

Die beiden Schubladen möchte ich für den ganzen kosmetischen Kleinkram, den ich nicht jeden Tag brauche, nutzen, also Tübchen, Pinsel, Karrklammern, Kämme, Bürsten usw. Damit auch hier nichts durcheinanderfliegt, organisiere ich das ganze mit einer Schubladeneinteilung. Und nachdem nun gerade Kosmetik dazu neigt, einzuschmutzen, man denke nur an ausgefallene Haare, Puderstaub oder Haarspraynebel, greife ich zu einer Schubladeneinteilung mit Deckel:
Zugegebenermaßen sehen die Korkdeckel alles andere als hübsch aus, aber das ändert sich zeitnah. Wie, sehr ihr in einem späteren Beitrag. (^.^)

Mittwoch, 7. September 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Schönheitskorrekturen

Die Schönheitskorrekturen bei Omas Frisiertisch hielten sich erfreulicherweise in Grenzen, weil die Makel wirklich nur oberflächlich waren. Das schlimmste war ein fehlender Beschlag, den ich mit einem ähnlichen ergänzt habe und etliche Kratzer im Lack rund um das Schlüsselloch, die sich mit etwas Holzwachs problemlos wieder auffüllen ließen:

Nun blieben nur noch die festgerosteten Schließzylinder der Schlösser, die ich aber mit einigen Tropfen des guten alten Ballistol ins Schlüsselloch problemlos wieder lauffähig bekommen habe:

Mittwoch, 29. Juni 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Der Spiegel

Ich hatte ja schon anklingen lassen, dass ich ursprünglich seitliche Spiegel zum anklappen anbringen wollte, um einen dreiteiligen Spiegel zum optimalen Schminken und frisieren zu haben. Ich habe nun auch bereits zig Möglichkeiten geistig durchgespielt, wie man das bewerkstelligen könne, wirklich praktikabel war aber keine. So habe ich mich nun entschlossen, einen dreiteiligen Standspiegel zu kaufen, der, sobald er gebraucht wird, aufgeklappt wird. Wird er nicht gebraucht beheimatet er praktischerweise meine Halsketten. Diese geschickte Gebrauchsweise ermöglicht das schwedische Möbelhaus mit dem Modell Karmsund.

Sonntag, 19. Juni 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Jetzt wirds ernst

Heute ist es endlich so weit, mein Frisiertisch ist bei mir eingezogen. (^.^) So sieht das gute Stück aus:
Ist zwar schon ganz hübsch, es muss aber trotzdem noch einiges gemacht werden. Das steht nun auf dem Plan:

  • kleinere Holzschäden abspachteln und angleichen
  • Deko unter der Glasplatte, denn Spitzendeckchen scheidet schon mal aus
  • zwei seitliche Spiegel zum anklappen, so dass ich einen dreiteiligen Spiegel habe
  • Tageslichtbeleuchtung zum perfekten Schminken
  • ein Ordnungssystem das es mir ermöglicht, den Stauraum optimal zu nutzen
  • eine passende Sitzmöglichkeit

Selbstverständlich berichte ich über meine Fortschritte wieder ausführlich (^.^)

Samstag, 11. Juni 2016

Mein Look für das "Vintage Motor & Music Festival" der Gasoline Gang in Peißenberg

Es wird mal Zeit, dass ich euch einen Komplettlook zeige. (^.^) Heute geht es auf das Vintage Motor & Music Festival der Gasoline Gang in Peißenberg. Nachdem das Wetter leider etwas durchwachsen ist, brauche ich etwas wärmendes und halbwegs regenfestestes, das außerdem bequem ist, so dass ich den ganzen Tag auf den Beinen sein durchhalte. Erschwerend kommt hinzu, dass es abends auf gleichem Festival noch zum tanzen geht, es sollte also auch etwas sein, das sich gut und schnell umstylen lässt. Hier meine Rätselslösung:
Tuch: Vintage von Oma
Ohrclips: Claire's
Baseballjacke: H&M
Bluse: H&M
Jeans: Levi's Modell 1950's 701 Jeans
Schuhe: Converse Chuck Taylor All Star
Tasche: New Look über asos.de
Unter dem Kopftuch trage ich übrigens Pin Curls so dass ich für den Abend nur noch auskämmen muss und auch schon wieder los kann. Wie man das Kopftuch bindet, zeige ich euch in einem späteren Tutorial. Mein Make-up ist ein klassischer 50's Tageslook, wie ihn beispielsweise Audrey Hepburn trug. Ein großes Make up mit roten Lippen wäre zu eine solchen Outfit auch eher eine Spur zu viel. (^.^) Aber auch hierzu kommt noch ein eigenes Tutorial. Hier den Look nochmal im Detail:

Donnerstag, 5. Mai 2016

Ein leichtes 40er Jahre Tagesmake-up ganz im Stile von Ingrid Bergman

Heute möchte ich euch ein superleichtes und dezentes Make-up zeigen, das an den Look von Ingrid Bergman erinnert, die ja bekanntermaßen von Make-up nicht all zu viel hielt:
Und nun nochmal in Farbe:
Der Schlüssel dieses Looks ist die absolute Natürlichkeit. Das ganze soll möglichst ungeschminkt aussehen.

So gehts:
Der Teint der 40er Jahre ist leicht und natürlich, ich greife daher zu meinem Standard-Teintprogramm, lasse aber das Rouge weg und konturiere auch meine Wangen nicht mit meinem Bronzer. Stattdessen verwende ich den Bronzer wie Rouge, um meinem Teint einen leicht sonnengebräunten Look zu verleihen.


Die Augen werden für diesen Look im Grunde nicht geschminkt. Ich habe meine Augenbrauen lediglich mit etwas farblosem Augenbrauengel fixiert und meine Wimpern einmal mit einer verlängernden Wimperntusche in schwarz getuscht. Solltet ihr nicht schwarzhaarig sein, so wie ich, greift ihr allerdings besser zu einer braunen Mascara, das wirkt nicht so hart.





Die Lippen werden entlang ihrer natürlichen Lippenlinie mit einem rosenholzfarbenen Lipliner konturiert und mit einem passenden Lippenstift geschminkt. Denkt daran, dass die Lippen in den 40er Jahren den Anspruch hatten, natürlich zu wirken, tragt also nicht zu dick auf und nehmt keinen zu schweren Lippenstift.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch! (^.^)

 Ich habe mich bisher - so wie vermutlich der Großteil der Frauen - vor dem Badezimmerspiegel geschminkt und frisiert. Aber seien wir mal ehrlich: das Licht in deutschen Badezimmern ist schlicht zu schlecht für wirklich gutes Make-up, um sich wirklich vernünftig stylen zu können, gibt es grundsätzlich zu wenig Ablagefläche und stehend vor dem Spiegel hat man oft nicht die Haltung die wirklich praktikabel und bequem ist. Kurzum: schminken und frisieren im Bad ist echt suboptimal. Mit unserer neuen und vor allem größeren Wohnung hat das aber für mich jetzt ein Ende: ich habe jetzt nämlich endlich Platz für Omas wunderschönen Frisiertisch aus den späten 30er Jahren; ein Unikat vom Schreiner ist er außerdem. (^.^)

Der Frisiertisch, der jetzt noch bei meinen Eltern eingelagert ist, findet seinen neuen Platz ganz stilecht im Schlafzimmer und soll zwar genauso stilecht dekoriert und eingerichtet werden, aber dennoch funktional sein. Funktional vor allem aber auch in einer Beziehung (Ablagefläche und bequem sitzen bringt ja "Frisiertisch" schon ganz automatisch mit), der idealen Ausleuchtung nämlich, die ich selbst konstruieren werde und worüber ich natürlich noch gesondert berichten werde.

Nun hat nicht jede von euch das Glück, einen wunderbaren Frisiertisch zu erben, und kaufen lässt sich sowas heute nur mit einem entsprechend hohen finanziellen Invest (warum eigentlich?). Daher möchte ich noch kurz zusammenfassen, worauf es bei einem wirklich guten und brauchbaren Schminktisch ankommt:
  • die Sitzhöhe, also die Höhe des Frisiertisches beträgt 74 cm
  • der Tisch ist ausreichend tief, damit ihr genug Platz zum Stellen von täglich Benötigtem und gleichzeitig zum Ablegen habt
  • die Tischplatte ist unempfindlich gegen Make-up-Verschmutzungen und Hitze; sinnvoll ist also eine (Plexi-)Glasplatte
  • der Tisch bietet außerdem genug Stauraum für all euer Utensilien
  • der Spiegel ist hoch genug und dreiteilig, für den Rundum-Blick
Mehr braucht es nicht, für den perfekten Schminktisch. Wie mein neuer alter Schminktisch aussieht und vor allem wie ich ihn einem kleinen Make-over unterziehe, damit er wieder in glamourösem Glanz erstrahlt. lest ihr demnächst hier. (^.^)

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Der kleine Schminkalmanach: die 40er Jahre - der Teint

Die Foundations der 40er Jahre  sind deutlich leichter, als noch die der 30er Jahre, so dass der Teint bei weitem nicht mehr so "abgespachtelt" ist, wie das noch in den 30er Jahren üblich war. Kurzum: der Teint wirkt natürlich. Für gewöhnlich wird zunächst eine leicht lila getönte Veilchencreme aufgetragen, die dem Teint diesen fantastischen Glow verleiht, den man aus alten Filmen und von alten Bildern kennt. Darüber folgen Foundation und Puder dazwischen und danach außerdem diverse Abdeck- und Konturierungsarbeiten, abgeschlossen mit einem Hauch von Rouge.

Der Teint der 40er Jahre lässt sich damit leicht mit heutigen Mitteln nachschminken. Veilchencreme gibt es zwar heute noch, allerdings nicht mehr mit der natürlichen leichten lila Tönung, diese wird heute gerne chemisch entfernt. Dafür gibt es aber Primer, mit genau der richtigen lila Tönung. Ansonsten reichen unsere ganz gewöhnlichen Make-up-Produkte aus Drogerie und Parfümerie um sich  den Teint ganz im Stile der 40er Jahre zu schminken. Mein Teintprogramm habe ich euch einschließlich lila Primer bereits schon einmal zusammengestellt:
Lilis kleine Malstunde - Der Primer
Lilis kleine Malstunde - Die Grundierung
Lilis kleine Malstunde - Konturieren und Kaschieren
Lilis kleine Malstunde - Mattieren und Schattieren

Montag, 31. August 2015

Vintage & Retro - was? wieso? warum? und überhaupt?

Ich habe das innere Bedürfnis die beiden Begriffe "Vintage" und "Retro" einmal zu erklären, da beide gerade "in" sind und damit inflationär genutzt werden, leider nicht immer ganz korrekt. Und damit gleich das wichtigste Vorweg: "Vintage" und "Retro" kann man nicht synonym verwenden, das ist nicht das gleiche.

Vintage (engl. "alt", "altmodisch", "aus einer bestimmten Zeit") ist alles Originale aus einer bestimmten Zeit.

Retro (lat. "zurück", "rückwärts") ist Neues, das dem Stil einer bestimmten Zeit nachempfunden wird.

Zur Verdeutlichung zwei Beispiele:
Ihr näht euch nach einem Schnittmuster aus den 40er Jahren ein Kleid. Dann ist das Schnittmuster, da Original aus den 40er Jahren, vintage, das Kleid, das ihr nach diesem Schnittmuster gearbeitet habt ist aber retro.
Ihr lasst euch in einem Second Hand Shop eine 80er Jahre Bluse als 50er Jahre Bluse andrehen und merkt es erst bei der näheren Überprüfung zu Hause. Dann ist die Bluse ein 80er-Jahre-Vintage- und ein 50er Jahre-Retro-Teil (sofern sie im Stil der 50er gearbeitet wurde).
Ihr macht euch eine 40er Jahre-Pin-up-Girl-Frisur, dann ist euer Styling retro. Die Frisur wäre Vintage, wenn ihr sie euch in den 40ern gemacht hättet... Was ihr aber habt ist ein Vintage-Look, ihr seht also aus, wie aus einer bestimmten Zeit. (^.^)

Klar soweit? (^.^) Genau deshalb heißt mein Blog auch LiliGoesRetro und nicht VintageLiliBlablabla, weder bin ich, noch ist mein Blog alt, oder altmodisch... Mein Blog ist Vintage 2013 (mit einigen Überarbeitungen), ich bin Vintage 19sagichnicht, aber für meine Lieblingsjahrzehnte muss ich meinen Blick eben zurück wenden. Daher "Retro", auch wenn ich einiges hier poste, das Vintage ist, hätte ein Vintage im Titel bei mir einfach nicht gepasst, schlicht, weil ich einen Lifestyle-Blog schreibe. (^.^)

Eigentlich ganz leicht, oder? Aber wisst ihr was: ich erwische mich selbst regelmäßig dabei, dass ich die beiden Begriffe durcheinander schmeiße, obwohl ich es besser weiß. Manchmal passiert das einfach, im Eifer des Gefechts. (^.^)

Mittwoch, 7. Januar 2015

Der kleine Schminkalmanach: die 20er Jahre - die Augenbrauen

Das, was man sich heute unter den modischen Augenbrauen der 20er Jahre üblicherweise vorstellt, nämlich komplett entfernte Brauen, die dann mit einem dünnen Strich aufgemalt werden, gehört eigentlich nicht in die 20er, sondern erst in die 30er Jahre. In den 20ern wurden die Augenbrauen zwar auch dünn getragen, jedoch nur dünn gezupft, es gab also durchaus noch Augenbrauenhaare im Gesicht (^.^). Die Augenbrauen waren dabei gleichmäßig dick, hatten dabei einen leichten Bogen und waren üblicherweise bewusst nicht an die Gesichtsproportion angepasst. Vielmehr wurde versucht einen melancholischen Augenausdruck zu erzielen. Je nach Ausgangsproportion wurden dafür die Augenbrauen entweder zur Nasenwurzel oder zu den Schläfen hin verlängert, bzw. verkürzt, je nach dem, welche Gesichts-. und Augenproportion man hatte:
Die Augenbrauen von Asta Gundt, Gloria Swanson, Josephine Baker und Marion Davies
Wer den Look der 20er Jahre nachschminken möchte, könnte sich seine Augenbrauen natürlich genau in diese Form zupfen, allerdings ist diese Brauenform, die entgegen der Gesichtsproportionen gearbeitet ist weder schmeichelhaft noch aktuell vorzeigbar oder gar modern. Vielmehr sehen solche Brauen nach heutigem Empfinden nach "verzupft" aus und so will man nun ja nicht unbedingt auf die Straße. Hinzu kommt, dass Augenbrauen zupfen einen gewissen Flair von Endgültigkeit hat; ausgezupfte Augenbrauenhaare brauchen eine halbe Ewigkeit um wieder nachzuwachsen. Habt ihr beim Zupfen gar die Haarwurzel verletzt, können die Haare auch gar nicht mehr nachwachsen. Wer diesen Look also imitieren will ohne sich für sehr lange Zeit darauf festzulegen, greift besser zum Augenbrauenrasierer (was in den 20er Jahren durchaus auch eine verbreitete Methode zum Augenbrauen formen war). Aber selbst dann kann es manchmal dauern, bis die Haare wieder vollkommen nachgewachsen sind. Ich selbst habe absolut keine Erfahrungen mit dem Augenbrauenrasierer und erspare euch daher theoretisierende Ratschläge abgesehen von: wenn ihr euch nicht selbst Hand anlegen traut: sucht euch eine gute Vorlage, durckt sie aus und geht damit zum Profi.

Glücklicherweise für alle Frauen, die eine natürliche Augenbrauenform tragen, waren in den 20er Jahren aber nicht nur dünne Augenbrauen, sondern auch dickere (Achtung: nicht dicke) Brauen modern:

Während die Augenbrauenform von Asta Nielsen (links oben) noch stark an die 1910er Jahre erinnert - ja, auch altmodisch gab es zu allen Zeiten (^.^) - sind die Brauenformen von Gloria Swanson (rechts oben) und Louise Brooks (3x unten) sehr typisch für die 20er Jahre. Die Augenbrauen sind relativ durchgängig gleich breit und haben kaum, idealerweise sogar gar keinen Schwung - immer soweit das auch das natürliche Haarwachstum zulässt. Das geht bei Louise Brooks sogar so weit, dass sie zeitweise "Würmchenbrauen" (unten links und Mitte) getragen hat. Also Augenbrauen, die sowohl an Nasenwurzel als auch an den Schläfen zu kurz gezupft waren und ansonsten strichgerade verliefen.

Solche Augenbrauen lassen sich mit einigen kleinen Make-up-Tricks auch mit einer natürlichen Brauenform nachschminken, um genau zu sein mit dem richtigen Konturieren und Schattieren:
Setzt Highlighter am Brauenansatz und an der unter dem ersten Brauenteil sowie unter dem letzen Brauenteil um die Augenbrauen optisch zu verkürzen und den hinteren Bogen anzuheben. Außerdem kommt Highlighter über den höchsten Punkt der Augenbrauen sowie Bronzer/Konturrouge unter den Brauenbogen um den Brauenschwung optisch zu verflachen. Auf der linken Seite seht ihr das nochmal dargestellt. (^.^) Kämmt die Härchen nun von oben und unten zur Mitte der Braue hin und gebt etwas Brauenwachs für die Haltbarkeit darüber. FAls erforderlich, zieht ihr die Brauen dann noch etwas nach, folgt dabei aber nur der gekämmten Mittellinie der Braue. Und fertig (^.^) Zum Vergleich, meine Brauen vorher, also so, wie ich sie normalerweise trage, links und nachher, also im Stil der 20er Jahre geschminkt, rechts:

Dienstag, 23. Dezember 2014

Der kleine Schminkalmanach: die 20er Jahre - der Teint: ganz authentisch

Für den authentischen 20er Jahre Teint braucht es nicht viel, schlicht, weil die Kosmetikindustrie noch nicht viel dazu hervorgebracht hatte. (^.^) Es gab Foundations, diese waren jedoch meist farblos bis maximal leicht getönt und dienten lediglich als "Haftgrund" für den Gesichtspuder, der im Grunde das einzige Mittel zum Abdecken war. Aufgetragen wurde der Puder mit einer Puderquaste.
Während zu Beginn der 20er Jahre noch blasse Haut gefragt war, wurde in den folgenden Jahren gebräunte Haut modern, so dass auch die Gesichtspuder dunkler wurden und auch die ersten Bronzer erhältlich waren, für all jene die für den gebräunten Look nachhelfen mussten.

Neben Puder wurde Rouge genutzt, allerdings wurden damals mit Rouge die Gesichtspartien betont die hervortreten sollten - nun, man wusste es noch nicht besser, steckte doch das offizielle Schminken quasi noch in den Kinderschuhen (^.^) Die Farben waren in der ersten Hälfte der 20er Jahre nach heutigem Ermessen sehr grell, wurden dafür aber umso großzügiger aufgetragen. In Mode war Mandarinorange, Mohnrot und Karminrot, erst Ende der 20er Jahre gab es die ersten Rosé-Schattierungen, die dann auch dezenter waren. Aufgetragen wurde Rouge mit den Fingern (bei Cremerouge) oder aber mit einer Puderquaste direkt auf die Wangen, um die typischen Apfelbäckchen zu schminken.

So bekommt ihr heute den authentischen 20er Jahre Teint hin:

Das Gesicht mit einer Tagescreme eincremen und sofort danach mit losem Puder abpudern. Wer es besonders original will, greift dafür zu einer Puderquaste. Die Wangen werden nun auf dem höchsten Punkt der Wangenknochen mit kreisenden Bewegungen ebenfalls mit einer Quaste satt mit einem Orange- oder Rotton gerötet. Und mit satt meine ich satt: wenn es nach heutigem empfinden nach "echt zu viel" aussieht, ist es "genau richtig" für die 20er Jahre. Nachdem heutzutage orangefarbener oder roter Rouge enorm schwer aufzutreiben ist, kann man ersatzweise auch zu Lippenstift greifen, den man erst auf den Finger gibt um dann die Farbe auf den Wangen zu verteilen. Nun das ganze noch in angewandt:

Zugegeben Deckkraft sieht anders aus, aber mehr war in den 20er Jahren nun mal nicht drin... Glücklicherweise haben wir heute noch ein paar mehr Möglichkeiten, deren Nutzung ich euch natürlich demnächst noch zeigen werde. Schließlich wollen wir doch auch authentisch aussehen, wie wir das gezaubert haben, bleibt unser Geheimnis. (^.^)