Sonntag, 29. Juni 2014

Gebäck und Zierde für den Hochzeits-Sweettable - Die Testreihe: Teil 4

Ich wollte neben all der Schokolade noch *irgendetwas* anderes anbieten und habe mir daher überlegt, außerdem noch Petits Fours und Cake Pops zu reichen. Und naja, ich habe bisher noch nie Cake Pops gemacht und... bin kläglich gescheitert... Ich hatte es mir ja leichter vorgestellt... Vielleicht habe ich auch einfach nur zum falschen Rezept gegriffen? Auf jeden Fall war das ein ganz entsetzliches Gefrickle und Gefummle; viel zu kleinteilig alles, das wird nichts zu Hochzeit. Schön sind sie ja schon, lecker auch, aber kurz vor der Hochzeit tue ich mir das sicher nicht an.

Also dann: Petits Fours! Irgendwie hatte ich dabei heute aber trotzdem keinen Backtag. Ich wollte es mir ja leicht machen und mit Fertigzuckerschrift aus dem Supermarkt dekorieren, aber: das Zeug ist Mist, das ist trotz durchkneten und gefühlten Ewigkeiten unter warmes Wasser halten sowas von zähflüssig, dass damit beim besten Willen kein vernünftiges Dekor hinzubekommen ist. Nun ja, ich habe dann kurzerhand geschaut, was meine Backkiste noch an Deko hergibt und daher eher notdürftig denn vorzeigbar dekoriert...

Nichts desto trotz gibt es noch Petits Fours zur Hochzeit, dann allerdings kleiner (ich war heute auch wirklich nicht bei der Sache und hatte noch nicht mal wirklich Freude am Backen, muss ich zugeben) und vor allem ausgestochen. Beim Dekor denke ich übrigens mittlerweile eher Richtung Zuckerblumen, das ist bestimmt auch ganz süß. (^.^)
(hässlicher kanns auch kaum werden, aber Hauptsach' es schmeckt *gg*)

Ach ja: Petits Fours halten sich durch den Zuckergussüberzug übrigens locker einige Wochen (also in der Theorie, meistens sind sie ja vorher gegessen, bei uns zumindest) und sind damit perfekt vorzubereiten.

Freitag, 27. Juni 2014

Der Grundkurs Nähen - Materialkunde: Knöpfe

Ein Knopf ist nicht einfach nur ein Knopf, zumindest dann nicht, wenn man eigene Nähprojekte plant. Denn gerade hier ist es wichtig, zu welchem Material man greift, je nach dem welchen Zweck die Knöpfe erfüllen sollen und welchen Aufwand ihr bei Reinigung und Pflege eures selbst genähten Schätzchens betreiben wollt. Stellt sich die Frage, wie man denn nun "den richtigen Knopf" findet.



Zunächst: welchen Zweck sollen die Knöpfe erfüllen? Sollen sie nur verschließen, sollen sie dekorieren, oder sollen beide Wünsche erfüllt werden?
Soll der Knopf nur Verschluss und nicht mehr sein, sind kleine leichte und (annähernd) in der Farbe des Stoffes eingefärbte Knöpfe ideal. Bei Dekorknöpfen gilt dagegen grundsätzlich: je mehr Knöpfe benötigt werden, desto schlichter sollten Sie ausfallen. Außer natürlich euer Stylingziel ist "Christbaum". (^.^)

Dann: wie ist der Stoff, auf dem die Knöpfe vernäht werden sollen, beschaffen? Hier ist die oberste Regel: je leichter der Stoff, desto leichter müssen auch die Knöpfe sein, sonst verzieht euch das Gewicht der Knöpfe euer wunderschönes, selbst genähtes Stück.

Außerdem: je nach Fertigungsmaterial beeinflussen die Knöpfe auch die Pflegeeigenschaften eurer Kleidung, daher habe ich jetzt noch eine kleine Materialkunde für euch und zwar direkt gegliedert nach Pflegeaufwand. (^.^)


Völlig unproblematisch beim Waschen und Bügeln sind:
  • Hornknöpfe, nicht nur für den Trachtenlook, die gibt es auch in glatt geschliffen und so passen sie zu allem Klassischen aus mittelschweren und schweren Stoffen
  • mit dem Stoff des Kleidungsstückes bezogene Knöpfe (wie das geht zeige ich euch noch), diese Knöpfe sind vor allem für edle und hochwertige Kleidungsstücke wie Abendkleidung ein Muss
  • Metallknöpfe, klar mit Künzprägung im Trachtenlook, aber auch diese gibt es in den unterschiedlichesten Ausführungen, so dass viele Gestaltungsräume bleiben, man denke Beispielsweise nur an Jeansknöpfe oder den Broschenknopf den hochwertige Blusen als obersten Kragenknopf haben. Metallknöpfe gibt es auch in leichter Verarbeitung, so dass sie für alle möglichen Zwecke genutzt werden können.
  • Lederknöpfe, gerade für sportlichere Kleidungsstücke wie Tweedjacketts, aber auch für Mäntel und Jacken im Einsatz.
  • Perlmuttknöpfe kommen eher bei leichten Stoffen zum Einsatz
  • Steinnussknöpfe für leichte bis schwere Stoffe gibt es in allen Farben des Regenbogens
  • Plastikknöpfe gibt es ebenfalls für jeden Bedarf, jeden Zweck und jeden Stoff und sind preislich auch die günstigste Variante

problematisch beim Waschen:
  • Holzknöpfe, sind zwar gerade zu Grobstrick suberschön, aber selbst wenn sie lackiert sind, werden sie mit jedem Waschgang unansehnlicher. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, muss man die Knöpfe vor jedem Waschen abtrennen und danach wieder aufnähen. Ihr könnt euch vermutlich denken: ich hab andere Hobbies, Holzknöpfe verwende ich nicht (mehr).
  • Stoffknöpfe, die man zwar für die unterschiedlichesten Kleidungsstücke verwenden kann, die aber manchmal ausfärben. Stoffknöpfe haben üblicherweise ein Pflegeetikett, schaut drauf bevor ihr kauft und greift nur bei Knöpfen zu, die mindestens die gleichen Pflegeeigenschaften haben, wie euer Stoff, oder aber pflegeleichter sind.
  • Strass- und Edelsteinknöpfe sind wunderschön, ersetzen den Schmuck und können wirklich kostbar sein. Damit sich die Kostbarkeiten in der Maschine nicht auflösen gilt auch hier: vor jedem Waschgang, die Knöpfe abtrennen und danach wieder annähen. Ja, auch sowas verwende ich nicht... Faules Lieschen halt... (^.^)

problematisch beim Bügeln:
  • Glasknöpfe sehen zwar superedel aus, in Kontakt mit einem Bügeleisen kann es aber passieren, dass das Glas springt und der Knopf ruiniert ist.

Abschließend habe ich noch zwei Einkaufstipps sowie einen Nähtipp für euch:
  • Kauft immer einen Knopf mehr als ihr braucht, damit ihr einen Ersatzknopf habt, wenn ihr im Laufe der Zeit einen Knopf verliert.
  • solltet ihr nach Schnittmuster nähen und ihr könt die knöpfe in der passenden Größe nicht auftreiben (das passiert gerade bei Vintageschnittmustern oder bei ausländischen Schnittmustern auch zu Zeiten des Internets leider noch viel zu oft), greift zu größeren (bis zu 3mm), nie aber zu kleineren Knöpfen. Gegebenenfalls müsst ihr dann den Abstand der Knopflöcher etwas anpassen.
  • Wenn ihr Knöpfe an sehr schwere Stoffe, aber auch Fell oder Leder nähen wollt, näht diese immer mit einem kleinen Gegenknopf auf der Innenseite an. Das gibt dem Knopf mehr Stabilität und das Kleidungsstück sieht zugeknöpft schöner aus, da die Knöpfe nicht zur Seite kippen, wenn sie geschlossen sind.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Erdbeerkonfitüre

Nachdem ich euch schon aufgeschrieben habe, wie Konfitüren kochen grundsätzlich funktioniert, lege ich jetzt direkt los, und schreibe euch mein Rezept für Erdbeerkonfitüre auf. (^.^) Auch hier stehe ich auf klassisch: Erdbeerkonfitüre ohne Chichi, einfach pur und gut.

Man nehme - für 4 Gläser a 220 ml:
750 g nicht ganz vollreife frische Erdbeeren
250 g Gelierzucker 1:3

Zubereitung:
Die Gläser vorbereiten. Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stückchen schneiden und direkt in einen großen Topf geben. Den Gelierzucker darüberstreuen und 2 Stunden durchziehen lassen. Nach dem Durchziehen die Masse leicht pürieren (ich mag meine Erdbeerkonfitüre leicht stückig - andere Konsistenzen sind natürlich auch möglich).
Jetzt die Erdbeermischung aufkochen, vier Minuten lang sprudelnd kochen und die Gelierprobe machen. Geliert die Konfitüre, wird sie abgeschäumt und in die bereit stehenden Gläser gefüllt. Diese sofort verschließen und zunächst 15 Minuten auf dem Deckel stehend, dann richtig herum stehend abkühlen lassen.

Die Erdbeerkonfitüre hält sich locker ein Jahr.

Samstag, 21. Juni 2014

Konfitüren und Marmeladen einkochen

Zu allererst, was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre? Ganz einfach - Marmeladen werden aus Zitrusfrüchten zubereitet, Konfitüren aus Nicht-Zitrusfrüchten.

Und wie werden sie eingekocht? Auch ganz einfach. (^.^)

Gläser und Früchte der Wahl vorbereiten
Wie die Gläser vorbereitet - sprich gereinigt werden, findet ihr hier: Einmachgläser sterilisieren
Einen Teller ins Tiefkühlfach legen - warum erfahrt ihr später.
Die Früchte der Wahl sollten nicht ganz vollreif sein und so frisch wie nur möglich verarbeitet werden. Die Früchte werden gewaschen, geputzt und klein geschnitten (kleiner als mundgerecht, aber auch nicht zu klein) und anschließend mit der richtigen Menge Gelierzucker vermischt. Gelierzucker gibt es in der Variante 1:1, d.h. mit 500 g Gelierzucker kann man 500 g Früchte verarbeiten, 1:2, d.h. mit 500 g Gelierzucker kann man 1 kg Früchte verarbeiten und 1:3, mit 500 g Gelierzucker kann man 1,5 kg Früchte verarbeiten. Ich persönlich bevorzuge den Gelierzucker 1:3, ich mag meine Marmeladen und Konfitüren aber auch lieber fruchtig denn süß und achte auch grundsätzlich darauf, nicht so viel Raffinadezucker zu mir zu nehmen. Grundsätzlich ist der Gelierzucker der Wahl aber Geschmackssache.
Die Frucht-Zucker Mischung muss jetzt je nach Fruchtsorte unterschiedlich lange ziehen Der Zeitraum reicht von 2 Stunden bis hin zu 12 Stunden - ich schreibe es bei meinen Rezepten auf jeden Fall mit dazu.
Je nach gewünschter Konsistenz, wird die Mischung direkt so wie sie ist weiterverarbeitet (stückig), püriert (musig) oder passiert (samtig). Bei mir kommt es sehr auf die verarbeitete Frucht an, wie ich das Ergebnis gerne hätte, jede der drei Varianten lässt sich aber auch unabhängig von meinen Rezepten umsetzen.

Früchte kochen
Die Fruchtmischung in einen so großen Topf füllen, dass er maximal zur Hälfte voll ist und aufkochen. Sobald die Masse sprudelnd kocht, beginnt die eigentliche Einkochzeit. Wie lange die Einkochzeit dauert, hängt wieder von den verwendeten Früchten ab, normalerweise aber so um die fünf Minuten.
Jetzt braucht ihr den Teller aus dem Tiefkühlfach - und zwar für die Gelierprobe. Träufelt einige Tropfen der Fruchtmasse auf den Teller. Erstarrt sie, ist sie fertig eingekocht, wenn nicht, hängt noch eine Minute Kochzeit dran.

Abschäumen
Während des Einkochens bildet sich auf der Fruchtmasse eine Schaumschicht, diese wird jetzt gründlich abgeschöpft.

Abfüllen
Die Marmelade bzw. Konfitüre mit Hilfe eine Trichters mit weiter Öffnung oder vorsichtig mit einer Schöpfkelle in die Gläser füllen, diese sofort verschließen und abkühlen lassen (bei stückigen Marmeladen die ersten 15 Minuten auf dem Deckel stehend).

Freitag, 20. Juni 2014

Der Grundkurs Nähen - Materialkunde: Nadeln

Auch Nadeln sind zum Nähen unentbehrlich. Jedoch ist Nadel nicht gleich Nadel. Grundsätzlich unterscheidet man Nähnadeln und Maschinennadeln.

Widmen wir uns zunächst den Nähnadeln. Diese unterscheiden sich nach Dicke, Länge, Spitze und Öhrgröße. Hier gilt als oberste Faustregel: je feiner der Stoff, desto feiner soll auch die Nadel sein. Für kleine, feine Stiche, beispielsweise beim Versäumen von Hand oder beim Vernähen, verwendet man kurze Nadeln, zum Vorheften lange Nadeln. Bei Jerseystoffen verwendet man feine Nähnadeln mit abgerundeter Spitze um den Stoff nicht zu beschädigen. Zum Stopfen von Löchern verwendet man größere, festere Nadeln, die so genannten Stopfnadeln. Und zum Durchziehen von (Gummi-)Bändern braucht es zudem eine Durchziehnadel.
Einsteigernadelsortimente mit einer ausreichenden Anzahl an den unerschiedlichsten Nadeln gibt es bereits für wenige Euro.
Daneben gibt es noch eine Vielzahl an Spezialnadeln, wie Ledernadeln, Sticknadeln, Rundnadeln usw. usf. die aber nicht unbedingt in die Grundausstattung gehören.


Maschinennadeln orientieren sich ebenfalls an den zu nähenden Stoffen unterscheiden sich aber lediglich in der Dicke. Am häufigsten in Gebrauch dürften die so genannten Universalnadeln mit einer Stärke von 70 - 100 sein. Diese verwendet man für alle leichten, mittelfesten und festen nicht dehnbaren Stoffe.
Nadeln der Stärke 60 benutzt man für sehr feine Stoffe wie Seide oder Tüll.
Nadeln mit abgerundeter Spitze in der Stärke 70 - 100 verwendet man für Jersey, Strickstoffe und Stretchmaterialien.
Für den Anfang ist es aber ausreichend Universalnadeln (mindestens zwei eine in der Maschine und eine als Reserve) der Stärke 70 - 100 vorrätig zu haben.
Auch hier gibt es Spezialnadeln, die man aber nicht unbedingt vorrätig haben muss sondern eher bei Bedar kauft, beispielsweise für Jeans oder Leder.

Egal aber ob Näh- oder Maschinennadel: die Spitze muss einwandfrei sein um den Stoff nicht zu ruinieren oder im schlimmsten Fall eure Maschine kaputt zu machen. Nadeln verschleißen aber mit der Zeit, probiert also hin und wieder aus, ob eure Nadel noch gut ist. Nehmt dafür eine Feinstrumpfhose und stecht - ohne sie zu dehnen mit der Nadel durch. Bleibt die Nadel hängen oder zieht gar Fäden, wird es mal wieder Zeit für eine neue Nadel. Nur wenn die Nadel durch die Strumpfhose gleitet, wie sonst ein warmes Messer durch weiche Butter, dann kann sie noch weiter benutzt werden.

Neben den Nadeln zum Nähen braucht ihr zudem Stecknadeln. Ob kurz oder lang, ob mit Glas- oder Metallkopf ist völlig irrelevant - nur genug sollten es sein: etwa 50 Stück reichen für den Anfang.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Mein Haarschmuck zur Hochzeit

Ich weiß, ich habe bisher behauptet, dass ich einen Schleier will. Außerdem wollte ich diesen Schleier auch selbst machen. Genau das habe ich auch getan, er gelang mir auch richtig gut, nur: ich hab mir damit gar nicht gefallen. Mit dem Schleier auf dem Kopf war das irgendwie nicht mehr ich. Ich habe mich überhaupt nicht mehr wohl gefühlt. Also habe ich den Schleier kurzerhand wieder gestrichen und entsprechend umdisponiert - hin zu Haarschmuck. Schnell war mir auch klar, dass es ein Haarreif werden sollte und mindestens genauso schnell war mir auch klar, dass es das was ich will, vermutlich nirgendwo zu kaufen gibt, so dass ich meinen Haarreif mal eben selbst gemacht habe. Das schöne daran: es geht wirklich so "mal eben", nämlich schnell und einfach. (^.^)

Man nehme dazu einen schlichten Haarreifenrohling aus Metall - diese gibt es im Friseurbedarf oder aber Online - und dekoriere wie gewünscht.

Ich habe zu den Rosen gegriffen, die ich auch schon in Anstecksträußchen und Ringkissen verarbeitet habe. Diese habe ich zunächst um den Haarreif gewunden. Um die Drahtstängel zu kaschieren und um dem ganzen noch etwas den besonderen Brautlook zu geben, habe ich den Haarreif abschließend noch mit cremefarbenem Satinband umwickelt und die Enden auf der Innenseite mit Stoffkleber verklebt. Und fertig ist das gute Stück:

Dienstag, 17. Juni 2014

Balkonbepflanzung 2014 - Das steht im Juni an

Meine Pflanzen haben wieder Fortschritte gemacht, schaut mal:

Jetzt aber mal zur Manöverkritik im Detail:
Ende April/Anfang Mai hatte es bei uns nochmal Nachtfrost. Zwar lehnt mein Kräuterregal geschützt an der Wand und ich hatte es in den Frostnächten sogar abgedeckt, einiges hat aber dann doch die Grätsche gemacht, nämlich das was in den beiden Töpfchen links war und das was in dem Töpfchen war, das vor dem Engelchen auf dem Boden steht. Blöd nur, dass ich nicht mehr weiß was es war, weil ich mir nicht nur nicht gemerkt habe, was ich wo eingepflanzt habe, sondern schlimmer noch: auch noch heiter die Töpfchen umgestellt habe. Daher ein Merker für nächstes Jahr: ich kennzeichne künftig das Gepflanzte mit Schildchen... Richtig schön wird die Kapuzinerkresse direkt rechts neben dem Engelchen. Die wächst und gedeiht. (^.^) Rechts außen ist mein frisch ausgesäter Basilikum (siehe unten).



Mein Schnittsalat hat den Frost auch nicht überlebt, hier wusste ich aber zumindest was drin ist und habe jetzt nochmal nachgepflanzt (^.^) In den beiden Töpfchen links und rechts vom Salat lebt noch irgendwas. ich lasse mich überraschen, was es ist, wenn es ausgetrieben ist. (^.^)





Mein Rucola sieht irgendwie seltsam aus, oder? Er wächst auch total ungleichmäßig. Daher ein weiteres "Merke" für nächstes Jahr: Saatbänder und Saatscheiben sind scheiße, die Samen gehen total ungleichmäßig und auf Lücke auf. Die, die ich habe, brauche ich jetzt zwar noch auf, neue kaufe ich aber nicht mehr. So ein Nepp aber auch. Naja, auf jeden Fall wirds beim Rucola demnächst Zeit für die erste Ernte, vielleicht wächst er dann ja gleichmäßiger nach. Auf jeden Fall reicht die Beute gerade mal zum würzen, aber kaum für einen schönen Salat, noch nicht mal für einen Kleinen...




Am allerallerstolzesten bin ich diesen Monat aber auf meine Zucchini!!!! Seht ihr das????!!!! Die kriegen Knsopen!!!! Ganz viele sogar! Hui!!! Was freu ich mich schon auf die erste eigene Zucchini!





Aber jetzt zur Sache, für den Juni sagt mein schlaues Balkongärtnerinnenbuch ("Balkon- und Kübelpflanzen" aus dem GU-Verlag), dass ich nun...
...anfangen sollte meine Balkonpflanzen zu düngen. Zudem soll ich regelmäßig gießen und Verblühtes entfernen. Kletterpflanzen soll ich aufleiten und die Pflanzen ganz Allgemein von wegen Schädlinge und Krankheiten im Auge behalten. Eigentlich klar...
...sofern ich das möchte könnte ich jetzt automatische Bewässerung installieren - möchte ich aber nicht; nächstes Jahr vielleicht. (^.^)
...außerdem kann ich bei Bedarf noch Pflanzen nachkaufen, einen Miniteich bepflanzen und nun die Frühjahrskästen endgültig räumen. Pflanzen nachkaufen muss ich glaub ich nicht, einen Miniteich haben wir nicht, also noch nicht - schön find ich die ja schon und die Frühjahrskästen haben wir bereits geräumt, schließlich mussten unsere Sommerpflanzen ja irgendwo hin. (^.^)

Mein zweites schlaues Buch zu Gemüse auf dem Balkon (ebenfalls aus dem GU-Verlag) sagt, dass ich im Juni Basilikum aussäen kann. Dabei bin ich im Grunde wieder genauso vorgegangen wie im Beitrag zur Balkonbepflanzung im März beschrieben, mit einer klitzekleinen Änderung: Basilikum ist ein "Lichtkeimer" daher werden die Samen nicht mit Erde abgedeckt, sondern einfach oben aufgestreut und leicht angegossen.

Sonntag, 15. Juni 2014

Die Münchner Museen

Wie ihr ja wisst, lebe ich in München. Wie ihr vermutlich noch nicht wisst, aber durch die ein oder andere Nebenbeibemerkung schon erahnen könnt, gehöre ich zur kulturdurstigen Fraktion und gehe insbesondere enorm gerne in Museen und Ausstellungen. Da bin ich in München zugegebenermaßen schon am richtigen Fleck, immerhin gilt München als einer der bedeutendsten Museenstandorte im deutschsprachigen Raum. Das natürlich vor allem wegen der "Platzhirschen" dem deutschen Museum und den Pinakotheken. Allerdings bietet die Münchner Museumslandschaft noch deutlich mehr, als nur die großen und bekannten Museen, die vielleicht für den ein oder anderen viel interessanter sein könnten, als die Berühmtesten unter den Museen.

Daher habe ich mich entschlossen, für den geneigten Besucher Münchens aber auch für Münchner selbst, die Münchner Museen nach und nach für euch unter höchst subjektiven Kriterien vorzustellen. Subjektiv deshalb, weil ich sie natürlich unter dem Blick einer angehenden Historikerin sehe, aber eben auch unter dem Blick einer Vintagebegeisterten und Modeverrückten, deren Herz an den guten alten Zeiten von den 20ern bis zu den 60ern hängt. Lasst euch also überraschen (^.^)

Freitag, 13. Juni 2014

Der Grundkurs Nähen - Nähgarne

Nachdem wir uns nun schon über Stoffe und das erste Näherinnengeheimnis, nämlich Vlieseline, unterhalten haben, widmen wir uns heute einem weiteren wichtigen Nähutensil, nämlich Nähgarnen.

Kommen wir zunächst zu den Nähgarnen. Bei den Nähgarnen gibt es eine unendlich große Auswahl, die sich aber, ähnlich den Stoffen, zu Hauptgruppen zusammenfassen lassen. Bevor ich diese Gruppen vorstelle, möchte ich aber noch zwei absolut grundsätzliche Unterscheidungsmerkmale bei Nähgarnen nennen. Zum einen wäre hier die Lauflänge genannt. Gemeint ist dabei die Länge des Fadens auf der Spule in Metern. Zum Zweiten ist bei Nähgarnen eine Fadenstärkenummer angegeben. Der Faden ist dabei umso feiner, je höher die Fadenstärkennummer ist. Genau daran entscheidet es sich auch für welche Stoffe der jeweilige Faden geeignet ist und genau daran orientiert sich auch die Unterteilung der Nähgarne in fünf Hauptgruppen, die ich euch jetzt vorstelle:
  • Die wichtigste Gruppe dabei sind die sogenannten Allesnäher mit einer Fadenstärke No. 100. Wie der Name schon sagt, kann man mit den Allesnähern jeden beliebigen Stoff nähen und zwar sowohl mit der Maschine als auch per Hand. Die Allesnäher sind auf jeden Fall die Nähgarne, die euch im Rahmen eurer Nähkarriere am meisten begleiten werden. Bei den Allesnähern greife selbst ich, die sonst so gegen die Polytierchen wettert, zu Polyesternähgarn, da es sich leichter verarbeiten und vor allem beständiger ist als Allesnäher aus Baumwolle.
  • Der Allesnäher Extra stark No. 40 eignet sich insbesondere für Jeans, Leder, Lack, allgemein schwere Stoffe sowie für Nähte die besonders beansprucht werden.
  • Knopfloch- bzw. Zierstichgarn No. 30 eignet sich besonders für schwere Stoffe, wie dicke Jeansstoffe oder Segeltuch, zum Umsäumen von Knopflöchern mit der Hand aber auch für Zierstiche egal ob mit der Maschine oder per Hand. Zierstichgarn gibt es außerdem in weiteren Fadenstärken von No. 100 abwärts in den unterschiedlichsten Farben und Materialien.
  • Zwirn, meist als Sternzwirn erhältlich, ist ein Garn das sich vor allem für Reparaturarbeiten per Hand eignet.
  • Heftgarn wird euch besonders zu Beginn eurer Nähkarriere begleiten und euch auch über die Anfangsphase hinaus immer wieder gute Dienste leisten. Heftgarn ist das Gegenteil von reißfest und stabil. Genau deshalb nutzt man es um Nähstücke vor dem eigentlichen Zusammennähen an der Nähmaschine vorzuheften, sprich sie locker zusammenzunähen, weil man die Heftgarnnaht leicht wieder auftrennen kann. Mit Hefgarn wird zum einen die Naht fixiert und kann während des Nähens an der Maschine nicht verrutschen. Zum anderen können so noch kleinere Passformkurrekturen nachgearbeitet werden.
Feinere Nähgarne gibt es natürlich auch, diese verwendet man insbesondere für leichte Stoffe, aber auch für den Einsatz an Overlooknähmaschinen, damit die Nähte nicht auftragen.

Euren Nähfaden kauft ihr idealerweise zusammen mit dem Stoff den ihr nähen wollt, bzw. nehmt zumindest ein Stückchen Stoff zum Garnkauf mit. Wenn ihr euch unsicher mit der Farbe seid, nehmt euer Garn lieber eine Nuance dunkler als euer Stoff ist, das wirkt qualitativ hochwertiger, als wenn das Garn heller ist als euer Stoff.

Allgemein wichtig beim Kauf von Nähgarn ist die Qualität. Beim Schnäppchenfaden habt ihr nicht viel Freude und ruiniert euch im schlimmsten Fall euer ganzes Nähprojekt. Haltet euch hier wirklich an die bekannten Markenhersteller. Absolut empfehlen kann ich die Nähgarne von Gütermann. Auch wenn diese Garne zunächst etwas teurer sind, es lohnt sich auf jeden Fall. (^.^)

Mittwoch, 11. Juni 2014

Gebäck und Zierde für den Hochzeits-Sweettable - Die Testreihe: Teil 3

Ich habe mich einmal mehr an der weiteren Ausstattung unseres Sweet-Tables versucht. Dieses mal sind es Pralinchen zum gleich essen, die aber gleichzeitig Gastgeschenk zum selbst einpacken werden sollen.

Ich habe mich in der Vergangenheit nicht an Pralinen getraut, weil ich immer dachte, dass es wahnsinnig schwer wäre, selbst Pralinen zu machen. Aber: weit gefehlt - es geht total easy, ist allerdings zeitaufwendig. Wobei, auch das nicht, die Zubereitung an sich dauert nicht lang, die Wartezeiten dazwischen kosten halt Zeit. Allerdings kann man in der Zeit auch andere Dinge tun, es ist ja keine verlorene Zeit.

Das ist mein Erstlingswerk - weiße Mandelhäufchen, Eierlikörrosen und dunkle Schokohäubchen (^.^):

Drei Dinge muss ich bei der Endausführung aber noch ändern:
  • die Mandelhäufchen müssen kleiner werden - so sinds mehr Haufen
  • die Eierlikörrosen sollen noch rot werden, aber da weiß ich ja mittlerweile wie das geht. (^.^) Ich wollte aber erstmal ausprobieren, wie gut das mit dem Hohlkugeln gießen klappt (seeehr gut - direkt aufs erste Mal)
  • ich brauche noch ein paar mehr Pralinenformen, sonst zieht sich die Zubereitung für die Hochzeit ewig hin.
Und ach ja: das schöne an Pralinen, auch bei selbstgemachten, kühl und trocken verpackt - sprich in einer gut schließenden Plastikdose im Kühlschrank - halten sich Pralinen einige Wochen. Perfekt also zur Vorbereitung vor der Hochzeit. (^.^)

Montag, 9. Juni 2014

Rhabarber einkochen

Nachdem ich euch letztes Jahr bereits ein etwas aufwändigeres Rezept für Rhabarberkompott veröffentlicht habe, will ich mich in diesem Jahr Schlichterem zuwenden. Dem ganz normalem Einlegen von Rhabarber. So schmeckt der Rhabarber natürlich auch als Kompott, kann aber auch vielseitiger weiter verarbeitet werden, als das Kompott. Das schönste daran: es geht auch noch total leicht. (^.^)

Zutaten - für 2 Gläser à 500 ml:
650 g Spargel
50 g Zucker
500 ml Wasser

Zubereitung:
Die Gläser sterilisieren. Den Rhabarber schälen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Währenddessen Wasser und Zucker in einem kleinen Topf "klar kochen", d.h. kurz aufkochen und dann solange köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
Die Rhabarberstücke in die vorbereiteten Gläser füllen, mit dem Zuckerwasser auffüllen und die Gläser verschließen. Die Gläser in den großen Kochtopf setzen und so hoch mit Wasser füllen, dass die Gläser mindestens zur Hälfte im Wasser stehen. Das ganze jetzt auf 80° C erhitzen, diese Temperatur halten und den Rhabarber so 30 Minuten einkochen. Danach werden die Gläser aus dem Wasserbad genommen und kühlen, mit einem Tuch bedeckt, ab.

Eingekochter Rhabarber hält sich mindestens ein Jahr.

Freitag, 6. Juni 2014

Lili heiratet: in 3 Monaten: das steht jetzt an

Schon wieder ist ein Monat rum und es ist schon wieder Zeit euch die aktualisierte To Do-Liste zu zeigen. Gefühlt rast die Zeit mittlerweile!

Die kirchliche Trauung
Der Vorbereitungstermin mit unserem Traupfarrer ist, wie bereits letzten Monat gesagt, am 5. Juli. Ich werde selbstverständlich berichten.

Diesen Monat haben wir endlich unser Hochzeitsvorbereitungsseminar; Termin ist am 28. Juni, auch hierüber werde ich natürlich wie gewohnt berichten.

Mittlerweile haben wir auch das Angebot unseres Restaurants vorliegen, das wir in der vorliegenden Form auch angenommen haben. Die Sitzordnung steht mittlerweile ebenfalls. Wie ich schon erzählt habe, haben wir zwei lange Tafeln stehen. Eine der Tafeln wird dabei der Brauttisch, an dem wir als Hochzeitspaar sowie die engste Familie sitzen werden. Hier gibt es eine feste Sitzordnung mit Platzkarten. Wir sitzen dabei ganz klassisch traditionell: die Tischdame immer rechts vom Tischherren. Zudem reihen wir uns nach Verwandtschaftsgrad auf, sprich: unsere Eltern sitzen neben uns, dann folgen die Geschwister, sowie der Pfarrer - der als einziger Nichtverwandter mit am Brauttisch sitzt. Wir haben nur eine kleine Abweichung von der klassisch-traditionellen Sitzordnung: wir als Brautpaar sitzen nicht in der Mitte der Tafel. Das ist dem Umstand geschuldet, dass mein liebster nur einen Bruder nebst Schwägerin hat, ich aber einen Bruder und zwei Schwestern, jeweils mit Anhang, bzw. Schwager und Nichte habe, so dass es mit der Seitenverteilung eine latente Schieflage gibt. Wir hätten die Familien zwar gemischt setzen können, haben uns aber dagegen entschieden und rutschen so lieber etwas weiter nach links, haben aber vor uns trotzdem freie Sicht auf die Gesellschaft, weil wir unmittelbar vor uns vier Plätze unbesetzt lassen. An der zweiten Tafel, dem Gästetisch ist freie Platzwahl. Dann kann sich jeder mit dem zusammensetzen, mit dem er sich gerne zusammensetzen möchte.
Zur Tischdeko haben wir uns noch keine weiteren Gedanken gemacht. Das Restaurant deckt auf jeden Fall mit weißen Stofftischdecken und weißen Servietten sowie silbernen Kerzenleuchtern ein. Über die weitere Tischdeko mache ich mir jetzt im Juli Gedanken. Eilt ja noch nicht.

Unser vorläufiger Tagesplan steht, die Abstimmungstermine mit Band und Fotografin auch. Beim Organisten sollten wir uns nach Pfingsten - sprich: ab nächster Woche Dienstag nochmal melden. Bis dahin müssen wir uns überlegen, wie wir den musikalischen Rahmen nun konkret gestalten wollen. Bisher haben wir nach wie vor unsere ungefähren Vorstellungen haben wir bereits. Jetzt muss das ganze nur noch in eine sinnvolle Reihung.

Meine Backversuche nähern sich mit großen Schritten der Zielgeraden. Nur gut, dass ich so früh angefangen hatte, recht viel länger hätte es jetzt unterm Strich nämlich nicht mehr dauern dürfen, um fertig zu werden. Ich werde mir demnächst das "Zubehör" sprich Kuchenplatten, Etageren und dergleichen kaufen bzw. zusammenschnorren. und mich dann auch bald an die tatsächlichen Vorbereitungen machen.

Meine Garderobe ist so gut wie komplett. Mein Haarschmuck ist fertig - ich habe ja kürzlich berichtet und gezeigt. Zum Schultern bedecken für die Kirche habe ich leider noch nichts, hier bin ich noch auf der Suche und hoffe schwer, dass ich hier auch bald fündig werde. ich werde auf jeden Fall demnächst mit einer Arbeitskollegin die Einkaufsmeilen in Augsburg unsicher machen und dort hoffentlich etwas passendes finden, ein schönes, genauer: DAS PERFEKTE - Schnittmuster zum selbst nähen kann ich nämlich nirgendwo auftreiben. Eine Tasche habe ich auch noch nicht. Hier werde ich hoffentlich auch in Augsburg fündig. Im Zweifelsfalle mache ich nochmal die Vintage- und Second-Hand-Läden in München unsicher. Passende Ballerinas zum Tanzen bzw. sobald die Füße weh tun, habe ich auch noch nicht, auch hier werde ich mich demnächst intensiver umsehen müssen.
Dafür habe ich "das Darunter" mittlerweile bestellt. Und zwar von Gossard, die haben momentan eine wunderschöne Braut-Edition ihrer Retrolution-Kollektion. Einen Regenschirm habe ich in Aussicht, aus einem theaterfundus, ich schaue aber trotzdem noch weiter. Meinen Schmuck muss ich noch zusammenstellen, so ungefähr weiß ich aber, in welche Richtung es gehen wird. Immerhin legen wir wert auf eine klassisch-traditionelle Hochzeit und der klassische Brautschmuck schlechthin sind natürlich Perlen, "die Tränen der Braut", als Glückssymbol und aufgrund Farbgebung natürlich auch super passend zu jeder Brautgarderobe.

Mein Liebster hat seine Garderobe mittlerweile komplett, hier müssen wir nur nochmal aufbügeln.

Mit dem Einlaufen unserer Schuhe haben wir immer noch nicht angefangen. Nachdem wir mit den eingelaufenen Schuhen dann auch tanzen üben wollten, sollten wir das aber demnächst auch tun. Ich bin mir zwar mittlerweile sicher, dass ich mir zusätzlich auch flache Schuhe für die Feier kaufe, den Brauttanz würde ich aber trotzdem gerne in den hohen Schuhen tanzen, daher ist üben angesagt.

Nach Schühchen für meine Nichte müssen wir noch schauen und für das Schleifchen muss ich die kleine demnächst noch vermessen. gemacht ist es dann ja schnell. Mittlerweile ist es beschlossene Sache, dass die Kleine anstelle eines Blumenkranzes einen Haarreif bekommt, der entsteht passend zu meinem Gesteck.

Was bei der Kleidung noch fehlt, ist das Kleid für meine Kranzljungfrau. Hier wollen wir am kommenden Wochenende mal etwas die Lage sondieren und uns umschauen.

Unsere Ringe haben wir ausgesucht und bestellt. Jetzt müssen sie nur noch ankommen. Wir haben uns dabei für ganz schlichte Ringe aus Weiß- und Gelbgold entschieden. Das macht uns bei der weiteren Schmuckwahl auch in Zukunft flexibler. Obwohl wir beide mehr die Silber- bzw. Weißgoldtypen sind, trage zumindest ich auch hin und wieder gerne Gelbgold, das nicht mehr passen würde, hätten wir uns für die komplette Weißgoldvariante entschieden.

Weiterhin offen ist:
  • was die Hochzeitspapeterie betrifft, wissen wir jetzt was wir wollen. Nämlich Einladungen zur standesamtlichen Trauung, das allerdings im Postkartenformat, ein Kirchenheft für jeden Gast, Platzkarten für den Brauttisch, sowie eine Karte mit Speisen und Getränken, ebenfalls für jeden Gast. Außerdem brauchen wir noch Dankeskarten für nach der Hochzeit sowie individuell gestaltete Leporellos für Erinnungsfotos für unsere Gäste, die wir zusammen mit den Dankeskarten versenden möchten. Das schöne daran: ich bastle jeweils nur ein Muster vor, die Serienproduktion übernimmt meine zukünftige Schwiegermutter. (^.^)
  • mit unserem Kranzlpaar setzten wir uns an einem der kommenden Wochenenden zusammen und besprechen schon mal vor
  • Die Anstecksträußchen für unsere Gäste bastle ich heute Abend zusammen mit einer lieben Freundin.
Neu kommt diesen Monat hinzu:

  • theoretisch das Erstellen und Weitergeben der Geschenkelisten bzw. das Erstellen eines Hochzeitstisches. Wir haben unseren Hausrat aber zusammen und haben uns daher gegen Geschenke entschieden und dafür unsere Gäste direkt bei der Einladung um Geldgeschenke gebeten. In Bayern ist ein Geldgeschenk auch das übliche, traditionelle Hochzeitsgeschenk (das so genannte "Weisert"). Für die Gäste außerhalb Bayerns haben wir es, wie gesagt, nochmal extra auf die Einladungskarten gedruckt (und nein, sowas ist nicht unhöflich, sondern erleichtert es beiden Seiten: die eine Seite muss sich nicht den Kopf zerbrechen und fieberhaft durch Geschäfte rennen und die andere Seite muss sich nicht für Dinge bedanken, die im dümmsten Fall nicht gefallen oder nicht gebraucht werden). Und apropos Hochzeitsgeschenke: das absolut geschmackloseste Geschenk anlässlich einer Hochzeit ist die leider obligatorische Klopapierollentorte - kennt ihr die? Gefühlt ist es mittlerweile schon fast eine neue Tradition dass auf einer Hochzeit mindestens einer mit einem "kreativen" Stapel Klopapier ankommt. Und nachdem ich wirklich keine Lust habe, dass bei unserer Hochzeitsfeier ein Berg Klopapier dauerpräsent ist, habe ich unser Restaurant bereits angewiesen, dass sie ein solches Ding postwendend verschwinden lassen.

Die standesamtliche Trauung
Die Kleidung für die standesamtliche Trauung haben wir komplett. Ich hatte ja noch letzten Monat große Töne gespuckt, dass ich mir meine Riegelhaube selbst machen würde, weil es eine schöne für vernünftiges Geld leider nicht zu kaufen gäbe, habe aber nun doch noch eine kleine Manufaktur gefunden, die Riegelhauben zu einem wirklich anständigen Preis herstellt - das sogar auf Kundenwunsch: die beiden Damen von Die Münchner Haube. (^.^) Und: ich habe mir doch noch eine Tasche gekauft, eine ganz Vintage-Petit-Point-Tasche, wie sie klassischerweise zur Altmünchner Tracht getragen wird.

Auch zur Musik für die standesamtliche Trauung haben wir inzwischen eine Entscheidung getroffen. Es werden zwei Musikstücke laufen, die uns beiden wichtig sind. Je eines zu Beginn und eines am Ende. Welche es sein werden, verrate ich jetzt aber noch nicht. (^.^)

Unseren Termin zur weiteren Abstimmung mit der Standesbeamtin haben wir am 12. Juni, danach können wir dann auch im Restaurant reservieren. Wie der Abstimmungstermin war, erzähle ich euch natürlich noch. (^.^)

Der Polterabend der nun eine Feier mit den Kollegen werden soll
Wir wollen unsere Kollegen am Abend der standesamtlichen Feier zu einem kleinen Umtrunk einladen. Hier müssen wir noch die Einladungen schreiben, das machen wir sehr formlos per E-Mail und in der netten Kneipe um die Ecke reservieren.

Die Gästelisten
Status quo - stehen.

Die Flitterwochen
Wirkliche "Wochen" werden es bei uns wohl nicht, nach unserer Hochzeit möchten wir aber auf jeden Fall einige Tage verreisen um zu flittern und uns zu erholen. Daher sollten wir uns bald Gedanken machen, wo es hingehen soll. Mein Schatz will Wasser, am allerliebsten Meer und ich will einfach nur Erholung und ausspannen und idealerweise Wellness. Unseren Urlaub für die Flitterwochen haben wir bereits beantragt, die Reise selbst haben wir noch nicht gebucht. Allerdings arbeite ich in einem Bereich, in dem man Expedientenvergünstigungen erhält, so dass es reicht, wenn wir erst jetzt anfangen uns umzusehen. Woran wir in dem Zusammenhang aber auf jeden Fall noch denken sollten, ist mein neuer Personalausweis bzw. Reisepass, nachdem ich ja den Namen meines zukünftigen Gatten annehme. Hier muss ich mich noch beim Standesamt erkundigen, wie das nun genau funktioniert. Außerdem müssten wir noch erfragen, wie das mit den weiteren Reiseunterlagen funktioniert, sprich: welcher Name drauf stehen sollte.

Das Hochzeitsgefährt
eigentlich wollten wir ja kein Brautauto... Jetzt haben wir aber doch eins (^.^) Nachdem mein Schatz so lieb ist und für mich einen Trachtenjanker anzieht, damit ich meine Altmünchner Tracht zur standesamtlichen Trauung tragen kann, habe ich kurzerhand ein Trabbi-Cabrio (und zwar ein Original, kein nachträglicher Umbau) als Hochzeitsauto gebucht und schenke ihm das mehr oder weniger (^.^). Ich war ehrlich gesagt ziemlich überrascht, wie günstig sowas ist. Uns kostet das Auto einschließlich Endreinigung und Versicherung für 2,5 Tage lediglich 270,- €. Also auf den beiden Hochzeitsmessen auf denen wir waren, gab es da schon deutlich andere Hausnummern. Da konnte man für das Hochzeitsauto nochmal locker eine 0 anhängen... Gemietet haben wir unser Auto bei der Oldie-Garage in Anzing bei München. Die haben natürlich noch ganz viele andere tolle Oldies, für vergleichbar günstige Preise auf dem Hof stehen. Allerdings gibts für den Preis nur das Auto, keinen Chauffeur. Aber auch das konnten wir klären: unser Kranzlpaar wird uns fahren. (^.^)

Außerdem haben wir für einen teil unserer Gäste einen Bus organisiert, der sie gebündelt und sicher zur Feier bringt und sie wieder nach Hause fährt, weil sie sich nicht mehr selbst fahren trauen, bzw. auch bereits gesundheitlich etwas beeinträchtigt sind und dann doch zu weit weg wohnen, um ein Taxi zu nehmen. Der Bus kostet uns für den kompletten Transfer einschließlich Fahrer 420,- €, was ich ebenfalls noch sehr ok finde.

Neben dem bereits genannten steht außerdem noch folgendes im Juni an:
  • ggf. den vorläufigen Kosten- und Budgetplan anpassen
  • rausfinden an welchen übrigen rechtlichen Kram  (Namensänderung, Ehevertrag, Testament, Patientenverfügung, ...) wir so denken müssen und was wir dafür brauchen
  • Dann: welche Deko "brauchen" wir noch? Was kann und will ich davon selbst machen?
  • weiterhin Musikstücke sammeln, die laufen sollen
  • wir müssen weiter tanzen üben
Immer noch so viel zu tun... Puuuuh, aber wir schaffen das, wir sind nach wie vor supermegagut im Zeitplan (^.^) Ich halte euch natürlich auch weiterhin auf dem Laufenden. (^.^)

Donnerstag, 5. Juni 2014

Häkeln für Anfänger - Fertigstellen unseres ersten Projekts (einschließlich Spannen, Vernähen und Kettmasche): ein Topflappen

Ich hoffe, ich habe euch genug Zeit gelassen und ihr seid mit eurem Topflappen mittlerweile soweit, dass wir weiterarbeiten können. (^.^)

Euer erster Griff geht jetzt zur Schere: schneidet euren Lauffaden ab und zieht die letzte Schlaufe einfach nach oben durch: so leicht kettet man beim Häkeln ab.

Jetzt müssen wir unseren "Rohtopflappen" erstmal aufspannen. Dafür nehmt ihr Stecknadeln und steckt das Häkelstück unter leichter Spannung auf einer geraden Oberfläche auf. ich benutze hierfür mein Bügelbrett. Das Häkelstück wird dann noch feucht gesprüht und auf der höchstmöglichen Bügelstufe (siehe Wollbanderole) angebügelt. Es bleibt zum Trocknen weiter aufgesteckt.
Das macht man zum einen, um das Häkelstück in Form zu spannen und zum anderen um die Häkelarbeit flexibler zu bekommen, so dass die folgenden Arbeitsschritte leichter von der Hand gehen. Zudem werdet ihr im Laufe eurer Häkelkarriere noch auch Muster stoßen, die erst nach dem Aufspannen voll zur Geltung kommen, weil sie sich frisch gehäklet zusammenziehen, bzw. sich der Rand einrollt.Sofern ihr ein Strukturmuster häkelt, solltet ihr natürlich nicht bügeln, da ihr sonst die Struktur wieder plättet. Für unseren Topflappen können wir jetzt aber getrost zum Bügeleisen greifen.


Als nächstes werden Anfangs- und Endfaden vernäht. Vernäht wird grundsätzlich immer am Rand und zwar durch aufnehmen einzelner Fäden und durchziehen des zu vernähenden Fadens mit Hilfe einer stumpfen Nadel. Es reicht, wenn ihr den Faden über etwa 5 cm vernäht. Zum Abschneiden des Fadenrestes zieht ihr das Häkelstück etwas zusammen, schneidet den Faden ab und zieht den gerafften Rand wieder glatt - fertig.


Unser Häkelstück ist jetzt zwar jetzt schon ganz schick, aber immer noch ziemlich weit entfernt von einem Topflappen. Daher wird jetzt noch eine Randbordüre gehäkelt. Dafür umhäkeln wir jetzt den gesamten Topflappen rundrum mit festen Maschen. Stecht dazu einfach in der obersten Reihe in die äußerste rechte Masche ein, zieht den Lauffaden zu einer Masche durch, holt den Lauffaden und zieht ihn durch die Masche auf der Nadel. So ist der Faden gesichert. jetzt häkelt einfach rundherum feste Maschen. Damit ihr jeweils "um die Ecke" kommt, häkelt in die äußerste Masche insgesamt drei feste Maschen in ein Einstichloch.
Sobald ihr einmal rum seid, müsst ihr die Runde schließen, so dass die Bordüre geschlossen ist und eben kein Loch hat. Dafür häkelt ihr die letzte und die erste Masche der Runde mit einer Kettmasche zusammen. Sprich: die letzte Masche habt ihr auf der Nadel, in die erste Masche habt ihr ganz zu anfang gehäkelt. In diese stecht ihr jetzt ganz normal ein und zieht die Kettmasche durch. Um euch zu zeigen, wie Kettmaschen gehen, habe ich wieder ein kleines Video gedreht:

Man sticht also durch die Masche, holt den Lauffaden und zieht ihn direkt durch die Masche auf der Nadel.

Jetzt aber weiter mit unserem Projekt: Die Runde ist nun also geschlossen. Damit ihr gleichmäßig hoch häkelt, macht ihr jetzt eine Luftmasche und stecht nochmal in die erste Masche ein um jetzt wieder feste Maschen zu häkeln. In der vierten Runde häkeln wir noch den Aufhänger. Dafür häkelt ihr jetzt nur eine feste Masche in die Eckmasche und macht dann soviele Luftmaschen wie ihr für den Aufhänger braucht. Nachdem ich sehr breite Küchenhaken habe, häkle ich einen 15 cm langen Aufhänger (33 Maschen). Messt einfach aus, wie viel ihr braucht. Habt ihr genug Luftmaschen stecht ihr wieder in eure Eckmasche ein und häkelt noch eine zweite feste Masche hinein. Schließt die Runde ganz normal. In der fünften und letzten Runde wird auch der Aufhänger mit festen Maschen umhäkelt, so dass er schön stabil ist. Schließt auch die fünfte Runde ganz normal. Nach der Kettmasche kettet ihr ab (ihr erinnert euch: Lauffaden abschneiden und einfach durchziehen). Jetzt spannt und dämpft ihr den Topflappen nochmal und vernäht die Fäden. Fertig ist euer erstes selbstgehäkeltes Stück:
Wir ihr sehen könnt, ergibt sich alleine durch das Häkeln von festen Maschen in Runden statt mit Wenden bereits ein anderes Muster. (^.^)
Demnächst geht es weiter mit Projekt 2... Wieder ein Topflappen... Aber daran lernt man einfach am besten und Topflappen kann man schließlich nie genug haben. (^.^) (keine Sorge, wir machen im Häkelkurs nur die beiden)

Dienstag, 3. Juni 2014

Das Forsthaus St. Hubertus im Ebersberger Forst

So meine Lieben, so nach und nach möchte ich euch nun das Rahmenprogramm meiner Hochzeit näher vorstellen und in diesem Zusammenhang möchte ich euch als erstes zeigen, wo wir unsere standesamtliche Trauung feiern: im Forsthaus St. Hubertus im Ebersberger Forst.

Das Forsthaus St. Hubertus ist ein historisches Forsthaus aus den 1880er Jahren, das von der jeweiligen Försterfamilie im Ebersberger Forst bis in die 1950er Jahre bewohnt wurde. Heute ist es eine wunderschöne Ausflugsgaststätte der gehobenen Klasse mitten im Münchner Naherholungsgebiet des Ebersberger Forst.

Neben einem urig-bayerischen Selbstbedienungsbiergarten für die Ausflügler und Kurzentschlossenen, mit Bier der lokalen Privatbrauerei Schweiger, bayrischen Brotzeiten, Biergartenklassikern und Steckerlfisch, sowie echter bayerischer Volksmusik (also keine Musikantenstadel-Volksverblödung) an Sonntagen, bietet das Forsthaus St. Hubertus auch ein wunderschönes Restaurant mit etwa 100 Sitzplätzen sowie einen Wirtsgarten mit nochmals ca. 50 Sitzplätzen. Gerade an Wochenenden empfiehlt es sich daher zu reservieren, wenn man einen der wenigen Plätze im Restaurant oder im Wirtsgarten ergattern möchte. Die Küche des Forsthaus St. Hubertus ist dabei gutbürgerlich in einem gehobenen Sinne, nämlich mit Produkten aus der Region, viel Bio, wunderbar kombiniert und abgeschmeckt aber ohne groß Chi-Chi und selbstverständlich mit frischem Wild aus dem Ebersberger Forst. Das ganze kann man dann in wunderschön und viel Liebe zum Detail renovierten und dekorierten Räumen genießen. Während die beiden Räume im Erdgeschoss für 15 bzw. 25 Personen sowie die Schänke mit Stammtisch klassisch alpenländisch mit viel natürlichem Holz und rustikaler Dekoration ausgestattet sind, ist das Obergeschoss, das für etwa 40 Personen Platz bietet, mit hellem Holz und Deko im Shabby Chic ausgestattet und wirkt fast schon wie eine Puppenstube, so wunderschön und filigran wirkt alles.

Die Öffnungszeiten:
Do bis Sa ab 17:30 Uhr
So 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr (warme Küche: 11:30 Uhr - 16:00 Uhr)
sowie bei Feiern auf Anfrage
Die Öffnungszeiten an den einzelnen Feiertagen findet ihr aktuell auf der Homepage (siehe Link oben).

Die Anreise:
Sowohl ab Anzing als auch ab Ebersberg über unbefestigte Forstwege - entweder mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Mit Radl oder a Pedes kommt man natürlich von so ungefähr überall im Ebersberger Forst zum Forsthaus St. Hubertus (die Wanderwege sind gut ausgeschildert). für das Navi die Adresse:
St. Hubertus 1, 85560 Ebersberg - solle es euer Navi so nicht finden, dann: Purfinger Haupt Geräumt, 85661 Eglhartinger Forst.
Außerdem auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der S 4 nach Ebersberg oder der S 2 nach Markt Schwaben und von dort aus weiter mit dem Bus 446 bis zur Haltestelle Forst St. Hubertus. Von dort ist es noch ein kurzes Stück zu Fuß.

Sonntag, 1. Juni 2014

Häkeln für Anfänger - unser erstes Projekt (einschließlich Maschenzahl berechnen und Auftrennen): ein Topflappen

Heute starten wir mit unserem ersten Häkelprojekt. Und wie sollte das anders sein, ist es ein wahrer Häkeleinsteiger-Klassiker: Topflappen. (^.^) Solltet ihr gerade keine Topflappen brauchen, oder euch gehäkelte Topflappen einfach nicht gefallen: macht trotzdem zu Übungszwecken mit. Der Materialverbrauch hält sich absolut in Grenzen.

Ich häkle mit "Mille Fili" von Wolle Rödel und einer 3,5er Häkelnadel. Ihr könnt aber einfach irgendeine Wolle nehmen, die euch gefällt, wichtig ist nur, dass die Wolle aus Baumwolle ist, damit tut ihr euch für den Anfang am leichtesten.

So gehts:
38 Maschen anschlagen - das heißt für erfahrene Häkler: 1 Anschlagsmasche, 37 Luftmaschen und - bei unserem Projekt - 1 Wendeluftmasche; der Anschlag zählt als erste Masche, erforderliche Wendeluftmaschen werden nicht beim Anschlag mit angegeben.

Die 38 Maschen Anschlag entsprechen bei der Mille Fili einer Breite von 17 cm. Solltet ihr eine andere Wolle nehmen, müsst ihr natürlich umrechnen. Dafür reicht es, wenn ihr einen Blick auf die Wollbanderole werft - auf den letzten Zentimeter genau muss es bei Topflappen noch nicht gehen. Dort findet ihr eine Angabe, wieviele Maschen ihr für 10 cm anschlagen müsst (bei der Mille Fili sind es 22 Maschen). Das rechnet ihr mittels Dreisatz für 17 cm um. Für die Mille Fili wäre die Formel damit:

Jetzt häkelt ihr feste Maschen bis wir auch 17 cm in der Höhe erreicht haben. Dafür müsst ihr nicht unbedingt Reihen mitzählen (falls ihr doch wollt: bei der Mille Fili sind es 51 Reihen; falls ihr umrechnen müsst: nehmt die obige Formel und ersetzt nur die Maschenzahl durch die auf der Banderole angegebene Reihenzahl für 10 cm). Um zu testen, ob das Häkelstück quadratisch ist, müsst ihr es einfach nur diagonal falten. Liegen alle Ecken aufeinander, seid ihr so weit.

Achtet darauf, dass ihr möglichst gleichmäßig und ordentlich häkelt und lasst euch Zeit. Das Häkeln geht euch bald in Fleisch und Blut über, dann werdet ihr ganz automatisch schneller. und: nicht verzweifeln! Gerade die erste Reihe feste Maschen, die man in die Luftmaschenreihe setzt, ist die schwierigste. Je mehr ihr übt, desto leichter fällt es euch bald.

Nachdem das erfahrungsgemäß am Anfang durchaus wichtig ist: so trennt man beim Häkeln auf, solltet ihr mal einen Fehler im Häkelstück haben:

Ganz einfach die Nadel rausziehen und am Lauffaden ziehen. Sobald ihr genug aufgetrennt habt, die Häkelnadel wieder durch die Masche fädeln und ganz normal weiterhäkeln.

Sooo, das wars fürs erste: häkelt erstmal euer 17 cm x 17 cm Quadrat. Bald zeige ich euch, wie wir damit dann weiterarbeiten bis hin zum fertigen Topflappen. Ein bisschen Zeit lasse ich euch dazu aber, ich will euch gleich am Anfang nicht schon überfordern.

Viel Erfolg und vor allem viel Spaß dabei. Wenn ihr Fragen habt: fragen (^.^)