Montag, 31. März 2014

Ostereier dekorieren

Auch dieses Jahr habe ich wieder fleißig Ostereier für den osterstrauß bemalt und auch dieses Jahr wieder in zwei Designs, wobei ich selbstverständlich auch hier meiner Liebe zu vergangenen Zeiten treu geblieben bin. Eines bleibt aber weiterhin modern: ich bemale Plastikeier, ich bin zu tollpatischig für echte ausgeblasene Eier, alleine dieses jahr hätte ich beim Aufhängen schon drei der insgesamt 12 neuen Eier zerdeppert. Das wäre mir auf dauer schlicht zu frustrierend - daher der Griff zum Plastik. Falls sich jemand von euch an ausgeblasene Eier traut: die Anwendung funtioniert genauso wie hier für die Plastikeier beschrieben. Solltet ihr Eier, die später noch gegessen werden sollen, mit den Techniken hier verzieren wollen: lasst es, die verwendeten Materialien eigenen sich nicht für Lebensmittel.

Zunächst habe ich Tupfeneier gemalt. Hierfür werden die Eier in zwei Schichten mit Acrylfarbe grundiert (meine sind klassisch bordeauxrot), um dann mit einem sehr feinen Pinsel und wieder Acrylfarbe (bei mir in weiß) kleine Tupfen in unterschiedlichen Mustern aufzumalen. Danach kommen nur noch Metallösenaufhänger dran, durch die ein Satinband durchgefädelt wird - und ab damit an den Osterstrauß (die Anleitung für die anderen Eier findet ihr hier):
Das zweite Eierdesign nennt sich im original "Lavendeleier", weil die Eier hierfür Omas alter Anleitung zufolge zunächst in einem pastelligen violett grundiert werden, um sie dann mit Tapetenkleister einzustreichen und sie in getrockneten Lavendelblüten zu wenden bzw. zu bekleben und zu verzieren. Danach wurden die Eier noch beliebig mit Bändern und Borten verziert. Nachdem ich allerdings keine violetten Eier wollte und ich auch nicht vor hatte extra Tapetenkleister anzurühren, um dann den Großteil davon wegzuwerfen, habe ich Omas Anleitung kurzerhand abgewandelt und modernisiert:
Ich habe meine Plastikeier zunächst mit zwei Schichten Acrylfarbe (in weiß) grundiert, mit Serviettenkleber bestrichen und Streudekoblumen aus Papier aufgeklebt. Nach dem ersten Antrocknen kam noch eine zweite Schicht Serviettenkleber drüber. Nach dem kompletten Durchtrocken habe ich wieder wie Oma gearbeitet und die Eier mit Borten verziert. Danach kommen wieder die Metallösenaufhänger dran, durch die ein Satinband durchgefädelt wird - und ab damit an den Osterstrauß (die Anleitung für die anderen Eier findet ihr hier):

Samstag, 29. März 2014

Der Hochzeitstortentest - die Zweite

So erfirschend und leicht die erste Runde meines Hochzeitstortentests war, so mächtig wird Runde zwei: heute widme ich mich den Schokoladentorten (^.^) Zunächst gibt es wieder den optischen Test im Rahmen des Einfrierversuchsprogrammes (zwecks Geschmackstest habe ich die Torten vor dem Einfrieren wieder in Stücke geteilt):

Schokosahne-Torte:

Sachertorte:
Als einzige Torte im Test, habe ich die Sachertrote nicht eingefroren. Das schlicht und ergreifend deshalb, weil eine Sachertorte 1 Woche lang durchziehen muss und das bekomme ich zur Hochzeit dann auch so hin.

Prinzregententorte:

Schokoladentorte:

Baumkuchentorte:

Mousse-au-Chocolat Torte:

Rolotorte:

Tiramisu-Quark-Torte:

Vanilletorte:

Grillage-Torte:

 Die Sieger des Geschmackstests - und damit eine Runde weiter - sind (ein Tusch bitte):
  • Prinzregententorte
  • Tiramisu-Quark-Torte
  • Vanilletorte
Die Rezepte liefere ich noch nach. Bei Wünschen bezüglich Reihenfolge: Bescheid sagen (^.^)

Freitag, 28. März 2014

Locken und Wellen für Vintage-Frisuren

Nach den Grundlagen zu den Pin-Curls als Methode der Wahl für Frisuren der 30er bis 50er und der Übersicht zu den einzelnen Frisurenelementen, möchte ich mich im letzten teil meiner Serie dem Thema Locken und Wellen widmen.

Abgesehen von einem kleinen Abstecher in den 20ern, wurde im gesamten Zeitschnitt der 20er bis 60er das Haar nicht glatt getragen. Zu den einzelnen Frisurenelementen wurden die Längen gelockt oder gewellt getragen. Auch die Basis für Hochsteckfrisuren waren immer Locken oder Wellen. Selbst wer sein Haar einfach nur offen tragen will, sprich, keine weiteren Frisurenelemente kombinieren möchte, braucht für den Vintage-Look Locken oder Wellen. Allerdings eben nicht einfach "irgendwie" Locken oder Wellen, sondern eben ganz bestimmte, die den Look ausmachen.

Um diese Locken und Wellen zu legen, gibt es verschiedene grundlegende Methoden, die euch euch die nächsten Wochen noch zeigen möchte. Dann seid ihr eigentlich soweit aus dem Repertoire zu schöpfen und eure eigenen individuellen Frisuren zu kombinieren und nachzufrisieren. Trotzdem zeige ich euch außerhalb der Wochenserie - es sollten ja erstmal nur Grundlagen sein - noch einige Frisuren, die ich so aus dem Grundlagenrepertoire zusammenbastle. (^.^)

Donnerstag, 27. März 2014

Konservieren im Kälteschlaf - die Grundlagen

Ja, ihr lest richtig, ich konserviere auch im Kälteschlaf - ich habe es nur bisher nicht erwähnt (^.^). Immerhin gab es in meinem Lieblingszeitschnitt auch bereits Kühl- und Gefrierschränke. (^.^) Und auch wenn einfrieren nicht meine Lieblingsmethode zum Konservieren von Lebensmitteln ist, so nutze ich es dennoch regelmäßig. Ich friere dabei die unterschiedlichsten Dinge ein. Zunächst Dinge die immer im Haus sein sollten, wie Brot, aber auch frische Kräuter, vorbereitete und fertige Gerichte, Reste, Lebensmittel, die für einen Paarhaushalt einfach zu viel sind zum auf einmal Essen und so weiter und so fort. Außerdem nutze ich unseren Gefrierschrank zum Zubereiten von Lebensmitteln... nämlich EIS, PARFAIT, SORBET,... Yummy (^.^)

Hier und heute gibt es erstmal einiges an Grundsätzlichem zum Einfrieren, auf die Details gehe ich an anderer Stelle noch ein. Darauf solltet ihr achten:
  • Zu viel Luft beim Gefriergut trocknet es aus, daher wählt Gefrierdosen in der passenden Größe, aus Gefrierbeuteln drückt vorher gründlich die Luft raus (wer es ganz genau haben will, kauft sich ein Vakuumiergerät)
  • Beschriftet euer Gefriergut mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum
  • Friert in Ein- bzw. Zwei-Portionengrößen ein. Einmal aufgetaut, müsst ihr es essen oder - wenn ihr das nicht schafft - wegwerfen.
  • Bei vielen Dingen macht es außerdem Sinn sie einzeln vorzufrieren, bevor sie in Gefrierdosen oder Beutel verpackt werden. So zum Beispiel Beeren, so zermatschen sie nicht so arg, oder aber Brotscheiben, die ihr einzeln entnehmen wollt. Hierfür legt ihr euer Gefriergut erstmal einzeln auf ein Backblech, eine Platte oder dergleichen und lasst es je nach Größe einige Stunden bzw. über Nacht vorfrieren, bevor ihr es umfüllt.
  • Kräuter schnipple ich immer klein, Fülle sie in den Eiswürfelbehälter, gebe in die Vertiefungen jeweils noch einen Schluck Wasser, lasse sie einfrieren und fülle sie dann in eine Gefrierdose um. So habe ich portionsfertige Kärutermischungen die ich beim Kochen ganz einfach zugeben kann.
Fehlt noch das Thema Haltbarkeit:
Die schlechte Nachricht: Eingefrorenes hält nicht so lange wie man meint... Bei Lebensmitteln im Gefrierschrank ist nach spätestens 6 Monaten Schluss, dann geht es spätestens los, dass sich Struktur und Konsistenz verändern. Schlimmer noch bei fetthaltigen Speisen, aber auch bei fetten Fleischsorten wie Kotelett, Hackfleisch, Gans oder Ente: hier fängt das Fett bereits nach 3 Monaten an zu ranzeln. Daher: überlegt euch wirklich wie viel ihr einfrieren wollt und was ihr in der jeweiligen Zeit auch aufessen könnt.

Dienstag, 25. März 2014

Soooo altmodisch und soooo schön - Häkelquadrate

Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit bis mich auch das Häkelfieber packt - jetzt ist es passiert: Lili häkelt jetzt auch Häkelquadrate - zu neudeutsch Granny Squares. Nachdem es mir selbst immer etwas schwer fällt Häkel-, Strick- oder Stickschriften zu lesen: schlicht weil ich ewig brauche um mir die Zeichen zu merken und sich die Zeichen der einzelnen Handarbeitsarten so ähneln, dass ich sie auch noch dauernd verwechsle, mache ich es euch mir und euch leicht und übersetze Häkelschrift und Abkürzungsbeschreibung für dieses schlichte Häkelquadratmuster einfach mal in vernünftiges Deutsch (^.^)

In der Farbgestaltung ist man natürlich frei, ihr könnt so oft und so selten die Farbe wechseln, wie ihr lustig sein. Es muss noch nicht mal zwingend die absolut gleiche Wolle sein, man kann so auch super Reste verarbeiten. Man muss noch nicht mal volle Quadratrunden in der gleichen Farbe durchhäkeln. Nachdem Granny Squares von innen nach außen gearbeitet werden, muss man sich auch nicht all zu große Gedanken bzgl. Komposition und Farbverlauf machen - das ergibt sich. Genauso wie sich die Größe eurer Häkelquadrate ergibt, das geht frei Gusto.

So gehts:
  1. Die Anfangsmasche anschlagen;
  2. 5 Luftmaschen häkeln;
  3. In die erste Luftmasche einstechen und die Luftmaschenkette mit einer Kettmasche zum Ring schließen.
  4. Drei Luftmaschen häkeln;
  5. Zwei einfache Stäbchen durch die Mitte des Luftmaschenrings häkeln;
  6. Zwei Luftmaschen häkeln;
  7. Drei einfache Stäbchen durch die Mitte des Luftmaschenrings häkeln;
  8. Zwei Luftmaschen häkeln;
  9. Drei einfache Stäbchen durch die Mitte des Luftmaschenrings häkeln;
  10. Zwei Luftmaschen häkeln;
  11. Drei einfache Stäbchen durch die Mitte des Luftmaschenrings häkeln;
  12. Mit einer Kettmasche in die oberste der drei anfänglichen Luftmaschen die Runde schließen;
  13. Zwei weitere Kettmaschen setzen, so dass der Arbeitsfadenam ersten Luftmaschenbogen liegt.
Fertig ist auch schon das innere Quadrat - auch wenn es noch nicht soooo eckig ausschaut, das wird noch, wenn euer Häkelquadrat größer wird. Und fertig ist im Grunde auch schon der Mustersatz. Der wäre nämlich:
  1. Drei Luftmaschen und zwei einfache Stäbchen in die Schlaufe des darunter liegenden Eckstäbchens häkeln.
  2. Zwei Luftmaschen häkeln
  3. Drei Stäbchen häckeln
  4. eine Luftmasche häkeln
  5. drei Stäbchen häkeln
  6. ... Schritt vier und fünf solange wiederholen, bis man am Ende einer Reihe ist. Um um die Ecke zu kommen zwei Luftmaschen häkeln, dann wieder drei Stäbchen, eine Luftmasche, drei Stäbchen, eine Luftmasche bis zur nächsten Ecke.
  7. Seid ihr einmal rum, sprich, ihr habt in den vorletzten Luftmaschenbogen der letzten Reihe drei Stäbchen gesetzt (der letzte Luftmaschenbogen ist ja gleichzeitig der erste der ersten Reihe gewesen und damit schon mit Stäbchen vollgehäkelt); folgt wieder eine Luftmasche, dann schließt ihr die Runde mit einer Kettmasche in die oberste der drei Anfangsluftmaschen der Runde, häkelt zwei weitere Kettmaschen, bis euer Arbeitsfaden wieder an der richtigen Stelle liegt und es geht wieder von vorne los - siehe Punkt 1.
Falls ihr jetzt Lust haben solltet, aber nicht (mehr) so wirklich häkeln könnt: ich kann euch beruhigen da kommt man schnell wieder rein. Die nächsten Tage und Wochen setze ich auch einige Häkeltutorials rein und fange dabei nochmal bei den absoluten Basics an. So dass, ihr, wenn ihr wollt, direkt mithäkeln könnt. (^.^)

Sonntag, 23. März 2014

Das Kaffee, Espresso & Barista in Neuhausen

Heute möchte ich euch ein zauberhaftes Café mit Vintagecharme in Neuhausen vorstellen: das Kaffee, Espresso & Barista. Eigentlich ist das Café gar kein richtiges Café, es ist nämlich auch ein Geschäft für hochwertige Kaffeemaschinen (richtige Kaffeemaschinen, kein Vollautomaten-Kapsel-Pad-Gedöns) und bietet außerdem Barista-Kurse an. Die Einrichtung ist überwiegend im Stil der 50er Jahre gehalten, und wird durch etliche Originale noch aufgewertet. Klar, wer beim Profi Kaffee trinkt, bekommt vernünftigen Kaffee, aber auch die Kuchen, Törtchen, Pralinchen und Gebäckteilchen sind ein wahres Gedicht.

Freitag, 21. März 2014

Bangs - The Full Wave Bangs

Auch für die Full Wave Bangs sind meine Haare zu lang. Dieses Haarstyling funktioniert nur in Haaren mit der richtigen Länge, bei den Full Wave Bangs sollte die  Ponypartie eine Länge zwischen 14 und 19 cm haben.  Recht viel länger geht nicht, da sich die Anzahl der Pin-Curls kaum reduzieren lässt; insgesamt müssen 12 Pin Curls gelegt werden. so werden aber meine zu langen Haare zu kraus, so dass sie sich nicht mehr legen lassen.


Nachdem die Frisur aber ebenfalls ein 40er Jahre Klassiker ist, will ich euch zumindest das Legeschema nicht vorenthalten - Zeichnungen nach "40s Hairstyles" von Daniela Turudich:

Mittwoch, 19. März 2014

Lilis kleine Malstunde Teil 8 - Konturieren und Kaschieren

Nachdem die Grundierung aufgetragen ist, geht es damit weiter die kleinen Unzulänglichkeiten abzudecken und zudem das Gesicht vorzukonturieren. Sprich: die Gesichtspartien, die optisch hervortreten sollen bzw. nicht so tief erscheinen sollen durch helleren Concealer hervorzuheben. Kurzum, für den Schritt braucht es zwei unterschiedliche Concealer: der zum Abdecken braucht hohe Deckkraft, der zum Konturieren braucht leichte Deckkraft (sonst wird es zu maskenmäßig).

Wie Abdecken funktioniert dürfte den meisten wohl geläufig sein - trotzdem fasse ich nochmal kurz zusammen. (^.^) Nachdem Concealer mit hoher Deckkraft sehr cremig sind, nehme ich für empfindliche oder großflächigere Partien wie die Partie unter den Augen meinen Zeigefinger, nehme etwas Concealer auf und klopfe den Concealer sanft ein. Bei kleineren Partien, sprich bei Pickelchen oder einzelnen geplatzten Äderchen hilft ein feiner etwas festerer Schminkpinsel beim genauen Auftragen und Verblenden. Apropos Verblenden: die Farbe des Concealers zum Abdecken sollte idealerweise mit eurem Hautton verschmelzen. Wie man diese Farbe findet, habe ich euch in Teil 2 der Malschule zusammengefasst.

Konturieren ist ein Thema, das für viele Frauen nicht stattfindet - so zumindest mein Eindruck. Ihr kennt vielleicht diese im Internet kursierenden Bilder von Frauen die ungeschminkt eher unterdurchschnittlich aussehen und geschminkt einfach WOW sind. Das kriegt man nicht mit einem tollen Augen- oder Lippen-Make-up hin, das passiert einzig und allein mit Konturieren und Schattieren (zum Schattieren komme ich im nächsten Beitrag). Damit wir uns nun nicht falsch verstehen: es geht nicht darum, dass ihr euch künftig so schminken sollt, dass man euch ungeschminkt nicht mehr erkennt. Ganz im Gegenteil - ich persönlich bin ein Freund größtmöglicher Natürlichkeit. Aber gerade deshalb plädiere ich für das Konturieren. Frauen die nicht konturieren neigen nämlich dazu, sich viel zu viel Grundierung und Puder ins Gesicht zu klatschen, in der Hoffnung damit das zu erreichen, was man eigentlich mit dem Konturieren erreicht: Vorzüge hervorheben und Unzulänglichkeiten kaschieren. Ohne Kontur wirkt das Gesicht aber flächig-einförmig-unnatürlich; schlicht: man sieht geschminkt (um jetzt nicht abgespachtelt zu sagen) aus. Daher ein eindeutiges JA zur Kontur von mir.

Auch für jene Damen unter euch, die wie ich vergangenen Zeiten nachhängen ist Kontur wichtig, um den richtigen Vintage-Look hinzubekommen, schließlich soll ja auch das Make-up zum Zeitgefühl passen und das klappt meistens nicht alleine mit Lidstrich und Lippenstift.

So aber jetzt zur Umsetzung (^.^) Ich hatte ja schon erwähnt, dass für das Konturieren ein leicht deckender Concealer völlig ausreichend ist. Ich benutze hierfür einen Flüssigconcealer weil der sich leichter auftragen und verblenden lässt. Der Concealer sollte idealerweise einen halben bis einen Ton heller sein, als euer Make-up. Den Concealer tupft ihr auf den Gesichtspartien auf, die hervortreten sollen und verblendet ihn durch sanftes Einklopfen mit den Fingern (Pinsel geht natürlich auch). Bei einem fliehenden Kinn tupft ihr den Concealer aiso auf die Kinnspitze, bei Pausbacken auf die Wangenknochen bei Zornesfalten auf die Zornesfalten (ein weiterer Vorteil des Concealers: er setzt sich nicht so leicht in Falten ab, wie eine zu dicke Make-up- und Puderschicht) und so weiter.
Übertreibt es aber auch nicht mit dem Konturieren, beschränkt euch auf die Dinge die ihr wirklich optimiert haben möchtet, sonst sind wir wieder bei dem Punkt "ungeschminkt erkennt euch niemand mehr".

Nachdem Konturieren, wenn man das erste mal davon hört, nur schwer vorstellbar ist, zeige ich euch noch Bilder dazu (^.^)
Sieht anders aus, nicht? Tja, was habe ich wohl gemacht? (^.^) Ich verrate es euch: Augenringe und das geplatzte Äderchen auf der Nasenspitze abgedeckt. Konturiert habe ich die Nasolabialfalte und - um meine heißgeliebten 50er Jahre Augenbrauen hinzbekommen - den höchsten Punkt unter den Augenbrauen und die gerade Kontur über den Aiugenbrauen von der Nasenwurzel bis zum höchsten Punkt der Braue. Mehr nicht. Erstaunlich wie viel das bisschen Concealer ausmacht, nicht wahr?

Montag, 17. März 2014

Balkonbepflanzung 2014 - Das steht im März an

Auch diesen Monat habe ich wieder einen Blick in mein schlaues Balkongärtnerinnenbuch ("Balkon- und Kübelpflanzen" aus dem GU-Verlag) geworfen und nachgelesen, was es im März zu tun gibt. Da steht nun,...
...dass ich gekaufte Frühlingsblüher einpflanzen kann. Nachdem mein liebster aber letztes Jahr im Herbst bereits Tulpenzwiebeln in unsere Balkonkästen gepflanzt hat, fällt hier eine dezidierte Frühlingsbepflanzung für mich angehende Balkongärtnerin aus.
...dass ich Kübelpflanzen aus dem Winterlager jetzt wärmer stellen könnte und sie auf Schädlinge überprüfen soll. Außerdem können jetzt letzte Kübelpflanzen beschnitten und umgetopft werden. Obst- und Ziergehölze können jetzt eingetopft werden. Überwinternde Kübelpflanzen habe ich nun noch nicht und über Obst- und Ziergehölze für den Balkon habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Für einen blutigen Anfänger wie mich ist das auch noch eine Nummer zu groß. Daher lasse ich das diese Saison noch. Erstmal abwarten, wie ich mit meiner geplanten Sommerbepflanzung so klar komme. (^.^)

Mein zweites schlaues Buch zu Gemüse auf dem Balkon (ebenfalls aus dem GU-Verlag) sagt, dass ich Ende März im Freien Rucola aussäen darf und empfiehlt hier für die Anfänger den Griff zum Saatband bzw. zur Saatscheibe. Ich soll beim Kauf der Samen außerdem darauf achten, dass ich eine eben solche frühe Sorte kaufe. Auch die ersten Kräuter dürfen jetzt, im März, ausgesät werden. Nämlich Dill, Petersilie und Schnittlauch.

So hab ich das gemacht (im Grunde so, wie das auch in meinem schlauen Buch steht):

Man nehme:



Aussaaterde
passenden Dünger (ich habe zu Düngestäbchen gegriffen - die sind leichter zu dosieren)
saubere Pflanzbehälter
Samen






Den Pflanzbehälter zu 4/5 mit Pflanzerde füllen, Düngestäbchen rein (so viele wie auf der Packung angegeben), Saatscheibe drauf und alles mit Erde bedecken.






Dann die Töpfchen an ihren Platz stellen - idealerweise noch etwas geschützt - und ordentlich gießen; fertig:
Jetzt müssen wir nur noch abwarten, ob das auch was wird... (^.^) Ich berichte natürlich (^.^)

Samstag, 15. März 2014

Der Hochzeitstortentest - die Erste

Im ersten Teil meines Hochzeitstortentests widme ich mich der erfrischenden und eher leichten Tortensparte, aus der wir dann unsere Favoriten wählen. Hier zunächst der optische Test im Rahmen des Einfrierversuchsprogrammes (zwecks Geschmackstest habe ich die Torten vor dem Einfrieren gleich noch in Stücke geteilt):

Aus der Untersparte "Frischkäse":
Frischkäsetorte mit Beeren:
Frischkäse-Pfirsich-Torte:

Aus der Untersparte "Quark":
Beerentorte mit Quarkcreme:

Hier passt leider die Optik nicht, die Torte ist total verwässert. Auch der Tortenguss sieht komisch runzelig aus.




Beeren-Quarkcreme-Torte:
Man siehts auf dem Foto zwar nicht, aber auch hier scheitert es an der Optik: der Tortenguss ist komisch runzelig. Scheinbar passt die Kombination Quark + Tortenguss + Einfrieren nicht so recht zusammen.


Mangotorte:
Käsesahnetorte mit Mango:


Ok., ohne Worte; komplett auseinandergepflanscht (^.^)




Schneewittchentorte:
Mascarpone Torte:
Cornflakes-Kirsch-Torte mit Quarkcreme:

Aus der Untersparte "Joghurt":
Beerentorte mit Joghurtcreme:


Leider ein optischer Totalausfall. Trotz genauem Einhalten der Rezeptvorgaben und einer ganzen Nacht im Tortenring im Kühlschrank, zerfällt das Ding unmittelbar nach Entfernen des Tortenrings. Nachdem ich kaum die Zeit habe, jetzt noch das Rezept anzupassen, damit die Torte was wird: ausgeschieden.





Kirschtorte mit Joghurtcreme:
Anm.: in den Tortenguss wird normalerweise ein Muster gezogen, das habe ich mir gespart, deshalb sieht die Oberseite so komisch aus (^.^)
Die Sieger des Geschmackstests - und damit eine Runde weiter - sind (ein Tusch bitte!):

  • Die Frischkäse-Pfirsich-Torte
  • Die Cornflakes-Kirschtorte mit Quarkcreme
  • Die Kirschtorte mit Joghurtcreme
Selbstverständlich liefere ich die Rezepte noch nach. Sollte jemand Wünsche bezüglich Reihenfolge haben: einfach Bescheid sagen. (^.^)

Freitag, 14. März 2014

Bangs - The Half-Wave Bangs


Ihr ahnt es vermutlich schon - auch für die Half Wave Bangs stoßen wir an die Grenzen meiner Haare. Dieses Haarstyling funktioniert nur in Haaren mit der richtigen Länge, bei den Half Wave Bangs sollte die  Ponypartie eine Länge zwischen 10 und 15 cm haben.  Recht viel länger geht nicht, da sich die Anzahl der Pin-Curls kaum reduzieren lässt; insgesamt müssen 12 Pin Curls gelegt werden. so werden aber meine zu langen Haare zu kraus, so dass sie sich nicht mehr legen lassen.

Nachdem die Frisur aber ebenfalls ein 40er Jahre Klassiker ist, will ich euch zumindest das Legeschema nicht vorenthalten - Zeichnungen nach "40s Hairstyles" von Daniela Turudich:



Donnerstag, 13. März 2014

Lilis kleine Malstunde Teil 7 - Die Grundierung

Mit der Grundierung fangen auch schon die Probleme an. Weniger beim Auftragen sondern vielmehr beim Kauf der richtigen Grundierung. Dabei kommt es weniger auf die Pflegeeigenschaften an (immerhin habt ihr ja eure Tagescreme schon aufgetragen, das reicht an Pflege) auch nicht unbedingt was irgendwelche Zusatzeigenschaften wie "besonders haltbar" oder "mattierend" betrifft - das kriegt man auch anders hin. Worauf es ankommt sind Farbton und Textur.
Zur Bestimmung des passenden Farbtons, werft erstmal einen Blick in den Spiegel, wenn ihr ungeschminkt seid. Hat eure Haut eher einen kühlen, roséfarbenen Unterton? Oder vielleicht mehr einen warmen, goldenen Unterton? Orientiert euch am Grundton eurer Haut, wenn ihr eure Grundierung auswählt. Wählt eure Grundierung nicht zu dunkel - und zwar aus zwei Gründen: Make-up-Ränder schauen scheiße aus (nein, das lässt sich sicher nicht ausblenden) und eine dunkle Grundierung lässt frau auf die ungesunde Art und Weise vorzeitig gealtert wirken. Der Farbton der idealen Grundierung nimmt den Farbton eures Untertons auf und ist einen klitzekleinen Zacken heller, als euer Hautton. Wer im Sommer viel in der Sonne bräunt, greift besser dann zu einer dunkleren, bzw. im Winter eben zu einer helleren Grundierung, als einen Ganzjahresfarbton zu verwenden. Das würde nur ganzjährig komisch aussehen.

Die Textur muss so sein, dass die Grundierung quasi mit eurer Haut verschmilzt. Sie darf auf keinen Fall einen Film bilden, sich in Poren und Fältchen absetzen oder irgendwie "angemalt" wirken. Bei der Textur gibt es aber (entgegen der Werbung) keine ultimativ passende Lösung für alle Hauttypen, vielmehr hängt es sehr von eurer Haut, aber auch von der verwendeten Hautpflege ab, welche Grundierung die für euch passende Textur hat. Hier hilft nur ausprobieren.

Geht ungeschminkt zum Ausprobieren in Drogerie oder Parfümerie. Packt euch zu Hause noch einen Taschenspiegel und feuchte Abschminktücher mit ein. Am besten zum Testen eignet sich die Haut auf den Wangenknochen. Tragt von den Grundierungen, die ihr testen wollt und deren Farbton ihr für passend haltet, jeweils einen schmalen Streifen auf die Wangen auf, wartet 10 Minuten, geht raus und werft einen Blick in euren Taschenspiegel. Welche Grundierung sieht man gar nicht mehr? Die ist es! Man sieht jede der Grundierungen irgendwie? Dann ist es keine davon. Da hilf nur weitersuchen.

Aber Mädels, ich kann euch beruhigen. Es muss nicht immer Grundierung sein. Sofern ihr keine größeren Hautprobleme habt, die stärkeres Abdecken brauchen, also sowas wie starke Akne, Couperose, Narben oder dergleichen kann man als Alternative zur Grundierung auch zu Leichterem greifen. Ich nehme als "Grundierung" eine BB Cream, alternativ gehen natürlich auch CC-Creams, getönte Tagescremes, auf jeden Fall aber irgendwas "farbiges" als Basis für das weitere Make-up (nicht umsonst heißt es "Grundierung"). Anderenfalls würde euer Gesicht seltsam unfertig aussehen. "Nur Puder", ohne dass man das sehen würde, funktioniert nicht. Man sieht es, weil es fleckig wird. Ist es nicht mehr fleckig, sieht man es, weil ihr euer Gesicht so dermaßen abgepudert habt. Echt jetzt, es fällt auf.

Aber kommen wir nun zum Auftragen:
Solange ihr euch nur selbst schminkt, bleibt es euch überlassen, ob ihr zum Schminken eure Finger oder einen Pinsel, eine Quaste oder ein Schwämmchen nehmt. (Solltet ihr euch jedoch professionell schminken lassen und der Schminkende will euch mit seinen Fingern ins Gesicht packen: steht auf, geht...)
Wer wie de Profis lieber zum Grundierungspinsel, zur Quaste oder zum Schwämmchen greift, sollte hier nicht geizen. Gerade qualitativ minderwertige Produkte schlucken mehr von eurer Grundierung als ihr damit eingearbeitet bekommt und das kann mit der Zeit durchaus ins Geld gehen. Zum Auftragen gebt ihr etwas von eurer Grundierung auf Pinsel/Quaste/Schwämmchen und streicht sie (nicht reiben) sanft und dünn auf euer Gesicht. Egal welches Auftrageinstrument ihr benutzt: nach der Verwendung unbedingt sofort sauber machen und zwar im Minimum unter fließendem Wasser auswaschen, noch besser: anschließend noch mit Pinseldesinfektion behandeln. Alles andere wäre eine Brutstätte für großstämmige Bakterienkulturen und die zukünftige Quelle zahlreicher Hautprobleme.
Ich selbst bin ein Fingerauftrager, weil es sowohl einfacher als auch schneller und hygienischer ist. (^.^) Dafür zunächst die Hände waschen und einfach einen kleinen Klacks Grundierung auf die Fingerspitzen, etwas zwischen den Händen verteilen und gleichmäßig auf dem gesamten Gesicht (auch Lippen, Augenlider, Ohransätze und der Übergang vom Kiefer zum Hals) verteilen. Fertig (^.^)

Dienstag, 11. März 2014

Saisonales Obst und Gemüse im März

Die Durststrecke ist fast überstanden und der Frühling in Sicht, bald wird die Auswahl wieder bunter. Produkte, deren Hauptsaison gerade losgeht sind grün, Produkte deren Hauptsaison endet rot markiert. Außerdem verlinke ich nach und nach Rezepte zu den einzelnen Produkten.

Regionales Obst gibt es im März leider noch nicht - weder frisch noch als Lagerware.

Exotisches Obst
  • Ananas
  • Bananen
  • Grapefruit
  • Kiwi
  • Limetten
  • Mango
  • Orange
  • Papaya
  • Zitronen

Salat
  • Chicorée
  • Feldsalat

regionales Gemüse
  • Lauch
  • Rosenkohl
  • Spinat

Pilze gibt es im März leider noch nicht - weder frisch noch als Lagerware.

Sonntag, 9. März 2014

Unsere Osterkerze 2014

Jaja, ich habe dieses Jahr eine Osterkerze gestaltet. Das aber weniger wegen Ostern, sondern mehr deshalb, weil ich unsere Hochzeitskerze selbst gestalten will. Die Oserkerze ist der "Ausprobieren-Testlauf" dazu. Denentsprechend sieht sie auch aus (^.^) Ich zeige sie euch trotzdem - schließlich schreibe ich hier keinen Bastel- sondern einen Lifestyleblog, da darf man auch mal die Testläufe zeigen und über seine Überlegungen berichten. (^.^)

Ich habe schon mal Kerzen dekoriert, sowas absolut Neues ist es also nicht für mich. Die letzte Kerze die ich dekoriert habe war allerdings meine Kerze zur Erstkommunion - es ist also schon richtig lange her. Gleich mal vorweg genommen: ich hatte die Arbeit mit den Wachsdekorplatten leichter in Erinnerung als sie ist. Das gewünschte Motiv wird dabei leicht auf die Wachsplatte durchgedrückt (durch Nachzeichnen der Konturen) und dann mit einer spitzen Nadel "ausgeschnitten", indem man die durchgedrückte Kontur durch die zimmerwarme Wachsplatte drückt. Das Motiv wird dann vom Trägerpapier abgenommen, auf die gewünschte Stelle der Kerze gelegt und leicht angedrückt. Das geht eigentlich ganz gut, nur kleinere oder feinere Motive kann man damit nicht formen. Insbesondere Buchstaben und Zahlen funktionieren nicht wirklich ("irgendwie" gehts schon, "irgendwie" will ich aber nicht für unsere Hochzeitskerze). Hier werde ich also eher zum Schablonieren oder Stempeln greifen (es gibt spezielle Kerzenmalfarbe, die das möglich macht). Fertig geformtes Wachsplattendekor kommt ebenfalls in die engere Auswahl, da die Wachsplatten zum Aufbringen ganz gut funktionieren. Außerdem ziehe ich es in Erwägung 3-D-Elemente zu gießen. Es gibt nämlich kleine Gussformen unter anderem für Kerzenwachs - das ist auch noch einen Versuch wert.

Was hingegen richtig gut geht ist Serviettentechnik für Kerzen. Dazu gibt es speziellen Kerzenkleber der flammenhemmend ist, so dass man nicht Gefahr läuft die komplette Bude abzufackeln. Allerdings macht der Serviettenkleber das Motiv pastellig-matt, weil er leider nicht klar auftrocknet, sondern einen milchigen Film hinterlässt. Wenn man das weiß, kann man es aber bei der Motivwahl direkt mit berücksichtigen. Gegen das Matte gibt es Kerzenfirnis, das der dekoriereten Kerze wieder ihren natürlichen wachsigen Look gibt. Die Serviettentechnik habe ich direkt in der Königsdisziplin, nämlich mit einem Glanzbild ausprobiert. Es hält Bombe und legt sich super um die Kerze.

Damit meine Testkerze nicht ganz so stümperhaft wirkt, habe ich noch schnell eine Kerzenmanschette gebastelt. Dafür habe ich aus Filzplatten in drei verschiedenen Farben kleine Kreise ausgeschnitten und sie abwechselnd mit kleinen Dekoperlen auf einen Wollfaden aufgefädelt. Das kaschiert das "bemüht aber nicht gekonnt" der Kerze etwas. (^.^)

Freitag, 7. März 2014

Bangs - The Forward Roll Bangs

Heute zeige ich euch, wie man schlichte Bangs legt. Und: ich mag mich mit Bangs nicht, ich mache das heute extra und nur für euch. (^.^) Wie bereits erwähnt, wird die Ponypartie im Karree abgeteilt und in Pin-Curls gelegt. Die Ponypartie wird dann in drei Reihen abgeteilt, die in stehende Pin Curls nach hinten gewickelt werden. Üblicherweise legt man dafür insgesamt zwölf Pin Curls, also vier Pin Curls in einer Reihe.

Damit ihr nicht genauso Erfahrungslernen müsst wie ich: die ideale Haarlänge in der Ponypartie für Forward Roll Bangs mit der klassischen Anzahl von 12 Pin Curls liegt bei etwa 12 bis 15 cm (etwa Nasenspitze bis ein bis zwei Finger breit darüber hinaus). Eure Haare sollten in der Ponypartie jedoch mindestens 10 cm lang sein (etwa bis zur Mitte des Nasenrückens), damit die Roll was wird. Länger geht auch, allerdings müsst ihr dann die Anzahl der Pin Curls auch kleiner werden lassen, damit eure Haare nicht zu fluffig und damit nicht mehr legbar werden. Recht viel länger als 30 cm in der Ponypartie - also etwa bis zum Kinn - sollten eure Haare aber nicht sein, wenn ihr euch eine Reverse Roll legen möchtet.

Jetzt gehts aber wirklich ans machen:
Haare waschen und lufttrocknen lassen bis sie nur noch leicht feucht sind, bzw die Haare leicht anfeuchten.

Die Ponypartie in einem Viereck abteilen, die übrigen Haare zur Seite stecken. Gleichmäßig große Strähnen abteilen, mit Festiger einsprühen und zu stehend nach hinten gewickelten Pin Curls legen. Arbeitet dabei von hinten nach vorne hin zur Stirn. Bei der Ideallänge von 12 bis 15 cm in der Ponypartie legt ihr insgesamt 12 Pincurls mit je 4 Pin Curls in drei Reihen. (Ja ihr lest richtig: gelegt wird genauso wie bei der Reverse Roll)

Die Haare komplett durchtrocknen lassen - am besten über Nacht.

Die Pin Curls vorsichtig lösen und erstmal nicht erschrecken: wenn das, was ihr jetzt auf dem Kopf hat, wie das Nest eines psychedelisch entrückten Vogels, dann ist es genau richtig. (^.^) Bürstet jetzt euer Haar nach vorne Richtung Gesicht über euren Handrücken aus, bis es sich quasi freiwillig zu einer Roll eindrehen mag (keine Sorge, das geht ganz schnell).

Folgt nun genau dieser Rolle und wickelt sie hoch bis zur Stirn. Falls ihr sehr dünnes Haar habt müsst ihr eure Forward Roll Bangs vor dem Einrollen am Ansatz noch etwas toupieren, damit sie genug Stand haben und auch entsprechend hält.  Mit Bobby Pins feststecken. Nehmt so viele dass ihr euch sicher fühlt, übertreibts aber nicht, bei mir reichen normalerweise 3 - 4 (auf den Bildern unten trage ich übrigens 0 Bobby Pins). Und bitte meine Damen: Bobby Pins sollen die Haare unsichtbar in Form halten. Eine Dame der 20er, 30er, 40er, 50er oder 60er hätte niemals freiwillig das Haus verlassen, wenn sie gewusst hätte, dass man ihre Haarnadeln sieht. Und: das sieht auch heute noch sch... aus. Das nur mal am Rande.
So, das Ding hält. Glaubt ihr nicht? Probierts aus und drückt eure Bangs mal platt. Pling, da sind se wieder (^.^) Der reinste Schachtelteufel, oder? (^.^)
Abstehende Härchen lassen sich mit Pomade glätten. Wer mag oder wer viel tanzen will oder sich sonstwie hoher Luftfeuchtigkeit aussetzt, gibt noch Haarspray drüber. Fertig!

Neben den klassischen  Forward Roll Bangs wie ihr sie hier auf dem Foto seht, könnt ihr die Bangs auch leicht seitlich ziehen (sieht gerade mit Seitenscheitel gut aus und steht mir auch besser als die klassische Variante) und wahlweise auch eine Seite der Bangs größer ziehen als die andere.

Donnerstag, 6. März 2014

Lili heiratet: in 6 Monaten: das steht jetzt an

Und schon wieder ist einer der Hochzeitsplanungsbeiträge  fällig. Diesen Monat kamen wir wieder etwas sichtbarer voran. (^.^)

Die kirchliche Trauung
Mit unserem Gemeindepfarrer haben wir kurz gesprochen. Er klärt die Terminschiene zu unseren Hochzeitsvorbereitungen mit unserem Traupfarrer ab und wir sollen uns im April nochmal melden.

Wir haben uns für das Hochzeitvorbereitungsseminar entschieden. Dazu haben wir uns auch schon für den 12. April angemeldet. Wie es war und was es bringt, erzähle ich euch dann natürlich noch.

Auch die Pfarrgemeinde, in der wir uns trauen lassen möchten hat sich gemeldet. es ist soweit alles in Ordnung, alles was sie von uns brauchen liegt ihnen vor.

Unsere Vorstellungen zum Essen und den Getränken stehen so weit. Wir hätten gerne nach der kirchlichen Trauung Sektempfang mit Canapées, im Anschluss Kaffee und Kuchen, dann ein Dreigängebuffet zum Abendessen. Bzgl. Getränken ist grundsätzlich alles frei, allerdings möchten wir Weine und harte Spirituosen auswählen, die auf unsere Kasse ausgeschenkt werden. Einen Abstimmungstermin mit dem Restaurant haben wir für den April vereinbart - mal schauen, was die dazu sagen.

Unser vorläufiger Tagesplan steht ebenfalls soweit, die Abstimmungstermine mit Band und Fotografin auch. Nur den Organisten haben wir noch nicht erreicht, der ist aber auch nur eine Stunde pro Woche erreichbar, was es für uns etwas schwierig macht uns genau in der Stunde freizuschaufeln um dort anzurufen. Welche Lieder wir gerne während des Traugottesdienstes hätten, wissen wir aber auch noch nicht so 100%ig. Da müssen wir jetzt allerdings endlich mal in die Puschen kommen.

Die Einladungen zur Trauung sind hart am fertig werden (ja, ich bastle mal wieder selbst) und gehen noch im März raus. Ihr bekommt dazu natürlich wieder einen extra Beitrag mit Anleitung. (^.^) Auch die knappe Übersicht zur Mode der 50er ist inhaltlich fertig, muss aber noch ein bisschen aufgehübscht und dann gedruckt werden.

Auch meine Backversuche laufen fleißig weiter, allerdings stöhnt mein armes Männchen, dass er bald nicht mehr in seinen Hochzeitsanzug passt, wenn ich weiter soviel backe (^.^)

Weiterhin offen ist:
  • sobald wir unser erstes Gespräch mit dem Restaurant hatten, müssen wir uns auch Gedanken um Tischdeko, Sitzordnung und dergleichen machen
  • wir müssen uns überlegen, welche weitere Hochzeitspapeterie wir haben wollen (also Programmhefte, Platzkarten usw. usf.)
  • Wir müssen außerdem unsere Garderobe zusammenstellen; 
  • ein Kleidchen für unsere kleine Ringkissenträgerin: das hat aber noch etwas Zeit, wer weiß, welche Größe sie bis September braucht
  • ein Kleid für meine Kranzljungfrau einkaufen - das mach ich mit ihr zusammen
  • mit unserem Kranzlpaar müssen wir uns demnächst sowieso näher absprechen
  • Das Ringkissen will genäht werden
  • die Hochzeitskerze will gestaltet werden, hier will ich aber erstmal an einer Osterkerze üben (^.^)

Die standesamtliche Trauung
Das Aufgebot beim Standesamt in München haben wir gestern bestellt. Gezahlt haben wir nun insgesamt 60,- €. Die Unterlagen sind bereits auf dem Weg zu unserem Traustandesamt. Die melden sich dann bei uns, sobald sie soweit sind, dass wir den genaueren Ablauf besprechen können

Noch offen ist:
  • die Kleiderfrage: hier wollte ich ja die Sommerkollektionen abwarten, die ist zwar jetzt raus, wirklich gefunden habe ich bisher nichts (ich habe aber auch nur oberflächlich geschaut). Im Zweifelsfalle nähe ich selbst (^.^)
  • auch für das Standesamt darf man sich musikalische Untermalung wünschen; dazu müssen wir uns auch noch Gedanken machen
  • Sobald wir unseren Termin fix haben, müssen wir noch im Restaurant zum Essen reservieren. Wo es hingeht wissen wir bereits (^.^)

Der Polterabend
Wir tendieren weiter zu ja (^.^) ... Entschieden haben wir aber noch nichts... Ja ich weiß, wir sollten aber schön langsam mal...

Die Gästelisten
Status quo - stehen.

Neben dem bereits genannten steht außerdem noch folgendes im März an:
  • ggf. den vorläufigen Kosten- und Budgetplan anpassen
  • rausfinden an welchen übrigen rechtlichen Kram  (Namensänderung, Ehevertrag, Testament, Patientenverfügung, ...) wir so denken müssen und was wir dafür brauchen
  • Dann: welche Deko "brauchen" wir? Was kann und will ich davon selbst machen?
  • weiterhin Musikstücke sammeln, die laufen sollen
  • wir müssen weiter tanzen üben
  • wir brauchen schön langsam mal eine feste Choreographie für unseren Brauttanz, die wir dann noch entsprechend einüben können
  • Wie kommen wir zum Standesamt und von dort aus weiter?
  • wie kommen wir zur Trauung und von dort aus wieder zurück?
Zudem sind immer noch Kleiderfragen offen:
  • der Polterabend - eher der Jeans-Lässig-Look
  • zur standesamtlichen Trauung - ich liebäugle mit einem 40er Jahre Style
  • und zur Hochzeit - 50er, aber sowas von 50er (^.^)
  • was zieht unser Kranzlpaar und unser Brautmädchen an?
  • geben wir an die Gäste einen Dress-Code raus, oder nicht?
Entspannt bin ich immer noch, was die Hochzeit betrifft, ich hoffe allerdings, dass wir im März noch ein paar mehr Haken setzen können.

Mittwoch, 5. März 2014

Lili häkelt

Nachdem mein Blog mittlerweile seit einem Jahr besteht, gibt es aus diesem Anlass auch in diesem Jahr wieder eine neue Rubrik: "Lili häkelt", denn ja, auch das mache ich, sehr gerne sogar. Es gibt nichts Entspannenderes als es sich am Abend bequem zu machen, einen schönen Film einzulegen, ein Hörbuch oder Musik zu hören, sich einfach nur zu unterhalten und... dazu zu häkeln. (^.^) Das Ganze hat natürlich noch den positiven Nebeneffekt, dass man dabei noch schönes und nützliches schafft, in meinem Falle natürlich wieder mit dem Augenmerk auf vergangene Zeiten. Ich habe eine Unmenge an wunderschöner Häkelanleitungen aus den ersten sechs Jahrzehnten des letzen Jahrhunderts, von denen ich bereits einige nachgearbeitet habe und sicherlich auch noch einige mehr nacharbeiten werde. Daran lasse ich euch natürlich gerne teilhaben. Außerdem habe ich vor, die ein oder andere Anleitung auch ganz ohne nacharbeiten meinerseits zur Verfügung zu stellen, da bei vielem nach und nach der Urheberschutz abläuft. (^.^)


Und damit auch wirklich jeder die Chance hat, mit- und nachzuarbeiten, starte ich demnächst mit einem kleinen Kurs, bei de ihr die Grundlagen des Häkelns erlernen könnt, denn auch diese Fertigkeit ist heute leider nicht mehr selbstverständlich, aber - versprochen - mit etwas Übung wirklich nicht schwer. (^.^)

Montag, 3. März 2014

Lilis kleine Malstunde Teil 6 - Primer

Primer sind eigentlich aus dem Profimakeup-Bereich irgendwann mal - noch gar nicht so lang her - in den Endverbrauchermarkt rübergeschwappt. Primer dienen dazu die Haut, je nach Hautproblem und Beschaffenheit, zu ebnen, Rötungen auszugleichen, Poren kleiner zu zaubern und so weiter und so fort.

Bliebe noch die Gretchenfrage: was ist denn der passende Primer? Die Antwort: kommt ganz drauf an - nämlich auf euer Hautproblem, das ihr kaschieren wollt. Üblicherweise gibt es Primer gegen Rötungen/unreine Haut (meist grünlich), mattierende Primer für ölige Haut, ausgleichende Primer bei Fältchen oder großen Poren, Primer, die einfach nur Glow geben, für die Haut ohne sichtbare Probleme sowie leicht rosa getönte Primer für ungesund blasse, sprich fahle, Haut. Wer von euch auf Vintage steht, möchte vermutlich dieses fast schon typische Leuchten der Leinwandgrößen der Zeit erreichen: das schafft ihr mit violettem Primer. Die Damen der Zeit erzeugten diesen Effekt mit ebenfalls violettem, aber nicht ganz so gesunden Veilchenpuder. (^.^)

So wird Primer aufgetragen:
Einen kleinen, etwa erbsengroßen Klecks des passenden Primers gleichmäßig im Gesicht verteilen, entweder mit den Fingern (so mache ich das), wahlweise aber auch mit einem Foundation-Pinsel oder einem Grundierungsschwamm und leicht einmassieren.

Braucht man wirklich Primer? Um ehrlich zu sein: eigentlich nicht. Eure Grundierung hält mit Primer zwar deutlich besser und sieht zudem auch besser aus, wirklich brauchen tut man Primer allerdings nicht, Glow und Ausgleichen bekommt man auch anders, dann allerdings aufwendiger, hin. Nachdem ich auf einfach stehe, greife ich eben zum Primer - man muss aber nicht, wenn man nicht möchte.

Samstag, 1. März 2014

Laufstegtrends Frühjahr/Sommer 2014

So mager und übersichtlich die Herbst/Winter-Trends waren, so vielfältig ist die kommende Frühjahrs-Sommer-Kollektion 2014. (^.^) Hier meine ganz persönlichen modischen Highlights:

Sportkleidung
Ich habe euch bei meiner Bildauswahl von den Schauen mal das beste und tragbarste rausgepickt. Dominiert hat leider der Style Ghetto-Chick, dennoch haben es einige Designer auf die Reihe bekommen, Sportkleidung auch für erwachsene Frauen als Trend tragbar zu machen. Der Sportstyle heißt jetzt aber nicht, dass man die ollen Trainingsklamotten als Fashion-Pic auftragen kann. Die Stücke sind durchweg aus feinsten (und nicht Sport-geeigneten) Materialien gearbeitet, also bspw. Seide, leichter Sommerstrick, Leder usw. Dazu trägt man auch keine Turnschuhe sondern Heels, oder zumindest Ballerinas, Sandaletten und alles andere was nicht nach Sport aussieht.

Kunstdrucke
Damit wird der Kleiderschrank zur Galerie (^.^). Von Street-Art über Gauguin bis hin zu Comic-Strips im Pop-Art-Look ist alles dabei. Wichtig: Flächig muss der Druck sein, d.h. er soll das gesamte Kleidungsstück einnehmen. Der Rest des Outfits bleibt ruhig und zurückhaltend.

Rüschen
Alte Bekannte für die Sommergarderobe: Rüschen. Damit es nicht zu Teenie-Mäuschen-süß wird: einfach Basics dazu kombinieren. Die Schuhe dazu sind hoch oder ganz klassisch, die Haare und die übrigen Accessoires eher puristisch-klar und nicht verspielt.

Metallicstoffe
Der Metalliclook - auch bereits ein alter Bekannter, wird in dieser Saison nun (auch) tagestauglich getrimmt. Der übrige Look dazu am Tag ist daher sehr puristisch zurückhaltend, sonst wirkt es schnell aufgedonnert. Falls man sich tagsüber nicht an Kleidungsstücke im Metalliclook herantraut: Accessoires tun es für den Anfang auch. (^.^)

Bauchfrei
Auch der Baufreitrend bleibt uns erhalten. Auch weiterhin in der 40er-/50er-Variante in Kombination mit High-Waist Rücken und Hosen. Das wird aber auch diese Saison ausschließlich von Leuten mit einem flachen und straffen Bauch getragen - sonst von niemandem.

Afrika
Alle Jahre wieder ist auch dieses Jahr wieder der Afrika-Trend mit dabei. Statt Safari- und Koloniallook, werden dieses Jahr aber ausschließlich schwarzafrikanische Farben und Trachtenkennzeichen zitiert. Allerdings wirklich nur zitiert. Die Looks haben eine leichte Note Afrika und sind eben keine Komplettverkleidung als weiße Massai.

Transparenz
Auch ein alter Bekannter: Transparenzstoffe im Sommer. Dieses Jahr oft als "Auffüller" für Cutouts, was diesen einen weniger nackten, dafür aber umso lechteren Anstrich gibt.

Drapés
Es darf wieder drapiert werden. (^.^) Vorsicht gilt hier nur bei Drapés, die die individuellen Problemzonen betonen könnten, also Vorsicht beim Kleiderkauf.

Fransen
Wer jetzt an 80er Jahre Rockfestivals und Westernfilme denkt: aufhören zu denken (^.^). Der Fansenlook des Jahres 2014 ist sehr erwachsen und Ladylike und erinnert oft an Flapperkleider der 20er Jahre oder lockere Ponchos ganz ohne Mexiko-Pathos.

Spitze
Auch der Trend ist wieder da: Spitze in allen Facetten von gehäkelt bis geklöppelt und gewebt. Neu: jetzt auch in dunklen Farben, allen voran schwarz.

Blumen
Was wäre ein Sommer ohne Blumenprints? Richtig, kein Sommer (^.^). Daher auch diese Saison wieder mit dabei. Auch wieder da: Blumenanstecker, gerne auch übergroß, so dass es fast wie ein 3D-Blumenprint wirkt.

Pastell
Rosa, mint, hellblau, zartgelb, blasslila... Lebt euch aus (^.^)