Montag, 29. April 2013

Eine Hose kürzen

Ich bin ja nicht all zu groß gewachsen, daher kommt es leider viel zu oft vor, dass ich eine neu gekaufte Hose erstmal kürzen muss. Wie ich das mache, zeige ich euch hier. Das schöne dabei: meine Variante des Hose kürzens geht im Zweifelsfalle nicht nur ohne Nähmaschine sondern sogar ganz und gar ohne nähen. (^.^)

Als erstes müsst ihr die Hose in der richtigen Länge abstecken. schlüpft in eure zu kürzende Hose und lasst eure bessere Hälfte, eine Freundin, die nette Nachbarin oder wen auch immer, die Hosenbeine unten auf die richtige Länge umschlagen und mit Stecknadeln fixieren. Habt ihr keinen Helfer zur Seite, dann nehmt eine Hose die euch von der Länge her gut passt und legt diese Zwickel an Zwickel auf die linke Seite der zu langen Hose. Jetzt schlagt den Saum so weit um, dass die Länge passt und Steckt den Saum mit Stecknadeln fest. Zieht die Hose nochmal an und überprüft das Ergebnis, ob die Länge so passt und korrigiert evtl. nochmal.

So letzt gehts ans Eingemachte - soll heißen: ans tatsächliche Kürzen:

Zunächst wird gebügelt und zwar die neue Saumkante so glatt und fest wie es nur geht. Dann können auch direkt die Stecknadeln wieder raus.



Jetzt wird die eigentliche Umschlagnaht mit einem Nahttrenner (links im Bild) vorsichtig aufgetrennt.



Als nächstes wird das Zuviel an Stoff mit einer Schneiderschere oder einer sehr scharfen Haushaltsschere abgeschnitten. Wer keine Nähmaschine besitzt oder keine Lust darauf hat die Schnittkante per Hand zu versäubern greift an dieser Stelle zur Zick-Zack-Schere, dann fransen die Schnittkanten nicht aus. Etwa 2-3 cm sollten auf jeden Fall für den Umschlag noch übrig bleiben.


Als stolze Besitzerin einer Nähmaschine versäubere ich die Schnittkante mit einem Zickzackstich auf der Maschine. Wahlweise könnt ihr wie gesagt auch per Hand versäubern oder aber direkt mit einer Zick-Zack-Schere kürzen.
Nachdem bei mir immer alles schnell und einfach gehen muss, nähe ich nicht per Hand um, so wie eigentlich von Mama gelernt (eine Hohlsaumnaht wäre hier die richtige Wahl), sondern greife zum Stoffkleber (H2 von Gütermann), pinsle dicht an der Versäuberungsnaht ein, lasse den Kleber etwas antrocknen schlage um und klebe gründlich fest. Ich weiß, dass es auch Bügelbänder für die Nähfaulen gibt, allerdings habe ich damit keine guten Erfahrungen gemacht, die Bänder halten nur sehr schlecht. Mein Stoffkleber hält hingegen super. (^.^)

Et voila: fertig (^.^) Schaut aus wie gekauft oder vom Schneider (^.^)

Samstag, 27. April 2013

Auer Maidult

Die Auer Maidult ist die erste der drei Dulten auf dem Mariahilfplatz in der Au. Für die Nichtbayern: eine Dult ist ein Volksfest - üblicherweise mit einer kirchlichen Entstehungsgeschichte. Die Auer Dult ist dabei vermutlich die Bekannteste.

Die Auer Dult ist aber nicht dummprollig und überteuert wie das Oktoberfest (ich kenne keinen Münchner, der da noch hin geht, da sind nur noch Landvolk, Touris und Zugezogene - Münchner: Fehlanzeige). Es gibt zwar auch das ein oder andere Fahrgeschäft und einen Biergarten aber eben keine Volksverblödungskapellen, die niveaulose Ballermannhits trällern. Dominiert wird die Auer Dult von dem was traditionell auf einer echten bayerischen Dult im Zentrum steht: Marktstände, die Neues und Altes verkaufen sowie für das leibliche Wohl sorgen. Daher spaziere ich auch mit meiner beliebig erweiterbaren Flohmarktliste auf die Auer Dult. Dort finden sich zwar Hauptsächlich professionelle Antiquitäten- und Trödelhändler, allerdings haben sie echt vernünftige Preise. (^.^)
Die Maidult ist jedes Jahr ab dem letzten Samstag im April bis zum ersten Sonntag im Mai in der Münchner Au auf dem Mariahilfplatz

Donnerstag, 25. April 2013

Einen unten ausgerissenen Reißverschluss reparieren

So, Mädels (und Jungs) ich habe doch tatsächlich eine 160,- € Jeanslatzhose von Fornarina für sage und schreibe 10,- € bekommen, weil der Reißverschluss unten ausgerissen war. (^.^) Der Reparaturaufwand liegt bei 5 Minuten - ich zeige euch wie es geht, damit auch ihr bald solche Schnäppchen machen könnt.

Hier erstmal der kaputte Reißverschluss:

Zunächst wird der Reißverschluss von Oben in das Reißverschlussschiffchen eingefädelt und ein kleines Stück zugezogen:

Jetzt wir mit einem normalen, farblich passenden Nähfaden und einfachen Schlingstichen eine Verdickung so weit unten am Reißverschluss wie möglich genäht. Und schon hat das Schiffchen wieder Halt und der Reißverschluss fädelt sich nicht mehr aus:

FERTIG! (^.^)

Und so sieht mein Neuzugangsschnäppchen in der Totale aus:

Dienstag, 23. April 2013

Ein Frühlingskranz für meine Tür

Es ist Frühling! Endlich! Der doofe Schnee ist weg (naja gut, fast, aber die paar dreckigen Häufchen zählen eigentlich gar nicht mehr) und die Sonne strahlt vom Himmel. Da wirds Zeit auch die Deko von Winter auf Frühling umzustellen. Nachdem ich noch keinen Türkranz habe, habe ich beschlossen, mir anlässlich des Frühlings selbst einen Türkranz zu basteln. Die Devise dabei lautet: es geht leicht, er ist schnell fertig, es kostet nicht viel und er ist trotzdem chic. Das "chic" betrachte ich dabei als größte Herausforderung, allein Türkranz klingt schon total angestaubt nach Oma und nur weil ich vergangene Zeiten liebe, heißt das noch lange nicht, dass es bei mir ausschauen darf, wie im Altersheim...

Legen wir also los - man nehme:
  • einen Weidenkranz, nicht zu klein; meiner hat einen Durchmesser von 20cm. Weidenkränze gibt es für ein paar Euro in Bau- und Gartenmärkten sowie in Bastel- und Dekoläden. Meiner ist von Depot.
  • verschiedene künstliche Frühlingsblumen - ich habe mich für weiß und lila als Dekofarben entschieden, weil der Türkranz dann zu meinem Flur passt und dementsprechend Schneeglöckchen, violette Traubenhyazinthen und weiße Krokusse gewählt
  • Hängedeko - die zwei Holzvögelchen hatte ich noch in einer meiner Dekosammelkisten, also keine Ahnung woher ich die habe.
  • nach Belieben: farblich passende Bänder - ich weiß noch nicht, ob ich die überhaupt nehmen will, oder ob der Türkranz spätestens damit absolut nach Oma ausschaut. Ich habe mal lila Lederband sowie weißes Satinband bereitgelegt.
Werkzeuge:
eigentlich gar keins, naja, vielleicht eine Schere, sonst aber nix.

Weidenkränze sind schön locker gewickelt, so dass man problemlos die Kunstblumen unter die zusammen geschlungenen Weidenzweige stecken kann. Ich bestecke ein Drittel des Kranzes in weiß-lila-weiß-lila-weiß mit den Kunstblumen. Der größere Vogel hängt im Kranz, der kleinere Vogel unter dem Kranz und ich entscheide mich gegen die Bänder - genau so wie es ist, schaut der Kranz richtig cool aus. Und ab an die Tür damit:

Sonntag, 21. April 2013

Flohmarkt auf der Theresienwiese

Heute war DER Pflichttermin des Jahres für alle Münchner Flohmarkt-Fans. Bayerns größter Flohmarkt auf der Münchner Theresienwiese der einmal jährlich am ersten Samstag des Frühlingsfestes seine Tore öffnet.

Der Flohmarkt auf der Theresienwiese hat eigentlich ein cooles Konzept: es sind keine Reservierungen möglich, rein kommt wer früh da ist und üblicherweise ist die Theresienwiese auch pünktlich um 7:00 Uhr zur Eröffnung knüppelvoll mit Flohmarktständen.

Selbstverständlich bin ich dabei - meine Flohmarktliste zum offiziellen Start in die Saison ist auch schon ganz schön stattlich:
  • eine Brotschneidemaschine mit Kurbel - idealerweise gebürstetes Metall und zum zusammenklappen - 30er bis 60er Jahre wäre schön
  • eine gut erhaltene Lederschultasche
  • eine gut erhaltene und v.a. große Kroko-Handtasche in schwarz
  • drei schöne, mittelgroße Blechdosen, kann gerne auch eine Repro sein, für Waschpulver und Spülmaschinenpulver - in grün/weiß/schwarz gehalten, aber nicht mit Lebensmittelwerbung drauf (man denkt ja in die Zukunft, und wenn man mal Kinder hat...) - falls ich hier nicht bald fündig werde muss ich selbst tätig werden, die ewig offenen Plastikverpackungen sind a) unpraktisch und b) so gar nicht hübsch.
  • 6 silberne Kuchengabeln
  • vielleicht - kommt aufs Angebot an - das ein oder andere Teilchen silbernes Vorlegebesteck
Dieses Jahr hat das Wetter allerdings einen sehr deutlichen Strich durch die Rechnung gemacht: kalt, immer wieder regnend und windig wie es heute war, war die Theresienwiese noch nicht mal halb voll. Vermutlich auch wegen der geringen Nachfrage dieses Jahr nach Stellplätzen, war der Veranstalter, das Bayerische Rote Kreuz, wohl auch sehr lax, was die Stellplatzvergabe betrifft. Die eigentlich nicht zugelassenen gewerblichen Händler, die man durchaus von anderen Großflohmärkten so kennt, beherrschten das Geschehen und was noch viel schlimmer ist: die Damen und Herren hatten Preise, da legt man echt die Ohren an. Mit Flohmarkt hatte das heute wirklich nichts mehr zu tun. Daher ist meine Flohmarktliste mit der ich zur Veranstaltung gestiefelt bin leider unverändert - ich habe nichts gekauft, sondern nehme die Liste lieber mit zur Auer Dult, die ja schon nächstes Wochenende startet. (^.^) Da gibt es zwar nur gewerbliche Händler, aber die haben wenigstens nicht nur den billigsten Ramsch für teuer Geld und das ganze noch in einem Riesensaustall auf den Tischen.

Freitag, 19. April 2013

Weicher Rührteig - Das Grundrezept: Napfkuchen

Weicher Rührteig ist der Teig der Wahl für Formkuchen jeder Art. Unter Formkuchen fasst man alles zusammen was in Formen wie Kasten, Gugelhupf, Kranzform und sämtlichen sonstigen möglichen Formen gebacken werden kann.
Die Speisestärke macht den weichen Rührteig feinporiger, kann aber auch voll durch Mehl ersetzt werden. Ich nehme bei Formkuchen eigentlich immer Speisestärke, nicht nur weil  ein feinporiger Kuchen besser aussieht, sondern auch weil die Konsistenz so feiner wird und er so auch besser schmeckt. Das Grundrezept wird durch Zugabe weiterer Geschmackszutaten variiert, bspw. Gewürze, Kakao, Rosinen, Rum etc. Das Grundrezept an und für sich ergibt allerdings auch schon einen Kuchen - ein klassischen Napfkuchen.

Die Zutaten für eine normale Formkuchenform:
250 g Butter
250 g Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker bzw. abgeriebene Zitronenschale
375 g Mehl
125 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
100 ml Milch
2 EL Rum

Zubereitung:
Die Form mit Backpapier ausschlagen bzw. einfetten. Den Backofen auf 180° C (160° C Umluft) vorheizen.
Die Butter glatt rühren, Zucker, Eier Vanillezucker bzw. Zitronenschale und Salz zugeben und zu einer Schaummasse verrühren - d.h. so lange rühren, bis sich kleine Schaumbläschen an der Teigoberfläche bilden. Jetzt den Rum zugeben und das Mehl, das Backpulver und die Speisestärke auf die Schaummasse sieben und auf geringster Stufe kurz unterrühren. Dabei nach und nach die Milch zugießen.
Den Teig in die Form füllen und bei 180° C (160° C Umluft) backen - die Backzeit variiert nach verwendeter Form. Am besten überprüft ihr das Backergebnis mit der so genannten Stäbchenprobe: nehmt dafür ein Holzstäbchen (Zahnstocher, Schaschlikspieß o.ä.), stecht in den Kuchen und zieht das Stäbchen wieder raus. Sobald kein Teig mehr am Holzstäbchen anhaftet ist der Kuchen fertig und kann raus aus dem Rohr.
Rührkuchen dampft etwa 5 Minuten in der Form ab und wird dann zum Abkühlen auf ein Kuchengitter gestürzt (Backpapier drunter, sonst bleibt der Kuchen kleben).

Mittwoch, 17. April 2013

Shopping!!!

Ich gebe es besser gleich ganz zu Anfang zu: ich stehe total auf Shopping. Ich mag es nicht nur schöne Dinge zu besitzen, ich mag auch den schlichten Erwerb. Selbst wenn aus dem Vorsatz shoppen zu gehen lediglich ein Schaufensterbummel wird: das macht gar nichts. Daher möchte ich heute meine Goldenen Sieben Shoppingregeln zusammenfassen, damit es auch wirklich ein Spass wird und zwar davor, währenddessen und danach und zwar nicht nur für Freunde vergangener Zeiten, wie mich, sondern für jeden, der einfach nur gerne shoppen geht. (^.^)

Regel Nummer 1: das Outfit
Zunächst braucht es bequeme und am besten flache Schuhe, damit ihr den Shoppingtag ohne schmerzende Füße oder gar Blasen und zentimeterdicker neuer Hornhaut übersteht. Zudem sollte euer Outfit schnell und unkompiziert aus- und wieder anzuziehen sein und das ohne euer Make-up und eure Frisur zu zerstören. Mein Shoppingoutfit der Wahl sind daher üblicherweise Strumpfhosen und ein Shirtkleid, dazu Ballerinas, Slipper, Loafer oder ähnliches, evtl noch ein Schal oder ein Tuch dazu und fertig. Zudem empfiehlt es sich, zu einer Umhängetasche zu greifen. So habt ihr beide Hände frei um euch durch die Kleiderständer zu wühlen. Idealerweise ist die Umhängetasche auch so groß, dass ihr kleinere Beutestücke darin unterbringen könnt. Für die Handtaschenmessies heißt das: räumt vorher mal die Tasche aus. Solltet ihr keine (passende) Umhängetasche haben, tut es auch eine Schultertasche, das allerdings nur als zweite Wahl.

Regel Nummer 2: das Styling
Macht euch weder eine aufwendige Frisur noch ein aufwendiges Make-up. Spätestens nach dem zweiten Umkleidekabinenaufenthalt wäre das sowieso Geschichte. Ein tief angesetzter Pferdeschwanz (so lassen sich Hüte, Haaraccessoires aber auch Schals, Schmuck etc. leichter probieren) sowie ein leichtes Tagesmakeup ist hier die erste Wahl.

Regel Nummer 3: die Verpflegung
Esst noch was Vernünftiges bevor ihr loszieht. Das übliche Shoppingzwischendurchfutter ist ungesund und überteuert. Packt euch evtl. auch noch ein Stück Obst für den Energieschub zwischendurch ein und: nehmt Wasser mit.

Regel Nummer 4: der Shoppingberater
Brauchts nicht unbedingt, es geht auch ohne, wenn ihr selbst zum einen selbstkritisch und zum anderen stilsicher seid (das kann man lernen). Ansonsten empfiehlt sich eine Freundin, die so eine gute Freundin ist, dass sie unverschämt ehrlich ist (und deren Stil euch gefällt) oder aber euer Partner, wenn ihr bereits über die Phase der ersten Verliebtheit hinaus seid. Der Partner geht allerdings nur, wenn er kein Shoppingnörgler ist und nach 30 Minuten schon genervt ist und wenn er nicht ohnehin schon der Meinung ist, dass ihr zuviel Zeug habt.

Regel Nummer 5: die Liste
Macht euch genauso wie beim Lebensmittel kaufen eine Liste. Nicht um etwas nicht zu vergessen, sondern um nicht zu viel Plunder zu kaufen. Überlegt euch vorher, was ihr wirklich braucht und was ihr wirklich haben wollt und dann kauft auch genau das - allerdings nur, wenn es euch das Teil wirklich überzeugt. Ist es nur so "naja", dann lasst es hängen, zum shoppen gibts gewöhnlich reichlich Gelegenheiten. Und glaubt mir: ihr ärgert euch, wenn ihr euch die Schottenkarobluse kauft, weil sie so ungefähr passt und im nächsten Laden hängt dann die genau perfekte Schottenkarobluse.

Regel Nummer 6: die Schnäppchen
Schnäppchen sind meistens keine richtigen Schnäppchen. Kauft nichts, nur weil es billig ist. Bevor ihr aufs Preisschild oder auf eventuelle Prozentchenschilder anspringt: schaut euch das Teil an: gefällt es euch? So richtig? Passt es zu euch? Probiert es an. Dann entscheidet, ob ihr es haben wollt und dann schaut auf das Preisschild. Bedenkt immer bei den Schnäppchenständern: das Zeug ist nicht umsonst übrig geblieben und wird jetzt verramscht...Noch wichtiger zum Thema Schnäppchen: macht einen großen Bogen um Schlussverkäufe. Hierfür werden oft Billigstklamotten extra produziert. Dass "Billigst" sieht man, das fühlt man und am Ende habt ihr meistens draufgezahlt, weil ihr kaum Freude daran haben werdet. Wenn ihr grad sparen müsst: geht nicht shoppen. Ihr habt allgemein nicht soviel Geld? Investiert in Klassiker und Basics. Die Fashionteile für eine Saison müssen nicht sein, kann man mit der besten Freundin teilen, Secondhand kaufen oder für kleines Geld selbst machen.

Regel Nummer 7: das Budget
Überlegt euch vorher, wie viel Geld ihr ausgeben wollt. Nehmt euch diesen Betrag entweder in bar mit oder addiert entsprechend im Kopf auf. Ist das Budget verbraten: fahrt heim und lasst es gut sein. Man muss nicht alles haben.

Montag, 15. April 2013

Das Projekt "Kleiderschrank"

Nachdem nun bald mein Liebster mit einzieht, braucht er Platz im Kleiderschrank. Glücklicherweise muss ich nicht all zu viel von meinen Sachen aussortieren, ich habe nämlich mitgedacht und mir einen beliebig erweiterbaren Kleiderschrank zugelegt, so dass er hauptsächlich umorganisert werden muss. (^.^) So schauts jetzt aus:



Mein Schrank ist von Ikea. Das System Stolmen kann man passgenau und v.a. individuell und angepasst an die jeweiligen Bedrüfnisse zusammenstellen, also genau das Richtige für mich. (^.^)

Was nun passieren muss, damit künftig auch mein Freund Platz hat: auf der rechten Seite kommt die untere Kleiderstange weg, der Nähplatz zieht dort hin und unter die Platte des Nähtisches kommt - mit den Schubladen nach außen - später die Apothekerkommode meines Schatzis. Auf der oberen Kleiderstange hängen künftig Oberteile und Kleider. Für bessere Sicht am Nähplatz brauche ich zudem ein integriertes Beleuchtungselement an der Unterseite des Regalbodens.

Die Kleiderstange kommt an die Stelle des Nähplatzes auf der unteren Kleiderstange sollen künftig Hosen und Röcke hängen, auf der Kleiderstange darüber, die noch ein Stück höher kommt, Sakkos, Blazer, Hemden, Blusen und Oberteile. Damit habe ich dazwischen noch etwas Spielraum, dort soll eine neue offene Aufbewahrung aus dem Stolmen-System rein, um dort T-Shirts, Pullover und Jeans unterzubringen.

Die linke Seite bleibt so wie sie ist, sie wird lediglich um ein weiteres Schubladenelement für Unterwäsche und Socken ergänzt.

Auf die obersten Regalböden auf der linken und rechten Seite des Schranks kommen Aufbewahrungskisten, zum einen für meine Nähsachen, die ich gerade nicht brauche, zum anderen auch für Kleidung, die man aktuell nicht braucht.

Jetzt soll der gesamte Schrank noch nach außen geschlossen werden. Ich habe mich für Schiebevorhänge entschieden. Das wirkt zum einen wärmer und nicht so wuchtig und zum anderen lässt sich damit verhältnismäßig leicht und spontan das Design ändern.

Samstag, 13. April 2013

Kuchlkastl - Küchenschrank

Ich habe ja schon ein paar mal erwähnt, dass ich auf alte Möbel stehe und ich auch das ein oder andere 50er Jahre Original besitze. Dazu gehört unter anderem ein Küchenschrank, den ich auf Ebay ersteigert habe und der mich knappe 40,- € gekostet hat. Hier ist ist das gute Stück:

So wie das Teil jetzt da steht, schaut es allerdings nicht sonderlich nach einem modischen 50er Jahre Einrichtungsstück aus, sondern einfach nur nach Oma. Diese Küchenschränke in dieser Form gab es in den 50ern schon seit Jahrzehnten und sie waren in genau diesem Design schlicht altmodisch - quasi der gelsenkirchener Barock der 50er Jahre. Zudem passt der Küchenschrank so wie er da steht, auch stilistisch nicht zu meinen übrigen Möbeln. Ganz davon abgesehen, dass es auch nicht das Hygienischste ist, dieses Teil so wie es ist als Küchenmöbelstück zu benutzen. Das Teil muss also gepimpt werden. (^.^)

Geplant ist:
  • Säubern, abschleifen und frisch versiegeln der Holzflächen innen
  • Unterteilungen für die Schubladen
  • Säubern und aufmotzen (mit rückstandsfrei wieder ablösbaren Klebefolien - ich will das Furnier nicht ruinieren) der Fronten
  • Säubern und teilweise austauschen der Schlösser (da nicht mehr funktionsfähig) und Beschläge
  • eine neue Arbeitsplatte - die bisherige ist nur aus Linoleum (instabil und unhygienisch) und teilweise defekt
  • ach ja und: die Spitzenvorhänge sind furchtbar: weg damit

Donnerstag, 11. April 2013

Nagellack auftragen - Die Testreihe

Ok, ich gestehe: den ultimativen Tip zum Thema "Fingernägel lackieren, so wirds sicher was" habe ich leider auch nicht. Bisher lebe ich nach dem "naja, wird schon" Prinzip. Jetzt habe ich mich dazu entschlossen eine Testreihe zum optimalen Lackieren zu starten. (^.^)

Wenn man mal ein bisschen rumgoogelt findet man Millionen Tipps wie man die Nägel richtig lackiert, damit es schnell geht und auch noch gut aussieht - ich probiere jetzt einfach mal mehrere Möglichkeiten durch, weil ich die für mich optimale Auftragemethode noch nicht gefunden habe.

Damit die Testreihe unter vergleichbaren Prämissen abläuft, teste ich nicht einfach nur einmalig auf jedem Finger eine andere Methode, sondern ich lackiere alle Nägel nach der jeweiligen Methode, da schließlich jeder Finger anders beansprucht wird. Vergleichsobjekt ist jeweils meine linke Hand - schlicht weil ich Rechtshänderin bin und ich mich so leichter tue beim Fotos machen. (^.^) Damit die Testreihe weiterhin vergleichbar ist, verwende ich jedes Mal den gleichen Unterlack, sowie den gleichen Farblack, aus Abwechslungsgründen aber in unterschiedlichen Farben:
Unterlack: Essence Studio Nails XXL Nail Thickener
Farblacke: P2 Color Victim

Einige Anmerkungen zur Maniküre habe ich aber noch im Vorfeld, damit es auch wirklich klappt:

  1. Die Fingernägel kürzen - am besten mit einer Feile - und in Form feilen. Dabei feilt man jeweils von Außen zur Mitte des Nagels, damit die Nägel nicht splittern.
  2. Die Nagelhaut einweichen und vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben. Nagelhaut wird nie geschnitten, das öffnet Krankheitserregern Tür und Tor und führt oft auch zu unschönen Nagelhautwucherungen. Einen speziellen Nagelhautentferner braucht es dagegen nicht, zum Einweichen der Nagelhaut reicht herkömmliches Wasser.
  3. Die Nägel entfetten, damit der Lack auch richtig haften kann. Dafür braucht man ebenfalls kein spezielles Mittelchen, da reicht schlichter Nagellackentferner
  4. Den Nagellack niemals schütteln, so zaubert man sich nur unschöne Luftbläschen auf den Nagel. Lieber die Nagellackflasche rollen, damit sich die Farbpigmente verteilen.
  5. IMMER, wirklich IMMER Unterlack verwenden, der schützt die Nägel vor Verfärbungen durch Farblack.
  6. Den Lack so dünn wie möglich auftragen, dann verläuft zum einen nichts und zum anderen dauert es nicht so lang, bis der Lack durchgetrocknet ist. Beim Lackieren etwa 1mm Abstand zu den Seiten, um nichts zu verschmieren.
  7. Überlack benutzt man optional um die Haltbarkeit des Lacks zu verlängern, bzw. ihm ein bestimmtes Finish zu verleihen.

Dienstag, 9. April 2013

Lili isst - und zwar regional und damit auch saisonal (^.^)

Bevor ich in meinen Rubriken rund ums essen, kochen und backen so richtig loslegen kann, muss ich euch erst noch was zu meiner Ernährungsweise erzählen, damit es für euch auch nachvollziehbar ist, was ich hier eigentlich so veranstalte.

Eigentlich ist nämlich auch meine Ernährung sehr im Zeitgeist der 20er bis 60er Jahre: ich ernähre mich regional: die meisten der Nahrungsmittel die ich zu mir nehme, kommen aus meiner Region und - bei tierischen Produkten - wurden selbst auch aus der Region ernährt. Damit ernährt man sich automatisch auch saisonal. Ok, fast automatisch, denn auch in München und um München herum gibt es Treib- und Gewächshäuser. Es ist nun nicht so, dass ich so sehr in der Vergangenheit verhaftet bin, dass ich mich deshalb regional-saisonal ernähre, das ist mehr das "nette Nebenbei", nicht aber die Hauptsache. Mein Hauptbeweggrund ist in erster Linie meine Gesundheit und in zweiter Linie mein kleiner Beitrag zu Gesellschaft und Umweltschutz.
Produkte aus der Region während ihrer jeweiligen Saison sind frischer, weil es nicht tausende von Kilometern durch die Gegend gekarrt werden muss. Eben weil sie frischer sind, enthalten sie auch mehr Vitamine und Nährstoffe, sind damit also gesünder. Hinzu kommt, dass weniger Schmutz produziert wird, weil die Produkte eben nicht ewig weit durch die Gegend gekarrt werden. Nachdem Transport und Lager Geld kostet, sind regionale Güter auch günstiger als qualitativ gleichwertige Produkte, die weitere Strecken hinter sich haben. Ganz davon abgesehen leistet man noch einen durchaus bedeutenden gesellschaftlichen Beitrag: man unterstützt die heimische Landwirtschaft und erhält damit auch in seiner Heimat Arbeitsplätze.

Selbst wenn die Oktobererdbeeren aus der unmittelbaren Umgebung kommen, sie also potentiell frisch sind, haben diese, unter Folie gezüchteten Erbeeren weniger Vitamine und Mineralstoffe als die Juni-Erdbeeren, die auf dem Feld wachsen. Und: die Treibhaus- und Folienzucht setzt 30mal (Dreißig!!!) mehr Treibhausgase pro Kilo Obst/Gemüse frei als die Freilandvariante! (Jungbluth: "Umweltfolgen des Nahrungsmittelkonsums"; Disseration) Ganz davon abgesehen, frisch und v.a. reif geerntetes Obst und Gemüse schmeckt tausendmal besser, eben weil es reif geerntet wurde und nicht nur so aussieht. Auch exotisches Obst und Gemüse hat eine Hauptsaison, zu der es einfach besser schmeckt, als im Rest des Jahres - selbst wenn das Angebot im Supermarkt mittlerweile einen anderen Eindruck vermittelt.

Zieht alles nicht bei euch als Argument? Dann vielleicht das: saisonale Produkte sind billiger, eben weil sie nicht teuer gezüchtet oder ewig weit durch die Gegend gefahren werden müssen. Sich saisonal zu ernähren heißt auch nicht automatisch, dass man verzichten muss, man kann vieles selbst haltbar und damit ganzjährig verfügbar machen und das auch noch in bester Qualität. Oder dachtet ihr etwa, dass die schönsten und besten Erdbeeren in die Konfitüre zum Kaufen wandern? Nichts desto trotz ernährt man sich, wenn man saisonal isst, automatisch abwechslungsreicher und damit ausgewogener. Und nicht zuletzt: wisst ihr noch, wie man sich als Kind auf die Erdbeerzeit gefreut hat? Auch dieses Gefühl bekommt man mit saisonaler Ernährung wieder. (^.^)

Nachdem ich mich eben saisonal ernähre, sind meine Rezepte, insbesondere die zum Konservieren von Lebensmitteln an den Saisonkalender angepasst. Ich habe mir außerdem überlegt, das nächste Jahr über für jeden Monat die Saisonprodukte einzustellen, damit ihr einen besseren Überblick habt, welches Obst/Gemüse aktuell Saison hat.

Regionales Einkaufen bezieht sich bei mir nicht nur auf Obst und Gemüse sondern v.a. auch auf Milchprodukte und Fleischerzeugnisse. Mein Metzger ums Eck weiß sogar noch wie der Stier hieß, der bei mir zu Rinderbraten wird. Regionale Produkte bieten die höchstmögliche Transparenz was Hersteller und Lieferanten betrifft. In Zeiten in denen sich Lebensmittelskandal an Lebensmittelskandal reiht, ist eigentlich alleine das schon Gold wert. Und jetzt mal Tacheles: wer abgepacktes Zeug im Discounter für billig Geld kauft, braucht meines Erachtens nach nicht rumnörgeln, wenn sich rausstellt, dass nur Müll drin ist. In Anbetracht des Preises müsste es eigentlich schon dem größten Trottel von vorneherein klar sein, dass es für ein paar Cent nur Mist geben kann. Ich bin ja grundsätzlich von der sparsamen Sorte, aber an einem werde ich niemals im Leben sparen und das ist meine Gesundheit und mein Wohlbefinden. Auf deutsch: ich spare nicht beim Essen. Lieber esse ich weniger Fleisch, als mir irgendwelchen abgepackten Billigdreck aus dem Discounter reinzupfeifen. (Und ja, man schmeckt den Unterschied zwischen Discounterdreck und gutem,  regionalem Produkt.)

Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt: regionale Produkte bekommt man oft nicht im Supermarkt oder gar im Discounter, sondern man muss zum Metzger, zum Bäcker, in die Käsehandlung/den Milchladen, dem Fischhändler und zum Obst- und Gemüsehändler. Genau das erhält aber auch all diese netten kleinen Läden in der Nachbarschaft, die die Wohnqualität in eurem Stadtviertel ausmachen, genauso wie all die Arbeitsplätze die dran hängen. Ihr meint das ist teuer? Nein, ist es nicht. Mein Obst- und Gemüsehändler zum Beispiel ist bei den saisonalen Obst- und Gemüsesorten sogar billiger als der Discounter gegenüber, rundet grundsätzlich nochmal ab, schenkt hin und wieder noch was dazu und hat insbesondere Richtung Feierabend unschlagbar günstige Angebote bei leicht verderblichen Produkten wie Beeren oder Kräutern. Zudem wichtig für all jene die (noch) keine Großfamilie haben: die Packungsgrößen in den gängigen Supermärkten und Discountern sind viiiiieeeeeel zu groß, ein normaler Single- oder Pärchenhaushalt isst das nie auf, bevor es schlecht ist. Bei den kleinen Händlern könnt ihr in jeder noch so kleinen Größe einkaufen. Ihr braucht nur eine Kartoffel oder eine Zwiebel, nur ein Ei, oder nur 125 g Schnitzel? Gar kein Problem... Ihr spart also doch noch Geld, weil ihr weniger wegwerfen müsst. (^.^)

Und falls hier jetzt der Eindruck entstanden sein sollte: nein, ich bin keine Heilige, auch nicht in Sachen Enährung, meine Lieblingsschokolade kommt halt nun mal aus der Schweiz und mein Lieblingskaffee aus Kolumbien. Das ist aber auch ok und trotzdem noch kein Grund, warum ich mir Tomaten aus Spanien einfliegen lassen sollte. (^.^) Einfach alles mit Maß und Ziel und nicht übertreiben - so lässt sich meine regional-saisonale Ernährungsweise wohl am prägnantesten zusammenfassen. (^.^)

Sonntag, 7. April 2013

Bettie Bangs

Ok, jetzt erstmal eines vorweg: Bettie Bangs sind keine echte authentische 50er Jahre Frisur.  Dieser Pony, zu der im übrigen die Comic-Figur Prinz Eisenherz inspirierte, war Bettie Pages Markenzeichen und Sinn und Zweck eines Markenzeichens ist es nun mal auch Alleinstellungsmerkmal zu sein. Genau das war dieser bogenförmig geschnittene Pony auch. Nur so konnte auch eine entsprechende Reminsezenz an Bettie Page sichergestellt werden und wurde sie auch.

Etliche Mädels aus der Rockabillyszene tragen Bettie Bangs - so weit so gut - ein "muss" sind sie aber sicher nicht. Auch oder besser: gerade wenn ihr auf den Pin-up-Style steht, braucht ihr keine Bettie Bangs. Bettie Page wurde erst in den 80ern zum Pin-up-Model gemacht, sie hat zwar auch in ein paar Pin-up-Serien gemodelt, ihr Geld hat sie aber hauptsächlich als Akt- und BDSM-Model verdient. Für den echten Pin-up-Style schmeißt besser mal google an und sucht gezielt nach den großen Pin-up-Künstlern wie Gil Elvgren, Arthur Sarnoff, George Petty oder Alberto Vargas.

So, jetzt ist aber gut, ich will euch ja nix ausreden. (^.^) Bevor ihr euch Bettie Bangs schneiden lasst bzw. selbst schneidet, machen wir erstmal den Voraussetzungscheck:
keine Stirnwirbel - ansonsten bekommt ihr die Bettie Bangs nur schwer bzw. nie richtig hin (genau deshalb könnte ich nie Bettie Bangs tragen, selbst wenn ich wollen würde)
kräftiges dickes Haar, die Bettie Bangs müssen absolut dicht sein um gut zu wirken. Wenn ihr euch hierzu nicht sicher seid, teilt einfach den Teil der Haare der zu Bettie Bangs werden soll mal ab und kämmt ihn ins Gesicht.

Ich habe euch die Bettie-Bangs auf oben stehendem Foto hervorgehoben und das Bild soweit möglich vergrößert und entsprechend zugeschnitten, damit es klar wird, wie der Pony aussehen muss:

Damit spaziert ihr jetzt entweder zum Friseur, oder ihr legt selbst Hand an, dann aber nur, wenn ihr im Besitz einer vernünftigen Friseurschere seid. Ich wollte euch jetzt eigentlich ein youtube-Video mit einer Anleitung zum Bettie-Bangs schneiden einstellen, allerdings habe ich nur Videos gefunden, in denen die Mädels komplett freihändig schneiden und das ist wirklich wirklich herausfordernd, wenn man an sich selbst einen Pony schneiden will, der derart genau verlaufen muss. Daher lasse ich das mit dem Video und gebe euch lieber ein paar Tipps mit auf den Weg:
  • Schneidet eure Betty Bangs unbedingt mit trockenem Haar, da nasse Haare durch das Gewicht des Wassers glatt gezogen werden und damit länger sind.
  • Malt euch den Verlauf des Ponys mit einem Eyeliner auf die Stirn. Schaut zwar scheiße aus, so habt ihr aber eine Orientierungslinie an der ihr entlang schneiden könnt. Setzt die Orientierungslinie etwa einen cm weiter unten an, als die Linie an der der Pony später verlaufen soll.
  • Teilt die Ponypartie sauber mit einem Stilkamm ab und nehmt im Zweifelsfalle lieber zu wenig als zu viele Haare mit in den Pony. (Mehr kann man immer noch mit dazu schneiden)
  • Eure Haare müssen glatt sein zum schneiden. jagt den zukünftigen Pony vor dem schneiden also unbedingt durch ein Glätteisen.
  • Schneidet jetzt erstmal die Längen ungefähr auf Augenbrauenhöhe ab, das Feintunig kommt im Anschluss.
  • Für das Feintuning nehmt ihr in etwa 1 cm breite Strähnen, kämmt sie nochmal glatt nehmt sie mit einer Hand zwischen Zeige- und Mittelfinger zieht sie bis zur Orientierungslinie glatt nach unten und schneidet jetzt die überstehenden Haare ab.
  • Habt ihr das soweit, folgt das Superfeintuning, kämmt den Pony glatt und schneidet jetzt die noch überstehenden Haare die Linie entlang ab. Das macht ihr so lange, bis es absolut passt.
Bliebe noch die letzte Frage: wie werden Bettie Bangs gestyled? Ganz leicht: glatt und leicht nach innen geföhnt, bzw. mit dem Lockenstab in Form gebracht. Die übrigen Haare sind überschulterlang (echt jetzt, sonst seht ihr tatsächlich aus wie Prinz Eisenherz und das will nun wirklich keiner) und leicht gewellt, siehe Foto oben. Alternativ zu offen geht auch ein gerne höher angesetzter Pferdeschwanz, ein Halfback, oder eine schlichte Steckfrisur wie ein klassischer Dutt.

Freitag, 5. April 2013

Der Rührteig - Die Grundlagen

Rührteig ist der absolute Anfängerteig und damit am besten für erste Backversuche geeignet. Zudem ist Rührteig total vielseitig - mit diesem einen Kuchengrundrezept lassen sich die unterschiedlichesten Kuchen und sogar Torten zaubern.

Rührteig heißt übrigens heute Rührteig, weil er früher, in Zeiten bevor es Backpulver gab, eine Stunde lang gerührt werden musste. Nur hieß er da noch nicht Rührteig sondern Pfundteig, weil Butter, Zucker, Eier und Mehl im gleichen Gewichtsverhältnis, als Grundteig im Pfund, also 500 g verrührt wurden. Eine richtig schwere Sache, damals. Backpulver sei Dank, ist Rührteig heute deutlich leichter, da weniger Butter und Eier benötigt werden. Damit hätten wir auch schon die Grundzutaten für den Rührteig beisammen: Butter (mit Butter meine ich Butter, da gibts geschmacklich echt keine Alternative), Eier, Zucker, Mehl, Backpulver ggf. noch Speisestärke sowie die ein oder andere Geschmackszutat.

Beim Backen von Rührteigkuchen ist es wichtig, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben, d.h. vor dem Backen müssen Eier und Butter etwa eine Stunde bevor es überhaupt richtig los geht aus dem Kühlschrank. Verrührt werden die Zutaten immer in der gleichen Reihenfolge: erst wird die Butter glatt gerührt, dann folgen Eier, Zucker und ggf. Geschmackszutaten wie Vanille oder Rum, die zusammen mit der Butter zu einer Schaummasse verrührt werden.
Schaummasse heißt, dass der Teig an der Oberfläche kleine Bläschen bildet. Erst dann folgen Mehl, Backpulver, Speisestärke und ggf. weitere schwerere Geschmackszutaten wie Rosinen oder Nüsse evtl. auch noch Milch. Der Teig wird jetzt nur noch auf geringster Stufe und möglichst kurz gerührt, damit er nicht zusammensackt. Mehl, Speisestärke und Backpulver werden dabei grundsätzlich auf die Schaummasse gesiebt, damit keine Klümpchen untergerührt werden.

Zum Backen wird die Form mit Backpapier ausgeschlagen, bzw. gefettet und gemehlt. Rührteigkuchen werden bei 180° C Ober-/Unterhitze bzw. 160° C Umluft gebacken. Die Backdauer richtet sich dabei nach der gewählten Form.

Rührkuchen lässt sich gut einfrieren, lässt sich aber auch zu einem Kuchen im Glas verarbeiten.

Beim Rührteig gibt es unterschiedliche Grundrezeptvarianten, je nach dem, was man machen will:
von links nach rechts: weicher und mittelfester Rührteig sowie Eischwerteig ohne und mit Fett

Mittwoch, 3. April 2013

Lili zieht an

Ich liebe Kleidung! Ich liebe es Kleidung zu kaufen! Ich liebe es schöne Kleidung einfach nur anzusehen, den Stoff zu fühlen, den Schnitt zu bewundern! Ich kann mir stundenlang Mode ansehen, in Zeitungen, Zeitschriften, in Büchern, im Fernsehen, im Netz, in Läden, in Ausstellungen, völlig egal ob es sich um die aktuellste Designer-Robe oder um ein historisches Kostüm handelt! Ich kann auch stundenlang über Mode sprechen (schreiben jetzt auch *gg*), ich interessiere mich für Modegeschichte! Für meine Schätzchen aus Stoff habe ich einen begehbaren (jaaaaa! ätsch!) Kleiderschrank und meine Modefibeln füllen mittlerweile zwei Regalböden. Und ja, ich gebe es zu, ich bin ein Fashion Victim, eine richtige Obertussi... Ich warte wie ein Kind aufs Christkind auf die neuen Desginertrends für die kommende Saison und freue mich wie eine Schneekönigin über die vielen tollen Sachen. (^.^)

Aaaaber - und jetzt kommts - ich liebe die die Mode und den Stil der 20er bis 60er Jahre und ich kleide mich auch so. Wer hier jetzt einen latenten Interessenkonflikt zu erkennen meint, der sei getröstet: die Welt der Mode ist lange nicht so schnelllebig wie sie auf den ersten Blick erscheint. Soviel hat sich die letzten Jahrzehnte nicht getan - ich will jetzt nicht "gar nichts" sagen, aber eigentlich ist es so: nichts hat sich geändert. Wer jetzt den Minirock ins Rennen führen möchte: Pustekuchen, gab es schon in den 30ern, das einzig neue war, dass der Mini nicht mehr nur zum Sport getragen wurde. Der Bikini? Nö, hieß nur vorher Badezweiteiler, Hosen für die Frau? Ich sage nur Marlene Dietrich, Jeans? Wandelten sich schon in den 50ern von der Arbeitskleidung zur Freizeitkleidung. Plateauschuhe? Der Schuhhit der 40er Jahre... Das Spielchen könnte ich jetzt ewig so fort führen, aber ihr wisst hoffentlich was ich meine. (^.^) Mode ist sehr oft nur ein Zitat eine Neuinterpretation, wirklich große Innovationen in der Welt der Mode gab es schon lange nicht mehr. Genau deshalb passt meine Leidenschaft für Mode und meine Begeisterung für den Stil vergangener Jahrzehnte auch so gut zusammen. (^.^) Ich kleide mich modisch im Stil der 20er bis 60er Jahre und das geht ganz wunderbar. Wie, möchte ich euch unter dieser Rubrik nach und nach zeigen. (^.^)

Montag, 1. April 2013

Lili wohnt


Ja, und zwar in einer wunderschönen, zentral gelegenen Zwei-Zimmer-Altbauwohnung in München. Natürlich wohne ich nicht einfach nur so. Ich glaube ich mag bei nichts 0815... naja, beim Wohnen auf jeden Fall auch nicht. Ich stehe auf farbige Wände und durchgängige Farbkonzepte, ich mag alte Möbel und Individualität. Und was noch viel schlimmer ist - zumindest für meinen Freund, der es tapfer erträgt - das mit dem Wohnung umgestalten findet bei mir erst mit dem Auszug ein Ende, nur um dann wieder von vorne loszugehen...

Ich zeige euch unter der Rubrik meinen Wohnstil, schicke Möbel, Einrichtungsideen, aber auch Anleitungen, Inspiration, einiges zur Geschichte... kurzum, seid also gespannt. (^.^)