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Sonntag, 14. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Achte

So, heute, am Tag unserer Rückfahrt wollte ich euch eigentlich von einem finalen Shoppingexzess erzählen, den ich auf Rückfahrten aus Italien regelmäßig habe, nämlich im Outletcenter am Brenner, allerdings war an der Ausfahrt Brennersee grad Baustelle und die Ausfahrt irgendwie so komisch, dass wir sie verpasst haben. Zurückfahren wollten wir dann auch nicht, also gab es eben kein Shopping und es gibt damit auch nicht viel zu berichten.

Wir sind etwas matt und müde aber dennoch wohlbehalten zu Hause angekommen. Für mich heißt es die nächsten Wochen nun noch einige Behördengänge aufgrund der Namensänderung hinter mich zu bringen. Auch über den Amtsschimmel in diesem Zusammenhang berichte ich selbstverständlich noch. Und weil wir gerade beim Berichten sind: ich weiß, dass ich euch, meine lieben Leser die letzten Wochen sträflich vernachlässigt habe: auch das hole ich selbstverständlich noch nach. Ab sofort gibt es wieder mehr und vor allem auch wieder regelmäßiger etwas von mir zu lesen, versprochen. (^.^)

Samstag, 13. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Siebte

An unserem letzten richtigen Urlaubstag - morgen müssen wir nämlich schon wieder nach Hause - haben wir uns einen richtig ruhigen Tag gegönnt und haben noch einen kleineren Orte in unserer Nähe unsicher gemacht, nämlich Bardolino, allerdings waren wir nur etwas bummeln und schlenkern und auch einfach nur mal schön ruhig am See sitzen (^.^)
Die Altstadt von Bardolino
Der Hafen von Bardolino mit Hafenpromenade
Unser Fazit des Tages: herrlich erholsam und lauschig, für uns genau richtig an diesem wunderschönen Tag.

Freitag, 12. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Sechste

Heute machen wir etwas, was ich schon immer mal machen wollte, bisher aber nie in Angriff genommen hatte, obwohl ich bereits unzählige Male am Gardasee war: einmal über die Uferstraßen den Gardasee umrunden und dort stehen bleiben, wo es uns gerade gefällt. Heute haben wir es getan. (^.^)
Der Wall von Peschiera mit dem Mincio-Kanal
Lazise im Südwesten des Gardasees mit seiner vollständig intakten Stadtmauer
Unser Fazit: nett so eine Gardaseeumrundung und ich wollte es ja unbedingt mal machen, eine Wiederholung brauchts aber nicht und eine Empfehlung auch nicht wirklich. (^.^)

Donnerstag, 11. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Fünfte

Heute wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen und waren nur im Nachbarort, in Sirmione:
oben: Die "Grotten des Catull" eigentlich ein herrschaftlicher römischer Landsitz, auf dem Catull vermutlich niemals verweilte
unten; Blick von der äußersten Spitze der Halbinsel über den Gardasee und die Scaligerburg
Auch heute in Sirmione wurde mein Shoppingherz fündig (^.^) Und wir haben uns etwas besonderes gegönnt: ein italienisches Abendessen. An und für sich ist es nichts besonderes in Italien italienisch zu essen, schon klar, wir haben aber auch wie die Italiener zu Abend gegessen, nämlich Aperitivo, Antipasti, Primo (in unserem Fall Pasta), Secondo (beide Fisch) und Dolce (Eis). Ja, das alles haben wir geschafft, aber puuuuuuhhhhh, waren wir vollgefressen. (^.^)

Unser Fazit: Sirmione ist einfach herrlich, sofort würden wir da wieder hin (^.^)

Mittwoch, 10. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Vierte

Nun, meine Lieben, wohn fährt man, wenn man ohnehin schon am südlichen Gardasee ist, vor allem als Paar und noch mehr als frisch verheiratetes Paar? Richtig, nach Verona, in die Stadt von Romeo und Julia ♥ ♥ ♥
Aber Verona hat noch sehr viel mehr zu bieten:
Das Wahrzeichen Veronas - nicht nur für Opernfans: die Arena di Verona auf dem Piazza Bra, ein römisches Amphitheater, das bis heute u.a. für die berühmten Opernfestspiele genutzt wird
San Fermo Maggiore
links: e
in Meisterwerk in San Fermo Maggiore - das Grabmal des Nicolò Rangoni di Brenzone: Sarkophag und Aufersteungsszene sind von Nanni di Bartolo, der wunderbare illusionistische Wandteppich im Hintergrund wurde vom großen Antonio Pisanello gemalt
rechts oben: Innenansicht der gotischen Oberkirche mit der Holzdecke, die an einen umgekehrten Schiffsrumpf erinnert
rechts unten: e
ine weitere Innenansicht, dieses mal von der romanischen Unterkirche
Die Piazza delle Erbe, der Mittelpunkt der Altstadt und wohl einer der schönsten Plätze Italiens
Das Denkmal Dante Alighieris auf der Piazza dei Signori, der guten Stube Veronas
links: Der Familienfriedhof der Scaligeri unmittelbar neben Santa Maria Antica
rechts: Das Portal von Santa Maria Antica, der Hauskirche der Scaligeri, einem hochmittelalterlichen veroneser Herrschergeschlecht
Jetzt will ich es aber nicht mehr länger spannend machen... Natürlich waren wir auch bei der Casa di Giulietta und haben den berühmten Balkon bewundert auf dem sich alles abgespielt haben soll. Dass diese immerhin viertägige Liebesgeschichte zwischen zwei Tiefstpubertierenden reine Fiktion ist, spielt dabei keine Rolle, der Balkon ist der am stärksten frequentierte Punkt Veronas, zumindest was den Turistenansturm betrifft. Und apropos "viertägige Liebesgeschichte" dazu haben wir bei der Besichtigung des Balkons wirklich etwas herziges aufgeschnappt - ich weiß gar nicht mehr wo... - ist aber auch egal: die Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia ist alleine deshalb so groß und bedeutend, weil sie bereits nach vier Tagen ihr tragisches Ende fand, so musste sich ihre Liebe nämlich nie im Alltag erproben, an dem sie vermutlich gescheitert wäre. (^.^) Bin ich jetzt unromantisch?
links: Die Wand des Torbogens zum Haus der Julia, an der sich Liebespaare verewigen
rechts: Der Balkon der Julia, der in Wahrheit erst nachträglich für Touristen angebaut wurde
links: Die Innenansicht von Sant' Anastasia, der größten gotischen Kirche Veronas
Mitte und rechts: die 
Due Gobbi in Sant' Anasasia
die  Kathedrale von Verona
links unten: 
Die Himmelfahrt Mariens von Tizian, einem der Meister der italienischen Renaissance
rechts unten: Das Grabmal der Hl. Agatha, in dem Reliquien der Heiligen in der Kathedrale verwahrt werden
Nachdem wir die gesamte Altstadt Veronas nun zu Fuß erkundet haben, haben wir uns nun auch noch etwas Entspannung und Muße verdient und zwar im wunderschönen Renaissancegarten des Palazzo Giusti:
Unser Fazit: wunderschön! Allerdings ist "Verona an einem Tag" doch etwas tapfer... Lieber ein Wochenende in Verona, am besten ein verlängertes. Zu entdecken gibt es genug (^.^)
(Einzukaufen auch - meine Italienbeute zeige ich euch aber dann abschließend gesammelt.)

Dienstag, 9. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Dritte

An unserem ersten richtigen Urlaubstag erkunden wir erstmal unseren direkten Urlaubsort: Desenzano. Desenzano ist die größte Stadt am Gardasee, aber dennoch touristisch verhältnismäßig wenig erschlossen, zum Einkaufen soll es aber klasse sein. Nun ja, also, mag sein... für Touristennippes und grundsätzlich die Altersklasse 80 und älter bzw. Kleidergröße 50 und größer mit Sicherheit, ich selbst habe nichts gefunden. Dafür haben wir aber ganz wunderbare Sehenswürdigkeiten erkundet:
Der Porto Vecchio im Hintergrund das venezianische Palazzo Todeschini
Die Piazza Malvezzi mit dem Denkmal der Stadtpatronin der Hl. Angela Merici (Gründerin des Ursulinenordens und Tochter der Stadt)
Die Innenansicht des Duomo Santa Maria Maddalena
Das letzte Abendmahl von Giambattista Tiepolos im Duomo Santa Maria Maddalena: man beachte die Perspektive
ein Fußbodenmosaik in der Villa Romana, eine der schönsten und bedeutendsten in Oberitalien
ein weiteres Fußbodenmosaik in der Villa Romana
Einen weiteren Abstecher am heutigen Tage haben wir nach Castiglione delle Stiviere, etwa 10 km von Desenzano entfernt, gemacht. In diesem kleinen beschaulichen Ort befindet sich nämlich das internationale Museum des Roten Kreuzes. Das nicht ohne Grund: unweit von Castiglione delle Stiviere fand die Schlacht von Solferino statt, jene Schlacht also, die Henri Dunant dazu brachte, das Rote Kreuz zu gründen.

Unser Fazit: nett (^.^) Man muss zwar weder Desenzano noch das Rot-Kreuz-Museum gesehen haben, einen schönen und abwechslungsreichen Tag hatten wir aber trotzdem.

Montag, 8. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Zweite

Endlich - der Aufbruch in den Süden (^.^) Leider bedeutet das für uns zunächst 2,5 Stunden Stau in Italien wegen eines brennenden Lkw auf der italienischen Autobahn bzw. den Umfahrungsstraßen. Nachdem wir später - deutlich später - als geplant in Desenzano ankommen und auch ganz furchtbar erledigt sind, unternehmen wir nichts mehr groß. Wir gehen lediglich in die nächstgelegene Pizzeria und essen und ich - nachdem ich selten trinke und daher auch so gut wie nichts gewohnt bin - bin nach einem guten Glas Wein zunächst sehr fröhlich, dann nörgelig und schließlich unendlich müde. (^.^)

Ab morgen gibt es dann aber sicherlich reichlich zu berichten, oder besser: zu zeigen. Ich habe nämlich nicht vor so viel zu schreiben, sondern werde euch vermehrt Bilder zeigen. (^.^)

Sonntag, 7. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Erste

Unser erster Tag als Ehepaar beschert uns endlich das, wonach wir uns die letzten Wochen echt gesehnt haben: ausschlafen... Nach dem Frühstück ist unser Tag dann aber doch wieder ziemlich vollgepackt: wir müssen zum Restaurant um unsere Rechnung zu bezahlen und unsere Sachen dort abzuholen. Die übrigen Torten verteilen wir direkt im Anschluss noch großzügig in der Verwandtschaft, da wir am nächsten Morgen direkt in die tatsächlichen Flitterwochen aufbrechen wollen. Gepackt haben hierfür auch noch nicht und, was zwar erleichternd aber dennoch erschwerend hinzu kommt: meine frischgebackenen Schwiegereltern kümmern sich in der Zeit um Katze, Wohnung und Pflanzen, so dass zumindest noch ein oberflächliches Ordnung schaffen und Sauber machen angesagt war. Spätestens jetzt sind wir beide wirklich urlaubsreif (^.^) Aber bald gehts los - an den Gardasee, in den Süden, nach Desenzano um genau zu sein. (^.^)

Selbstverständlich werde ich berichten. (^.^)

Mittwoch, 3. September 2014

Der Countdown läuft - Noch 2 Tage bis zur Hochzeit

Soll ich euch mal was sagen? Ohgottohgottohgottohgott, ich bin sooooooo nervös!!!! Wie soll das noch werden, wenns dann wirklich so weit ist?! Ahhhhhhhh!

Damit habe ich heute versucht mich abzulenken: nachdem ich mir heute den dritten Lippenstift gekauft habe (jetzt hab ich es aber) gab es die Aktion "Haarfrei", also Augenbrauen zupfen (wie ich das mache, könnt ihr hier nachlesen) und die Beine schon mal gründlich rasieren, so dass ich die nächsten Tage nur noch schnell mit dem Rasierer drüberhuschen muss.


Außerdem habe ich mir selbst eine ausführliche Pediküre verabreicht und zudem noch eine Fußpackung zum Einwirken über Nacht gemacht.

Kleidung und Accessoires fürs Standesamt habe ich heute noch soweit vorbereitet und zurechtgelegt.

Außerdem habe ich in der Wohnung diverse Stapel gebildet, nämlich all jene Dinge zusammengestellt, die neben Kleidung und Accessoires
  • mit zum Standesamt müssen (die Elterngeschenke)
  • ins Restaurant müssen und schon vorher gebracht werden können (alles für den Sweettable, Menükarten, Platzkarten und das Geschenk für unser Blumenkind) und
  • mit zur Feier müssen (Anstecksträußchen, Kirchenhefte, Ringkissen mit Ringen).
Jetzt habe ich gerade nochmal einen Blick auf die Wetterkarte gewagt - besser sind die Aussichten leider nicht geworden:
Den restlichen Abend stelle ich noch die Playlists für die Feier zusammen, die gespielt werden sollen, wenn die Band grad Pause macht. So bin ich zumindest beschäftigt. (^.^)

Donnerstag, 21. August 2014

Die Münchner Museen - Das alpine Museum des deutschen Alpenvereins

Das zweite Museum, das ich euch vorstellen möchte, ist ein eher kleineres und verhältnismäßig unbekanntes Nischenmuseum, obwohl es bereits seit mehr als 100 Jahren besteht: das alpine Museum des deutschen Alpenvereins.


Das alpine Museum ist durchaus nett gemacht, wenn auch sehr klein. Den kleinen Ausstellungsräumen geschuldet, ist vermutlich auch die Konzeption der Ausstellung, wenn man denn eine Konzeption erkennen mag. Es handelt sich mehr um eine Ansammlung von Zusammengetragenem. ein roter Faden lässt sich zwar Phasenweise erkennen, wirklich ersichtlich ist es aber nicht, was das Museum darstellen will: die Geschichte des deutschen Alpenvereins oder doch die Geschichte der touristischen Erschließung der Alpen? In Summe ist die Dauerausstellung aber nett gemacht und für Leute, die gerne in die Alpen fahren und sich für die Geschichte der Erschließung interessieren durchaus brauchbar (für DAV-Mitglieder natürlich erst recht). Eine unbedingte Empfehlung im Sinne "muss man gesehen haben" kann und möchte ich aber nicht aussprechen. Man hat definitiv nichts verpasst, wenn man das DAV-Museum nicht kennt.

Eines muss ich allerdings noch loswerden, was mich wirklich geärgert hat: als wir im DAV-Museum waren, fand gerade eine Sonderausstellung statt, in der die negativen Seiten der touristischen Erschließung der Alpen dargestellt wurden. Die Ausstellung war zum einen wirklich schlecht gemacht - mehrheitlich überdimensionierte Textseiten ausgedruckt und an die Wand geklebt, dafür war auf den Bildern kaum was zu erkennen. Was mich dabei so richtig geärgert hat: der DAV wirft in der Ausstellung fleißig Steine in Richtung aller anderen, sein eigener Beitrag zur Zerstörung der Natur der Alpen in der Geschichte wird aber nicht reflektiert. Es mag ja sein, dass sich der DAV mittlerweile dem Naturschutz in den Alpen zugewandt hat, das hat er aber noch nicht so wahnsinnig lange. Die eigene Geschichte dabei derart vollständig auszublenden und dafür heiter Fingerpointing zu betreiben, fand ich wirklich armselig.

Dienstag, 15. Juli 2014

Die Münchner Museen - Das Staatliche Museum ägyptischer Kunst

Das erste Museum das ich euch vorstellen möchte, ist das staatliche Museum ägyptischer Kunst. Dabei muss ich direkt zwei Dinge vorweg schicken: 1. Ägypten oder besser überhaupt die antiken Hochkulturen sind nicht gerade mein Interessensschwerpunkt als Historikerin. 2. Der Zugang zu Kunst fällt mir des öfteren schwer.

Das staatliche Museum ägyptischer Kunst wurde erst verhältnismäßig spät,nämlich 1966 gegründet. Ich war dort zuletzt in der Grundschule und meine Erinnerung beschränkte sich auf einen Sarkophag und die wahnsinnig stark und unglaublich bunt geschminkte Museumsführerin von damals. (^.^) Kurzum, es wurde wirklich mal wieder Zeit im staatlichen  Museum ägyptischer Kunst vorbeizuschauen.

Die erste Enttäuschung gab es leider direkt am Eingang: es gab lediglich 10 funktionierende Audioguides und die waren bereits ausgegeben. Für jemanden, der nicht wirklich belesen zur antiken ägyptischen Kunstgeschichte ist, wird es damit schon schwierig, einen gedruckten Museumskatalog gibt es nämlich auch nicht.

Das wird noch dadurch erschwert, dass die "Grundlagen" und die groben Zusammenhänge zur antiken ägyptischen Kunstgeschichte zwar überblicksweise dargestellt werden, das aber erst im letzten Drittel des Rundganges und zumindest ich hatte dann keine Lust mehr, nochmal zurückzulaufen, um mir die einzelnen Exponate nochmal genauer anzuschauen.

Das staatliche Museum für ägyptische Kunst hat sicher einige bedeutende Exponate und ist wahnsinnig interessant und sehenswert für Leute, die sich für die antike ägyptische Hochkultur im Allgemeinen und für die antike ägyptische Kunstgeschichte im Speziellen interessieren, für einen aufgeschlossenen Laien ohne vertiefenderes Vorwissen kann ich das staatliche Museum ägyptischer Kunst aber nicht empfehlen, da die wesentlichen wissensvermittelnden Inhalte schlicht zu spät kommen, um die Ausstellungen unter einem allgemeinbildenden Aspekt zu betrachten. Es mag sein, dass die Erläuterungen auf den Audioguides vertiefender sind als die Beschreibungen der Exponate, aber leider waren bei unserem Besuch alles andere als ausreichend Audioguides verfügbar (übrigens: wegen leerer Batterien...). Daher gibt es von mir für das staatliche Museum ägyptischer Kunst keine Empfehlung.

Sonntag, 15. Juni 2014

Die Münchner Museen

Wie ihr ja wisst, lebe ich in München. Wie ihr vermutlich noch nicht wisst, aber durch die ein oder andere Nebenbeibemerkung schon erahnen könnt, gehöre ich zur kulturdurstigen Fraktion und gehe insbesondere enorm gerne in Museen und Ausstellungen. Da bin ich in München zugegebenermaßen schon am richtigen Fleck, immerhin gilt München als einer der bedeutendsten Museenstandorte im deutschsprachigen Raum. Das natürlich vor allem wegen der "Platzhirschen" dem deutschen Museum und den Pinakotheken. Allerdings bietet die Münchner Museumslandschaft noch deutlich mehr, als nur die großen und bekannten Museen, die vielleicht für den ein oder anderen viel interessanter sein könnten, als die Berühmtesten unter den Museen.

Daher habe ich mich entschlossen, für den geneigten Besucher Münchens aber auch für Münchner selbst, die Münchner Museen nach und nach für euch unter höchst subjektiven Kriterien vorzustellen. Subjektiv deshalb, weil ich sie natürlich unter dem Blick einer angehenden Historikerin sehe, aber eben auch unter dem Blick einer Vintagebegeisterten und Modeverrückten, deren Herz an den guten alten Zeiten von den 20ern bis zu den 60ern hängt. Lasst euch also überraschen (^.^)

Dienstag, 3. Juni 2014

Das Forsthaus St. Hubertus im Ebersberger Forst

So meine Lieben, so nach und nach möchte ich euch nun das Rahmenprogramm meiner Hochzeit näher vorstellen und in diesem Zusammenhang möchte ich euch als erstes zeigen, wo wir unsere standesamtliche Trauung feiern: im Forsthaus St. Hubertus im Ebersberger Forst.

Das Forsthaus St. Hubertus ist ein historisches Forsthaus aus den 1880er Jahren, das von der jeweiligen Försterfamilie im Ebersberger Forst bis in die 1950er Jahre bewohnt wurde. Heute ist es eine wunderschöne Ausflugsgaststätte der gehobenen Klasse mitten im Münchner Naherholungsgebiet des Ebersberger Forst.

Neben einem urig-bayerischen Selbstbedienungsbiergarten für die Ausflügler und Kurzentschlossenen, mit Bier der lokalen Privatbrauerei Schweiger, bayrischen Brotzeiten, Biergartenklassikern und Steckerlfisch, sowie echter bayerischer Volksmusik (also keine Musikantenstadel-Volksverblödung) an Sonntagen, bietet das Forsthaus St. Hubertus auch ein wunderschönes Restaurant mit etwa 100 Sitzplätzen sowie einen Wirtsgarten mit nochmals ca. 50 Sitzplätzen. Gerade an Wochenenden empfiehlt es sich daher zu reservieren, wenn man einen der wenigen Plätze im Restaurant oder im Wirtsgarten ergattern möchte. Die Küche des Forsthaus St. Hubertus ist dabei gutbürgerlich in einem gehobenen Sinne, nämlich mit Produkten aus der Region, viel Bio, wunderbar kombiniert und abgeschmeckt aber ohne groß Chi-Chi und selbstverständlich mit frischem Wild aus dem Ebersberger Forst. Das ganze kann man dann in wunderschön und viel Liebe zum Detail renovierten und dekorierten Räumen genießen. Während die beiden Räume im Erdgeschoss für 15 bzw. 25 Personen sowie die Schänke mit Stammtisch klassisch alpenländisch mit viel natürlichem Holz und rustikaler Dekoration ausgestattet sind, ist das Obergeschoss, das für etwa 40 Personen Platz bietet, mit hellem Holz und Deko im Shabby Chic ausgestattet und wirkt fast schon wie eine Puppenstube, so wunderschön und filigran wirkt alles.

Die Öffnungszeiten:
Do bis Sa ab 17:30 Uhr
So 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr (warme Küche: 11:30 Uhr - 16:00 Uhr)
sowie bei Feiern auf Anfrage
Die Öffnungszeiten an den einzelnen Feiertagen findet ihr aktuell auf der Homepage (siehe Link oben).

Die Anreise:
Sowohl ab Anzing als auch ab Ebersberg über unbefestigte Forstwege - entweder mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Mit Radl oder a Pedes kommt man natürlich von so ungefähr überall im Ebersberger Forst zum Forsthaus St. Hubertus (die Wanderwege sind gut ausgeschildert). für das Navi die Adresse:
St. Hubertus 1, 85560 Ebersberg - solle es euer Navi so nicht finden, dann: Purfinger Haupt Geräumt, 85661 Eglhartinger Forst.
Außerdem auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der S 4 nach Ebersberg oder der S 2 nach Markt Schwaben und von dort aus weiter mit dem Bus 446 bis zur Haltestelle Forst St. Hubertus. Von dort ist es noch ein kurzes Stück zu Fuß.

Samstag, 26. April 2014

Flohmarkt auf der Theresienwiese

Auch dieses Jahr war ich wieder auf dem Flohmarkt auf der Theresienwiese, Bayerns größtem Flohmarkt. Dieses Jahr war auch das Wetter besser, so dass es dieses Mal um Welten besser war als im letzten Jahr, wo ich ja sehr enttäuscht war. Nichts desto trotz waren immer noch genug gewerbliche Flohmarkthändler da, die ja eigentlich nicht zugelassen sind. Trotzdem war der Flohmarkt dieses Jahr so groß, dass wir nur knapp mehr als die Hälfte der Stände abgelaufen haben, bevor wir nach fünf Stunden total erledigt aber glücklich wieder nach Hause gefahren sind.

Meine Ausbeute dieses Mal sind eine Brotschneidemaschine mit Handkurbel für sensationelle 5,- € (das ist ein absolutes Schnäppchen, für derartige manuelle Allesschneider muss man normalerweise mit 40,- € aufwärts rechnen - je nach Zustand).
Das schicke Teilchen braucht natürlich noch ein kleines Update, angefangen bei einer Grundreinigung, über das Ausbessern der Emailleabplatzer bis hin zu einem neuem neuen Messer (schon allein aus hygienischen Gründen - wer weiß wo das Ding all die Jahre stand). Dazu gab es sogar noch eine Packung rosa Schaumstoff-Schlafwickler geschenkt!

Außerdem habe ich mir eine wunderschöne Gemme als Anhänger aus Sterling-Silber gearbeitet, geleistet. Auch dafür musste ich nur 5,- € lassen (und die muss auch noch gesäubert werden):

Sonntag, 23. März 2014

Das Kaffee, Espresso & Barista in Neuhausen

Heute möchte ich euch ein zauberhaftes Café mit Vintagecharme in Neuhausen vorstellen: das Kaffee, Espresso & Barista. Eigentlich ist das Café gar kein richtiges Café, es ist nämlich auch ein Geschäft für hochwertige Kaffeemaschinen (richtige Kaffeemaschinen, kein Vollautomaten-Kapsel-Pad-Gedöns) und bietet außerdem Barista-Kurse an. Die Einrichtung ist überwiegend im Stil der 50er Jahre gehalten, und wird durch etliche Originale noch aufgewertet. Klar, wer beim Profi Kaffee trinkt, bekommt vernünftigen Kaffee, aber auch die Kuchen, Törtchen, Pralinchen und Gebäckteilchen sind ein wahres Gedicht.

Sonntag, 12. Januar 2014

Hochzeitstage im M.O.C. München

Ich wage mich also nochmal auf eine Hochzeitsmesse, auf die Hochzeitstage, die in München im M.O.C. gastieren (gibts auch noch in anderen Städten)... Dieses mal begleitet von meiner Mutter und meiner zukünftigen Schwiegermutter. Mein Schatz kam trotz der Erfahrungen auf der Trau Dich! völlig freiwillig uns selbständig mit. Ich habe sogar versucht es ihm auszureden, er ließ sich aber nicht beirren, er wollte - freiwillig - mit, weil es schließlich auch seine Hochzeit ist. Ganz ehrlich: das muss Liebe sein, ich fand das ganz wunderbar von ihm.  ♥♥♥

Laut Eigenwerbung ist die "Hochzeitstage" ja die schönste Hochzeitsmesse Deutschlands. Das mag sein - sie ist auf jeden Fall besser als die "Trau Dich!", da die Aussteller definitiv besser ausgewählt wurden und die Standmitarbeiter zudem nicht derart aufdringlich bis fast schon unverschämt sind. Ich habe auch dieses mal wieder vieles an Ideen und Impressionen eingesammelt. Außerdem gab es einiges an interessanten Anbietern, bei denen ich mal Flyer eingesammelt habe und bei denen ich sicher noch auf den ein oder anderen zurückkommen werde und dann selbstverständlich auch hier vorstellen werde. Die Angebote auf der Messe waren zwar immer noch teuer, aber nicht derart unverschämt überteuert wie auf der "Trau Dich!" und: es waren sogar einige wirklich preiswerte Anbieter mit dabei. (^.^)

Ob die Hochzeitstage nun wirklich die schönste Hochzeitsmesse Deutschlands ist, wage ich nicht wirklich zu beurteilen. Wenn das ernsthaft das beste ist, ist auf jeden Fall noch Spielraum nach oben es besser zu machen. Nichts desto trotz lohnt sich der Besuch der Hochzeitstage aber, alleine schon, weil es nicht nur 0815-Mainstream-Aussteller sind, sondern hier wirklich Wert auf Individualität gelegt wird. Groß ist die Messe auch nicht, immerhin haben wir uns aber 3 Stunden aufgehalten, ohne groß zu trödeln oder größere Pausen zu machen. Die 12,- € Eintritt pro Person sind zwar immer noch teuer, lohnen sich aber, wenn man schon mal so ungefähr weiß, in welche Richtung die eigene Hochzeit so gehen soll. Trotzdem bekommt man sicher seine Hochzeit auch gut und wundervoll über die Bühne, wenn man sich Hochzeitsmessen grundsätzlich spart. Ggf. muss man nach dem ein oder anderen etwas länger suchen, fündig wird man aber dank Onkel Internet und Tante Hochzeitszeitschrift aber auch so. Solltet ihr zu den glücklichen gehören, die die Hochzeitstage in der Nähe ihrer Heimat haben (Dortmund, Hamburg, Hannover, München, Münster), fahrt da ruhig hin. Weitere Anreisen lohnen sich meiner Meinung nach nicht wirklich.

Samstag, 11. Januar 2014

Der weiße Stadtvogel in München - Stadtführungen mal anders

So ihr lieben, ich plane zwar eine große Museenserie für Münchner und Münchenbesucher, ich möchte euch heute aber auch ein Stadtführungsunternehmen vorstellen, das ich einfach wunderbar finde. Den weißen Stadtvogel. (^.^)

Wenn man "Stadtführung" hört, denkt man (also "ich" *gg*) vor allem an dröges runtergeleiere von Namen, die der durchschnittsgebildete Bürger noch nie gehört hat und Daten die man ohnehin sofort wieder vergisst. Der Stadtvogel hingegen bietet Event- und Erlebnisführungen ohne einfach nur ahistorischen Klamauk zu veranstalten (das habe leider bereits in anderen Städten erlebt). Ja, man kann auch Geschichte und Unterhaltung ganz wunderbar verbinden ohne zu arg in den Bereich Mythen und Märchen abzudriften, immerhin bietet die reale Geschichte auch genug spannenden Erzählstoff. (^.^) Das allerschönste dabei: selbst für eingesessene Münchner (wie mich) gibt es auf diesen Touren immer wieder Neues zu entdecken und: an mancher Tour (den Nachtwächter zum Beispiel) habe ich sogar schon mehrmals teilgenommen und fand sie jedesmal wieder unheimlich unterhaltsam und kurzweilig. (^.^)

Kurzum: ihr seid zu Gast in München und möchtet euch eine kleine Stadtführung gönnen: schaut beim Stadtvogel rein. Ihr seid aus München ihr habt nichts vor, ihr würdet aber so gerne: wie wäre es denn mal mit einer Stadtführung beim Stadtvogel? Es lohnt sich! (^.^)

Ganz besonders empfehlen kann ich übrigens den kulinarischen Nachtwächter sowie die Viktualienmarkt-Probiertour. (^.^)

Samstag, 28. Dezember 2013

Unsere Verlobungsfeier

Heute, am Tag unserer offiziellen Verlobung möchte ich keinen Post schreiben. Trotzdem sollt ihr teilhaben (^.^) Ich habe euch eine kleine Collage gebastelt:

Sonntag, 1. Dezember 2013

Das Café Neuhauser in Neuhausen

Es wird zeit euch heute die Location für unsere Verlobungsfeier zu verraten. (^.^) Wir feiern quasi um die Ecke, in einem Café, das wir heiß und innig lieben - im Neuhauser.

Das Neuhauser ist nicht nur ein entzückendes Café mit tollem Frühstück und lecker Kaffee und Kuchen, sondern auch das Lokal in dem man Münchens beste Pizza bekommt. Besonders charmant finden wir die Mischung aus klassischem und industriellen Design der Innenräume. Hier ein kleiner Vorgeschmack:
Nachtrag vom 20 August 2016:
Sie haben umgebaut und vorbei der herrich-individuelle Charme aus Klassik und Industrie. Jetzt ist das Neuhauser einfach nur ein optischer "So wie halt alle aussehen 0815-Brei" ohne wirklich Stil oder dem gewissen besonderen etwas. Das Essen schmeckt immer noch, durch den Umbau hat das Neuhauser aber seinen Flair verloren. Schade.

Sonntag, 17. November 2013

Trau Dich! In der Eventarena des Olympiaparks in München

So, da war ich nun, auf der ersten Hochzeitsmesse meines Lebens... Mein Schatz hat mich begleitet, allerdings mehr wegen mir, als wegen der Messe. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich ihn auch daheim lassen können, da war echt nichts für ihn dabei, der arme Kerl hat sich da völlig umsonst hingequält. Ich dachte mir noch es wäre besser, er kommt mit, es ist ja schließlich auch seine Hochzeit, falls ihm was gefällt kann er dann gleich was sagen. Allerdings - er hat nicht so den Blick für Hochzeitstorten, Tischdeko, Blumenschmuck und Kartengestaltung. Als erstes Hochzeitsmessenfazit daher: tut eurem Liebsten einen Gefallen und erspart ihm die Erfahrung. Ich hab immer noch ein schlechtes Gewissen, dass ich meinen Schatz überredet habe, da mit hin zu kommen.

So, jetzt aber zu meinen Eindrücken: ich konnte doch einiges an Eindrücken sammeln. Zum einen habe ich jetzt ein besseres Preisgefühl, was die einzelnen Dinge im Rahmen einer Hochzeit so kosten bzw. maximal kosten dürfen. Das ist für mich insbesondere eine Bestätigung darin, etliches selbst zu machen. Zudem habe ich mir noch das ein oder andere Teilchen rausgesucht, dass ich zusätzlich selbst machen will, einfach weil mir die Preise zu hoch sind. (Hallo?! Für einen besch... Schleier 300,- €? Sind die bescheuert? Das ist ein Plastikkamm mit Tüll der mit fünf Stichen drangenäht ist! Materialwert 5,- €... Wer gibt für sowas so obszön viel Geld aus? Ok, ich weiß noch gar nicht ob ich einen Schleier will, aber sagen musste ich das jetzt mal.) Was mich persönlich ziemlich angenervt hat, waren die "Verkaufsargumente", sobald die Standbetreiber meinen irritierten Blick wahrgenommen haben, nachdem ich den ein oder anderen Preis gehört habe, der für mich keinerlei Rechtfertigung für die Leistung darstellte. "Ja, aber das ist doch ein ganz besonderer Tag". Ja klar ist es ein ganz besonderer Tag, aber doch keiner mit besonderern Hirnaussetzern bei dem ich für Ramsch ein halbes Vermögen hinblättere nur weil "Wedding" davor steht. Die Kurzfassung also: nein, ich hab da nix gekauft (^.^)

Dafür habe ich aber Ideen gesammelt und zwar für Tischdeko, Blumenschmuck, Kuchen und Torten, Einladungskarten, Gastgeschenke und so weiter und so fort. Sobald sich die Impressionen gesetzt haben, lasse ich euch daran natürlich teilhaben. (^.^)

Zudem weiß ich jetzt, dass unsere Band im Verglich zu den Bands dort der absolute Hammergig und unsere Fotografin der absolute Traum ist. Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich mir auch Gedanken machen sollte, wer mich am Hochzeitstag frisiert und schminkt - ich weiß noch nicht so wirklich, ob ich mich das selbst traue.

Auf eine interessante Online-Plattform wurde ich auch aufmerksam: I Do - By you. Eine Planungsunterstützung für Leute die keine Lust auf Frooooonk den Wedding-Planer nebst Zunftkollegen  haben. Ich schaue es mir mal an und berichte selbstverständlich. (^.^)

Bliebe noch die abschließende Gretchenfrage: Lohnt sich die "Trau Dich!"? Ich weiß nicht, ich glaube eher nicht. Die Messe ist verhältnismäßig klein, wir waren trotz Trödelei, entspanntem Imbiss und Doppelschleifen keine zwei Stunden da drin, das Angebot ist ziemlicher Mainstream - nichts was google in 5 Minuten nicht auch ausspucken würde und der Eintritt ist mit 12,- € auch nicht gerade ein Schnäppchen. Für mich hat es sich nicht so wirklich gelohnt. Ich hoffe auf die größeren und renommierteren Hochzeitstage im Januar.