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Donnerstag, 19. Oktober 2017

Museen in München - Das Museum Brandhorst

Kürzlich hat es uns in das Museum Brandhorst verschlagen. Das Museum Brandhorst wurde für die Sammlung Moderner und Zeitgenössischer Kunst von Anette und Udo Brandhorst, eine Dauerleihgabe an den Freistaat Bayern, errichtet. Anette Brandhorst war eine Henkel-Erbin, Ude Brandhorst war lange Jahre im Vorstand der RLV, beide sind als Kunstmäzene bekannt, so dass beide eine beachtliche Sammlung zusammengetragen haben, darunter vor allem so gut wie alle Buchillustrationen von Pablo Picasso. Obwohl ich nun kein uneingeschränkter Fan Moderner und Zeitgenössischer Kunst bin, hätte aber trotzdem etwas für mich dabei sein können, aber es sollte anders kommen... So gut wie alle Ausstellungsräume des Museums waren wegen Umbau geschlossen (ziemlich dämliche Organisation, oder?), lediglich eine Ausstellung wurde gezeigt, eine retrospektive zu Cy Twombly. Den muss man nun nicht kennen, ich kannte ihn auf jeden Fall nicht, ich habe ihn eben gegoogelt: laut Wikipedia ist er einer der bedeutendsten abstrakten Expressionisten. Gut, das Genre erklärt dann auch warum ich in 10 Minuten durch die Ausstellung und aufgrund der schlechten Umbauorganisation auch durch das gesamte Museum war. Nennt mich nun gerne Banause, aber... Ist das Kunst oder kann das weg? So ein Geschmiere habe ich wirklich selten gesehen und ich habe zwei Nichten im Kleinkindalter... Wer es nicht glauben mag, der klicke sich gerne auf der Homepage des Museums Brandhorst durch die Onlinesammlung zu Cy Twombly... Aber wenigstens gab es das, was es immer bei abstrakter Kunst gibt: die Stutzerfraktion, in diesem Falle zwei Damen, die sich höchstgradig fachmännisch kennerhaft über die Ausdruckskraft und die Symbolik der Bilder unterhalten haben. Zum Glück aber sind Geschmäcker verschieden. (^.^)

Montag, 9. Oktober 2017

Museen in München - Die Pinakothek der Moderne in München

Die Pinakothek der Moderne ist die Adresse in Deutschland, wenn es um Malerei, Design, Architektur und Grafik des 20. und 21. Jahrhunderts geht. Wie der Zeitschnitt ebenfalls bereits erkennen lässt, ist die Pinakothek der Moderne auch für Vintage-Freunde mit Schwerpunkt auf meinen Lieblingsjahrzehnten damit auf jeden Fall ein Pflichttermin, und zwar ein Pflichttermin der es in jedem Fall wert ist.

Allein die Designsammlung bietet einen vertiefenden Einblick in die Designentwicklung insbesondere des 20. Jahrhunderts und damit einhergehend bietet die Sammlung natürlich ganz viel Inspiration.
Aber auch die Sammlung zu Malerei, insbesondere die Sammlung zur klassischen Moderne und die Grafiksammlungen sind beeindruckend.
Zur Architektur und dem ebenfalls in der Pinakothek der Moderne befindlichen Architekturmuseum der TU München fehlt mir persönlich ehrlicherweise aber der wirkliche Zugang. Einen Blick ist die Sammlung, die immer wieder wechselnde Ausstellungen zeigt, aber dennoch wert, wenn man ohnehin schon da ist. (^.^)

Samstag, 7. Oktober 2017

Wir sind dann mal schnell in... Bremen

Kürzlich verschlug es uns für ein Wochenende nach Bremen und wir hatten wirklich eine herrliche Zeit, wenn ich auch Bremen nicht zu meinen "das muss man unbedingt gesehen haben"-Städten zählen werde.
Dennoch habe ich euch einige kleine Impressionen gesammelt, einschließlich unseres Menüs im Bremer Ratskeller, der allein schon wegen seiner Weinkarte eine absolute Empfehlung ist. (^.^)

Sonntag, 1. Oktober 2017

Das Café Jasmin in der Maxvorstadt

Es wird mal wieder Zeit euch ein nettes Café vorzustellen, dieses mal ist es eine Institution in München, das Café Jasmin, das es bereits seit 1955 in der Maxvorstadt (Augusten Ecke Steinheil) gibt und dessen Einrichtung noch Original erhalten ist. Eben diese Einrichtung, auf der man zu herrlichem Frühstück oder Kaffee und Kuchen platz nimmt, steht sogar unter Denkmalschutz. Also allein wegen des Ambientes lohnt sich der Weg in die Maxvorstadt und wegen des wunderbaren Essens, der erlesenen Getränke und des absolut fabelhaften Preis-Leistungs-Verhältnisses. (^.^)
Nur eines muss man sein: schnell, reservieren kann man im Jasmin nämlich nicht, wer einen Tisch will ist entweder rechtzeitig da, muss Glück haben, oder wartet gerne. (^.^)

Mittwoch, 27. September 2017

Museen in München - Die Alte Pinakothek

Die alte Pinakothek in München gehört zu den bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt ist daher definitiv ein Pflichttermin für alle Münchenbesucher. Bereits bei seiner Gründung war die Alte Pinakothek richtungsweisend als Galerie, spätestens mit den Erwerbungen nach dem zweiten Weltkrieg erreichte sie Weltrang.

In der Alten Pinakothek werden Gemälde aus sechs Jahrhunderten ausgestellt. Die Sammlungen gliedern sich dabei folgendermaßen auf:

  • deutsche Malerei vom 14. bis zum 17. Jahrhundert (mein Favorit ist das Selbstportrait von Albrecht Dürer)
  • Altniederländische Malerei des 17. Jahrhunderts (ich bin kein großer Fan der altniederländer Schule, am wenigsten übrigens von Rembrandt; spricht mich emotional nicht an)
  • Flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts (die Rubensgemälde, alle davon, am meisten jedoch "die Geißblattlaube)
  • italienische Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert (so sehr mir der Zugang zu den Altniederländern fehlt, so sehr liebe ich die Itlaiener! Giotto, da Vinci, Tizian, Botticelli, Raffael, Tintoretto... herrlich)
  • französisches Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts (mein Liebling ist ja Boucher, weder kann ich mich an seinem Portrait der Marquise de Pompadour sattsehen noch an seinem Boudoirgemälde des ruhenden Mädchens)
  • spanische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts (die Sammlung der Spanier ist zwar übersichtlich, dennoch gibt es von jedem namhaften spanischen Maler zumindest ein Werk zu bewundern; mein Favorit sind die Trauben- und Melonenesser von Murillo)
Selbst wenn ihr nicht so kunstbegeistert seid, ein Weg in die Alte Pinakothek lohnt sich immer, also hingehen! Hier haben schon viele ihren Zugang zur Kunst gefunden, einen Versuch ist es wert. (^.^)

Dienstag, 29. August 2017

Museen in München - Der Botanische Garten München-Nymphenburg

Auf der Suche nach Inspiration für unser neues Gärtchen waren wir kürzlich im Botanischen Garten in München-Nymphenburg und selbstverständlich lasse ich euch gerne daran teilhaben. (^.^) Immerhin gehört der Botanische Garten München-Nymphenburg zu den Größten und Bedeutendsten in Deutschland. Wirklich viel mehr Ahnung von Pflanzen habe ich auch nach dem Gang in den Botanischen Garten immer noch nicht, aber ich habe zumindest einige kleinere Ideen eingesammelt. Ansonsten habe ich einen wunderschönen Tag, schlendernd durch die unterschiedlichsten Klimazonen unserer Erde und deren Pflanzenwelt genossen. Die Zeit ist regelrecht dahingeflogen (^.^) Wer ähnliches genießen will, der tue es mir nach, ich kann euch den Botanischen Garten München-Nymphenburg nur wärmstens empfehlen.

Montag, 7. August 2017

Museen in München - Die staatliche Münzsammlung

Eines vorneweg: ich habe absolut keine Ahnung von Numismatik. Ich schaue mir aber gerne Münzen an, und das ganz ohne die Not mehr über die Münzkunde lernen zu müssen. Ich mag die große Geschichte und die kleinen Geschichtchen darum herum. Daher möchte ich euch heute die staatliche Münzsammlung empfehlen, die zwar keine der großen Sammlungen auf diesem Gebiet ist, die aber dennoch einen schönen Überblick liefert. Einige Impressionen habe ich für euch zusammengestellt:

Donnerstag, 29. Juni 2017

Museen in München - Die Schatzkammer der Residenz

Die Schatzkammer der Münchner Residenz beherbergt eine der wertvollsten Sammlungen der Welt. Allerdings ist der Besuch der Schatzkammer nur sinnvoll, wenn man am Eingang einen Audioguide (gratis) mitnimmt. Die Exponate sind im Museum leider nur sehr wenig bis gar nicht beschrieben, daher erhält die Schatzkammer der Residenz, trotz der wunderschönen Ausstellungsstücke, keine Empfehlung; ich erlese und erschaue mir Ausstellungsstücke sehr viel lieber, als in kaum ausgeleuchteten Räumen einen schweren Audioguide jeweils zu jedem Stück einzeln zu bedienen. Zudem gibt es Abzüge in der B-Note, da die Audioguides keine Kopfhörer haben, sondern semilaut vor sich hindudeln, was mit der Summe der Audioguides und der - daraus resultierend - semilaut geführten Gespräche, für eine ungute Geräuschkulisse in den Ausstellungsräumen sorgt. Damit geht leider die Muse eines Museumsbesuchs etwas verloren. Dennoch möchte ich euch zumindest einige Eindrücke aus der Sammlung zeigen:
Oben: die Liebesknotentiara der Königen Therese
Mitte: die Kroninsignien der Wittelsbacher
Unten: Rappoltsteiner Pokal - Kristallschrein des Herzog Albrecht V. - St.-Georgs-Statuette
Rechts: Nachbildung der Trajansäule aus Elfenbein und Gold

Mittwoch, 3. Mai 2017

Das Kultur- und Naturhistorische Museum in Magdeburg

Magdeburg ist nun nicht gerade als Kulturmetropole bekannt, dennoch gibt es dort ein durchaus sehenswertes Kulturhistorisches Museum mit einer erweiternden naturhistorischen Sammlung mit einigen interessanten Exponaten, die - klar - allesamt einen gewissen Lokalkollorit tragen. Dennoch lohnt sich ein Abstecher in das Museum, allein schon, um sich die Geschichte der alten Kaiserstadt in der dortigen Dauerausstellung zu erlaufen. Wer also gerade in der Nähe ist, dem seien die Sammlungen durchaus ans Herz gelegt:

Donnerstag, 9. März 2017

Der Antikmarkt in den Hallen der Schlafwagenfabrik in München Neuaubing

Ich habe endlich mal wieder einen Antikmarkt für euch erkundet. Diesmal war ich in den Hallen der alten Schlafwagenfabrik Nähe des S-Bahnhofs München-Neuaubing. Der Antikmarkt ist im Vergleich zu so man anderem Antikmarkt eher übersichtlich. Die dort vertretenen Händler sind vom Fach und dabei auch eher im gehobenen Preissegment unterwegs. Soll heißen: sie wissen nicht nur wieviel sie verlangen dürfen, sie verlangen sogar noch einen Extraaufschlag. Gut, die Preise sind noch nicht wirklich unverschämt aber günstig ist trotzdem anders. Dennoch ist es nett mal durchzuschlendern und vielleicht die ein oder andere Kleinigkeit zu entdecken.

Dienstag, 21. Februar 2017

Frankfurt für Einsteiger - Weinstube im Römer

Heute möchte ich euch eine weitere Frankfurter Traditionsgaststätte zeigen, die sich vor allem dadurch hervortut, dass sie ihre Weine ausschließlich vom städtischen Frankfurter Weingut bezieht: die Weinstube im Römer. Eine Besonderheit darunter ist der "Frankfurter Lohrberger Hang", dessen Rebe sogar auf Frankfurter Stadtgebiet wächst und der entsprechend rar ist. Das Essen in der Weinstube im Römer ist klassisch gut bürgerlich und hat selbstverständlich den Schwerpunkt auf der Frankfurter Küche. Lecker wars, und reichlich wars (^.^)

Mittwoch, 15. Februar 2017

Frankfurt für Einsteiger - Dauth-Schneider

Heute möchte ich euch eine Frankfurter Traditionsgaststätte vorstellen, die Apfelweinwirtschaft Dauth-Schneider, eine Gaststätte die bereits seit über 150 Jahren besteht. Das Essen Dauth-Schneider ist klassisch gut bürgerlich und hat selbstverständlich den Schwerpunkt auf der Frankfurter Küche. Lecker wars, und reichlich wars, wiewohl ich feststellen musste, dass der Frankfurter Apfelwein so gar nicht meins ist. Ich bleibe beim französischen Cidre. (^.^)

Dienstag, 31. Januar 2017

Frankfurt für Einsteiger - Die Altstadt

Nachdem ich nun regelmäßig in Frankfurt am Main bin, wird es  auch Zeit endlich mal die Stadt etwas besser kennen zu lernen. Ich fahre zwar bereits seit 12 Jahren immer mal wieder nach Frankfurt, mehr als Hotels, Bahnhöfe und Kongressräume habe ich bisher aber noch nicht gesehen, daher wird es wirklich höchste Zeit das zu ändern. Insbesondere nachdem Frankfurt nun mein Wochentagsdomizil ist. Selbstverständlich habe ich meine Eindrücke für euch festgehalten:
Oben: Alte Oper und Hauptwache
Mitte: Börse, St. Katharinen mit der Hauptwache und der Römer
Unten: Römerberg mit der alten Nikolaikirche und Paulskirche
Frankfurt ist für mich ehrlicherweise keine Liebe auf den ersten Blick, aber vielleicht wird das ja noch. (^.^)

Dienstag, 17. Januar 2017

Magdeburg mal anders...

Heute habe ich einen Ausflugstip für diejenigen von euch die in der näheren Umgebung von Magdeburg wohnen oder daran vorbeikommen und die etwa eine Stunde erübrigen können um einen kleinen Abstecher zu machen. Die Rede ist von der Kreisgrabenanlage von Pömmelte, oder, wie sie sich nun marketingmäßig-effekthascherisch nennt vom "Ringheiligtum Pömmelte". Zugegebenermaßen ist die Kreisgrabenanlage zwar sowas von Vintage, immerhin datiert sie in das 3. Jahrtausend vor Christus, passt aber nicht so ganz in meinen Lieblingszeitschnitt, daher wird dieser Beitrag auch nur eine Unternehmung und keine Empfehlung.

Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte ist ein ritueller Ort, welcher über mehrere Jahrhunderte für unterschiedliche Rituale genutzt wurde. Darunter auch Opferungen und rituelle Bestattungen, wie dies die Funde in der Grabenanlage belegen. Baulich ist Pömmelte den Henge-Monumenten zuzuordnen, so wie die allseits bekannten Henge-Monumente Stonehenge und Woodhenge in Schottland. Das wiederum bekräftigt die Vermutung, dass die Ackerbauernkulturen, die diese Bauwerke errichtet haben, gemeinsame religiöse Wurzel haben. Außerdem hat Pömmelte vermutlich eine astronomische Komponente, da zwei der Zugänge Sonnenauf- und Sonnenuntergang zu überlieferten Jahresfesten markieren.

Die gesamte Anlage ist mittlerweile liebevoll und historisch hochwertig restauriert und mit einer sich wirklich gut einfügenden Aussichtsplattform ausgestattet. Die Fundorte von Opfergaben und Gräbern sind mit Steinplatten markiert, auf denen die Lage der Fundstücke eingemeißelt ist. Immer wieder lockern kleine Steinplatten und Steelen mit kurzen und leicht verständlichen Beschreibungen den Rundgang auf und verschaffen ein möglichst umfassendes Bild der Fundlage und der historischen Einordnung.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Die Münchner Museen - Die Staatlichen Antikensammlungen

Die Staatlichen Antikensammlungen in München sind defintiv Sammlungen mit Weltrang. Allerdings beschäftigen sie sich auch mit einem Sammelthema, das nun nicht gerade zu meinen Interessensschwerpunkten gehört, daher biete ich an der Stelle nur einen kurzen Abriss und spreche auch keine unbedingte "LiligoesRetro-Empfehlung" aus, wiewohl die Staatlichen Antikensammlungen sicherlich zum Pflichttermin für Münchenbesucher mit einem etwas anderen Interessensspektrum gehören.

Bei den staatlichen Antikensammlungen handelt es sich um eine der größten Sammlungen zu antiker griechischer, römischer und etruskischer Kunst. Ihren Ursprung haben die Sammlungen in der Antikensammlung der Wittelsbacher, die um etliche Sammlungsspenden und Zukäufe erweitert wurden. Insbesondere die Sammlung griechischer Vasen hat absoluten Weltrang und beinhaltet einige berühmte Exponate, wie die Dyonisos-Schale des Exekias.

Am beeindruckendsten für mich an der Staatlichen Antikensammlung (wie gesagt, nicht mein Interessensschwerpunkt) ist allerdings das Gebäude in dem sie untergebracht ist. Sie ist am Königsplatz in einem im korinthischen Tempelstil errichteten Gebäude untergebracht welches im Auftrag des erklärten Griechenlandfans König Ludwig I. erbaut wurde.
Von Oliver Kurmis - Eigenes Werk, CC BY 2.0

Sonntag, 11. September 2016

Die Münchner Museen - Das Isartor - Geschichte und Geschichten im Valentin-Karlstadt-Musäum

Aktuell läuft im Valentin-Karlstadt-Musäum eine Ausstellung zur Geschichte des Isartors, Münchens einzigem noch fast vollständig erhaltenem Stadttor. Allerdings ist die Ausstellung nun wirklich übersichtlich. Sie beschränkt sich auf wenige Pinnwände mit mehr oder weniger guten Fotos und einigen knappen, oberflächlichen Texten. Inhaltlich dürfte jeder durchschnittliche Reiseführer mehr zu bieten haben, als diese Ausstellung. Schade daher um die Zeit, den Weg kann man sich sparen, der Wikipdia-Artikel zum Isartor liefert weit mehr Inhalt und der Zugang dazu ist sogar kostenlos, ganz im Gegensatz zu dieser Ausstellung, für die man den regulären Eintrittspreis für das Valentin-Karlstadt-Musäum entrichtet. Dessen Besuch lohnt sich dafür aber allemal, auch im Wiederholungsfalle und entschädigt auf jeden Fall für die dürftige "Ausstellung".

Montag, 27. Juni 2016

Die Münchner Museen - Das NS-Dokumentationszentrum in München

Nun ist es schon seit über einem Jahr eröffnet, jetzt haben wir es auch endlich geschafft, dem NS-Dokumentationszentrum einen Besuch abzustatten. Um ehrlich zu sein: ich hatte mir mehr erhofft. Es wird lediglich alt Bekanntes und bereits oft Wiedergekautes gezeigt. Es gibt nichts Neues. Was mir insbesondere fehlt ist eine kritische Auseinandersetzung mit der besonderen Bedeutung der Stadt München beim Auftstieg des Nationalsozialismus. Mir fehlt außerdem eine kritische Auseinandersetzung mit den Nazigrößen die auch nach dem Krieg die Geschicke der Stadt über Jahre und Jahrzehnte weiter bestimmen sollten. Lieber sonnt man sich im Glanz des Widerstands von der Weißen Rose über Stauffenberg bis hin zur Freiheitsaktion Bayern. Auch das Braune Haus, die Parteizentrale der NSDAP in München, wird nur in einem kleinen Nebensatz erwähnt, und das, obwohl das Dokumentationszentrum heute dort thront, wo früher das Braune Haus stand.

Die museale Aufbereitung an und für sich erst mehr als nur ungenügend. Einige, inhaltlich ziemlich magere Texte und Bilder an Holzstelen geklatscht und fertig. Kurzum, wenn ich Texte lesen und Bilder anschauen will, kann ich mich auch durch die Wikipedia klicken, von einem Museum erwarte ich mehr.

Als letzter Wermuthstropfen sei noch genannt: noch nicht mal das Museumscafé hatte es nötig (an einem Sonntag - sic!) zu öffnen, traurig.

Alles in allem: ein Münchner kann schon mal vorbei schauen, wenn er die sehenswerten Museen bereits kennt, als Turist spart man sich den Abstecher meines Erachtens aber besser. Da gibt es in München wahrlich sehenswertere Einrichtungen.

Montag, 13. Juni 2016

Das "Vintage Motor & Music Festival" der Gasoline Gang in Peißenberg

Letzten Samstag war es wieder soweit. Oldtimerfreunde, Schrauber und Vintagefans trafen sich bereits zum 5. Mal in der Tiefstollenhalle im oberbayerischen Peißenberg zum 5. Vintage Motor & Music Festival der Gasoline Gang. Auch ich war natürlich dabei und habe einige Impressionen für euch zusammengetragen:
Die Promis in Peißenberg: KITT und Herbie (Herbie ist der coolere von beiden)
Und ja, ich mag Rotten Cars (^.^)

Mittwoch, 1. Juni 2016

"Bier.Macht.München." - eine Ausstellung zum 500jährigen Jubiläum des Reinheitsgebotes im Münchner Stadtmuseum

Anlässlich des 500jährigen Jubiläums des bayerischen Reinheitsgebotes, das 1517 dann auch zum deutschen Reinheitsgebot werden sollte, läuft im Münchner Stadtmuseum gerade eine Sonderausstellung unter dem Titel "Bier. Macht. München.", die noch bis zum 8. Januar 2017 gezeigt wird.

Schwerpunkt der Ausstellung ist dabei die Geschichte des Bieres und der Brauereien in München, wobei hier wirklich jede Facette beleuchtet wird: vom Mittelalterlichen Heimbrauen und dem Hausauschank über die ersten Wirtshäuser bis hin zu den großen Münchner Brauereien un dem verhältnismäßig neuen Phänomen der kleinen regionalen Handwerksbrauereien. Das Ganze von der Herstellung über den Vertrieb und das Marketing. Das München spätestens mit dem Ausgehenden 19. Jahrhundert zur Bierstadt werden ließ.

Eine absolut sehenswerte Ausstellung, nicht nur für Münchner sondern für jeden Liebhaber des Münchner Bieres. (^.^)

Montag, 9. Mai 2016

Hamburg für Vintage Fans

Hamburg ist immer eine Reise wert. Auch Abseits von Michel, Landungsbrücken und Reeperbahn hat Hamburg gerade für Vintagefreunde einiges zu bieten. Nachdem ich kürzlich einmal wieder in Hamburg war und ich mir diese wunderschöne Stadt touristisch bereits in der Vergangenheit ausgiebig erlaufen habe, wollte ich sie nun auch mal als Retro-Lady erkunden. Ich habe mir dazu Shopping-Tipps von einigen Hamburger Bekannten eingesammelt und für euch ausgetestet. Ihr bekommt heute meine Hot List. (^.^)

Meine neuen Lieblinge aus Hamburg
Die Platzhirschen auf dem Second Hand Markt ist in Hamburg - genauso wie in anderen deutschen Großstädten auch - Pick'n'Weight, in Hamburg gleich zweimal vertreten: einmal im Karolinenviertel (Beim Grünen Jäger 16) und einmal in Altona (Große Bergstraße 167) und beide Shops sind einen Besuch wert, fündig wird man dort auf jeden Fall.

Auf jeden Fall einen Besuch wert ist Hip Cats in der Paul-Roosen-Straße 16 in St.Pauli. Im ersten Moment hat man zwar das Gefühl, dass es einem gleich rückwärts wieder aus dem Laden raushaut, so arg vollgestopft sind die drei kleinen Räume und so intensiv riecht es nach alter Kleidung aber dort finden sich wahre Schätze an wunderbaren, top erhaltenen Originalen zum kleinen Preis.

Ebenfalls in St. Pauli, direkt auf der Reeperbahn (Nr. 152) ist die Darkside Boutique, die in allererster Linie ein Sex- und Fetischshop ist. Dort gibt es zwar keine Originale aber dafür schöne Repros abseits von Polkadots und Cherryprints, außerdem gut gearbeitete Korsetts, Hüftgürtel und Nahtnylons.

Stay Gold in der Davidstraße 31-33 (ebenfalls St. Pauli) bietet wunderschöne Repros in kleiner aber feiner Auswahl, allerdings kosten die einiges, sind es aber allemal wert.

Bei Fräulein Stadtfein (Schopenstehl 23) gibt es ganz wunderschöne 50er Jahre Repros verkauft durch eine zauberhafte, stilechte junge Dame, die wunderbar berät und wirklich richtig Ahnung von den 50ern hat.

Last but not least sei noch Vintage & Rags (Kurze Mühren 6) erwähnt, ebenfalls ein herrlich kreativ sortierter Second Hand Shop mit Findegarantie. (^.^)

Und solltet ihr von all dem Shopping ein leichtes Hungergefühl verspüren: in Gretchens Villa (Marktstraße 142) gibt es feinen Tee und Kaffee mit lecker Kuchen und Torten in einem zauberhaften Vintage-Ambiente.