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Donnerstag, 9. März 2017

Der Antikmarkt in den Hallen der Schlafwagenfabrik in München Neuaubing

Ich habe endlich mal wieder einen Antikmarkt für euch erkundet. Diesmal war ich in den Hallen der alten Schlafwagenfabrik Nähe des S-Bahnhofs München-Neuaubing. Der Antikmarkt ist im Vergleich zu so man anderem Antikmarkt eher übersichtlich. Die dort vertretenen Händler sind vom Fach und dabei auch eher im gehobenen Preissegment unterwegs. Soll heißen: sie wissen nicht nur wieviel sie verlangen dürfen, sie verlangen sogar noch einen Extraaufschlag. Gut, die Preise sind noch nicht wirklich unverschämt aber günstig ist trotzdem anders. Dennoch ist es nett mal durchzuschlendern und vielleicht die ein oder andere Kleinigkeit zu entdecken.

Dienstag, 21. Februar 2017

Frankfurt für Einsteiger - Weinstube im Römer

Heute möchte ich euch eine weitere Frankfurter Traditionsgaststätte zeigen, die sich vor allem dadurch hervortut, dass sie ihre Weine ausschließlich vom städtischen Frankfurter Weingut bezieht: die Weinstube im Römer. Eine Besonderheit darunter ist der "Frankfurter Lohrberger Hang", dessen Rebe sogar auf Frankfurter Stadtgebiet wächst und der entsprechend rar ist. Das Essen in der Weinstube im Römer ist klassisch gut bürgerlich und hat selbstverständlich den Schwerpunkt auf der Frankfurter Küche. Lecker wars, und reichlich wars (^.^)

Mittwoch, 15. Februar 2017

Frankfurt für Einsteiger - Dauth-Schneider

Heute möchte ich euch eine Frankfurter Traditionsgaststätte vorstellen, die Apfelweinwirtschaft Dauth-Schneider, eine Gaststätte die bereits seit über 150 Jahren besteht. Das Essen Dauth-Schneider ist klassisch gut bürgerlich und hat selbstverständlich den Schwerpunkt auf der Frankfurter Küche. Lecker wars, und reichlich wars, wiewohl ich feststellen musste, dass der Frankfurter Apfelwein so gar nicht meins ist. Ich bleibe beim französischen Cidre. (^.^)

Dienstag, 31. Januar 2017

Frankfurt für Einsteiger - Die Altstadt

Nachdem ich nun regelmäßig in Frankfurt am Main bin, wird es  auch Zeit endlich mal die Stadt etwas besser kennen zu lernen. Ich fahre zwar bereits seit 12 Jahren immer mal wieder nach Frankfurt, mehr als Hotels, Bahnhöfe und Kongressräume habe ich bisher aber noch nicht gesehen, daher wird es wirklich höchste Zeit das zu ändern. Insbesondere nachdem Frankfurt nun mein Wochentagsdomizil ist. Selbstverständlich habe ich meine Eindrücke für euch festgehalten:
Oben: Alte Oper und Hauptwache
Mitte: Börse, St. Katharinen mit der Hauptwache und der Römer
Unten: Römerberg mit der alten Nikolaikirche und Paulskirche
Frankfurt ist für mich ehrlicherweise keine Liebe auf den ersten Blick, aber vielleicht wird das ja noch. (^.^)

Dienstag, 17. Januar 2017

Magdeburg mal anders...

Heute habe ich einen Ausflugstip für diejenigen von euch die in der näheren Umgebung von Magdeburg wohnen oder daran vorbeikommen und die etwa eine Stunde erübrigen können um einen kleinen Abstecher zu machen. Die Rede ist von der Kreisgrabenanlage von Pömmelte, oder, wie sie sich nun marketingmäßig-effekthascherisch nennt vom "Ringheiligtum Pömmelte". Zugegebenermaßen ist die Kreisgrabenanlage zwar sowas von Vintage, immerhin datiert sie in das 3. Jahrtausend vor Christus, passt aber nicht so ganz in meinen Lieblingszeitschnitt, daher wird dieser Beitrag auch nur eine Unternehmung und keine Empfehlung.

Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte ist ein ritueller Ort, welcher über mehrere Jahrhunderte für unterschiedliche Rituale genutzt wurde. Darunter auch Opferungen und rituelle Bestattungen, wie dies die Funde in der Grabenanlage belegen. Baulich ist Pömmelte den Henge-Monumenten zuzuordnen, so wie die allseits bekannten Henge-Monumente Stonehenge und Woodhenge in Schottland. Das wiederum bekräftigt die Vermutung, dass die Ackerbauernkulturen, die diese Bauwerke errichtet haben, gemeinsame religiöse Wurzel haben. Außerdem hat Pömmelte vermutlich eine astronomische Komponente, da zwei der Zugänge Sonnenauf- und Sonnenuntergang zu überlieferten Jahresfesten markieren.

Die gesamte Anlage ist mittlerweile liebevoll und historisch hochwertig restauriert und mit einer sich wirklich gut einfügenden Aussichtsplattform ausgestattet. Die Fundorte von Opfergaben und Gräbern sind mit Steinplatten markiert, auf denen die Lage der Fundstücke eingemeißelt ist. Immer wieder lockern kleine Steinplatten und Steelen mit kurzen und leicht verständlichen Beschreibungen den Rundgang auf und verschaffen ein möglichst umfassendes Bild der Fundlage und der historischen Einordnung.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Die Münchner Museen - Die Staatlichen Antikensammlungen

Die Staatlichen Antikensammlungen in München sind defintiv Sammlungen mit Weltrang. Allerdings beschäftigen sie sich auch mit einem Sammelthema, das nun nicht gerade zu meinen Interessensschwerpunkten gehört, daher biete ich an der Stelle nur einen kurzen Abriss und spreche auch keine unbedingte "LiligoesRetro-Empfehlung" aus, wiewohl die Staatlichen Antikensammlungen sicherlich zum Pflichttermin für Münchenbesucher mit einem etwas anderen Interessensspektrum gehören.

Bei den staatlichen Antikensammlungen handelt es sich um eine der größten Sammlungen zu antiker griechischer, römischer und etruskischer Kunst. Ihren Ursprung haben die Sammlungen in der Antikensammlung der Wittelsbacher, die um etliche Sammlungsspenden und Zukäufe erweitert wurden. Insbesondere die Sammlung griechischer Vasen hat absoluten Weltrang und beinhaltet einige berühmte Exponate, wie die Dyonisos-Schale des Exekias.

Am beeindruckendsten für mich an der Staatlichen Antikensammlung (wie gesagt, nicht mein Interessensschwerpunkt) ist allerdings das Gebäude in dem sie untergebracht ist. Sie ist am Königsplatz in einem im korinthischen Tempelstil errichteten Gebäude untergebracht welches im Auftrag des erklärten Griechenlandfans König Ludwig I. erbaut wurde.
Von Oliver Kurmis - Eigenes Werk, CC BY 2.0

Sonntag, 11. September 2016

Die Münchner Museen - Das Isartor - Geschichte und Geschichten im Valentin-Karlstadt-Musäum

Aktuell läuft im Valentin-Karlstadt-Musäum eine Ausstellung zur Geschichte des Isartors, Münchens einzigem noch fast vollständig erhaltenem Stadttor. Allerdings ist die Ausstellung nun wirklich übersichtlich. Sie beschränkt sich auf wenige Pinnwände mit mehr oder weniger guten Fotos und einigen knappen, oberflächlichen Texten. Inhaltlich dürfte jeder durchschnittliche Reiseführer mehr zu bieten haben, als diese Ausstellung. Schade daher um die Zeit, den Weg kann man sich sparen, der Wikipdia-Artikel zum Isartor liefert weit mehr Inhalt und der Zugang dazu ist sogar kostenlos, ganz im Gegensatz zu dieser Ausstellung, für die man den regulären Eintrittspreis für das Valentin-Karlstadt-Musäum entrichtet. Dessen Besuch lohnt sich dafür aber allemal, auch im Wiederholungsfalle und entschädigt auf jeden Fall für die dürftige "Ausstellung".

Montag, 27. Juni 2016

Die Münchner Museen - Das NS-Dokumentationszentrum in München

Nun ist es schon seit über einem Jahr eröffnet, jetzt haben wir es auch endlich geschafft, dem NS-Dokumentationszentrum einen Besuch abzustatten. Um ehrlich zu sein: ich hatte mir mehr erhofft. Es wird lediglich alt Bekanntes und bereits oft Wiedergekautes gezeigt. Es gibt nichts Neues. Was mir insbesondere fehlt ist eine kritische Auseinandersetzung mit der besonderen Bedeutung der Stadt München beim Auftstieg des Nationalsozialismus. Mir fehlt außerdem eine kritische Auseinandersetzung mit den Nazigrößen die auch nach dem Krieg die Geschicke der Stadt über Jahre und Jahrzehnte weiter bestimmen sollten. Lieber sonnt man sich im Glanz des Widerstands von der Weißen Rose über Stauffenberg bis hin zur Freiheitsaktion Bayern. Auch das Braune Haus, die Parteizentrale der NSDAP in München, wird nur in einem kleinen Nebensatz erwähnt, und das, obwohl das Dokumentationszentrum heute dort thront, wo früher das Braune Haus stand.

Die museale Aufbereitung an und für sich erst mehr als nur ungenügend. Einige, inhaltlich ziemlich magere Texte und Bilder an Holzstelen geklatscht und fertig. Kurzum, wenn ich Texte lesen und Bilder anschauen will, kann ich mich auch durch die Wikipedia klicken, von einem Museum erwarte ich mehr.

Als letzter Wermuthstropfen sei noch genannt: noch nicht mal das Museumscafé hatte es nötig (an einem Sonntag - sic!) zu öffnen, traurig.

Alles in allem: ein Münchner kann schon mal vorbei schauen, wenn er die sehenswerten Museen bereits kennt, als Turist spart man sich den Abstecher meines Erachtens aber besser. Da gibt es in München wahrlich sehenswertere Einrichtungen.

Montag, 13. Juni 2016

Das "Vintage Motor & Music Festival" der Gasoline Gang in Peißenberg

Letzten Samstag war es wieder soweit. Oldtimerfreunde, Schrauber und Vintagefans trafen sich bereits zum 5. Mal in der Tiefstollenhalle im oberbayerischen Peißenberg zum 5. Vintage Motor & Music Festival der Gasoline Gang. Auch ich war natürlich dabei und habe einige Impressionen für euch zusammengetragen:
Die Promis in Peißenberg: KITT und Herbie (Herbie ist der coolere von beiden)
Und ja, ich mag Rotten Cars (^.^)

Mittwoch, 1. Juni 2016

"Bier.Macht.München." - eine Ausstellung zum 500jährigen Jubiläum des Reinheitsgebotes im Münchner Stadtmuseum

Anlässlich des 500jährigen Jubiläums des bayerischen Reinheitsgebotes, das 1517 dann auch zum deutschen Reinheitsgebot werden sollte, läuft im Münchner Stadtmuseum gerade eine Sonderausstellung unter dem Titel "Bier. Macht. München.", die noch bis zum 8. Januar 2017 gezeigt wird.

Schwerpunkt der Ausstellung ist dabei die Geschichte des Bieres und der Brauereien in München, wobei hier wirklich jede Facette beleuchtet wird: vom Mittelalterlichen Heimbrauen und dem Hausauschank über die ersten Wirtshäuser bis hin zu den großen Münchner Brauereien un dem verhältnismäßig neuen Phänomen der kleinen regionalen Handwerksbrauereien. Das Ganze von der Herstellung über den Vertrieb und das Marketing. Das München spätestens mit dem Ausgehenden 19. Jahrhundert zur Bierstadt werden ließ.

Eine absolut sehenswerte Ausstellung, nicht nur für Münchner sondern für jeden Liebhaber des Münchner Bieres. (^.^)

Montag, 9. Mai 2016

Hamburg für Vintage Fans

Hamburg ist immer eine Reise wert. Auch Abseits von Michel, Landungsbrücken und Reeperbahn hat Hamburg gerade für Vintagefreunde einiges zu bieten. Nachdem ich kürzlich einmal wieder in Hamburg war und ich mir diese wunderschöne Stadt touristisch bereits in der Vergangenheit ausgiebig erlaufen habe, wollte ich sie nun auch mal als Retro-Lady erkunden. Ich habe mir dazu Shopping-Tipps von einigen Hamburger Bekannten eingesammelt und für euch ausgetestet. Ihr bekommt heute meine Hot List. (^.^)

Meine neuen Lieblinge aus Hamburg
Die Platzhirschen auf dem Second Hand Markt ist in Hamburg - genauso wie in anderen deutschen Großstädten auch - Pick'n'Weight, in Hamburg gleich zweimal vertreten: einmal im Karolinenviertel (Beim Grünen Jäger 16) und einmal in Altona (Große Bergstraße 167) und beide Shops sind einen Besuch wert, fündig wird man dort auf jeden Fall.

Auf jeden Fall einen Besuch wert ist Hip Cats in der Paul-Roosen-Straße 16 in St.Pauli. Im ersten Moment hat man zwar das Gefühl, dass es einem gleich rückwärts wieder aus dem Laden raushaut, so arg vollgestopft sind die drei kleinen Räume und so intensiv riecht es nach alter Kleidung aber dort finden sich wahre Schätze an wunderbaren, top erhaltenen Originalen zum kleinen Preis.

Ebenfalls in St. Pauli, direkt auf der Reeperbahn (Nr. 152) ist die Darkside Boutique, die in allererster Linie ein Sex- und Fetischshop ist. Dort gibt es zwar keine Originale aber dafür schöne Repros abseits von Polkadots und Cherryprints, außerdem gut gearbeitete Korsetts, Hüftgürtel und Nahtnylons.

Stay Gold in der Davidstraße 31-33 (ebenfalls St. Pauli) bietet wunderschöne Repros in kleiner aber feiner Auswahl, allerdings kosten die einiges, sind es aber allemal wert.

Bei Fräulein Stadtfein (Schopenstehl 23) gibt es ganz wunderschöne 50er Jahre Repros verkauft durch eine zauberhafte, stilechte junge Dame, die wunderbar berät und wirklich richtig Ahnung von den 50ern hat.

Last but not least sei noch Vintage & Rags (Kurze Mühren 6) erwähnt, ebenfalls ein herrlich kreativ sortierter Second Hand Shop mit Findegarantie. (^.^)

Und solltet ihr von all dem Shopping ein leichtes Hungergefühl verspüren: in Gretchens Villa (Marktstraße 142) gibt es feinen Tee und Kaffee mit lecker Kuchen und Torten in einem zauberhaften Vintage-Ambiente.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Die Münchner Museen - Das Bier- und Oktoberfestmuseum

Selbstverständlich gibt es in München ein Bier- und Oktoberfestmuseum. Wie sollte es auch anders sein? (^.^) Das Bier- und Oktoberfestmuseum in München befindet sich in zentraler Lage in der Altstadt (Sterneckerstraße 2, Nähe Isartor)  und ist in einem Bürgerhaus aus dem frühen 14. Jahrhundert untergebracht, schon allein das und die innenliegende so genannte Himmelstreppe über vier Stockwerke ist sehenswert.

Das Biermuseum bietet einen Überblick über die Geschichte von Bier und Braukunst im Allgemeinen, fokussiert sich im Speziellen aber auf das beste Bier der Welt: das Münchner Bier und die Geschichte der Münchner Brauereien. Neben der Ausstellung und dem üblichen Führungsprogramm kann man dazu auch den Praxistransfer buchen: eine Bierverkostung mit einem Biersommelier, die sensationell gut gemacht ist.

Das obere Stockwerk widmet sich der Geschichte der Wiesn, (aka Oktoberfest), das zwischenzeitlich gedanklich so fest mit dem Münchner Bier verknüpft ist, dass diese Ausstellung einen runden Abschluss bildet.

Wer möchte (eigentlich sollte man), beendet seinen Museumsbesuch im Museumsstüberl im Erdgeschoss und findet dort eine urige typisch bayrische Wirtschaft, ganz ohne Touristentumult, so wie in den großen traditionellen Häusern.

Rundherum eine absolute Empfehlung von mir. (^.^)

Dienstag, 5. Januar 2016

Die Münchner Museen - Das Valentin-Karlstadt-Musäum

Heute möchte ich euch eines meiner Lieblingsmuseen in München vorstellen, das Valentin-Karlstadt-Musäum im Isartor. Ich mag den Humor von Karl Valentin und Liesl Karlstadt, denen dieses Museum gewidmet ist. Zugebenrmaßen sind beide über die bayerischen Grenzen hinaus nicht gerade bekannt, umso mehr empfehle ich aber einen Besuch im Museum, will man wirklich an Münchens Herz vordringen. Für alle die mal reinschnuppern wollen, was die beiden so zu bieten haben, einer meiner Lieblingsfilme "Der Theaterbesuch" aus dem Jahr 1934:

Den Theaterbesuch kann man, neben etlichen anderen Filmen von Karl Valentin und Liesl Karlstadt übrigens auch im Kinosaal des Museums sehen. Selbstverständlich gibt es ansonsten noch viele biografische Informationen, Requisiten und einiges an verstecktem Witz zu entdecken:

Daneben bietet das Museum Münchens wohl urigstes Café, das Turmstüberl, in das man nur kommt, wenn man auch eine Museumskarte kauft:

Freitag, 13. November 2015

"Gretchen mags mondän - Damenmode der 1930er Jahre" im Münchner Stadtmuseum

Heute möchte ich eine besondere Ausstellung ans Herz liegen, die aktuell noch im Münchner Stadtmuseum läuft und nun bis zum 29. Mai 2016 verlängert wurde: "Gretchen mags mondän - Damenmode der 1930er Jahre". Wie vom Stadtmuseum gewohnt, ist die Ausstellung unheimlich faettenreich und bildet tatsächlich alle Belange der Modegeschichte dieses durchaus mondänen Jahrzehnts unheimlich abwechslungsreich ab. Selbst wenn ihr es nicht in die Ausstellung schaffen solltet: der Ausstellungskatalog ist quasi wie ein ausführlicher Rundgang durch die Ausstellung und liefert zudem viele weitere Hintergrundinfos und nette Anekdoten.

Als kleinen Vorgeschmack gibt es auch einen kurzen Film von Fashion TV Production, der anlässlich der Ausstellung gedreht wurde und den ich euch natürlich nicht vorenthalten will:

Auch das Stadtmuseum selbst hat dieses mal noch einen kleinen Teaser gedreht, der hier auch genannt sein soll:

Mittwoch, 17. Juni 2015

Der Antik- und Raritätenmarkt in Keferloh

Der wohl schönste und lohnenswerteste für alle Freunde vergangener Zeiten in und um München dürfte wohl der Antik- und Raritätenmarkt in Keferloh bei Grasbrunn im Münchner Osten sein. Dort findet sich alles, was das Sammler- und Vintageherz begehrt und das von wirklich fairen und superfreundlichen Händlern mit absolut guten Preisen. "Plunder" wie rostige Schrauben, alte Glühbirnen, halbvolle Shampooflaschen und Videorekorder aus den 80ern sucht man vergeblich, dafür gibt es sowohl aufgearbeitete Antiquitäten als auch solche zum Aufarbeiten, Seltenes, Schönes und ganz viel Altes, kurzum: Keferloh ist eine Reise wert. (^.^)
Der Antikmarkt findet auf dem Gelände des Gasthofes Gut Keferloh statt, so dass für das leibliche Wohl ebenfalls bestens gesorgt ist (bei schönem Wetter ist der Biergarten ein absolut heißer Tipp!). Auch ausreichend Parkplätze sind vorhanden, also nichts wie hin. (^.^)

Der Antikmarkt findet an jedem ersten Sonntag im Monat ab 7:00 Uhr bis mindestens 13:00 Uhr (Freigelände) bzw. 15:00 Uhr (Hallen) statt.

Donnerstag, 23. April 2015

Das Hoover & Floyd in der Maxvorstadt

Heute möchte ich euch ein wunderschöne Café-Bar mit Vintagecharme in der Maxvorstadt vorstellen: das Hoover & Floyd. Die Einrichtung ist überwiegend im Stil der 20er und 30er Jahre gehalten, und wird durch etliche Originale noch aufgewertet. Sehr empfehlen kann ich das wunderbare Frühstück, zubereitet aus absolut hochwertigen Zutaten und serviert auf Omas Porzellan - einen besonderer Tipp von meinem Mann möchte ich euch auch noch weitergeben: das Rührei mit Ziegenkäse. (^.^)

Sonntag, 9. November 2014

Happy Birthday to me (^.^)

Die ganz besonders aufmerksamen Leser meines Blogs ahnen es ohnehin bereits, was heute kommt: mein Geburtstagsbeitrag. (^.^) Stolze 35 Jährchen habe ich mittlerweile auf dem Buckel... Und auch dieses Jahr hat mein Schatz wieder für mich gebacken und auch dieses Jahr wieder meine Lieblingstorte: Käse-Sahne-Torte (^.^)

Sein Geschenk für mich ist ebenfalls der absolute Hammer: es sind massig alte Burda-Ausgaben!!! Die älteste Ausgabe von 1950, die neueste von 1970 (^.^)
Nun, da freut sich nicht nur eine Burdasammlung, sondern hoffentlich bald ihr, und zwar auf einige neue Nähprojekte. Als erstes steht übrigens ein Petticoat auf dem Plan, für den ich jetzt endlich ein Schnittmuster habe. (^.^)

Mittwoch, 5. November 2014

Das Café Lotti in der Maxvorstadt

Es wird einmal wieder Zeit euch einen kleinen Erfahrungsbericht zu einem Münchner Lokal zu liefern. Dieses Mal habe ich mir das aktuell sehr gehypte Café Lotti für euch angesehen. Das Konzept klingt erstmal phantastisch, alles ist bio, alles ist naturbelassen und stammt von glücklichen Tieren die ein heimeliges Landleben führen und selbstverständlich ist alles nach Omas Rezept bereitet. Außerdem gibt es all die Do-it-yourself-In-Themen, die dort mit eigenen Stammtischen vertreten sind. Zu guter letzt ist das Lotti Vintage und Rosa! Klingt perfekt oder? Nun ja, das soll nun kein Spoiler werden, aber: ist es leider nicht.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: das Lotti sieht süß aus, auch das Essen und die Getränke sehen durchaus ansprechend aus und schmecken auch ganz gut. Allerdings habe ich in München nun wirklich schon lange nicht mehr einen derart unterdurchschnittlichen Service erlebt wie im Lotti. Ehrlich gesagt, habe ich derart unfähige Servicekräfte noch nie irgendwo erlebt. Nicht dass sie unfreundlich gewesen wären, nur: sie servieren nur die Hälfte und werden dann geschlagene 30 Minuten nicht mehr gesehen. Als sie dann endlich wieder auftauchen, bekommen wir auf Nachfragen - wobei ich mich an den Tresen bewegen musste, es war nun nicht so, dass die Damen nach dem Rechten gesehen hätten - die Aussage "Ach ja, das Ding (es war ein Beagel) steht noch in der Küche. Ist halt jetzt kalt, aber schmeckt so auch." Und schwupp bekomme ich mein Essen hingepfeffert, dafür aber nicht ein Wort einer Entschuldigung und schon waren die beiden Damen wieder weg (quatschend in der Küche). Nach einem erneuten Weg zum Tresen und minutenlangem Gestikulieren wurden wir dann auch wahr genommen und uns gnädigerweise die Ehre erteilt bezahlen zu dürfen. Und nein, wir waren nicht der einzige Tisch, an dem es so lief, diese Servicehaltung zog sich traurigerweise durch den gesamten Servicebereich. Erstaunlicherweise ist das Lotti regelmäßig voll, was vermutlich am aktuellen Hype liegt, aber das geht vorüber. Von mir gibt es für das Café Lotti auf jeden Fall keine Empfehlung. Wer in München in schönem Ambiente "ganz gutes" Essen essen möchte, kann das auch anderenorts mit besserem Service.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Die Münchner Museen - Die archäologische Staatssammlung

Das dritte Museum in meiner Serie zu den Münchner Museen ist eines meiner Lieblingsmuseen: die archäologische Staatssammlung in München.
Die archäologische Staatssammlung wird aktuell umgebaut, weswegen einige Teile der Dauerausstellung zur Vor- und Frühgeschichte Bayerns aktuell nicht zugänglich sind. Lediglich der Dauerausstellungsteil "Die Römer in Bayern" ist momentan geöffnet. Allerdings lohnt allein der einen Besuch in der archäologischen Staatssammlung, so wunderbar ist diese Ausstellung aufbereitet. Für meinen Geschmack (und auch aus meinem Blickwinkel als Historikerin) schafft die archäologische Staatssammlung die Gratwanderung zwischen Bildungsauftrag und Spannungsbogen ideal und das ohne zu detailverliebt und damit "abgehoben" für den Laien zu sein, aber dennoch tiefgründig genug, um tatsächlich Wissen zu vermitteln. Was ich besonders an der archäologischen Staatssammlung mag, ist, dass die Ausstellungen mit verhältnismäßig einfachen Mitteln konzipiert sind. Sie sind nicht superhightech-multimedial, bei denen sich der Besucher nur noch berieseln lassen muss, sondern man muss sich das Wissen immer noch erlesen, muss es erleben und aktiv betrachten. Und genau das macht für mich Museum aus.




Nachdem ich die Dauerausstellung in der archäologischen Staatssammlung schon so klasse finde, so phantastisch sind auch die Sonderausstellungen. Aktuell und noch bis 31. August 2014 läuft eine Ausstellung zur Gletschermumie Ötzi, die den neuesten Forschungsstand präsentiert und superinteressant ist.







Eine zweite Sonderausstellung - ebenfalls bis 31. August 2014 - widmet sich einer Inka-Mumie, die lange Jahre für eine Moorleiche aus dem Dachauer Moor gehalten wurde (die Zerstörungen des 2. Weltkriegs haben es möglich gemacht), deren Untersuchung kürzlich abgeschlossen wurde. Die Sonderausstellung präsentiert nun das Vorgehen, die Ergebnisse und einige Hintergründe, wie die Mumie einer jungen Inka-Frau ihren Weg nach Bayern gefunden hat.




Meine Empfehlung für die Münchner und München-Besucher: ein Besuch in der archäologischen Staatssammlung lohnt sich immer. (^.^)

Samstag, 27. September 2014

Heiraten und all das rechtliche Klimbim danach

Heiraten ist ja ganz schön, aber geht leider nicht so ganz ohne administrativen Aufwand. Nachdem ich den Achnamen meines Mannes angenommen habe, hat sich quasi ein ganzer Rattenschwanz an Ämter- und Behördengerenne angesammelt. Das alles ist im Falle einer Namensänderung zu tun:

Ihr braucht einen neuen Personalausweis und Reisepass sowie einen neuen Fahrzeugschein. Für den Fahrzeugschein müsst ihr auch euren Fahrzeugbrief mit zur Zulassungsstelle nehmen.

Eine Kopie der Heiratsurkunde brauchen:

  • euer Arbeitgeber
  • Bank(en)
  • Krankenkasse
  • Versicherungen
  • Vereine
  • Vermieter
  • Strom-/Gas-/Wasseranbieter
  • Telefon-/Internetanbieter


Bei manchen geht es aber auch ganz automatisch, nämlich hier:

  • Finanzamt
  • übrige Sozialversicherungen
Nachdem das jetzt alles geschafft ist, kehrt nun wieder Normalität in unsere junge Ehe ein. (^.^)