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Montag, 11. Juni 2018

Meine Alternative zum Bullet Journal: Filofax (^.^)

So meine Lieben, ich habe de Lösung, wie ich das coole aus dem Bullet-Journal-Konzept behalte und das Nachteilige ausschließe. Die Musterlösung heißt Filofax, oder besser: Filofax mit einem Blankoblock und einem Locher für Notizbücher. Fertig ist ein Bullet Journal mit
a) austauschbaren Seiten - meinem Perfektionistenwahn wäre damit Genüge getan
b) umsortierbaren Seiten, da Ringbuchheftung - auch meinem Bedürfnis nach Ordnung und Struktur wäre damit nachgekommen

Kurzum: es geht also weiter, mein Bullet Journal, ner jetzt eben in einer Filofaxversion und ergänzt um Jobthemen. (^.^)

Mein Bullet Journal - Der Juni

Mein Bullet Journal, das jetzt in einem Filofax untergebracht wird gedeiht für den Juni wieder prächtig; ich bleibe dabei bei alt bekanntem und nutze außerdem die Tagesübersichten, die bereits in meinem Filofax waren. Die sind zwar nicht top, aber hey, ich habe sie nun mal. (^.^) Hier meine Monatsübersichten:


Sonntag, 3. Juni 2018

Mein Bullet Journal - Das ist nichts für mich

So meine Lieben... ich gestehe es ein: Bullet Journal - das ist nix für mich... Zunächst war ich ja noch euphorisch und schwer begeistert ob der vielen kreativen Gestaltungsmöglichkeiten, dann kollidierte das Bullet Journal allerdings mit zwei meiner schlimmsten und liebsten Eigenheiten:
a) ich bin perfektionistisch bis zum Umfallen. Vermalen oder Verschreiben im Bullet Journal? Oh my godness! Ich habe früher in der Schule Heftseiten rausgerissen, wenn sie mir nicht gefallen haben und sie lieber nochmal neu geschrieben. Beim Bullet Journal ist das unmöglich. Also behilft man sich eben... macht was anders, überklebt, übermalt, was auch immer. Nur genau dieses "was auch immer" ist mit meiner perfektionistischen Seele nicht vereinbar. Auch wenn es sonst niemand sieht, ich weiß es und dann gefällt es mir einfach nicht.
b) ich brauche Ordnung und Struktur. Das Bullet Journal ist sehr bewusst kreatives Chaos, also so absolut nicht meins. Was zusammen gehört, muss für mich auch zusammen sein, ansonsten gefällt es mir nicht.
Ergo es gefiel mir nicht, also habe ich die Lust verloren und bin damit auch nicht mehr dran geblieben. Kurzum: ich lasse es mit dem Bullet Journal, weil es halt wirklich nicht mein Ding ist. Trotzdem gefällt mir diese individuelle Timer-Gestaltung. Und ich glaube ich habe auch schon eine Alternatividee, mal schauen, ob das umsetzbar ist. Falls ja, werde ich selbstverständlich berichten.

Montag, 5. März 2018

Mein Bullet Journal - Der März

Langdsam aber sicher habe ich das Wochenlayout für mich, es ist die Variante wöchentliche To Do Liste. (^.^) Die Monatsübersichten bleiben wie gehabt. Dennoch: so Hundetr Prozent bin ich immer noch nicht überzeugt. eigentlich brauche ich meine beruflichen Termine in meinem Bullet Journal, anderenfalls ist es zu viel Geblättere um den Überblick zu bewahren und um Privat ordentlich mit beruflich zu verknüpfen... Ich probiere also weiter. (^.^)

Donnerstag, 1. Februar 2018

Mein Bullet Journal - Der Februar

Mittlerweile habe ich eher ein Gefühl dafür, was ich in meinem Bullet Journal brauche, das Januar-Layout ist es nämlich nicht. (^.^) Ich habe privat verhältnismäßig wenig fixe Termine - ok, das wusste ich vorher auch schon - aber auch meine To Do's lassen sich nicht wirklich fix planen. Ich bin privat eher nach dem Lustprinzip orientiert, daher ist es schwierig feste Zeiten für To Do's einzuplanen. Eine Wochenliste mit den To Do's der Woche erscheint mir da sinnvoller. Mein Monatslayout Februar sieht also etwas anders aus, aber dennoch bin ich noch in der Probierphase. (^.^)

Montag, 1. Januar 2018

Mein Bullet Journal - Der Januar

Mein erstes Monatslayout ist fertig... und ich war mir noch enrom unsicher, was ich brauche und welches Layout für mich überhaupt Sinn macht. Ich möchte mit mein Bullet Journal nur privat nutzen, Sinn und Zweck ist es also nicht mir damit Jobtermine zu planen und Besprechungsmitschriften zu visualisieren und genau deshalb weiß ich nicht so recht was ich genau brauche, also welches Layout, wieviel Platz etc. Ich habe also einfach mal drauf los gemalt um so etwas auszuprobieren. Natürlich gibt es auch die Klassiker wie die Monatsübersicht, das Stimmungsbarometer ("Moodtracker") und einer Zielerreichungsskala ("Habit Tracker"). Ich berichte selbstverständlich wie gut ich klar komme (^.^)

Sonntag, 17. Dezember 2017

Mein Bullet Journal

Ich bin schon seit einiger Zeit vom aktuellen Blogger-, Pinterest- und Instagram-Trend des Bullet Journals angefixt, zum Start ins neue Jahr wage ich nun den Selbstversuch. Ich habe mir kurzerhand ein Leuchtturm 1917-Notizbuch zugelegt und bisher schon mal die Startseiten befüllt. Zunächst mit dem Inhaltsverzeichnis, gefolgt von einem Jahresdeckblatt und dem so genannten "Future Log", also im Grunde einer Jahresübersicht. Als erklärter Fan von Zielen und absoluter Kritiker von "guten Vorsätzen", habe ich anstelle der üblichen "Level 10 Goals" meine persönliche Zielplanung für das Jahr 2018 mitaufgenommen, einschließlich eines Zieltrackers, was ich als Übersicht dann ganz charmant finde. Zu guter Letzt folgen dann wieder zwei Klassiker, die "Wishlist", bei mir "Wunschzettel" genannt, sowie eine Ideenliste für neue Blogposts.
Über das Jahr werde ich euch jeweils zum Monatsersten mein Layout für den jeweiligen Monat zeigen und außerdem erste Erfahrungen teilen. Ich bin gespannt, wie es mir so geht mit einem Bullet Journal. (^.^)

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Eine Türmatte im individuellen Kleid

Ich habe neulich im Bastelladen etwas entdeckt, das ich unbedingt ausprobieren musste: Teppichmalfarbe. Ich habe sie dafür genutzt um unserer Wohnungstür endlich eine dekorative Fußmatte zu verpassen. Mit den käuflich zu erwerbenden Fußmatten ist das nämlich so eine Sache, nicht die richtige Farbe, nicht das richtige Design, nicht die erforderliche Zweckmäßigkeit, nicht die richtige Form oder Größe kurzum: ich habe noch keine Fußmatte gefunden die mich wirklich überzeugt hätte. Und einfach nur eine schnöde naturbelassene Kokosmatte vor der Tür wäre mir eindeutig zu wenig stilvoll, daher also lieber keine als irgendeine.

Ich habe nun besagte Teppichfarbe mal eben schnell auf eine Kokosmatte schabloniert und bin begeistert! Es ging leicht, es ging schnell und es sieht auch noch super aus. (^.^) Ich fürchte fast, dass das nicht mein letzter bemalter Teppich sein wird. (^.^)

Mittwoch, 19. Juli 2017

Ein Schrebergärtchen für uns - Der Werkzeugschuppen

Dass der Werkzeugschuppen im hinteren Teil des Gartens aufgrund Bauauflage abgerissen werden muss, hatte ich euch ja schon erzählt. Ideen, was dort hin kann, hatten wir durchaus auch schon. Nachdem der Geräteschuppen auf einem Betonfundament steht und selbst aus einer schönen Balkenkonstruktion besteht, dachten wir zunächst an eine schöne Pergola, an der auch der alte Weinstock, der dort gepflanzt ist, schön rankeln hätte können. Beim Abriss hat sich dann jedoch herausgestellt, dass die wunderbare Balkenkonstruktion komplett vom Holzwurm zerfressen ist und zudem das Betonfundament nicht durchgängig betoniert ist, sondern nur das Außenfundament betoniert ist. Zwischen den Betonmäuerchen befindet sich der blanke Boden. Also nichts wird es mit der romantischen Pergola umgeben von Weinreben...

Nun ja, das Betonfundament ist aber nun da, und abreißen müssen wir das auch nicht unbedingt, also wird daraus nun eben ein gemauerter Komposthaufen, zu dem es demnächst näheres gibt.
Was aus dem schönen alten Weinstock wird, wissen wir noch nicht, umpflanzen ist - einem schnellen Googlen zufolge - wohl schwierig bis unmöglich. Naja, wir werden sehen...

Sonntag, 9. Juli 2017

Ein Schrebergärtchen für uns...

...ja, ihr lest richtig. Wir haben seit neuestem einen Schrebergarten. Wenn das mal nicht so richtig retro ist! (^.^)
Spaß beiseite: wir haben bekanntermaßen eine Wohnung in der Innenstadt. München ist zwar eine grüne Stadt, aber gärtnern geht für die Innenstadtbewohner eben nur auf dem Balkon. Wir haben zwar einen, sogar einen verhältnismäßig großen für die Lage, wirklich herausfordernd ist die Gartenarbeit dort aber trotzdem nicht. Für mich würde diese Herausforderung zwar mehr als reichen, so untalentiert, wie ich mit Grünpflanzen bin, mein Mann ist allerdings leidenschaftlicher Gärtner, so dass er vom Balkon regelrecht unterfordert ist. Nachdem ich nun wochentags in Frankfurt bin, haben wir uns dazu entschlossen, nun doch ein Gärtchen zu pachten.

Es ist nun auch nicht so, dass in München Schrebergärten täglich auf Abruf verfügbar sind, wir sind schon einige Jahre Mitglieder in einem Gartenbauverein und stehen auf der Warteliste. Bisher waren wir lediglich bei der Entscheidung für einen Garten wählerischer als bei dem Garten der uns jetzt angeboten wurde, allerdings: unser neuer Garten war auch das bisher beste Angebot, das wir bekommen haben.

Vorbesitzer des Gartens war ein älterer Herr, der in den letzten Jahren den Garten etwas verkommen hat lassen, erschwerend kommt hinzu, dass die komplette Gartenanlage seinerzeit mehr oder minder wild entstand und erst im Nachgang als Gartenanlage nach dem Bundeskleingartengesetz zugelassen wurde, so dass aktuell noch einige Rückbauten gemacht werden müssen, die bei dem früheren Besitzer noch unter Bestandsschutz fielen. Selbstverständlich steht das ganze Großprojekt auch unter dem Aspekt "hübsch", wobei mein Mann für die gärtnerische Ausgestaltung zuständig ist, alles weitere sind dann meine Themen und ich werde selbstverständlich berichten.

Für einen ersten Eindruck habe ich aber schon mal Vorherbilder für euch, wobei mein fleißiger Gatte schon mal das schlimmste Unkraut gejätet hat:
Die Vorderansicht der Gartens im Panorama
Die Rückansicht des Gartens im Panorama
Die Gartenhütte - vorne - rechts - hinten - links ist aktuell nicht zugänglich
Was nun als erstes ansteht, sind die gesetzlich erforderlichen Rückbauten:

  • Der Werkzeugschuppen im hinteren Teil des Gartens muss abgerissen werden
  • Die Hecken sind zu hoch, sie dürfen maximal 1,60 m hoch sein; nachdem die Hecken auch furchtbar breit sind und viel Raum wegnehmen, hatten wir uns schnell entschlossen, sie ganz rauszumachen, das geht aber erst nach Ende der Vogelschutzphase ab 01. Oktober


Was wir außerdem so schnell als möglich brauchen:
  • ein Komposthaufen - wir haben ernsthaft einen Garten ohne Komposthaufen übernommen
  • eine Toilette - der Vorbesitzer hatte ein Campingklo, darauf bringen mich allerdings keine 10 Pferde; aktuell nutze ich "aushalten" und wenn alle Stricke reißen "hinterm Busch", lang mache ich da aber sicher nicht mit.

Es gibt also bald wieder viel neues zu erzählen, seid gespannt. (^.^)

Sonntag, 19. März 2017

Neues von der Wohnungsfront - Die Backofenlösung

Ich hatte kürzlich eine Eingebung was eine praktikable Lösung für mein Backofenproblem betrifft: ein Regal aus Obstkisten! Zugegebenermaßen finde ich Möbel aus Obstkisten nun nicht so wirklich schön, dafür ist es aber praktisch, da leicht auf- und auch genauso leicht wieder abgebaut. Und man kann auch den Obstkistenlook in "schön" gestalten! Zunächstmal habe ich nicht zu alten, abgegrabbelten Obstkisten gegriffen, sondern neue, unbehandelte Kisten im Obstkistenlook (Knagglig von Ikea) gekauft, sie mit weißer Acrylfarbe bemalt, zum Schutz des Bodens mit Filzfüßchen beklebt und die Kisten mehr dekorativ denn haltbar mit Masking Tape fixiert. Das ist er nun, mein neuer Ofenstand. Der wird aber noch etwas größer und mit Deko ausgestattet. Ich werde weiter berichten. (^.^)

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Neues von der Wohnungsfront...

Ich habe ja nun schon des öfteren anklingen lassen, dass ich beruflich viel unterwegs bin. Mein "unterwegs sein" findet dabei schwerpunktmäßig zwischen München und Frankfurt/Main statt, was zwischenzeitlich so umfassend ist, dass ich in Frankfurt nun ein kleines Zimmerchen bezogen habe. Das macht es für mich bequemer und für euch interessanter, zumindestens für diejenigen von euch, die sich schwerpunktmäßig für meine Wohnbeiträge interessieren.

Die Spezialität dieses mal: die Wohnung ist richtig klein und bereits möbliert. Die Beträge werden also eine Mischung aus "das Maximale rausholen" und "Style-Upgrade". Seid also gespannt. (^.^)

Hier schon mal meine Ausgangsbasis:

Montag, 15. August 2016

Moderne Technik im Retro-Kleid

Man kann noch so Retro leben, gewisse, absolut "unretro" Dinge ziehen dann halt doch in die Wohnung ein. Router zum Beispiel. In unserer alten Wohnung stand der Router im Flur, da ließ er sich auch ganz gut in einer Nische verräumen und ward fortan nicht mehr gesehen. In unserer neuen Wohnung steht der Router blöderweise im Wohnzimmer und passende Nischen haben wir leider auch nicht. In Schränke räumen ist ebenfalls suboptimal, weil die Netzqualität leidet. Also stand der Router erstmal auf unserer Apothekerkommode und passte so gar nicht ins Wohnzimmer.

Allerdings hatte ich vor kurzem eine zündende Idee. Man nehme ein schönes Retro-Pappkistchen und schneide mit einem Cuttermesser (vorsichtig!) ein Loch in passender Grüße die Seitenwand, wo die Kabel durch müssen. Der Router kommt ins Kistchen, das Deckelchen kommt nicht drauf, wegen Überhitzungsgefahr, sondern drunter und fertig ist der Retro verpackte Router ganz ohne Einbußen in der Netzqualität. (^.^)

Sonntag, 17. Juli 2016

Ein Panorama von Lieblingsfilmen

Ich hatte das Bedürfnis unseren schlichten, klassisch-weißen Wohnzimmerschrank etwas individueller zu gestalten und habe mich dafür für das Thema "Lieblingsfilme" entschieden. Mein Mann und ich haben also schöne Bilder unserer Lieblingsfilme ausgewählt, wobei es uns wichtig war, nicht die Standardbilder zu verwenden, sondern eher Bilder, die erst auf den zweiten Blick verraten, aus welchem Film sie sind. Diese Bilder haben wir dann ähnlich bearbeitet, so dass sie wie aus einem Guss wirken (ich habe mich für Sepia mit einem leichten Middle Glow entschieden) und sie als Fotos in Postergröße entwickeln lassen. Ich muss nun dazu sagen, dass unser Wohnzimmerschrank vier Türen hat, die sich wie Bilderrahmen nutzen lassen (gibts bei Ikea, der Schrank nennt sich "Besta" die Bilderrahmentüren heißen "Fiskviken"), ähnlich lassen sich aber sicher auf normale Wohnzimmerschranktüren dekorieren, man muss dann ggf. mit Aufkleben arbeiten, um die Deko zu fixieren. Aber es gibt ja erfreulicherweise genug stabile Kleber, die sich tückstandlos wieder entfernen lassen.

Ich habe mir nun also Fotokarton besorgt, der groß genug für unsere Bilderrahmentüren ist und ihn dann noch auf perfekt passend zugeschnitten (bei Karton empfiehlt sich der Griff zum Cuttermesser, das wird sauberer und ist weniger anstrengend als mit einer Schere). Beim Fotokarton habe ich zu einem schönen weinrot gegriffen, um den Schrank auch farblich etwas aufzupeppen und um ein einheitliches Farbkonzept (Rottöne im Wohnzimmer) zu erzielen. Darauf habe ich nun die Fotoposter mittels Fotoecken platziert (diejenigen ohne Bilderrahmenschranktüren müssen hier kleben). Um nun ein stimmiges Gesamtbild zu erzielen und um den Fotos einen wirklich lebendigen Rahmen zu verpassen, habe ich das Masking Tape benutzt, mit dem ich bereits unseren Wohnzimmerheizkörper dekoriert hatte und habe direkt um die Fotoposter noch einen Rahmen geklebt. Fertig ist unser individuell gestalteter Wohnzimmerschrank:

Sonntag, 3. Juli 2016

Unser Heizkörper wird schöner

Seien wir mal ehrlich: Heizkörper sind nicht schön. Überhaupt nicht. Gerade in Mietwohnungen kann man manchmal ganz besonders hässliche Exemplare erwischen. Zugegebenermaßen hatten wir in unserer Wohnung noch verhältnismäßig Glück. Unsere Heizkörper sind zwar nicht die modernsten auf dem Markt und sind noch ganz schön tief, aber immerhin halbwegs ordentlich lackiert und nicht verfärbt. Dennoch: schön ist anders. Um das ganze nun doch etwas ansehnlicher zu gestalten, habe ich kurzerhand zum Masking-Tape gegriffen und dem Heizkörper im Wohnzimmer dekorative Patchwork-Streifen verpasst. Na? Was sagt ihr?

Donnerstag, 19. Mai 2016

Frau Wurst bekommt einen Platz an der Sonne

Wir haben da eine Nische auf unserem Balkon und in eben dieser Nische soll unser zuckersüßes Kätzchen Würschtl einen kleinen Aussichts-, Kletter- und Ruheplatz im Freien bekommen. Nachdem es (einmal wieder) nichts zu kaufen gibt, was meinen Vorstellungen entspricht, wird selbst gebaut. Ich greife zu den Kisten im Weinkistenlook von Ikea mit dem Namen "Knagglig" , da diese genau die Lücke zwischen Balkonboden und Balkonverkleidung abdecken, die dummerweise groß genug ist, dass eine zarte kleine Würschtl durchfallen könnte (etwas ungünstig, wenn man im 5. Stock wohnt). Nachdem die Kisten aus unbehandeltem Holz sind und außerdem nicht unbedingt für den Gebrauch draußen gedacht sind, grundiere ich sie zunächst und lasiere sie dann zwei Mal mit Holzlasur für den Außengebrauch. Das schützt vor Verwitterung und hübscht auf, nachdem der Original-Kiefer-Look eher preisgünstig wirkt, habe ich nämlich zu farbiger Lasur in der Farbe "mahagoni" gegriffen.

Nachdem ich meine Kisten bepflanzen möchte, Mietzi braucht schließlich was zum zwischendruch dran rumkabbern auf ihren herausfordernden Klettertouren, habe ich die Kisten außerdem mit Teichfolie ausgeschlagen und mein Mann hat das Bepflanzen übernommen. Selbstverständlich mit Katzengras und ungiftigen Zierpflanzen, wie sich das gehört. Fertig ist die Kletter-Aussichts-Treppe mit Ruheplattformen für unsere kleine Frau Wurst:

Mittwoch, 17. Februar 2016

Wir wollen eine neue Couch!

Ok, zugegeben: ich will eine neue Couch, mein Mann meint, dass es die alte Couch eigentlich noch tut, aber wenn ich unbedingt will... (^.^) Naja, meine weiblichen Leser wissen vermutlich was ich meine. (^.^)

Ich weiß schon ziemlich genau was ich will, aber genau das ist auch das Problem: meine Vorstellungen sind so genau, dass es schier unmöglich ist, die ideale Couch überhaupt zu finden. Auf Zugeständnisse oder gar eine Verlegenheitslösung habe ich aber keine Lust, im Vergleich dazu tut es unsere jetzige Couch nämlich wirklich noch.

Ich hätte gerne etwas, das mehr im Vintagelook ist, ein Original kommt jedoch nicht in Frage, da ich da vermutlich nicht entspannt drauf sitzen könnte, aus lauter Sorge, das gute Stück zu ruinieren. Außerdem soll die Couch funktional sein: wir haben gerne und durchaus des öfteren Übernachtungsgäste: eine Schlaffunktion ist daher Pflicht. Unsere aktuelle Couch hat die zwar, bequem ist aber trotzdem anders, es darf also ruhig komfortabler werden. Dann hätte ich auch gerne wieder waschbare Bezüge. Ehrlich: sowas ist Gold wert. Und: eine u-förmige Couch soll es nicht mehr werden. Ich liebäugle mit einer Couch-Sessel-Kombination.

Eine Idee habe ich auch schon: es wird wahrscheinlich auf eine halb selbst gemachte Lösung hinauslaufen. Zu hundert Prozent sicher bin ich aber noch nicht. Nichts desto trotz wird es einmal mehr ein kleines Projekt, über das ich hier berichten werde. Seid also gespannt. (^.^)

Mittwoch, 3. Februar 2016

So viele Blümchen, nur was damit tun?

Von unserer Hochzeit habe ich immer noch unzählige Blümchen - weiße und rote Rosen um genau zu sein - übrig, die bisher in einem Karton als "irgendwann mal"-Bastelprojekt ihr Dasein gefristet haben. Um ehrlich zu sein wusste ich auch nicht so recht, was ich damit anstellen will. Was ich wusste war, dass es etwas in Richtung Schmuck/Accessoires werden soll. Was ich ebenfalls wusste, war, dass das unmöglich alles für mich sein kann, sondern irgendwie unter die Leute muss. Nachdem ich eine Freundin habe, die schon seit längerem einen erfolgreichen DaWanda-Shop hat und auch das eines der "irgendwann mal ausprobieren"-Projekte ist, hatte ich jetzt endlich die Eingebung! Ich versuche nun mal mein Gebastle auf DaWanda an den Mann - oder besser: an die Frau zu bringen. Und aus den Rosen soll Schmuck werden. Vintage-Schmuck um genau zu sein. Und um richtig genau zu sein: Schmuck im Stil von Miriam Haskell, die zum einen vorwiegend Blumenschmuck entworfen hat und die zum anderen von den frühen 40ern bis in die 60er die "It-Pieces" für die damaligen "It-Girls" wie Lucille Ball, Joan Crawford oder Wallis Simpson kreiert hat. Klar dass ihre Originalarbeiten heute schier unbezahlbar sind und umso mehr ein Grund, günstigere Alternativen zu schaffen. Einmal mehr halte ich euch auf dem Laufenden und freue mich natürlich umso mehr, wenn sich unter meinen Leserinnen auch künftige Küferinnen befinden. (^.^)

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Neuigkeiten! (^.^)

Meine Lieben! Es gibt Neuigkeiten im Hause Lili (^.^) Wir haben ganz spontan auch auch ziemlich kurzfristig - zum 1. November nämlich bereits - die Zusage für eine neue, größere Wohnung bekommen. (^.^)

Das heißt nun zweierlei: zunächst gilt es natürlich zu packen und zu organisieren, was wiederum heißt, dass mein geliebter Blog zunächst etwas hinten an steht. Es heißt aber auch, dass es demnächst wieder viel zum Thema Wohnen und Leben zu berichten gibt. (^.^) Seid also gespannt. (^.^)

Montag, 21. September 2015

Elsa Schiaparelli

Heute möchte ich euch eine ganz besondere Frau vorstellen, die wie keine andere die Mode der 30er Jahre prägte, und die heute traurigerweise fast in Vergessenheit geraten ist: Elsa Schiaparelli.

Elsa Schiaparelli wurde am 10. September 1890 in Rom als Tochter einer bekannten piemontesischen Gelehrtenfamilie geboren. Sie studierte Philosophie in Rom und ging danach nach London, wo sie Wilhelm Wendt de Kerlor kennen und lieben lernte und ihn nach nur wenigen Wochen Beziehung, im Juni 1914 das Ja-Wort gab. Das Paar war nur ein Jahr nach der Hochzeit aufgrund diverser dubioser Machenschaften Wendt de Kerlors (u.a. seine Betätigung als "Medium" und "Wahrsager"), gezwungen, London zu verlassen. Sie tingelten zunächst durch Europa, bevor die Bedrohung durch den tobenden Weltkrieg zu groß wurde, so dass sie 1916 nach New York übersiedelten. Dort nahm Wendt de Kerlor seine dubiosen Praktiken wieder auf und bekannte sich mehr aus Selbstdarstellungszwang denn aus tatsächlicher Überzeugung zum Bolschewismus, was ihn schnell in den geheimdienstlichen Ermittlungsfokus brachte. Elsa Schiaparelli lernte in New York Gaby Picabia kennen und kam durch sie in Kontakt mit namhaften dadaistischen Künstlern wie Francis Picabia, Man Ray oder Alfred Stieglitz, die sie sehr inspirierten.
Kurz nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Maria Luisa im Jahr 1920 verließ Wendt de Kerlor Elsa Schiaparelli für die Tänzerin Isadora Duncan. Fast mittellos kehrte Elsa Schiaparelli 1922 nach Europa zurück und ließ sich in Paris nieder, wo sie zunächst, dank der finanziellen Unterstützung ihrer Familie ein Strickwarengeschäft eröffnete.

Wer nun in Paris im Modegeschäft erfolgreich sein will, musste auch damals schon vor allem eines tun: auf Modenschauen gehen. Wer nun wie Elsa Schiparelli zwar einen Namen und Beziehungen hat um an die begehrten Karten zu kommen, aber andererseits nicht über die finanziellen Mittel verfügt, sich dafür in teure Designerroben zu hüllen, dem bleibt nur eines: selbst ist die Frau. (^.^) Elsa Schiaparelli machte sich für eine Modenschau im Jahr 1927 einen schwarzen Pulli in dem eine weiße Schleife eingestrickt und weiße Manschetten angestrickt waren. Dieser Pulli traf genau den Zeitgeist, setzte er doch das moderne grafische Design in der Strickmode sehr gekonnt um. Was nun kam, ging rasend schnell: jeder wollte diesen Pulli! Das New Yorker Luxuskaufhaus Lord & Taylor orderte 40 Stück, wenige Wochen später war der Pulli bereits in der französischen, britischen und amerikanischen Vouge abgebildet und Schiaparellis Strickwarengeschäft war über Nacht zu einem gefragten Modelabel geworden. Schnell erweiterte sie ihr Repertoire und designte auch Abendkleider, Hüte und Handschuhe. Ihr Label war "Shocking Pink", ein grelles Pink, das bald Schiaparelli-Pink genannt wurde, auf das ihr Nachname eingestickt war und auch bei ihren Entwürfen schockte - eigentlich revolutionierte - sie immer wieder: sie kreierte den Hosenrock, arbeitete mit sichtbaren Reißverschlüssen als Designelement, und brachte als erste das Dianadekolleté auf die Laufstege. Sie kreierte Hüte in Schuhform und Handtaschen in Telefonform. Sie war schrill, sie war chic, sie war avantgarde und schon bald war sie die richtungsweisende Designerin in Paris. Sie kleidete Stars wie Greta Garbo, Peggy Guggenheim, Marlene Dietrich, Mae West, Gloria Swanson oder Joan Crawford ein.
Am Höhepunkt ihres Erfolges kam es jedoch zu einem jähen Ende für die Schiaparelli: als die deutsche Wehrmacht Frankreich besetzte, setzte sich Elsa Schiaparelli in die USA ab. Sie kehrte zwar nach Kriegsende nach Frankreich zurück, doch die Modewelt hatte sich geändert. Die Mode war nicht mehr schrill, aufsehenerregend, revolutionär und künstlerisch. Der New Look, der nun die Laufstege beherrschte, war schon fast altbacken, im Vergleich zur Mode vor dem 2. Weltkrieg. Eine Modewelt in der Elsa Schiaparelli keinen Platz mehr fand und sich ihre ewige Rivalin Coco Chanel durchsetzte. 1954 musste Schiaparelli ihr Label aufgeben.
Elsa Schiaparelli starb am 13. November 1973 im Alter von 83 Jahren in Paris.