Mittwoch, 2. Dezember 2015

Rindfleisch - geschmort: Boeuf à la mode

 Das klassische Boeuf à la mode ist zwar sehr aufwendig aber dafür umso feiner. Heute zeige ich euch mein Rezept. So gehts:


750 g Rindfleisch aus der Rose
75 g Speck in Scheiben

Für die Marinade:
500 ml Rotwein
1 Zwiebel
1 Bund Suppengrün
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
1Nelke
3 Pfefferkörner
3 Pimentkörner

Zum Schmoren:
2 EL Butterschmalz
Salz
Pfeffer
1 EL Tomatenmark
250 ml Fleischbrühe
300 g Suppengemüse
100 g Schalotten

Das Fleisch mit den Speckstreifen spicken  und in eine Schüssel setzen. Das Suppengrün, die Zwiebel und die Knoblauchzehe grob schneiden und zum Fleisch geben. Die übrigen Zutaten für die Marinade vermischen über das Fleisch gießen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. In einem Schmortopf das Butterschmalz zerlassen, das Fleisch rundherum scharf anbraten und salzen und pfeffern. Das Tomatenmark einrühren, kurz anrösten und mit der Marinade und der Brühe ablöschen. Das ganze zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 1 Stunde lang schmoren lassen. Währenddessen das Suppengemüse und die Schalotten putzen bzw. waschen, schälen und fein schneiden.

Den Ofen auf 160° C vorheizen. Das Fleisch aus dem Sud nehmen, den Sud durch einen Sieb passieren. Fleisch und Sauce wieder in den Schmortopf geben und Gemüse und Schalotten zugeben. Das ganze zugedeckt im Ofen nochmals 60 Minuten garen.

Fleisch und Gemüse aus der Sauce nehmen und im ausgeschalteten Ofen warm stellen.

Die Sauce einkochen und abschmecken.

Das Fleisch in dünne scheiben schneiden und zusammen mit Gemüse und Sauce anrichten.

Montag, 30. November 2015

Häkelmuster - Stäbchen im hinteren Maschenglied

Häkelt man einfache Stäbchen in das hintere Maschenglied ergibt sich ein schönes 3D-Streifen-Muster:

Samstag, 28. November 2015

40er Jahre-Frisuren: Bangs - The Half-Wave Bangs


Ihr ahnt es vermutlich schon - auch für die Half Wave Bangs stoßen wir an die Grenzen meiner Haare. Dieses Haarstyling funktioniert nur in Haaren mit der richtigen Länge, bei den Half Wave Bangs sollte die  Ponypartie eine Länge zwischen 10 und 15 cm haben.  Recht viel länger geht nicht, da sich die Anzahl der Pin-Curls kaum reduzieren lässt; insgesamt müssen 12 Pin Curls gelegt werden. so werden aber meine zu langen Haare zu kraus, so dass sie sich nicht mehr legen lassen.

Nachdem die Frisur aber ebenfalls ein 40er Jahre Klassiker ist, will ich euch zumindest das Legeschema nicht vorenthalten - Zeichnungen nach "40s Hairstyles" von Daniela Turudich:



Donnerstag, 26. November 2015

Hefeblätterteig - Hefezopf

Ein besonders feinen Hefezopf erhält man aus einem Hefeblätterteig. So gehts:


Für den Hefeteig:
500 g Mehl
1 Würfel Hefe
80 g Zucker
1 Ei
80 g Butter
1/2 TL Salz
250 ml Milch
100 g Sultaninen

Für den Butterziegel:
300 g Butter
60 g Mehl

Zum Bestreichen:
1 Eigelb
2 EL Milch

Zubereitung:
Die Milch erwärmen. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln, mit 1 EL vom Zucker und einigen EL der lauwarmen Milch dazu geben und leicht verrühren. Die zerlassene Hefemasse mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt gehen lassen, bis auf der Oberfläche der Hefemasse deutliche Risse zu sehen sind (dauert etwa 1 Stunde).
Nun die restlichen Zutaten zugeben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich leicht vom Schüsselboden löst. Nun den Teig erneut abdecken und ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat (dauert erneut etwa 1 Stunde).

Währenddessen den Butterziegel zubereiten. Hierfür die Butter mit dem Mehl verkneten und zu einem flachen Ziegel in der Größe von 10x15 cm formen. Den Butterziegel in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Nun die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig darauf zusammendrücken, nochmal durchkneten und zu einem Rechteck in der Größe von 22x15 cm ausrollen. Den Butterziegel auf die Teigplatte legen, in den Teig einschlagen und zu einer rechteckigen Teigplatte ausrollen. 
Die so genannte einfache Tour legen, dafür das linke Teigdrittel über das mittlere Teigdrittel klappen und anschließend das noch verbleibende rechte Teigdrittel ebenfalls darüber klappen, so dass drei Teigschichten übereinander liegen. Den Teig so etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Die einfache Tour wird noch zwei mal wiederholt.

Während der letzten Ruhephase ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig in drei Portionen teilen und zu gleichmäßigen Rollen formen. Einen Zopf flechten, dabei die Enden unterschlagen.  Den Hefezopf auf das Backblech legen und nochmal 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Eigelb mit der Milch verquirlen, den Hefezopf damit bestreichen und zunächst 10 Minuten bei 200° C anbacken, anschließend die Temperatur auf 180° C reduzieren und in weiteren 30 Minuten fertig backen. Danach den Hefezopf auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Dienstag, 24. November 2015

Wardrobe Essentials - Schmuck: Diamtohrstecker

Schlichte Diamantohrstrecker sind der zeitlose Klassiker der wirklich immer geht.

Geht man aber das erste mal Diamanten kaufen, ist man erstmal ein klein wenig überfordert. Zumindest ging es mir so, als ich von einem Juwelier mit den 4 Cs  und etlichen weiteren Buchstaben und Ziffern konfrontiert wurde und gefragt wurde, was mir denn hier so vorschwebe. (^.^)

Zunächst mal wäre da das Carat - das ist noch am leichtesten erklärt. (^.^) 1 Karat sind 200 mg und drückt aus wie groß der Stein der Wahl sein soll. Und ja, je schwerer desto größer der Stein und desto teurer ist er auch.

Das zweite C steht für Color. Es gibt zwar auch farbige Diamanten die meisten Diamanten sind aber auf einer Skala von farblos bis gelb eingeordnet. Die Faustregel hier ist, je farbloser desto wertiger. Farblose Diamanten werden mit den Buchstaben D, E und F bezeichnet, wobei D am hochwertigsten ist.

C Nummer 3 steht für Cut, also den Schliff des Diamanten. Hier ist also zum einen Handwerk, aber auch die Proportionen des Rohdiamanten gefragt. Der Schliff bestimmt die Brillanz und das Feuer des Steins. Hier gibt es fünf Kategorien, nämlich "Excellent", "very good" "good", "medium" und "unusual". "Excellent" ist sehr sehr selten, üblicherweise bewegt sich Diamantscmuck in den anderen vier Kategorien. (^.^)

Und schließlich steht das vierte C für Clarity und beschreibt, ob und wenn ja welche Art von Einschlüssen der Diamant hat:

  • FL - flawless, lupenrein
  • IF - internally flawless, lupenrein
  • VVS1 und VVS2 - very very small inclusions, sehr, sehr kleine Einschlüsse
  • VS1 und VS2 - very small inclusions, sehr kleine Einschlüsse
  • SI1 und SI2 - small inclusions, kleine Einschlüsse
  • I1, I2 und I3 - inclusions, Einschlüsse; selbst mit bloßem Auge sind deutliche Unreinheiten zu erkennen 

Der Großteil der Diamanten gehört zu den Klassen VS und SI; höhere Qualitätsstufen sind sehr sehr selten und dementsprechend teuer.

Meine Diamantohrstecker sind aus Weißgold, von Revoni und gekauft beim Juwelier meines Vertrauens. Sie haben zusammen sage und schreibe 0,03 Karat, F, very good, SI1. Und - wie alle echten Diamanten kommen sie mit einem Echtheitszertifikat. Ist das nicht dabei: Finger weg. 

Sonntag, 22. November 2015

Mein Adventskranz

Meinen diesjährigen Adventskranz will ich ganz klassisch halten. Farblich greife ich daher auch zu den Klassikern, nämlich rot, weiß und gold.

Als Basis nehme ich mein Adventskranzgestell aus Metall. Solche Gestelle gibt es in Bau- und Bastelmärkten zu kaufen und sind die stabilste und langlebigste Basis für Adventskränze. Zudem halten hier die Kerzen auch optimal, da die Kerzenhalter direkt integriert sind. Außerdem nutze ich eine künstliche Tannengirlande. Die nadelt nicht, ist absolut perfekt gewachsen, man investiert nur einmalig und es geht schön schnell einen perfekten Kranz zu formen. (^.^) Dafür befestigt man ein Ende der Girlande (üblicherweise haben die Girlanden an den Enden kleine Metallösen) am Metallrahmen des Adventskranzständers wickelt, die Girlande von innen nach außen um den Ständer und befestigt das andere Ende ebenfalls verdeckt am Metallrahmen:

Den so gewundenen Adventskranz dekoriere ich dann noch ganz klassisch durch schlichtes anbinden und zwischenstecken:

Klassisch sind dabei:
  • klar, rote Kerzen
  • Schleifen und zwar selbst gebunden - wie das geht zeige ich euch noch an anderer Stelle
  • goldene Kiefernzapfen
  • Sterne
  • Engel und
  • Fliegenpilze - ein Symbol für die Erleuchtung, also für Christus.

Freitag, 20. November 2015

Stricken für Anfänger - Unser viertes Projekt: ein Pulli für meine Nichte - Schulternaht zusammenstricken

Schulternähte werden idealerweise zusammengestrickt, da das zum einen die stabilste Form der Verarbeitung ist und zum anderen eine besonders dünne Schulternaht ergbit, so dass nichts unförmig aufträgt.


Zum Zusammenstricken ist das Strickstück auf der linken Seite und Vorder- und Rückseite der Schulter liegen auf je einer Nadel.

Zunächst wird wie zum rechts stricken in die vordere, dann ebenso in die Hintere Masche eingestochen und der Arbeitsfaden wie zum Rechtsstricken durch beide Maschen geholt.

Ebenso wird die zweite Masche abgestrickt. Anschließend wird die erste Masche über die zweite gezogen und so abgestrickt.

Es werden also in einem Arbeitsschritt zwei Maschen zusammen- und dann abgekettet.

Fertig ist unsere geschlossene Schulternaht. Als nächstes widmen wir uns der Kragenblende. (^.^)

Mittwoch, 18. November 2015

Der kleine Schminkalmanach: die 30er Jahre - Die Augenbrauen abdecken


Was ich euch heute zeige, ist nicht klassisch 30er Jahre, sondern eine Krücke, wie ihr den Look der 30er Jahre imitieren könnt, ohne euch direkt die Augenbrauen abzurasieren oder gar auszuzupfen. (^.^)

Zum Abdecken der Augenbrauen benutzt ihr entweder Mastix (ein Kostümbildnerpräparat, mit dem ihr eure Brauen abdecken könnt (das Zeug ist aber ganz schön teuer), oder ihr greift zum Klebestift. (^.^)

Für die Abdeckprozedur muss euere Augenbrauenregion sauber und fettfrei sein, ich rubble dafür mit etwas Nagellackentferner drüber.

Als nächses werden eure Augenbrauen nach oben, zur Stirn hin gekämmt. Nun folgt die erste Lage Klebestift (ich greife hier zu Uhu), den ihr dick auf die Augenbrauenhärchen auftragt. Die Augenbrauenhärchen werden Anschließend mit der Brauenbürste wieder nach oben gekämmt. Ziel ist es, dass sie an der Haut festkleben. Anschließend kommt eine Lage loser, transparenter Puder drauf. Mit dem Puder sollen die Lücken aufgefüllt werden. Jetzt etwa 10 Minuten trocknen lassen und die Kleber-Kämmen-Puder-Prozedur so oft wiederholen bis eure Augenbrauen komplett anliegen und keine Kontur mehr haben. Mit meinen Dunklen brauen brauche ich in Summe fünf Durchgänge. 

Jetzt wird das Gesicht geschminkt. Nachdem Klebestift wasserlöslich ist, dürfen auf eure Augenbrauenregion keine flüssigen Texturen, haltet euch also bei Make-up und Abdecken an cremige Texturen. Beim Schminken des Gesichts deckt ihr insbesondere auch eure Augenbrauen mit einem gut deckenden Produkt ab.

Schließlich kommt noch der schwierige Teil, der keine Fehler erlaubt: das Aufmalen der 30er Jahre Strichaugenbrauen. Ich greife hier zu einem frisch gespitzten Augenbrauenstift und einer Augenbrauenschablone, bei der ich nur den Unteren Rand nachzeichne. Und denkt auch daran: die Augenbrauen der 1930er Jahre werden höher gemalt, als natürliche Augenbrauen und zudem zum Augenwinkel hin verlängert, quasi so, dass man konstant "erstaunt" wirkt.



Montag, 16. November 2015

Nähen für Fortgeschrittene - Säume und Ecken: Der abgekurbelte Saum


Eine Alternative zum Rollsaum für feine Stoffe, aber auch für Rüschen, Volantes etc. ist der abgekurbelte Saum.

Zum Abkurbeln wird die Saumkante nach innen eingeschlagen und umgebügelt. Entlang der Bruchkante wird nun mit dicht eingestellten Zickzakstichen genäht. Die überstehende Saumkante wird einfach abgeschnitten und fertig ist der abgekurbelte Saum. (^.^)

Samstag, 14. November 2015

Kompotte einkochen - Quittenkompott

 Die saisonal nur sehr limitiert und ansonsten eher schwierig zu bekommenden Quitten lassen sich zu einem ganz wunderbaren Kompott einkochen, so dass man diesen leckeren Genuss auch außerhalb der Saison hat. (^.^)

1 kg Quitten
2 EL Zitronensaft
200 g Zucker
4 Gewürznelken
2 Zimtstangen

Die Quitten waschen, schälen und vierteln. Das Kernhaus mit einem Kugelausstecher herauslösen und die Stiel- und Blütenansätze ausschneiden.

Die Quittenviertel in einen Topf geben mit Zitronensaft übergießen, damit sie nicht braun werden, Zucker, Gewürznelken und Zimt zugeben und mit soviel Wasser aufgießen, dass dieses ca. 2 Fingerbreit über den Qitten steht.

Nun die Quitten 20 Minuten bei mittlerer Hitze weich kochen.

Die Quittenstücke mit den Gewürzen in die sorgfältig gereinigten Gläser füllen und mit der Kochflüssigkeit bis unter den Rand auffüllen. Die Gläser sofort verschließen und schon sind die Quitten als Kompott für mindestens ein Jahr haltbar. (^.^)

Donnerstag, 12. November 2015

Rindfleisch - Braten: Rinderschmorbraten

Der Schmorbraten ist der Porsche unter den Braten, trotzdem dauert es eine Zeit bis der Braten durch ist, aber auch ihn kann man ganz gut alleine lassen. So mache ich ihn:


1 kg Rindfleisch (Keule, Schulter oder Lende)
Salz
Pfeffer
30 g Butterschmalz
1 Zwiebel
1 Bund Suppengrün
1 TL Zucker
2 TL Tomatenmark
125 ml Rotwein
1 Prise geriebene Muskatnuss
Thymian
Rosmarin

Das Fleisch unter kaltem Wasser abwaschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Zwiebel und das Suppengrün putzen schälen und grob würfeln. Das Butterschmalz in einem Schmortopf zerlassen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Das Fleisch wieder herausnehmen und die Zwiebel und das Suppengrün darin anbraten. Den Zucker und das Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten. Mit dem Rotwein ablöschen, die Kräuter und die Muskatnuss zugeben. Das Fleisch wieder zugeben und im Sud wenden. So viel heißes Wasser aufgießen, dass der Boden des Schmortopfs ca. 2 fingerbreit bedeckt ist. Das Fleisch nun ca. 2 Stunden bei geringer Hitze und unter mehrmaligem Wenden zugedeckt schmoren.

Nach den 2 Stunden das Fleisch herausnehmen, den Sud pürieren, das Fleisch in fingerdicke Scheiben schneiden, mit der Sauce anrichten und schmecken lassen. (^.^)

Dienstag, 10. November 2015

Sonntag, 8. November 2015

40er Jahre-Frisuren: Bangs - The Forward Roll Bangs

Heute zeige ich euch, wie man schlichte Bangs legt. Und: ich mag mich mit Bangs nicht, ich mache das heute extra und nur für euch. (^.^) Wie bereits erwähnt, wird die Ponypartie im Karree abgeteilt und in Pin-Curls gelegt. Die Ponypartie wird dann in drei Reihen abgeteilt, die in stehende Pin Curls nach hinten gewickelt werden. Üblicherweise legt man dafür insgesamt zwölf Pin Curls, also vier Pin Curls in einer Reihe.

Damit ihr nicht genauso Erfahrungslernen müsst wie ich: die ideale Haarlänge in der Ponypartie für Forward Roll Bangs mit der klassischen Anzahl von 12 Pin Curls liegt bei etwa 12 bis 15 cm (etwa Nasenspitze bis ein bis zwei Finger breit darüber hinaus). Eure Haare sollten in der Ponypartie jedoch mindestens 10 cm lang sein (etwa bis zur Mitte des Nasenrückens), damit die Roll was wird. Länger geht auch, allerdings müsst ihr dann die Anzahl der Pin Curls auch kleiner werden lassen, damit eure Haare nicht zu fluffig und damit nicht mehr legbar werden. Recht viel länger als 30 cm in der Ponypartie - also etwa bis zum Kinn - sollten eure Haare aber nicht sein, wenn ihr euch eine Reverse Roll legen möchtet.

Jetzt gehts aber wirklich ans machen:
Haare waschen und lufttrocknen lassen bis sie nur noch leicht feucht sind, bzw die Haare leicht anfeuchten.

Die Ponypartie in einem Viereck abteilen, die übrigen Haare zur Seite stecken. Gleichmäßig große Strähnen abteilen, mit Festiger einsprühen und zu stehend nach hinten gewickelten Pin Curls legen. Arbeitet dabei von hinten nach vorne hin zur Stirn. Bei der Ideallänge von 12 bis 15 cm in der Ponypartie legt ihr insgesamt 12 Pincurls mit je 4 Pin Curls in drei Reihen. (Ja ihr lest richtig: gelegt wird genauso wie bei der Reverse Roll)

Die Haare komplett durchtrocknen lassen - am besten über Nacht.

Die Pin Curls vorsichtig lösen und erstmal nicht erschrecken: wenn das, was ihr jetzt auf dem Kopf hat, wie das Nest eines psychedelisch entrückten Vogels, dann ist es genau richtig. (^.^) Bürstet jetzt euer Haar nach vorne Richtung Gesicht über euren Handrücken aus, bis es sich quasi freiwillig zu einer Roll eindrehen mag (keine Sorge, das geht ganz schnell).

Folgt nun genau dieser Rolle und wickelt sie hoch bis zur Stirn. Falls ihr sehr dünnes Haar habt müsst ihr eure Forward Roll Bangs vor dem Einrollen am Ansatz noch etwas toupieren, damit sie genug Stand haben und auch entsprechend hält.  Mit Bobby Pins feststecken. Nehmt so viele dass ihr euch sicher fühlt, übertreibts aber nicht, bei mir reichen normalerweise 3 - 4 (auf den Bildern unten trage ich übrigens 0 Bobby Pins). Und bitte meine Damen: Bobby Pins sollen die Haare unsichtbar in Form halten. Eine Dame der 20er, 30er, 40er, 50er oder 60er hätte niemals freiwillig das Haus verlassen, wenn sie gewusst hätte, dass man ihre Haarnadeln sieht. Und: das sieht auch heute noch sch... aus. Das nur mal am Rande.
So, das Ding hält. Glaubt ihr nicht? Probierts aus und drückt eure Bangs mal platt. Pling, da sind se wieder (^.^) Der reinste Schachtelteufel, oder? (^.^)
Abstehende Härchen lassen sich mit Pomade glätten. Wer mag oder wer viel tanzen will oder sich sonstwie hoher Luftfeuchtigkeit aussetzt, gibt noch Haarspray drüber. Fertig!

Neben den klassischen  Forward Roll Bangs wie ihr sie hier auf dem Foto seht, könnt ihr die Bangs auch leicht seitlich ziehen (sieht gerade mit Seitenscheitel gut aus und steht mir auch besser als die klassische Variante) und wahlweise auch eine Seite der Bangs größer ziehen als die andere.

Freitag, 6. November 2015

Hefeblätterteig - Nusszopf

Ein Nusszopf lässt sich selbstverständlich auch mit einem normalen Hefeteig zubereiten, besonders fein wird er allerdings mit einem Hefeblätterteig. So gehts:

Für den Hefeteig:
500 g Mehl
1 Würfel Hefe
80 g Zucker
1 Ei
80 g Butter
1/2 TL Salz
250 ml Milch

Für den Butterziegel:
300 g Butter
60 g Mehl

Für die Nussfüllung:
150 g gemahlene Haselnüsse
75 g Zucker
1 EL Vanillezucker
6 EL Sahne
1 Eiweiß
1 EL Semmelbrösel

Für die Glasur:
200 g Puderzucker
2 EL lauwarmes Wasser
2 EL Rum

Zubereitung:
Die Milch erwärmen. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln, mit 1 EL vom Zucker und einigen EL der lauwarmen Milch dazu geben und leicht verrühren. Die zerlassene Hefemasse mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt gehen lassen, bis auf der Oberfläche der Hefemasse deutliche Risse zu sehen sind (dauert etwa 1 Stunde).
Nun die restlichen Zutaten zugeben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich leicht vom Schüsselboden löst. Nun den Teig erneut abdecken und ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat (dauert erneut etwa 1 Stunde).

Währenddessen den Butterziegel zubereiten. Hierfür die Butter mit dem Mehl verkneten und zu einem flachen Ziegel in der Größe von 10x15 cm formen. Den Butterziegel in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Nun die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig darauf zusammendrücken, nochmal durchkneten und zu einem Rechteck in der Größe von 22x15 cm ausrollen. Den Butterziegel auf die Teigplatte legen, in den Teig einschlagen und zu einer rechteckigen Teigplatte ausrollen. 
Die so genannte einfache Tour legen, dafür das linke Teigdrittel über das mittlere Teigdrittel klappen und anschließend das noch verbleibende rechte Teigdrittel ebenfalls darüber klappen, so dass drei Teigschichten übereinander liegen. Den Teig so etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Die einfache Tour wird noch zwei mal wiederholt.

Während der letzten Ruhephase ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Nussfüllung zubereiten. Hierfür alle Zutaten in der angegebenen Reihenfolge vermischen.

Den Hefeteig 3 mm dick zu einem Rechteck ausrollen, mit der Nussfüllung bestreichen und der Länge nach fest zusammenrollen. Die Teigrolle der Länge nach bis auf die leiten beiden Zentimeter einschneiden und die beiden Stränge mit der Schnittseite nach außen umeinander schlingen. Den Nusszopf auf das Backblech legen und nochmal 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 190° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Nusszopf ca 50 Minuten backen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Für die Glasur den Puderzucker sieben, mit dem Wasser und dem Rum vermischen und den Nusszopf damit überziehen.

Mittwoch, 4. November 2015

Wardrobe Essentials - Schmuck: Das Cuff-Armband


Cuff-Armbänder liegen durch die einseitige Öffnung enger an als Armreifen, haben aber ein vergleichbare optische Wirkung. (^.^) Und wer schon immer mal wie ein Superheld der Marvel-Studios aussehen wollte, trägt einfach an jedem Handgelenk ein extrabreites Cuff-Armband. (^.^) Cuff-Armbänder lassen sich sowohl miteinander - auch hier wieder der Mix aus teuer und billig - und natürlich auch super mit Armreifen kombinieren. Meine Cuffs sind nicht teuer, aber durchegehnd aus Silber und entsprechend weiterveredelt/bearbeitet. Ich habe einfach ein Faible für Echtschmuck... Zudem mag ich keine breiten Cuffs, die sehen mir zu wuchtig aus und sind im Alltag zudem unbemein unpraktisch bis unbequem.

Gerade bei den Cuff-Armbändern gibt es ein It-Piece, das dem Modeschmuck den Durchbruch verschafft hat: das Verdura Cuff. Niemand geringerer als Coco Chanel ließ Schmuckstücke, die sie von Exliebhabern erhalten hat, in Cuffs umarbeiten, um sie in dieser Form weiter zu tragen. Dennoch ist ein Verdura-Cuff nicht auf meiner "brauche ich noch"-Liste, die gefallen mir einfach nciht. So total und überhaupt nicht. Die sind zu groß und wuchtig, zu bunt, zu lieblos, einfach nicht meins. Zeigen möchte ich sie euch der Vollständigkeit halber aber trotzdem. (^.^)

Montag, 2. November 2015

Wohnen in den 1920er bis 1960er Jahren - Arts & Crafts: Die Textilien

 Als nächstes widmen wir uns den Stoffen - weniger den Bekleidungsstoffen, mehr den Dekostoffen, die oft auch als Wandbespannung dienten. Arts & Crafts verstand sich als Gegenströmung zur Industrialisierung und setzte bei Textilien auf handgewebt und -gestickt. Nachdem maschinengewebt und -gestickt noch nicht sehr raffiniert war, konnten sich Arts & Crafts Textilien durch komplexe und bunte Muster, die vor allem natürliche Farben widergaben absetzen. Hier wurden vor allem mittelalterliche Muster und Ornamentik aufgegriffen.



Mittwoch, 28. Oktober 2015

Der kleine Schminkalmanach: die 30er Jahre - Die Augenbrauen

 Die Augenbrauen waren "das Ding" in den 30er Jahren und zeigen einmal mehr wie sehr in diesem Jahrzehnt das Künstliche im Vordergrund stand. Die Dame von Welt trug nicht mehr ihre natürlichen Brauen, sondern malte sich ultradünne aber dafür extrem verlängerte Augenbrauen auf. Zu diesem Zweck wurden die natürlichen Augenbrauen rasiert. Viele Frauen zupften ihre Augenbrauen allerdings auch, mit dem Effekt dass sie nicht mehr vollständig nachwuchsen, so dass sie wegen eines einzigen Modetrends ein Leben lang ihre Brauen aufmalen mussten.

Stilikonen der Zeit - nicht nur in Sachen Augenbrauen - waren vor allem Schauspielerinnen wie Jean Harlow und Anna May Wong.

Wie man seine Augenbrauen ganz ohne abrasieren im Stil der 30er Jahre schminken kann, zeige ich euch beim nächsten Mal. (^.^)

Montag, 26. Oktober 2015

Nähen für Fortgeschrittene - Säume und Ecken: Der Rollsaum


Bei sehr feinen und dünnen Stoffen, ist es manchmal sinnvoll einen Rollsaum zu nähen. Hier kommt man nun um das Handnähen nicht mehr drumrum; entsprechend selten arbeite ich Rollsäume, wie ihr euch denken könnt. (^.^)

Die Zugabe für einen Rollsaum ist verhältnismäßig knapp berechnet. Sie beträgt lediglich 1 cm. Zum Nähen des Rollsaums wird die Zugabe 0,5 cm nach links eingeschlagen. Mit dem Vorwärtsstich wird nun abwechselnd in die Saumzugabe und knapp neben der Zugabe eingestochen, wobei immer nur 1 bis 2 Gewebefäden erfasst werden. Anschließend wird der Nähfaden leicht angezogen, so dass sich der Saum einrollt. Fertig ist der Rollsaum, der - ähnlich wie der hohl genähte Saum zu einer annähernd unsichtbaren Naht führt. (^.^)

Samstag, 24. Oktober 2015

Kompotte einkochen - Apfelspalten einlegen


Man nehme - pro Glas mit 500 ml Fassungsvermögen:
300 g Äpfel
250 ml Wasser
25 g Zucker

Zubereitung:
Die Gläser sterilisieren. De Äpfel schälen, das Kernhaus entfernen und achteln. Währenddessen Wasser und Zucker in einem kleinen Topf "klar kochen", d.h. kurz aufkochen und dann solange köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
Die Apfelspalten in die vorbereiteten Gläser füllen, mit dem Zuckerwasser auffüllen und die Gläser verschließen. Die Gläser in den großen Kochtopf setzen und so hoch mit Wasser füllen, dass die Gläser mindestens zur Hälfte im Wasser stehen. Das ganze jetzt auf 80° C erhitzen, diese Temperatur halten und die Apfelspalten so 30 Minuten einkochen. Danach werden die Gläser aus dem Wasserbad genommen und kühlen, mit einem Tuch bedeckt, ab.

Eingekochte Apfelspalten hält sich mindestens ein Jahr.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Rindfleisch - Braten: Filet Wellington

 Das Filet Wellington ist zwar etwas aufwendiger, macht dafür aber so richtig was her. Die Mühe lohnt also auf jeden Fall. (^.^) So gehts:


1 kg Rinderfilet
Salz
Pfeffer
30 g Butter
1 EL scharfer Senf

Für die Füllung:
50 g Butter
150 g Champignons
100 g Kochschinken
1 Bund Petersilie
1 Knoblauchzehe
2 EL Sherry
1 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer

450 g TK-Blätterteig
1 Eigelb
1 EL Sahne

Das Fleisch häuten, entsehnen unter kaltem Wasser abbrausen, trockentupfen und salzen und pfeffern. Den Ofen auf 220° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Blätterteig antauen lassen. 

Jetzt die 30 g Butter in einem Bräter zerlassen und das Filetstück von allen Seiten anbraten. Anschließend kommt das Filetstück für 20 Minuten in den Ofen. 

Das Fleisch wieder herausnehmen, mit dem Senf bestreichen und durchziehen lassen. (Der Ofen kann dann erstmal wieder ausgeschaltet werden.)

Während das Fleisch durchzieht wird die Füllung zubereitet. Die Champignons hacken, den Schinken fein wiegen, und die Petersilie fein schneiden. Die Butter in einem Topf zerlassen, Champignons, Schinken und Petersilie  darin andünsten, den Knoblauch dazu pressen, Sherry und Tomatenmark zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten.

Den Blätterteig zu einem Rechteck ausrollen, mit der der Füllung bestreichen, das Filetstück drauflegen und in den Blätterteig einschlagen. Das Eigelb mit der Sahne verrühren und den Blätterteig damit bestreichen. Das Fleisch für ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Ofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Filetstück auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und in ca. 30 bis 40 Minuten goldbraun backen. Das Filet Wellington nochmals 20 Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen, als Ganzes servieren, am Tisch aufschneiden und schmecken lassen. (^.^)

Dienstag, 20. Oktober 2015

Stricken für Anfänger - Unser viertes Projekt: ein Pulli für meine Nichte - Die Schulterschräge


Ab Reihe 148 arbeiten wir die Schulterschräge. Für die Schulterschräge arbeiten wir mit verkürzten Reihen, damit kein "Loch" entsteht.

Wir strichen in Richtung Armausschnitt, wobei die letzten 6 Maschen auf der Nadel nicht gestrickt werden.

Die Arbeit wird gewendet, der Arbeitsfaden kommt vor die erste Masche. Diese wird wie zum links stricken abgehoben und der Arbeitsfaden so straff gezogen, dass die abgehobene Masche mir ihren zwei Füßchen auf der Nadel liegt. Anschließend wird ganz normal zurück gestrickt.

In der folgenden Reihe werden die nun letzten 6 Maschen nicht gestrickt und in der Rückreihe wieder eine verkürzte Reihe gearbeitet. 

Jetzt stricken wir nochmal über alle Maschen zurück - die Maschen mit "Füßchen" werden wie eine normale Masche abgestrickt - bevor wir die Schulternaht zusammenstricken. Wie das geht, zeige ich euch beim nächsten mal. (^.^)

Häkelmuster - halbe Stäbchen in wechselnden Reihen

Halbe Stäbchen abwechselnd eine Rehe in das vordere Maschenglied, eine Reihe in das hintere Maschenglied gehäkelt, ergiben ebenfalls ein schönes, leicht dehnbares Quermuster:

Sonntag, 18. Oktober 2015

40er Jahre-Frisuren: Bangs

Auch die Bangs gehören hauptsächlich in die 40er, obwohl sie auch noch in den frühen 50ern anzutreffen sind. Wirklich modisch sind sie dann aber schon nicht mehr.

Bangs werden mit der Ponypartie geformt, die dafür im Karree abgeteilt wird. Die Basis für Form und Haltbarkeit stellen auch hier Pin Curls dar, die stehend gewickelt werden. Wie die einzelnen Variationen (ja, auch hier gibts wieder mehr) der Bangs gelegt und frisiert werden, zeige ich euch in den nächsten drei Wochen. Heute belasse ich es bei diesen kurzen Ausführungen und zeige euch lieber noch ein paar Bilder bekannter Damen der bewegten Bilder der 40er mit Bangs. (^.^)
Linda Darnell - Lana Turner - Ava Gardner

Freitag, 16. Oktober 2015

Hefeblätterteig - Plundergebäck

Einen Hefeblätterteig und die Plunderfüllung der Wahl zubereiten. Anschließend den Hefeteig 2-3 mm dick ausrollen und je nach gewünschter Ausformung weiterverarbeiten:

Schnecken
Die Füllung der Wahl gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen, aufrollen und aus der Teigrolle 2,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und leicht andrücken.

Hahnenkämme
Mit dem Teigrad 10 cm große Quadrate ausradeln, 1 Esslöffel Füllung in die Mitte setzen, Mittig zu Rechtecken zusammenklappen. Die kurzen Seitenränder leicht andrücken. An der offenen Längsseite mehrmals etwa 1 cm tief einschneiden. Das Gebäck halbrund formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Taschen
Mit dem Teigrad 10 cm große Quadrate ausradeln, 1 Esslöffel Füllung in die Mitte setzen, diagonal zu Dreiecken zusammenklappen. Die Seitenränder mit den Zinken einer Gabel eindrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Kuverts
Mit dem Teigrad 10 cm große Quadrate ausradeln, 1 Teelöffel Füllung in die Mitte setzen, die Ecken zur Mitte hin einschlagen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Windmühlen
Mit dem Teigrad 10 cm große Quadrate ausradeln, 1 Teelöffel Füllung in die Mitte setzen, von den Ecken zur Mitte hin 4 cm tief einschneiden. Die jeweils rechte Ecke zur Mitte hin einschlagen. Aus Teigresten runde Teigplätzchen ausstechen, in die Mitte der Windmühlen setzen und leicht andrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Hörnchen
Die Teigplatte in 20 cm breite Streifen schneiden. Aus den Teigstreifen spitze Dreiecke schneiden. Die Basis mittig 1 cm tief einschneiden, 1 Teelöffel Füllung darüber setzen und von der Basis zur Spitze aufrollen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und zu Hörnchen biegen.

Den Ofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die ausgeformten Plunderteilchen nochmals 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Anschließend in 25 Minuten goldgelb backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Anschließend nach Geschmack glasieren oder einfach so schmecken lassen.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Wardrobe Essentials - Schmuck: Der Cocktailring


Ein Cocktailring ist ein besonders großer, opulenter Ring mit zumindest einem Stein, der ebenfalls groß ist.  Klar, dass es gerade bei Cocktailringen - eben weil es hier auf die Größe ankommt -  auch sehr viel Modeschmuckangebote, auch richtig gut gemachte, gibt.

Doch gerade weil bei den Cocktailringen Modeschmuck absolut salonfähig ist, gibt es von vielen namhaften Designern Modeschmuck-Cocktailringe, die preislich deutlich über No-Name-Echtschmuck liegen.

Aber ich bin ohnehin kein Modeschmuckfan, so dass mein Cocktailring - ich besitze auch nur den einen - Echtschmuck ist, nämlich Silber mit Mondstein und Bergkristall von Thomas Sabo. (^.^)

Montag, 12. Oktober 2015

Wohnen in den 1920er bis 1960er Jahren - Arts & Crafts: Die Möbel

Auch der Möbelstil des Arts & Crafts wird als Historismus bezeichnet und umfasst dabei die Ära der Stilmöbel, die ihre Auswirkungen bis in die heutige Zeit hat. Auch hier werden die Stilmerkmale vergangener Epochen zitiert bis kopiert, wobei auch hier das Element Phantasie mit einfließt:

Der verwendeten Materialen waren - den Idealen des Arts& Crafts folgend - hochwertig, die Möbelstücke wurden üblicherweise handwerklich und vor allem aus Vollholz gefertigt.

Doch mit der Freude am Stilmöbel einerseits und mit dem Abflachen des Designtrends Arts & Crafts andererseits, verselbständigte sich "Stilmöbel" und entwickelte sich weg von den Idealen des Arts & Crafts. Schließlich endete es im Wohnzimmer des Grauens, das viele von uns noch aus eigener Anschauung kennen und wahrscheinlich bis heute noch im realen Einsatz zu finden ist - einschließlich der Schrankwand in Eichenfurnier:
Ja, auch Designtrends können ganz grausige Entwicklungen nehmen, an diesem Beispiel seht ihr: nur weils "in" ist, ist es nicht automatisch schön und gefällt jedem. Nur weil ein Design nicht mehr "in" ist, heißt es noch lange nicht, dass es augenblicklich verschwindet oder sich nicht mehr weiterentwickelt.

Samstag, 10. Oktober 2015

Stricken für Anfänger - Unser viertes Projekt: ein Pulli für meine Nichte - rückwärtiger Halsauschnitt


Für den rückwärtigen Halsausschnitt werden in Reihe 148 22 Maschen abgekettet. 

Danach werden noch zweimal in jeder 2. Reihe je eine Masche abgenommen.

Aber Achtung, parallel wird die Schulterschräge gearbeitet.

Wie zeige ich euch beim nächsten Mal. 

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Der kleine Schminkalmanach: die 30er Jahre - der Teint

Das Make-up der 30er Jahre lässt sich zusammenfassen als das "künstliche Jahrzehnt". Soll heißen: jetzt wird gespachtelt. (^.^) Mit der Einführung des Farbfilms brauchte es dringend eine andere Grundierung als für Schwarz-Weiß-Filme, eine, die den Teint natürlich aber makellos erscheinen ließ. Max Factor schritt ans Werk und brachte seine Pan-Cake-Foundation, die von der Konsistenz mit heutigen Mouse-Foundations vergleichbar ist, heraus. Klar, dass die Foundation auch schnell auf den privaten Toilettentischen einzog und zum Umsatzschlager wurde. Nach der Foundation wurde das Gesicht noch abgepudert und zwar stark abgepudert. Das Gesicht musste absolut matt sein. Dafür wurde zunächst mit einer Quaste sehr viel Puder aufgetragen um danach überschüssiges Puder mit einer Bürste wieder sanft abzubürsten. Um dem Gesicht Kontur zu geben wurde gerne noch am Haaransatz Mascara aufgetragen um die idealtypische ovale Form zu unterstreichen oder zumindest zu erschminken. Fertig ist der zugegebenermaßen sehr pfannkuchige und konturlose Teint der 1930er Jahre. (^.^)