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Dienstag, 3. Oktober 2017

Nähen für Fortgeschrittene - aus Omas Trägerrock wird ein Flapperkleid: Falten legen

Wie bereits angekündigt widmen wir uns heute den Falteneinsätzen. Auf dem Bild rechts seht ihr auch bereits, was ihr dazu braucht, Den Stoffzuschnitt - klar, eine Sprühflasche mit Wasser, Stecknadeln und euer Bügeleisen; die Falten werden nämlich eingebügelt. Und nun ahnt ihr vermutlich schon, was ihr am allermeisten braucht, wenn ihr Stoff in Falten legen möchtet: genau, es ist Zeit. Falten legen dauert, aber die Mühe lohnt (^.^) So geht es für unser Flapperkleidchen im Detail:

Für unseren Falteneinsatz legen wir so genannte einseitige Falten, also alle Falten eines Einsatzes zeigen in die gleiche Richtung. Durt wo die Falteneinsätze des Vorder- und Rückenteils aufeinandertreffen soll eine so genannte Kellerfalte entstehen, es treffen also der jeweils letzte Faltenbruch der Falteneinsätze aufeinander, so dass quasi die Naht durch die darüber liegenden Falten verdeckt wird.
Übertragt dafür die auf dem Schnittmuster eingezeichneten Faltenbrüche auf mit Kopierpapier und Rädchen auf die Linke Stoffseite. Faltet die Faltenbrüche (messt zur Sicherheit jeweils die Faltenbreite nochmals nach), sprüht den Faltenbruch leicht feucht und bügelt mit dem Bügeleisen auf höchster Stufe drüber, steckt die Falte oben und unten mit einer Stecknadel fest und faltet den nächsten Faltenbruch, ganz so wie bei einer Zieharmonikafaltung, solange bis der gesamte Einsatz schön gefältelt ist. Lasst die Einsätze dann über Nacht ruhen, damit sie abkühlen und vollständig durchtrocknen, bevor ich euch beim nächsten Mal zeige, wie sie eingenäht werden. (^.^)

Diesen ersten Einstieg in das Legen von Falten werde ich im Anschluss an unseren Trägerrock-Makeover noch etwas weiter vertiefen. (^.^)

Mittwoch, 19. Juli 2017

Ein Schrebergärtchen für uns - Der Werkzeugschuppen

Dass der Werkzeugschuppen im hinteren Teil des Gartens aufgrund Bauauflage abgerissen werden muss, hatte ich euch ja schon erzählt. Ideen, was dort hin kann, hatten wir durchaus auch schon. Nachdem der Geräteschuppen auf einem Betonfundament steht und selbst aus einer schönen Balkenkonstruktion besteht, dachten wir zunächst an eine schöne Pergola, an der auch der alte Weinstock, der dort gepflanzt ist, schön rankeln hätte können. Beim Abriss hat sich dann jedoch herausgestellt, dass die wunderbare Balkenkonstruktion komplett vom Holzwurm zerfressen ist und zudem das Betonfundament nicht durchgängig betoniert ist, sondern nur das Außenfundament betoniert ist. Zwischen den Betonmäuerchen befindet sich der blanke Boden. Also nichts wird es mit der romantischen Pergola umgeben von Weinreben...

Nun ja, das Betonfundament ist aber nun da, und abreißen müssen wir das auch nicht unbedingt, also wird daraus nun eben ein gemauerter Komposthaufen, zu dem es demnächst näheres gibt.
Was aus dem schönen alten Weinstock wird, wissen wir noch nicht, umpflanzen ist - einem schnellen Googlen zufolge - wohl schwierig bis unmöglich. Naja, wir werden sehen...

Sonntag, 9. Juli 2017

Ein Schrebergärtchen für uns...

...ja, ihr lest richtig. Wir haben seit neuestem einen Schrebergarten. Wenn das mal nicht so richtig retro ist! (^.^)
Spaß beiseite: wir haben bekanntermaßen eine Wohnung in der Innenstadt. München ist zwar eine grüne Stadt, aber gärtnern geht für die Innenstadtbewohner eben nur auf dem Balkon. Wir haben zwar einen, sogar einen verhältnismäßig großen für die Lage, wirklich herausfordernd ist die Gartenarbeit dort aber trotzdem nicht. Für mich würde diese Herausforderung zwar mehr als reichen, so untalentiert, wie ich mit Grünpflanzen bin, mein Mann ist allerdings leidenschaftlicher Gärtner, so dass er vom Balkon regelrecht unterfordert ist. Nachdem ich nun wochentags in Frankfurt bin, haben wir uns dazu entschlossen, nun doch ein Gärtchen zu pachten.

Es ist nun auch nicht so, dass in München Schrebergärten täglich auf Abruf verfügbar sind, wir sind schon einige Jahre Mitglieder in einem Gartenbauverein und stehen auf der Warteliste. Bisher waren wir lediglich bei der Entscheidung für einen Garten wählerischer als bei dem Garten der uns jetzt angeboten wurde, allerdings: unser neuer Garten war auch das bisher beste Angebot, das wir bekommen haben.

Vorbesitzer des Gartens war ein älterer Herr, der in den letzten Jahren den Garten etwas verkommen hat lassen, erschwerend kommt hinzu, dass die komplette Gartenanlage seinerzeit mehr oder minder wild entstand und erst im Nachgang als Gartenanlage nach dem Bundeskleingartengesetz zugelassen wurde, so dass aktuell noch einige Rückbauten gemacht werden müssen, die bei dem früheren Besitzer noch unter Bestandsschutz fielen. Selbstverständlich steht das ganze Großprojekt auch unter dem Aspekt "hübsch", wobei mein Mann für die gärtnerische Ausgestaltung zuständig ist, alles weitere sind dann meine Themen und ich werde selbstverständlich berichten.

Für einen ersten Eindruck habe ich aber schon mal Vorherbilder für euch, wobei mein fleißiger Gatte schon mal das schlimmste Unkraut gejätet hat:
Die Vorderansicht der Gartens im Panorama
Die Rückansicht des Gartens im Panorama
Die Gartenhütte - vorne - rechts - hinten - links ist aktuell nicht zugänglich
Was nun als erstes ansteht, sind die gesetzlich erforderlichen Rückbauten:

  • Der Werkzeugschuppen im hinteren Teil des Gartens muss abgerissen werden
  • Die Hecken sind zu hoch, sie dürfen maximal 1,60 m hoch sein; nachdem die Hecken auch furchtbar breit sind und viel Raum wegnehmen, hatten wir uns schnell entschlossen, sie ganz rauszumachen, das geht aber erst nach Ende der Vogelschutzphase ab 01. Oktober


Was wir außerdem so schnell als möglich brauchen:
  • ein Komposthaufen - wir haben ernsthaft einen Garten ohne Komposthaufen übernommen
  • eine Toilette - der Vorbesitzer hatte ein Campingklo, darauf bringen mich allerdings keine 10 Pferde; aktuell nutze ich "aushalten" und wenn alle Stricke reißen "hinterm Busch", lang mache ich da aber sicher nicht mit.

Es gibt also bald wieder viel neues zu erzählen, seid gespannt. (^.^)

Sonntag, 19. März 2017

Neues von der Wohnungsfront - Die Backofenlösung

Ich hatte kürzlich eine Eingebung was eine praktikable Lösung für mein Backofenproblem betrifft: ein Regal aus Obstkisten! Zugegebenermaßen finde ich Möbel aus Obstkisten nun nicht so wirklich schön, dafür ist es aber praktisch, da leicht auf- und auch genauso leicht wieder abgebaut. Und man kann auch den Obstkistenlook in "schön" gestalten! Zunächstmal habe ich nicht zu alten, abgegrabbelten Obstkisten gegriffen, sondern neue, unbehandelte Kisten im Obstkistenlook (Knagglig von Ikea) gekauft, sie mit weißer Acrylfarbe bemalt, zum Schutz des Bodens mit Filzfüßchen beklebt und die Kisten mehr dekorativ denn haltbar mit Masking Tape fixiert. Das ist er nun, mein neuer Ofenstand. Der wird aber noch etwas größer und mit Deko ausgestattet. Ich werde weiter berichten. (^.^)

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Neues von der Wohnungsfront...

Ich habe ja nun schon des öfteren anklingen lassen, dass ich beruflich viel unterwegs bin. Mein "unterwegs sein" findet dabei schwerpunktmäßig zwischen München und Frankfurt/Main statt, was zwischenzeitlich so umfassend ist, dass ich in Frankfurt nun ein kleines Zimmerchen bezogen habe. Das macht es für mich bequemer und für euch interessanter, zumindestens für diejenigen von euch, die sich schwerpunktmäßig für meine Wohnbeiträge interessieren.

Die Spezialität dieses mal: die Wohnung ist richtig klein und bereits möbliert. Die Beträge werden also eine Mischung aus "das Maximale rausholen" und "Style-Upgrade". Seid also gespannt. (^.^)

Hier schon mal meine Ausgangsbasis:

Samstag, 17. September 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Die Inneneinrichtung

Nun heißt es noch den Stauraum sinnvoll zu nutzen. Platz bietet Omas Frisiertisch nun wahrlich genug, allerdings muss nun noch Struktur rein. Den unteren Schrank möchte ich für größere Dinge sowie für Dinge nutzen, die ich nicht so oft brauche. So wie beispielsweise diverse Stylinggeräte, Lockenwickler, Nagellacke etc. pp. Für Ordnung und Überblick verpacke ich all diese Dinge thematisch sortiert in Kistchen:

Die beiden Schubladen möchte ich für den ganzen kosmetischen Kleinkram, den ich nicht jeden Tag brauche, nutzen, also Tübchen, Pinsel, Karrklammern, Kämme, Bürsten usw. Damit auch hier nichts durcheinanderfliegt, organisiere ich das ganze mit einer Schubladeneinteilung. Und nachdem nun gerade Kosmetik dazu neigt, einzuschmutzen, man denke nur an ausgefallene Haare, Puderstaub oder Haarspraynebel, greife ich zu einer Schubladeneinteilung mit Deckel:
Zugegebenermaßen sehen die Korkdeckel alles andere als hübsch aus, aber das ändert sich zeitnah. Wie, sehr ihr in einem späteren Beitrag. (^.^)

Mittwoch, 7. September 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Schönheitskorrekturen

Die Schönheitskorrekturen bei Omas Frisiertisch hielten sich erfreulicherweise in Grenzen, weil die Makel wirklich nur oberflächlich waren. Das schlimmste war ein fehlender Beschlag, den ich mit einem ähnlichen ergänzt habe und etliche Kratzer im Lack rund um das Schlüsselloch, die sich mit etwas Holzwachs problemlos wieder auffüllen ließen:

Nun blieben nur noch die festgerosteten Schließzylinder der Schlösser, die ich aber mit einigen Tropfen des guten alten Ballistol ins Schlüsselloch problemlos wieder lauffähig bekommen habe:

Mittwoch, 31. August 2016

Nähen für Fortgeschrittene - aus Omas Trägerrock wird ein Flapperkleid: der Zuschnitt

Jetzt schneiden wir aber endlich unser Schnittmuster zu. Aus Omas Trägerrock werden dabei die Schnittteile für das eigentliche Kleid: daraus schneide ich Vorder- und Rückseite des Kleides zurecht. (Das Schnittmuster enthält erfreulicherweise direkt 2 cm Nahtzugabe, so dass der Übertrag des Schnittmusters auf den Stoff nicht all zu herausfordernd ist. Achtet bei eurem Zuschnitt auf jeen Fall darauf, dass ihr das Schnittmuster absolut mittig platziert, achtet außerdem darauf, dass euch der Stoff beim Übertragen der Schnittkonturen nicht verrutscht und schnedet beim Zuschneiden vor allem nicht in die darunter liegende Stofflage.
Die Falteneinsätze nähe ich aus einem farblich passenden, gemusterten Baumwollstoff. Die Falteneinsätze werden dabeiinsgesamt vier mal benötigt, zweimal für die Vorder- und zweimal für die Rückseite. Am besten also, wir schneiden direkt zweimal aus dem doppelt liegenden Stoff zu.

Mit den Falteneinsätzen geht es dann auch beim nächsten Mal direkt weiter: Die Falten müssen gelegt werden. (^.^)

Montag, 29. August 2016

Nähen für Fortgeschrittene - aus Omas Trägerrock wird ein Flapperkleid: Die Vorbereitungen

Bevor wir unser Flapperkleid zuschneiden können, müssen wir erstmal unseren Trägerrock vorbereiten. Das heißt, das Futter wird herausgetrennt, der Halssaum wird aufgetrennt und der Rocksaum komplett herausgelassen. Die Ärmelausschnitte brauche ich hingegen nicht auftrennen, weil diese beim Zuschnitt ohnehin weggeschnitten werden. Ich habe nun auch lange hin und her überlegt, ob ich den Reißverschluss drin lasse oder nicht. Schlussendlich habe ich mich dazu entschlossen, er bleibt erstmal drin. Sollte es doch nicht möglich sein, kann ich ihn immer noch raustrennen. (^.^)
Das Futter hebe ich erstmal auf. Ich mag eigentlich keine gefütterten Kleidungsstücke, ich bin - wer hätte das gedacht - eher der Unterrock-Typ, aber man weiß ja nie. Wegwerfen kann ich es dann immer noch.

Montag, 1. August 2016

Nähen für Fortgeschrittene - aus Omas Trägerrock wird ein Flapperkleid: Das Schnittmuster

Nachdem Original-Schnittmuster für Flapperkleider nur schwer und vor allem für teuer Geld zu bekommen sind und dann üblicherweise auch noch ziemlich aufwändig für die eigene Größe vergrößert werden müssen, habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Schnittmuster begeben. Nun, was soll ich sagen: das was man zu 99,9% findet, sind Faschingskleidchen und gerade das will ich eben nicht. Ich wurde dann aber doch noch mehr durch Zufall fündig. In einem Nähbuch nämlich, das seit gut zwei Jahren unberührt in meinem Bücherregal stand. (^.^) Enthalten: ein Schnittmuster für ein wunderschönes, originalgetreues und wandelbares Flapperkleid als Mehrgrößenschnitt! Das Buch "Vintage - Modeklassiker der 1920er bis 1970er Jahre" von Jo Barnfield ist nach wie vor für relativ kleines Geld (19,90 € für 15 Schnittmuster und detaillierte Beschreibungen) erhältlich. Damit ihr euch besser vorstellen könnt, woran demnächst genäht wird, hier die Konstruktionszeichnung des Flapperkleidchens das es nun werden soll:

Sonntag, 3. Juli 2016

Unser Heizkörper wird schöner

Seien wir mal ehrlich: Heizkörper sind nicht schön. Überhaupt nicht. Gerade in Mietwohnungen kann man manchmal ganz besonders hässliche Exemplare erwischen. Zugegebenermaßen hatten wir in unserer Wohnung noch verhältnismäßig Glück. Unsere Heizkörper sind zwar nicht die modernsten auf dem Markt und sind noch ganz schön tief, aber immerhin halbwegs ordentlich lackiert und nicht verfärbt. Dennoch: schön ist anders. Um das ganze nun doch etwas ansehnlicher zu gestalten, habe ich kurzerhand zum Masking-Tape gegriffen und dem Heizkörper im Wohnzimmer dekorative Patchwork-Streifen verpasst. Na? Was sagt ihr?

Mittwoch, 29. Juni 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Der Spiegel

Ich hatte ja schon anklingen lassen, dass ich ursprünglich seitliche Spiegel zum anklappen anbringen wollte, um einen dreiteiligen Spiegel zum optimalen Schminken und frisieren zu haben. Ich habe nun auch bereits zig Möglichkeiten geistig durchgespielt, wie man das bewerkstelligen könne, wirklich praktikabel war aber keine. So habe ich mich nun entschlossen, einen dreiteiligen Standspiegel zu kaufen, der, sobald er gebraucht wird, aufgeklappt wird. Wird er nicht gebraucht beheimatet er praktischerweise meine Halsketten. Diese geschickte Gebrauchsweise ermöglicht das schwedische Möbelhaus mit dem Modell Karmsund.

Dienstag, 21. Juni 2016

Nähen für Fortgeschrittene - aus Omas Trägerrock wird ein Flapperkleid

Unser nächstes Nähprojekt, wird ein Upcyclingprojekt, was sich aber auch ganz normal ohne passenden Trägerrock nachschneidern lässt, also keine Sorge. Es gibt ein richtiges Schnittmuster dazu. Ich habe mir allerdings aus sentimentalen Gründen einige Kleidungsstücke meiner Großeltern gesichert, die mir allerdings nicht passen, noch nicht mal ansatzweise. In den meisten Fällen gefallen Sie mir auch nicht so wirklich, so dass ich sie, so wie sie jetzt sind, ohnehin nicht anziehen würde. Klar also, dass sie überarbeitet werden müssen und sei es nur ein Anpassen der Größe.

Als erstes möchte ich mich einem dunkelblauen Trägerrock meiner Oma widmen, der vom Schnitt her aus den späten 60ern oder 70er Jahren stammen müsste. Der Schnitt an und für sich gefällt mir allerdings nicht, so dass ein bloßes enger machen schon mal ausfällt. Vielmehr soll aus dem Trägerrock ein Flapperdress werden. Allerdings keines mit zig Perlen und Pailletten, sondern ein tages- und sogar bürotaugliches Flapperdress. Solltet ihr euch ebenfalls einem Upcycling-Projekt widmen wollen (ihr könnt aber durchaus auch aus normalem Stoff nähen), ähnliche Trägerröcke gibt es bereits für kleines Geld in Second Hand Shops, ihr müsst nur darauf achten, dass ihr sie euch ordentlich zu groß kauft. Mein Exemplar ist eine (Vintage) Größe 50, ich selbst trage 34/36. Also nur keine Scheu beim Griff nach der Übergröße.



Sonntag, 19. Juni 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Jetzt wirds ernst

Heute ist es endlich so weit, mein Frisiertisch ist bei mir eingezogen. (^.^) So sieht das gute Stück aus:
Ist zwar schon ganz hübsch, es muss aber trotzdem noch einiges gemacht werden. Das steht nun auf dem Plan:

  • kleinere Holzschäden abspachteln und angleichen
  • Deko unter der Glasplatte, denn Spitzendeckchen scheidet schon mal aus
  • zwei seitliche Spiegel zum anklappen, so dass ich einen dreiteiligen Spiegel habe
  • Tageslichtbeleuchtung zum perfekten Schminken
  • ein Ordnungssystem das es mir ermöglicht, den Stauraum optimal zu nutzen
  • eine passende Sitzmöglichkeit

Selbstverständlich berichte ich über meine Fortschritte wieder ausführlich (^.^)

Donnerstag, 19. Mai 2016

Frau Wurst bekommt einen Platz an der Sonne

Wir haben da eine Nische auf unserem Balkon und in eben dieser Nische soll unser zuckersüßes Kätzchen Würschtl einen kleinen Aussichts-, Kletter- und Ruheplatz im Freien bekommen. Nachdem es (einmal wieder) nichts zu kaufen gibt, was meinen Vorstellungen entspricht, wird selbst gebaut. Ich greife zu den Kisten im Weinkistenlook von Ikea mit dem Namen "Knagglig" , da diese genau die Lücke zwischen Balkonboden und Balkonverkleidung abdecken, die dummerweise groß genug ist, dass eine zarte kleine Würschtl durchfallen könnte (etwas ungünstig, wenn man im 5. Stock wohnt). Nachdem die Kisten aus unbehandeltem Holz sind und außerdem nicht unbedingt für den Gebrauch draußen gedacht sind, grundiere ich sie zunächst und lasiere sie dann zwei Mal mit Holzlasur für den Außengebrauch. Das schützt vor Verwitterung und hübscht auf, nachdem der Original-Kiefer-Look eher preisgünstig wirkt, habe ich nämlich zu farbiger Lasur in der Farbe "mahagoni" gegriffen.

Nachdem ich meine Kisten bepflanzen möchte, Mietzi braucht schließlich was zum zwischendruch dran rumkabbern auf ihren herausfordernden Klettertouren, habe ich die Kisten außerdem mit Teichfolie ausgeschlagen und mein Mann hat das Bepflanzen übernommen. Selbstverständlich mit Katzengras und ungiftigen Zierpflanzen, wie sich das gehört. Fertig ist die Kletter-Aussichts-Treppe mit Ruheplattformen für unsere kleine Frau Wurst:

Dienstag, 3. Mai 2016

Mein Vintage-Telefon

Heute möchte ich euch mein kleines feines Vintage-Telefon zeigen. Bei meinem Telefon handelt es sich um den Tischfernsprecher W48 der Deutschen Bundespost, der, wie der Name schon sagt ab 1948 hergestellt wurde und bis Ende der 60er Jahre das Standardtelefon in den bundesdeutschen Haushalten war. Der Einzige Unterschied zum W38, dem Modell aus dem Jahr 1938 der Deutschen Reichspost ist der anders geformte Hörer; die Sprechmuschel beim Vorgägnermodell war noch trichterförmig geformt, beim W48 ist die Sprechmuschel abgeflacht. Ansonsten sind beide Geräte aber so ziemlich baugleich. Üblich war bei beiden Geräten die Ausführung aus schwarzem Bakelit, ich habe allerdings die High End Variante aus elfenbeinweißem Bakelit die nur bedingt und selbst dann nur gegen Aufpreis verfügbar war.
Obwohl das weiße Bakelit anfälliger ist für Oberflächenschäden, sieht mein Telefon noch ziemlich gut aus, lediglich in der rechten vorderen Ecke und auf der Wählscheibe gibt es kleinere Abplatzer, der Hörer hat einige Kratzer, ansonsten ist mein Prachtstück aber noch wirklich gut in Schuss. Widmen wir uns nun aber etwas der Technik:
Mein Telefon stammt vom Traditionshersteller Mix & Genest aus Stuttgart, der einer der Hersteller war, die im Auftrag der Bundespost die Telefone bauten.
"W48 o.T." ist die Modellbezeichung, also ein W48 (das hatten wir schon) ohne Erdtaste, also eine Rückfragetaste, bei der man den Gesprächspartner stumm schalten kann, die mein Telefon nicht hat (brauch ich auch nicht). Die beiden FTZ-Nummern sind Zulassungsnummern des Fernmeldetechnischen Zentralamtes (FTZ) in Darmstadt. Darunter findet ihr das Herstelldatum meines Telefons 5.56, also Mai 1956.

Mein Ziel ist es nun, dieses Telefon nicht nur wieder hübsch zu machen, sprich, den Bakelit ausbessern, sondern auch wieder funktionsfähig zu machen und zwar so, dass ich damit wirklich telefonieren kann. Die vermutlich größte Herausforderung wird hoffentlich der Anschluss eines analogen Telefons an das mittlerweile digitale Netz, dafür gibt es aber Konverter. Allerdings habe ich das Telefon bisher noch nicht geöffnet, es kann also sein, dass sich noch weitere Hürden im Innenleben verbergen. Ich werde aber berichten. (^.^)

Mittwoch, 17. Februar 2016

Wir wollen eine neue Couch!

Ok, zugegeben: ich will eine neue Couch, mein Mann meint, dass es die alte Couch eigentlich noch tut, aber wenn ich unbedingt will... (^.^) Naja, meine weiblichen Leser wissen vermutlich was ich meine. (^.^)

Ich weiß schon ziemlich genau was ich will, aber genau das ist auch das Problem: meine Vorstellungen sind so genau, dass es schier unmöglich ist, die ideale Couch überhaupt zu finden. Auf Zugeständnisse oder gar eine Verlegenheitslösung habe ich aber keine Lust, im Vergleich dazu tut es unsere jetzige Couch nämlich wirklich noch.

Ich hätte gerne etwas, das mehr im Vintagelook ist, ein Original kommt jedoch nicht in Frage, da ich da vermutlich nicht entspannt drauf sitzen könnte, aus lauter Sorge, das gute Stück zu ruinieren. Außerdem soll die Couch funktional sein: wir haben gerne und durchaus des öfteren Übernachtungsgäste: eine Schlaffunktion ist daher Pflicht. Unsere aktuelle Couch hat die zwar, bequem ist aber trotzdem anders, es darf also ruhig komfortabler werden. Dann hätte ich auch gerne wieder waschbare Bezüge. Ehrlich: sowas ist Gold wert. Und: eine u-förmige Couch soll es nicht mehr werden. Ich liebäugle mit einer Couch-Sessel-Kombination.

Eine Idee habe ich auch schon: es wird wahrscheinlich auf eine halb selbst gemachte Lösung hinauslaufen. Zu hundert Prozent sicher bin ich aber noch nicht. Nichts desto trotz wird es einmal mehr ein kleines Projekt, über das ich hier berichten werde. Seid also gespannt. (^.^)

Dienstag, 15. Dezember 2015

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch! (^.^)

 Ich habe mich bisher - so wie vermutlich der Großteil der Frauen - vor dem Badezimmerspiegel geschminkt und frisiert. Aber seien wir mal ehrlich: das Licht in deutschen Badezimmern ist schlicht zu schlecht für wirklich gutes Make-up, um sich wirklich vernünftig stylen zu können, gibt es grundsätzlich zu wenig Ablagefläche und stehend vor dem Spiegel hat man oft nicht die Haltung die wirklich praktikabel und bequem ist. Kurzum: schminken und frisieren im Bad ist echt suboptimal. Mit unserer neuen und vor allem größeren Wohnung hat das aber für mich jetzt ein Ende: ich habe jetzt nämlich endlich Platz für Omas wunderschönen Frisiertisch aus den späten 30er Jahren; ein Unikat vom Schreiner ist er außerdem. (^.^)

Der Frisiertisch, der jetzt noch bei meinen Eltern eingelagert ist, findet seinen neuen Platz ganz stilecht im Schlafzimmer und soll zwar genauso stilecht dekoriert und eingerichtet werden, aber dennoch funktional sein. Funktional vor allem aber auch in einer Beziehung (Ablagefläche und bequem sitzen bringt ja "Frisiertisch" schon ganz automatisch mit), der idealen Ausleuchtung nämlich, die ich selbst konstruieren werde und worüber ich natürlich noch gesondert berichten werde.

Nun hat nicht jede von euch das Glück, einen wunderbaren Frisiertisch zu erben, und kaufen lässt sich sowas heute nur mit einem entsprechend hohen finanziellen Invest (warum eigentlich?). Daher möchte ich noch kurz zusammenfassen, worauf es bei einem wirklich guten und brauchbaren Schminktisch ankommt:
  • die Sitzhöhe, also die Höhe des Frisiertisches beträgt 74 cm
  • der Tisch ist ausreichend tief, damit ihr genug Platz zum Stellen von täglich Benötigtem und gleichzeitig zum Ablegen habt
  • die Tischplatte ist unempfindlich gegen Make-up-Verschmutzungen und Hitze; sinnvoll ist also eine (Plexi-)Glasplatte
  • der Tisch bietet außerdem genug Stauraum für all euer Utensilien
  • der Spiegel ist hoch genug und dreiteilig, für den Rundum-Blick
Mehr braucht es nicht, für den perfekten Schminktisch. Wie mein neuer alter Schminktisch aussieht und vor allem wie ich ihn einem kleinen Make-over unterziehe, damit er wieder in glamourösem Glanz erstrahlt. lest ihr demnächst hier. (^.^)

Dienstag, 13. Oktober 2015

Erste Überlegungen zur Wandgestaltung

Nachdem wir nun in wenigen Wochen bereits unsere neue Wohnung beziehen, bin ich momentan nicht nur fleißig am aussortieren und einpacken, was bereits weg kann, nein, ich überlege natürlich auch schon, wie unsere neue Wohnung so aussehen könnte. Dabei beschäftigt mich momentan vor allem die Wandgestaltung, denn eines steht auf jeden Fall fest: langweilige weiße Wände sollen es sicher nicht werden (bzw. bleiben). Auf übermäßig und aufwendig streichen habe ich aber auch nicht so recht Lust und für das Geld für einen Maler bin ich zu geizig, das können wir selbst auch. Außerdem soll es zu all dem auch noch den gewissen Zeitgeist haben, kurzum: stilistisch zu den 20ern bis 60ern passen und das tun weiße Wände nun mal so gar nicht (die wurden übrigens erst ab etwa Mitte der 80er Jahre in und blieben es die 90er Jahre hindurch, sind seitdem aber schon wieder ziemlich durch). Aber kommen wir nun zum Zeitschnitt, der mich wirklich interessiert (^.^)

Bereits seit dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts kam es in Mode die Wände zu schablonieren, dabei wurden ein oder mehrfarbige Bordüren auf die weiße oder aber farblich passende aber hell gehaltene Wand schabloniert. Einige Beispiele dazu, habe ich vor einiger Zeit bereits im Freilichtmuseum Glentleiten fotografiert. Die Schabloniermode hielt sich bis in die 40er Jahre hinein. Bereits ab den 30er Jahren werden unifarbene Wände mit weiß abgesetzten Decken modern, die mit Leimfarbe gestrichen wurden. Sollte ich jemals Wohneigentum besitzen (nun, wir überlegen, das absolut passende - und es muss absolut passen - haben wir bisher aber noch nicht finden können) würde ich ausschließlich mit Leimfarbe streichen, schon allein des Raumklimas wegen. Allerdings kann man das in einer Mietwohnung den Nachmietern nicht wirklich antun. Leimfarbe deckt zwar perfekt und ist besonders brillant, Leimfarbe lässt sich aber nur noch mit Leimfarbe überstreichen, oder muss, vor einem Anstrich mit moderner Chemiefarbe mit warmem Wasser abgewaschen werden - was ein mordsmäßiger Aufwand ist. Unifarbene Wände mit abgesetzten Decken hielten sich bis in die 70er Jahre hinein, wobei ab den 50ern auch Effektfarben und Strukturfarben beliebt waren. Neben den unifarbenen Wänden kamen ab Ende der 30er Jahre auch Walzmuster in Mode, wobei auf einen fast trockenen oft farbigen Anstrich ein Muster in einer kräftigeren Farbe mit einer Musterwalze aufgetragen wurde. An dieser Mode blieb meine Oma übrigens den Rest ihres Lebens hängen: Walzmuster. (^.^) Tatsächlich in Mode waren Walzmuster ebenfalls bis in die 70er Jahre hinein.

Neben dem Streichen der Wände bietet sich natürlich auch noch die Tapetenoption, wobei das Tapezieren der Wände in unseren Breitengraden nicht so verbreitet war und ist, wie in nördlicheren Gefilden. Abgesehen davon finde ich Tapezieren ungemein aufwendig und teuer. Erschwerend kommt noch das Problem der passenden Motive für meinen Lieblingszeitschnitt, die zumeist nicht oder nur schwer aufzutreiben sind, hinzu. Schlussendlich hat tapezieren sowas "dauerhaftes". Es ist halt einfacher und schneller neu gestrichen als neu tapeziert. Ganz davon abgesehen: so wirklich "in" war es in meinem Lieblingszeitschnitt auch nicht; Tapeten wurden erst Ende der 60er Jahre wieder zum Trendthema. So ganz bin ich von den Tapeten aber doch noch nicht ab. Vermutlich wird es aber nicht auf eine Tapete im klassischen Sinne hinauslaufen. Gegegebenenfalls werden es Akzente, oder ich besinne mich der 50er Jahre und greife zur d-c-fix-Folie. (^.^)

Neben diesen dauerhafteren Methoden gäbe es auch variablere Möglichkeiten der Wandgestaltung mit Flächenvorhängen, Wandbespannung oder Wandverkleidungen. Auch diese drei Möglichkeiten ziehe ich durchaus in Betracht, jetzt muss nur noch die passende Inspiration für unsere neue Wohnung kommen.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Neuigkeiten! (^.^)

Meine Lieben! Es gibt Neuigkeiten im Hause Lili (^.^) Wir haben ganz spontan auch auch ziemlich kurzfristig - zum 1. November nämlich bereits - die Zusage für eine neue, größere Wohnung bekommen. (^.^)

Das heißt nun zweierlei: zunächst gilt es natürlich zu packen und zu organisieren, was wiederum heißt, dass mein geliebter Blog zunächst etwas hinten an steht. Es heißt aber auch, dass es demnächst wieder viel zum Thema Wohnen und Leben zu berichten gibt. (^.^) Seid also gespannt. (^.^)