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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Selbstgebastelte Leporellos für unsere Hochzeitsgäste

Wie bereits angekündigt bekommen unsere geladenen Gäste neben den Dankeskarten noch ein kleines Extrageschenk: selbstgebastelte Leporellos mit einer kleinen Auswahl an Hochzeitsbildern. Ein Leporello ist ein kleines Album in Zieharmonikafaltung. Gebastelt habe ich es so:
Als Deckblätter verwende ich Malkarton, der sich je nach Gusto dekorieren und verzieren lässt. Ich habe nur das vordere Deckblatt gestaltet und zwar zunächst mit Serviettentechnik und den Servietten, die ich bereits für die Deko von Hochzeitskerze und Platzkarten verwendet habe. Darauf kommt etwas Tortenspitze und die Initialen von meinem Mann und mir, die ich gestempelt habe.

Das Innenleben gestalte ich mit Fotokarton in dunkelrot und cremeweiß (ihr merkt vielleicht, ich bleibe bei unseren Hochzeitsfarben), den ich zuschneide falze und verklebe. Die Klebekanten kaschiere und stabilisiere ich mit Maskingtape.

Jetzt werden noch die Deckblätter mit dem Innenleben verklebt. auf das hintere Deckblatt klebe ich zunächst ein Satinband, damit der Leporello zugebunden werden kann, anschließend verklebe ich das Innenleben und das obere Deckblatt. Jetzt kommen noch die Fotos rein - ich verwende wieder Fotoecken - und fertig sind die Leporellos für unsere Hochzeitsgäste. (^.^)

Samstag, 27. September 2014

Heiraten und all das rechtliche Klimbim danach

Heiraten ist ja ganz schön, aber geht leider nicht so ganz ohne administrativen Aufwand. Nachdem ich den Achnamen meines Mannes angenommen habe, hat sich quasi ein ganzer Rattenschwanz an Ämter- und Behördengerenne angesammelt. Das alles ist im Falle einer Namensänderung zu tun:

Ihr braucht einen neuen Personalausweis und Reisepass sowie einen neuen Fahrzeugschein. Für den Fahrzeugschein müsst ihr auch euren Fahrzeugbrief mit zur Zulassungsstelle nehmen.

Eine Kopie der Heiratsurkunde brauchen:

  • euer Arbeitgeber
  • Bank(en)
  • Krankenkasse
  • Versicherungen
  • Vereine
  • Vermieter
  • Strom-/Gas-/Wasseranbieter
  • Telefon-/Internetanbieter


Bei manchen geht es aber auch ganz automatisch, nämlich hier:

  • Finanzamt
  • übrige Sozialversicherungen
Nachdem das jetzt alles geschafft ist, kehrt nun wieder Normalität in unsere junge Ehe ein. (^.^)

Dienstag, 23. September 2014

Die Hochzeitsdankeskarten für unsere Lieben

Selbstverständlich sind auch die Dankeskarten, die wir an Schenkende und Glückwünschende versenden selbst gemacht. Allerdings habe ich hier den Bastelaufwand gering gehalten. Für die Karten selbst habe ich Fotokarton in Din A 4 mittig zu einer Klappkarte gefaltet, und auf die Außenseite einfach nur ein Hochzeitsbild von uns beiden mit Fotoecken geklebt. Darüber habe ich ein schlichtes "Danke" gestempelt. Den Kartentext habe ich auf schlichtem weißen Papier ausgedruckt und mit einer Konturenschere in Form geschnitten und eingeklebt. Fertig sind die Dankeskarten (^.^)
Unsere geladenen Gäste bekommen neben der Dankeskarten zusätzlich noch einen Leporello als kleine Erinnerung, auch den mache ich natürlich selbst. Wie, zeige ich euch demnächst hier. (^.^)

Sonntag, 14. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Achte

So, heute, am Tag unserer Rückfahrt wollte ich euch eigentlich von einem finalen Shoppingexzess erzählen, den ich auf Rückfahrten aus Italien regelmäßig habe, nämlich im Outletcenter am Brenner, allerdings war an der Ausfahrt Brennersee grad Baustelle und die Ausfahrt irgendwie so komisch, dass wir sie verpasst haben. Zurückfahren wollten wir dann auch nicht, also gab es eben kein Shopping und es gibt damit auch nicht viel zu berichten.

Wir sind etwas matt und müde aber dennoch wohlbehalten zu Hause angekommen. Für mich heißt es die nächsten Wochen nun noch einige Behördengänge aufgrund der Namensänderung hinter mich zu bringen. Auch über den Amtsschimmel in diesem Zusammenhang berichte ich selbstverständlich noch. Und weil wir gerade beim Berichten sind: ich weiß, dass ich euch, meine lieben Leser die letzten Wochen sträflich vernachlässigt habe: auch das hole ich selbstverständlich noch nach. Ab sofort gibt es wieder mehr und vor allem auch wieder regelmäßiger etwas von mir zu lesen, versprochen. (^.^)

Samstag, 13. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Siebte

An unserem letzten richtigen Urlaubstag - morgen müssen wir nämlich schon wieder nach Hause - haben wir uns einen richtig ruhigen Tag gegönnt und haben noch einen kleineren Orte in unserer Nähe unsicher gemacht, nämlich Bardolino, allerdings waren wir nur etwas bummeln und schlenkern und auch einfach nur mal schön ruhig am See sitzen (^.^)
Die Altstadt von Bardolino
Der Hafen von Bardolino mit Hafenpromenade
Unser Fazit des Tages: herrlich erholsam und lauschig, für uns genau richtig an diesem wunderschönen Tag.

Freitag, 12. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Sechste

Heute machen wir etwas, was ich schon immer mal machen wollte, bisher aber nie in Angriff genommen hatte, obwohl ich bereits unzählige Male am Gardasee war: einmal über die Uferstraßen den Gardasee umrunden und dort stehen bleiben, wo es uns gerade gefällt. Heute haben wir es getan. (^.^)
Der Wall von Peschiera mit dem Mincio-Kanal
Lazise im Südwesten des Gardasees mit seiner vollständig intakten Stadtmauer
Unser Fazit: nett so eine Gardaseeumrundung und ich wollte es ja unbedingt mal machen, eine Wiederholung brauchts aber nicht und eine Empfehlung auch nicht wirklich. (^.^)

Donnerstag, 11. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Fünfte

Heute wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen und waren nur im Nachbarort, in Sirmione:
oben: Die "Grotten des Catull" eigentlich ein herrschaftlicher römischer Landsitz, auf dem Catull vermutlich niemals verweilte
unten; Blick von der äußersten Spitze der Halbinsel über den Gardasee und die Scaligerburg
Auch heute in Sirmione wurde mein Shoppingherz fündig (^.^) Und wir haben uns etwas besonderes gegönnt: ein italienisches Abendessen. An und für sich ist es nichts besonderes in Italien italienisch zu essen, schon klar, wir haben aber auch wie die Italiener zu Abend gegessen, nämlich Aperitivo, Antipasti, Primo (in unserem Fall Pasta), Secondo (beide Fisch) und Dolce (Eis). Ja, das alles haben wir geschafft, aber puuuuuuhhhhh, waren wir vollgefressen. (^.^)

Unser Fazit: Sirmione ist einfach herrlich, sofort würden wir da wieder hin (^.^)

Mittwoch, 10. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Vierte

Nun, meine Lieben, wohn fährt man, wenn man ohnehin schon am südlichen Gardasee ist, vor allem als Paar und noch mehr als frisch verheiratetes Paar? Richtig, nach Verona, in die Stadt von Romeo und Julia ♥ ♥ ♥
Aber Verona hat noch sehr viel mehr zu bieten:
Das Wahrzeichen Veronas - nicht nur für Opernfans: die Arena di Verona auf dem Piazza Bra, ein römisches Amphitheater, das bis heute u.a. für die berühmten Opernfestspiele genutzt wird
San Fermo Maggiore
links: e
in Meisterwerk in San Fermo Maggiore - das Grabmal des Nicolò Rangoni di Brenzone: Sarkophag und Aufersteungsszene sind von Nanni di Bartolo, der wunderbare illusionistische Wandteppich im Hintergrund wurde vom großen Antonio Pisanello gemalt
rechts oben: Innenansicht der gotischen Oberkirche mit der Holzdecke, die an einen umgekehrten Schiffsrumpf erinnert
rechts unten: e
ine weitere Innenansicht, dieses mal von der romanischen Unterkirche
Die Piazza delle Erbe, der Mittelpunkt der Altstadt und wohl einer der schönsten Plätze Italiens
Das Denkmal Dante Alighieris auf der Piazza dei Signori, der guten Stube Veronas
links: Der Familienfriedhof der Scaligeri unmittelbar neben Santa Maria Antica
rechts: Das Portal von Santa Maria Antica, der Hauskirche der Scaligeri, einem hochmittelalterlichen veroneser Herrschergeschlecht
Jetzt will ich es aber nicht mehr länger spannend machen... Natürlich waren wir auch bei der Casa di Giulietta und haben den berühmten Balkon bewundert auf dem sich alles abgespielt haben soll. Dass diese immerhin viertägige Liebesgeschichte zwischen zwei Tiefstpubertierenden reine Fiktion ist, spielt dabei keine Rolle, der Balkon ist der am stärksten frequentierte Punkt Veronas, zumindest was den Turistenansturm betrifft. Und apropos "viertägige Liebesgeschichte" dazu haben wir bei der Besichtigung des Balkons wirklich etwas herziges aufgeschnappt - ich weiß gar nicht mehr wo... - ist aber auch egal: die Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia ist alleine deshalb so groß und bedeutend, weil sie bereits nach vier Tagen ihr tragisches Ende fand, so musste sich ihre Liebe nämlich nie im Alltag erproben, an dem sie vermutlich gescheitert wäre. (^.^) Bin ich jetzt unromantisch?
links: Die Wand des Torbogens zum Haus der Julia, an der sich Liebespaare verewigen
rechts: Der Balkon der Julia, der in Wahrheit erst nachträglich für Touristen angebaut wurde
links: Die Innenansicht von Sant' Anastasia, der größten gotischen Kirche Veronas
Mitte und rechts: die 
Due Gobbi in Sant' Anasasia
die  Kathedrale von Verona
links unten: 
Die Himmelfahrt Mariens von Tizian, einem der Meister der italienischen Renaissance
rechts unten: Das Grabmal der Hl. Agatha, in dem Reliquien der Heiligen in der Kathedrale verwahrt werden
Nachdem wir die gesamte Altstadt Veronas nun zu Fuß erkundet haben, haben wir uns nun auch noch etwas Entspannung und Muße verdient und zwar im wunderschönen Renaissancegarten des Palazzo Giusti:
Unser Fazit: wunderschön! Allerdings ist "Verona an einem Tag" doch etwas tapfer... Lieber ein Wochenende in Verona, am besten ein verlängertes. Zu entdecken gibt es genug (^.^)
(Einzukaufen auch - meine Italienbeute zeige ich euch aber dann abschließend gesammelt.)

Dienstag, 9. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Dritte

An unserem ersten richtigen Urlaubstag erkunden wir erstmal unseren direkten Urlaubsort: Desenzano. Desenzano ist die größte Stadt am Gardasee, aber dennoch touristisch verhältnismäßig wenig erschlossen, zum Einkaufen soll es aber klasse sein. Nun ja, also, mag sein... für Touristennippes und grundsätzlich die Altersklasse 80 und älter bzw. Kleidergröße 50 und größer mit Sicherheit, ich selbst habe nichts gefunden. Dafür haben wir aber ganz wunderbare Sehenswürdigkeiten erkundet:
Der Porto Vecchio im Hintergrund das venezianische Palazzo Todeschini
Die Piazza Malvezzi mit dem Denkmal der Stadtpatronin der Hl. Angela Merici (Gründerin des Ursulinenordens und Tochter der Stadt)
Die Innenansicht des Duomo Santa Maria Maddalena
Das letzte Abendmahl von Giambattista Tiepolos im Duomo Santa Maria Maddalena: man beachte die Perspektive
ein Fußbodenmosaik in der Villa Romana, eine der schönsten und bedeutendsten in Oberitalien
ein weiteres Fußbodenmosaik in der Villa Romana
Einen weiteren Abstecher am heutigen Tage haben wir nach Castiglione delle Stiviere, etwa 10 km von Desenzano entfernt, gemacht. In diesem kleinen beschaulichen Ort befindet sich nämlich das internationale Museum des Roten Kreuzes. Das nicht ohne Grund: unweit von Castiglione delle Stiviere fand die Schlacht von Solferino statt, jene Schlacht also, die Henri Dunant dazu brachte, das Rote Kreuz zu gründen.

Unser Fazit: nett (^.^) Man muss zwar weder Desenzano noch das Rot-Kreuz-Museum gesehen haben, einen schönen und abwechslungsreichen Tag hatten wir aber trotzdem.

Montag, 8. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Zweite

Endlich - der Aufbruch in den Süden (^.^) Leider bedeutet das für uns zunächst 2,5 Stunden Stau in Italien wegen eines brennenden Lkw auf der italienischen Autobahn bzw. den Umfahrungsstraßen. Nachdem wir später - deutlich später - als geplant in Desenzano ankommen und auch ganz furchtbar erledigt sind, unternehmen wir nichts mehr groß. Wir gehen lediglich in die nächstgelegene Pizzeria und essen und ich - nachdem ich selten trinke und daher auch so gut wie nichts gewohnt bin - bin nach einem guten Glas Wein zunächst sehr fröhlich, dann nörgelig und schließlich unendlich müde. (^.^)

Ab morgen gibt es dann aber sicherlich reichlich zu berichten, oder besser: zu zeigen. Ich habe nämlich nicht vor so viel zu schreiben, sondern werde euch vermehrt Bilder zeigen. (^.^)

Sonntag, 7. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Erste

Unser erster Tag als Ehepaar beschert uns endlich das, wonach wir uns die letzten Wochen echt gesehnt haben: ausschlafen... Nach dem Frühstück ist unser Tag dann aber doch wieder ziemlich vollgepackt: wir müssen zum Restaurant um unsere Rechnung zu bezahlen und unsere Sachen dort abzuholen. Die übrigen Torten verteilen wir direkt im Anschluss noch großzügig in der Verwandtschaft, da wir am nächsten Morgen direkt in die tatsächlichen Flitterwochen aufbrechen wollen. Gepackt haben hierfür auch noch nicht und, was zwar erleichternd aber dennoch erschwerend hinzu kommt: meine frischgebackenen Schwiegereltern kümmern sich in der Zeit um Katze, Wohnung und Pflanzen, so dass zumindest noch ein oberflächliches Ordnung schaffen und Sauber machen angesagt war. Spätestens jetzt sind wir beide wirklich urlaubsreif (^.^) Aber bald gehts los - an den Gardasee, in den Süden, nach Desenzano um genau zu sein. (^.^)

Selbstverständlich werde ich berichten. (^.^)

Donnerstag, 4. September 2014

Der Countdown läuft - Noch 1 Tag bis zur Hochzeit


Mein letzter Tag als ledige Frau hat begonnen und in Summe war meine Nervosität gestern am schlimmsten - zumindest bisher. Mir ist heute ein riiiiiieeeeeesen Stein vom Herzen gefallen, nachdem wir die ganzen Sachen für unseren Sweettable, die Platz- und Menükarten und das Blumenkindgeschenk schon mal in der Blutenburg, also dort, wo wir am Samstag unsere Hochzeit feiern, hatten. Danach war ich einfach nur noch glücklich. (^.^)


Und nun ja, jetzt gibt es nicht mehr all zu viel zu tun. Ich mache mir noch eine Gesichtsmaske - auch hier: altbewährtes von Balea. Außerdem mache ich nun meine Fingernägel, bzw. versuche zu retten was zu retten ist (ausgerechnet jetzt sehen sie richtig fies aus...). Ich greife daher einmal mehr zu Perfect Fit Flexi von Fing'rs - dieses mal in der Ready to Lack Version und lackiere für das Standesamt - wir tragen ja Tracht und da sollte es eher eine Spur dezenter sein - mit "Iced Strawberry Cream" aus der Nude Glam Collection von Essence.





Für die Hochzeit selbst am Samstag gibt es Ready to go Art Nagelfolien von Kiko in "106 Burgundy Red".Falls ihr euch schon mal gefragt habt (hab ich ja auch...), warum es einfarbige Nagelfolien gibt, einfarbig lackieren kann ja schließlich jeder, nun, genau für solche Tage an denen es perfekt werden muss, das Nervenkostüm aber flattern könnte (^.^)

Mittwoch, 3. September 2014

Der Countdown läuft - Noch 2 Tage bis zur Hochzeit

Soll ich euch mal was sagen? Ohgottohgottohgottohgott, ich bin sooooooo nervös!!!! Wie soll das noch werden, wenns dann wirklich so weit ist?! Ahhhhhhhh!

Damit habe ich heute versucht mich abzulenken: nachdem ich mir heute den dritten Lippenstift gekauft habe (jetzt hab ich es aber) gab es die Aktion "Haarfrei", also Augenbrauen zupfen (wie ich das mache, könnt ihr hier nachlesen) und die Beine schon mal gründlich rasieren, so dass ich die nächsten Tage nur noch schnell mit dem Rasierer drüberhuschen muss.


Außerdem habe ich mir selbst eine ausführliche Pediküre verabreicht und zudem noch eine Fußpackung zum Einwirken über Nacht gemacht.

Kleidung und Accessoires fürs Standesamt habe ich heute noch soweit vorbereitet und zurechtgelegt.

Außerdem habe ich in der Wohnung diverse Stapel gebildet, nämlich all jene Dinge zusammengestellt, die neben Kleidung und Accessoires
  • mit zum Standesamt müssen (die Elterngeschenke)
  • ins Restaurant müssen und schon vorher gebracht werden können (alles für den Sweettable, Menükarten, Platzkarten und das Geschenk für unser Blumenkind) und
  • mit zur Feier müssen (Anstecksträußchen, Kirchenhefte, Ringkissen mit Ringen).
Jetzt habe ich gerade nochmal einen Blick auf die Wetterkarte gewagt - besser sind die Aussichten leider nicht geworden:
Den restlichen Abend stelle ich noch die Playlists für die Feier zusammen, die gespielt werden sollen, wenn die Band grad Pause macht. So bin ich zumindest beschäftigt. (^.^)

Dienstag, 2. September 2014

Der Countdown läuft - Noch 3 Tage bis zur Hochzeit

Heute habe ich nun noch unsere Outfits für das Standesamt aufgebügelt und zusammengestellt. dabei war ich heute allerdings auch kurz vorm Nervenzusammenbruch... An meiner Dirndlbluse fehlte ein Knopf und ich habe meine Nähnadeln nicht gefunden! Ich war echt kurz vorm heulen! Und wo finde ich sie dann doch noch? Im Nähkästchen, genau da wo sie hingehören und wo ich während meiner hektischen Suchaktion bestimmt schon 50 mal geschaut hatte! Wahnsinn, ehrlich! Jetzt aber sind die Standesamtsachen komplett zusammengestellt und einschließlich der Elterngeschenke, die wir nach der standesamtlichen Feier überreichen wollen entsprechend bereit gelegt. Auch mein Handtäschchen ist gepackt und zwar einschließlich Blasenpflaster, Sicherheitsnadeln (falls was reißt), etwas Geld, Taschentüchern, Personalausweis (wichtig fürs Standesamt) ein paar Ersatzhaarnadeln und mein Lippenstift. (^.^)

Heute wage ich auch den ersten Blick aufs Wetter und es sieht nicht vielversprechend aus... Naja, als ich erzählt habe, dass ich mir vorsichtshalber noch einen Brautregenschirm gekauft habe, wurde ich noch belächelt, tja, sieht so aus, als könnte ich ihn doch brauchen. (^.^)
Bei der Wettervorhersage halte ich mich übrigens nicht an kommerzielle Wetterseiten, sondern an die Seite des deutschen Wetterdienstes - dort sitzen die echten Profis. Zu erreichen unter www.dwd.de.

Montag, 1. September 2014

Der Countdown läuft - Noch 4 Tage bis zur Hochzeit

Ab heute hat mein Schatz auch Urlaub, daher kümmern wir uns jetzt um die letzten Besorgungen. Ich brauche noch einen Lippenstift und irgendwas für meine Fingernägel, die kurz vor der Hochzeit so schlimm wie schon lange nicht mehr aussehen. Zum Glück gibts aber genug käufliche Problemlöser. (^.^)

Mit einem neuen Lippenstift von Kiko und einer etwas größeren Auswahl an Fingernägelexpressprodukten ausgestattet kehren wir wieder heim (heute auch deutlich weniger nervös, als noch gestern) und ich widme mich nochmal den Petits Fours, die heute noch zurecht geschnitten und verziert werden. Das Rezept gibt es an späterer Stelle dann noch nachgeliefert. (^.^)

Außerdem bekommt ihr heute einen ersten Blick auf unsere Hochzeitstorte. (^.^) Noch in Einzelteilen, aber komplett selbst gemacht und ganz aus natürlichen Zutaten (sprich ohne Fondant-Chemiebombe). (^.^)
Ihr seht hier von oben nach unten Tiramisu-Quarkcreme-Torte, Malakofftorte, Prinzregententorte, Baumkuchentorte und Vanilletorte:

Auch hier gibt es die Rezepte selbstverständlich noch nachgeliefert. genauso wie ich euch verraten werde, wie man eine mehrstöckige Torte macht und einen Sweettable arrangiert. (^.^)

Sonntag, 31. August 2014

Der Countdown läuft - Noch 5 Tage bis zur Hochzeit

Ok, die Nervosität steigt weiter... Etwas kontraproduktiv war der sonntägliche Besuch bei meinen Eltern, jetzt bin ich noch nervöser und hatte mir eigentlich Beruhigung erhofft. Allerdings ist meine Mutter mindestens so nervös wie ich, was ich schon wieder süß finde (^.^)

Ich habe mir heute von meiner Mutter ihr Diamantarmand ausgeliehen, ein Geschenk meines Vaters, um noch etwas Geliehenes für die Hochzeit zu haben. Damit wäre ich jetzt nämlich komplett und kann schon mal die Hochzeitsgarderobe zusammenstellen. Ich habe
  • something old: mein Kleid, meine Perlenkette (als Symbol für den zurückliegenden Lebensabschnitt)
  • something new: mein selbstgenähter Bolero, mein Haarschmuck, die Unterwäsche samt Strümpfen, die Schuhe, die Tasche, der Ehering und meine Perlenohrclips (als Symbol für den neuen Lebensabschnitt)
  • something borrowed: Mamas Diamantarmband (als Symbol für Familie und Freunde)
  • somthing blue: ein Strumpfband, ganz klassisch also (als Symbol für den Nachwuchs und naja, blau halt wegen dem Stammhalter)
  • and a sixpence in her shoe: das wird heutzutage gerne unterschlagen, der (eingedeutschte) Glückspfennig im linken Brautschuh überreicht vom Vater am Tag der Hochzeit (den habe ich noch nicht, bekomme ihn aber) symbolisiert Glück und Reichtum.
Außerdem wird heute gebacken - die Petits fours für den Sweettable nämlich, das letzte fehlende Stück. (^.^) Dafür mache ich einen Biskuitteig und backe ihn auf einem Backblech. Nach dem Abkühlen wird die Teigplatte halbiert, eine Hälfte mit Gelee bestrichen und die zweite Hälfte daraufgesetzt. Darüber kommt dann Frischhaltefolie und ein Holzbrett um den Biskuit etwas zu beschweren. So ruht der Biskuit nun erstmal über Nacht um kompakter zu werden.

Samstag, 30. August 2014

Der Countdown läuft - Noch 6 Tage bis zur Hochzeit


Heute mache ich meine dunklen Schokohäubchen für den Sweettable. Auch diese Pralinen sind denkbar einfach zu machen, machen aber trotzdem ordentlich was her. Zudem sind sie super lagerbar. Sie schmecken sogar erst am besten, wenn sie schon ein paar Tage auf dem Buckel haben. (^.^) Auch hier bekommt ihr selbstverständlich das Rezept noch nachgereicht. (^.^)



Ansonsten widme ich mich weiter dem Klarschiff machen und heute insbesondere der Wäsche - auch hier hat sich die letzte Zeit so einiges angesammelt.

An den Wetterbericht traue ich mich immer noch nicht, bekomme mittlerweile aber von allen Seiten gesagt, dass wir wohl "Pech" mit dem Wetter haben. Ich rede es mir schön, immerhin sagt man, dass man Reich wird, wenn es in den Brautstrauß regnet. (^.^)

Außerdem steigt auch ohne Gewissheit zum Wetter die Nervosität schon ordentlich an. Mir ist manchmal richtig flau im Magen. Aber um hier mal meine verheiratete Schwester zu zitieren: Augen zu und durch, das ist alles ganz normal und: es wird noch schlimmer... Naja, ich schaff das schon...

Freitag, 29. August 2014

Der Countdown läuft - Noch 7 Tage bis zur Hochzeit

Heute wage ich mich an das Experiment mein Brautkleid selbst aufzubügeln und mache mich mit Bügeleisen und Wassersprühflasche bewaffnet ans Werk. (^.^) Nun ja, was soll ich sagen... Es klappt ganz wunderbar! Es dauert zwar fast 90 Minuten, bis ich das komplette Kleid aufgebügelt habe, ansonsten ist aber ganz normales Bügeln und mein Kleid sieht perfekt aus - wie neu, und das obwohl es schon 60 Jahre auf dem Buckel hat! (^.^)

Beim Bügeln habe ich auch ein Wäscheettikett gefunden (kein Pflegeettikett, die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass das Kleid vor 1958 hergestellt wurde, ab 1958 wurde es nämlich verpflichtend eingeführt, Pflegeettiketten einzunähen; gut, die kann man immer noch raustrennen, dafür konnte ich aber kein Indiz entdecken). Auf besagtem Wäscheettikett steht "Adema Qualitätsmodelle". Nach kurzem Googeln erfahre ich, dass Adema eine Fürther Modefirma war, die in den Nachkriegsjahren gegründet und 1974 leider schon wieder geschlossen wurde und mit den von amerikanischer Mode inspirierten Modellen und den importierten Stoffen aus den USA "den Petticoat nach Fürth gebracht haben". Ich recherchiere hierzu noch etwas weiter und berichte nochmal ausführlicher darüber. (^.^)

Bliebe noch die Moral von der Geschicht': es gibt keine Notwendigkeit mehr als 100,- € aus dem Fenster zu werfen, um ein Brautkleid nochmal aufzubügeln, das kann man auch selbst. (^.^)