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Donnerstag, 27. April 2017

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XXII



Ab heute ist die 22. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich und dieses Mal geht es nach Paris und zwar mit wunderschöner Mode, dem französischen Stil und dem Mythos Bohème. Außerdem wird wieder geheiratet und das selbstverständlich im Vintage-Stil. Der Vintage Flaneur wartet zudem mit gleich zwei Interviews mit Szenegrößen auf: Alice Francis und Evi & das Tier stehen uns Rede und Antwort.

Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Donnerstag, 23. Februar 2017

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XXI


Ab heute ist die 21. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich und dieses Mal wird es endlich wieder Frühling und zwar mit wunderschöner Mode und Beauty-Tipps um schön und gepflegt ins Frühjahr zu kommen. Außerdem wird es bunt: Comics und Pop Art sind die Devise, und zwar als Wissensspecial und zum Anziehen, Dekorieren und Wohnen. Außerdem wird gebacken: Ostern kann mit den traditionellen Backrezepten begleitet von der ein oder anderen modernen Adaption im Retrostyle also kommen.

Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Dienstag, 27. Dezember 2016

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XX


Seit einigen Tagen ist die 20. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein großes Schwerpunktthema rund um den Wandel der Rolle der Frau in all ihren bunten Facetten: von der Femme Fatale bis zum Hausmütterchen und selbstverständlich auch zu Menschen, die nicht in Rollenbilder passen wollten. Außerdem findet ihr Tipps für perfekte Smokey Eyes im Stile der 20er Jahre und ein Shoppingspecial zum Valentinstag.
Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XIX und Lili gibt euch eine Anleitung für Szene-Events


Seit heute ist die 19. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein großes Schwerpunktthema Winter, Weihnachten und Silvester. Außerdem gibt es den British Style, wie er auch auf den großen Laufstegen für diese Saison bereits zu sehen war, Wintermode, Tipps und Tricks rund um ein stilechtes Vintage-Weihnachten, Mode für eine gelungene Stlvesterfeier und ein Bericht zu Lotte Tobisch.

Auch von mir gibt es wieder einen kleinen Beitrag nachzulesen, passend zum Schwerpunktthema ist es eine kleine Anleitung für gelungene Feiern im erweiterten Freundeskreis. (^.^)Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Donnerstag, 15. September 2016

Silber putzen für Schlaue

Wer Vintage lebt, lebt mit Silber, insbesondere was Besteck aber auch was Kerzenleuchter und dergleichen betrifft. Wer aber nun mit Silber lebt, weiß auch: das Zeug läuft an und zwar mit abnehmendem Gebrauch bzw. bei Besteck je nach Lebensmittel mit zunehmendem Gerbauch. Nun kann man natürlich mühsam polieren, gerne auch mit mehr oder weniger gesunder Silberpolitur, oder aber man hat in der Mittelstufe im Chemieunterricht so gut aufgepasst, das sich folgendes auf Dauer eingeprägt hat:
In der Luft gibt es spurenweise Schwefelwasserstoff, genauso wie einige Lebensmittel Schwefelverbindungen enthalten. Dieser Schwefelwasserstoff reagiert in Anwesenheit von Luftsauerstoff mit dem Silber zu Silbersulfid. Dieses Silbersulfid ist der schwarze Belag auf Silber. Das sieht nicht nur doof aus, es sorgt auch für einen gewissern metallischen Geschmack, sollte es sich bei den angelaufenen Gegenständen um Besteck handeln.
Nimmt man nun Silberpolitur rubbelt man damit das Silbersulfid ab, kurzum je öfter man poliert, desto mehr Silber trägt man ab, was natürlich eher doof ist. Viel sinnvoller wäre es doch, den Schwefel wieder vom Silber abzulösen, das geht mit Hilfe einer Redoxreaktion:

Schlagt ein Gefäß, das groß genug ist, um euer Silber zu fassen mit Alufolie aus, gebt 2 bis 3 Esslöffel Speisesalz hinzu, legt euer Silber hinein und füllt mit kochendem Wasser auf. Wartet nun etwas ab. Ihr bemerkt nun zwei Dinge: wenn man ganz genau über der Schüssel schnuppert, riecht es etwas schwefelig (wer nun nicht weiß wie Schwefel riecht, der denke an die Stinkbomben aus Kindheitstagen; so riecht Schwefel), euer Silber sieht mehr und mehr wie Silber aus, dafür wird aber die Alufolie matt und unansehnlich.
Das ist passiert:
Aluminium oxidiert in Anwesenheit von Silber mit Wasser; es entstehen also Wasserstoff und Aluminiumhydroxid, welches sich als "Belag" auf der Alufolie absetzt. Die Silberionen des Silbersulfids, also der schwarzen Schicht auf dem Silber, oxidieren nun mit dem Wasserstoff; es entsteht elementares Silber und Schwefelwasserstoff, also das Zeug, das für den leichten Geruch sorgt. (Wirklich nur leicht, man riecht es nur, wenn man sich darauf konzentriert). Das Salz im Wasser sorgt dafür, dass die Reaktion zwischen Aluminium und Wasser schneller abläuft, indem die Cloridionen des Salzes die Aluminiumoxidschicht der Alufolie ablösen. So gesehen, doch eigentlich ganz leicht, oder? (^.^)
Nach etwa 30 Minuten könnt ihr euer Silber herausnehmen und abtrocknen.

Donnerstag, 25. August 2016

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XVIII und Lili erzählt die Geschichte eines besonderen Mannes



Seit gestern ist die 18. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein großes Schwerpunktthema rund um Country & Western. Außerdem gibt es Pin-up-Mode für Plus-Size-Frauen, die neuen Herbstfarben, die schönsten Make-up-Trends und einen Modischen Vorgeschmack für die kommende Saison.

Auch von mir gibt es wieder einen kleinen Beitrag nachzulesen, passend zum Schwerpunktthema ist es eine Retrospektive zu DEM Country-Sänger schlechthin: Johnny Cash. Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)









Donnerstag, 23. Juni 2016

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XVII mit sportlichen Frauen



Ab heute ist die 17. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein großes Schwerpunktthema rund um den Sport von Sportevents über sportliche Mode hin zu sportlicher Betätigung in unserem Lieblingszeitschnitt (^.^). Ihr findet Tipps für erfolgreiches Shopping, maritime Mode für Sonne Strand und Meer sowie die wunderschönen Finalistinnen der ersten Miss Vintage Flaneur Wahl.

Auch von mir gibt es wieder einen kleinen Beitrag nachzulesen, passend zum Schwerpunktthema: eine Retrospektive zur Sportlichkeit der Frau, denn auch das ist eine Errungenschaft der ersten 6 Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)



Montag, 13. Juni 2016

Das "Vintage Motor & Music Festival" der Gasoline Gang in Peißenberg

Letzten Samstag war es wieder soweit. Oldtimerfreunde, Schrauber und Vintagefans trafen sich bereits zum 5. Mal in der Tiefstollenhalle im oberbayerischen Peißenberg zum 5. Vintage Motor & Music Festival der Gasoline Gang. Auch ich war natürlich dabei und habe einige Impressionen für euch zusammengetragen:
Die Promis in Peißenberg: KITT und Herbie (Herbie ist der coolere von beiden)
Und ja, ich mag Rotten Cars (^.^)

Mittwoch, 1. Juni 2016

"Bier.Macht.München." - eine Ausstellung zum 500jährigen Jubiläum des Reinheitsgebotes im Münchner Stadtmuseum

Anlässlich des 500jährigen Jubiläums des bayerischen Reinheitsgebotes, das 1517 dann auch zum deutschen Reinheitsgebot werden sollte, läuft im Münchner Stadtmuseum gerade eine Sonderausstellung unter dem Titel "Bier. Macht. München.", die noch bis zum 8. Januar 2017 gezeigt wird.

Schwerpunkt der Ausstellung ist dabei die Geschichte des Bieres und der Brauereien in München, wobei hier wirklich jede Facette beleuchtet wird: vom Mittelalterlichen Heimbrauen und dem Hausauschank über die ersten Wirtshäuser bis hin zu den großen Münchner Brauereien un dem verhältnismäßig neuen Phänomen der kleinen regionalen Handwerksbrauereien. Das Ganze von der Herstellung über den Vertrieb und das Marketing. Das München spätestens mit dem Ausgehenden 19. Jahrhundert zur Bierstadt werden ließ.

Eine absolut sehenswerte Ausstellung, nicht nur für Münchner sondern für jeden Liebhaber des Münchner Bieres. (^.^)

Montag, 9. Mai 2016

Hamburg für Vintage Fans

Hamburg ist immer eine Reise wert. Auch Abseits von Michel, Landungsbrücken und Reeperbahn hat Hamburg gerade für Vintagefreunde einiges zu bieten. Nachdem ich kürzlich einmal wieder in Hamburg war und ich mir diese wunderschöne Stadt touristisch bereits in der Vergangenheit ausgiebig erlaufen habe, wollte ich sie nun auch mal als Retro-Lady erkunden. Ich habe mir dazu Shopping-Tipps von einigen Hamburger Bekannten eingesammelt und für euch ausgetestet. Ihr bekommt heute meine Hot List. (^.^)

Meine neuen Lieblinge aus Hamburg
Die Platzhirschen auf dem Second Hand Markt ist in Hamburg - genauso wie in anderen deutschen Großstädten auch - Pick'n'Weight, in Hamburg gleich zweimal vertreten: einmal im Karolinenviertel (Beim Grünen Jäger 16) und einmal in Altona (Große Bergstraße 167) und beide Shops sind einen Besuch wert, fündig wird man dort auf jeden Fall.

Auf jeden Fall einen Besuch wert ist Hip Cats in der Paul-Roosen-Straße 16 in St.Pauli. Im ersten Moment hat man zwar das Gefühl, dass es einem gleich rückwärts wieder aus dem Laden raushaut, so arg vollgestopft sind die drei kleinen Räume und so intensiv riecht es nach alter Kleidung aber dort finden sich wahre Schätze an wunderbaren, top erhaltenen Originalen zum kleinen Preis.

Ebenfalls in St. Pauli, direkt auf der Reeperbahn (Nr. 152) ist die Darkside Boutique, die in allererster Linie ein Sex- und Fetischshop ist. Dort gibt es zwar keine Originale aber dafür schöne Repros abseits von Polkadots und Cherryprints, außerdem gut gearbeitete Korsetts, Hüftgürtel und Nahtnylons.

Stay Gold in der Davidstraße 31-33 (ebenfalls St. Pauli) bietet wunderschöne Repros in kleiner aber feiner Auswahl, allerdings kosten die einiges, sind es aber allemal wert.

Bei Fräulein Stadtfein (Schopenstehl 23) gibt es ganz wunderschöne 50er Jahre Repros verkauft durch eine zauberhafte, stilechte junge Dame, die wunderbar berät und wirklich richtig Ahnung von den 50ern hat.

Last but not least sei noch Vintage & Rags (Kurze Mühren 6) erwähnt, ebenfalls ein herrlich kreativ sortierter Second Hand Shop mit Findegarantie. (^.^)

Und solltet ihr von all dem Shopping ein leichtes Hungergefühl verspüren: in Gretchens Villa (Marktstraße 142) gibt es feinen Tee und Kaffee mit lecker Kuchen und Torten in einem zauberhaften Vintage-Ambiente.

Freitag, 29. April 2016

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XVI



Seit gestern ist die 16. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein Special zur Frühsommermode. Außerdem ein Reisebericht üb der das paradiesische Hawaii, ein Interview mit den Zucchini Sistaz, und ein Gartenspecial.

Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Donnerstag, 25. Februar 2016

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XV



Seit gestern ist die 15. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein Special zum Neoswing mit einem Interview mit der zauberhaften Alice Francis. Außerdem ein Plädoyer für das Geschriebene Wort, Mode in Schwarz und Weiß sowie ein Tutorial für den perfekten Lidstrich.

Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Donnerstag, 21. Januar 2016

Die Münchner Museen - Das Bier- und Oktoberfestmuseum

Selbstverständlich gibt es in München ein Bier- und Oktoberfestmuseum. Wie sollte es auch anders sein? (^.^) Das Bier- und Oktoberfestmuseum in München befindet sich in zentraler Lage in der Altstadt (Sterneckerstraße 2, Nähe Isartor)  und ist in einem Bürgerhaus aus dem frühen 14. Jahrhundert untergebracht, schon allein das und die innenliegende so genannte Himmelstreppe über vier Stockwerke ist sehenswert.

Das Biermuseum bietet einen Überblick über die Geschichte von Bier und Braukunst im Allgemeinen, fokussiert sich im Speziellen aber auf das beste Bier der Welt: das Münchner Bier und die Geschichte der Münchner Brauereien. Neben der Ausstellung und dem üblichen Führungsprogramm kann man dazu auch den Praxistransfer buchen: eine Bierverkostung mit einem Biersommelier, die sensationell gut gemacht ist.

Das obere Stockwerk widmet sich der Geschichte der Wiesn, (aka Oktoberfest), das zwischenzeitlich gedanklich so fest mit dem Münchner Bier verknüpft ist, dass diese Ausstellung einen runden Abschluss bildet.

Wer möchte (eigentlich sollte man), beendet seinen Museumsbesuch im Museumsstüberl im Erdgeschoss und findet dort eine urige typisch bayrische Wirtschaft, ganz ohne Touristentumult, so wie in den großen traditionellen Häusern.

Rundherum eine absolute Empfehlung von mir. (^.^)

Dienstag, 5. Januar 2016

Die Münchner Museen - Das Valentin-Karlstadt-Musäum

Heute möchte ich euch eines meiner Lieblingsmuseen in München vorstellen, das Valentin-Karlstadt-Musäum im Isartor. Ich mag den Humor von Karl Valentin und Liesl Karlstadt, denen dieses Museum gewidmet ist. Zugebenrmaßen sind beide über die bayerischen Grenzen hinaus nicht gerade bekannt, umso mehr empfehle ich aber einen Besuch im Museum, will man wirklich an Münchens Herz vordringen. Für alle die mal reinschnuppern wollen, was die beiden so zu bieten haben, einer meiner Lieblingsfilme "Der Theaterbesuch" aus dem Jahr 1934:

Den Theaterbesuch kann man, neben etlichen anderen Filmen von Karl Valentin und Liesl Karlstadt übrigens auch im Kinosaal des Museums sehen. Selbstverständlich gibt es ansonsten noch viele biografische Informationen, Requisiten und einiges an verstecktem Witz zu entdecken:

Daneben bietet das Museum Münchens wohl urigstes Café, das Turmstüberl, in das man nur kommt, wenn man auch eine Museumskarte kauft:

Samstag, 19. Dezember 2015

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XIV


Seit gestern ist die 14. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein Mode-Special für den romantischen Urlaub auf einer Berghütte, außerdem Mode für den Herrenabend und die Ladies Night. Außerdem widmen wir uns dem Interieur-Dauerbrenner Shabby Chic und einem oft vergessenen Thema, dem Verwöhnprogramm für Körper und Seele.


Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Außerdem startet das Team vom Vintage-Flaneur aufgrund des aktuellen Rechtsrucks und der Radikalisierung der Gesellschaft durch den Abschaum von Pegida und AfD eine Hashtag-Aktion gegen Rechts, denn: ohne uns! Macht mit und macht ein Bild von euch mit dem Hashtag #vintagegegenrechts und postet es in den Sozialen Medien eurer Wahl. (^.^)

Freitag, 13. November 2015

"Gretchen mags mondän - Damenmode der 1930er Jahre" im Münchner Stadtmuseum

Heute möchte ich eine besondere Ausstellung ans Herz liegen, die aktuell noch im Münchner Stadtmuseum läuft und nun bis zum 29. Mai 2016 verlängert wurde: "Gretchen mags mondän - Damenmode der 1930er Jahre". Wie vom Stadtmuseum gewohnt, ist die Ausstellung unheimlich faettenreich und bildet tatsächlich alle Belange der Modegeschichte dieses durchaus mondänen Jahrzehnts unheimlich abwechslungsreich ab. Selbst wenn ihr es nicht in die Ausstellung schaffen solltet: der Ausstellungskatalog ist quasi wie ein ausführlicher Rundgang durch die Ausstellung und liefert zudem viele weitere Hintergrundinfos und nette Anekdoten.

Als kleinen Vorgeschmack gibt es auch einen kurzen Film von Fashion TV Production, der anlässlich der Ausstellung gedreht wurde und den ich euch natürlich nicht vorenthalten will:

Auch das Stadtmuseum selbst hat dieses mal noch einen kleinen Teaser gedreht, der hier auch genannt sein soll:

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XIII und Lilis Benimmkurs


Ab heute ist die 13. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein großes Schwerpunktthema rund um Feste und Feiern oder auch feste feiern (^.^). Ihr findet Tipps für die perfekte Retro-Party, wunderschöne Abendmode, Geschenkideen zu Weihnachten und ein Interview mit der wunderbaren Lena Hoschek, der definitiv besten Modedesignerin, die Österreich jemals hervorgebracht hat.

Auch von mir gibt es wieder einen kleinen Beitrag nachzulesen, passend zum Schwerpunktthema: ein kleiner Benimmkurs für das stilsichere Auftreten auf der nächsten Feier. Schließlich ist nichts so sehr Vintage, wie gutes Benehmen, also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)



Montag, 21. September 2015

Elsa Schiaparelli

Heute möchte ich euch eine ganz besondere Frau vorstellen, die wie keine andere die Mode der 30er Jahre prägte, und die heute traurigerweise fast in Vergessenheit geraten ist: Elsa Schiaparelli.

Elsa Schiaparelli wurde am 10. September 1890 in Rom als Tochter einer bekannten piemontesischen Gelehrtenfamilie geboren. Sie studierte Philosophie in Rom und ging danach nach London, wo sie Wilhelm Wendt de Kerlor kennen und lieben lernte und ihn nach nur wenigen Wochen Beziehung, im Juni 1914 das Ja-Wort gab. Das Paar war nur ein Jahr nach der Hochzeit aufgrund diverser dubioser Machenschaften Wendt de Kerlors (u.a. seine Betätigung als "Medium" und "Wahrsager"), gezwungen, London zu verlassen. Sie tingelten zunächst durch Europa, bevor die Bedrohung durch den tobenden Weltkrieg zu groß wurde, so dass sie 1916 nach New York übersiedelten. Dort nahm Wendt de Kerlor seine dubiosen Praktiken wieder auf und bekannte sich mehr aus Selbstdarstellungszwang denn aus tatsächlicher Überzeugung zum Bolschewismus, was ihn schnell in den geheimdienstlichen Ermittlungsfokus brachte. Elsa Schiaparelli lernte in New York Gaby Picabia kennen und kam durch sie in Kontakt mit namhaften dadaistischen Künstlern wie Francis Picabia, Man Ray oder Alfred Stieglitz, die sie sehr inspirierten.
Kurz nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Maria Luisa im Jahr 1920 verließ Wendt de Kerlor Elsa Schiaparelli für die Tänzerin Isadora Duncan. Fast mittellos kehrte Elsa Schiaparelli 1922 nach Europa zurück und ließ sich in Paris nieder, wo sie zunächst, dank der finanziellen Unterstützung ihrer Familie ein Strickwarengeschäft eröffnete.

Wer nun in Paris im Modegeschäft erfolgreich sein will, musste auch damals schon vor allem eines tun: auf Modenschauen gehen. Wer nun wie Elsa Schiparelli zwar einen Namen und Beziehungen hat um an die begehrten Karten zu kommen, aber andererseits nicht über die finanziellen Mittel verfügt, sich dafür in teure Designerroben zu hüllen, dem bleibt nur eines: selbst ist die Frau. (^.^) Elsa Schiaparelli machte sich für eine Modenschau im Jahr 1927 einen schwarzen Pulli in dem eine weiße Schleife eingestrickt und weiße Manschetten angestrickt waren. Dieser Pulli traf genau den Zeitgeist, setzte er doch das moderne grafische Design in der Strickmode sehr gekonnt um. Was nun kam, ging rasend schnell: jeder wollte diesen Pulli! Das New Yorker Luxuskaufhaus Lord & Taylor orderte 40 Stück, wenige Wochen später war der Pulli bereits in der französischen, britischen und amerikanischen Vouge abgebildet und Schiaparellis Strickwarengeschäft war über Nacht zu einem gefragten Modelabel geworden. Schnell erweiterte sie ihr Repertoire und designte auch Abendkleider, Hüte und Handschuhe. Ihr Label war "Shocking Pink", ein grelles Pink, das bald Schiaparelli-Pink genannt wurde, auf das ihr Nachname eingestickt war und auch bei ihren Entwürfen schockte - eigentlich revolutionierte - sie immer wieder: sie kreierte den Hosenrock, arbeitete mit sichtbaren Reißverschlüssen als Designelement, und brachte als erste das Dianadekolleté auf die Laufstege. Sie kreierte Hüte in Schuhform und Handtaschen in Telefonform. Sie war schrill, sie war chic, sie war avantgarde und schon bald war sie die richtungsweisende Designerin in Paris. Sie kleidete Stars wie Greta Garbo, Peggy Guggenheim, Marlene Dietrich, Mae West, Gloria Swanson oder Joan Crawford ein.
Am Höhepunkt ihres Erfolges kam es jedoch zu einem jähen Ende für die Schiaparelli: als die deutsche Wehrmacht Frankreich besetzte, setzte sich Elsa Schiaparelli in die USA ab. Sie kehrte zwar nach Kriegsende nach Frankreich zurück, doch die Modewelt hatte sich geändert. Die Mode war nicht mehr schrill, aufsehenerregend, revolutionär und künstlerisch. Der New Look, der nun die Laufstege beherrschte, war schon fast altbacken, im Vergleich zur Mode vor dem 2. Weltkrieg. Eine Modewelt in der Elsa Schiaparelli keinen Platz mehr fand und sich ihre ewige Rivalin Coco Chanel durchsetzte. 1954 musste Schiaparelli ihr Label aufgeben.
Elsa Schiaparelli starb am 13. November 1973 im Alter von 83 Jahren in Paris.

Samstag, 5. September 2015

Haare färben mit Elumen von Goldwell

Ich habe schon vor einiger Zeit den Drogeriehaarfarben den Rücken gekehrt um mich endlich an die Profifarben herangewagt, an Elumen von Goldwell um genau zu sein. Was mich dazu bewogen hat, mich an Elumen heranzutrauen ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass ich nun mal von Papa das frühe Ergrauen geerbt habe - ich ergraue bereits seit meinem 21. Lebensjahr vor mich hin. Gut, es sind nicht viele graue Haare die ich habe, nachdem ich aber von Natur aus dunkelbraunes Haar habe, fallen die einzelnen Grauen dazwischen halt einfach echt fies auf. Vor allem weil die natürlich auch noch ausgerechnet am Oberkopf wachsen müssen... Deshalb färbe bzw. intensivtöne ich. Was dabei allerdings nervt: man muss echt regelmäßig die Ansätze nachtönen, damit man die Längen aber nicht farbübersättigt, schmeißt man regelmäßig die Hälfte des Produkts weg und: theoretisch reicht es bei mir auch nicht mit meiner jetzigen Intensivtönung, die immerhin die beste ist, die ich finden konnte, nur alle paar Wochen mal nachzutönen, weil sie sich eben schon ziemlich auswäscht, gerade auf den grauen Haaren. Normalerweise müsste ich damit fast schon alle drei Wochen ran - das will ich meinen Haaren aber nicht antun. Nachdem Elumen direktziehend ist, sprich: die Farbe ist bereits fertig angemischt ist, kann man die Farbe ganz ohne Probleme aufbewahren und immer nur soviel entnehmen, wie man gerade braucht, also im Grunde genau das Richtige für mich. Zudem wirkt Elumen ohne Ammoniak oder Peroxid, also genau die beiden Bestandteile von Haarfarben, auf die ich zum Schutz meiner Haare gut und gerne verzichten kann. Mehr noch: sie pflegt das Haar sogar noch kräftiger und gesünder, indem die Farbe brüchige Stellen im Haar quasi durch eine pysikalische (und eben nicht chemische) Reaktion "auffüllt". Und: sie hält superbombenfest, es reicht allein die Ansätze nachzufärben, die Längen brauchen nur etwa alle 6 Monate ein Auffrischen.

Zugegebenermaßen ist die Erstinvestition in das Haarfarbensystem von Elumen etwas größer, nachdem man alle Produkte aber mehrmals verwenden kann, bevor sie aufgebraucht sind, amortisiert sich die Erstinvestition auch schnell. Zudem braucht man auch nicht unbedingt das komplette System, wie ich mittlerweile in einer kleinen Versuchsreihe feststellen konnte:
  • Elumen Prepare - eine Farbvorbehandlung, die das Haar schützt und dafür sorgt, dass die Farbpigmente besser im Haar halten; 150 ml kosten etwa 15,- €, wer graue Haare hat, so wie ich oder helle Haare merklich dunkler färben möchte, sollte in Elumen Prepare investieren, da die FArbe damit wirklich besser hält und weniger schnell auswäscht.
  • Elumen Farbe - 200 ml kosten etwa 20,- €, die braucht man wirklich immer.
  • Elumen Lock - eine Farbnachbehandlung, die dafür sorgt, dass die Farbpigmente sicher im Haar bleiben; zudem werden überschüssige Pigmente vom Haar entfernt; 250 ml kosten etwa 10,- €, ich habe bei meinen Haaren keinen Unterschied zwischen mit und ohne Lock feststellen können, ich würde also behaupten, dass diese Investition lässlich ist.
  • Elumen Clean - ist ein Farbentferner für die Haut um die Ferkelei beim Färben wieder zu entfernen; 250 ml kosten etwa 15,- €, nutzlos, jeder billige Augenmakeupentferner kann mehr als Elumen Clean.
Insgesamt muss ich also 35,- € investieren; meine bisherige Haarfarbe kostet pro Packung 5,- €, Elumen lohnt sich also, wenn das ganze Zeug 7 Monate lang hält und das tut es locker. (^.^)

Zusätzlich gibt es aus der Elumenserie natürlich noch Pflegeprodukte wie Shampoo, Kur usw. darauf habe ich verzichtet, weil ich nicht wirklich daran glaube, dass ein (überteuertes) Friseurshampoo wirklich besser ist, als eines aus der Drogerie. Außerdem gibt es von Elumen auch Färbeschalen, Applikatorfläschchen, Pinsel und dergleichen. Nachdem die No-Names allerdings nur einen Bruchteil dessen gekostet haben, als das Original-Elumen-Zubehör, habe ich ein No-Name-Schälchen und einen No-Name Silikonpinsel zum Auftragen der Farbe gekauft. Außerdem braucht ihr noch Einweghandschuhe zum Färben. Die gibts im 100er-Pack im Baumarkt oder im Supermarkt bei den 1,- €-Kruschartikeln. (^.^) Und: man kann dann sogar Handschuhe in der passenden Größe wählen und muss keine Dinger anziehen, die man von der Größe her auch als Müllbeutel verwenden könnte.

Für später habe ich mir aus der Elumenserie übrigens noch Elumen Return, eine Farbreduktion speziell für Elumen-Farben vorgemerkt; sie zieht die Farbe wieder aus dem Haar, sollte man mal wechseln wollen. Zudem gibt es noch Elumen Clear zum Mischen von Haarfarben, sollte man einen weniger satten und intensiven Ton färben wollen.

Soviel der Vorrede, kommen wir zum machen:
Zunächst werden die Haare mit einem Tiefenreinigungsshampoo gründlich gewaschen. Danach kommt Elumen Prepare ins handtuchtrockene Haar. Das Ganze gründlich verteilen und wieder den Handtuchturban drauf. Vor dem Färben müssen die Haare komplett trocken sein; wirklich komplett, da Wasser verhindert, dass die Farbpigmente ins Haar eindringen. Daher habe sogar ich ausnahmsweise mal zum Föhn gegriffen um meine Haare komplett durchzutrocknen.

Dann kommt die Haarfarbe drauf, bzw. vorher noch die Handschuhe und ein Friseurumhang oder zumindest ein altes T-Shirt an (^.^). Ich habe etwas von der Farbe in mein Schälchen gegeben und mit dem Pinsel partienweise vom Ansatz zu den Spitzen aufgetragen und jede Strähne nochmal mit meiner Färbehaarbürste durchgekämmt, um die Farbe zu verteilen. Ist die Farbe erstmal drauf, muss sie 45 Minuten einwirken. Danach wird sie solange ausgewaschen bis das Wasser klar bleibt. Wer möchte wäscht seine Haare nochmals wie gewohnt durch - muss man aber nicht.

Eventuelle Spritzer von Fliesen und Waschbecken lassen sich übrigens super wieder entfernen, Badteppiche und ähnliches würde ich aber vor den Färben rauslegen.

Mein persönliches Fazit will ich euch auch nicht vorenthalten:
Suuuuuuuper!!!! Ich habe ja eigentlich ohnehin gesundes kräftiges Haar, aber Elumen hat wahre Wunder bewirkt! Es fühlt sich an... der Hammer, weich, aber trotzdem kräftig, wie Samt und Seide, einfach nur unbeschreiblich wunderbar! Und die Farbe... hach... ich bin verliebt... (^.^)
Der Nachteil, dass das Färben ziemlich lange dauert im vergleich zu den herkömmlichen Drogerieprodukten relativiert sich auf jeden Fall mit zunehmender Übung, die Kosten sowieso.

Montag, 31. August 2015

Vintage & Retro - was? wieso? warum? und überhaupt?

Ich habe das innere Bedürfnis die beiden Begriffe "Vintage" und "Retro" einmal zu erklären, da beide gerade "in" sind und damit inflationär genutzt werden, leider nicht immer ganz korrekt. Und damit gleich das wichtigste Vorweg: "Vintage" und "Retro" kann man nicht synonym verwenden, das ist nicht das gleiche.

Vintage (engl. "alt", "altmodisch", "aus einer bestimmten Zeit") ist alles Originale aus einer bestimmten Zeit.

Retro (lat. "zurück", "rückwärts") ist Neues, das dem Stil einer bestimmten Zeit nachempfunden wird.

Zur Verdeutlichung zwei Beispiele:
Ihr näht euch nach einem Schnittmuster aus den 40er Jahren ein Kleid. Dann ist das Schnittmuster, da Original aus den 40er Jahren, vintage, das Kleid, das ihr nach diesem Schnittmuster gearbeitet habt ist aber retro.
Ihr lasst euch in einem Second Hand Shop eine 80er Jahre Bluse als 50er Jahre Bluse andrehen und merkt es erst bei der näheren Überprüfung zu Hause. Dann ist die Bluse ein 80er-Jahre-Vintage- und ein 50er Jahre-Retro-Teil (sofern sie im Stil der 50er gearbeitet wurde).
Ihr macht euch eine 40er Jahre-Pin-up-Girl-Frisur, dann ist euer Styling retro. Die Frisur wäre Vintage, wenn ihr sie euch in den 40ern gemacht hättet... Was ihr aber habt ist ein Vintage-Look, ihr seht also aus, wie aus einer bestimmten Zeit. (^.^)

Klar soweit? (^.^) Genau deshalb heißt mein Blog auch LiliGoesRetro und nicht VintageLiliBlablabla, weder bin ich, noch ist mein Blog alt, oder altmodisch... Mein Blog ist Vintage 2013 (mit einigen Überarbeitungen), ich bin Vintage 19sagichnicht, aber für meine Lieblingsjahrzehnte muss ich meinen Blick eben zurück wenden. Daher "Retro", auch wenn ich einiges hier poste, das Vintage ist, hätte ein Vintage im Titel bei mir einfach nicht gepasst, schlicht, weil ich einen Lifestyle-Blog schreibe. (^.^)

Eigentlich ganz leicht, oder? Aber wisst ihr was: ich erwische mich selbst regelmäßig dabei, dass ich die beiden Begriffe durcheinander schmeiße, obwohl ich es besser weiß. Manchmal passiert das einfach, im Eifer des Gefechts. (^.^)