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Mittwoch, 19. Juli 2017

Ein Schrebergärtchen für uns - Der Werkzeugschuppen

Dass der Werkzeugschuppen im hinteren Teil des Gartens aufgrund Bauauflage abgerissen werden muss, hatte ich euch ja schon erzählt. Ideen, was dort hin kann, hatten wir durchaus auch schon. Nachdem der Geräteschuppen auf einem Betonfundament steht und selbst aus einer schönen Balkenkonstruktion besteht, dachten wir zunächst an eine schöne Pergola, an der auch der alte Weinstock, der dort gepflanzt ist, schön rankeln hätte können. Beim Abriss hat sich dann jedoch herausgestellt, dass die wunderbare Balkenkonstruktion komplett vom Holzwurm zerfressen ist und zudem das Betonfundament nicht durchgängig betoniert ist, sondern nur das Außenfundament betoniert ist. Zwischen den Betonmäuerchen befindet sich der blanke Boden. Also nichts wird es mit der romantischen Pergola umgeben von Weinreben...

Nun ja, das Betonfundament ist aber nun da, und abreißen müssen wir das auch nicht unbedingt, also wird daraus nun eben ein gemauerter Komposthaufen, zu dem es demnächst näheres gibt.
Was aus dem schönen alten Weinstock wird, wissen wir noch nicht, umpflanzen ist - einem schnellen Googlen zufolge - wohl schwierig bis unmöglich. Naja, wir werden sehen...

Sonntag, 9. Juli 2017

Ein Schrebergärtchen für uns...

...ja, ihr lest richtig. Wir haben seit neuestem einen Schrebergarten. Wenn das mal nicht so richtig retro ist! (^.^)
Spaß beiseite: wir haben bekanntermaßen eine Wohnung in der Innenstadt. München ist zwar eine grüne Stadt, aber gärtnern geht für die Innenstadtbewohner eben nur auf dem Balkon. Wir haben zwar einen, sogar einen verhältnismäßig großen für die Lage, wirklich herausfordernd ist die Gartenarbeit dort aber trotzdem nicht. Für mich würde diese Herausforderung zwar mehr als reichen, so untalentiert, wie ich mit Grünpflanzen bin, mein Mann ist allerdings leidenschaftlicher Gärtner, so dass er vom Balkon regelrecht unterfordert ist. Nachdem ich nun wochentags in Frankfurt bin, haben wir uns dazu entschlossen, nun doch ein Gärtchen zu pachten.

Es ist nun auch nicht so, dass in München Schrebergärten täglich auf Abruf verfügbar sind, wir sind schon einige Jahre Mitglieder in einem Gartenbauverein und stehen auf der Warteliste. Bisher waren wir lediglich bei der Entscheidung für einen Garten wählerischer als bei dem Garten der uns jetzt angeboten wurde, allerdings: unser neuer Garten war auch das bisher beste Angebot, das wir bekommen haben.

Vorbesitzer des Gartens war ein älterer Herr, der in den letzten Jahren den Garten etwas verkommen hat lassen, erschwerend kommt hinzu, dass die komplette Gartenanlage seinerzeit mehr oder minder wild entstand und erst im Nachgang als Gartenanlage nach dem Bundeskleingartengesetz zugelassen wurde, so dass aktuell noch einige Rückbauten gemacht werden müssen, die bei dem früheren Besitzer noch unter Bestandsschutz fielen. Selbstverständlich steht das ganze Großprojekt auch unter dem Aspekt "hübsch", wobei mein Mann für die gärtnerische Ausgestaltung zuständig ist, alles weitere sind dann meine Themen und ich werde selbstverständlich berichten.

Für einen ersten Eindruck habe ich aber schon mal Vorherbilder für euch, wobei mein fleißiger Gatte schon mal das schlimmste Unkraut gejätet hat:
Die Vorderansicht der Gartens im Panorama
Die Rückansicht des Gartens im Panorama
Die Gartenhütte - vorne - rechts - hinten - links ist aktuell nicht zugänglich
Was nun als erstes ansteht, sind die gesetzlich erforderlichen Rückbauten:

  • Der Werkzeugschuppen im hinteren Teil des Gartens muss abgerissen werden
  • Die Hecken sind zu hoch, sie dürfen maximal 1,60 m hoch sein; nachdem die Hecken auch furchtbar breit sind und viel Raum wegnehmen, hatten wir uns schnell entschlossen, sie ganz rauszumachen, das geht aber erst nach Ende der Vogelschutzphase ab 01. Oktober


Was wir außerdem so schnell als möglich brauchen:
  • ein Komposthaufen - wir haben ernsthaft einen Garten ohne Komposthaufen übernommen
  • eine Toilette - der Vorbesitzer hatte ein Campingklo, darauf bringen mich allerdings keine 10 Pferde; aktuell nutze ich "aushalten" und wenn alle Stricke reißen "hinterm Busch", lang mache ich da aber sicher nicht mit.

Es gibt also bald wieder viel neues zu erzählen, seid gespannt. (^.^)

Mittwoch, 7. Juni 2017

Neues von der Wohnungsfront - Das Bad - Häkelkörbchen (^.^)

In Mission Körbchen für mein Frankfurt-Bad möchte ich euch heute zeigen, wie leicht und schnell sich ein Körbchen häkeln lässt. getreu meinem Farbkonzept in Frankfurt greife ich natürlich zu rosa. (^.^)

Zunächst häkelt ihr drei Luftmaschen. In die erste Luftmasche häkelt ihr eine feste Masche gefolgt von einer Luftmasche. Das wiederholt ihr nun noch zweimal. Schließt nun die Runde indem ihr in die zweite Luftmasche eures Anschlags eine Kettmasche häkelt.
Zum Rundenwechsel folgt nun wieder eine Luftmasche. unterhalb der dritten Luftmasche des Anschlags wird nun eingestochen und eine feste Masche gehäkelt (also nicht in die Luftmasche sondern unterstechen). Darauf folgen zwei Luftmaschen, eine weitere feste Masche die unterstochen wird, gefolgt von einer normalen festen Masche, wieder eine feste Masche, die unterstochen wird, zwei Luftmaschen, feste Masche unterstochen, feste Masche feste Masche unterstochen, zwei Luftmaschen, feste Masche unterstochen, feste Masche, feste Masche unterstochen, zwei Luftmaschen feste Masche unterstochen und schließlich eine Kettmasche in die Anfangsluftmasche zum schließen der Runde.

Seht ihr schon ein Quadrat entstehen? Im Grunde ist das eben gezeigte aus Runde zwei auch alles, was ihr dafür wissen müsst: so werden Quadrate gehäkelt. Zu Beginn einer Runde startet ihr immer mit einer Luftmasche. Die Ecken häkelt ihr immer mit untergestochene feste Masche - 2 Luftmaschen - untergestochene feste Masche, ansonsten häkelt normale feste Maschen. Fertig. (^.^)

Das so immer größer werdende Quadrat stellt den Boden unseres Körbchens dar. Hat man genug boden und hätte gerne Seiten, hört man einfach auf zuzunehmen. Statt "untergestochene feste Masche - 2 Luftmaschen - untergestochene feste Masche" häkelt man in jede Ecke nur noch eine normale feste Masche und schon richten sich nach und nach die Seitenwände auf. Häkelt so hoch wie ihr euer Körbchen haben möchtet und schon habt ihr ein praktisches Dekostück mehr. (^.^)

Sonntag, 19. März 2017

Neues von der Wohnungsfront - Die Backofenlösung

Ich hatte kürzlich eine Eingebung was eine praktikable Lösung für mein Backofenproblem betrifft: ein Regal aus Obstkisten! Zugegebenermaßen finde ich Möbel aus Obstkisten nun nicht so wirklich schön, dafür ist es aber praktisch, da leicht auf- und auch genauso leicht wieder abgebaut. Und man kann auch den Obstkistenlook in "schön" gestalten! Zunächstmal habe ich nicht zu alten, abgegrabbelten Obstkisten gegriffen, sondern neue, unbehandelte Kisten im Obstkistenlook (Knagglig von Ikea) gekauft, sie mit weißer Acrylfarbe bemalt, zum Schutz des Bodens mit Filzfüßchen beklebt und die Kisten mehr dekorativ denn haltbar mit Masking Tape fixiert. Das ist er nun, mein neuer Ofenstand. Der wird aber noch etwas größer und mit Deko ausgestattet. Ich werde weiter berichten. (^.^)

Donnerstag, 9. Februar 2017

Neues von der Wohnungsfront - Das Bad

Der gruseligste Zwischenstand kommt zum Schluss... Mein Bad. Bisher habe ich nur eingeräumt, schön ist aber sehr entschieden anders. Und - wen wundert es: selbstverständlich habe ich zu wenig Platz und im Bad ein Bodenlager eröffnet. Kurzum: es braucht Körbchen und Kistchen und Verstaumöglichkeiten für die Dinge, die keiner sehen will: Putzutensilien beispielsweise.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Neues von der Wohnungsfront - Die Küche

Meine Miniküche stellt mich echt vor ungeahnte Herausforderungen. Nachdem ich nun das allernötigste gekauft habe - ein Wasserkocher und einen Minibackofen nämlich - steht die Arbeitsfläche knallvoll und ich habe trotzdem noch lange nicht alles was ich theoretisch bräuchte, ein Abtropfgestell oder ein Messerblock beispielsweise. Auch die Küchenschränke sind noch nicht optimal ausgelastet, auch wenn ich hier noch kein Platzproblem habe. Was ich allerdings noch nicht habe, aber definitiv noch brauche ist ein ordentlicher Mülleimer zum Abfalltrennen. Hier besitze ich bis dato den einen Eimer der schon hier war und Tüten... Eine Dauerlösung sieht anders aus. Tja, so ist es nun, so kann es aber nicht bleiben:

Samstag, 21. Januar 2017

Neues von der Wohnungsfront - Der Tisch


Mit dem Umstellen des Bettes war auch ein Umstellen des Tisches nötig, damit ich meinen Schubladenschlafplatz auch ausziehen kann. (^.^) Der Tisch steht jetzt da, wo bis vor kurzem noch das Bett stand, mit dem immensen Vorteil: ich komme trotzdem noch an alle Anschüsse und Steckdosen. (^.^)



Der Essbereich braucht ansonsten auch nicht mehr viel: Sitzauflagen für die Stühle, ein Tischläufer, Geschirr, Gläser, Besteck und fertig:



Lediglich das ganze Kleinzeug, das bisher noch auf dem Tisch rumliegt (wenn ich nicht gerade Fotos für meinen Blog mache...) braucht noch einen festen Platz. Außerdem sind die Stühle gerade noch Garderobenersatz, die Seite des Esstisches passenderweise Schuhlager. Und etwas blaß und kahl ist das ganze Erscheinungsbild außerdem. Auch hier braucht es noch Abhilfe, aber die ist leicht hergestellt - hoffentlich... Einmal mehr werde ich berichten.

Sonntag, 1. Januar 2017

Neues von der Wohnungsfront - Das Bett

In meiner neuen Zweitwohnung ist das erste das ich anpacke das Bett, bzw. die nicht vorhandene Couch. Mein Ausgangsbett ist ein 90 cm "breites" Bett mit ziemlich günstiger Matratze, welches zudem ein Besucherbett in der unteren Schublade hat. Hinzu kommt: das Bett steht da, wo es steht extrem ungünstig. Es verstellt zwei der insgesamt drei Steckdosen der Wohnung und zudem zur Hälfte den Multimediaanschluss. Daher war die erste Mission: stelle das Bett um, was gar nicht so leicht war, die Wohnung ist nämlich echt klein und das Bett echt schwer. Schlussendlich habe ich es aber dann nach ein paar schweißtreibenden Stunden doch geschafft. Der Rest ist dann ein Kinderspiel: mein Bett verlagere ich auf Dauer in die Besucherschublade. Das hat den ungemeinen Vorteil: Schublade zu = Bett gemacht und ordentlich. (^.^) Das eigentliche Bett wird nämlich zur Couch umgebaut und das geht sogar richtig schnell und unkompliziert: Ein Bettüberwurf, ein paar schöne Kissen und fertig ist die improvisierte Couch. (^.^)
Allerdings fehlen nun doch noch ein paar Kleinigkeiten: etwas mehr Beleuchtung als nur Deckenlampe, ein Couch- bzw. Nachttisch und irgendwas zum Dekorieren der kahlen, weißen Wand. Es gibt hierzu also noch eine Fortsetzung. (^.^)

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Neues von der Wohnungsfront...

Ich habe ja nun schon des öfteren anklingen lassen, dass ich beruflich viel unterwegs bin. Mein "unterwegs sein" findet dabei schwerpunktmäßig zwischen München und Frankfurt/Main statt, was zwischenzeitlich so umfassend ist, dass ich in Frankfurt nun ein kleines Zimmerchen bezogen habe. Das macht es für mich bequemer und für euch interessanter, zumindestens für diejenigen von euch, die sich schwerpunktmäßig für meine Wohnbeiträge interessieren.

Die Spezialität dieses mal: die Wohnung ist richtig klein und bereits möbliert. Die Beträge werden also eine Mischung aus "das Maximale rausholen" und "Style-Upgrade". Seid also gespannt. (^.^)

Hier schon mal meine Ausgangsbasis:

Samstag, 17. September 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Die Inneneinrichtung

Nun heißt es noch den Stauraum sinnvoll zu nutzen. Platz bietet Omas Frisiertisch nun wahrlich genug, allerdings muss nun noch Struktur rein. Den unteren Schrank möchte ich für größere Dinge sowie für Dinge nutzen, die ich nicht so oft brauche. So wie beispielsweise diverse Stylinggeräte, Lockenwickler, Nagellacke etc. pp. Für Ordnung und Überblick verpacke ich all diese Dinge thematisch sortiert in Kistchen:

Die beiden Schubladen möchte ich für den ganzen kosmetischen Kleinkram, den ich nicht jeden Tag brauche, nutzen, also Tübchen, Pinsel, Karrklammern, Kämme, Bürsten usw. Damit auch hier nichts durcheinanderfliegt, organisiere ich das ganze mit einer Schubladeneinteilung. Und nachdem nun gerade Kosmetik dazu neigt, einzuschmutzen, man denke nur an ausgefallene Haare, Puderstaub oder Haarspraynebel, greife ich zu einer Schubladeneinteilung mit Deckel:
Zugegebenermaßen sehen die Korkdeckel alles andere als hübsch aus, aber das ändert sich zeitnah. Wie, sehr ihr in einem späteren Beitrag. (^.^)

Mittwoch, 7. September 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Schönheitskorrekturen

Die Schönheitskorrekturen bei Omas Frisiertisch hielten sich erfreulicherweise in Grenzen, weil die Makel wirklich nur oberflächlich waren. Das schlimmste war ein fehlender Beschlag, den ich mit einem ähnlichen ergänzt habe und etliche Kratzer im Lack rund um das Schlüsselloch, die sich mit etwas Holzwachs problemlos wieder auffüllen ließen:

Nun blieben nur noch die festgerosteten Schließzylinder der Schlösser, die ich aber mit einigen Tropfen des guten alten Ballistol ins Schlüsselloch problemlos wieder lauffähig bekommen habe:

Montag, 15. August 2016

Moderne Technik im Retro-Kleid

Man kann noch so Retro leben, gewisse, absolut "unretro" Dinge ziehen dann halt doch in die Wohnung ein. Router zum Beispiel. In unserer alten Wohnung stand der Router im Flur, da ließ er sich auch ganz gut in einer Nische verräumen und ward fortan nicht mehr gesehen. In unserer neuen Wohnung steht der Router blöderweise im Wohnzimmer und passende Nischen haben wir leider auch nicht. In Schränke räumen ist ebenfalls suboptimal, weil die Netzqualität leidet. Also stand der Router erstmal auf unserer Apothekerkommode und passte so gar nicht ins Wohnzimmer.

Allerdings hatte ich vor kurzem eine zündende Idee. Man nehme ein schönes Retro-Pappkistchen und schneide mit einem Cuttermesser (vorsichtig!) ein Loch in passender Grüße die Seitenwand, wo die Kabel durch müssen. Der Router kommt ins Kistchen, das Deckelchen kommt nicht drauf, wegen Überhitzungsgefahr, sondern drunter und fertig ist der Retro verpackte Router ganz ohne Einbußen in der Netzqualität. (^.^)

Sonntag, 17. Juli 2016

Ein Panorama von Lieblingsfilmen

Ich hatte das Bedürfnis unseren schlichten, klassisch-weißen Wohnzimmerschrank etwas individueller zu gestalten und habe mich dafür für das Thema "Lieblingsfilme" entschieden. Mein Mann und ich haben also schöne Bilder unserer Lieblingsfilme ausgewählt, wobei es uns wichtig war, nicht die Standardbilder zu verwenden, sondern eher Bilder, die erst auf den zweiten Blick verraten, aus welchem Film sie sind. Diese Bilder haben wir dann ähnlich bearbeitet, so dass sie wie aus einem Guss wirken (ich habe mich für Sepia mit einem leichten Middle Glow entschieden) und sie als Fotos in Postergröße entwickeln lassen. Ich muss nun dazu sagen, dass unser Wohnzimmerschrank vier Türen hat, die sich wie Bilderrahmen nutzen lassen (gibts bei Ikea, der Schrank nennt sich "Besta" die Bilderrahmentüren heißen "Fiskviken"), ähnlich lassen sich aber sicher auf normale Wohnzimmerschranktüren dekorieren, man muss dann ggf. mit Aufkleben arbeiten, um die Deko zu fixieren. Aber es gibt ja erfreulicherweise genug stabile Kleber, die sich tückstandlos wieder entfernen lassen.

Ich habe mir nun also Fotokarton besorgt, der groß genug für unsere Bilderrahmentüren ist und ihn dann noch auf perfekt passend zugeschnitten (bei Karton empfiehlt sich der Griff zum Cuttermesser, das wird sauberer und ist weniger anstrengend als mit einer Schere). Beim Fotokarton habe ich zu einem schönen weinrot gegriffen, um den Schrank auch farblich etwas aufzupeppen und um ein einheitliches Farbkonzept (Rottöne im Wohnzimmer) zu erzielen. Darauf habe ich nun die Fotoposter mittels Fotoecken platziert (diejenigen ohne Bilderrahmenschranktüren müssen hier kleben). Um nun ein stimmiges Gesamtbild zu erzielen und um den Fotos einen wirklich lebendigen Rahmen zu verpassen, habe ich das Masking Tape benutzt, mit dem ich bereits unseren Wohnzimmerheizkörper dekoriert hatte und habe direkt um die Fotoposter noch einen Rahmen geklebt. Fertig ist unser individuell gestalteter Wohnzimmerschrank:

Sonntag, 3. Juli 2016

Unser Heizkörper wird schöner

Seien wir mal ehrlich: Heizkörper sind nicht schön. Überhaupt nicht. Gerade in Mietwohnungen kann man manchmal ganz besonders hässliche Exemplare erwischen. Zugegebenermaßen hatten wir in unserer Wohnung noch verhältnismäßig Glück. Unsere Heizkörper sind zwar nicht die modernsten auf dem Markt und sind noch ganz schön tief, aber immerhin halbwegs ordentlich lackiert und nicht verfärbt. Dennoch: schön ist anders. Um das ganze nun doch etwas ansehnlicher zu gestalten, habe ich kurzerhand zum Masking-Tape gegriffen und dem Heizkörper im Wohnzimmer dekorative Patchwork-Streifen verpasst. Na? Was sagt ihr?

Mittwoch, 29. Juni 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Der Spiegel

Ich hatte ja schon anklingen lassen, dass ich ursprünglich seitliche Spiegel zum anklappen anbringen wollte, um einen dreiteiligen Spiegel zum optimalen Schminken und frisieren zu haben. Ich habe nun auch bereits zig Möglichkeiten geistig durchgespielt, wie man das bewerkstelligen könne, wirklich praktikabel war aber keine. So habe ich mich nun entschlossen, einen dreiteiligen Standspiegel zu kaufen, der, sobald er gebraucht wird, aufgeklappt wird. Wird er nicht gebraucht beheimatet er praktischerweise meine Halsketten. Diese geschickte Gebrauchsweise ermöglicht das schwedische Möbelhaus mit dem Modell Karmsund.

Sonntag, 19. Juni 2016

Lili bekommt einen Prinzessinnenfrisiertisch - Jetzt wirds ernst

Heute ist es endlich so weit, mein Frisiertisch ist bei mir eingezogen. (^.^) So sieht das gute Stück aus:
Ist zwar schon ganz hübsch, es muss aber trotzdem noch einiges gemacht werden. Das steht nun auf dem Plan:

  • kleinere Holzschäden abspachteln und angleichen
  • Deko unter der Glasplatte, denn Spitzendeckchen scheidet schon mal aus
  • zwei seitliche Spiegel zum anklappen, so dass ich einen dreiteiligen Spiegel habe
  • Tageslichtbeleuchtung zum perfekten Schminken
  • ein Ordnungssystem das es mir ermöglicht, den Stauraum optimal zu nutzen
  • eine passende Sitzmöglichkeit

Selbstverständlich berichte ich über meine Fortschritte wieder ausführlich (^.^)

Donnerstag, 19. Mai 2016

Frau Wurst bekommt einen Platz an der Sonne

Wir haben da eine Nische auf unserem Balkon und in eben dieser Nische soll unser zuckersüßes Kätzchen Würschtl einen kleinen Aussichts-, Kletter- und Ruheplatz im Freien bekommen. Nachdem es (einmal wieder) nichts zu kaufen gibt, was meinen Vorstellungen entspricht, wird selbst gebaut. Ich greife zu den Kisten im Weinkistenlook von Ikea mit dem Namen "Knagglig" , da diese genau die Lücke zwischen Balkonboden und Balkonverkleidung abdecken, die dummerweise groß genug ist, dass eine zarte kleine Würschtl durchfallen könnte (etwas ungünstig, wenn man im 5. Stock wohnt). Nachdem die Kisten aus unbehandeltem Holz sind und außerdem nicht unbedingt für den Gebrauch draußen gedacht sind, grundiere ich sie zunächst und lasiere sie dann zwei Mal mit Holzlasur für den Außengebrauch. Das schützt vor Verwitterung und hübscht auf, nachdem der Original-Kiefer-Look eher preisgünstig wirkt, habe ich nämlich zu farbiger Lasur in der Farbe "mahagoni" gegriffen.

Nachdem ich meine Kisten bepflanzen möchte, Mietzi braucht schließlich was zum zwischendruch dran rumkabbern auf ihren herausfordernden Klettertouren, habe ich die Kisten außerdem mit Teichfolie ausgeschlagen und mein Mann hat das Bepflanzen übernommen. Selbstverständlich mit Katzengras und ungiftigen Zierpflanzen, wie sich das gehört. Fertig ist die Kletter-Aussichts-Treppe mit Ruheplattformen für unsere kleine Frau Wurst:

Dienstag, 3. Mai 2016

Mein Vintage-Telefon

Heute möchte ich euch mein kleines feines Vintage-Telefon zeigen. Bei meinem Telefon handelt es sich um den Tischfernsprecher W48 der Deutschen Bundespost, der, wie der Name schon sagt ab 1948 hergestellt wurde und bis Ende der 60er Jahre das Standardtelefon in den bundesdeutschen Haushalten war. Der Einzige Unterschied zum W38, dem Modell aus dem Jahr 1938 der Deutschen Reichspost ist der anders geformte Hörer; die Sprechmuschel beim Vorgägnermodell war noch trichterförmig geformt, beim W48 ist die Sprechmuschel abgeflacht. Ansonsten sind beide Geräte aber so ziemlich baugleich. Üblich war bei beiden Geräten die Ausführung aus schwarzem Bakelit, ich habe allerdings die High End Variante aus elfenbeinweißem Bakelit die nur bedingt und selbst dann nur gegen Aufpreis verfügbar war.
Obwohl das weiße Bakelit anfälliger ist für Oberflächenschäden, sieht mein Telefon noch ziemlich gut aus, lediglich in der rechten vorderen Ecke und auf der Wählscheibe gibt es kleinere Abplatzer, der Hörer hat einige Kratzer, ansonsten ist mein Prachtstück aber noch wirklich gut in Schuss. Widmen wir uns nun aber etwas der Technik:
Mein Telefon stammt vom Traditionshersteller Mix & Genest aus Stuttgart, der einer der Hersteller war, die im Auftrag der Bundespost die Telefone bauten.
"W48 o.T." ist die Modellbezeichung, also ein W48 (das hatten wir schon) ohne Erdtaste, also eine Rückfragetaste, bei der man den Gesprächspartner stumm schalten kann, die mein Telefon nicht hat (brauch ich auch nicht). Die beiden FTZ-Nummern sind Zulassungsnummern des Fernmeldetechnischen Zentralamtes (FTZ) in Darmstadt. Darunter findet ihr das Herstelldatum meines Telefons 5.56, also Mai 1956.

Mein Ziel ist es nun, dieses Telefon nicht nur wieder hübsch zu machen, sprich, den Bakelit ausbessern, sondern auch wieder funktionsfähig zu machen und zwar so, dass ich damit wirklich telefonieren kann. Die vermutlich größte Herausforderung wird hoffentlich der Anschluss eines analogen Telefons an das mittlerweile digitale Netz, dafür gibt es aber Konverter. Allerdings habe ich das Telefon bisher noch nicht geöffnet, es kann also sein, dass sich noch weitere Hürden im Innenleben verbergen. Ich werde aber berichten. (^.^)

Montag, 11. April 2016

Unser neuer Mitbewohner

Ich hab mal wieder einen Flohmarktschnapp gemacht, den ich euch gerne zeigen möchte: eine kleine Wandkonsole, die ganz wunderbar zu unserem Vintagetelefon passt. Schaut mal:
Damit ist übrigens auch klar, dass ich mich als nächstes an das Aufarbeiten und wieder funktionstüchtig machen meines Vintage-Telefons - eines Original W48 - machen werde. Auch darüber werde ich selbstverständlich berichten.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Wir wollen eine neue Couch!

Ok, zugegeben: ich will eine neue Couch, mein Mann meint, dass es die alte Couch eigentlich noch tut, aber wenn ich unbedingt will... (^.^) Naja, meine weiblichen Leser wissen vermutlich was ich meine. (^.^)

Ich weiß schon ziemlich genau was ich will, aber genau das ist auch das Problem: meine Vorstellungen sind so genau, dass es schier unmöglich ist, die ideale Couch überhaupt zu finden. Auf Zugeständnisse oder gar eine Verlegenheitslösung habe ich aber keine Lust, im Vergleich dazu tut es unsere jetzige Couch nämlich wirklich noch.

Ich hätte gerne etwas, das mehr im Vintagelook ist, ein Original kommt jedoch nicht in Frage, da ich da vermutlich nicht entspannt drauf sitzen könnte, aus lauter Sorge, das gute Stück zu ruinieren. Außerdem soll die Couch funktional sein: wir haben gerne und durchaus des öfteren Übernachtungsgäste: eine Schlaffunktion ist daher Pflicht. Unsere aktuelle Couch hat die zwar, bequem ist aber trotzdem anders, es darf also ruhig komfortabler werden. Dann hätte ich auch gerne wieder waschbare Bezüge. Ehrlich: sowas ist Gold wert. Und: eine u-förmige Couch soll es nicht mehr werden. Ich liebäugle mit einer Couch-Sessel-Kombination.

Eine Idee habe ich auch schon: es wird wahrscheinlich auf eine halb selbst gemachte Lösung hinauslaufen. Zu hundert Prozent sicher bin ich aber noch nicht. Nichts desto trotz wird es einmal mehr ein kleines Projekt, über das ich hier berichten werde. Seid also gespannt. (^.^)