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Sonntag, 21. April 2013

Flohmarkt auf der Theresienwiese

Heute war DER Pflichttermin des Jahres für alle Münchner Flohmarkt-Fans. Bayerns größter Flohmarkt auf der Münchner Theresienwiese der einmal jährlich am ersten Samstag des Frühlingsfestes seine Tore öffnet.

Der Flohmarkt auf der Theresienwiese hat eigentlich ein cooles Konzept: es sind keine Reservierungen möglich, rein kommt wer früh da ist und üblicherweise ist die Theresienwiese auch pünktlich um 7:00 Uhr zur Eröffnung knüppelvoll mit Flohmarktständen.

Selbstverständlich bin ich dabei - meine Flohmarktliste zum offiziellen Start in die Saison ist auch schon ganz schön stattlich:
  • eine Brotschneidemaschine mit Kurbel - idealerweise gebürstetes Metall und zum zusammenklappen - 30er bis 60er Jahre wäre schön
  • eine gut erhaltene Lederschultasche
  • eine gut erhaltene und v.a. große Kroko-Handtasche in schwarz
  • drei schöne, mittelgroße Blechdosen, kann gerne auch eine Repro sein, für Waschpulver und Spülmaschinenpulver - in grün/weiß/schwarz gehalten, aber nicht mit Lebensmittelwerbung drauf (man denkt ja in die Zukunft, und wenn man mal Kinder hat...) - falls ich hier nicht bald fündig werde muss ich selbst tätig werden, die ewig offenen Plastikverpackungen sind a) unpraktisch und b) so gar nicht hübsch.
  • 6 silberne Kuchengabeln
  • vielleicht - kommt aufs Angebot an - das ein oder andere Teilchen silbernes Vorlegebesteck
Dieses Jahr hat das Wetter allerdings einen sehr deutlichen Strich durch die Rechnung gemacht: kalt, immer wieder regnend und windig wie es heute war, war die Theresienwiese noch nicht mal halb voll. Vermutlich auch wegen der geringen Nachfrage dieses Jahr nach Stellplätzen, war der Veranstalter, das Bayerische Rote Kreuz, wohl auch sehr lax, was die Stellplatzvergabe betrifft. Die eigentlich nicht zugelassenen gewerblichen Händler, die man durchaus von anderen Großflohmärkten so kennt, beherrschten das Geschehen und was noch viel schlimmer ist: die Damen und Herren hatten Preise, da legt man echt die Ohren an. Mit Flohmarkt hatte das heute wirklich nichts mehr zu tun. Daher ist meine Flohmarktliste mit der ich zur Veranstaltung gestiefelt bin leider unverändert - ich habe nichts gekauft, sondern nehme die Liste lieber mit zur Auer Dult, die ja schon nächstes Wochenende startet. (^.^) Da gibt es zwar nur gewerbliche Händler, aber die haben wenigstens nicht nur den billigsten Ramsch für teuer Geld und das ganze noch in einem Riesensaustall auf den Tischen.

Mittwoch, 3. April 2013

Lili zieht an

Ich liebe Kleidung! Ich liebe es Kleidung zu kaufen! Ich liebe es schöne Kleidung einfach nur anzusehen, den Stoff zu fühlen, den Schnitt zu bewundern! Ich kann mir stundenlang Mode ansehen, in Zeitungen, Zeitschriften, in Büchern, im Fernsehen, im Netz, in Läden, in Ausstellungen, völlig egal ob es sich um die aktuellste Designer-Robe oder um ein historisches Kostüm handelt! Ich kann auch stundenlang über Mode sprechen (schreiben jetzt auch *gg*), ich interessiere mich für Modegeschichte! Für meine Schätzchen aus Stoff habe ich einen begehbaren (jaaaaa! ätsch!) Kleiderschrank und meine Modefibeln füllen mittlerweile zwei Regalböden. Und ja, ich gebe es zu, ich bin ein Fashion Victim, eine richtige Obertussi... Ich warte wie ein Kind aufs Christkind auf die neuen Desginertrends für die kommende Saison und freue mich wie eine Schneekönigin über die vielen tollen Sachen. (^.^)

Aaaaber - und jetzt kommts - ich liebe die die Mode und den Stil der 20er bis 60er Jahre und ich kleide mich auch so. Wer hier jetzt einen latenten Interessenkonflikt zu erkennen meint, der sei getröstet: die Welt der Mode ist lange nicht so schnelllebig wie sie auf den ersten Blick erscheint. Soviel hat sich die letzten Jahrzehnte nicht getan - ich will jetzt nicht "gar nichts" sagen, aber eigentlich ist es so: nichts hat sich geändert. Wer jetzt den Minirock ins Rennen führen möchte: Pustekuchen, gab es schon in den 30ern, das einzig neue war, dass der Mini nicht mehr nur zum Sport getragen wurde. Der Bikini? Nö, hieß nur vorher Badezweiteiler, Hosen für die Frau? Ich sage nur Marlene Dietrich, Jeans? Wandelten sich schon in den 50ern von der Arbeitskleidung zur Freizeitkleidung. Plateauschuhe? Der Schuhhit der 40er Jahre... Das Spielchen könnte ich jetzt ewig so fort führen, aber ihr wisst hoffentlich was ich meine. (^.^) Mode ist sehr oft nur ein Zitat eine Neuinterpretation, wirklich große Innovationen in der Welt der Mode gab es schon lange nicht mehr. Genau deshalb passt meine Leidenschaft für Mode und meine Begeisterung für den Stil vergangener Jahrzehnte auch so gut zusammen. (^.^) Ich kleide mich modisch im Stil der 20er bis 60er Jahre und das geht ganz wunderbar. Wie, möchte ich euch unter dieser Rubrik nach und nach zeigen. (^.^)

Sonntag, 17. März 2013

Lili makes over

Unter der Rubrik "Lili makes over" will ich euch an einer wirklich großen Leidenschaft von mir teilhaben lassen: aus alt mach neu. Dabei ist so gut wie alles dabei, was man so unter Make-over laufen lassen kann:
  • aus abgegrabbelt wird hübsch
  • aus hässlich wird chic
  • aus unnütz wird nützlich
  • aus out wird in
  • aus langweilig wird interessant
  • aus unpassend wird passend
Und diese meine Leidenschaft ist ja nun mal sowas von Vintage (^.^), immerhin wurde früher deutlich weniger weggeworfen, sondern vielmehr länger genutzt und zwischendurch verschönert oder zumindest wieder funktionsfähig gemacht. Was ich außerdem mache, ist alte Dinge aufarbeiten oder aber nachzubauen, weil sie wahlweise im Original zu teuer, oder aber aus zu minderwertigen Materialien hergestellt sind (gerade bei 50er Jahre Produkten ist das oft so, weil nach dem Krieg schnell auf Bedarfsdeckung produziert wurde und darunter schlicht die Qualität gelitten hat).

Nachdem also unter "Lili makes over" auch meine Möbelgroßprojekte fallen, gibt es hier sicher auch die ein oder andere Serie. Dazu kommen selbstverständlich noch etliche kleinere Dinge, seid also gespannt. (^.^)