Freitag, 28. April 2017

Bayrische Kuchl - Süße Beilagen zum Fleisch: Preiselbeerkren

Es klingt zugegebenermaßen seltsam, es sieht auch eher seltsam aus - es schmeckt aber erstaunlich gut: Preiselbeerkren. Zunächst wieder etwas bairisch für Anfänger: Kren ist Meerrettich und spätestens jetzt klingt es auch für meine Leser jenseits des Weißwurschtäquators seltsam. Aber ehrlich es schmeckt richtig gut! Ich kannte Preiselbeerkren bis dato auch nicht, aber ich bin mir ja für nichts zu schade. Das erfreuliche daran, es geht herrlich schnell zuzubereiten:
5 EL Preiselbeeren und 1 EL groben Meerrettich miteinander verrühren und schmecken lassen, am besten übrigens zu Wild und Braten, aber auch sehr lecker zu kaltem Fleisch zum Reste essen. (^.^)

Donnerstag, 27. April 2017

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XXII



Ab heute ist die 22. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich und dieses Mal geht es nach Paris und zwar mit wunderschöner Mode, dem französischen Stil und dem Mythos Bohème. Außerdem wird wieder geheiratet und das selbstverständlich im Vintage-Stil. Der Vintage Flaneur wartet zudem mit gleich zwei Interviews mit Szenegrößen auf: Alice Francis und Evi & das Tier stehen uns Rede und Antwort.

Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Die kleine Warenkunde zum Kochen und Backen - Pilze

Pilze sind sehr gesund und erfreulich kalorienarm, allerdings sind sie auch schwer verdaulich und nicht jeder verträgt Pilze gleichermaßen gut. Ich beispielsweise vertrage Pilze eher schlecht, dennoch gibt es einige Pilze und Zubereitungsarten, die es mir möglich machen Pilze zu essen und sie trotzdem gut zu vertragen. Mangels tieferer Erfahrungen beschränke ich mich auch auf die sehr gut verträglichen Pilzsorten. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Sorten Pilze, sog. Kuluturspeisepilze wie Champignons und sog. Wildpilze wie etwa Pfifferlinge. Selbst die Wildpilze kaufe ich, anstatt sie zu sammeln (wegen laaaangweilig), daher beschränke ich mich außerdem auf den Kauf und die Zubereitung von Pilzen. (^.^)

Qualitativ hochwertige Pilze erkennt man an ihrem Hut, dieser sollte geschlossen, also ohne Ausbrüche und ggf. Fraß sein. Die Haut des Hutes sollte außerdem schön straff und faltenfrei sein. Wildpilze sind darüber hinaus sauber und geputzt, die Stielenden dürfen nicht trocken sein (sind sie das, deutet das auf eine längere Lagerung hin).
Pilze sind grundsätzlich nicht lange lagerbar, daher werden sie am besten direkt frisch verarbeitet. Pilze werden zudem trocken mit einem Pilzpinsel geputzt. Damit Pilze bei der Zubereitung möglichst wenig Wasser verlieren - dann werden sie nämlich zäh - scharf anbraten. Auch die Mähr', dass man Pilzgerichte nicht nochmal aufwärmen darf, kann ma getrost vergessen, sofern man das jeweilige Gericht schnell abkühlt, im Kühlschrank aufbewahrt und dann auf mindestens 70° C wieder erhitzt, dann haben Bakterien keine Chance. (^.^)

Dienstag, 25. April 2017

Häkelmuster - Fischgrätmuster aus Stäbchen

Ein etwas kompakteres Gittermuster möchte ich euch heute zeigen. Hierfür wird in jede zweite Masche über zwei Reihen ein einfaches Stäbchen im Wechsel mit einer Luftmasche gehäkelt, darauf folgen zwei Reihen feste Maschen, wobei in der ersten Reihe feste Maschen in die Luftmaschenbögen nicht eingestochen, sondern in die Lücke in der unteren Reihe zwischengestochen wird. Das Ergebnis ist ein wunderschönes Fischgrätmuster:

Freitag, 21. April 2017

Bayrische Kuchl - G'müas: grüner Pfannkuchen von Kräuterwerk

Der grüne Pfannkuchen ist erlicherweise nicht ganz so grün und er ist interessanterweise unter Gemüse einsortiert, obwohl es sehr viel eher ein Omelette ist. Dennoch ist das Rezept historisch durchaus wertvoll immerhin handelt es sich um eines der wenigen Originalrezepte - also Rezepte die im Originalwortlaut in Erna Horns Werk zitiert werden. Auch ich möchte euch das Rezept in seinem Originalton nicht vorenthalten, daher zitiere ich ebenfalls und zwar aus "Altadeliges Bayer'sches Koch- und Konfektbuch für alle Stände" von Magdalene Gräfin zu Portia aus dem Jahr 1837:
Nimm Petersilie, Kernl- und Peterskraut, junge Zwiebel, etliche Spinatblätter, 1 oder 2 Salbeiblätter, je nach dem man es groß haben will, viel oder wenig; hacke alles klein untereinander, röste alles in Butter, und röste 1 oder 2 Löffelvoll Semmelbrösel, hernach gieße man 1 oder 2 Löffelvoll sößen Milchrahm daran, und zwei ganze Einer; dann muss man's salzen, nimm auch Butter, gieß sie in ein Pfändl oder in einen kupfernen Tortenmodel, und back's hernach in einer Tortenpfanne, oder auf einer kleinen Glut.

Übersetzt heißt das: Gemischte Kräuter (Petersilie, Kerbel, Peterskraut, Lauchzwiebel, Spinat, Salbei) hacken und in etwas Butterschmalz anrösten, 2 EL Semmelbrösel zugeben und ebenfalls kurz anrösten. " Eier mit 2 EL Sahne verschlagen, in die Pfanne gießen, das Omelette stocken lassen, wenden und schmecken lassen, es ist nämlich wirklich und aufrichtig lecker.

Freitag, 14. April 2017

Bayrische Kuchl - Fisch: Oberammergauer Forellenauflauf

Mit dem Oberammergauer Forellenauflauf habe ich etwas neues und richtig leckeres entdeckt, das ich euch nicht vorenthalten will. (^.^) So gehts:


500 g Forellenfiltes
30 g Butterschmalz
Salz
Pfeffer
200 g Sauerrahm
3 Eier
1 EL Zitronensaft
Petersilie
Muskat

Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Forellenfilets salzen, pfeffern und von beiden Seiten im Butterschmalz anbraten. Während der Fisch brät, die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und Eigelbe mit dem Sauerrahm und dem Zitronensaft verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Petersilie abschmecken. Zuletzt den Eischnee unterheben.

Die Forellenfiltes in eine Auflaufform schichten und mit der Eiermasse bestreichen. Im Backofen bei 180° C Ober-/Unterhitze in ca. 25 Minunten goldbraun backen und schmecken lassen. (^.^)