Freitag, 30. Dezember 2016

Bayrische Kuchl - Fleischerl: Ochsenschwanz

Ochsenschwanz gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgerichten, aber was tut man nicht alles. (^.^) Eigentlich hat es auch ganz gut geschmeckt, daher teile ich gerne das (Familien-)Rezept (ihr wisst ja, die Erna und ihre Rezepte....), es ist nur so wenig Essen für die lange Kochzeit...

1 kg Ochsenschwanzstücke
1 Bund Suppengrün
40 g Butterschmalz
1 TL Zucker
40 g Mehl
250 ml trockener Rotwein
Salz
Pfeffer
Majoran
Koriander
Paprikapulver (edelsüß)

Das Suppengrün grob würfeln und zusammen mit den Ochsenschwanzstücken in einen weiten Topf geben. Das ganze soweit mit Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist und etwa 3 Stunden kochen.

Die Ochsenschwanzstücke herausnehmen und warm stellen. Den Kochsud abgießen, die Brühe dabei auffangen. Das Butterschmalz zerlassen und zusammen mit Mehl und Zucker eine dunkle Einbrenne anrühren. Die Einbrenne mit dem Rotwein und 250 ml von der Brühe ablöschen und etwa 15 Minuten köcheln lassen, damit sich der Mehlgeschmack auskocht. Die Sauce mit den Gewürzen abschmecken und die Ochsenschwanzstücke in die Sauce geben und anrichten.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XX


Seit einigen Tagen ist die 20. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich. Dieses mal erwartet euch ein großes Schwerpunktthema rund um den Wandel der Rolle der Frau in all ihren bunten Facetten: von der Femme Fatale bis zum Hausmütterchen und selbstverständlich auch zu Menschen, die nicht in Rollenbilder passen wollten. Außerdem findet ihr Tipps für perfekte Smokey Eyes im Stile der 20er Jahre und ein Shoppingspecial zum Valentinstag.
Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Freitag, 23. Dezember 2016

Bayrische Kuchl - Gebildbrote: Ofenkindl

Das Ofenkindl ist eine herrliche Spielart des Gebildbrots, bei dem sich all die angebrochenen Reste der Weihnachtsbäckerei verbrauchen lassen und welches traditionell für die Weihnachtstage gebacken wird. Grundlage dafür ist ein feiner Hefeteig. So gehts:

500 g Mehl
1 Würfel Hefe
80 g Zucker
2 Eier (alternativ auch 4 Eigelb)
125 g Butter
1/2 TL Salz
125 ml Milch
250 g Weihnachtsbäckerei-Reste (Zitronat, Orangeat, Rosinen, Nüsse, usw. alles jeweils zumindest gehackt)


Zubereitung:
Die Milch erwärmen. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln, mit 1 EL vom Zucker und einigen EL der lauwarmen Milch dazu geben und leicht verrühren. Die zerlassene Hefemasse mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt gehen lassen, bis auf der Oberfläche der Hefemasse deutliche Risse zu sehen sind (dauert etwa 1 Stunde).
Nun die restlichen Zutaten zugeben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich leicht vom Schüsselboden löst. Nun den Teig erneut abdecken und ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat (dauert erneut etwa 1 Stunde).
Nun die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig darauf zusammendrücken und nochmal kurz durchkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für den mittleren Zopf werden etwa 2/3 des Teiges genommen und zu einem dreigliederigen Zopf geflochten. Den Zopf mittig auf das Backblech setzen. Das verbleibende Drittel wird nochmals geteilt. Aus der Hälfte werden zwei lange Stränge geformt, die ineinander verschlungen werden. Gleiches macht man mit der zweiten Hälfte des Teiges. Beide Stränge werden nun wie ein Kranz um den Zopf gelegt, wobei die Enden unter den Enden des Zopfes verschwinden. Den Teig zugedeckt nun nochmals für weitere ca. 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Ofenkindl mit Eigelb einpinseln, mit Hagelzucker bestreuen und für 10 Minuten anbacken. Dann die Temperatur auf 180° C reduzieren und in etwa 35 Minuten fertig backen.

Montag, 19. Dezember 2016

Häkelmuster - hinter der Arbeit liegende Reliefstäbchen

Reliefstäbchen lassen sich ab einfachen Stäbchen aufwärts häkeln. Hierfür häkelt ihr in der ersten Reihe normale Stäbchen. Ab der zweiten Reihe legt ihr den Umschlag/die Umschläge auf die Nadel und stecht von hinten nach vorne, um das Stäbchen herum und wieder nach hinten, zieht den Arbeitsfaden zur Schlaufe und beendet das Stäbchen ganz normal. So sieht es dann aus:

Samstag, 17. Dezember 2016

Die fixe Idee vom Capsule Wardrobe - Die Teile

Wie bereits angekündigt, möchte ich euch heute meine Kleidungsauswahl für meinen Capsule Wardrobe zeigen. Das hier sind also die Teilchen der Wahl, mit denen ich meine Businessgarderobe für die nächsten drei Monate kombinieren werde:

Freitag, 16. Dezember 2016

Bayrische Kuchl - Gebildbrote

Gebildbrote sind quasi Omas "Motivtorten" und jetzt nicht unbedingt ein speziell bayrisches Phänomen. Die Anlässe zu denen Gebildbrote gebacken wurden, waren ähnlich, die Motive, also die Ausformungen jedoch je nach Region unterschiedlich. Klar, dass ich mich im Rahmen dieser Serie auf die bayrischen Varianten beschränke und im folgenden Jahr immer wieder Gebildbrote passend zur Saison vorstelle.

Jetzt sollte ich vielleicht noch ganz kurz etwas genauer erklären, was Gebildbrote eigentlich sind: Gebildbrote sind meist süßes Gebäck, häufig aus Hefeteig, das speziell geformt wird. Die klassische und bekannteste Form eines Gebildbrotes ist der ordinäre Hefezopf. Oma konnte da aber noch sehr viel mehr, als nur einen dreisträngigen Zopf zu flechten, und genau dem widme ich mich nun auch und freue mich schon auf die gestalterische Herausforderung. (^.^)

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Häkelmuster - vor der Arbeit liegende Reliefstäbchen

Reliefstäbchen lassen sich ab einfachen Stäbchen aufwärts häkeln. Hierfür häkelt ihr in der ersten Reihe normale Stäbchen. Ab der zweiten Reihe legt ihr den Umschlag/die Umschläge auf die Nadel und stecht von vorne nach hinten, um das Stäbchen herum und wieder nach vorne, zieht den Arbeitsfaden zur Schlaufe und beendet das Stäbchen ganz normal. So sieht es dann aus:

Sonntag, 11. Dezember 2016

Stricken für Anfänger - Unser drittes Projekt: eine herbstliche Strickjacke: italienisch Abketten

Das italienische Abketten, auch abgenähter Rand genannt, passiert mit einer Wollnadel. Dafür muss also erstmal der Arbeitsfaden in passender Länge zurecht geschnitten werden. Nehmt dafür die zwei- bis dreifache Länge des Strickstücks, das abgenäht werden muss, fädelt ein und los gehts:


Von hinten nach vorne in die Randmasche einstechen und die Masche von der Nadel gleiten lassen.



Von links nach rechts in die linke Masche einstechen...



...dann von rechts nach links durch die ersten beiden Maschen (eine linke und eine rechte Masche) einstechen.
Nochmals von rechts nach links in die erste Masche einstechen und diese von der Nadel gleiten lassen (jetzt liegt eine rechte Masche vorne).

Von rechts nach links in die rechte Masche einstechen, die folgende linke Masche übergehen und von links nach rechts in die rechte Masche einstechen.


Bis zum Ende der Reihe immer schön wiederholen:
Von rechts nach links durch die ersten beiden Maschen (eine linke und eine rechte Masche) einstechen.
Nochmals von rechts nach links in die erste Masche einstechen und diese von der Nadel gleiten lassen (jetzt liegt eine rechte Masche vorne).

Von rechts nach links in die rechte Masche einstechen, die folgende linke Masche übergehen und von links nach rechts in die rechte Masche einstechen.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Neues von der Wohnungsfront...

Ich habe ja nun schon des öfteren anklingen lassen, dass ich beruflich viel unterwegs bin. Mein "unterwegs sein" findet dabei schwerpunktmäßig zwischen München und Frankfurt/Main statt, was zwischenzeitlich so umfassend ist, dass ich in Frankfurt nun ein kleines Zimmerchen bezogen habe. Das macht es für mich bequemer und für euch interessanter, zumindestens für diejenigen von euch, die sich schwerpunktmäßig für meine Wohnbeiträge interessieren.

Die Spezialität dieses mal: die Wohnung ist richtig klein und bereits möbliert. Die Beträge werden also eine Mischung aus "das Maximale rausholen" und "Style-Upgrade". Seid also gespannt. (^.^)

Hier schon mal meine Ausgangsbasis:

Samstag, 3. Dezember 2016

Die fixe Idee vom Capsule Wardrobe....

Diesen leeren Minikleiderschrank gilt es mit ausreichend
Outfits für eine Saison zu füllen...
Ich bin angefixt... Durch die Blogs kursieren nun schon seit einigen Monaten Beiträge zu etwas das sich "Capsule Wardrobe" nennt. Dabei kombiniert man eine sehr übersichtliche Menge an Kleidungsstücken zu einer kompletten Garderobe für eine Saison. Der Capsule Wardrobe ist nun keine neue Erfindung, vielmehr geht das Konzept auf Susie Faux zurück, die dieses Konzept bereits in den frühen 70er Jahren für ihre Boutique kreierte und später auch entsprechend veröffentlichte. Ein wirklicher Hype um das Thema entstand spätestens in diesem Sommer in der Bloggerwelt. Jetzt ist es in der Tat so, dass Kleidung, oder besser Mode im Allgemeinen mein großes Verhängnis ist. "Wenig" hatte ich noch nie und "weniger" - also etwas aussortieren - fällt mir so schwer wie anderen Menschen der Gang zur Wurzelbehandlung. Es ist aber auch so, dass ich beruflich viel unterwegs bin; im Schnitt lebe ich vier Tage pro Woche aus dem Koffer, da wäre das Prinzip weniger ist mehr natürlich vorteilhaft. Daher habe ich nun beschlossen, dass ich den Capsule Wardrobe einfach mal ausprobiere. Ich will mich dabei an der Businessgarderobe für die Wintersaison versuchen. Wobei mir wichtig ist, dass es - klar - seriös businesslike ist, aber eben auch "ich" also Retrolook, oder gar richtig Vintage aber bitte modern; ich will nicht nach Oma aussehen.

Die reine Lehre des Capsule Wardrobe sagt nun, dass man pro Saison mit maximal 37 Kleidungsstücken auskommt. Ausgenommen sind hier nicht sichtbare Kleidungsstücke, wie Unterwäsche oder Socken, mit eingeschlossen sind aber alle Accessoires, also auch Schuhe, Taschen und Schmuck.

Ich weiß nun noch nicht so wirklich, wie genau ich es mache, ich würde aber schon zufrieden mit mir sein, wenn ich es schaffe, mich die komplette Wintersaison (Dez-Feb) mit 37 Kleidungsstücken zu begnügen. Ich würde also zunächst Accessoires ausklammern. Schließlich soll man ja erstmal klein anfangen... (^.^)

Ich werde die nächsten Tage meine Auswahl zusammenstellen und euch meinen Kleiderschrank für die nächsten drei Monate posten. Sollte ich das gut hinbekommen mit der Auswahl, müsste ich eine riesige Auswahl unterschiedlicher Outfits zusammen stellen können... Naja, ich bin selbst gespannt. (^.^)

Freitag, 2. Dezember 2016

Bayrische Kuchl - Geflügel

Auch Geflügel spielt in der Bayrischen Küche eine große Rolle, neben den Klassikern, Hendl, Ente und Gans gab es auch schon früher regelmäßig Indian, gerne auch Bibagockel genannt. Der Nichtbayer kennt dieses exotische Tier als Truthahn bzw. Pute. Taten sich meine Ahnen noch so schwer mit der Adaption der Kartoffel, fand sich der Indian sehr zügig auf dem bayrischen Speiseplan. Aber wie sollte es auch anders sein, immerhin ist es Fleisch und wo, wenn nicht in Bayern, gilt die Devise "Fleisch ist mein Gemüse".
Daneben gehörten auch Perlhühner und Tauben mit zum klassischen Speise-Geflügelangebot in Bayern.
Ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt auf das ein oder andere Gericht, das ich bisher noch nie zubereitet habe, gerade letztgenannte Geflügelsorten gehören dazu.