Freitag, 11. November 2016

Bayrische Kuchl - Aus Wald und Feld: Ruhpoldinger Hirschziemer

Der Ziemer ist beim Hirsch das hintere Rückenstück und ganz für einen Hirschbraten das beste Stück. Und: der Ziemer heißt auch auf hochdeutsch Ziemer. (^.^)

1 kg Hirschziemer
250 ml Rotwein
125 ml Essig
125 ml Wasser
Salz
Pfeffer
1 TL Wacholderbeeren
Rosmarin
20 g Butterschmalz
1 Karotte
1 Stück Sellerie
1 Zwiebel
1 Zitronenscheibe
375 ml Wildfond
1 EL Preiselbeeren
2 EL Crème fraîche


Das Fleisch parieren. Mit Salz und Pfeffer einreiben und in einen Bräter setzen. Mi Rotwein, Essig und Wasser übergießen. Die Wacholderbeeren etwas andrücken und zusammen mit dem Rosmarin über das Fleisch geben. Den Bräter abdecken und das Fleisch mindestens 48 Stunden im Kühlschrank beizen. Dabei den Braten etwa alle 12 Stunden wenden.
Den Ofen auf 220° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Fleisch aus der Beize nehmen, die Beize durch einen Sieb abgießen, aber dabei auffangen. Der Braten wird nun nochmals mit Salz und Pfeffer eingerieben. Das Butterschmalz im Bräter zerlassen und den Braten von allen Seiten scharf anbraten. mit 100 ml Beize und 100 ml Wildfonds ablöschen, Karotte, Zwiebel und Sellrerie grob schneiden und zugeben. Den Braten mit 1 TL zerdrückten Wacholderbeeren und etwas Rosmarin bestreuen und in den Ofen setzen. Immer wieder etwas Beize und Wildfond nachgießen. Nach 30 Minuten die Temperatur auf 160° C reduzieren. Nach weiteren 30 Minuten den Braten warm stellen, den Bratensatz im Bräter in einen Saucentopf seien, 100 ml Wildfond zugießen und wallend aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Preiselbeeren sowie 50 ml Beize unterrühren. Etwas einreduzieren und mit Crème fraîche abbinden.

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