Samstag, 3. September 2016

Die kleine Warenkunde zum Kochen und Backen - Meeresfrüchte

Meeresfrüchte gehörte lange Zeit in die Haute Cuisine, Dank moderner Methoden der Vorratshaltung haben sie mittlerweile aber auch Einzug in die Alltagsküche gefunden. Grundsätzlich lassen sich Meeresfrüchte in die drei Kathegorien Schalentiere, Krustentiere und Tintenfische einteilen.

  • Schalentiere, also Muscheln, werden traditionell nur in den Monaten mit einem "r" im Namen gegessen. Zwar gibt es heute das ganze Jahr über Muscheln auf dem Markt, wer Qualität will, hält sich aber besser doch an diese simple Regel. 
  • Unter Krustentieren fasst man sowohl schwimmende (also Garnelen) als auch kriechende Krustentiere wie Krebse, Hummer, Langusten und Scampi zusammen. Und nachdem sich bei den Garnelen ein wahres Begriffsdickicht auftut, ist es mir gerade ein Anliegen, hier für etwas Klarheit zu sorgen: Shrimps sind kleine Garnelen Prawns sind große Garnelen. Auf italienisch nennen sich Garnelen Gamberetti, aber niemals Spampi, der Scampo - zu deutsch Kaisergranat - ist eine Krebsart. Auch spanisch sind es Gambas und auf französisch Crevetten. Zoologisch komplett falsch ist "Krabben". Selbst die Nordseekrabbe ist keine Krabbe sondern eigentlich eine Sandgarnele.
  • Tintenfische sind Kopffüßler und sowohl geschmacklich als auch von der Konsistenz her nicht unbedingt jedermanns Sache - von der Zubereitung frischer Tintenfische nun ganz zu schweigen. erfreulicherweise ist das Angebot an küchenfertiger TK-Ware wirklich gut und auch zur Zubereitung habe ich noch einen Tipp für euch: nur kurz garen, dann wirds nicht kaugummiartig-zäh.

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