Donnerstag, 25. September 2014

Biskuitteig - Grundlagen

Biskuit ist der Teig der Wahl, wenn man besonders leichten und neutral schmeckenden Kuchenteig braucht. Deshalb kommt Biskuitteig hauptsächlich bei Torten, aber auch bei Obstkuchen zum Einsatz.

Biskuit besteht im Grunde nur aus Eiern, Zucker und Mehl (neben der ein oder anderen Geschmackszutat zum Verfeinern). Wichtig ist es, dass die Eier so frisch wie möglich sind. Die Eier werden getrennt, das Eiweiß wird mit dem Rührgerät auf höchster Stufe steif geschlagen, anschließend wird der Zucker zugegeben und ebenfalls auf höchster Stufe mit dem Eiweiß verrührt. Nun folgen noch die Eidotter, die ebenfalls auf höchster Stufe schaumig verrührt werden. Zum Schluss wird das Mehl auf niedrigster Stufe untergerührt. Wichtig beim Biskuitteig ist insbesondere die so untergeschlagene Luft, damit der Teig schön locker wird.

Zum Backen wird die Form mit Backpapier ausgeschlagen, bzw. gefettet und gemehlt. Der Rand der Form darf dabei allerdings nicht gefettet werden, da das Fett den Kuchen beim backen auf aufgehen hindert. Kuchen in der Form werden bei 180° C bis 200° C etwa 30 Minuten und Kuchen auf dem Blech bei 200° C bis 220° C etwa 10 Minuten gebacken. Nach dem Backen wird der Kuchen mit einem Messer vorsichtig vom Rand gelöst und sofort auf ein mit Backpapier ausgelegtes Kuchengitter gestürzt.

Biskuitteig lässt sich - fertig gebacken aber ansonsten unverarbeitet - gut einfrieren.
von links nach rechts: Wasserbiskuit, feiner Biskuit und Wiener Biskuit

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