Freitag, 14. August 2015

Bayrische Kuchl - G'müas: Wirsing mit Grammeln

Heute fange ich wieder mit einer kleinen Runde bairisch für Anfänger an: "Grammeln" nennt man in Österreich und im Alpenvorland Grieben. In München, also meiner Heimat, sagt man jedoch schon Grieben und eben nicht mehr Grammeln. Ich belasse es aber - wie immer - beim Originaltitel im Rezeptbuch. Das Rezept, oder besser: die Mengenangaben und die ein oder andere Angabe zur Zubereitung sind mal wieder von mir, da das Original wieder nicht all zu viel hergibt.


Zutaten:
1 Wirsingkopf
Salzwasser zum Kochen
40 g Griebenschmalz
1 EL Mehl
250 ml Brühe
Salz
Pfeffer
Muskat


So gehts:
Die Wirsingblätter vom Kopf lösen, den Strunk jeweils keilförmig ausschneiden und die Blätter waschen. Das Salzwasser in einem weiten Topf zum Kochen bringen. Die Wirsingblätter währenddessen in etwa fingerdicke Streifen schneiden und 10 Minuten lang im Salzwasser bissfest garen, abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. So bleiben die Blätter grün und der Wirsing behält seinen Biss.
Das Griebenschmalz bei mittlerer Temperatur schmelzen, das Mehl zugeben und sofort mit einem Schneebesen glatt rühren. Den Wirsing zugeben, kurz andünsten lassen und mit der Brühe aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und nochmals etwa 10 Minuten köcheln lassen und danach schmecken lassen. (^.^)

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