Mittwoch, 10. September 2014

Viele Grüße aus den Flitterwochen - die Vierte

Nun, meine Lieben, wohn fährt man, wenn man ohnehin schon am südlichen Gardasee ist, vor allem als Paar und noch mehr als frisch verheiratetes Paar? Richtig, nach Verona, in die Stadt von Romeo und Julia ♥ ♥ ♥
Aber Verona hat noch sehr viel mehr zu bieten:
Das Wahrzeichen Veronas - nicht nur für Opernfans: die Arena di Verona auf dem Piazza Bra, ein römisches Amphitheater, das bis heute u.a. für die berühmten Opernfestspiele genutzt wird
San Fermo Maggiore
links: e
in Meisterwerk in San Fermo Maggiore - das Grabmal des Nicolò Rangoni di Brenzone: Sarkophag und Aufersteungsszene sind von Nanni di Bartolo, der wunderbare illusionistische Wandteppich im Hintergrund wurde vom großen Antonio Pisanello gemalt
rechts oben: Innenansicht der gotischen Oberkirche mit der Holzdecke, die an einen umgekehrten Schiffsrumpf erinnert
rechts unten: e
ine weitere Innenansicht, dieses mal von der romanischen Unterkirche
Die Piazza delle Erbe, der Mittelpunkt der Altstadt und wohl einer der schönsten Plätze Italiens
Das Denkmal Dante Alighieris auf der Piazza dei Signori, der guten Stube Veronas
links: Der Familienfriedhof der Scaligeri unmittelbar neben Santa Maria Antica
rechts: Das Portal von Santa Maria Antica, der Hauskirche der Scaligeri, einem hochmittelalterlichen veroneser Herrschergeschlecht
Jetzt will ich es aber nicht mehr länger spannend machen... Natürlich waren wir auch bei der Casa di Giulietta und haben den berühmten Balkon bewundert auf dem sich alles abgespielt haben soll. Dass diese immerhin viertägige Liebesgeschichte zwischen zwei Tiefstpubertierenden reine Fiktion ist, spielt dabei keine Rolle, der Balkon ist der am stärksten frequentierte Punkt Veronas, zumindest was den Turistenansturm betrifft. Und apropos "viertägige Liebesgeschichte" dazu haben wir bei der Besichtigung des Balkons wirklich etwas herziges aufgeschnappt - ich weiß gar nicht mehr wo... - ist aber auch egal: die Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia ist alleine deshalb so groß und bedeutend, weil sie bereits nach vier Tagen ihr tragisches Ende fand, so musste sich ihre Liebe nämlich nie im Alltag erproben, an dem sie vermutlich gescheitert wäre. (^.^) Bin ich jetzt unromantisch?
links: Die Wand des Torbogens zum Haus der Julia, an der sich Liebespaare verewigen
rechts: Der Balkon der Julia, der in Wahrheit erst nachträglich für Touristen angebaut wurde
links: Die Innenansicht von Sant' Anastasia, der größten gotischen Kirche Veronas
Mitte und rechts: die 
Due Gobbi in Sant' Anasasia
die  Kathedrale von Verona
links unten: 
Die Himmelfahrt Mariens von Tizian, einem der Meister der italienischen Renaissance
rechts unten: Das Grabmal der Hl. Agatha, in dem Reliquien der Heiligen in der Kathedrale verwahrt werden
Nachdem wir die gesamte Altstadt Veronas nun zu Fuß erkundet haben, haben wir uns nun auch noch etwas Entspannung und Muße verdient und zwar im wunderschönen Renaissancegarten des Palazzo Giusti:
Unser Fazit: wunderschön! Allerdings ist "Verona an einem Tag" doch etwas tapfer... Lieber ein Wochenende in Verona, am besten ein verlängertes. Zu entdecken gibt es genug (^.^)
(Einzukaufen auch - meine Italienbeute zeige ich euch aber dann abschließend gesammelt.)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen