Freitag, 29. August 2014

Der Countdown läuft - Noch 7 Tage bis zur Hochzeit

Heute wage ich mich an das Experiment mein Brautkleid selbst aufzubügeln und mache mich mit Bügeleisen und Wassersprühflasche bewaffnet ans Werk. (^.^) Nun ja, was soll ich sagen... Es klappt ganz wunderbar! Es dauert zwar fast 90 Minuten, bis ich das komplette Kleid aufgebügelt habe, ansonsten ist aber ganz normales Bügeln und mein Kleid sieht perfekt aus - wie neu, und das obwohl es schon 60 Jahre auf dem Buckel hat! (^.^)

Beim Bügeln habe ich auch ein Wäscheettikett gefunden (kein Pflegeettikett, die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass das Kleid vor 1958 hergestellt wurde, ab 1958 wurde es nämlich verpflichtend eingeführt, Pflegeettiketten einzunähen; gut, die kann man immer noch raustrennen, dafür konnte ich aber kein Indiz entdecken). Auf besagtem Wäscheettikett steht "Adema Qualitätsmodelle". Nach kurzem Googeln erfahre ich, dass Adema eine Fürther Modefirma war, die in den Nachkriegsjahren gegründet und 1974 leider schon wieder geschlossen wurde und mit den von amerikanischer Mode inspirierten Modellen und den importierten Stoffen aus den USA "den Petticoat nach Fürth gebracht haben". Ich recherchiere hierzu noch etwas weiter und berichte nochmal ausführlicher darüber. (^.^)

Bliebe noch die Moral von der Geschicht': es gibt keine Notwendigkeit mehr als 100,- € aus dem Fenster zu werfen, um ein Brautkleid nochmal aufzubügeln, das kann man auch selbst. (^.^)

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