Freitag, 6. Juni 2014

Lili heiratet: in 3 Monaten: das steht jetzt an

Schon wieder ist ein Monat rum und es ist schon wieder Zeit euch die aktualisierte To Do-Liste zu zeigen. Gefühlt rast die Zeit mittlerweile!

Die kirchliche Trauung
Der Vorbereitungstermin mit unserem Traupfarrer ist, wie bereits letzten Monat gesagt, am 5. Juli. Ich werde selbstverständlich berichten.

Diesen Monat haben wir endlich unser Hochzeitsvorbereitungsseminar; Termin ist am 28. Juni, auch hierüber werde ich natürlich wie gewohnt berichten.

Mittlerweile haben wir auch das Angebot unseres Restaurants vorliegen, das wir in der vorliegenden Form auch angenommen haben. Die Sitzordnung steht mittlerweile ebenfalls. Wie ich schon erzählt habe, haben wir zwei lange Tafeln stehen. Eine der Tafeln wird dabei der Brauttisch, an dem wir als Hochzeitspaar sowie die engste Familie sitzen werden. Hier gibt es eine feste Sitzordnung mit Platzkarten. Wir sitzen dabei ganz klassisch traditionell: die Tischdame immer rechts vom Tischherren. Zudem reihen wir uns nach Verwandtschaftsgrad auf, sprich: unsere Eltern sitzen neben uns, dann folgen die Geschwister, sowie der Pfarrer - der als einziger Nichtverwandter mit am Brauttisch sitzt. Wir haben nur eine kleine Abweichung von der klassisch-traditionellen Sitzordnung: wir als Brautpaar sitzen nicht in der Mitte der Tafel. Das ist dem Umstand geschuldet, dass mein liebster nur einen Bruder nebst Schwägerin hat, ich aber einen Bruder und zwei Schwestern, jeweils mit Anhang, bzw. Schwager und Nichte habe, so dass es mit der Seitenverteilung eine latente Schieflage gibt. Wir hätten die Familien zwar gemischt setzen können, haben uns aber dagegen entschieden und rutschen so lieber etwas weiter nach links, haben aber vor uns trotzdem freie Sicht auf die Gesellschaft, weil wir unmittelbar vor uns vier Plätze unbesetzt lassen. An der zweiten Tafel, dem Gästetisch ist freie Platzwahl. Dann kann sich jeder mit dem zusammensetzen, mit dem er sich gerne zusammensetzen möchte.
Zur Tischdeko haben wir uns noch keine weiteren Gedanken gemacht. Das Restaurant deckt auf jeden Fall mit weißen Stofftischdecken und weißen Servietten sowie silbernen Kerzenleuchtern ein. Über die weitere Tischdeko mache ich mir jetzt im Juli Gedanken. Eilt ja noch nicht.

Unser vorläufiger Tagesplan steht, die Abstimmungstermine mit Band und Fotografin auch. Beim Organisten sollten wir uns nach Pfingsten - sprich: ab nächster Woche Dienstag nochmal melden. Bis dahin müssen wir uns überlegen, wie wir den musikalischen Rahmen nun konkret gestalten wollen. Bisher haben wir nach wie vor unsere ungefähren Vorstellungen haben wir bereits. Jetzt muss das ganze nur noch in eine sinnvolle Reihung.

Meine Backversuche nähern sich mit großen Schritten der Zielgeraden. Nur gut, dass ich so früh angefangen hatte, recht viel länger hätte es jetzt unterm Strich nämlich nicht mehr dauern dürfen, um fertig zu werden. Ich werde mir demnächst das "Zubehör" sprich Kuchenplatten, Etageren und dergleichen kaufen bzw. zusammenschnorren. und mich dann auch bald an die tatsächlichen Vorbereitungen machen.

Meine Garderobe ist so gut wie komplett. Mein Haarschmuck ist fertig - ich habe ja kürzlich berichtet und gezeigt. Zum Schultern bedecken für die Kirche habe ich leider noch nichts, hier bin ich noch auf der Suche und hoffe schwer, dass ich hier auch bald fündig werde. ich werde auf jeden Fall demnächst mit einer Arbeitskollegin die Einkaufsmeilen in Augsburg unsicher machen und dort hoffentlich etwas passendes finden, ein schönes, genauer: DAS PERFEKTE - Schnittmuster zum selbst nähen kann ich nämlich nirgendwo auftreiben. Eine Tasche habe ich auch noch nicht. Hier werde ich hoffentlich auch in Augsburg fündig. Im Zweifelsfalle mache ich nochmal die Vintage- und Second-Hand-Läden in München unsicher. Passende Ballerinas zum Tanzen bzw. sobald die Füße weh tun, habe ich auch noch nicht, auch hier werde ich mich demnächst intensiver umsehen müssen.
Dafür habe ich "das Darunter" mittlerweile bestellt. Und zwar von Gossard, die haben momentan eine wunderschöne Braut-Edition ihrer Retrolution-Kollektion. Einen Regenschirm habe ich in Aussicht, aus einem theaterfundus, ich schaue aber trotzdem noch weiter. Meinen Schmuck muss ich noch zusammenstellen, so ungefähr weiß ich aber, in welche Richtung es gehen wird. Immerhin legen wir wert auf eine klassisch-traditionelle Hochzeit und der klassische Brautschmuck schlechthin sind natürlich Perlen, "die Tränen der Braut", als Glückssymbol und aufgrund Farbgebung natürlich auch super passend zu jeder Brautgarderobe.

Mein Liebster hat seine Garderobe mittlerweile komplett, hier müssen wir nur nochmal aufbügeln.

Mit dem Einlaufen unserer Schuhe haben wir immer noch nicht angefangen. Nachdem wir mit den eingelaufenen Schuhen dann auch tanzen üben wollten, sollten wir das aber demnächst auch tun. Ich bin mir zwar mittlerweile sicher, dass ich mir zusätzlich auch flache Schuhe für die Feier kaufe, den Brauttanz würde ich aber trotzdem gerne in den hohen Schuhen tanzen, daher ist üben angesagt.

Nach Schühchen für meine Nichte müssen wir noch schauen und für das Schleifchen muss ich die kleine demnächst noch vermessen. gemacht ist es dann ja schnell. Mittlerweile ist es beschlossene Sache, dass die Kleine anstelle eines Blumenkranzes einen Haarreif bekommt, der entsteht passend zu meinem Gesteck.

Was bei der Kleidung noch fehlt, ist das Kleid für meine Kranzljungfrau. Hier wollen wir am kommenden Wochenende mal etwas die Lage sondieren und uns umschauen.

Unsere Ringe haben wir ausgesucht und bestellt. Jetzt müssen sie nur noch ankommen. Wir haben uns dabei für ganz schlichte Ringe aus Weiß- und Gelbgold entschieden. Das macht uns bei der weiteren Schmuckwahl auch in Zukunft flexibler. Obwohl wir beide mehr die Silber- bzw. Weißgoldtypen sind, trage zumindest ich auch hin und wieder gerne Gelbgold, das nicht mehr passen würde, hätten wir uns für die komplette Weißgoldvariante entschieden.

Weiterhin offen ist:
  • was die Hochzeitspapeterie betrifft, wissen wir jetzt was wir wollen. Nämlich Einladungen zur standesamtlichen Trauung, das allerdings im Postkartenformat, ein Kirchenheft für jeden Gast, Platzkarten für den Brauttisch, sowie eine Karte mit Speisen und Getränken, ebenfalls für jeden Gast. Außerdem brauchen wir noch Dankeskarten für nach der Hochzeit sowie individuell gestaltete Leporellos für Erinnungsfotos für unsere Gäste, die wir zusammen mit den Dankeskarten versenden möchten. Das schöne daran: ich bastle jeweils nur ein Muster vor, die Serienproduktion übernimmt meine zukünftige Schwiegermutter. (^.^)
  • mit unserem Kranzlpaar setzten wir uns an einem der kommenden Wochenenden zusammen und besprechen schon mal vor
  • Die Anstecksträußchen für unsere Gäste bastle ich heute Abend zusammen mit einer lieben Freundin.
Neu kommt diesen Monat hinzu:

  • theoretisch das Erstellen und Weitergeben der Geschenkelisten bzw. das Erstellen eines Hochzeitstisches. Wir haben unseren Hausrat aber zusammen und haben uns daher gegen Geschenke entschieden und dafür unsere Gäste direkt bei der Einladung um Geldgeschenke gebeten. In Bayern ist ein Geldgeschenk auch das übliche, traditionelle Hochzeitsgeschenk (das so genannte "Weisert"). Für die Gäste außerhalb Bayerns haben wir es, wie gesagt, nochmal extra auf die Einladungskarten gedruckt (und nein, sowas ist nicht unhöflich, sondern erleichtert es beiden Seiten: die eine Seite muss sich nicht den Kopf zerbrechen und fieberhaft durch Geschäfte rennen und die andere Seite muss sich nicht für Dinge bedanken, die im dümmsten Fall nicht gefallen oder nicht gebraucht werden). Und apropos Hochzeitsgeschenke: das absolut geschmackloseste Geschenk anlässlich einer Hochzeit ist die leider obligatorische Klopapierollentorte - kennt ihr die? Gefühlt ist es mittlerweile schon fast eine neue Tradition dass auf einer Hochzeit mindestens einer mit einem "kreativen" Stapel Klopapier ankommt. Und nachdem ich wirklich keine Lust habe, dass bei unserer Hochzeitsfeier ein Berg Klopapier dauerpräsent ist, habe ich unser Restaurant bereits angewiesen, dass sie ein solches Ding postwendend verschwinden lassen.

Die standesamtliche Trauung
Die Kleidung für die standesamtliche Trauung haben wir komplett. Ich hatte ja noch letzten Monat große Töne gespuckt, dass ich mir meine Riegelhaube selbst machen würde, weil es eine schöne für vernünftiges Geld leider nicht zu kaufen gäbe, habe aber nun doch noch eine kleine Manufaktur gefunden, die Riegelhauben zu einem wirklich anständigen Preis herstellt - das sogar auf Kundenwunsch: die beiden Damen von Die Münchner Haube. (^.^) Und: ich habe mir doch noch eine Tasche gekauft, eine ganz Vintage-Petit-Point-Tasche, wie sie klassischerweise zur Altmünchner Tracht getragen wird.

Auch zur Musik für die standesamtliche Trauung haben wir inzwischen eine Entscheidung getroffen. Es werden zwei Musikstücke laufen, die uns beiden wichtig sind. Je eines zu Beginn und eines am Ende. Welche es sein werden, verrate ich jetzt aber noch nicht. (^.^)

Unseren Termin zur weiteren Abstimmung mit der Standesbeamtin haben wir am 12. Juni, danach können wir dann auch im Restaurant reservieren. Wie der Abstimmungstermin war, erzähle ich euch natürlich noch. (^.^)

Der Polterabend der nun eine Feier mit den Kollegen werden soll
Wir wollen unsere Kollegen am Abend der standesamtlichen Feier zu einem kleinen Umtrunk einladen. Hier müssen wir noch die Einladungen schreiben, das machen wir sehr formlos per E-Mail und in der netten Kneipe um die Ecke reservieren.

Die Gästelisten
Status quo - stehen.

Die Flitterwochen
Wirkliche "Wochen" werden es bei uns wohl nicht, nach unserer Hochzeit möchten wir aber auf jeden Fall einige Tage verreisen um zu flittern und uns zu erholen. Daher sollten wir uns bald Gedanken machen, wo es hingehen soll. Mein Schatz will Wasser, am allerliebsten Meer und ich will einfach nur Erholung und ausspannen und idealerweise Wellness. Unseren Urlaub für die Flitterwochen haben wir bereits beantragt, die Reise selbst haben wir noch nicht gebucht. Allerdings arbeite ich in einem Bereich, in dem man Expedientenvergünstigungen erhält, so dass es reicht, wenn wir erst jetzt anfangen uns umzusehen. Woran wir in dem Zusammenhang aber auf jeden Fall noch denken sollten, ist mein neuer Personalausweis bzw. Reisepass, nachdem ich ja den Namen meines zukünftigen Gatten annehme. Hier muss ich mich noch beim Standesamt erkundigen, wie das nun genau funktioniert. Außerdem müssten wir noch erfragen, wie das mit den weiteren Reiseunterlagen funktioniert, sprich: welcher Name drauf stehen sollte.

Das Hochzeitsgefährt
eigentlich wollten wir ja kein Brautauto... Jetzt haben wir aber doch eins (^.^) Nachdem mein Schatz so lieb ist und für mich einen Trachtenjanker anzieht, damit ich meine Altmünchner Tracht zur standesamtlichen Trauung tragen kann, habe ich kurzerhand ein Trabbi-Cabrio (und zwar ein Original, kein nachträglicher Umbau) als Hochzeitsauto gebucht und schenke ihm das mehr oder weniger (^.^). Ich war ehrlich gesagt ziemlich überrascht, wie günstig sowas ist. Uns kostet das Auto einschließlich Endreinigung und Versicherung für 2,5 Tage lediglich 270,- €. Also auf den beiden Hochzeitsmessen auf denen wir waren, gab es da schon deutlich andere Hausnummern. Da konnte man für das Hochzeitsauto nochmal locker eine 0 anhängen... Gemietet haben wir unser Auto bei der Oldie-Garage in Anzing bei München. Die haben natürlich noch ganz viele andere tolle Oldies, für vergleichbar günstige Preise auf dem Hof stehen. Allerdings gibts für den Preis nur das Auto, keinen Chauffeur. Aber auch das konnten wir klären: unser Kranzlpaar wird uns fahren. (^.^)

Außerdem haben wir für einen teil unserer Gäste einen Bus organisiert, der sie gebündelt und sicher zur Feier bringt und sie wieder nach Hause fährt, weil sie sich nicht mehr selbst fahren trauen, bzw. auch bereits gesundheitlich etwas beeinträchtigt sind und dann doch zu weit weg wohnen, um ein Taxi zu nehmen. Der Bus kostet uns für den kompletten Transfer einschließlich Fahrer 420,- €, was ich ebenfalls noch sehr ok finde.

Neben dem bereits genannten steht außerdem noch folgendes im Juni an:
  • ggf. den vorläufigen Kosten- und Budgetplan anpassen
  • rausfinden an welchen übrigen rechtlichen Kram  (Namensänderung, Ehevertrag, Testament, Patientenverfügung, ...) wir so denken müssen und was wir dafür brauchen
  • Dann: welche Deko "brauchen" wir noch? Was kann und will ich davon selbst machen?
  • weiterhin Musikstücke sammeln, die laufen sollen
  • wir müssen weiter tanzen üben
Immer noch so viel zu tun... Puuuuh, aber wir schaffen das, wir sind nach wie vor supermegagut im Zeitplan (^.^) Ich halte euch natürlich auch weiterhin auf dem Laufenden. (^.^)

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