Freitag, 16. Mai 2014

The Marcel Wave (aka. Kreppwellen)

Auch mit Lockenwicklern lassen sich Wellen legen, die so genannten Kreppwellen (Marvel Wave), die Frau schon Jahrhunderte auf dem Kopf trug -naja, mit Unterbrechungen natürlich, je nach Mode - und gerade von den 1910ern bis hinein in die 1930er nochmal sehr in war. Obwohl Wellen das Ziel sind, werden eher kleine Lockenwickler verwendet und verhältnismäßig schmale Partien abgeteilt. Die Lockenwickler werden ins fast trockene Haar gedreht, wobei jede Strähne zusätzlich noch mit Festiger (ich nutze den von Balea - siehe Bild) eingesprüht wird, bevor sie gelegt werden.



Ich habe euch das Basisset wieder als schematische Zeichnung zusammengestellt, da bei meinen dunklen Haaren das Legeschema nur sehr schwer zu erkennen ist:



Die Haare werden dafür, jeweils am gewünschten Scheitel beginnend, vom Scheitel weg auf Lockenwickler gewickelt.

Nach dem Durchtrocknen - am besten über Nacht, je nach Wahl der Lockenwickler schläft es sich mehr oder weniger bequem, werden die Haare wieder gelöst und ausgekämmt bis Wellen zu erkennen sind. Diese Wellen werden jetzt mit Haarklammern festgesteckt und ordentlich mit Haarspray eingesprüht und leicht angeföhnt (siehe Bild links). Wer es "Original" will, greift stattdessen zur Brennschere und brennt die Vertiefungen ein, wer es nicht so Original will, aber trotzdem lieber mit Hitze arbeiten möchte oder muss, der kann auch zum Lockenstab greifen. Nachdem das Haarspray getrocknet ist, werden die Haarklammern wieder vorsichtig entnommen und fertig ist die Kreppwelle:



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen