Donnerstag, 27. März 2014

Konservieren im Kälteschlaf - die Grundlagen

Ja, ihr lest richtig, ich konserviere auch im Kälteschlaf - ich habe es nur bisher nicht erwähnt (^.^). Immerhin gab es in meinem Lieblingszeitschnitt auch bereits Kühl- und Gefrierschränke. (^.^) Und auch wenn einfrieren nicht meine Lieblingsmethode zum Konservieren von Lebensmitteln ist, so nutze ich es dennoch regelmäßig. Ich friere dabei die unterschiedlichsten Dinge ein. Zunächst Dinge die immer im Haus sein sollten, wie Brot, aber auch frische Kräuter, vorbereitete und fertige Gerichte, Reste, Lebensmittel, die für einen Paarhaushalt einfach zu viel sind zum auf einmal Essen und so weiter und so fort. Außerdem nutze ich unseren Gefrierschrank zum Zubereiten von Lebensmitteln... nämlich EIS, PARFAIT, SORBET,... Yummy (^.^)

Hier und heute gibt es erstmal einiges an Grundsätzlichem zum Einfrieren, auf die Details gehe ich an anderer Stelle noch ein. Darauf solltet ihr achten:
  • Zu viel Luft beim Gefriergut trocknet es aus, daher wählt Gefrierdosen in der passenden Größe, aus Gefrierbeuteln drückt vorher gründlich die Luft raus (wer es ganz genau haben will, kauft sich ein Vakuumiergerät)
  • Beschriftet euer Gefriergut mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum
  • Friert in Ein- bzw. Zwei-Portionengrößen ein. Einmal aufgetaut, müsst ihr es essen oder - wenn ihr das nicht schafft - wegwerfen.
  • Bei vielen Dingen macht es außerdem Sinn sie einzeln vorzufrieren, bevor sie in Gefrierdosen oder Beutel verpackt werden. So zum Beispiel Beeren, so zermatschen sie nicht so arg, oder aber Brotscheiben, die ihr einzeln entnehmen wollt. Hierfür legt ihr euer Gefriergut erstmal einzeln auf ein Backblech, eine Platte oder dergleichen und lasst es je nach Größe einige Stunden bzw. über Nacht vorfrieren, bevor ihr es umfüllt.
  • Kräuter schnipple ich immer klein, Fülle sie in den Eiswürfelbehälter, gebe in die Vertiefungen jeweils noch einen Schluck Wasser, lasse sie einfrieren und fülle sie dann in eine Gefrierdose um. So habe ich portionsfertige Kärutermischungen die ich beim Kochen ganz einfach zugeben kann.
Fehlt noch das Thema Haltbarkeit:
Die schlechte Nachricht: Eingefrorenes hält nicht so lange wie man meint... Bei Lebensmitteln im Gefrierschrank ist nach spätestens 6 Monaten Schluss, dann geht es spätestens los, dass sich Struktur und Konsistenz verändern. Schlimmer noch bei fetthaltigen Speisen, aber auch bei fetten Fleischsorten wie Kotelett, Hackfleisch, Gans oder Ente: hier fängt das Fett bereits nach 3 Monaten an zu ranzeln. Daher: überlegt euch wirklich wie viel ihr einfrieren wollt und was ihr in der jeweiligen Zeit auch aufessen könnt.

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