Dienstag, 24. September 2013

Lili heiratet - in 12 Monaten: das steht jetzt an

Hauptthema aktuell ist das weitere Abstecken der Rahmenbedingungen. Hierzu müssen die folgenden Fragen geklärt werden:

Was soll alles gefeiert werden?
  • Verlobungsfeier
  • Polterabend
  • standesamtliche Trauung mit anschließender Feier
  • kirchliche Trauung mit anschließender Feier

Wann soll gefeiert werden?
Die Verlobungsfeier soll verhältnismäßig zeitnah steigen. Nachdem die Eltern von meinem Schatz in der Nähe von Magdeburg leben und nun nicht mal eben für ein paar Stunden vorbeikommen können, planen wir unsere Verlobungsfeier so, dass die beiden ohnehin in München sind - also zwischen Weihnachten und Neujahr.

Polterabend, Standesamt und Kirche sollen zwar an einzelnen Tagen (sonst wird's zu stressig) aber zeitlich dicht aufeinander folgen, da wir ja auch einige Gäste mit weiterer Anreise haben werden, so dass wir ihnen mehrfaches Anreisen ersparen können. Wir haben daher vor, an einem Donnerstag zu poltern, an einem Freitag standesamtlich zu heiraten und an einem Samstag (dann braucht sich der Großteil der Gäste nicht extra Urlaub nehmen) kirchlich zu heiraten. Nachdem wir bereits den September als Hochzeitsmonat angepeilt haben, findet die Hochzeit entweder vom 4. September 2014 bis 6. September 2014 oder aber vom 11. September 2014 bis 13. September 2014 statt. Favorisieren würden wir den erstgenannten Termin. Die übrigen Septemberwochenenden gehen wegen des alljährlichen Wahnsinns in München - der Wiesn - nicht, da dann die Hotelpreise ins Astronomische schießen.

Wie soll gefeiert werden?
Kurz: möglichst zwanglos und möglichst "vintage" im Stil der 40er bis 50er Jahre. Trotzdem aber klassisch-traditionell und immer noch individuell (nö, ich weiß noch nicht wirklich wie ich diese Gratwanderung hinbekommen will, aber mal schauen, das wird schon...)

Mit wem wird gefeiert?
Wir wollen die Feierlichkeiten möglichst klein und intim halten. Zur Verlobungsfeier wollen wir nur unsere beiden "Kernfamilien", sprich jeweils Eltern und Geschwister mit zugehörigen Partnern und Kindern einladen. Genauso auch bei der standesamtlichen Trauung und der anschließenden Feier. Die Hochzeitsfeier nach der kirchlichen Trauung erweitern wir noch um Onkel, Tanten und enge Freunde. Gepoltert wird dafür in größerem Umfang, mit einigen mehr Freunden sowie zusätzlich Cousins und Cousinen sowie deren Partner und Kinder, ggf. auch Arbeitskollegen und Vereine.

Wo soll gefeiert werden?
Verlobungsfeier: in einem Café in München im Rahmen eines Kaffeekränzchens
Polterabend: irgendwo, wo laut nicht stört, was aber trotzdem gut zu erreichen ist
Standesamt und Feier danach: in München
Kirche und Feier danach: dito in München

So... was brauchts noch?
Anregungen!!! Bisher google ich noch ziemlich planlos durch die Gegend. Ganz brauchbar bisher finde ich
www.weddix.de
www.hochzeitsplaza.de
www.braut.de
Außerdem habe ich kürzlich ein Büchlein ergattert, das ebenfalls schöne Anregungen gibt: "Style me vintage - Weddings" von Annabel Beeforth.
Dann habe ich noch entdeckt, dass es in München rechtzeitig vor unserem Termin noch zwei Hochzeitsmessen gibt, die ich auf jeden Fall schon mal einplane um weitere Anregungen und ggf. das ein oder andere Messeschnäpcchen einzusammeln.
Die "Trau Dich!" am 16. und 17. November 2013 in der Eventarena des Olympiaparks und
die Münchner "Hochzeitstage" am 11. und 12. Januar 2014 auf dem Messegelände in München

Was darfs denn kosten?
Keine Ahnung was es kosten "darf"... Wichtig ist es allerdings, das Budget wirklich und ernsthaft durchzuplanen, damit am Ende keine bösen Überraschungen kommen. Gerade die vermeintlichen "Kleinigkeiten", an die man am Anfang gar nicht so denkt, können da böse ins Gewicht fallen. Daher werde ich mich zeitnah an eine detaillierte Kostenübersicht machen.

Außerdem werde ich ebenfalls zeitnah Angebote für die großen Posten einholen. Meine Mutter und meine bereits verheiratete Schwester sind da ganz gute Kostenbarometer, da im Sinne von Preis-Leistung sehr ähnlich gepolt wie ich.

"Große Posten" sind dabei:
  • die Lokalitäten und das Catering für die Feierlichkeiten rund um standesamtliche und kirchliche Trauung
  • die musikalische Untermalung sowie das Entertainment-Paket
  • der Fotograf
  • die Unterbringung der auswärtigen Gäste
  • die Hochzeitsreise

Hier variieren die Kosten, je nach Örtlichkeit und Rahmen sehr und wir sind noch ziemlich unentschlossen...

Unsere Zielvorstellung für das leibliche Wohl wäre:
Verlobungsfeier mit Kaffee & Kuchen
Polterabend mit Grillen/kaltem Buffet
standesamtliche Trauung, Mittagsmenü, Kaffee & Kuchen
kirchliche Trauung, Empfang mit Aperitif, kaltes Buffet, Kaffee & Kuchen, Wein, Abendmenü
Bezüglich der Lokalitäten überlegen wir noch, bzw. fragen mehrere an.

Musik und Entertainment:
Die Verlobungsfeier findet ohne extra Entertainmentpaket statt - hier gehts erstmal um Kennenlernen der beiden Familien.
Am Polterabend gibts Musik vom Band und reichlich Alkohol (^.^)
Am Standesamtstag kommen wir wieder "ohne" aus.
Dafür braucht es am Hochzeitstag umso mehr... Wir brauchen jemanden für das Entertainmentprogramm, der sich zum einen um Organisatorisches kümmert und zum anderen die Gäste bespaßt und diverse Spielchen durchzieht zum anderen brauchts Tanzmusik. Dabei haben wir bereits eine Band ins Auge gefasst - g'schmeidiger Rock'n'Roll natürlich - die allerdings nicht den ganzen Tag spielen sollen - Rock'n'Roll ist ja auch nicht jedermanns Sache, daher werden wir wohl um einen DJ nicht herumkommen. Die Reihenfolge wäre dann: erst die Band, dann der DJ.

Der Fotograf:
Steht fest und ist eine Fotografin, die ich gut kenne und deren Arbeiten ich sehr schätze. Und: wir hätten gerne Bilder von der Verlobung bis zur Hochzeitsfeier (^.^)

Die Unterbringung der auswärtigen Gäste:
Wir finden es beide ziemlich assi Leute mit einem einfachen Anreiseweg von 600 km und mehr einzuladen, Geschenke zu erwarten, und sie dann allein auf den Unterbringungskosten sitzen zu lassen. Daher haben wir vor, den Gästen die einen weiten Anreiseweg haben, eine Unterkunft zu suchen und diese auch zu bezahlen. Da müssen wir aber auf jeden Fall noch zeitnah schauen, wo das halbwegs kostengünstig möglich ist.

Die Hochzeitsreise:
...gehört eigentlich dazu, ja. Allerdings tritt mein Bräutigam demnächst eine neue Arbeitsstelle an, so dass es noch ziemlich unklar ist, wie es bei ihm mit Urlaub aussieht. Daher müssen wir diesen Posten gezwungenermaßen noch etwas auf die lange Bank schieben.

Noch was, was bald zu klären wäre?
Ja! Nämlich:
  • Welches Standesamt?
  • Welche Kirche?
  • Bekommen wir einen bischöflichen Dispens? Wir brauchen ihn um kirchlich heiraten zu können, da ich Katholiken bin, mein Schatz ist jedoch konfessionslos. Wir sind damit ein religionsverschiedenes Paar. Ich hoffe mal, das wird nicht all zu schwer. Falls hier jemand Erfahrungswerte hat: nur her damit.

Was ist jetzt zeitnah zu tun?
  • Organisieren der Verlobungsfeier
  • Erstellen einer vorläufigen Gästeliste
  • Einholen der Angebote von Restaurants/Locations, Fotograf, den Entertainment- und Musikspezialisten sowie den Hotels.
  • Erstellen eines Kosten- und Budgetplans

Haben wir überhaupt schon was geklärt?
Ja!
Unsere Trauzeugen stehen fest: Mein Schatz wird einen Pakt einlösen: er war Trauzeuge bei seinem Bruder, sein Bruder ist es bei ihm und ich führe eine Familientradition fort, der Vater bezeugt die Ehe der Tochter. Standesamtlich dürfte das kein Problem sein. Kirlich müssen wir noch klären, da auch Schatzis Bruder konfessionslos ist.
Wir wollen keine Blumenkinder - das ist ein ziemlich neumodischer, dank Hollywood und Fernsehen eingewanderter Trend, der nichts mit unserem Brauchtum zu tun hat. Wir wollen stattdessen Träger von Ringkissen und Hochzeitskerze. Wir haben leider nur ein Kind im Familienkreis und nachdem das Mädchen üblicherweise das Ringkissen trägt, wird das auch der Job der Kleinen werden. Die Hochzeitskerze muss dann eben einer der Trauzeugen tragen.
Brautjungfern und Brautführer sind ebenfalls neumodischer Fernsehhollywoodschnickschnack - wir verzichten. Stattdessen gibt es nach alter bayerischer Tradition ein Kranzlpaar. Die Rolle übernehmen mein Bruder und seine Freundin. Was deren Aufgabe ist erkläre ich dann noch gesondert.
Außerdem haben wir die juristischen Fragen geklärt - drolligerweise waren das die Themen, die am allerschnellsten und leichtesten abgeklärt waren:
Der Ehename steht fest - ich nehme den Namen meines zukünftigen Mannes an (da gab es für mich ehrlich gesagt nichts zu diskutieren).
Wir wollen einen Ehevertrag - warum und wieso erkläre ich ebenfalls später.

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