Sonntag, 29. September 2013

Ein Herbstkranz für meine Tür

Mit Blick aus dem Fenster stelle ich fest: das wars dann wohl mit dem Sommer 2013. Zeit wirds also, auch die Deko der Jahreszeit draußen anzupassen.
Legen wir also los - man nehme:
  • einen Weidenkranz, nicht zu klein; meiner hat einen Durchmesser von 20cm. Weidenkränze gibt es für ein paar Euro in Bau- und Gartenmärkten sowie in Bastel- und Dekoläden.
  • Ich bleibe auch im Herbst den Farben weiß und lila weitestgehend treu, ich greife daher zu einer Weinranke mit blauen Weintrauben sowie einem Pick mit künstlichen Weintrauben, ebenfalls in blau.
  • Auch meine Dekoeule, findet wieder ein Plätzchen

Die Weinranke schlinge ich um den Kranz, das Pic mit den Weintrauben drapiere ich unten in den Kranz und sichere die Trauben, indem ich einige davon unter die locker geschwungenen Weidenzweige stecke. Die Eule setze ich in den Kranz hinter das Weintraubenpic und sichere sie, indem ich sie ebenfalls zwischen zwei Weidenzweige klemme. Und ab an die Tür damit:

Freitag, 27. September 2013

Lili geht in Serie

Nachdem mein Blog nun bereits seit einem guten halben Jahr läuft, möchte ich heute eine kleine Neuerung einführen: den Serienfreitag. (^.^) Jeden Freitag erwartet euch in Zukunft ein neuer Beitrag zu einem größeren Themenkomplex, den ich als Serie präsentiere.
Los geht es mit einer Serie in der Rubrik "Lili frisiert": ich möchte euch die Grundlagen für das Legen von Vintage-Frisuren zusammenfassen.
Weiter geht es in der Rubrik "Lili näht" mit einem Nähkurs für Nähanfänger. (^.^)
Aktuell koche und backe ich in den Rubriken "Lili backt", "Lili isst" und "Lili kocht" historische Rezepte aus Bayern aus einer Rezeptsammlung von Erna Horn nach.

Mittwoch, 25. September 2013

Neue Kissen fürs Sofa - Teil 4: All Over Filmplakate

Heute kommt nochmal der schicke Filmplakate-Stoff zum Einsatz, dieses mal pur. Damit es nicht zu viel wird, mache ich in diesem Design allerdings nur ein Kissen. Damit es sich farblich einfügt, bekommt es noch eine bordeauxrote Paspel eingenäht sowie am unteren Rand einen Spitzenbesatz in beige. Das Kissen selbst nähe ich nach meiner Anleitung für einen einfachen Kissenbezug.

Und schon ist ein Kissen im All-over-Filmplakate-Look fertig:

Dienstag, 24. September 2013

Lili heiratet - in 12 Monaten: das steht jetzt an

Hauptthema aktuell ist das weitere Abstecken der Rahmenbedingungen. Hierzu müssen die folgenden Fragen geklärt werden:

Was soll alles gefeiert werden?
  • Verlobungsfeier
  • Polterabend
  • standesamtliche Trauung mit anschließender Feier
  • kirchliche Trauung mit anschließender Feier

Wann soll gefeiert werden?
Die Verlobungsfeier soll verhältnismäßig zeitnah steigen. Nachdem die Eltern von meinem Schatz in der Nähe von Magdeburg leben und nun nicht mal eben für ein paar Stunden vorbeikommen können, planen wir unsere Verlobungsfeier so, dass die beiden ohnehin in München sind - also zwischen Weihnachten und Neujahr.

Polterabend, Standesamt und Kirche sollen zwar an einzelnen Tagen (sonst wird's zu stressig) aber zeitlich dicht aufeinander folgen, da wir ja auch einige Gäste mit weiterer Anreise haben werden, so dass wir ihnen mehrfaches Anreisen ersparen können. Wir haben daher vor, an einem Donnerstag zu poltern, an einem Freitag standesamtlich zu heiraten und an einem Samstag (dann braucht sich der Großteil der Gäste nicht extra Urlaub nehmen) kirchlich zu heiraten. Nachdem wir bereits den September als Hochzeitsmonat angepeilt haben, findet die Hochzeit entweder vom 4. September 2014 bis 6. September 2014 oder aber vom 11. September 2014 bis 13. September 2014 statt. Favorisieren würden wir den erstgenannten Termin. Die übrigen Septemberwochenenden gehen wegen des alljährlichen Wahnsinns in München - der Wiesn - nicht, da dann die Hotelpreise ins Astronomische schießen.

Wie soll gefeiert werden?
Kurz: möglichst zwanglos und möglichst "vintage" im Stil der 40er bis 50er Jahre. Trotzdem aber klassisch-traditionell und immer noch individuell (nö, ich weiß noch nicht wirklich wie ich diese Gratwanderung hinbekommen will, aber mal schauen, das wird schon...)

Mit wem wird gefeiert?
Wir wollen die Feierlichkeiten möglichst klein und intim halten. Zur Verlobungsfeier wollen wir nur unsere beiden "Kernfamilien", sprich jeweils Eltern und Geschwister mit zugehörigen Partnern und Kindern einladen. Genauso auch bei der standesamtlichen Trauung und der anschließenden Feier. Die Hochzeitsfeier nach der kirchlichen Trauung erweitern wir noch um Onkel, Tanten und enge Freunde. Gepoltert wird dafür in größerem Umfang, mit einigen mehr Freunden sowie zusätzlich Cousins und Cousinen sowie deren Partner und Kinder, ggf. auch Arbeitskollegen und Vereine.

Wo soll gefeiert werden?
Verlobungsfeier: in einem Café in München im Rahmen eines Kaffeekränzchens
Polterabend: irgendwo, wo laut nicht stört, was aber trotzdem gut zu erreichen ist
Standesamt und Feier danach: in München
Kirche und Feier danach: dito in München

So... was brauchts noch?
Anregungen!!! Bisher google ich noch ziemlich planlos durch die Gegend. Ganz brauchbar bisher finde ich
www.weddix.de
www.hochzeitsplaza.de
www.braut.de
Außerdem habe ich kürzlich ein Büchlein ergattert, das ebenfalls schöne Anregungen gibt: "Style me vintage - Weddings" von Annabel Beeforth.
Dann habe ich noch entdeckt, dass es in München rechtzeitig vor unserem Termin noch zwei Hochzeitsmessen gibt, die ich auf jeden Fall schon mal einplane um weitere Anregungen und ggf. das ein oder andere Messeschnäpcchen einzusammeln.
Die "Trau Dich!" am 16. und 17. November 2013 in der Eventarena des Olympiaparks und
die Münchner "Hochzeitstage" am 11. und 12. Januar 2014 auf dem Messegelände in München

Was darfs denn kosten?
Keine Ahnung was es kosten "darf"... Wichtig ist es allerdings, das Budget wirklich und ernsthaft durchzuplanen, damit am Ende keine bösen Überraschungen kommen. Gerade die vermeintlichen "Kleinigkeiten", an die man am Anfang gar nicht so denkt, können da böse ins Gewicht fallen. Daher werde ich mich zeitnah an eine detaillierte Kostenübersicht machen.

Außerdem werde ich ebenfalls zeitnah Angebote für die großen Posten einholen. Meine Mutter und meine bereits verheiratete Schwester sind da ganz gute Kostenbarometer, da im Sinne von Preis-Leistung sehr ähnlich gepolt wie ich.

"Große Posten" sind dabei:
  • die Lokalitäten und das Catering für die Feierlichkeiten rund um standesamtliche und kirchliche Trauung
  • die musikalische Untermalung sowie das Entertainment-Paket
  • der Fotograf
  • die Unterbringung der auswärtigen Gäste
  • die Hochzeitsreise

Hier variieren die Kosten, je nach Örtlichkeit und Rahmen sehr und wir sind noch ziemlich unentschlossen...

Unsere Zielvorstellung für das leibliche Wohl wäre:
Verlobungsfeier mit Kaffee & Kuchen
Polterabend mit Grillen/kaltem Buffet
standesamtliche Trauung, Mittagsmenü, Kaffee & Kuchen
kirchliche Trauung, Empfang mit Aperitif, kaltes Buffet, Kaffee & Kuchen, Wein, Abendmenü
Bezüglich der Lokalitäten überlegen wir noch, bzw. fragen mehrere an.

Musik und Entertainment:
Die Verlobungsfeier findet ohne extra Entertainmentpaket statt - hier gehts erstmal um Kennenlernen der beiden Familien.
Am Polterabend gibts Musik vom Band und reichlich Alkohol (^.^)
Am Standesamtstag kommen wir wieder "ohne" aus.
Dafür braucht es am Hochzeitstag umso mehr... Wir brauchen jemanden für das Entertainmentprogramm, der sich zum einen um Organisatorisches kümmert und zum anderen die Gäste bespaßt und diverse Spielchen durchzieht zum anderen brauchts Tanzmusik. Dabei haben wir bereits eine Band ins Auge gefasst - g'schmeidiger Rock'n'Roll natürlich - die allerdings nicht den ganzen Tag spielen sollen - Rock'n'Roll ist ja auch nicht jedermanns Sache, daher werden wir wohl um einen DJ nicht herumkommen. Die Reihenfolge wäre dann: erst die Band, dann der DJ.

Der Fotograf:
Steht fest und ist eine Fotografin, die ich gut kenne und deren Arbeiten ich sehr schätze. Und: wir hätten gerne Bilder von der Verlobung bis zur Hochzeitsfeier (^.^)

Die Unterbringung der auswärtigen Gäste:
Wir finden es beide ziemlich assi Leute mit einem einfachen Anreiseweg von 600 km und mehr einzuladen, Geschenke zu erwarten, und sie dann allein auf den Unterbringungskosten sitzen zu lassen. Daher haben wir vor, den Gästen die einen weiten Anreiseweg haben, eine Unterkunft zu suchen und diese auch zu bezahlen. Da müssen wir aber auf jeden Fall noch zeitnah schauen, wo das halbwegs kostengünstig möglich ist.

Die Hochzeitsreise:
...gehört eigentlich dazu, ja. Allerdings tritt mein Bräutigam demnächst eine neue Arbeitsstelle an, so dass es noch ziemlich unklar ist, wie es bei ihm mit Urlaub aussieht. Daher müssen wir diesen Posten gezwungenermaßen noch etwas auf die lange Bank schieben.

Noch was, was bald zu klären wäre?
Ja! Nämlich:
  • Welches Standesamt?
  • Welche Kirche?
  • Bekommen wir einen bischöflichen Dispens? Wir brauchen ihn um kirchlich heiraten zu können, da ich Katholiken bin, mein Schatz ist jedoch konfessionslos. Wir sind damit ein religionsverschiedenes Paar. Ich hoffe mal, das wird nicht all zu schwer. Falls hier jemand Erfahrungswerte hat: nur her damit.

Was ist jetzt zeitnah zu tun?
  • Organisieren der Verlobungsfeier
  • Erstellen einer vorläufigen Gästeliste
  • Einholen der Angebote von Restaurants/Locations, Fotograf, den Entertainment- und Musikspezialisten sowie den Hotels.
  • Erstellen eines Kosten- und Budgetplans

Haben wir überhaupt schon was geklärt?
Ja!
Unsere Trauzeugen stehen fest: Mein Schatz wird einen Pakt einlösen: er war Trauzeuge bei seinem Bruder, sein Bruder ist es bei ihm und ich führe eine Familientradition fort, der Vater bezeugt die Ehe der Tochter. Standesamtlich dürfte das kein Problem sein. Kirlich müssen wir noch klären, da auch Schatzis Bruder konfessionslos ist.
Wir wollen keine Blumenkinder - das ist ein ziemlich neumodischer, dank Hollywood und Fernsehen eingewanderter Trend, der nichts mit unserem Brauchtum zu tun hat. Wir wollen stattdessen Träger von Ringkissen und Hochzeitskerze. Wir haben leider nur ein Kind im Familienkreis und nachdem das Mädchen üblicherweise das Ringkissen trägt, wird das auch der Job der Kleinen werden. Die Hochzeitskerze muss dann eben einer der Trauzeugen tragen.
Brautjungfern und Brautführer sind ebenfalls neumodischer Fernsehhollywoodschnickschnack - wir verzichten. Stattdessen gibt es nach alter bayerischer Tradition ein Kranzlpaar. Die Rolle übernehmen mein Bruder und seine Freundin. Was deren Aufgabe ist erkläre ich dann noch gesondert.
Außerdem haben wir die juristischen Fragen geklärt - drolligerweise waren das die Themen, die am allerschnellsten und leichtesten abgeklärt waren:
Der Ehename steht fest - ich nehme den Namen meines zukünftigen Mannes an (da gab es für mich ehrlich gesagt nichts zu diskutieren).
Wir wollen einen Ehevertrag - warum und wieso erkläre ich ebenfalls später.

Montag, 23. September 2013

Lili heiratet

Ja ihr lest richtig: wir heiraten!!! Und nachdem so eine Hochzeit gut vorbereitet sein will, dürft ihr uns durch die Planungsphase begleiten. Was für uns feststeht und damit auch unsere Leitplanken darstellt:
  • wir feiern unsere Hochzeit mit den Menschen die uns nahe stehen und uns wichtig sind, soll heißen: im kleinen  Kreis
  • wir wollen keine Schicki-Micki-Hochzeit, das sind wir beide nicht, sowas würde nicht zu uns passen und wir würden uns vermutlich auch nicht wohl fühlen
  • wir wollen möglichst stressfrei und gechilled feiern und uns auch ebenso stressfrei und gechilled auf unsere Hochzeit vorbereiten
  • wir sind beide Vintage-Anhänger (ich vermutlich ein bisschen mehr und ein bisschen detailverliebter), daher werden wir auch Vintage heiraten
  • ich will so einiges - naja, ihr kennt mich ja - selbst machen
  • wir wollen nicht unser gesamtes Geld für die Hochzeit verpulvern und schon erst recht nicht uns in Schulden stürzen, nur weil wir unseren Familienstand ändern
  • und last but not least: unsere Hochzeit soll einer der schönsten Tage unseres gemeinsamen Lebens sein
Nachdem ich mich nun schon seit einigen Wochen mit dem Thema auseinandersetze, bin ich ehrlich gesagt nach wie vor schockiert, was es da alles zu tun und zu beachten gibt. Nachdem ich da sicher nicht die einzige bin, blogge ich über die Hochzeitsvorbereitungen. das hilft mir auch dabei, entsprechend strukturiert vorzugehen. Und: ihr begleitet uns wirklich von Anfang an - außer dem Entschluss, dass wir uns verehelichen und das aller Voraussicht nach im September 2014 haben wir noch nichts - nada - jarnüscht und ja, nach Empfehlungen von bereits verheirateten Paaren sollte man 12 Monate vorher anfangen. Spätestens... Besser wären 18 Monate... Na gut, also, legen wir los...

Samstag, 21. September 2013

Eine Deko-Eule basteln

Zur Deko meines Sommer-Türkranzes möchte ich eine Lili-kitsch-süß-Mädchen-Eule basteln und sie in die Mitte des Kranzes setzen. Hier erstmal die Papiervorlage, die ihr selbstverständlich für private Zwecke gerne downloaden und verwenden dürft:

Zunächst die Eule an der äußeren Umrandung entlang ausschneiden und die Umrisse der Eule auf einen Pappkarton übertragen und ausschneiden. Den Pappkarton direkt als Schnittmustervorlage für die Grundfarbe der Eule verwenden:


Den Stoff mittig falten - linke Seite nach außen - und die Eule mit Schneiderkreide auf den Stoff zeichnen.




Mit der Zickzackschere entlang der Linien ausschneiden.





Die Vorder- und Rückseite der Pappeule mit Hilfe von Stoffkleber mit dem zugeschnittenen Stoff bekleben.



Nun aus der Papiervorlage die Flügel, die Brust sowie die Schleife und die Augen an der jeweils äußersten Linie ausschneiden, auf den gewünschten Stoff (linke Seite) legen, ohne Nahtzugabe mit Schneiderkreide anzeichnen und wieder mit der Zickzackschere ausschneiden.

Auf den Eulenkörper kleben. Nun mit dem Schnabel, der Pupillenumrandung sowie innerer Schleife und Schleifenknoten genauso verfahren. Zu guter letzt  die Pupillen zurechtschneiden und ebenfalls aufkleben.



Hier das Kunstwerk noch in fertig:




Donnerstag, 19. September 2013

Eischwerteig ohne Fett - Das Grundrezept

Auch der Eischwerteig ist eine Variante des klassischen Rührteigs. Eischwerteig heißt deshalb "Eischwerteig", weil das Gewicht der Eier die Referenzmenge für alle anderen Zutaten ist. Kurzum, die Eier werden gewogen (ob mit oder ohne Schale ist ziemlich relativ, der Gewichtsunterschied ist nicht all zu groß) und alle anderen Zutaten werden auf exakt dieses Gewicht bemessen. Für den Eischwerteig ohne Fett benötigt man Eier, Zucker und Mehl im Verhältnis 1:1:1. Der Eischwerteig ohne Fett kommt üblicherweise für Gewürzkuchen, für Formkuchen mit Trockenobst oder bei Kuchen mit säuerlichen Früchten zum Einsatz. Der Teig - so ganz ohne Fettzugabe - wird süß und verhältnismäßig fest, was die passende Grundlage für schwere, intensiv schmeckende oder säuerliche Zutaten ist.

Die Zutaten für eine normale Formkuchenform - für Obstkuchen ist ein Teig aus 2-3 Eiern ausreichend:

4 Eier
4 Eischwer Zucker
abgeriebene Zitronenschale
4 Eischwer Mehl

Zubereitung:
Die Form mit Backpapier ausschlagen bzw. einfetten. Den Backofen auf 180° C (160° C Umluft) vorheizen.
Eier und Zucker auf höchster Stufe zu einer weißschaumigen Masse schlagen, die Zitronenschale zum Schluss zugeben und unterrühren. Das Mehl auf die Schaummasse sieben und auf geringster Stufe kurz unterrühren.
Den Teig in die Form füllen und bei 180° C (160° C Umluft) backen - die Backzeit variiert nach verwendeter Form. Am besten überprüft ihr das Backergebnis mit der so genannten Stäbchenprobe: nehmt dafür ein Holzstäbchen (Zahnstocher, Schaschlikspieß o.ä.), stecht in den Kuchen und zieht das Stäbchen wieder raus. Sobald kein Teig mehr am Holzstäbchen anhaftet ist der Kuchen fertig und kann raus aus dem Rohr.
Rührkuchen dampft etwa 5 Minuten in der Form ab und wird dann zum Abkühlen auf ein Kuchengitter gestürzt (Backpapier drunter, sonst bleibt der Kuchen kleben).

Dienstag, 17. September 2013

Der Rumtopf im September

Wieder sind vier Wochen rum; auf ein Neues: weiter gehts mit dem Rumtopf.

Im September: Weintrauben ansetzen
300 g makellose Weintrauben
100 g Zucker
brauner Rum (54%)

Die Weintrauben waschen, putzen und gründlich trocken tupfen. Mit dem Zucker bestreuen, in den Rumtopf füllen und soviel Rum aufgießen, dass die Früchte wieder etwa zwei Finger breit bedeckt sind und erneut mit einem Teller beschweren. Den Deckel wieder aufsetzen und mit dem Wasserrand verschließen. Den Rumtopf wieder mindestens drei Wochen an einem dunklen, kühlen Ort ziehen lassen.

Das gab es bisher:

Hier gehts weiter:

Sonntag, 15. September 2013

Saisonales Obst und Gemüse im September

Auch der September bleibt vielfältig und bunt. Auch dieses Mal sind Produkte, deren Hauptsaison gerade losgeht grün, Produkte deren Hauptsaison endet, rot markiert. Außerdem verlinke ich nach und nach Rezepte zu den einzelnen Produkten.

regionales Obst
  • Apfel
  • Birne
  • Brombeeren
  • Heidelbeeren
  • Holunderbeeren
  • Mirabellen
  • Pflaumen
  • Quitten
  • Wassermelone
  • Weintrauben
  • Zwetschgen

exotisches Obst
  • Ananas
  • Bananen
  • Grapefruit
  • Kiwi
  • Limetten
  • Mango
  • Papaya
  • Zitronen

Salat
  • Batavia
  • Eichblattsalat
  • Eisbergsalat
  • Endiviensalat
  • Kopfsalat
  • Lollo Rosso
  • Radiccio
  • Rucola

Regionales Gemüse
  • Aubergine
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Butterrübe
  • Fenchel
  • grüne Bohnen
  • Gurke
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Lauch
  • Lauchzwiebeln
  • Mangold
  • Mais
  • Paprika
  • Radieschen
  • Rote Bete
  • Rotkraut
  • Spinat
  • Staudensellerie
  • Steckrüben
  • Tomate
  • Weißkohl
  • Wirsingkohl
  • Zucchini
  • Zwiebel

Pilze
  • Champignon
  • Marone
  • Pfifferling
  • Rotkappe
  • Steinpilz

Freitag, 13. September 2013

Ein kleiner Manikürealmanach für Vintagequeens - Die 20er Jahre

Die Maniküremöglichkeiten im Jahre 1920 waren noch sehr begrenzt und sollten dies auch noch bis 1925 bleiben: Die Hände wurden in reinigende, duftende Handbäder gehalten und danach wurde die Nagelhaut mit Orangen- oder Rosenholzstäbchen zurückgeschoben. Die Nägel werden mit Hilfe von Nagelscheren gekürzt und mit Metall- oder Papierfeilen in Form gebracht. Mandelförmig war dabei die Form der Wahl: spitzzulaufend aber mit abgerundeter Spitze. Die Nägel wurden dann noch mit den unterschiedlichsten mal mehr mal weniger gut verträglichen Methoden (von der Feile bis zu chemischen Polierpulvern war so ziemlich alles dabei) poliert und so auf Hochglanz gebracht. Die Nagelspitze wurde jetzt noch mit einem Nagelweißstift aufgehellt. Manchmal wurden die Nägel noch zusätzlich mit glänzendem Öl eingerieben, welches es farblos oder aber in rot gab und fertig waren die Vorzeigenägel des Jahres 1920.
Wie der aufmerksame Leser nun vermutlich festgestellt hat: das war wahrlich keine Maniküre, die besonders lange haltbar war. Sie hielt bis zum nächsten gründlichen Händewaschen (gefärbtes Öl, Nagelweißstift) bzw. bis zum nächsten Abwasch oder dem Hausputz (Politur). Damit dürfte auch klar sein, dass überwiegend die Oberschicht manikürte Nägel hatte und so zeigte, dass sie nicht mit den Händen arbeiten brauchte. Alle anderen Frauen manikürten sich lediglich zu besonderen Anlässen die Nägel (all die Arbeit und dann hält es nicht lang...).
Obwohl es etliche der verwendeten Produkte heute nicht mehr gibt, lässt sich der Look der Zeit aber dennoch leicht imitieren, das ganze sogar in haltbarer - zumindest teilweise. (^.^)
Nicht geändert haben sich die "Pflegemaßnahmen": die Nagelhaut einweichen und zurückschieben und die Fingernägel in Form - in Mandelform um genau zu sein - feilen (nicht schneiden, dadurch wird die Nagelstruktur geschädigt und sie brechen leichter). Jetzt geht es an die "Dekormaßnahmen". (^.^)

Der naturfarbene Nagel

Klar könnte man den Nagel nun ebenfalls mit einer Polierfeile polieren, nur hält das eben nicht so lange. Ich glätte meine Nägel vor dem Lackieren ab und an mit einer Polierfeile, weil dann der Lack länger hält. Eine Politur überlebt bei mir heimwerkend-handarbeitenden Schreibtischtäter aber maximal einen Tag und dafür ist es mir zu aufwendig. Ganz davon abgesehen, dass durch das regelmäßige Polieren auch jedes Mal Nageloberfläche abgetragen wird und meine Nägel sind sowieso schon dünn... Ich greife daher zu farblosem Lack (ohne Unterlack, da diese meist etwas aufhellend sind und so den Look verfälschen würden), dafür aber immer mit Überlack für die Stabilität und den Glanz. Nach dem Trocknen des Lacks kommt noch Nagelweißstift unter die Nagelspitzen - der lässt sich leicht einpacken und ist schnell nachgemalt - und fertig ist die 2015er Maniküre im Look der ersten Hälfte der 1920er Jahre.



Der gerötete Nagel
Rot gefärbtes Öl zum Färben der Nägel gibt es heute nicht mehr, brauchen wir aber auch nicht um den originalen Look nachzuahmen. Was es heute gibt sind nämlich ab und an Klarlacke mit einer Rottönung. Zugegeben: man muss danach wirklich Ausschau halten. Meiner ist von OPI und eigentlich ein Überlack: Sheer Tints im Farbton Be Magentale with Me. Alternativ kann man sich den Lack auch aus Klarlack und einem herkömmlichen roten Lack mischen. Das Mischungsverhältnis ist dabei etwa 1 Teil roter Lack auf 4 Teile Klarlack. Tastet euch ran, das Ergebnis ist sehr vom verwendeten Farblack und dessen Deckkraft abhängig. Das Auftragen funktioniert genauso wie beim naturfarbenen Nagel: ich lasse den Unterlack weg und lackiere direkt mit dem geröteten Nagellack. Darüber kommt Überlack und nach dem Trocknen des Lacks Nagelweißstift unter die Nagelspitzen. Und fertig ist die 20er Jahre Maniküre.




Lackieren in den 20ern


Im Jahre 1925 ist es dann endlich so weit. Inspiriert von den glänzenden Autolacken entwickelt die Pariser Kosmetikerin Michelle Ménard den ersten Nagellack: er ist transparent-rosa und hält - im Gegensatz zu allem anderen bisher da gewesenem - richtigrichtig lange. Der neue Nagellack wird dabei nur auf dem Nagel aufgetragen, Nagelmond und Nagelspitze bleiben unlackiert. unter die Nagelspitze kommt wie gewohnt der gute alte Nagelweißstift. Im 20er Jahre Original hat man den Nagellack freihändig aufgetragen. Heutzutage kann man sich glücklicherweise anderweitig behelfen, sollte man nicht die entsprechende Geduld haben:
Der Nagelmond wird mit einem Lochverstärker abgeklebt, die Nagelspitze wird mit einer handelsüblichen French-Manicure-Schablone abgeklebt. Nun kommt zunächst eine Schicht Klarlack, quasi zum Abdichten, damit vom Farblack nichts unter die Schablonen läuft, auf den Nagel, die jetzt erstmal durchtrocknen muss. Darauf folgt nun unser transparent-rosa Lack, der ebenfalls vollkommen durchtrocknen muss, bevor die Schablonen wieder abgezogen werden. Darüber kommt, zum Schutz des Kunstwerks noch eine Schicht Überlack. Jetzt wird noch die Nagelspitze mit dem Nagelweißstift eingefärbt und fertig ist das Fingernagelkunstwerk anno 1925. (^.^)

Zu dem transpartent-rosa Lack gesellt sich auch bald transparent-roter Lack, deckende Nagellacke werden in den 20er Jahren aber nicht mehr erfunden werden. Für diese kurze Zeit hat sich auf dem Maniküremarkt aber ohnehin schon sehr viel getan. (^.^)

Mittwoch, 11. September 2013

Neue Kissen fürs Sofa - Teil 3: Filmstreifen

Heute kommt endlich der schicke Filmplakate-Stoff zum Einsatz. Allerdings nicht pur, sondern mit Stoffresten vom Couchbezug, damit die Couch insgesamt einen einheitlichen Look hat. Die Kissen selbst nähe ich nach meiner Anleitung für einen einfachen Kissenbezug.

Das Rückteil mit der Verlängerung zum Einschlagen wird wie in der Anleitung zugeschnitten. Das Vorderteil setzt sich aus drei Teilen zusammen: in die Mitte setze ich einen Streifen des Filmplakatestoffs, links und rechts setze ich Streifen aus dem Restestoff an, so dass die drei Stoffbahnen zusammen die komplette Größe eines Kissenvorderteils ergeben. Damit noch ein bisschen rot reinkommt, nähe ich mit einem Zickzackstich und farblich passendem Faden noch bordeauxrote Häkelspitze an den Übergang zwischen Stoffrest und Filmplakatestoff.

Jetzt nur noch Vorder- und Rückenteil des Kissens wie in der Anleitung für einen einfachen Kissenbezug zusammennähen und fertig ist das Filmstreifenkissen - bzw. in meinem Fall - die zwei Filmsteifenkissen:

Montag, 9. September 2013

Wir bauen uns ein Kräuterregal

Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich mir dieses Jahr ein kleines schräges Kräuterbeet anlegen will - Zeit wirds...

Man nehme eine Einwegpalette bzw. eine ausrangierte EU-Palette. Die bekommt man üblicherweise geschenkt einfach lieb fragen. Damit verbreitet man sogar Freude, weil der Schenkende so nicht entsorgen muss.  (^.^) Sollten bei euch in der Arbeit nicht mal größere Lieferungen Werbematerialien, Druckerpapier oder dergleichen ankommen (so bin ich an meine Einwegpalette gekommen), dann fragt mal in den beiden Großdiscountern mit den vier Buchstaben, in Baumärkten oder dergleichen nach. Die Palette darf ruhig abgeranzt aussehen, das gibt den schönen Vintagelook. Sobald ihr eure Palette erobert habt, bürstet ihr sie ertmal mit einer Bürste trocken sauber.

Außerdem braucht ihr Servietten mit passendem Motiv sowie Serviettenkleber, einen weichen Borstenpinsel und eine Schere. Ich habe mich für Servietten mit Kräuterstreudekor entschieden. Das Motiv der Wahl grob ausschneiden, bzw. bei Streudekoren (so habe ich das auch gemacht) die Servietten auf Breite der Querstreben zurechtschneiden. Dabei darf ruhig etwas überstehen, das gibt nochmal zusätzlichen Halt. Jetzt die oberste, bedruckte Lage vorsichtig ablösen.

Die Servietten auf den Querstreben platzieren und vorsichtig (damit nichts reist), aber gründlich (damit es hält) mit dem Serviettenkleber einpinseln und gründlich - am besten über Nacht - trocknen lassen. Achtet bei der Wahl des Serviettenklebers darauf, dass er Kleber und Lack in einem habt, das ist nicht nur praktischer, sondern auch günstiger. Außerdem muss der Kleber wasserfest und witterungsbeständig sein, schließlich soll das Kräuterregal draußen auf dem Balkon stehen. Jetzt sind wir sogar schon fast fertig. (^.^) Ein Ratz-Fatz-Kräuterregal qausi.

Fehlt noch das Finish, die Bepflanzung. Ich habe von Ikea zwei Pflanzsets für Kräuter und vier Übertöpfe mit 12 cm Durchmesser - genau die Größe die die Kräuter im Topf aus dem Gemüseladen auch haben - gekauft. Außerdem habe ich noch zwei kleine Balkonkästchen, die ihren Platz im zukünftigen Kräuterregal finden sollen. Die Pflanztöpfe habe ich zunächst mit Kräutersamen bepflanzt. Die Runden Töpfe kann man einfach zwischen die Querstreben setzen, so dass sie halt haben. Damit die Örtigtöpfe halt haben, habe ich den Aluuntertopf unter die unterste Querstrebe meines angehenden Kräuterregals genagelt, so dass die Pflanztöpfe zwischen den Querstreben stehen können. Die kleinen Pflanzkästchen stelle ich einfach mittig auf die Querstreben. Et voilà, frisch bepflanzt und bereits an seinem Platz auf dem Balkon, mein niegelnagelneues und Kräuterregal für den Balkon:

Samstag, 7. September 2013

Aprikosenkuchen mit Schmandguss

Etwas anspruchsvoller und zeitaufwendiger, dafür aber umso leckerer ist mein Aprikosenkuchen mit Schmandguss. Die Basis hierfür ist ein einfacher mittelfester Rührteig.

Die Zutaten für eine Springform (26 cm Durchmesser):
700 g Aprikosen
45 g Speisestärke
40 g Vanillezucker
1 Eigelb
400 ml Milch
1 Prise Salz
80 g Butter
80 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Mehl
1 TL Backpulver
einige EL Milch bei Bedarf
3 Eier
90 g Zucker
2 EL Zitronensaft
200 g Schmand

Zubereitung:
Die Aprikosen mit heißem Wasser überbrühen, schälen, halbieren und entsteinen.

Die Speisestärke mit dem Vanillezucker, dem Eigelb und etwas Milch verrühren. Die restliche Milch mit einer Prise Salz aufkochen und von der Platte nehmen. Die Ei-Stärke-Mischung einrühren und die Mischung nochmals unter ständigem Rühren aufkochen, bis das Flammeri anfängt einzudicken. Erneut von der Flamme nehmen und direkt auf die Oberfläche ein Stück Frischhaltefolie legen, damit sich keine Haut bildet.

Eine Springform mit Backpapier ausschlagen bzw. einfetten. Den Backofen auf 180° C (160° C Umluft) vorheizen.
Die Butter glatt rühren, Zucker, Eier, Vanillezucker und Salz zugeben und zu einer Schaummasse verrühren - d.h. so lange rühren, bis sich kleine Schaumbläschen an der Teigoberfläche bilden. Das Mehl mit dem Backpulver auf die Schaummasse sieben und auf geringster Stufe kurz unterrühren. Dabei bei Bedarf Milch zugeben.
Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Den Teig mit Aprikosen auslegen. Übrige Aprikosen pürieren und mit einem Löffel unter die Flammerimasse heben. Die Flammerimischung auf den Aprikosen verteilen und glatt streichen. Den Kuchen nun bei 180° C (160° C Umluft) anbacken.

Die Eier trennen und die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen. Eigelb, Zitronensaft und Schmand unterrrühren und die Masse auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen in weiteren 15 Minuten fertig backen.

Den fertig gebackenen Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen - am besten über Nacht. Entfernt man die Form zu früh, läuft euer der Kuchen auseinander.

Am nächsten Tag die Form entfernen, den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und genießen. (^.^)

Donnerstag, 5. September 2013

Klare Fleischbrühe

Gerade klare Fleischbrühe bietet sich an, in großen Mengen auf Vorrat zu kochen, dann hat man nämlich nur einmal die Arbeit. Meine Menge an Fleischbrühe limitiert lediglich die Größe meines größten Topfes.  (^.^)

Für ca 3 Liter Fleischbrühe nehme man:
2 kg Rinderknochen
1kg Rinderhochrippe (auch Schorrippe genannt)
12 Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
2 Zwiebeln
2 Bund Suppengrün

Geräte:
ein großer Topf
Sieb zum Abgießen
Schöpfkelle
Brett
Messer
große Schüssel
Küchentuch (Leinen)

Zubereitung:
Zunächst Wasser im Topf zum Kochen bringen. Währenddessen die Knochen mit kaltem Wasser abwaschen, in das sprudelnd kochende Wasser setzen und solange kochen, bis das Wasser wieder sprudelt. Dann die Knochen abgießen (das Wasser kann weg) und sofort mit kaltem Wasser abspülen, damit die Blutreste komplett abgewaschenen werden. Das Stück Hochrippe ebenfalls unter kaltem Wasser abspülen und zusammen mit den Knochen zurück in den Topf geben. Jetzt soviel kaltes Wasser zugeben, bis Fleisch und Knochen vollständig bedeckt sind. Lorbeerblätter und Pfefferkörner zugeben und das ganze zum Kochen bringen - es darf allerdings nicht sprudelnd kochen - und so etwa 1,5 Stunden vor sich hin köcheln lassen. Zwischendurch den aufsteigenden gräulich-weißen Schaum mit einer Kelle abschöpfen.

Die Zwiebeln schälen und halbieren, das Suppengemüse waschen, putzen und grob schneiden. Zum Fleischsud geben und weitere 30 Minuten köcheln lassen.

Den Sieb in eine große Schüssel setzen und mit einem Küchentuch ausschlagen. Die fertig gekochte Suppe durch das Küchentuch abgießen (bei der Größe meines Topfes mache ich das "Abgießen" schöpfkellenweise, ihr müsst euch also keinen Bruch heben oder Gefahr laufen, die halbe Suppe daneben kippen). Die Knochen und das zerkochte Gemüse wandern in den Abfall, das Stück Fleisch kann man noch ganz wunderbar essen:
Münchner Tellerfleisch

Zum Einkochen die Brühe in Einmachgläser abfüllen, diese verschließen und im Backofen bei 100° C 60 Minuten einkochen. Die Einkochzeit beginnt erst, wenn die Suppe in den Gläsern kocht, sprich: wenn Bläschen aufsteigen. Um die Vorkochzeit zu verkürzen, den Ofen zu Beginn auf 160° C heizen und auf 100° C zurückregeln, sobald die Brühe im Glas perlt.

Zum Verzehr - ob man nun einkocht oder nicht: die Brühe logischerweise wieder erwärmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und lecker. (^.^)

Dienstag, 3. September 2013

Kuchlkastl - Das Finish

Mein Kuchlkastl ist fertig. (^.^) Nur noch ein bisschen Deko und das Teilchen ist vorzeigbar. Auf das Kuchlkastl kommen meine selbst gestalteten Vorratsgläser und in die Vitrinennische wie früher bei meiner Oma eine große Blechkiste von Schmidt-Lebkuchen aus Nürnberg. Das Blechkistchen hat mein Liebster für ein paar Euro auf einem Flohmarkt erstanden und es für Deko- und Aufbewahrungszwecke zur Verfügung gestellt. In der Kiste sind nämlich diverse Vorräte in Tütchen und Beutelchen, die darin wunderbar verstaut sind - ganz so, wie früher bei Oma.

Und hier ist mein Küchenschmuckstück in komplett fertig (^.^)

Montag, 2. September 2013

Laufstegtrends Herbst/Winter 2013/14

Die Herbst-/Winter-Saison klopft schon ganz heftig laut an! Es wird als mal wieder Zeit einen Blick auf die Mode-Vorhersage für 2013/14 zu werfen. (^.^)

Punk wird erwachsen und chic!
Das ist jetzt nicht soooo wahnsinnig neu in den Einzelkomponenten, dafür aber in der Kombination und insbesondere auch was die Chic-Komponente betrifft.
Wichtig für den Look: Schottenkaro, am besten in rot, Band- und Statementshirts, Leder, Nieten und Leo. Daraus wird ein bunter Mustermix mit festen Boots oder Stiefeln und Silberschmuck (Nieten!), der aber immer noch sexy und vor allem chic und nie trashig aussieht.

Die Farbe der Saison: Camel
Camel und seine anderen freunde aus der beigen Farbfamilie hatten wir schon mehr als nur einmal als tonangebende Farbe in der Wintersaison. Aber warum auch nicht. Camel ist eine der wenigen Universalfarben, die wirklich jedem stehen. Es wirkt als Weich- und Warmzeichner für fahle Winterhaut und es fügt sich passgenau in jeden Kleiderschrank ein, die Kombinationsmöglichkeiten sind (fast) grenzenlos. Am coolsten bei den Saisontrendfarben ist allerdings immer noch Ton-in-Ton mit Material- oder Farbfamilienmix.

Karos
Nachdem im Sommer die Louis-Vuitton-Karos - vulgo Schachbrettmuster - noch vorgeherrscht haben, hat für die Herbst/Wintersaison scheinbar jeder Designer, der was auf sich hält, sein Favoritenkaro ausgebuddelt und auf den Laufsteg geschickt. Von Hahnentritt über Glencheck, Gitterkaro, Schottenkaro und Vichy-Karo war alles dabei.
Wichtig dabei: nicht zu unruhig stylen, das Karoteil wird mit Kleidungsstücken und Accessoires kombiniert, die eine - maximal zwei der Karofarben aufnehmen. Der Stil ist weiblich und klassisch-chic nicht Arbeiterklasse.

Eis-Pastell
Eisprinzessinenfarben die so gar nicht pastellig-süß, sondern richtig cool wirken. die schlicht-klassischen Schnitte unterstreichen das noch. Die Eispastelltöne gehen Ton in Ton genauso wie zu schwarz, grau und weiß, aber auch zu unserer neuen Lieblingsfarbe Camel.

Der Anzug - in grau
So cool, so klassisch und ein bisschen militärisch - der graue Hosenanzug. Damit es nicht zu maskulin wirkt kommt noch eine ordentliche Portion Schmuck und High Heels dazu.

Military
Ja, das kennen wir nun wirklich - den Militarylook im Winter. Dieses Jahr haben sich sogar Tarnfarbenstyles auf den Laufstegen finden lassen (ein Look, den ich mir sicher spare). Ansonsten bleibt die Übung wie gewohnt: Militärische Stoffe, Details und Farben werden feminin-sexy gestyled.

Sonntag, 1. September 2013

Die erste Ausgabe des Vintage Flaneur ist da!

Uuuuuuhhhhh! Ich wurde veröffentlicht! Das erste Mal! Ich dachte ja eigentlich immer, dass ich - wenn schon - mal im Rahmen meiner wissenschaftlichen Fächer, also BWL, Psychologie oder Kulturwissenschaften (Schwerpunkt Geschichte und Literatur) veröffentlicht werde. Zumindest in Psychologie und in den Kulturwissenschaften arbeite ich momentan auch gerade wissenschaftlich (in meiner Freizeit, ich habe auch noch einen richtigen Beruf, die wissenschaftliche Arbeit ist wirklich mehr Hobby - ich brauch das für meinen Kopf). Tja aber weit gefehlt, ich wurde zum allerersten Mal in der ersten Ausgabe des Vintage Flaneur veröffentlicht. (^.^) Aber gut, soooo fachfremd ist es nun auch wieder nicht - ich schreibe über den großen Gatsby - und nein nicht der Film mit Leeeeeoooo (den ich in der Verfilmung übrigens gar nicht mehr so sch... finde), sondern über das Buch "Der große Gatsby" - ach was sage ich, das opulente Werk an Weltliteratur.
Aber genug Eigenlob: der gesamte Flaneur ist der absolute Hammer geworden! Die aktuelle Ausgabe gibt es in ausgewählten Vintage-Läden und online zum bestellen für 6,80 € (zzgl. Versand bei der Onlineversion): www.vintage-flaneur.de

Und Vorfreudevorfreude: im November kommt Ausgabe 2. (^.^)