Dienstag, 7. Mai 2013

Die Wiedereröffnung des Lenbachhauses

Nach jahrelangen Renovierungsarbeiten ist es endlich wieder so weit, das Museum im Lenbachhaus öffnet heute wieder seine Pforten für Besucher. Von außen - naja - dieser goldene Klotz der teilweise auf das alte Lenbachhaus aufgesetzt wurde und sich unmittelbar vor dem klassizistischen Königsplatz befindet ist jetzt nicht unbedingt meins und fügt sich meines Erachtens nach auch nicht gut in die Umgebung ein.

Ich war bisher nie im Lenbachhaus, weil ich zugegebener Maßen mit Malerei und Plastik nicht sooooo viel anfangen kann und mit moderner Kunst dann noch viel weniger. Nun gut, nachdem um die Wiedereröffnung doch so ein riesiges Tamtam veranstaltet wurde, gehe ich nun doch hin. Während der Wiedereröffnungswoche kostet es immerhin keinen Eintritt.

Die Ausstellung des Lenbachhauses gliedert sich in 5 Bereiche, nämlich in
  • Münchner Malerei des 19. Jahrhunderts
  • Der blaue Reiter
  • Neue Sachlichkeit
  • Joseph Beuys
  • Kunst nach 1945
Ganz ansprechend fand ich die Münchner Malerei des 19. Jahrhunderts, den blauen Reiter sowie die neue Sachlichkeit. Der Zugang zu Beuys und der ausgestellten Kunst nach 1945 fehlt mir jedoch. Allerdings ist es gerade auch bei moderner Kunst so, dass die Idee zählt. Gut eine rot getünchte Leinwand oder ein Spaten in der Ecke beeindrucken mich trotzdem nicht und ich kann beides nicht als Kunst akzeptieren. Aber - wie gesagt - man muss erstmal auf die Idee kommen, genau das zu tun und es dann als Kunst zu bezeichnen (und einen Trottel finden, der wahnsinnig viel Geld dafür hinblättert). Ein gewisses Maß an Ideenreichtum und auch Geschäftssinn gehören also durchaus dazu, und das hat natürlich meinen Respekt - mehr aber auch nicht. Mein ästhetisches Empfinden spricht es nicht an - aber zum Glück sind die Geschmäcker verschieden. (^.^)

Immerhin habe ich es noch zu den Eröffnungstagen ins Lenbachhaus geschafft, die 10,- € Eintritt wären es mir nämlich nicht wert, die Ausstellungen dort zu sehen - selbst die mich ansprechenden Ausstellungen nicht. und was Beuys und die Kunst nach 1945 betrifft: kennt ihr eigentlich die Simpsons-Folge in der Homer eigentlich eine Hundehütte bauen will und das was rauskommt als Kunstwerk gefeiert wird und er deshalb naiver Künstler wird? Erinnert ihr euch an die Gespräche der Kunstkenner in der Folge? Ungefähr so war's für mich auch in der Beuys-Ausstellung sowie im Abschnitt zur Kunst nach 1945 (^.^) Durchaus amüsant also, aber mehr wegen der Gesprächsfetzen die man so mitbekommen hat und nicht wegen der ausgestellten Werke. Ja... ich bin vermutlich ein Banause...

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