Freitag, 31. Mai 2013

Milchreis

Ich liebe Kindergerichte ♥ und eines meiner Lieblingskindergerichte ist sehr eindeutig Milchreis. Allerdings mag ich den gekauften Milchreis überhaupt nicht, weder den fertigen aus dem Kühlregal noch den zum anrühren, die schmecken alle durch die Bank total Plastik und einfach nicht wie Milchreis. Ergo: selbst ist die Frau - ich mache meinen Milchreis selbst.

Für zwei Portionen:
125 g Rundkornreis (Milchreis)
500 ml fettarme Milch
2 TL Honig

Zubereitung:
Reis und Milch in den beschichteten Topf füllen und unter Rühren aufkochen. Dann die Hitze reduzieren und den Milchreis 30 Minuten bei schwacher Hitze quellen lassen und hin und wieder umrühren. Nun die 2 TL Honig unterheben und den Milchreis entweder noch warm servieren oder abkühlen lassen und kalt genießen.

Dazu passt:
Zimt-Zucker
Frucht- und Schokoladensaucen
Frische Früchte
eingekochte Früchte
Kompott
und was einem sonst noch so einfällt (^.^)

Mittwoch, 29. Mai 2013

Aus alt mach neu: ein Bandshirt wechselt den Besitzer

Es war einmal ein Bandshirt, alt, verwaschen und ein bisschen eingelaufen, so dass es seinem Besitzer (meinem Verlobten) nicht mehr so recht gefallen hat. Nachdem ich die Band (The Meteors)  auch sehr mag, habe ich es ihm abgeluchst. So wie es war, wollte ich es aber auch nicht anziehen, daher musste dringend ein Lili-Stück draus werden. Den Make-Over zeige ich euch heute hier (^.^)

Zunächst mal braucht das gute Stück eine Farbauffrischung (das kommt davon wenn man alle Klamotten wild gemischt durcheinander mit Vollwaschmittel wäscht und zum Trocknen auch noch in die pralle Sonne hängt....). Also wird zum guten alten Simplicol (die Echtfarbe, nicht nur der Farbauffrischer) gegriffen und das Shirt wandert zum Färben erst mal in der Waschmaschine (neben ein paar anderen schwarzen Stücken, die wieder etwas schwärzer werden dürfen).

Nach dem Trocknen und dem gründlichen Bügeln drehe ich das Shirt erstmal auf links. Dann schneide ich mit einer Schneiderschere erstmal Ärmel und Kragen ab und zwar knapp entlang der Nahtkante, wobei die Nahtkante mit weggeschnitten wird (keine Sorge T-Shirt-Jersey franst nicht aus, der muss nicht versäubert werden - also nur Mut mit der Schere):
Jetzt muss der Ausschnitt noch tiefer werden, das Teilchen ist schließlich keine Nonnentracht. (^.^) Dafür falte ich das Shirt  in der Mitte des Vorderteils und messe erstmal ab. Für den Ausschnitt an der mittleren Bruchkante 7,5 cm abmessen und mit Schneiderkreide markieren. Von der Markierung aus in einen schönen Bogen hoch zur Schulter einzeichnen und entlang der Linie abschneiden:
Jetzt geht es an die Schultern. Die Schulternähte brauchen nur noch eine Breite von 10 cm. Dafür von außen nach innen abmessen und markieren. Ab den Markierungen verbreitert sich einfach nur der Ausschnitt. Achtet darauf, dass ihr gleichmäßig zuschneidet. Lieber messt einmal mehr ab und zeichnet neu an, denn was einmal weggeschnitten ist, ist weg.
Jetzt werden die Schulternähte abgeschnitten, so dass nun die Schultern offen sind. Die vorderen Träger werden zweimal gedreht und zwar jeweils nach außen, also zu den Ärmelausschnitten hin. Dann werden die Schultern wieder aufeinandergeheftet und zusammengesteppt:
Nachdem das Shirt ein Herrenshirt ist, schaut es an mir natürlich noch ziemlich sackig aus und ich hätte es noch gerne etwas mehr auf Figur geschnitten, ohne dass es hauteng sitzt. Dafür nehme ich ein gut sitzendes, eng geschnittenes T-Shirt und lege es möglichst exakt auf mein Make-Over-Shirt (zur Orientierung dient hier das untere Ende des Ärmelausschnitts). Ich zeichne mit etwa 2 cm Abstand zum Maßshirt mit Schneiderkreide Nahtlinien ein:

Das Shirt wird jetzt entlang dieser Linien abgesteppt und der überstehende Stoff abgeschnitten. Et voilà, fertig ist mein neues The Meteors-Bandshirt:

Montag, 27. Mai 2013

Weicher Rührteig - Marmorkuchen

Ein wahrer Klassiker unter den Rührkuchen ist der Marmorkuchen. Und wie das oft so ist mit den Klassikern, sind sie deshalb Klassiker, weil sie gerade so schlicht sind. So auch beim Marmorkuchen. Auch er eignet sich übrigens als Kuchen im Glas. So mache ich ihn:


Die Zutaten:
250 g Butter
250 g Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
375 g Mehl
125 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
100 ml Milch
4 EL Rum
2 EL Kakao
etwas Puderzucker

Die Zubereitung:
Eine Napfkuchenform einfetten. Den Backofen auf 180° C (160° C Umluft) vorheizen.
Die Butter glatt rühren, Zucker, Eier, Vanillezucker und Salz zugeben und zu einer Schaummasse verrühren - d.h. so lange rühren, bis sich kleine Schaumbläschen an der Teigoberfläche bilden. Jetzt 2 EL des Rums zugeben und das Mehl, das Backpulver und die Speisestärke auf die Schaummasse sieben und auf geringster Stufe kurz unterrühren. Dabei nach und nach die Milch zugießen.
Etwa die Hälfte des Teigs in die Form füllen. Die verbleibende Hälfte mit dem Kakao und den übrigen 2 EL Rum verrühren. Der dunkle Teig kommt nun auch in die Napfkuchenform auf den hellen Teig und wird mit einer Gabel in leicht kreisenden Bewegungen mit dem hellen Teig vermischt, so dass das typische Marmorkuchenmuster entsteht. Den Kuchen etwa eine Stunde bei 180° C Ober-/Unterhitze (160° C Umluft) backen.

Den Marmorkuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 5 Minuten in der Form abdampfen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen (Backpapier drunter, sonst bleibt der Kuchen kleben) und auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

Samstag, 25. Mai 2013

Schinkennudeln

Eines meiner liebsten Resteessen sind eindeutig Schinkennudeln. (^.^) Schnell gemacht, schmeckt lecker und die zu viel gekochten Nudeln - ob nun absichtlich oder nicht - sind direkt weiterverarbeitet.

Für 2 Portionen:
15g Butter
400 g gekochte Nudeln (entspricht 250 g ungekochten Nudeln)
200 g Kochschinken
2 Eier
2 EL Milch (1,5% Fett)
Salz
Pfeffer
Schnittlauch

Die Zubereitung:
Die Butter in der Pfanne schmelzen. Währenddessen den Schinken in Streifen schneiden, in die Pfanne geben und etwas andünsten. Das Ei mit der Milch in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel verquirlen und gut mit Salz und Pfeffer würzen. Die gekochten Nudeln in die Pfanne geben, mit dem Schinken vermengen und erwärmen. Das verquirlte Ei über die Nudeln gießen und abgedeckt stocken lassen (die Herdplatte kann man ruhig schon ausschalten). Den Schnittlauch in Röllchen schneiden und über die fertigen Schinkennudeln streuen.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Weicher Rührteig - Königskuchen

Der Königskuchen ist eine klassische Variation des weichen Rührteigs, der in einer Kastenform gebacken und mit Puderzucker bestäubt wird. Kurzum: ein klassischer, sehr leckerer Kuchen, der sich auch Wunderbar als Kuchen im Glas zubereiten lässt.


Die Zutaten:
250 g Butter
250 g Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
300 g Mehl
100 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
125 ml Milch
4 EL Rum
50 g Zitronat
100 g gehackte Mandeln
100 g Korinthen
100 g Sultaninen
etwas Puderzucker


Die Zubereitung:
Die Kastenform einfetten. Den Backofen auf 180° C (160° C Umluft) vorheizen.
Die Butter glatt rühren, Zucker, Eier Vanillezucker und Salz zugeben und zu einer Schaummasse verrühren - d.h. so lange rühren, bis sich kleine Schaumbläschen an der Teigoberfläche bilden. Jetzt den Rum zugeben und das Mehl, das Backpulver und die Speisestärke auf die Schaummasse sieben und auf geringster Stufe kurz unterrühren. Dabei nach und nach die Milch zugießen. Das Zitronat hacken und zusammen mit den gehackten Mandeln, den Korinthen und den Sultaninen zugeben und unterheben.
Den Teig in die Form füllen und bei 180° C (160° C Umluft) etwa 60 Minuten lang backen. Den Königskuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 5 Minuten in der Form abdampfen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen (Backpapier drunter, sonst bleibt der Kuchen kleben) und auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

Dienstag, 21. Mai 2013

Die Sofalandschaft oder aus zwei mach eins

Wir haben beide zwei verhältnismäßig neue Sofas (beide erst gut ein Jahr alt). Keines davon war wirklich teuer, zu schade zum entsorgen sind sie aber beide allemal. Farblich wirklich zusammenpassen tun sie leider auch nicht. Während mein Sofa mit weißem Leinen bezogen ist, ist das Sofa von meinem Schatz mit camelfarbener Mikrofaster bezogen.
Allerdings: ein Hoch auf das Normmaß, immerhin passen sie von den Maßen her zusammen. Beide Sofas ziehen also ins Wohnzimmer, bekommen aber beide einen neuen, einheitlichen Bezug.

Einfach nur ein Überwurf sieht ziemlich schlampig aus, Möbel neu beziehen kann ich aber nicht und traue ich mir auch nicht zu, daher werde ich eine Husse für die beiden Sofas nähen. Nachdem Möbelstoffe enorm teuer sind - ich habs durchgerechnet, soviel wie der Möbelstoff als Meterware kostet, könnten wir beide Sofas nochmal in neu kaufen - greife ich zur Alternative: das schwedische Möbelhaus machts möglich. Dort gibt es fertige Überwürfe für günstiges Geld aus Naturfasern und ohne chemische Behandlung, trotzdem aber in der Maschine waschbar (bei Möbelstoffen kann man da lang suchen). Daraus soll nun unsere Sofahusse werden. Wir haben uns für die Tagesdecke "Fabrina" in beige entschieden.

Zunächst heißt es nun, das Schneidermaß der beiden Sofas zu nehmen. Ich habe das Schneidermaß direkt als Grobschnitt in Powerpoint erstellt und auf die Maße unserer Tagesdecke der Wahl übertragen, so dass ich nun weiß, wie viel von Fabrina es sein darf. Nachdem Fabrina zudem ein eingewebtes Streifenmuster hat, kann ich so auch direkt den Musterverlauf mit berücksichtigen. Wichtig beim Stoffkauf, insbesondere wenn man kein genaues Schnittmuster hat: lieber auf- als abrunden und es darf immer noch ein bisschen mehr sein. (^.^) So sieht mein Grobschnittplan aus:
Also erstmal ab zu Ikea und vier Fabrina Tegesdecken im Maß 250 cm x 250 cm gekauft. (^.^) Die Überwürfe werden dann erstmal gewaschen, damit - sobald die Husse fertig genäht ist - sicher nichts mehr einläuft oder sich verzieht.

Nun geht es an den Zuschnitt. Dazu wird jedes Teil nochmal genau vermessen und mit Nahtzugabe auf den Stoff übertragen. Ich gebe pro Seite 2,5 cm Nahtzugabe und - nachdem ich Tagesdecken als Stoff verwende, kann ich die vorhandenen Nähte direkt miteinarbeiten und spare mir so eigene Nähleistung. (^.^) Die zugeschnittenen Teile werden aufgebügelt und dann zunächst mit Stecknadeln direkt an der Couch zurechtgesteckt bevor sie mit einem Steppstich zusammengenäht werden. Damit der Stoff an den Vertiefungen zur Rückenlehne sowie den Armlehnen nicht dauernd herausrutscht, nähe ich übrigens einen kleinen Tunnel ein, um den Stoff mit einer Stange für Schiebegardinen zu beschweren und besser am Platz zu halten.
Ich bin beim Nähen abschnittsweise vorgegangen und habe zunächst zwei Teile, bspw. Sitzfläche und Rückenlehne der Ottomane, zurechtgeschnitten, diese zusammengeheftet und zusammengenäht, bevor ich das nächste Teil, bspw. den Sockel der Ottomane zugeschnitten, geheftet und angesteppt habe. Als Faden habe ich übrigens den "Extra Stark" von Gütermann verwendet - die Nähte sollen schließlich was aushalten.

Sobald alle zusammenhängenden Teile miteinander vernäht sind, werden die Schnittkanten versäubert. Ich habe dazu die Nahtzugabe (die ja wirklich reichlich war) mit meiner Zick-Zack-Schere zurückgeschnitten. Das wars eigentlich schon. (^.^) Fertig ist die "neue" Sofalandschaft:

Sonntag, 19. Mai 2013

Tangle Teezer- frisieren für Fortgeschrittene

Nachdem meine Haare selbst nicht so genau wissen, ob sie nun lockig oder glatt sein wollen (sie sind "wellig") habe ich auch mit den Nachteilen lockiger Haare zu kämpfen, nämlich verknotete Haare und Wirbel. Würde ich nun meine Haare nach dem Waschen nicht noch im feuchten Zustand entwirren und durchkämmen würde ich aussehen, als hätte ich eine Steckdose gefasst. Auch im trockenen Zustand verknoten meine Haare ziemlich schnell, so dass ich sie regelmäßig durchkämmen muss, damit sie schön und gepflegt aussehen. Zum zusammenbinden und Hochstecken der Haare brauche Zudem lege ich mir gerne und oft Pin Curls und wie ihr nun schon gelernt habt, werden diese nach dem Trocknen und lösen durchgebürstet, damit sie schön und natürlich fallen.

Kurzum, ich brauche mehrere unterschiedliche Kämme und Bürsten, alleine um meine Haare zu entwirren. Zunächst einen grobzinkigen, hochwertigen, d.h. handgesägten Kamm zum entwirren der feuchten Haare nach dem Waschen. So einen besitze ich, dennoch: komplett entwirrt und insbesondere die Wirbel vernünftig gelegt bekomme ich damit nicht.
Für das zwischendurch entwirren der trockenen Haare brauche ich eine grobzinkige Bürste mit kurzen Naturborsten, die zwar die Haare wieder entwirrt und glättet, aber nicht mein Styling komplett platt macht. Hier habe ich schon einiges an Naturborstenbürsten im mittleren Preissegment durch, wirklich gut war bisher keine davon.
Für das Stylen von zusammengebundenen und hochgesteckten Haaren brauche ich eine Bürste mit normal stehenden Borsten ohne Naturborstenanteil. Hier habe ich eine ganz brauchbare aus dem unteren Preissegment mit Metallborsten, die allerdings schwierig sauber zu halten ist.
Für das Auskämmen meiner Pin Curls brauche ich eine Bürste mit sehr eng stehenden Borsten, sonst dauert es zu lang beim Auskämmen, bis die Haare vernünftig fallen. Auch da habe ich bisher nichts wirklich brauchbares im mittleren Preissegment gefunden.

Ich habe allerdings auch keine Lust für eine ordinäre Haarbürste Preise jenseits der 100,- € auf den Tresen zu legen. Da merkt man zwar qualitativ sehr deutliche Unterschiede und es gäbe schon Bürsten und Kämme, die meinen Ansprüchen gerecht werden würden, aber mir widerstrebt es echt ohne Ende soviel Geld für eine Haarbürste auszugeben. Daher begnüge ich mich bisher mit günstigeren Bürsten, die sich preislich zwischen 40,- € und 80,- € bewegen und nehme dafür Abstriche in Kauf.

Vor etlichen Monaten habe ich nun vom Tangle Teezer gelesen, der verspricht, fast alle meiner Bürstenprobleme zu lösen. Er entwirrt feuchtes wie trockenes Haar, glättet im feuchten Haar Wirbel und zerstört bei trockenem Haar das Styling nicht. Gleichzeitig sitzen die Borsten so kompakt, dass sich die Bürste auch zum legen von feucht gesetzten Stylings eignet. Das ganze kostet auch je nach Modell unter 20,- €. Trotzdem habe ich mich lange nicht kaufen getraut.Ganz ehrlich: so viele Problemlösungen in einer einzelnen Haarbürste für so wenig Geld? Da kann doch was nicht stimmen... Nachdem der Tangle Teaster komplett aus Kunststoff ist, ist der bestimmt gepresst und hat damit Pressnähte, die die Haare enorm schädigen oder so. Oder das Ding hält nur einfach nicht was es verspricht... Meine voreingenommene Meinung konnte ich lange nicht überprüfen, weil es den Tangle Teezer in Deutschland nur online zu bestellen gab und da kann man sich das Ding nun mal nicht live anschauen. Bestellen - testen - zurückschicken war mir die ganze Sache auch wieder nicht wert, also habe ich die Sache erstmal aufgeschoben. Nun gibt es seit einiger Zeit den Tangle Teezer auch in Deutschland in diversen Ladengeschäften zu kaufen (u.a. bei dm). Dort habe ich ihn lange betrachtet (er sieht qualitativ absolut hochwertig aus - wenngleich er vom Design her etwas an einen Pferdestriegel erinnert) und begutachtet (er ist vernünftig verarbeitet, hat also keine Pressnähte oder sonstige Unregelmäßigkeiten in der Verarbeitung die die Haarstruktur schädigen). Testen ging mangels verfügbarem Tester leider nicht. Gekauft habe ich daher immer noch nicht. Bis vor kurzem, wo ich krankheitsbedingt von der Couch aus etwas shoppen war und dann schlicht und ergreifend den Tangle Teezer bei Asos mitgeshoppt habe.

Uuuuuuuuuund: ich bin begeistert! Das Ding ist der Hammer, eine absolute Empfehlung! Er entwirrt meine feuchten wie trockenen Haare perfekt, die Pin Curls sind in wenigen Bürstenstrichen zurecht gebürstet, herrlich! Einzig, der Bürstenstiel fehlt mir. Die normale Bürste, wenn ich meine Haare zusammenbinden oder hochstecken will, brauche ich daher immer noch, das ganze andere Gedöns aber nicht mehr. Tangle Teezer sei Dank!

Freitag, 17. Mai 2013

Hallo Sonne! ...auf dem Balkon

Es frühlingt ganz heftig, daher wird es höchste Zeit euch endlich mal meinen Balkon zu zeigen. Wie gewohnt zunächst mal die Rohfassung:

Ich gebe zu letzten Sommer ist auf meinem Balkon nichts passiert. Als ich endlich fertig war meine Wohnung einzurichten, war es für den Start des Projekts Balkon bereits zu spät, daher lege ich dieses Jahr erst richtig los. (^.^) Folgendes ist geplant:
  • Katzensicherheit, damit die Mietz auch mal Frischluft schnuppern kann
  • Blumenkästen rundherum und zwar nach innen - schließlich soll ich was von den Blumen haben und nicht nur meine Nachbarn
  • ein kleines schräges Kräuterbeet - selbstgebaut
  • eine schöne Sitz- und Grillecke für zwei
  • Irgendwas mit dem ziemlich unansehnlichen Betonboden muss noch passieren
  • die Verkleidung ist auch nicht so pralle
Zur Bepflanzung mache ich mir ehrlich gesagt nicht so die Gedanken, mein Schatz arbeitet als Gärtner, daher habe ich den Profi an meiner Seite, womit auch die Arbeitsteilung feststeht: er kümmert sich um die Bepflanzung, ich mich um Einrichtung und Deko - lediglich das Farbkonzept behalte ich mir vor: Pastellfarben (^.^), der ganze Balkon soll nämlich im klassischen Country-Shabby-Chic erstrahlen - ganz Vintage also. (^.^) Außerdem hätte ich gerne noch eine kleine Selbstversorgerkomponente mit drin. Grundsätzlich brauchen wir uns nichts vormachen: niemand ernährt sich allein von dem was er auf einem Großstadtbalkon anpflanzt, so ein bisschen eigenes Grünzeug hätte ich aber doch gerne. Neben Kräutern die in oben genanntes schräges Kräuterbeet sollen, wollte ich mich in diesem Jahr zunächst an Salat, Tomaten und Erdbeeren versuchen. Über die Fortschritte werde ich natürlich berichten. (^.^)

Mittwoch, 15. Mai 2013

"Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" im Bezirksmuseum Dachau

Nachdem mir schon seit Wochen die Werbeplakate für die Ausstellung "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" im Bezirksmuseum Dachau auffallen, habe ich den heutigen Feiertag genutzt, um mir die Ausstellung anzusehen.

Joah... was soll ich sagen... Die Ausstellung ist klein - sehr klein sogar... Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr erwartet, da es sich v.a. um eine Wanderausstellung des Bayerischen Haus der Geschichte handelt. Davon merkt man nur leider nicht viel, die Ausstellung kratzt maximal an der Oberfläche und wirkt zu einem großen Teil sogar völlig ohne thematischen Zusammenhang zusammengeschustert. Fast so, als würde man sich beim Flohmarkthändler um die Ecke am Stand tümmeln. Da stehen in einem Ausstellungsraum bspw. ernsthaft 50er Jahre Waschtische, ein Kurzfilm zur Währungsreform sowie Plakate und eine kleine Titelauswahl zu den deutschen Schlagerstars der 50er und das auch noch völlig unkommentiert! Hinzu kommen noch sehr offensichtliche Fehler: der New Look von Dior war also der Pencilskirt, aha, jaja, so war das also... ach und "die Halbstarken" waren "die erste Jugendbewegung", huiuiui... wusst gar nicht, dass das überhaupt eine Jugendbewegung war, ich dachte immer das sei ein Film... und dann gleich noch die erste - boah, ich bin beeindruckt - ob der Unwissenheit!

Durch die paar Ausstellungsräume, mit Minimalstexponaten - ganz ehrlich: da bietet meine Wohnung mehr an 50er Jahre Originalen - ist man in weniger als einer Stunde durch. Die 3,- € Eintritt, die man dafür löhnt und insbesondere die Strecke die man von München aus nach Dachau fährt, sind es im Leben nicht wert diese Ausstellung zu besuchen. Die Dauerausstellung des Museums ist zwar ganz nett, aber logischerweise dachaulastig und auch nur dann interessant, wenn man sich für bäuerlich-ländliche Kultur und Lebensweise interessiert.

Ein paar magere Fotos, haben aber doch noch rausgeschaut, wenn auch nichts überraschend neues dabei war, so doch wenigstens einige nette Bildchen:


Montag, 13. Mai 2013

Saisonales Obst und Gemüse im Mai

Der Mai wird nun schon bunter, was saisonale Waren betrifft. Produkte, deren Hauptsaison gerade losgeht sind grün, Produkte deren Hauptsaison endet sind jeweils rot markiert. Außerdem verlinke ich nach und nach Rezepte zu den einzelnen Produkten. (^.^)


Exoten

Salat
  • Batavia
  • Eichblattsalat
  • Endiviensalat
  • Kopfsalat
  • Lollo Rosso
  • Rucola

Regionales Gemüse

Pilze
  • Champignons

Samstag, 11. Mai 2013

Eine neue Arbeitsplatte für mein Kuchlkastl

Die größte Herausforderung bei meinem neuen Küchenschrank ist es wohl, den Belag der alten Arbeitsplatte abzulösen, um einen neuen hygienischeren Belag aufbringen zu können. Ich habe mich dazu entschlossen, Mosaiksteine zu legen.

Zunächst muss aber der alte Belag ab. Das Linoleum lässt sich mit einem Spatel lösen und abziehen. Darunter befinden sich bei alten Schränken üblicherweise mehrere Lagen Pappe, diese habe ich einfach mit Wasser durchweichen lassen (nicht zu viel auf einmal) und zunächst mit dem Spatel abgekratzt (ggf. wiederholen) und dann mit einer weichen Bürste und schließlich mit dem Schwamm gesäubert. Das so freigelegte Holz muss komplett durchtrocknen, bevor das Mosaik aufgeklebt werden kann, daher erstmal mehrere Tage warten, bevor es weitergeht.

In der Zwischenzeit bereite ich meine Mosaiksteine vor. Mosaiksteine gibt es im Bastelbedarf - sie sind dünner als handelsübliche Fliesen und eignen sich daher für meine Zwecke - das Ersetzten eines Linoleum-Belags - besser. Ich habe Glasmosaiksteine in weiß und grün gewählt. Ich will ein kleinteiliges Mosaik verlegen, weswegen ich die Mosaiksteine mit einer speziellen Mosaikzange auf 0,5 x 0,5 cm zuschneide.
Nachdem ich ein griechisches Mäandermuster entlang der Kanten legen will, beginne ich auch zunächst mit den Kanten. Zum Verkleben des Furniers nehme ich handelsüblichen Fliesenkleber aus dem Baumarkt - der Mosaikkleber aus dem Bastelgeschäft ist haargenau das selbe nur in kleineren Packungsgrößen und etwa 10 mal so teuer. Ich arbeite mich dabei kleinteilig in Reihen voran, damit der Mustersatz auch entsprechend aufgeht. Die restliche Fläche soll weiß bleiben, diese lege ich mit weißen Mosaiksteinen aus und zwar nicht zu gleichmäßig, so dass es etwas vintage-antik aussieht. Der Fliesenkleber muss nun ausreichend aushärten. Ich lasse den Schrank also wieder einige Tage in Ruhe.

Zum Verfugen nehme ich wieder handelsübliche Fugenmasse aus dem Baumarkt, die ihrerseits nichts anderes als die Mossaikfugenmasse ist - nur in größeren Gebinden. Einfach wie auf der Packung beschrieben anrühren, auftragen, aushärten lassen und den Fliesenschleier entfernen. Fertig ist die neue, hygienische und beanspruchbare Arbeitsplatte auf meinem Kuchlkastl. (^.^)

Donnerstag, 9. Mai 2013

Kuchen im Glas

Kuchen im Glas ist gerade furchtbar in, aber auch furchtbar praktisch, insbesondere für alle, die nicht in einer Großfamilie leben: anstatt eine großer Form Kuchen zu backen, backt man einfach kleinere Kuchen in Sturzgläsern, und hat so Kuchen auf Vorrat. (^.^) So funktioniert es genau:

Für Kuchen im Glas braucht es zunächst Gläser mit gerader Innenwand, damit sich der Kuchen auch stürzen lässt. Anderenfalls muss man halt direkt aus dem Glas löffeln. Als Verschluss gehen Twist-off-Deckel oder Gummiring, Glasdeckel und Klammern. Ein normales Kuchenrezept ergibt bei 500 ml Gläsern drei Kuchen im Glas.

Die Gläser, Deckel und ggf. die Gummiringe werden zunächst sterilisiert. Wie das funktioniert findet ihr hier: Einmachgläser sterilisieren

Für Kuchen im Glas eignet sich grundsätzlich jeder Kuchen, der nach dem Backen kein größeres Finish mehr benötigt. Also jeder Kuchen, der nur noch Puderzucker, Glasur o.ä. braucht, kann auch im Glas gebacken werden. Auf jeden Fall funktioniert jedes Rührkuchenrezept. (^.^) Die Rezepte die ich bereits in der "im Glas"-Variante ausprobiert habe, und die funktioniert haben, kennzeichne ich jeweils zusätzlich mit "Lili konserviert", damit euch die Orientierung leichter fällt.

Für den Kuchen im Glas den Teig ganz normal nach Rezept zubereiten. Dann den Teig gleichmäßig auf die Gläser verteilen und aufpassen, dass man den Rand nicht einferkelt. Das geht am leichtesten, wenn man den Teig mit einem Spritzbeutel einfüllt. Die Gläser sollten auf jeden Fall allermaximalst zu 2/3 gefüllt sein, damit der Deckel noch drauf geht, wenn der Kuchen beim Backen aufgeht. Sollte er wider Erwarten doch mal zu hoch geworden sein: einfach absäbeln und so tun als wäre nichts passiert.

Den Teig bei der üblichen Temperatur backen. Die Gläser dabei in zwei Reihen in der Reihung 1-2 von hinten nach vorne in den Ofen stellen, damit jedes Glas gleichmäßig viel Hitze abbekommt. Das Backen im Glas (die Gläser sind noch unverschlossen) dauert etwas länger als in der Form, daher mit einem Schaschlikspießchen die Stäbchenprobe machen: einfach mit dem Spießchen in den Kuchen stechen (bis runter zum Boden), wenn das Stäbchen nach dem herausziehen sauber ist, ist der Kuchen fertig. Jetzt die Gläser sofort aus dem Ofen nehmen, verschließen und abkühlen lassen.

Nachdem das Verschließen der noch heißen Gläser nicht gerade die einfachste Übung ist, hier Lilis Tipp: ich nutze normale Weckgläser mit Glasdeckel und Gummiring. Den Gummiring lege ich auf den Deckel setze auf das heiße Glas und verschließe mit mindestens drei Klammern.

Jetzt noch ein hübsches Etikett schreiben, auf dem ihr vermerkt, was da in dem Glas ist und wann ihr es eingekocht habt. Solange ihr nur ein paar wenige Gläschen mit Eingekochtem habt, mögt ihr noch den Überblick haben, sobald es aber mehr werden, ist der Überblick Geschichte, also lieber gleich machen - hübsch ist es nämlich noch dazu.

Der Kuchen im Glas bleibt wunderbar saftig und schmeckt selbst Wochen später noch wie frisch gebacken. Er hält sich unverschlossen locker 3 Monate frisch.

Kuchen im Glas mache ich üblicherweise, wenn ich irgendwas aufbrauchen muss, oder wenn ich sowieso einen Kuchen backe, der sich auch für die Glasvariante eignet. Kuchen im Glas mache ich aber auch gezielt. Einfach weil es schön ist, wenn man grad Lust auf Kuchen hat, nur ins Regal greifen zu müssen. Zudem ist es auch praktischer für meinen noch Single- und bald Pärchen-Haushalt nur die kleineren Portionen Kuchen zu haben, da er nicht so schnell trocken wird. Ja ich weiß, es gibt auch dieses Minibackförmchen-Gedöns, davon halte ich allerdings nichts - Arbeitsaufwand und Einschmutzen von Geräten bleibt sich nämlich gleich - völlig egal wie groß oder klein der Kuchen wird. Daher lieber einmal g'scheit, als drei mal nur ein bisschen. (^.^)

Dienstag, 7. Mai 2013

Die Wiedereröffnung des Lenbachhauses

Nach jahrelangen Renovierungsarbeiten ist es endlich wieder so weit, das Museum im Lenbachhaus öffnet heute wieder seine Pforten für Besucher. Von außen - naja - dieser goldene Klotz der teilweise auf das alte Lenbachhaus aufgesetzt wurde und sich unmittelbar vor dem klassizistischen Königsplatz befindet ist jetzt nicht unbedingt meins und fügt sich meines Erachtens nach auch nicht gut in die Umgebung ein.

Ich war bisher nie im Lenbachhaus, weil ich zugegebener Maßen mit Malerei und Plastik nicht sooooo viel anfangen kann und mit moderner Kunst dann noch viel weniger. Nun gut, nachdem um die Wiedereröffnung doch so ein riesiges Tamtam veranstaltet wurde, gehe ich nun doch hin. Während der Wiedereröffnungswoche kostet es immerhin keinen Eintritt.

Die Ausstellung des Lenbachhauses gliedert sich in 5 Bereiche, nämlich in
  • Münchner Malerei des 19. Jahrhunderts
  • Der blaue Reiter
  • Neue Sachlichkeit
  • Joseph Beuys
  • Kunst nach 1945
Ganz ansprechend fand ich die Münchner Malerei des 19. Jahrhunderts, den blauen Reiter sowie die neue Sachlichkeit. Der Zugang zu Beuys und der ausgestellten Kunst nach 1945 fehlt mir jedoch. Allerdings ist es gerade auch bei moderner Kunst so, dass die Idee zählt. Gut eine rot getünchte Leinwand oder ein Spaten in der Ecke beeindrucken mich trotzdem nicht und ich kann beides nicht als Kunst akzeptieren. Aber - wie gesagt - man muss erstmal auf die Idee kommen, genau das zu tun und es dann als Kunst zu bezeichnen (und einen Trottel finden, der wahnsinnig viel Geld dafür hinblättert). Ein gewisses Maß an Ideenreichtum und auch Geschäftssinn gehören also durchaus dazu, und das hat natürlich meinen Respekt - mehr aber auch nicht. Mein ästhetisches Empfinden spricht es nicht an - aber zum Glück sind die Geschmäcker verschieden. (^.^)

Immerhin habe ich es noch zu den Eröffnungstagen ins Lenbachhaus geschafft, die 10,- € Eintritt wären es mir nämlich nicht wert, die Ausstellungen dort zu sehen - selbst die mich ansprechenden Ausstellungen nicht. und was Beuys und die Kunst nach 1945 betrifft: kennt ihr eigentlich die Simpsons-Folge in der Homer eigentlich eine Hundehütte bauen will und das was rauskommt als Kunstwerk gefeiert wird und er deshalb naiver Künstler wird? Erinnert ihr euch an die Gespräche der Kunstkenner in der Folge? Ungefähr so war's für mich auch in der Beuys-Ausstellung sowie im Abschnitt zur Kunst nach 1945 (^.^) Durchaus amüsant also, aber mehr wegen der Gesprächsfetzen die man so mitbekommen hat und nicht wegen der ausgestellten Werke. Ja... ich bin vermutlich ein Banause...

Sonntag, 5. Mai 2013

Schiebevorhänge nähen

Ich zeige euch heute, wie man einfache Schiebevorhänge selbst näht. Meine Schienen habe ich bei Ikea gekauft (Kvartal). In der Benutzung aber etwas abgewandelt, weil ich die Montage mit dem Einklemmen für unnötig kompliziert halte. Zudem muss man dann auch bei den Ikea-Schiebevorhängen bleiben, und zumindest was Gardinen betrifft, will ich mich dann doch nicht so lang binden. (^.^) Ich habe selbstklebendes Klettband gekauft (gibts bei den Kurzwaren im Kaufhaus) und das Hakenband (das ist das Raue) auf die Länge der Schiebeleiste zugeschnitten und aufgeklebt (vorher gründlich entfetten, damit es auch hält - ich nehme dafür Nagellackentferner).

Jetzt geht es erstmal ans Nähen: nachdem meine Schiebevorhänge für meinen begehbaren Kleiderschrank gedacht sind, habe ich zu blickdichtem Stoff gegriffen, die Technik funktioniert aber auch bei jedem anderen Stoff. Zunächst wird die benötigte Höhe und Breite (= Breite der Schiene, die ihr ja schon für das Klettband ausgemessen habt) abgemessen und mit Nahtzugabe (in der Länge etwa 10 cm in der Breite insgesamt 2 cm) auf den Stoff übertragen und dieser zugeschnitten. Jetzt wird der Stoff erstmal rundherum mit einem Zickzackstich (je gröber der Stoff umso weiter) versäubert. Dann die Stoffbahnen erstmal gründlich und so heiß wie möglich aufbügeln.

Nun kommt das Flauschband zum Einsatz: Die Mitte der Stoffbahn an der kurzen Seite mit einer Stecknadel markieren, Das Flauschband einmal mittig falten, damit auch hier die Mitte markiert ist und auf die Stoffbahn kleben (bei Stoffen mit einer rechten und einer linken Seite: das Flauschband wird auf die rechte Seite geklebt). Jetzt den Stoff umdrehen und die Nahtzugaben der langen Seiten einklappen und feststecken. Als Orientierung dient hier das bereits aufgeklebte Flauschband.
Nochmal durch zusammenfalten überprüfen, ob die beiden kurzen Seiten nach dem abstecken auch gleich lang sind, dann die langen Seiten am Umschlag ordentlich bügeln. Jetzt wird das Flauschband eingeklappt (so knapp wie möglich, aber nicht zu knapp). Der Umschlag wird ebenfalls festgesteckt und gründlich gebügelt. Nun werden die beiden Längsseiten sowie die Seite mit dem Flauschband mit einem Steppstich vernäht. Dabei ruhig über das Flauschband nähen, damit es sicher auf den Schiebevorhängen hält.
Nun werden die Schiebevorhänge auch schon das erste Mal aufgehängt. Bei schweren Stoffen, wie bei dem, den ich gewählt habe, ist es sinnvoll, den Stoff, sobald er hängt mit einer Sprühflasche leicht anzufeuchten und ihn über Nacht erstmal aushängen zu lassen. Leichtere Stoffe kann man auch gleich weiter verarbeiten. Jetzt gilt es nämlich den unteren Umschlag abzustecken und das sieht nur gut aus, wenn die Schiebevorhänge exakt gleich lang sind, daher ist es sinnvoll sie aufzuhängen, um auch im Griff zu haben, dass die Gardienen parallel zum Boden verlaufen. Sobald die Gardinen gleich lang abgesteckt sind, kommen sie wieder runter und der Umschlag wird erstmal gründlich gebügelt. Jetzt wird auch dieser Umschlag angesteppt, allerdings so, dass ein kleiner Tunnel entsteht, in dem die Beschwerungsschiene eingeschoben werden kann. Auch hier weiche ich nämlich vom Ikea-System ab, ich finde es nämlich nicht so chic, wenn man unten eine sichtbare Metallschiene hat, daher habe ich mir - ebenfalls in der Kurzwarenabteilung - Gardinenstangen gekauft, die als Gewicht einfach eingeschoben werden und den Schiebevorhang schön glatt halten. Wer die Metallschiene am unteren Ende will, spart sich das mit dem Tunnel und steppt einfach so ab. Fertig - oder zumindest fast. (^.^) Zuguter letzt wandern die Schiebevorhänge noch in die Waschmaschine und werden so feucht wie sie sind, wenn sie da wieder rauskommen, aufgehängt und mit den Metallschienen bzw. den Gardinenstangen beschwert. So ziehen sie sich von ganz alleine glatt und man spart sich die Bügelei. Jetzt aber: FERTIG (^.^)

Freitag, 3. Mai 2013

Einmachgläser sterilisieren


Superwichtig zum Thema Lebensmittel durch Einkochen haltbar machen sind penibelst saubere Einmachgläser. Vor dem Einkochen müssen also zunächst die Gläser, Deckel, Gummiringe etc. (im folgenden schreibe ich nur noch Gläser, meine aber auch alles andere) sterilisiert werden.

Dafür in einem großen, weiten Topf Essigwasser zum Kochen bringen und die Gläser 5 Minuten im sprudelnd kochenden Wasser auskochen. Die Gläser sofort herausnehmen und auf einem gewaschenen und frisch auf heißester Stufe gebügelten Geschirrtuch trocknen lassen. (Die eilige, aber energieverschwendende Variante wäre die Gläser bei 180° C im Backofen zu trocknen.) Achtung: ab jetzt die Gläser nicht mehr dort anfassen, wo sie später mit dem Einmachgut in Berührung kommen.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Freilichtmuseum Glentleiten

Den Feiertag verbringen wir im Freilichtmuseum Glentleiten in der Nähe des Kochelsees, dem größten Freilichtmuseum Südbayerns, mit gut 60 Exponaten aus dem Regierungsbezirk Oberbayern. Die Anlage ist wunderbar weitläufig, so dass man qausi spazieren geht und immer wieder in Häuser schauen kan, die oft sogar mit ihrer Inneneinrichtung umgezogen wurden. Wenn man sich die Ausstellung wirklich anschauen will, kommt man nie und nimmer an einem Tag durch, so vielseitig ist das Angebot, selbst wenn man keine Sondervorstellungen besucht. Sehr zu empfehlen sind auch die Themenwege, die man als Karten (neben der Karte zur gesamten Anlage) gratis direkt am Eingang erhält. Ich habe auch ein paar wenige - ich war mehr mit schauen beschäftigt als mit fotografieren - Impressionen für euch gesammelt:

Ansichten einer Wassermühle
oben: bemalte Scheunenwände aus dem 16. Jahrhundert
unten: die Sitzecke in einer Bauernküche aus den 1950er Jahren
Restaurierte Wanddekore in einem Bauernhaus aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts
Der Kostenfaktor: 7,- € Eintritt pro Person (zzgl. den Sprit für die 60 km Fahrt ab München an den Kochelsee). Ein Mittagessen - traditionell oberbayerisch versteht sich - kostet zwischen 5,- € und 8,- €, Brotzeiten kosten um die 5,- €, Kuchen gibts für 2,50 € und selbstverständlich kann man sein Essen und die Getränke auch gerne selbst mitbringen - fürs selbst gepackte Picknick gibt es ausreichend Sitz- und Essgelegelegenheiten, wo man es sich gemütlich machen kann.